Mangel und Fülle in unserem Leben

24 Apr 2012 Von Kommentare: 30 Wirtschaft & Politik, Zeitgeschehen

In der heutigen Zeit gibt es ein Bewusstsein des Mangels, welches sich breitgemacht hat und das Erleben der Fülle und des Wohlstands erschwert. Das war in alten Zeiten ganz anders. Falls es in einer Gegend nicht mehr genügend Nahrung für die Menschen dort gab, zogen sie einfach um und erschufen sich eine neue Fülle, denn die Erde spendete reichlich ihre Gaben und es trat kein Mangelbewusstsein auf. Als die Menschheit zahlenmäßig wuchs, begannen die Sorgen um Lebensraum, Ernährung und Versorgung. Gier und Angst traten auf, jeder wollte mehr haben als der andere. Geld allein ist an sich nichts Verdammenswertes. Es ist einfach eine Art der Kommunikation, wie es z.B. auch die Sprache ist. Nur klammern sich geldgierige Menschen an ihr Geld und zerstören damit seinen ganzen Zweck. Sie häufen an, horten es und benennen die Ausbeutung des Mitmenschen als „Kampf ums Überleben“. Das hat die Ausmaße angenommen, die wir jetzt beobachten können. Zins und Zinseszins lassen keinen natürlichen Austausch mehr zu, die Gier regiert. Ebenso wie man es im Großen, z.B. an der Währung eines Landes feststellen kann, ist Geld die materielle Widerspiegelung des eigenen Bewusstseins.

„MEIN SEIN ist meine Versorgung“-

Wie es heißt- und damit kann ein neues Vertrauen und innere Sicherheit erschaffen werden, dann wird das Universum uns zu Hilfe kommen. Wohlstand bedeutet, in allen Aspekten unseres Lebens wohlhabend zu sein, nicht nur in finanziellen Angelegenheiten. Jedoch kennen viele ihre wahre Identität, ihre Göttlichkeit nicht und ersetzen den Mangel durch äußere Dinge. Viele Menschen lehnen Geld im Unterbewusstsein ab und betrachten Armut als etwas Spirituelles. Das kann es jedoch nicht sein, denn das ganze Leben ist Fülle. Man schaue sich nur einmal in der Natur um. Vielleicht suchen diese Menschen in erster Linie Freiheit und Unabhängigkeit von Bindung und Besitz, jedoch hängt diese nicht von einem Zustand der Armut ab.
Fülle ist unser natürliches Wesen, sie strömt ununterbrochen, wenn wir ihr keine Steine in den Weg legen. Viele Menschen sind von Kindheit an auf Mangel programmiert, sie haben gelernt, dass man sich Wohlstand erkämpfen muss- oft auf Kosten anderer. Was besondere Schwierigkeiten macht, ist das ständige Hin-und Her-Schwanken zwischen dieser Idee der Freiheit vom Materiellen und dem Wunsch nach materiellem Wohlstand. Menschen in heilenden Berufen kennen diesen Zwiespalt.

Vollkommen aufgefangen vom Universum werden wir dann, wenn wir den „Sprung ins Nichts“ unternehmen, in totalem Vertrauen, ohne jede Rückversicherung. Wenn wir diesen Sprung wagen, bedeutet es nicht, dass wir nicht mehr handeln und unsere Möglichkeiten nutzen, sondern es bedeutet, sich so zu verhalten, als wäre das Gewünschte schon vorhanden. Aber es ist wichtig, kein festumrissenes Ziel dabei zu haben, sondern offen für Fügungen sein und immer daran zu glauben, dass nur das Beste dabei herauskommt. Dann erreichen wir einen Zustand, wo alles mühelos fließt und wir hellwach und aufmerksam sind. Mit einer klaren Ausrichtung bekommen wir immer das, was wir brauchen, um das zu tun, was wir möchten. Es ist tatsächlich genug für alle da! Geldprobleme bieten viele Möglichkeiten zur inneren Entwicklung. Wir können erfinderischer, schöpferischer, freier werden, wir können in unserem Denken Neues ausprobieren und haben damit ein wundervolles Spielfeld, um zu wachsen. Wenn wir jedoch resignieren, sind Geldprobleme ein Gefängnis und engen uns nur ein.

Geld spiegelt das Bewusstsein wider und somit ist Armut aus spiritueller Sicht ein Mangel an Liebe für das eigene Selbst. Wir sind mit unserer Jagd nach Geld eigentlich auf der Suche nach Liebe. Je mehr Liebe wir geben, desto mehr Liebe haben wir, das ist vielen Menschen bereits bekannt. Doch in materieller Hinsicht wird diese Erkenntnis ausgeklammert. Somit ist auch das Feilschen zurückgehaltene Liebe, z.B. „Gib mir das Beste für das wenigste Geld“. Feilschen bedeutet, Wertvolles für weniger Wertvolles zu bekommen. Das kann nicht funktionieren. Je mehr wir den Preis herunterhandeln, desto mehr entwerten wir den Gegenstand. Das gilt auch für andere Dinge: Der Wert , den wir einem Umstand oder einer Situation beimessen, ist genau der, den wir zurückbekommen. Da gibt es einen schönen Spruch aus dem Matthäus Evangelium, der für manche schwer verständlich ist:

„Denn wer hat, dem wird gegeben werden und er wird die Fülle haben, wer aber nicht hat, dem wird auch das, was er hat, genommen werden“.

Diesen Spruch kann man nur mit „Liebe“ übersetzen, diejenigen, die lieben, werden auch Liebe erhalten und diejenigen, die nicht lieben, werden das wenige, das sie besitzen, verlieren. So ist allein wichtig, unser Selbst als ein Selbst der Liebe und als Quelle aller Versorgung zu erkennen, dann können Liebe und Wohlstand ungehindert fließen. Das eigene Selbst kennt unsere Bedürfnisse, noch bevor unsere Persönlichkeit sie ahnt. Was immer wir tun, sollten wir aus Liebe zum Werk tun, nicht um des Profits willen, dann werden wir auf vollkommene Weise vom Universum versorgt und Fülle wird unser SEIN.

In Liebe, LUMOS

30 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Alex says:

    Wenn man Mangelerscheinungen im Außen hat, die sich z.B. durch Geldprobleme im Außen manifestiert haben, sollte man nach Innen schauen. Alles, was wir im Außen erleben, kommt aus unserem Inneren. Wo in mir drinnen ist dieser (welcher) Mangel ? Der Bezug zwischen Geld und Liebe wird für die meisten Mangelerscheinungen zutreffend sein. Wenn der Mangel an Geld im Außen vorliegt, gibt es einen Mangel an Liebe in mir. Nicht die Liebe von einem anderen Menschen, sondern die Liebe zu mir selbst.

    In einer Meditation kann ich selbst beginnen, mich wieder zu lieben.

    Schöner Artikel, liebe Lumus! 🙂

    Herzliche Grüße
    Alex

  2. 2
    Maren says:

    Ich glaube, ganz so einfach ist das nicht. Nicht jeder Mensch, der reich an Materie ist, liebt sich selbst. Oft ist eher das Gegenteil der Fall – ohne viel Geld wären so einige „Reiche“ sich nichts mehr wert.

    Es geht in meinen Augen mehr darum ,wie man das Eigene empfindet. Bin ich arm und fühle mich mich deswegen arm um wertlos oder bin ich arm und fühle mich dennoch wertvoll und liebe mich selbst ?

    Der Unterschied ist im Empfinden. Wenn ich arm bin und nur das „Arme “ sehe, werde ich immer arm bleiben, auf jeder Ebene.

    Ich kann wenig Geld haben und mich trotzdem als sehr reichen Menschen empfinden und vor allem glücklich sein.

    Herzliche Grüße

    Maren

  3. 3
    Elfriede says:

    Wenn die Menschen verstehen würden wie reich sie wirklich sind, wir haben Essen, Trinken ein Bett zum schlafen, Familie, Freunde, wir sind durch das soziale Netz aufgefangen unsere Grundbedürfnisse werden dadurch erfüllt. Es ist das wollen nach immer mehr, die Scheinwelt die uns vor gelebt wird lässt unser Mangeldenken wachsen. Was ist Armut, sehen wir uns andere Länder an, wo wirkliche Armut herrscht, dann sollten wir uns dessen bewusst sein, dass wir alles zum Leben haben was wir benötigen. Ich stand schon öfters fast auf der Straße und wie durch ein Wunder haben sich Türen aufgetan, Vertrauen ist mit das stärkste was uns hilft, Vertrauen auf Gott und seine Fürsorge für uns.
    Liebe Grüße Elfriede

  4. 4
    hana says:

    mit dem wissen, dass man sich selbst alles so geschaffen hat wie es ist – wie es sich im aussen darstellt, ist eine WESENtliche erkenntnis geschaffen.

    es gilt die fülle zu erkennen, die umgibt.

  5. 5
    LUMOS says:

    @maren 2
    Ich teile Deine Ansicht, dass das EMPFINDEN von Armut oder Reichtum ganz entscheidend ist. Aber Du schreibst, „nicht jeder Reiche liebt sich selbst“, das ist die Umkehrung der Aussage, dass Armut ein Mangel an Liebe zum Selbst bedeutet. Es ist schon richtig, dass reiche Menschen oft unglücklich sind, aber sie haben zuvor – um reich zu werden- all ihre magnetischen Kräfte und ihre „ego“-hafte Liebe auf den Gewinn gerichtet und nicht daran gedacht, dass – wie ich schrieb, “ wir bei der Jagd auf Geld eigentlich auf der Suche nach Liebe sind“. Das Universum urteilt nicht, worauf wir unser Begehren richten, das wächst. Nur ob wir damit glücklich werden, steht auf einem anderen Blatt. Wie Du schon schriebst, werden Arme, die ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Armut richten, immer arm bleiben. Wir haben die volle Schöpferkraft.
    Liebe Grüße, LUMOS

  6. 6
    Maren says:

    Liebe Elfriede,

    wahre Worte!

    Liebe Lumos,

    mir ist noch durch den Kopf gegangen, anstatt „so einfach ist das nicht“ wie ich es geschrieben habe, zu schreiben „das kann man pauschal nicht so sagen“, trifft besser, was ich meine.

    „Nicht jeder Reiche liebt sich selbst“ ist in meinen Augen NICHT der Umkehrschluß von “ Armut ist der Mangel an Liebe zu sich selbst.“ Hätte ich geschrieben „Jeder Reiche liebt sich selbst“ dann wäre der Umkehrschluß wirklich so. Nämlich „Jeder Arme liebt sich nicht“

    Du und Alex habt die Liebe zu sich selbst genannt und ich habe daraus nicht die Ego-Liebe verstanden, wie Du sie in Kommentar 5 gemeint hast. Hier schreibst Du, sie haben ihre „ego“- hafte Liebe auf den Gewinn gerichtet.

    Sprechen wir jetzt von „echter“ Liebe oder „Ego-Liebe“ ?

    Wenn ich schreibe, dass sich nicht jeder Reiche liebt, meine ich die „echte Liebe“.

    Wenn ich aus Deinen und Alex Zeilen lese, verstehe ich daraus, dass, wer reich ist, sich in ECHT liebt.

    Und wer arm, eben nicht.

    So wie Elfriede so schön geschrieben hat, geht viel bei materiellen Dingen einfach um Vertauen.

    Letztendlich benötigen wir nur das, was Elfriede schreibt, das sehe ich genauso.

    Wer entscheidet, wieviel Reichtum „nötig“ ist? Und wie erkenne ich daran Selbst-Liebe?

    Deshalb hatte ich geschrieben, dass es um das EMPFINDEN geht.

    Was ich halt meine, ist, ich neige mal wieder zu Wiederholungen, seht es mir bitte nach 😉 , dass man das nicht so pauschal sagen kann.

    Herzliche Grüße

    Maren

  7. 7
    LUMOS says:

    @maren
    Liebe Maren, das ist ganz schön verzwickt- haha- und Du hast recht, pauschal wäre es zu vereinfacht. Wir könnten uns vielleicht darauf einigen, – wie Du es ja mit dem „Empfinden“ von Reichtum und Armut schon geschrieben hast, dass Reichtum oder Armut unser Bewusstsein widerspiegeln- und zwar ganz ohne Bewertung. Wenn also jemand sehr reich ist, dann existiert Reichtum in seiner Wahrnehmung ( seinem Bewusstsein) als eine Tatsache und er wird noch mehr Reichtum anziehen. Ein Mensch, der sich als arm empfindet, wird es umgekehrt fühlen und je mehr er sich in dieser Haltung verstrickt, desto weniger wird er imstande sein, sie zu ändern.
    Also läuft wirklich alles auf die Wahrnehmung und das Annehmen unserer momentanen Situation hinaus – wie Du und Elfriede schon geschrieben habt: Sich reich zu fühlen, auch wenn man es im landläufigen Sinne nicht ist.

    Der Mangel an Dingen und Geld im Außen hängt demzufolge ganz entscheidend mit dem Mangel im Inneren, dem Mangel an Liebe und Akzeptanz des eigenen Wesens und der vorhandenen Lebensumstände zusammen. Nur aus dem Annehmen des Ist-Zustandes kann die Veränderung entstehen.

    Liebe Grüße von Lumos

  8. 8
    Elfriede says:

    Warum machen wir uns es immer so kompliziert, nur die Liebe die in uns ist, die wir weiter geben können und unser Leben erfüllt. Ich habe Menschen kennengelernt, die wirklich Arm sind, aber so eine Herzens wärme ausstrahlen und auch leben. Sie sind zufrieden mit dem was sie haben und klagen nicht. Nicht Immer ist es das Armuts- denken, was einen arm macht. Oft sind äußere Umstände daran Schuld, nehmen wir nur Afrika, ich möchte nicht näher darauf eingehen. Ich für mich möchte sagen, dass egal wie viel Geld man hat, wer mit sich im reinen ist, wer die Menschen sein Umfeld und sein Leben liebt und akzeptiert hat doch mit das größte Geschenk was man haben kann. Er lebt die Liebe die uns von Gott gegeben wurde auf natürliche weise.

  9. 9
    LUMOS says:

    Zitat aus meinem Artikel:
    „….Vollkommen aufgefangen vom Universum werden wir dann, wenn wir den “Sprung ins Nichts” unternehmen, in totalem Vertrauen, ohne jede Rückversicherung. Wenn wir diesen Sprung wagen, bedeutet es nicht, dass wir nicht mehr handeln und unsere Möglichkeiten nutzen, sondern es bedeutet, sich so zu verhalten, als wäre das Gewünschte schon vorhanden….. “

    Zum obigen Zitat habe ich eigene Erfahrungen. Vor 30 Jahren zog es uns nach dem Tod meiner Eltern ganz stark aus einer großen Stadt in ein landschaftlich schönes, friedliches neues Zuhause. Der Wunsch nach viel Natur war so stark, dass wir mit unserem damals zehnjährigen Sohn einfach umzogen- in völligem Vertrauen, dass sich alles andere fügen würde. Und so war es dann auch: Alle beide bekamen wir Stellungen, die uns erfüllten und auch unser Sohn war in seiner neuen Schule sehr viel glücklicher. Wenn man wirkliches Vertrauen hat und der Wunsch rein und stark genug ist, ist das Universum auf unserer Seite , das kann ich – auch noch aus anderen Erfahrungen, bestätigen.

    Einen wundervollen Tag wünscht Euch Eure LUMOS

  10. 10
    Ka says:

    Guten Morgen,
    ich war kürzlich auf einer Diskussion über unsere Arbeitswelt, Arbeitsbedingungen, Bezahlungen etc,ect. Es ging hin und her, wer nun Schuld ist. Die, die alles billig, wollen, daher die anderen ausnutzen, die , die zu viel fordern, der Gedanke, die Menschen müßten bereit sein mehr für Waren bezahlen , um das Preisdumping zu stoppen, aber die, die wenig bekommen, können das ja garnicht nicht u.s.w…Fazit des Abends. Die Lösung ist das Umdenken in die Richtung -wieder zusammen zu leben-, sich zusammen zu organisieren, denn grundsätzlich ist ja genug da, man muß es nur richtig verteilen. Kurzum, der Grund der Misere ist die Tendenz des Menschen sich abzuspalten von der Gemeinschaft, sich als Individuum zu betrachten, statt als Ganzes. Ob wir nun über Angst sprechen oder Gier, (was im Grunde das Gleiche ist, denn welchen Ursprung hat Gier? Die Angst zu wenig zu bekommen) die Lösung für den Menschen ist zu erkennen, dass er garnicht alleine ist. Aber um zusammen zu leben braucht es -Vertrauen. Und Vertrauen ist das Gegenteil von Angst. Es kommt immer das Gleiche raus. Die Lösung ist Vertrauen und Liebe.

    liebe Grüße Ka

  11. 11
    Maren says:

    Liebe Lumos,

    ja, es ist verzwickt. Ich hatte auch nur geschrieben, weil ich sagen wollte, dass man halt den Umkehrschluß nicht ziehen kann, wenn Alex zum Beispiel sagt, wer Mangel hat, sollte nach innen gucken – stimmt ja auch. Aber es ist halt so, dass Reichtum im Außen KEIN Zeichen von Selbstliebe ist.

    Ich habe genau die Aufassung wie Elfriede, ich sehe es ganz genau so.

    Für mich zählt nur das Herz. Liebe und Vertrauen, ja, Ka sagt es auch. Und Du ja auch.

    Herzliche Grüße und einen milden Tag 😀

    Maren

  12. 12
    hana says:

    liebe ka und alle, dies interessiert,

    vielleicht spitzt es sich nun so in der trennung zu, dass die abkehr davon und hin zum eins-sein möglich wird.

    drucker

  13. 13
    Maren says:

    Liebe Hana,

    ja, das würde zu Gouidos´ (boh, geht´s noch, ich weiß gerade nicht, wie Gouido geschrieben wird, omg…) Unordnung und Ordnung-Theorie passen, oder?
    Also von Gold-DNA 😉

    Herzliche Grüße

    Maren

  14. 14
    lichtspirit says:

    Ihr dürft es auch gerade heraus ausprechen ohne Angst. Chaos/Ordnung es wird sich alles Regeln ohne grosses Diskutieren und lamentieren 🙂 Diese Aussage wird zu gerne unterdrückt vor Angst 🙂

    Herzliche Grüsse

  15. 15
    hana says:

    ja darauf bin ich auch am stark hoffen – vertrauen is no net ganz gggg – ob da ängste dahinter stehn? 😉

    a poah guido jaaaa – wo bist du eigentlich? deine ganz sachlichen comments vermiss ich schon.

    ärmlarei

  16. 16
    Maren says:

    Lichtspirit,

    ??? , ich hatte jetzt nichts wegen Angst unterdrückt . Weiß nicht wirklich, was Du meinst.
    Meinst Du Katastrophen, die zur „Ordnung“ rufen und ich hätte sie aus Angst nicht ausgesprochen? *Kleines ? im Kopf hab*

    Liebe Hana,

    danke für die Nachhilfe in der Rechtsschreibung 😉 Jaaa, Guido wird´s geschrieben 🙂

    Und stimmt, Guidos´schön geerdete und sachlichen Comments „fehlen“ mir auch 🙂

    Selber Ärmlarei 🙂

  17. 17
    lichtspirit says:

    @16 Maren: Nein damit meinte ich doch Allgemein 🙂 Kathastrophen? Für die einen sind es solche für die anderen normale vorgänge bis die Ordnung kommt 🙂 Derzeit befinden wir uns aber noch im Anstieg zum Kippunkt….bis die Ordnung kommt 🙂

    Herzliche Grüsse

  18. 18
    hana says:

    bitte ORDNUNG!!! 😉

  19. 19
    ziggy says:

    Hallo LUMOS

    dein Kommentar #9 ist richtig und wichtig. Aber eine kleine Ergänzung kann nicht schaden.
    Du schreibst:
    „Wenn man wirkliches Vertrauen hat und der Wunsch rein und stark genug ist, ist das Universum auf unserer Seite.“
    Das Universum ist sowieso IMMER auf unserer Seite, selbst wenn wir mal mit einer Katastrophe konfrontiert sein würden (z.B. einem Tsunami).
    Denn dem UNIVERSUM geht es um die GEISTIGE ENTWICKLUNG und nie um die rein materielle, körperliche Bequemlichkeit.
    Das Universum spiegelt uns unsere inneren Überzeugungen und Stimmungen.
    Deshalb bleibt ein rein öberflächliches positives Denken meistens ohne jeden Erfolg.

    Bei deinem Zitat,
    “….Vollkommen aufgefangen vom Universum werden wir dann, wenn wir den “Sprung ins Nichts” unternehmen, in totalem Vertrauen, ohne jede Rückversicherung. Wenn wir diesen Sprung wagen, bedeutet es nicht, dass wir nicht mehr handeln und unsere Möglichkeiten nutzen, sondern es bedeutet, sich so zu verhalten, als wäre das Gewünschte schon vorhanden….. ”,
    regt sich deshalb in mir ein kleiner Widerspruch.

    Ich hab da irgendeine beliebige Sendung des Privatfernsehens über Auswanderer vor mir.
    Sagen wir eine Familie ohne finanzielle Rücklagen und ohne Spanischkenntnisse wandert nach Spanien aus, weil sie in Deutschland nicht zurechtkamen. Trotz ihres ehrlichen Wunsches und obwohl sie sich so verhalten, als wäre das Gewünschte schon vorhanden, wird ihnen das Universum nur ihr eigenes Innenleben spiegeln.
    Ihre Blödheit!
    80% aller Auswanderer kehren früher oder später mit Freude dann wieder nach Deutschland zurück.
    Eher früher als später. 😉

    Und deshalb finde ich deinen Kommentar (Wie überwinde ich Angst#29) so wichtig.
    Zitat:
    „Jede authentische spirituelle Lehre bzw. Methode weiß um die Notwendigkeit, dass zunächst eine – meist längere – Phase des „Boden bereitens“ nötig ist, um „Gutes“ zu säen und später ernten zu können.“

    Im Fall der Auswanderer hätten diese zunächst mal vernüftig die Sprache erlernen müssen.

    Und allgemein sollten wir uns zunächst unserer Mängel, Ängste, Hemmungen und Süchte bewußt werden und daran arbeiten! Es hilft nichts nur „POSITIV-DENKEN_CREME“ über ein „Geschwür“ zu schminken.
    Oder wie Idries Shah es zusammenfasste:
    „Wer immer auch einen Skorpion parfümiert, wird dadurch nicht dem Stachel entgehen!“

    Und man arbeitet an den eigenen Mängeln, Ängsten usw., indem man sie konfrontiert.
    Wie Denny (Wie überwinde ich Angst#26) schreibt. Zielgerichtet, langsam, sorgfältig in kleinen Schritten.
    Dann macht auch positives Denken und Handeln Sinn.

    Jetzt noch ein paar Stücke aus meiner WEISHEITEN Sammlung:

    ———————-
    Eine alte Sufi-Geschichte:

    Vor vielleicht tausendundeinem Jahr war ein Sufimeister mit seinem Schüler unterwegs von Samarkand nach Buchara. Irgendwann begegnete ihnen ein Mann auf dem entgegengesetzten Weg. Dieser Mann fragte den Sufi, wie denn die Menschen in Samarkand so wären. Der Sufi sagte: „Bitte erzählen sie mir zunächst von den Bewohnern von Buchara. Was halten sie von diesen?“
    Der Mann legte sofort los. Mit üblen Schimpfworten und etlichen Flüchen, bezeichnete er die Einwohner von Buchara als Lügner, Betrüger und Verbrecher.
    „Ich fürchte“, sagte der Sufi, „mit den Samarkandern werden sie kaum mehr Glück haben.“ Danach ging jeder seines Weges.

    Eine halben Tag später begegnete ihnen erneut ein Mann, der sich beim Sufi nach den Bewohnern Samarkands erkundigte. Wieder fragte der Sufi zunächst nach der Einschätzung des Mannes bezüglich der Einwohner von Buchara.
    Der Mann schwärmte mit einem Lächeln von der Freundlichkeit und Gastfreundschaft in dieser Stadt.
    „Sie werden sehen die Bewohner Samarkands sind mindestens genau so nett und zuvorkommend, wenn nicht noch angenehmer,“ sagte der Meister zum zweiten Mann und dann trennten sie sich.
    Der Schüler war verwirrt und sprach zum Sufi: „Meister wie kann es sein, das ihr euch so widersprecht? Das kenne ich gar nicht von euch.“
    Der Sufi antwortete: „Da ist kein Widerspruch. Es ist nur so, das ein Mensch sich immer selbst begegnet!“ Mehr wollte er dazu nicht sagen.
    Es benötigte noch einige Jahre und viel eigene Erfahrung bevor der Schüler seinen Lehrer wirklich verstand.

    ————————–

    Die Welt ist ein Spiegel, aus dem jedem sein eigenes Gesicht entgegenblickt.
    (William Makepeace Thackeray)

    Die Welt ist ein Berg, und alles, was man je von ihr zurückbekommt, ist der Widerhall der eigenen Stimme.
    (Dschalal ad-Din al-Rumi)

    Das Schicksal eines Menschen wird von seiner unbewußten Ausstrahlung bestimmt.
    (der dänische Schriftsteller Poul Martin Møller)

    Was Du sein oder haben willst, das bist Du und hast Du; denn unser Wille, mit dem höchsten vereint, ist so stark,
    daß wir das werden und erlangen, was immer wir ernsthaft und aufrichtig wünschen.
    (Jean Paul)

    „In dem Augenblick, in dem man sich wirklich für etwas entscheidet, bewegt sich die Vorsehung auch. Allerlei Dinge geschehen um zu helfen, die sonst nicht geschehen wären. Ein ganzer Strom von Begebenheiten fließt von dem Entschluß und bringt allerlei unvorhergesehene Ereignisse, Begegnungen und materielle Hilfe mit sich, was keiner hätte vorhersehen können.”
    (W.H. Murray, inspiriert von Goethe)

    ——————————–
    Jeder unserer Gedanken ist eine Realität – eine Kraft (bitte sich das zweimal vorzusagen).

    Jeder Gedanke ist ein Baustein am werdenden Schicksal – im Guten wie im Bösen.

    Wer gegenwärtig gezwungen ist, in einem häßlichen Hause zu wohnen, an einem schlechten Tisch zu speisen, unter Menschen zu leben, die roh und gemein empfinden, der weigere sich in seiner tiefsten Imagination gegen all dies Unwürdige! Er lebe geistig in einem schöneren Hause, an einem edleren Tische mit höheren Menschen, und dieser Zustand seines Gemütes wird ihn zum Besseren geleiten ohne Mühsal, Bitterkeit und Zwang. Sei reich im Geiste, in der Phantasie und im Bewußtsein, und der materielle Reichtum folgt nach. Wer sich nur auf der untersten Sprosse der Leiter sieht, wird auch sein Leben lang dort bleiben.

    Die dominierende Stimmung, sei sie nun gedrückt, sei sie sieghaft, ist es, die in Wahrheit alle physischen Bedingungen des Lebens im voraus wirkt. Setze künftigen Möglichkeiten nie die Grenze!

    Nach der Beschaffenheit unserer Tagträume häufen wir Gold oder Explosivstoffe in unserem Schicksal an. Je tiefer die Verträumtheit, je vollkommener die Versenkung und Abstraktion, um so weiter und stärker kann die mentale Macht wirken, – Tausende von Meilen weit. Alles, was man okkulte Kräfte nennt, auch das Phänomen der Telepathie wird auf diesem Wege erreicht. Jedes beliebige Gedankenbild könnte – mit entsprechender Intensität vorgestellt – augenblicklich materialisiert werden. In jedem Menschen sind diese Kräfte im Keim vorhanden.

    Prentice Mulford
    ——————————-

    Die Yogi sagen, daß der Gedanke die größte Kraft sei. Sie ist gewaltiger als jede körperliche Kraft, größer als das Wort, denn sie ist eine transzendentale Macht, die das ganze Weltall durchdringt.

    Gute Gedanken werden unbedingt ihre Wirkung hervorbringen. Sei mutig und wisse, daß du selbst dein Schicksal schaffst.

    Denke gesunde Gedanken, bring hohe Gedanken hervor und zwar solche, welche du auf der materiellen Ebene verwirklicht sehen möchtest.

    Wir setzen mit unseren Gedanken, Gefühlen und Taten gewaltige Kräfte in Bewegung.

    Gedanken und Worte haben schöpferische Kraft.

    Vergeudet eure Kräfte nicht durch eine Stimmung der Mutlosigkeit!

    Denkt und sprecht darüber, was ihr wünscht, daß es geschehe.

    Tut alles, was in eurer Macht steht es zu verwirklichen.

    Selvarajan Yesudian
    —————————-

    Um aus eigener Erfahrung sagen zu können, daß alle Dinge nur im menschlichen Geist bestehen, müßt ihr zuerst in einem Zustand göttlichen Friedens leben, der durch keine irdischen Erfahrungen mehr getrübt werden kann. Nehmt diese Erfahrungen hin wie einen Traum; dann wird die Zeit kommen, daß sich allein durch die Kraft eurer konzentrierten Gedanken alles, was ihr denkt, materialisiert. Das ist zwar schwer zu erreichen, aber es ist möglich.

    Paramahansa Yogananda

    ————————————-

    Alles Gute
    ziggy

  20. 20
    Maren says:

    Hmmm liebe(r) Lichtspirit,

    hihi, ich wüßte jetzt gerade nicht, wei ich es anders ausdrücken sollte 😉 Hab´s so gemeint, wie ich es geschrieben hab 🙂

    Wir meinen bestimmt das Gleiche oder sind uns einig oder so 😉

    Ich hab jetzt keine Angst, weiß nur nicht, was ich schreiben soll 😀

    Will nur antworten 🙂

    Liebe Grüße

    Maren

  21. 21
    lichtspirit says:

    @20 Maren@18 hana: Wir meinen das gleiche 🙂 Hab diese Aussage der C/O hier auch schon gepostet schon länger her, da war der Teufel los nachher 🙂
    Aber jetzt scheint es als normal zu gelten…Entwicklung?! 🙂

    Herzliche Grüsse

  22. 22
    LUMOS says:

    @lichtspirit 22

    Vielleicht könntest Du Deine Aussage über Chaos und Ordnung noch einmal posten, es würde mich interessieren….

    LG LUMOS

  23. 23
    Maren says:

    Lichtspirit,

    willkommen im Club der „danach ist der Teufel los-ler“ 😀

    Gaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz lieb an alle Beteiligten und mit Lachen gemeint.

    Herzliche Grüße

    Maren

  24. 24
    LUMOS says:

    @maren

    😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀 😀

  25. 25
    lichtspirit says:

    @23LUMOS: Dabei ging es um die Intensität dieses Vorgangs, da ich denke das sich viele noch nicht ganz bewusst sind was dies wirklich bedeutet. Aber wie ich schon Maren geschrieben habe, für die einen ist es eine Kathastrophe und für die andere ein ganz normaler vorgang.

    Herzliche Grüsse

  26. 26
    hana says:

    füll mich plötzlich gar nicht mehr so allein ggggggg 😉

  27. 27
    hana says:

    meinte eigentlich „fühl“ gggg – lapsus tippslae

  28. 28
    einfachnursein says:

    Hallo…den ersten Beitrag von Alex schliesse ich mich in Bezug auf Geld überhaupt nicht an!…die Frage ist doch, wieviel Geld „reicht“ mir, um „reich“ zu sein?

    Also habe ich wenig Selbstliebe, weil ich mit wenig Geld auskommen kann (muss, weil mein Job schlecht bezahlt wird, obwohl er dringend notwendig ist?)…und hätte mehr Geld, wenn ich mich selbst genug lieben würde…grosses Fragezeichen!!? Nee, also dass kann ich nicht nachvollziehen…habe aber noch einen Spruch:

    Wer immer nur Geld verdient, hat nichts als Geld verdient.

    herzensgrüsse

  29. 29
    Elfriede says:

    @einfachnursein, so sehe ich es auch. . Wenn man die Selbstliebe über Geld Definiert, finde ich nicht ganz korrekt. Was hat Geld mit Eigenliebe zu tun. Wenn ich mit mir und meinem Leben zufrieden bin, muss ich es nicht noch übers Geld kompensieren. Wir haben eine wundervolle Welt, wir haben Überfluss über alles, alles was wir brauchen ist da. Es gibt so viele Arbeitsstellen, wo der verdienst teilweise nicht mal zum Leben langt, aber ist man deswegen weniger Wert? Es ist eine negative esoterische Entwicklung, die mir nicht nicht sehr gefällt. Wenn Gott sagt du sollst im Überfluss leben, muss das noch lange nicht der materielle Anteil sein. Wenn wir es mal ehrlich anschauen, viele Esoteriker die das lehren, sind über diese geschriebenen Worte reich geworden. Gibt mir einen der im Bereich Esoterik arbeitet, der dem Geld nicht zugetan ist, die machen mit Essenzen, Wässerchen, geweihte Amulette und und und , die zu überteuerten Preisen angeboten werden sehr viel Umsatz. Ist das von Gott gewollt, ist das wirklich Reichtum, was ist Reichtum? Gerade jetzt in dieser Veränderung in der wir uns befinden, müssen wir uns wirklich mal diese Frage stellen! Liebe Grüße Elfriede

  30. 30
    lichtspirit says:

    @30 Elfriede: Erleichtert dich das wenn ich dir sage das die kommenden gewaltigen Veränderungen auch die letzteren in deiner Beschreibung betrifft?! 🙂

    Herzliche Grüsse

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