Innerer Frieden

03 Mai 2012 Von Kommentare: 6 Bewusstsein, Spiritualität

Viele Menschen leben unter seelischem Druck, Verwirrung der Gefühle , Gedankenstrudel von Schwierigkeiten und Sorgen und können schwer aus diesem Teufelskreis herauskommen. Bei allen Problemen kreist das Bewusstsein wie eine Schallplatte immer um dieselben Themen und erzeugt eine seelische Überlastung, die oft zu körperlichen Krankheiten führt. Wir alle träumen vom Frieden- und doch existiert so viel Kampf in unserer Welt, im Großen wie im Kleinen. Alles in der äußeren Welt ist von uns als Kollektiv erschaffen worden und da wir alle eins sind, können wir uns auch hier nicht aus der Verantwortung ausklinken. Doch können wir sowohl uns als auch dem Weltfrieden nützen, wenn wir beginnen, mit uns selbst im Frieden zu sein. Innerer Friede ist von nichts und niemandem abhängig, alle Hindernisse sind selbst erschaffen
.

Es gibt zwei Einstellungen im Leben, den Weg des Kämpfens und den Weg der Freude. Manche Menschen haben vor Ruhe, innerem Frieden und Stille in ihrem Inneren Angst. Da fühlt sich ihr Ego bedroht. es hat Angst, die Kontrolle zu verlieren, etwas zu verpassen. Wir sollten uns genau anschauen, womit wir in unserem Leben nicht in Frieden sind; uns fragen: wo geben wir anderen noch die Schuld, wo herrscht Anspannung, Druck und Kampf. Wo wollen wir noch nicht loslassen von der Vorstellung von besser und schlechter, gewinnen und verlieren, irgend etwas erreichen oder sein müssen? Durch all diese Vorstellungen kämpfen wir und entfernen uns damit immer mehr vom inneren Frieden. Was wir im Außen als real empfinden, ist eine Spiegelung des Verstandes, durch inneren Frieden können wir alles im Außen verändern, auch sogenannte Tatsachen und Fakten und können dabei neue Ideen und Anschauungen entwickeln.

Es gibt einige Wege und Hilfen, um den inneren Frieden, den wir uns wünschen, zu erlangen:

Eine sehr effektive Methode ist es, regelmäßig in die Entspannung oder Meditation zu gehen. Innerer Friede ist die Verbindung zum Höheren Selbst, der Weg in das Vertrauen in göttliche Kraft und Liebe. Angst, Selbstzweifel und Selbstkritik können in der Meditation losgelassen werden, da dort der Verstand schweigt. Genauso wichtig wie Entspannung ist es, mit größerer Bewusstheit zu denken und zu handeln. Jederzeit sollten wir unser Herz öffnen, egal, was der andere spricht oder tut, auch wenn wir ihn als negativ, verschlossen oder ängstlich erleben, denn gerade dann bedarf er im Besonderen unserer Akzeptanz und Liebe. Emotionale Ausgeglichenheit und Konzentration auf höhere Ideale bewirken, dass uns unliebsame Ereignisse nicht mehr beeinträchtigen können. Durch ein Handeln aus dem Herzen verbinden wir uns telepathisch mit allen Wesen, die aus der Freude heraus leben und unser Bemühen erhält eine kraftvolle Verstärkung. Vergebung ist unbedingt nötig, um inneren Frieden zu erreichen, Schuldzuweisungen und Schuldgefühle beeinträchtigen uns in entscheidender Weise. Das ist ein wichtiger Punkt, den wir nicht außer Acht lassen dürfen.

Auf dem Weg zum inneren Frieden kommen wir nicht umhin, uns mit unseren täglichen Gedanken zu beschäftigen und eine intensive Gedankenkontrolle zu betreiben. Dazu könnten wir uns einen Satz bereitlegen, den wir in einem Moment der Anspannung vor uns hinsagen, etwa in der Art:

Ich will in meinem Denken und meiner Haltung ruhig und heiter sein – egal, was geschieht

Diesen Gedanken sollten wir in uns lebendig halten, denn jedes Mal, wenn wir daran denken, halten wir Gedanken auf, die eine seelische Überbelastung erzeugen und erwecken gesunde, positive und friedliche Gefühle. Wenn alles gut und glatt geht, sollten wir uns auch das bewusst machen und von Herzen auskosten. Das Leben ist wunderbar, wenn wir ihm die innere Möglichkeit geben, es zu sein. Alles ist voller Farbe, Klang und Duft , wir müssen es nur erkennen. Freude empfinden können wir durch ganz unscheinbare Dinge, die immer um uns sind, Menschen, Tiere, die Natur… Wir müssen aufhören, etwas HABEN zu wollen.

Viele Menschen sind so voller Erwartung, machen Zukunftspläne und versäumen darüber den gegenwärtigen Augenblick. Dabei ist es einzig und allein im Jetzt möglich, zu fühlen, zu handeln und zu verändern. Bei großen Problemen, wie schweren Krankheiten, Tod, finanziellen Schwierigkeiten ist es wichtig, die Gedanken nicht immer um das Problem kreisen zu lassen und kein Selbstmitleid zu entwickeln. Dabei hilft einem das spirituelle Wissen um die Sinnhaftigkeit aller Geschehnisse in entscheidender Weise. Jede Unzufriedenheit ist sinnlos, wenn eine Situation nicht zu ändern ist. Dann können wir nur unsere Anschauungen ändern und uns durch einen Willensakt dazu bringen, zufrieden mit dem Vorhandenen zu sein und allmählich werden wir inneren Frieden erlangen und das Leben lebenswert finden. Wenn wir die Kunst des Zufriedenseins erlernen, haben wir ein großes Stück auf dem Weg zum Glück und zum inneren Frieden zurückgelegt. Der größte Sieg ist es, trotz aller Widrigkeiten Mut und Heiterkeit zu bewahren.

Auch wenn wir unseren inneren Frieden manchmal verlieren – denn das ist menschlich, so kann uns doch nichts daran hindern, immer wieder zu diesem wundervollen Zustand zurückzukehren ,um Frieden zu schließen mit uns selbst.

Ich wünsche allen eine friedvolle Zeit, Eure LUMOS

6 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    CHRIS says:

    Ja so ist es. Lumos
    Danke für die so schönen und lehrreichen Zeilen.
    Und überhaupt für die liebevolle Weiterführung dieses wichtigen Blogs.
    1000 Dank und liebe Grüße
    Chris

    Übrigens sehr empfehlenswerte Seite:
    http://direkter-kontakt-mit-gott.org/
    und wunderbar entspannende Licht und Tonmeditation.

    World Vegan, World Peace

  2. 2
    Dagmar says:

    Liebe Lumos,
    ihr Lieben,

    von Herzen Danke. Gestern habe ich diesen interessanten Blog gefunden und nicht gesehen, dass es noch eine Dagmar bei euch gibt. Ich schreibe als Dagmar und für Cristallina.

    Seit Beginn des Jahres hat sich unser Cristallina-Blog entwickelt und gerade haben wir ihn neu organisiert. Es gibt viele Entsprechungen zu den Themen von „2012spirit“.
    Mit dem Cristallina-Blog möchten wir den Menschen die neuen Heil-Energie-Schwingungen des neuen goldenen Zeitalters nahe bringen. Unser Wunsch ist es, dass diese neuen Möglichkeiten für viele Menschen im Hier und Jetzt erfahrbar und erlebbar werden. Möge sich vielen Menschen ein neues Bewusstsein eröffnen in allen Bereichen des Lebens – so wie es aus höchster Sicht dienlich ist.

    Seit uns selbst die Heil-Energie-Schwingungsmusik von MyEric begleitet, gelingt es uns mehr und mehr den inneren Frieden zu erlagen. Ursachen von Blockaden werden uns gezeigt und bewusst. So können wir sie auflösen und vieles verändern.

    Mit der Komposition „Die Schöpfung“ von MyEric erreichte uns eine Botschaft/ Durchgabe: „Diese Musik ist für den Weltfrieden.“ – Wie Innen so Außen.

    http://blog.cristallina.de/der-raum-der-wahrhaftigkeit-die-verabschiedung-der-illusionen-des-egos-a018/

    Liebe Grüße und Danke

    Licht und Liebe

    Dagmar – Cristallina

  3. 3
    Ninna says:

    Einen herzlichen Gruß an alle und vielen Dank, Lumos, für Deinen wundervollen Text.
    Zum Thema: Bei großer innerer Anspannung und dem Gefühl, nicht vergeben zu können, war für mich das folgende Meditationsmantra unglaublich hilfreich:

    „Ich bitte Gott Vater-Mutter um eine Säule aus Licht als Schutz für Körper, Seele und Geist.“
    Dann stelle ich mir bildlich vor, von einem leuchtenden Schutzschild umgeben zu sein und gehe in das nächste Mantra:

    „Ich gehe in Resonanz zur bedingungslosen Liebe!“

    In Momenten der Stille aber auch in der Hektik des Alltags habe ich beim gedanklichen Rezitieren das Gefühl, als könnte ich mich mit der göttlichen Quelle verbinden und nichts und niemand kann mich aus meiner Mitte tragen. – Selbst ich nicht! ; -)

    Liebe Grüße

    Ninna

  4. 4
    LUMOS says:

    Liebe Ninna!

    Sehr schön, Dein Mantra! Auch die violette Lichtsäule aus meinem vorigen Beitrag „Farben“ ist in dem Zusammenhang wirkungsvoll. Entscheidend finde ich, dass ich meinen Unfrieden überhaupt bewusst als solchen wahrnehme und dann gedanklich gegensteuere. Sonst wirken Unfrieden, oder auch Angst selbstverstärkend und setzen sich ungehindert fort.

    Aus dem „Ganzheitlichen Forum´“ habe ich noch einen sehr passenden Absatz zum Thema gefunden:

    „….Friede in dir – erzeugt Frieden um dich herum! das ist deine Macht – Frieden in die Welt zu bringen – im kleinen – und wenn viele Menschen es praktizieren, wird die Welt ein FRIEDENSPARADIES!

    Finde die Stille durch Bewusstheit deiner Gedanken und dehne deine Bewusstheit aus – bis sie die ganze Welt umschliesst! Segne die Welt und ganz besonders deine Nachbarn! Deine Intentionen, Absichten und inneren Kräfte die in die Welt fliessen, aus dir geboren werden sind Schöpferkräfte die Realitäten schaffen! Verwende sie verantwortungsvoll und werde zum bewussten Cocreator dieser Zeit, dieses Zeitstroms….. “ Quelle: Ganzheitliches Forum .

    In Liebe , LUMOS

  5. 5
    chris says:

    „Angst, Selbstzweifel und Selbstkritik können in der Meditation losgelassen werden, da dort der Verstand schweigt.“

    Das ist nicht unbedingt meine Erfahrung, und die Erfahrung von der mir Andere berichten. Eher hören Viele das Meditieren wieder auf weil Sie eben überhaupt nicht dabei in Ruhe kommen, falsche Erwartungshaltungen haben über das Meditieren. Gerade in der Ruhe kommen, wenn mal keine äußere Ablenkung parat ist, die ganze Disharmonie zum Vorschein. Das dann auszuhalten, bzw. bereit sein dies wahrzunehmen, ist für mich genauso Meditation, wie wenn ich dabei in Frieden falle. Ich zumindest weiß vorher nie was passieren wird.

    lg, Chris

  6. 6
    LUMOS says:

    Lieber Chris!

    Du hast recht, mein Satz bezieht sich auf eine fortgeschrittene Art der Meditation. Wenn man mit dem Meditieren anfängt, kommt unter Umständen wirklich sehr viel Disharmonie hoch. Wie ich im Artikel „Erwartungen“ schrieb, kann man diese Ablenkungen selbst zum Gegenstand der Meditation machen. Ich zitiere aus dem Artikel:

    ……“Das könnten wir in einer Meditation üben: Einfach sitzen, atmen und alles kommen lassen, was kommen will. Falls etwas aus dem Schattenbereich aufsteigen will, spüren wir das an einer inneren Spannung. Dann können wir diese verdrängten Anteile auffordern, sich zu zeigen , weichen nicht zurück, aber bleiben ganz bei uns, in unserer Mitte. Das kann manchmal ganz schön dramatisch sein, aber letztendlich verliert dieser Schatten, der uns ja aus dem Unbewussten ständig beeinflusst, seinen Schrecken und wir werden frei davon…..“

    Wichtig ist dabei, ganz gelassen die Rolle des Beobachters zu übernehmen und alles völlig wertfrei zu betrachten.
    Ich selbst habe damit große Erfolge erzielt, eine langgehegte, angstbesetzte Vorstellung kam während der Meditation plötzlich hoch und drohte mich zu überfluten. Indem ich standhielt, sie genau betrachtete, mich aber nicht hineinziehen ließ, verschwand sie plötzlich und ein großes Gefühl der Befreiung ergriff mich. Diese Vorstellung trat danach nie mehr auf.

    Ich glaube, dass diese Art der Meditation anfangs am wirkungsvollsten ist- von Null auf Hundert schafft es der moderne Mensch nicht, in die Ruhe zu gelangen.
    Eines Tages ,wenn wir dabeibleiben, sind dann alle Schattenbereiche hervorgeholt und bewältigt und die eigentliche Meditation, die zum Zentrum des eigenen Seins führt, kann beginnen.

    Liebe Grüße von LUMOS

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