Gedanken erschaffen unser Leben

28 Nov 2011 Von Kommentare: 16 Bewusstsein, Spiritualität

Quantenphysik

Alles Leben besteht aus Materie. Dinge, die wir sehen können wie unsere Erde, Menschen, Tiere und Pflanzen sowie Gegenstände, die von der Menschheit künstlich erschaffen wurden als auch die unsichtbare Atemluft zum Leben. Alles, woraus unsere manifestierten Lebensbedingungen bestehen, ist Energie und Schwingung. Auf geistiger Ebene wird ausnahmslos die Ursache für Alles gelegt. Kein Ding ist, oder wird sein, ohne dass es vorher in Deinen Gedanken war. Alles das, was Du in Deiner Welt wahrnimmst, war erst ein Gedanke, dann wurde es durch Deine Gefühle, Emotionen belebt und damit in Deine Realität gebracht – ohne Ausnahme.

Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt. Buddha

Unsere Lebensbedingungen, oder besser gesagt, unsere Realität, wie wir sie nüchtern wahrnehmen und betrachten, wird durch Energie manifestiert – nicht umgekehrt. Ein Gedanke ist die erste Energie, die der Mensch aussenden kann und steht an der ersten Stelle dessen, was wir (irgendwann) beabsichtigen, sagen oder tun. Jeder Gedanke hat eine Schwingung und trägt bereits den Keim der Schöpfung der Realität in sich. Darum sind unsere Gedanken, die wir denken, von größter Bedeutung für unsere Realität und geben unserem Leben die dafür nötige Energie. Der Mensch hat am Tag sage und schreibe 60000 Gedanken, davon sind aber nur ca. 3% aufbauend/positiv und 72% flüchtig, unbedeutend, dennoch mit Wirkung auf sich selbst. Der Rest unserer täglichen Gedanken, also 25% sind destruktiv, die uns selbst und Mitmenschen schaden. Quelle: (http://www.bernhard-becker.de/gehirn.html)

Wenn man davon ausgeht, dass ein Mensch durchschnittlich 17 Stunden am Tag „wach“ ist, also nicht schläft, und in dieser Zeit Gedanken hat (im Schlaf gibt es keine Gedanken, nur Träume), sind das 60 Gedanken per Minute, also in jeder Sekunde ein Gedanke. Umgerechnet sind es ca. 2 positive, aber 42 unbedeutende und 15 negative Gedanken per Minute. Wie gesagt, die Rede ist vom Durchschnittsmenschen, was sowohl den Schlaf als auch die Art der Gedanken betrifft. „Geübte“, die ihre Gedanken gelernt haben zu lenken, etwa durch Meditation, weisen sicherlich andere „vorteilhaftere“ Statistiken auf.

Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe, Freiheit und materielle Absicherung (ein Dach über dem Kopf, Wärme in der Wohnung, genug zu Essen, finanzielle Grundabsicherung und gerne ein bisschen mehr, auch im Alter etc.). Die Gretchenfrage lautet daher, wie sich der Mensch seine Wünsche und Sehnsüchte selbst erfüllen kann – ohne dabei auf „Andere“ angewiesen oder von anderen abhängig zu sein? Ist es nicht seltsam, dass es Menschen gibt, die anscheinend alles haben und glücklich sind, und Menschen, die nie auf einen grünen Zweig kommen? Sei es der „fehlende“ Partner/in oder ständige finanzielle Probleme.

Eckhart Tolle spricht davon, dass der Mensch nur dann der Schöpfer sein kann, wenn er im Hier und Jetzt ist, also nicht an vorhin und nicht an später denkt. Zudem, meinen Mentaltrainer, muss der eigene Wunsch emotional sein – und nicht nur ein Gefühl. Als hätte man den Wunsch bereits wahr werden lassen soll man sich darüber freuen, den Wunsch dann an sich aber wieder loslassen. Kompliziert wird es, wenn man die verschiedenen Anschauungen betrachtet. Aus spiritueller Sicht sollte das „Wie“, also wie man sich einen Wunsch erfüllt, nicht konkretisieren, da mit einem festen Glauben sich alles wie von selbst materialisiert, aber aus Sicht des modernen Mentaltrainings ist vor allem das Ziel, und das „Wie komme ich dorthin“ von zentraler Bedeutung.

Jedoch spielt auch das Karma und der eigene Inkarationsvertrag eine nicht unerhebliche Rolle dabei, wenn das Leben nicht so läuft, wie wir es uns gerne vorstellen (oder wünschen). Für bestimmte Erfahrungen sollen wir unglücklich sein? Wohl eher nicht. Abgesteckt sind Eckpfeiler unseres Lebens, aber das „Wie“ bestimmen wir schon selbst. Die Achterbahnfahrt namens „Leben“ bleibt spannend – und so soll es wohl sein 😉

Ein Weg, um Antworten zu finden ist die Suche im eigenen Herzen, denn in uns selbst sind alle Antworten bereits integriert und gespeichert. Aber auch diesen Weg müssen wir erst herausfinden und vor allem „selbst begehen“.

Beitragsbild: Fotolia.de

16 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    einfachnursein says:

    „Wie komme ich dorthin“ …wenn ich ein Ziel habe und diese Frage, kann ich mMn. nicht im Hier und Jetzt sein…sondern bin in Gedanken dort und irgendwann!…aber nicht HIER und im JETZT, habe ich da irgendwo einen „Denkfehler“….
    herzensgrüsse

  2. 2
    hana says:

    das ziel ist der moment.

    wenn dus schaffst im hier und jetzt glücklich zu sein und den morgigen tag 4 sich selbst sorgen lässt.

  3. 3
    einfachnursein says:

    …ja

  4. 4
    einfachnursein says:

    „Aus spiritueller Sicht sollte das „Wie“, also wie man sich einen Wunsch erfüllt, nicht konkretisieren, da mit einem festen Glauben sich alles wie von selbst materialisiert, aber aus Sicht des modernen Mentaltrainings ist vor allem das Ziel, und das „Wie komme ich dorthin“ von zentraler Bedeutung.“

    Also Alex, da sehe ich dies aber für mich persönlich aus spiritueller Sicht…Herzensgrüsse

  5. 5
    ray says:

    Ein Interssanter bericht Alex, den kann ich nur noch eines zufügen.
    Laufe nicht der Vergangenheit nach.
    Verliere dich nicht in Sorgen um die Zukunft.
    Die Vergangenheit ist nicht mehr.
    Die Zukunft ist noch nicht gekommen.
    (Thich Nhat Hanh)
    Der spruch begleitet mich schon seit viele Jahren. Thich Nhat Hanh ,der übrigens ein Zen Buddhist ist, spricht mir da sehr aus meiner Seele.
    Noch eine gute Nacht euch Lieben

  6. 6
    Alexisorbas says:

    @ einfachnursein,
    lieber ist mir das „spirituelle“ auch, aber weitergebracht hat´s mich zumindest in dieser Hinsicht (noch) nicht wirklich 😉

    @ Ray,
    Thich Nhat Hanh ist ei großartiger Meister. Mit dem Begriff Meister bin ich vorsichtig, aber er ist einer. Tolle Bücher, die das Herz ansprechen!

    Herzliche Grüße
    Alex

  7. 7
    Ein noch älterer Mann says:

    Bei uns zu Hause hing über Jahre ein Spruch in riesengroßen Buchstaben an der Wand:
    JEDER GEDANKE IST BESTREBT SICH SELBST ZU VERWIRKLICHEN,UND JEDER NEGATIVE GEDANKE IST TAUSEND MAL SCHNELLER ALS EIN POSITIVER GEDANKE

    jetzt hängt dieser Spruch nicht mehr an der Wand; wir haben ihn in unser Herz geschrieben.

    Liebe Grüsse Horst

  8. 8
    Lumos says:

    Wir alle verfügen über Schöpfermacht und ziehen von außerhalb Erfahrungen an, die wir zuvor im Inneren durch unsere Gedanken produziert haben.

    Das tun wir ohnehin schon immer – auch ohne bewusste Manifestationsübungen. Unsere Gedanken, Überzeugungen und die Filme, die wir in unserem Inneren erschaffen, formen unsere Welt.

    Diese Erkenntnis ist auch eine große Hilfe, denn wenn wir uns in etwas, das wir nicht mehr wollen, verstrickt haben, können wir das ändern. Und zwar ganz einfach durch Umdenken. Die Ursubstanz für Missgeschicke sind „Kämpfen“ oder „Leiden“, diese Energien sollte man zuerst einmal erkennen, an sich beobachten und dann ggfls. verändern. Wir sind keine „Opfer“, noch ist es jemand anderes.

    Es ist jetzt in einer Zeit der Schwingungserhöhung besonders wichtig, dass man negative Muster in sich erlöst und und sich ein Leben erschafft, welches voller Freude, Liebe, Annahme ist und wo man im Frieden mit allen Bedingungen, die im Außen auf einen zukommen, lebt.

    Lichtvolle Gedanken wünscht Lumos

  9. 9
    DasNetzInDir says:

    „““Kein Ding ist, oder wird sein, ohne dass es vorher in Deinen Gedanken war.“““

    Das ist unlogisch!
    Nur weil man nicht hinsieht oder sich Dinge nicht vorstellen kann, heißt das noch Lange nicht, dass es sie nicht gibt.
    Hier wird argumentiert wie das kleine Kind beim Versteckspielen welches sich die Hände vor die Augen hällt und meint weil es die anderen nun nicht mehr sieht, wird es selbst nicht merh gesehen.
    Leider gleitet das ganze hier in schwammige unkonkrete esoterische Berieselung ab und hat nichts mir fundamentaler weltreflektierter Aufklärung zu tun.

    Ohh nein das ist Kritik, kritik geht ja nach den hier geschilderten Grundsetzten nicht. „“““Der Rest unserer täglichen Gedanken, also 25% sind destruktiv, die uns selbst und Mitmenschen schaden.““““

    Kritik und Destruktion falscher Behauptungen und Lebensweisen, ist nun aber der erste Schritt zur wirklichen Befreiung, gerade wenn die Algemeinheit auf Schäfchen macht.

    Wacht doch mal auf!

  10. 10
    ELIAS says:

    Hallo Netz in Dir – Du hast für Dich mit Sicherheit recht und darfst das auch leben. ICH BIN erwacht.

  11. 11
    lichtkrieger says:

    „man erntet was man sät“, ob positiv oder negativ. Ist für mich absolutes
    Gesetz. Ich kann nur für mich persönlich sprechen. Bei mir funktioniert es.

    @dasnetzindir.. muss man andere Lebensweisen kritisieren?? Warum? Es geht doch
    nicht darum, wer Recht hat. Viele Sachen kann man mit dem Verstand nicht erklären,
    die muss man fühlen!!

  12. 12
    hana says:

    dasnetzindir deckt einen teil des zugangs ab, lichtkrieger genauso …. und olle zaum hommas daunn – waunn wir die anderen ich sein-lassen-können.

  13. 13

    vielleicht wollen wir nur alles zu genau (mit dem Verstand) wissen, statt es einfach unvoreingenommen auszuprobieren. 😉

    http://wirklichkeitsvisionen.wordpress.com/2011/11/29/weg-mit-dem-unnutzen-wissen/

  14. 14
    Lumos says:

    All unsere Höhen und Tiefen, unsere misslichen Lagen, unsere Krankheiten, alles haben wir selbst mit unseren Gedanken erschaffen. Wir WOLLTEN das Endergebnis erleben, das man EMOTIONALE WEISHEIT nennt.

    Und viele von uns sind daran gewachsen, es sei denn, sie haben Ihre Verantwortung nicht akzeptiert und leben immer noch in Gedanken von Schuld, Unsicherheit, Aggression, Schande und Gefühlen des Versagens.
    Viele Menschen sind schrecklich unglücklich, aber aus einem größeren Verständnis heraus würde ich behaupten, dass sie selbst dafür verantwortlich sind , denn sie sind keine Opfer, sondern Schöpfergötter- nur wenn sie wirklich wollen, dass sich ihr Leben ändert, wird es ihnen gelingen.

    Es gibt immer etwas, was mich herunterziehen – und von der inneren Freude trennen kann, aber wenn mich im Außen etwas unglücklich macht, dann habe ich meine Macht abgegeben und lasse andere meine Re-Aktionen bestimmen. Deshalb wird auch niemand in einer Gruppe, sondern nur als Einzelner souverän. Außergewöhnlicher und unbegrenzter Geist entsteht nur, wenn man vollkommen mit sich selbst im Einklang ist. Wenn man irgendeiner Lehre folgt, lernt man nur etwas über das Folgen, es ist viel sinnvoller, sich selbst, sein Höheres Selbst zu befragen und danach zu handeln.
    Daraus entsteht Freiheit.

    Aber um seine Weisheit zu leben , muss ich anderen auch ihre Wahrheit erlauben, muss sie gewähren lassen, denn JEDER hat recht, jeder erschafft sich seine emotionale Weisheit. Wenn ich das nicht tue, werde ich in die jeweilige Polarität verwickelt, werde ein Krieger und gebe ebenfalls meine innere Macht ab. Jedes Dogma ist eine Heuchelei , die spirituelle Erkenntnis ausschließt.

    Glücklich zu werden bedeutet, sich von allem zu befreien, was einem keine Freude bringt und seine Wahrheit zu leben, egal, was andere sagen. Wie ich schon mehrmals schrieb: Es gibt keine Opfer, es sei denn, sie wollen es sein. Dann ist es ihre Entscheidung, das zu erleben, aber ich wähle für mich einen anderen Weg, den Weg der Freiheit, der Souveränität und der Liebe.

    Licht und Liebe, Lumos

  15. 15
    Ulrike says:

    Liebe Leute,

    Ich bin seit so drei Wochen in einem heftigen Transformationsprozess (Wann eigentlich nicht???)

    Mir fliegt einiges um die Ohren. Es fühlt sich teilweise schrecklich an (wie ne rotierende Ladung in der Waschmaschine!!!)

    Ich habe keine Chance zu fliehen! Das ist gut so! Ich bin gezwungen die panische Angst zu fühlen! Interessant ist, wenn ich dann völlig kopflos bin, werde ich auf wundersame Weise geführt!

    Ich werde immer tiefer in mich hereingeworfen. Das ist Sterben auf allen Ebenen in mir! Altes, für mich nicht mehr förderliches wird zerstört. Das Gute ist, ich habe keine Chance, es aufzuhalten.

    Neu im Moment ist ein starker, innen gefühlter Mut. Tapferkeit wie ein Löwe! Vertrauen in Führung und Eigenmacht.

    Es ist faszinierend was für unterstützende Zeichen mir das Universum sendet. (Ich notiere mir das alles, und vielleicht schreibe ich alles auf!)

    Ich glaube nicht mehr an Bestrafung von Gott oder sonst jemandem!

    Ja, ich bin die Schöpferin meiner Welt. Aber auch die von mir selbst produzierten Katastrophen bringen so viel Erhellendes und Erkenntnisse.

    Ich bekomme immer mehr Mitgefühl für mich und alle anderen. Die Selbstliebe!

    Herzliche Grüße,

    Ulrike

  16. 16
    hana says:

    ich finds schön, dass sich beinah die hälfte der menschen für einen SANFTEN übergang entschieden haben – das lässt mich hoffen 😉

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