Mit der Neugier eines Kindes ins Neue Zeitalter

03 Jan 2011 Von Kommentare: 10 Bewusstsein, Spiritualität

Neuen Kinder

Es ist immer wieder faszinierend, mit welcher Neugier kleine Kinder die Welt erkunden. Unerschrocken klettern sie über Baumstämme und wagen sich an die entferntesten Gegenstände heran. Es ist ihnen egal, wenn die Hose dabei schmutzig wird. Ohne Vorurteile und Ängste lassen sie sich auf alles Neue ein. Dinge, die sie noch nicht kennen, erforschen sie mit Genuss, Sorgfalt und Neugierde. Nach Ansicht von Wissenschaftlern haben Kinder bis zum 2.Lebensjahr kein Ich-Bewußtsein. Das heißt auch, dass sie noch kein Ego haben, was umgekehrt bedeutet, dass uns Erwachsenen das Ego oft in die Quere kommt, wenn es darum geht zu erkennen, wer wir wirklich sind und was unsere Seele wirklich tun will in unserem irdischen Dasein.

Ich sehe in deine Augen, in denen das ganze Universum wohnt (Indianisches Sprichwort)

Kleine Kinder sind noch vollkommen rein und frei, fast so rein wie Einhörner, die in der geistigen Welt existieren. Ihr Bewusstsein ist klar, kein Vorurteil lässt sie verkümmern. Doch je älter ein Kind, ein Mensch, wird, desto geprägter wird er von der Erziehung der gutmeinenden Eltern, von Pädagogen, dem sozialen Umfeld und der Medien, die allgegenwärtig sind.

Wo ist die Neugier bei uns Erwachsenen geblieben? Warum sind Menschen so ängstlich, wenn sich gewohnte Gegebenheiten verändern oder gar komplett wegfallen? Unser Verstand denkt und handelt aus Erfahrungen heraus, die der Mensch gemacht und gelernt hat bzw. aus dem sogenannten. „Wissen“, dass beigebracht wurde.

So wie kleine Kinder die Welt erkunden, so sollten wir unsere Neue Welt erkunden, die sich uns zeigt, wenn wir sie in unser Herz hinein lassen und alle Skepsis und jeden Zweifel loslassen. Die neuen kosmischen Energien beschleunigen den Zeitenwandel und mit ihm unser neues Bewusstsein. Unser Bewusstsein wird Stück für Stück auf eine neue Stufe der Seins-Ebene gestellt, denn die Erde befindet sich im Aufstiegsprozess. Warum also sind wir nicht wie kleine Kinder, die eine neue Welt entdecken und damit experimentieren? Wenn ein Mensch, den wir lieben, nicht bei uns ist, weil er Tausende Kilometer von uns entfernt ist, dann stellen wir uns in Gedanken vor, dass er bei uns ist, wie wir zusammen mit ihm spazieren gehen oder mit ihm auf dem Sofa sitzen. Wenn wir uns tief in diese Lage versetzen, dann können wir seine Energie spüren. Genauso spürt auch dieser Mensch, weit von uns entfernt, unsere Energie, wenn auch vielleicht „nur“ auf einer anderen Bewusstseinsebene. Aber diese Bewusstseinsebene wirkt auch in die als uns bekannte Realität hinein, so ist alles, was wir uns wünschen und vorstellen von großer Bedeutung, es ist wie ein Wunder. Vielleicht bewirkt dieses Wunder, diese Energie, sogar mehr als ein gesprochenes Wort.

Man liest so viel über Spiritualität, über Visualisierungen, über Meditationen und sämtliche andere Techniken und Praktiken. Aber wieso bekommen wir unseren Hintern nicht hoch, das alles auszuprobieren. Kleine Kinder können noch gar nicht lesen, aber ihr Interesse gilt ihrer Umwelt. Und dieses Interesse ist geradezu grenzenlos. Ich wünsche mir, dass die (erwachsenen) Menschen auch ein grenzenloses Interesse bekommen. Nur wenn wir uns für die neuen Möglichkeiten interessieren und mit ihnen arbeiten, können wir uns auf neue Bewusstseinsstufen einstellen und ein Teil des Zeitenwandels werden. Und nur, wenn wir mit unseren Gedanken, Absichten und Visionen spielen und experimentieren, jedoch nur in Liebe und mit geöffneten Herzen wirksam, wird es uns gelingen wie ein Kind die neue Welt zu entdecken, auch wenn alles um uns herum düster, triste und alt zu sein scheint. Beachten wir die „normalen“ Menschen nicht, die meinen, sie wüssten alles besser, oder die uns weiß machen wollen, dass Geld und Leistung das Wichtigste auf der Welt sei. Kleinen Kindern ist es doch auch egal, wie sie auf andere „wirken“ und welchen Status sie bei anderen haben. Sie sind einfach sie selbst. Sie machen es einfach. Sie dienen uns Erwachsenen, denen der Zeitenwandel bewusst ist, als Vorbilder und geben uns Mut, dass auch wir spielen und experimentieren können, mit einer schönen Portion Neugierde und Entdeckungsfreude. Mit Mut und ohne Angst. Auch kleine Kinder haben keine Angst. Sie haben nur dann Angst, wenn die Erwachsenen ihnen ihre eigene Angst auf sie projezieren.

Das irdische Leben sollten wir dennoch genießen, denn sonst hätte unser Aufenthalt auf der Erde keinen großen Sinn. Mit der Neugierde eines Kindes und der Gelassenheit von Buddha sollten wir das neue Jahr beginnen und uns die Schönheit von Mutter Erde immer wieder bewusst machen. Wenn wir unser Interesse den neuen Möglichkeiten hingeben, zeigt uns unser hohes Selbst, welcher Weg der Richtige ist.

Mit Liebe und mit geöffnetem Herzen ist alles möglich!

Beitragsbild: Gehvoran.com

10 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Angela says:

    Ich sehe in deine Augen, in denen das ganze Universum wohnt.
    Dieser indianische Ausspruch fiel mir ein, als ich dieses wunderschöne Bild betrachtete.
    Und dieses Laecheln ist zauberhaft!
    Wunderschöner Artikel!
    Alles Liebe
    Angela

  2. 2
    eggi says:

    Was für ein wundervoller Artikel – und genauso steht es in meinem Lieblingsbuch von Angelika Höfler, Karma – die Chance deines Lebens.
    Neugierig sein auf jeden neuen Tag und dadurch absolutes Vertrauen in das Leben bekommen-
    So geht es für uns Menschen weiter!! Wir sind behütet und beschützt!

    Licht und Liebe

    Eggi

  3. 3
    Gerald says:

    Schöner Artikel, herzlichen Dank!

    Dieses Video passt nach meiner Meinung gut dazu:

    http://www.youtube.com/watch?v=7EJ2YwnXDII

    Liebe Grüße,
    Gerald

  4. 4
    Alexisorbas Alexisorbas says:

    Dankeschön 🙂
    Angela, dieses indianische Sprichwort paßt ja wunderbar zu dem Foto, hab es hinzugefügt. Danke
    Herzliche Grüße
    Alex

  5. 5
    J€$\/$ says:

    http://answer.tell-it.net/geistige-brandstiftung/

    Ja, ich bin ein Gedankenverbrecher. Ich habe das System hinterfragt und mittels eigenem Denken den Zerfall des Grossen ersehnt. Ich bin schuldig, mir mehr als das mir anvertraute Schulwissenn angeeignet zu haben und meine mir eigene Sicht der Dinge zu bewahren. Ich habe die goettlichkeit in allen Dingen gesehen und bin nicht mehr bereit den selbst erschaffenen Kaefig anzuerkennen. Ich folge der einen Wahrheit meines Herzen, alles Andere ist ohne Bedeutung und Bestand. Ich bin der der ist, immer war und sein wird.

  6. 6
    Barbara says:

    Lieber Alex, dieser Artikel gefällt mir sehr.

    Es wird Zeit, dass wir unser angesammeltes Wissen endlich spielend und angstlos umsetzen.
    Wie kann unser Hohes Selbst uns zeigen, wo es lang geht, wenn wir uns nur still hinsetzen und – warten ?

    Neue Zeit

    Wir wollen spielen wie die Kinder
    und schaun in alle Ecken.
    Es könnte sich dort
    dies und das verstecken.

    Jedes Kind folgt irgendwann
    geheimen Spuren,
    unforschten Gängen,
    es hüpft von Stein zu Stein,
    folgt scheinbar ziellos
    unbekannten Zwängen.

    Doch sieht es einen Regenbogen,
    fühlt es sich von ihm angezogen,
    steht staunend still davor.

    Erinn’rung dringt verheißungsvoll
    durch dieses lichte Tor,
    aus einer and’ren Dimension,
    gleich einem sanften Ton.

    © Barbara Hauser

    Mein Blog heißt – ahora-giocanda = die Spielende im Jetzt 🙂

    Freundliche Grüße
    Barbara

  7. 7
    Alexisorbas says:

    Hallo Barbara,
    sehr schönes Gedicht, danke
    Herzliche Grüße
    Alex

  8. 8
    MeSpirit says:

    Wisst ihr was mir beim Lesen auffiel?
    Im vergangenen Jahr habe ich wieder gelernt, vieles mit Humor zu nehmen.
    Wenn mir als Kind etwas herunterfiel oder ich gegen einen Schrank gestossen bin (weil ich wusste, ich „darf“ es nicht passierte es natürlich sehr häufig) wurde ich sofort angefahren.
    So als sei es etwas sehr Schlimmes wenn man nicht hochkonzentriert durch die Gegend läuft und ständig „aufpasst“.

    Wenn ich jetzt mal wieder Wasser verschütte oder mir fällt ein Teller herunter und zerbricht, fange ich an zu lachen. Wie ein kleines Kind, das etwas hat fallen lassen und sich über den Klang freut.
    Auch weil ich mir vorstelle, wie komisch es wahrscheinlich ausgesehen hat und da ich merke, dass ich es nicht schlimm finde.
    Ich denke mir inzwischen, dass Scherben Glück bringen und daß ich dann wohl neues Geschirr kaufen soll.
    Sobald man auf spielerische Weise alte Muster durchbricht und Angst verliert, fällt wahrscheinlich auch nichts mehr herunter.

    Natürlich funktioniert das sicher auch bei vielen anderen Dingen die keine Scherben verursachen 🙂

    Wir sollten wieder viel mehr wie die Kinder werden

  9. 9
    Katharina says:

    @ meSpirit
    Ich kann das was du da schreibst voll unterstützen. Wir sollten wirklich in vielerlei Hinsichten wieder so werden wie die Kinder: der Humor, der Spaß, die Leichtigkeit, das Spiel „so-tun-als-ob“, im Hier und Jetzt sein…

    Danke für deinen Beitrag! Das war gerade jetzt in diesem Moment genau DAS was ich lesen musste 🙂 Ich nahm bis gerade nämlich alles sooooo… schwer und suchte nach einer Lösung 🙂

    Liebe Grüße
    Katharina

  10. 10
    Angela says:

    Mir geht das ebenso, toll nicht?
    Viele Dinge, über die ich mich früher „aufgeregt“ oder geaergert habe, bringen mich heute zum Lachen – und das Leben ist entschieden „leichter“ geworden, und fühlt sich „runder“ an.

    Alles Liebe
    Angela

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