Buddha´s Geburtstag

21 Mai 2010 Von Kommentare: 0 Weisheiten

Achtsamkeit, Stress abbauen

In vielen Teilen Ost-Asiens wird heute am 21.Mai 2010 “Buddha´s Geburtstag“ gefeiert – dem größten Feiertag der Buddhisten. Umso tragischer, dass gerade in dem vom Buddhismus am meisten geprägten Land, Thailand, derzeit die Gewalt eskaliert. Laßt uns bei dieser Gelegenheit für Frieden in Thailand eine Kerze anzünden, an die Menschen dort denken und ihnen Liebe schicken. Buddha zu Ehren blicken wir auf sein Leben zurück und erinnern uns an einige weise Zitate, die er der Menschheit geschenkt hat.

„Buddha dachte, wie blind und ohnmächtig doch der Mensch ist, verurteilt zu einem Leben voller Fehler und Qualen, das sich fortpflanzt in einer endlosen Kette von weiteren Fehlern und Qualen. Wie kann man diesem Alp entgehen? Der junge Prinz Siddharta wußte es noch nicht. Viele Jahre später würde er es nach langer Suche und vielen Proben erfahren. Die Antwort war einfach, wie alle großen und kreativen Antworten:

«Aufmerksamkeit ist der Weg zur Befreiung vom Tod; Mangel an Aufmerksamkeit führt zum Tod. Wer bewußt ist, stirbt nicht. Wer nicht bewußt ist, ist gewissermaßen schon tot.» Piero Ferrucci, Unermesslicher Reichtum. Wege zum spirituellen Erwachen

Siddharta Gautama lebte um 500 v. Chr. und stammte aus einer Adelsfamilie. Sein Vater herrschte über das Shakya-Reich von Kapilavastu, im heutigen Nepal. Die Legende berichtet, dass das Neugeborene direkt nach der Geburt sieben Schritte tat, und bei jedem Schritt erblühte eine Lotosblume. Im Alter von sechzehn Jahren wurde Siddharta verheiratet. Sein sorgloses Leben im väterlichen Palast wurde plötzlich erschüttert, als er außerhalb der Palastmauern mit Alter, Krankheit und Tod konfrontiert wurde; er beschloss deshalb, einen Weg gegen alles menschliche Leid zu finden.

Mit 29 verließ Siddharta sein Haus und begann ein Leben als Asket. Alle herkömmlichen religiösen Praktiken schienen ihm jedoch unbefriedigend. Schließlich erfuhr er nach langjähriger Askese unter einem Baum am Ufer des Neranjara die völlige Erleuchtung und wurde fortan als Buddha, der Erwachte, bezeichnet. Er hatte den Weg aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburt erkannt. Buddha ging jedoch nicht in das Nirwana ein, sondern blieb auf der Erde, um sein Wissen an die Menschen weiterzugeben und der Welt Weisheit zu bringen. Seine erste Predigt hielt Buddha vor fünf Asketen, die früher seine Gefährten gewesen waren. Seine Grunderkenntnis war folgende: Alles Leben ist vergänglich, alles Leid hat seinen Quelle in der Lebensgier, die überwunden werden muss. Buddha zog noch fünfundvierzig Jahre lang durch Nordindien und gründete Klöster.

Zitate Buddha´s:

„Du bist ich.“

„Wer seinen Wohlstand vermehren möchte, der sollte sich an den Bienen ein Beispiel nehmen. Sie sammeln den Honig, ohne die Blumen zu zerstören. Sie sind sogar nützlich für die Blumen. Sammle deinen Reichtum, ohne seine Quellen zu zerstören, dann wird er beständig zunehmen.“

„Es gibt diese zwei Arten der Suche: die edle Suche und die unedle Suche. Und was ist die unedle Suche?…Da ist jemand selbst dem Altern unterworfen und sucht, was ebenfalls dem Altern unterworfen ist; er ist selbst der Krankheit unterworfen und sucht, was ebenfalls der Krankheit unterworfen ist; er ist selbst dem Tode unterworfen und sucht, was ebenfalls dem Tode unterworfen ist… Und was ist die edle Suche? Da ist jemand selbst…dem Altern…der Krankheit…dem Tod…unterworfen, und weil er die Gefahr in dem, was…dem Altern…der Krankheit…dem Tod…unterworfen ist, erkannt hat, sucht er die nicht alternde…nicht krankende…todlose höchste Sicherheit vor dem Gefesseltsein.“

„Es gibt keinen Weg zum Glück, Glück ist der Weg.“

„Alles geht dahin und stirbt. Aber die Wahrheit bleibt.“

Seine letzten Worte waren:
„Alles Geschaffene ist vergänglich. Strebt weiter, bemüht euch, unablässig achtsam zu sein.“ Buddha, 483 v.Chr

Beitragsbild Buddha: Fotolia.de

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