Heilsamer Schlaf

29 Mai 2012 Von Kommentare: 5 Heilung, Ratgeber

Könnt Ihr alle gut schlafen? Tief, fest und erholsam und wacht am Morgen erfrischt und voller Tatendrang auf? Einigen gelingt es , andere haben ab und zu Schwierigkeiten und viele Menschen kommen aus ihrer chronischen Schlafstörung einfach nicht mehr heraus. Besonders trifft es Menschen, die geistig kreativ sind, sie können oft sehr schwer abschalten, das Karussell im Gehirn dreht sich immer weiter. In neuerer Zeit wird ein guter Schlaf auch mit den Einwirkungen der Sonnenaktivität in Verbindung gebracht. Dazu habe ich folgenden Absatz im Blog “Zeitenwende.de” gefunden:

…”Schumann Resonanzen, ein plausibler biophysikalischer Wirkmechanismus bei Einflüssen auf die menschliche Gesundheit durch Sonnen- / Geomagnetische Aktivität Eine große Anzahl von Studien haben signifikante Wirkweisen physikalischer, biologischer und gesundheitlicher Natur aufgezeigt, die mit den Veränderungen der Sonnen- und der Geomagnetischen Aktivität (S-GMA) in Zusammenhang stehen.

Schwankungen bei der Sonnenaktivität, der Geomagnetischen Aktivität und der Ionen/Elektronen Konzentrationen der Ionosphäre, stehen alle durch geophysikalische Vorgänge in höchstem Maße miteinander in Korrelation und sind stark miteinander vernetzt. Eine wissenschaftliche Schlüsselfrage besteht darin, welcher Faktor in der natürlichen Umwelt die beobachteten biologischen und physikalischen Wirkweisen auslöst? Zu den Wirkweisen gehören: veränderter Blutdruck, veränderter Melatoninspiegel, Zunahme an Erkrankungen und Todesfällen bei Krebs, Fortpflanzungsorganen, Herzproblemen, und neurologischen Unregelmäßigkeiten… und eben auch Schlafstörungen. Viele berufsspezifische Studien haben erwiesen, dass die Strahleneinwirkung durch ELF Felder zwischen 16,7 Hz und 50/60 Hz den Melatoninspiegel (der für einen gesunden Schlaf sehr wichtig ist ) erheblich reduziert…”

Wir alle spüren: Schlafen ist wie Essen und Trinken ein Grundbedürfnis, wir sehnen uns danach und wissen, er ist für uns absolut notwendig.
Schlafentzug empfinden wir als eine der stärksten Bedrohungen. Schon die Angst davor, sich am nächsten Tag wie gerädert zu fühlen und den Anforderungen des Berufes oder des Alltags nicht genügen zu können , versetzt uns in helle Panik und verhindert noch zusätzlich das Einschlafen. Dementsprechend groß ist der Konsum an Schlaftabletten , der aber niemals zu einer Lösung des Problems führt, sondern es im Gegenteil noch verschlimmert. Man nennt den Schlaf auch “den kleinen Bruder des Todes” und Menschen, die sich unbewusst stark vor dem Tod fürchten, leiden oft unter den größten Einschlafschwierigkeiten. Wir halten uns krampfhaft an unserem Tagesbewusstsein fest und haben insgeheim Angst vor dem Unbekannten, dem Dunklen, dem Loslassen. Meist fehlen Urvertrauen und Hingabefähigkeit, wir sind abhängig von Macht, Kontrolle und Intellekt.

Dem können wir entrinnen, wenn wir uns am Tag auch um die Nachtseite unserer Seele kümmern. Unser Unbewusstes – (vielleicht in einer “Einverstandenseins-Meditation”, wie im Artikel “Erwartungen” beschrieben), ans Licht holen und annehmen. Bei sehr starken Schlafstörungen ist eine Konfrontation mit den eigenen Todesvorstellungen und den begleitenden Ängsten unumgänglich. Mit jedem Einschlafen praktizieren wir (meist unbewusst) das Loslassen unserer Kontrolle, üben Hingabe und Urvertrauen. Viele Menschen wünschen sich , am Ende ihres Lebens im Schlaf vom Tod überrascht zu werden und setzen auch den Schlaf mit einer Bewusstlosigkeit gleich. Doch das ist er keineswegs, er ist erfüllt von lebendigen Träumen. Manchmal wird der Schlaf auch als eine Bedrohung infolge von Alpträumen empfunden. Obwohl wir diese Träume dann nach dem Aufwachen als “Schäume” relativieren, empfinden wir sie während des Schlafes als völlig real. Alles, was unser Bewusstsein erfährt, besitzt die gleiche Wirklichkeit.

Dazu gibt es eine hübsche chinesische Geschichte:

…”Wang träumte, er sei ein Schmetterling. Er saß zwischen Gräsern auf Blumen, er flatterte hierhin und dorthin. Da wachte er auf und wusste nicht mehr, war er Wang, der träumte, ein Schmetterling zu sein, oder war er ein Schmetterling, der träumte, Wang zu sein ?”…

Ja, was macht uns eigentlich so sicher, dass das Leben, welches wir tagsüber führen, realer ist als der Traum? Wachen und Schlafen sind Polaritäten und ergänzen sich gegenseitig, der Tag besteht aus Licht, Leben, Aktivität, die Nacht aus Ruhe, Dunkelheit, Unbewusstem und Tod. Beides ist notwendig. Bei einem übergroßen Schlafbedürfnis, sowie Schwierigkeiten mit dem Erwachen und Aufstehen hingegen sollten wir uns fragen, ob wir vor Verantwortung, Aktivität, Bewusstwerdung zu fliehen versuchen? Vielleicht leben wir in Traumwelten und haben vor der Realität Angst? Das muss ans Tageslicht gebracht werden, ansonsten kann es sich nicht ändern. Die Art, wie wir leben, beeinflusst natürlich auch die Qualität unseres Schlafes. Wenn unsere biologische Uhr durch unregelmäßige Rhythmen zusammengebrochen ist, vielleicht durch Schichtarbeit, lange Partys, oder durch Bewegungsmangel, Fehlen von geistiger Arbeit , durch Lärm und ständigen Stress brauchen wir uns über schlechten Schlaf nicht zu wundern. Die richtige Schlafumgebung, das richtige Bett , keine große Aktivität mehr am Abend wirken schlaffördernd.

Jeder, der sich schon einmal schlaflos im Bett herumgewälzt hat , weiß, dass sich Schlaf nicht durch Zwang, Selbstbeherrschung und Willen oder durch irgendeine Anstrengung herbeizwingen lässt. Jedes aktive Wollen ist der sicherste Weg, Schlaf zu verhindern. Aber wir sind imstande, günstige Voraussetzungen für eine gesunde Schlafkultur zu schaffen. Der Schlaf vor Mitternacht ist besonders stärkend, denn dabei handelt es sich um Tiefschlaf, der zur Regeneration des Körpers beiträgt. Ab Mitternacht wechseln dann Tiefschlaf-und Traumphasen. Die Seele begibt sich auf die Reise zur Astralebene, in Träumen ist sie mit anderen Dimensionen und geistigen Lehrern verbunden und in dieser Phase erfährt sie die größte Bereicherung. Am frühen Morgen, vor dem Aufwachen, erleben wir gehäufte Rem-Phasen mit oberflächlicheren Themen , worin Tagträume bewältigt werden können. Aus dieser Phase stammen die meisten Freud`schen Traumdeutungen. Am sinnvollsten ist es, regelmäßig zu einer bestimmten Uhrzeit schlafen zu gehen und wieder aufzustehen. Darauf stellt sich der Körper dann ein- wird aber auch Ausnahmen zulassen.

Oft herrscht im Kopf noch ein Getöse, ein Chaos, viele Menschen wollen sich gern entspannen, können es aber nicht. Da hilft sehr gut Osho´s Methode des “Gibberisch”. Man setzt sich aufrecht im Bett hin und brabbelt längere Zeit vollkommen sinnlose Laute vor sich hin. Zuerst kommt man sich ziemlich albern vor, aber nach und nach leert sich der Kopf, man beginnt zu gähnen und kann dann sofort einschlafen. Versucht es mal, ich habe es mit großem Erfolg ausprobiert. Sehr gut ist auch, einfach still liegen zu bleiben und den Atem zu beobachten, alles Monotone hilft; Schäfchen zählen ist ja eines der bekanntesten Einschlafmethoden. Auch die Wiederholung eines Mantras führt zur Umschaltung von der linken Gehirnhälfte auf die rechte , von der Aktivität zur Passivität. Ich persönlich habe mir noch ein besonderes Einschlaf-Ritual geschaffen. Viele der von mir besonders geschätzten spirituellen Bücher habe ich selbst auf Audio-Cassetten gesprochen und höre sie mir abends vor dem Einschlafen auf dem Cassetten-Rekorder ( ein ” sintflutliches ” Gerät, haha, aber für diesen Zweck sehr praktisch!) dann an. Meist komme ich gar nicht weit, schlafe sehr schnell ein und weiß, dass der Text, der dann noch weitergeht, meinem höchsten Wohl zuträglich ist. Denn alles, was man im Schlaf noch unbewusst hört, dringt in die Seele ein. Darum ist es keineswegs empfehlenswert, vor dem Fernseher oder dem Radio einzuschlafen !

Wieder aufstehen, oder etwa lesen sollte man nicht, denn Entspannnung ist fast so wertvoll wie der eigentliche Schlaf. Man muss sie nur zulassen und sich nicht davor fürchten, am nächsten Tag unausgeschlafen zu sein. Leichter gesagt als getan, ich weiß es nur zu gut! Es sind “Wege in die Gelassenheit”… Mit homöopathischen Mitteln ist es auch möglich, schnell in den ersehnten Schlaf hineinzukommen, es gibt da viele Arzneien, die aber individuell ausgesucht werden müssen. Zwei Mittel, die mehr allgemeiner Natur sind, heißen : Passiflora und Avena Sativa jeweils D 6 oder D 12 und haben mir schon sehr gut geholfen. Ganz allgemein heißt es: “Wie der Tag, so die Nacht”. Leben wir bewusst und achtsam und ohne uns im Stress zu verlieren , so können wir auch das Gleichgewicht zwischen Schlafen und Wachen wiederherstellen.

In dem Sinne: Gönnen wir unserem Geist die Ruhe der Nacht. Er braucht sie.

In Liebe, LUMOS

5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    hana says:

    vielen dank lumos – schöne zeilen!

    ich hab eben sehr gelacht – “gibberisch” verwende ich stark in meiner theaterarbeit – 4 mich ists immer wieder schön, wenn sich die verschiedenen lebensschleifen berühren. “nebenbei” fiel mir die “sternensprache” dazu wieder ein, das hab ich gelesen in …. solara “grenzenlos leben auf einem begrenzten planeten”, nur wirklich verstanden hab ichs damals nicht gggg.

    meine nun nicht mehr ganz so kleine süsse hatte als baby eine ganz eigene “babysprache”, ihr vater machte sich sogar daran die laute mit verschiedenen sprachgruppen zu vergleichen – wirklich fündig wurde er nicht. es waren einfach zuuuu verschiedene …. was heute noch ab u an kommt ist “mosche” 4 löffel.

    bin ich nun ein wenig abgerutscht vom thema ge…. sorry

    ärmla!

  2. 2
    hana says:

    ich schon wieder 😉

    empfehlung – gut 4 beste schlafqualitäten 😉

    http://z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com/2012/05/hermetik-leichtgemacht-das-geheime.html

  3. 3
    LUMOS says:

    @ hana
    Das ist ein großartiger Artikel und so einleuchtend geschrieben. Wirklich beeindruckend. Vielen Dank!

    Liebe Grüße von LUMOS

  4. 4
    hana says:

    jo gö – bin grad voller freude! 🙂

  5. 5

    Schlafprobleme ? Kenne ich nicht … und das trotz Nachtdienst seit über 15 Jahren. Umstellungsprobleme ? Auch kein Problem … 1 Tag genügt und schon ist alles wieder im Lot.

    Es gibt viele Wege für Ausgleich und Beständigkeit zu sorgen, denn wie immer im realen Leben dreht sich auch beim Schlaf alles um die Unordnung:

    http://www.gold-dna.de/ziele2.html#marke6

    Gruß Guido

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