Dem Leben vertrauen – lass dich fallen!

10 Jun 2012 Von Kommentare: 6 Allgemein, Sonstiges

Gastbeitrag von Elias Fischer / Lebeblog.de

Eine der größten Herausforderungen für uns Menschen ist es, zu lernen, dass wir dem Leben vertrauen können. Wir werden in einer Welt groß, die geprägt ist von Richtlinien, Bestimmungen, Verboten, Regeln, Überwachung, Kontrollen usw. Die ganze westliche Welt – und vielleicht Deutschland im Besonderen – ist darauf aufgebaut, dass man dem Leben angeblich nicht vertrauen kann. Und das lernen wir, wenn wir in dieser Welt groß werden: Nicht zu vertrauen! Wir sehen uns als Einzelkämpfer, die keine Verbindungen zum Leben haben. Aber ist das die Wahrheit? Ist Misstrauen gerechtfertigt? Müssen wir uns “absichern” und alles kontrollieren? Gibt es “echte Sicherheit” überhaupt? Oder müssen wir uns darum eigentlich nicht sorgen und können volles Vertrauen in das Leben haben?

Wir schließen Versicherungen ab. Für das Leben, für das Auto, für das Haus, für die Kinder, für die Gesundheit, für das Alter und für die eigene Unachtsamkeit, wenn man aus Versehen den Kaffee auf Oma’s neuen Teppich verschüttet. Wir fragen unsere Liebespartner aus. Wo er oder sie war, mit wem er oder sie sich getroffen hat. Sollten wir mal verreisen, müssen wir regelmäßig Lebenszeichen geben – für die Mutter, die Oma, den Opa, einen guten Freund oder den Partner. So wird der Urlaubsort einfach mal pauschal zum „gefährlichen Krisengebiet“ erklärt.

Dies sind nur ein paar Beispiele, in denen wir dem Leben gegenüber unser Misstrauen mitteilen. Möchte man aus diesem System des Misstrauens aussteigen und in das System des Vertrauens eintreten, muss erst mal eine hohe Hürde überwunden werden: Das Misstrauen selbst. Es ist quasi ein Teufelskreislauf, in dem man sich selbst einen kleinen Schubs geben muss, um langsam aussteigen zu können.

Alles beginnt – wie so oft – im Kopf. Wer dem Leben nicht vertraut, der hat dies von seinen unreifen oder gestressten Eltern, den strengen Lehrern, den bösen Mitschülern, den falschen Freunden, den mobbenden Arbeitskollegen oder den untreuen Liebespartnern gelernt. Solche Erfahrungen erzeugen im Kopf Glaubenssätze wie „Menschen kann man nicht vertrauen“. Unfälle und Schicksalsschläge erzeugen Gedanken wie „Die Welt ist schlecht“ oder „Das Leben ist gegen mich“.

Wir ziehen das in unser Leben, von was wir überzeugt sind. Sollten wir also negative Glaubenssätze in unserem Kopf haben, müssen wir auch wissen, dass wir damit unsere Zukunft gestalten – willkommen im Teufelskreislauf, der uns beweist, dass wir dem Leben angeblich nicht vertrauen können. Ein erster Schritt kann also sein, das Bewusstsein über die eigenen Gedanken zu erlangen, um destruktive Gedanken zu beleuchten. Wollen wir mit positiven Gedanken gute Erlebnisse in unser Leben ziehen, um Vertrauen aufbauen zu können, sollten wir zumindest alles Destruktive in unserem Kopf anschauen. Denn was wir nicht wollen, wird sich im Lichte unserer Aufmerksamkeit von selbst auflösen.

Nehmen wir an, wir möchten den Menschen wieder vertrauen und gehen in vollem Vertrauen durch eine Stadt mit hoher Kriminalitätsrate. Wenn wir Angst haben, ziehen wir den Überfall an. Wenn wir Vertrauen haben, ziehen wir die Sicherheit an. Wir haben die Wahl. Begegnen wir nun ein paar dunklen Gestalten, stellt sich unser konditioniertes Gehirn, das zusätzlich durch schlechtes Fernsehprogramm und negative Nachrichten deformiert wurde, ein filmreifes Horrorszenario vor. Vielleicht sogar bildlich, mit Ton und Gänsehaut, damit es in unserem Kopf so real wie möglich erscheint. Damit bieten wir uns als Opfer an und betteln regelrecht darum, überfallen zu werden! „Bitte, ich flehe euch an, raubt mir mein Geld und verunstaltet meinen Körper.“

Jeder Gedanke ist auch ein Wunsch. Und so sollte man aufpassen, was man denkt. Wenn ich in Sicherheit durch die Welt gehen will, egal wo ich gerade bin, ob in Berlin-Neukölln, in Caracas oder allein in der Wildnis, ich denke an Sicherheit. In dunklen Ecken stelle ich mir vor, wie ich mit den „dunklen Gestalten“ befreundet bin, wie ich mit ihnen herum albere und ein Teil der Gruppe bin. Ich weiß, dass jeder Mensch im Herzen gut ist. Kein Mensch kommt als Bösewicht auf die Welt. Die Urnatur des Menschen ist Liebe. Und diese ur-natürliche Liebe möchte ich von den Menschen erhalten. Ich möchte nicht ihre konditionierte von Gewalt geprägte Sichtweise des Lebens erfahren. Ich möchte ihr wahres Ich sehen, das unschuldig, rein und voller Liebe ist. Damit ich dies jedoch von einem Menschen erhalte, muss ich selbst in der Liebe sein. Ich muss selbst rein und frei von bösen Gedanken sein. Denn der Andere hat meist keine andere Wahl, als mir das zu spiegeln, was in mir vorgeht.

Die „bösen Gedanken“ kommen meist automatisch „aus dem Nichts“. Was mach ich dann? Ich stelle mir das Gegenteil vor. Wenn ich vergessen habe das Auto abzuschließen und nun von der Angst gequält werde, dass mein Laptop darin geklaut wird oder das Auto selbst, dann stelle ich mir das Gegenteil vor. Das Gegenteil ist Sicherheit. Vertrauen in das Leben, dass schon nichts passieren wird. Wer kreativ ist, kann sich im Geiste vorstellen, dass das Auto Sicherheit ausstrahlt. Dass es von einem blauen Licht umgeben ist, das die pure Sicherheit ist. “Kein Einbrecher wird nun auf die Idee kommen, auch nur in die Nähe dieses blauen Lichts zu kommen.” Ich kenne Leute, die ihr Auto generell nicht abschließen, und es wurde noch nie etwas geklaut. Das funktioniert nicht nur mit Autos und Gegenständen, sondern auch mit dem eigenen Körper in “gefährlichen” Großstädten und mit anderen Menschen, die eine “turbulente” Reise unternehmen. Statt sich Sorgen zu machen kann es hilfreicher sein, sich selbst oder anderen “Sicherheit” zu wünschen.

Deshalb ist es das Schlimmste, wenn Eltern sich Sorgen um die Kinder machen. Eigentlich müssten sie sich Sorgen um die eigenen Sorgen machen. Denn Sorgen sind auch wieder nur Wünsche, denn dahinter stecken lediglich Gedanken. Gedanken sind Energie und sorgen dafür, dass die Sorgen Realität werden. Generell sind Angst und Sorgen ein wunderbares Mittel, um die Qualität des eigenen Lebens von „einfach“ auf „hart“ zu stellen. Gedanken des Vertrauens, des Fallen-Lassens, der Liebe, der Zuversicht, des In-Sich-Ruhens können das Leben einfacher machen.

Wir kommen aus dem Leben, also wieso sollte das Leben gegen uns sein? Unsere Eltern haben das Leben gefeiert und daraus sind wir als Mensch entstanden. Das Leben und die Natur haben dann dafür gesorgt, dass wir entstehen, wachsen und leben. Wir kommen also aus dem Leben. Wir sind das Leben selbst. Das Leben ist Wahrheit. Die konditionierten Gedanken aus Erziehung sind nur eine Illusion. Jeder Gedanke, der nicht der Liebe und nicht der Lebenserhaltung entspricht, ist eine Täuschung. Diese Täuschung ist es, die uns Angst macht und uns nicht in das Leben vertrauen lässt. Wenn wir aus dem Leben kommen sind wir ein Teil des Lebens. Das Leben und wir ist Eins. Wenn wir diesen Zusammenhang nicht erkennen wollen und uns als etwas Getrenntes sehen, entsteht Angst, Unsicherheit und Misstrauen.

Um das Vertrauen in das Leben wiederherzustellen, kann es hilfreich sein, wenn wir uns mit der Urnatur, dem Leben selbst, wieder verbinden. Wenn wir die Verbindung zwischen uns und dem Leben wieder aufbauen. Wir sind nicht getrennt vom Leben. Wir stehen in ständiger Verbindung. Alles, was auf dieser Welt passiert, hat eine Ursache, und deshalb gibt es auch eine Wirkung. Verbinden wir uns mit dem Leben, ist das eine Ursache, um unser Leben positiver zu gestalten.

Mit dem Leben verbinden ist ein großes Programm. In der Kindheit haben wir gelernt, uns von unserer Urnatur zu entfernen und uns vom Leben zu trennen. Nun wollen wir wieder vertrauen und uns verbinden. Das bedeutet u.a., dass Geschehnisse in unserem Leben nicht mehr dem Pech, Glück oder Zufall zugeordnet werden. Alles, was uns im Leben widerfährt, hat eine Bedeutung für uns. Das Leben spricht mit uns, sagt uns, ob wir auf dem richtigen Weg sind oder ob wir etwas verändern sollten. Wenn wir auf dem richtigen Weg sind, haben wir selbst ein gutes Gefühl in uns und das Leben beschenkt uns mit „glücklichen Zufällen“. Wobei es natürlich den Zufall nicht gibt, er unterliegt – wie alles andere auch – einer Ursache.

Ich muss mich nicht als getrennten Einzelgänger sehen, der sich in dieser Welt durchschlagen und durchsetzen muss. Das ist nur das vorherrschende System, das auf Gewalt, Macht und Reichtum basiert. Ich muss bei diesem Spiel nicht mitmachen. Ich kann mir die Welt vorstellen, wie ich sie haben will. Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, denke ich daran, wie ich mir die Zukunft wünsche. Sie ist geprägt von Gemeinschaft. Von Menschen, die füreinander da sind und füreinander sorgen. Sie ist geprägt von ehrlicher Liebe, die frei ist von Gegenleistungen, Bedingungen und Verboten. Die Folge ist, dass ich seit dem nur noch Menschen in mein Leben ziehe, die genau das ausstrahlen. Das Gesetz der Anziehung zieht einfach die Menschen zusammen, die gleich denken und in der gleichen Schwingung sind.

Das ist wie beim Radio, dem wir eine bestimmte Frequenz vorgeben, um den Sender einzustellen. Willst du den Sender des Misstrauens und der Gewalt oder den Sender des Vertrauens und der Liebe? Du triffst die Entscheidung mit deiner Schwingungsfrequenz, die sich aus deinen Gedanken, Gefühlen und Handlungen ergibt. Alle drei müssen jedoch gleich schwingen! Taten der Liebe (z.B. Hilfe) bringen nichts, wenn die Gedanken und Gefühle dabei nicht von Liebe erfüllt sind.

Damit wir vom Misstrauen zum Vertrauen, von Hass-Liebe zu bedingungsloser Liebe kommen, können wir kleine „gehirngerechte“ Schritte machen. Vertrauen, sich fallen lassen, sich vom Leben tragen lassen, all das sind erst mal Fremdwörter für unseren konditionierten Verstand. Da hilft es nur, kleine Schritte zu machen, um über den eigenen Schatten der Angst zu springen. Wenn dann die ersten Erfolgserlebnisse kommen, versteht das Gehirn nach und nach, dass JEDER Gedanke von Angst und Sorgen ÜBERFLÜSSIG ist.

Jeder von uns hat seine eigenen Themen der Angst, die er oder sie bearbeiten kann. Ich hatte damals auch ein Problem damit, anderen Menschen zu vertrauen. Das machte mich ziemlich einsam, weil die Beziehungen nie weit in die Tiefe gingen. Das wollte ich nicht mehr und machte meinem Verstand den Vorschlag, anderen Menschen einfach mal probeweise zu vertrauen und die Angst vor Enttäuschung zu pausieren. “Mal schauen was passiert”, dachte ich mir und es passierte nichts. Ich wurde nicht (mehr) verletzt, belogen oder betrogen. Das konnte dann auch mein Verstand verstehen.

Ich hatte Angst davor mich selbstständig zu machen, weil das alles mit Ungewissheit verbunden sei. Heute bin ich selbstständig und arbeite nur noch ein paar Tage im Monat, um den Lebensunterhalt zu sichern, weil ich nicht monotone Arbeit als Lebenssinn sehe, sondern eher die Erforschung der eigenen Fähigkeiten und Talente. Wenn ich dann mal einen gut-bezahlten Auftrag möchte, stelle ich mir vor, wie das Projekt und der Kunde sein soll. Und zufälligerweise klingelt wenige Tage oder Wochen später das Telefon, mit genau diesem Projekt und dem gewünschten Kunden, der sympathisch und zuverlässig ist.

Erst kürzlich wollte ich das Leben auf eine neue Probe stellen, in dem ich mich mit meiner Angst vor dem Reisen konfrontierte. Wenn ich bisher reiste, habe ich immer Freunde besucht oder bin in Gesellschaft verreist. Meine Frage wahr: Wird das Leben für mich sorgen, wenn ich alleine in der Fremde bin und nichts plane? Also habe ich zuerst für einen konkreten Abfahrtstermin gesorgt, denn damit gibt es eine Verbindlichkeit das sichere Nest zu verlassen, um mich in die Ungewissheit und Hilflosigkeit zu stürzen. Ja, ich wollte so richtig hilflos sein, damit es nur noch das Leben selbst gibt, das sich melden kann oder nicht.

Ich packte meinen Rucksack mit Luftmatratze und Schlafsack und landete in einem Land, in dem ich die Sprache nicht spreche, in dem ich mich nicht auskenne und keine Kontakte habe. Ich habe nichtmal eine Unterkunft für die Zeit nach meiner Ankunft gebucht. Ich wollte offen sein für all das, was so passieren kann. Das Fazit ist, dass mich das Leben zu keiner Zeit verlassen hat. Ich habe immer einen sicheren Schlafplatz gefunden. Mal war es ein Hostel, mal ein Stadtpark, mal eine Wiese am Stadtrand, mal die Couch eines Couchsurfers. Mal war ich ohne einen Menschen weit und breit alleine an der Atlantikküste und habe im weichen Sand geschlafen, begleitet von Meeresrauschen und einem Sternenhimmel, der romantischer nicht sein könnte.

Während dieser Zeit habe ich zum Leben gesagt: „Bitte sei für mich da und führe mich, sodass ich mich geborgen fühle.“ Ich habe mich von meinem Gefühl leiten lassen, das mit dem Leben verbunden ist. Ich habe mich vom Leben leiten lassen, indem ich einfach auf mein Gefühl und meine Intuition gehört habe. Ich hatte z.B. kein Zelt dabei und so war ich genau in den Tagen und an den Orten in der Natur unterwegs, in denen es nicht geregnet oder gestürmt hat. Es hat alles gepasst und ich habe mich niemals einsam oder verlassen gefühlt, auch wenn ich alleine war.

Wenn du dem Leben vertrauen willst, dann gib ihm eine Chance und stell es auf die Probe. Mache es nicht zwanghaft, aber tue etwas dafür. Mache es nicht im Misstrauen, sondern schenke dem Leben ein wenig Hoffnung. Da draußen ist etwas, das sich um dich kümmert. Der Beweis dafür ist dein Leben: z.B. deine Gesundheit, deine Freunde, dein Essen, dein Dach über dem Kopf. Nimm nicht alles für selbstverständlich. Allein schon die Tatsache, dass du in einem Land geboren wurdest, in dem solche Dinge „selbstverständlich“ sind, kannst du als Zeichen des Lebens sehen, das sich um dich kümmert. Wenn du jetzt die Augen für die kleinen Zufälle öffnest, die täglich passieren, kannst du lernen, die Sprache des Lebens zu verstehen. Stelle dich deinen Ängsten, vertraue dem Leben und empfange Geborgenheit. Dann wird dein Verstand vielleicht den endgültigen Beweis dafür haben, dass du dem Leben vertrauen kannst.

Über den Autor

Elias Fischer betreibt seit 2011 den LebeBlog, www.LebeBlog.de in dem er über seine Erkenntnisse des Lebens schreibt. Auf der Suche nach Sinn, innerer Zufriedenheit und Glückseligkeit, entlarvte sich in seiner Welt so manches Ziel als Unglücksbringer und fand er über den Weg der Spiritualität zu mehr Wahrheit. Zu diesem Aufwachen und Erkennen möchte er durch sein Tun auch anderen Suchenden verhelfen.

6 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    hana says:

    vielen dank 4 diesen beitrag!

    genau dieses kann ich nur unterstreichen – es ist stets gut gesorgt, es ist alles da für jedeN – wir brauchen es uns “nur” zu gestatten, dass es uns gut geht in jeder nur möglichen facette des lebens.

    ärmla

  2. 2
    Tom says:

    du kannst denken was du möchtest, wenn dein denken NICHT deinem unterbewusstsein ENTSPRICHT, kommt es NICHT so, wie du denkst!

    das unterbewusstsein ist der regieführer

    oder wieso hast du immer noch nicht dein porsche, dein neues haus, deine finanzielle absicherung (…)?

  3. 3
    Elfriede says:

    Das Urvertrauen, das Gott für uns sorgt, dass er seine Hand schützend über uns hält, das alles im Fluss ist, was das Leben für uns beinhaltet, habe ich schon viele male im Leben erleben dürfen. Wir werden immer aufgefangen, wenn ich Vertrauen zum Leben habe passiert nichts was dir schadet. Wenn Situationen aufkommen wo man meint sie nicht überwinden zu können, kommt eine Hand die dich führt.
    Ich hatte solche Situationen schon öfters im Leben und das es so ist, kann ich nur bestätigen.
    Ich war im Ausland, als ich Quasi gezwungen wurde nach Hause zu fliegen, daheim angekommen, musste ich meinen Mann ins Krankenhaus bringen, zwei Wochen später verstarb er. Mir wurde bewusst, dass ich als er starb Dasein musste, um das er nicht alleine gehen musste, mein Sohn und ich waren dabei als er starb. Es war für mich ein tief greifendes Erlebnis und ich dankte Gott dafür, dass mein Mann nicht alleine war in diesen Stunden. Ich hatte meinen Mann versprochen ihn nie allein zu lassen und somit konnte ich diesen Versprechen halten. Am Tag der Beerdigung wurde ich begleitet, ich weiß nicht wer es war, aber die Farbe lila war den ganzen Tag um mich herum, sogar das Auto war erfüllt davon, auf der Fahrt zu Beerdigung.
    Für mich war es eindeutig, dass wir nie alleine gelassen werden, egal welche Situation uns im Leben passiert.

    Lieben Gruß Elfriede

  4. 4
    hana says:

    lieber tom,

    das höhere, das untere u das selbst – die 3faltigkeit in dir (und mir, und jedemR) ist in verbindung. u diese verbindung wird – ob du es dir wünschst oder nicht – in dieser nun stattfindenden zeit bewusster.

    also kannst du dem fluss, der durch deine gedanken in eine richtung führt schon vertrauen.

    ärmla

  5. 5
    LUMOS says:

    Vertrauen kann nur aus eigenem Wachstum entstehen. Ohne jede Absicherung in eine Situation zu gehen, das ist das Schwerste , aber auch das Lohnendste im Leben . Vertrauen ist die eigene Erfahrung , das eigene Wissen. Glauben ist nur etwas Übernommenes und kann einen nicht weiterbringen. Wirkliches Vertrauen entsteht aus Liebe zum Ganzen, zur Quelle und all ihren Manifestationen.

    In Liebe, LUMOS

  6. 6
    LUMOS says:

    Zum Thema Vertrauen fällt mir noch ein, dass es auch wundervoll ist, wenn z.B. ein Tier zu einem Vertrauen fasst. Ich schrieb doch einmal über den kleinen Kater, den wir aus einem Tierheim übernommen haben. Er wurde als Jungtier eingefangen und lebte seit ca. 2 Jahren mit zwei anderen Katzen in einer Art Verschlag von etwa 7 qm. Er war extrem scheu und angstvoll, entwischte nach 2 Wochen versehentlich durch die Katzenklappe, durch die die anderen Katzen ein und ausgingen. Drei Tage lang suchte ich ganz verzweifelt -doch am vierten Tag kam er abends von selbst wieder und saß hinter dem Sofa. Das war ein großes Wunder für mich. Von da an ging es allmählich aufwärts. Dank der Homöopathie ist sein asthmatischer Husten verschwunden, er spaziert munter in der Wohnung umher, genießt seine Freiheit in der Natur und ist unheimlich verschmust geworden. Streicheln ist für ihn das Größte, er hat nun völliges Vertrauen in uns gewonnen und wir sind sehr glücklich darüber.
    Solch ein Urvertrauen in die “Freundlichkeit des Universums” zu entwickeln, sehe ich als eine unserer Aufgaben an.
    In Liebe, LUMOS

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