Botschaften unseres Körpers

02 Aug 2012 Von Kommentare: 15 Heilung, Ratgeber

Akte Figuren - Frauenkörper

Wir haben in unserer Welt einen nie zuvor erlebten Fortschritt in medizinischer Versorgung und Krankheitsbekämpfung erreicht und doch können wir beobachten, dass die Menschen immer kränker werden. Woran mag das liegen? Wir alle sind miteinander verbunden, ebenso wie mit unserer näheren Umgebung, mit unserer Lebenssituation, mit unserem beruflichen Alltag, auch mit dem allgemeinen Klima der Angst und Unzufriedenheit , welches wir jeden Tag erleben oder durch die Medien vor Augen geführt bekommen. Mit all diesen Dingen gilt es, in Harmonie zu gelangen, was nicht immer einfach ist. In einer harmonischen Gesellschaft und einer überwiegend naturbelassenen Umgebung fällt es den Menschen leichter, gesund zu bleiben, was wir an zivilisationsfernen Naturvölkern erkennen können. Krankheit ist dementsprechend nicht nur isoliert zu betrachten, der Kranke ist ja auch eingebettet in seine Umwelt und seine Beziehungen zu anderen Menschen.

Wenn wir uns wirklich heilen wollen, müssen wir lernen, mit unserer Umwelt, mit uns selbst und unseren Mit-Menschen in Harmonie zu kommen und alles, was uns begegnet, in irgendeiner Weise als sinnvoll im großen Ganzen anzusehen. Das bedeutet nicht, mit allem einverstanden zu sein, der erste Heilungsimpuls kann schon darin bestehen, dass wir etwas im Außen, was wir mit bestem Willen nicht akzeptieren können, zu verändern versuchen. Somit können nicht nur Selbsterforschung, sondern auch Aktivität, Engagement und das Einsetzen für die eigenen Ideale eine Heilung in Gang setzen. Dabei dürfen wir unser Ziel aber nicht krampfhaft, verbissen oder fanatisch zu erreichen versuchen, so wird nur wieder das seelische Wohlbefinden gestört und eine Krankheit kann entstehen. Wenn etwas in unserem Leben dringend einer Korrektur bedarf, erhalten wir diese Information über viele verschiedene Wege, manchmal mental, oft aber auch auf seelischem Wege. Über unsere Gefühle zeigt uns der Körper, dass wir nicht im Einklang mit uns selbst leben. Wir handeln unseren eigenen Bedürfnissen zuwider. Zuerst zeigt sich das vielleicht in einer negativen Gemütsverfassung, bei Nichtbeachtung jedoch kann sich eine Krankheit in unserem Körper manifestieren. „Jedes Unwohlsein des Körpers ist ein Unwohlsein der Seele“, wie P`taah immer sagte.

Gesund zu sein, bedeutet nicht, niemals eine Krankheit zu bekommen, sondern es bedeutet, mit Krankheiten anders umzugehen, sie als nötige Weckrufe zu verstehen, in diesem Moment anzunehmen und darüber hinaus zu wachsen. Wenn wir sie so annehmen, wird Krankheit uns auf unserem Weg zu innerer Reife unterstützen und wir werden keine chronischen Krankheiten benötigen, um innerlich aufzuwachen. Wenn wir krank werden und das betrifft in besonderem Maße chronische und schwere Krankheiten ,- wird irgend etwas in unserem Leben ernsthaft gestört sein. Das kann unser alltägliches Leben, z.B. unseren Umgang mit Genussmitteln, mit chemischen Stoffen oder Raubbau an der Leistungsfähigkeit unseres Körpers betreffen , es kann an einer problematischen Beziehung zu anderen Menschen liegen oder einen extremen Widerstand gegen den Zustand der Gesellschaft ausdrücken.

Eine Störung im eigenen Inneren lässt keine Harmonie zu. Das bedeutet, dass unsere Seele uns zu einer Veränderung auffordern will. Etwas „stimmt“ nicht mehr, es muss ein neuer Schritt getan werden, in welcher Art auch immer . Wenn wir die Auswirkungen verdrängen und als rein körperliche Angelegenheiten abtun, wird die Störung immer wieder an die Oberfläche unseres Bewusstseins drängen. Falls wir dann immer noch nicht reagieren, können sich viele unangenehme Dinge manifestieren: Körperliche Krankheiten, Unfälle, ständige Gereiztheit oder das Misslingen sämtlicher Aktivitäten. Die Seele ist sehr beharrlich und wird uns immer wieder auf Missstände in unserer Wahrnehmung aufmerksam machen. Wenn solche Weckrufe auf uns zukommen, sollten wir uns fragen, welche Bereiche nicht im Einklang mit unserem Inneren sind und welche wir gerne verändern würden. Und dann sollten wir das auch tun! Nichtstun und resignieren führt nur zu einer Verdrängung der Probleme in unser Unterbewusstsein und die Seele hat dann nur noch die Möglichkeit, durch eine immer schwerere Krankheit auf die Missstände aufmerksam zu machen. Falls nur durch irgendeine Therapie dafür gesorgt wird, dass die körperlichen Symptome verschwinden, wird damit noch lange nicht die Krankheitsursache beseitigt. Ändert der Mensch seine Gedanken und seine Einstellungen nicht, so kommen die Symptome wieder oder verlagern sich auf andere Organe.

Das Leben ist ein Fluss und dementsprechend wäre es gut, wenn wir flexibel und zu ständigem Wandel bereit wären. Wenn wir versuchen , uns gegen den Strom zu stemmen, in unseren Gedanken mit unseren Mitmenschen hadern und alles im Außen als feindlich empfinden, schaffen wir den Nährboden für unsere Krankheiten und negativen Stimmungen. Für unsere Selbsterforschung liefert uns der Körper viele Hinweise. Die Organsprache, auf die ich hier nicht näher eingehen will-, und zu der es inzwischen viel Literatur gibt , steht da an erster Stelle. Es gibt auch viele Aussprüche, die den Zusammenhang von Körper und Seele verdeutlichen. So etwa: “ Es bricht mir das Herz, Es schlägt mir auf den Magen, Da läuft mir die Galle über, Es geht mir an die Nieren, Die Nase voll haben, Mir ist eine Laus über die Leber gelaufen, Das ist mir ins Kreuz gefahren, Wie vor den Kopf geschlagen“ und viele mehr. Wie wir daraus ersehen können , gibt es nichts, was rein körperlich wäre, immer ist unsere Seele am Geschehen beteiligt. . Wenn wir das nicht wahrnehmen wollen, versucht der Körper vielleicht als ersten Schritt, die verdrängten Probleme durch Reizungs-oder Entzündungsprozesse zu kompensieren, wenn das nicht ausreicht, wird er eine ernsthafte Krankheit kreieren, die ihre Botschaft durch die Organsprache sichtbar macht.

Das Leben sagt uns genau, was es will und das Leben will immer das von uns, was uns glücklich macht. Zuerst äußert es sich über Wünsche und Sehnsüchte. Wenn wir uns nach etwas von Herzen sehnen, weist uns das in die Richtung, die unserer Natur entspricht. Wenn es irgendwie möglich ist, sollten wir ihr folgen, zumindest in unseren Gedanken. Aus Sehnsüchten entstehen Wünsche, doch Wünsche entsprechen nicht immer der tiefsten Sehnsucht. Da wäre es gut, einen Schritt zurückzutreten und die Essenz des Wunsches zu betrachten, an seine Wurzel zu gehen und dann versuchen, dem Weg der Sehnsucht zu folgen. Erbliche Krankheiten und Krankheiten des frühen Lebensalters sind nach der Reinkarnationslehre karmisch bedingt. Die Seele hat sich diesen Weg gewählt, um bestimmte Erfahrungen in diesem Erdenleben zu machen. Krankheiten können auch manchmal für Eltern und Verwandte als Hilfe zum seelischem Wachstum gesehen werden. Das alles wird vor der Inkarnation mit allen Beteiligten auf der jenseitigen Ebene vereinbart. Krankheit ist keine Strafe, sondern eine Aufforderung unseres Körpers, die Verantwortung für unser Denken und Tun zu übernehmen.
Indem wir mehr auf unsere innere Stimme hören , Naturgesetze beachten und den Mut zu Entscheidungen haben, werden wir uns wohlfühlen, uns entspannen und keine Krankheit wird mehr nötig sein, um einen Weckruf an uns auszusenden.

Hier füge ich noch einen Absatz aus dem Buch „Die Goldenen Regeln des friedvollen Kriegers“ von Dan Millman, Ansata Verlag an, den ich sehr inspirierend finde:

Wir haben nur einen Körper. Ob er uns gefällt oder nicht – er ist das einzige, was wir garantiert unser ganzes Leben lang behalten werden. Wir werden vieles lernen. Die Erde ist eine Ganztagsschule. Jeder Mensch und jedes Ereignis, mit dem wir konfrontiert werden, lehrt uns irgend etwas. Wir empfinden diese Lektionen oft als „Fehler“ oder „Misserfolge“. Aber der einzig wirkliche „Fehler“ besteht darin, die Lektion nicht zu lernen. Jede Lektion wiederholt sich so oft, bis wir sie gelernt haben. Sie kehrt in den verschiedensten Formen wieder – solange, bis wir sie begriffen haben. Solange wir auf der Welt sind, gibt es immer wieder neue Lektionen zu lernen. Lektionen, die wir nicht lernen, solange sie leicht sind, werden mit der Zeit immer schwerer. Auch der Schmerz ist eine Methode des Universums, unsere Aufmerksamkeit zu wecken. Ob wir eine Lektion gelernt haben, erkennen wir daran, dass wir jetzt anders handeln als bisher. Nur durch Handeln kann man Wissen in Weisheit verwandeln. Wir werden diese Regeln immer wieder vergessen. Aber wir können sie uns jederzeit ins Gedächtnis zurückrufen, sooft wir wollen.

In Liebe , LUMOS

Beitragsbild: Silvia Cristini

15 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Asta sagt:

    Lieber LUMOS

    Wie wahr deine Worte. Ich arbeite auch immer an mir und meiner Einstellung, horche in mich und achte auf die Zeichen meines Körpers und meines Geistes. Es ist faszinierend. man lernt sich selbst besser kennen. Spannend finde ich auch, wie man plötzlich anfängt, andere zu ‚beobachten‘ in ihrem Verhalten. Viele jammern, suhlen sich geradewegs in ihren Krankheiten, um so Aufmerksamkeit und die fehlende Liebe – welche sie offenbar nie bekommen haben und nun im Aussen suchen – zu bekommen. Aber wie kann man ihnen helfen? Sicher nicht missionieren, aber ein Licht sein, mit gutem Beispiel vorangehen. Aber ist nicht immer einfach, denn durch das Jammern erzeugen sie mindere Energie und dagegen anzukämpfen erfordert manchmal Kraft. Daher ist das sich Zurückziehen an einen Ort der Stille mein Weise, um mich wieder aufzutanken.

    Herzlichst, Asta

  2. 2
    LUMOS sagt:

    Liebe Asta, ja Du hast wirklich recht, wenn man es sich zur Gewohnheit macht, immer die seelischen Ursachen der Krankheiten zu erforschen, kommt man manchmal zu verblüffenden Ergebnissen über seine wirklichen Sehnsüchte. Manchmal finde ich es frustrierend, dass trotz der richtigen Erkenntnis der Körper nicht SOFORT nachzieht und auf der Stelle gesund wird. Er „hinkt “ immer etwas nach, damit muss man rechnen.
    Und auch ich beobachte viele Menschen, die Krankheiten als Mittel, um Aufmerksamkeit zu erringen, betrachten. Da leben sie dann ihr „Armes Ich“ aus. Ich habe die besten Erfahrungen damit gemacht, sie im Gespräch schnell abzulenken, denn gegen die negative Energie anzukämpfen ist nicht sinnvoll und laugt einen nur aus.

    Liebe Grüße von LUMOS (w.)

  3. 3
    Veronika sagt:

    Du kannst den Menschen nichts beibringen, du kannst ihnen nur helfen es in sich selbst zu entdecken. – Galileo Galilei-

    Liebe Grüße, Veronika

  4. 4
    Asta sagt:

    Liebe Lumos, entschuldige meine falsche Anrede. Wie komme ich bloss darauf? Naja, genau betrachtet sind wir ja eh beides…oder nicht? :-))

    Ja, du hast Recht, es ist besser das Gespräch (das Gejammere) auf etwas Positives zu lenken, damit möglichst wieder bessere Energie herrscht.
    Vorallem wenn man weiss bzw. erkannt hat, wieso Menschen jammern (auch bei der kleinsten Erkältung, Muskelkater, Husten..etc..) ist es doch gar verwunderlich. Da stehen ‚richtige Männer‘ vor einem und jammern und ich sehe dann nur das kleine Kind, dass irgendetwas vermisst. Ich selbst hatte auch eine nicht rosige Kindheit…aber ich bin so etwas von glücklich, dass ich mich allmählich immer mehr und mehr von den Verstrickungen der Vergangenheit lösen kann, begriffen habe, das ICH mein Leben bestimme, ICH der Autor meiner Geschichte bin….dies ist wunderschön!
    Dafür bin ich dankbar!

    Herzlichst, Asta

  5. 5
    hana sagt:

    be- und verurteile nichts u niemanden!!!
    das wär eine lichtvolle möglichkeit…

    liebe asta du kannst engel bitten die schweren energien der anderen 4 dich aufzunehmen! das tun sie gerne u „schadet“ ihnen nicht, da sie diese frequenzen nicht „leben“.

    schön xog liebe veronika 🙂

    h

  6. 6
    hana sagt:

    ich erzähl euch jetzt eine geschichte – nicht erfunden (bin ja immerwieder erstaunt liebe lumos über deine „hell-schreibkunst“ – in dem sinn, dass deine topics 4 mich sehr oft sehr aktuell sind)

    also vorige woche wach ich mittnächtens auf, im halbschlaf steh ich auf mit dem „wissen“ da passt was nicht – steh auf um gleich wie ein brett umzufallen. ich hör den klescher, realisiere, dass es mich da ungebremst und ungeschützt auf den fliesenboden geknallt hat – kreislaufkollabs vom feinsten. hatte nur den gedanken „tür aufsperren, dass jemand rein kann, jemanden anrufen, der meine süsse `retten`kann“

    bald drauf ab zu den medizinmännern – ich werd allerhand gefragt u denk mir nur „ich könnt ihnen alles von meiner süssen sagen – allergien, gewicht, … bei mir muss ich nachdenken.

    man lässt mich dableiben, ich komm in ein zimmer, wo nur 1 frau liegt, gleich alt wie ich – sie liegt nicht, sie sitzt, mit einer sauerstoffmaske u ringt nach luft.

    am nächsten tag erzählt sie mir, sie habe 3 menschen gepflegt – bis zum totalzusammenbruch. wer meine geschichte ein wenig kennt, weiss welche zeichen ich da bekam – mein körper „zwang“ mich, (m)einen spiegel zu sehn.

    spannend – jetzt gehts an die conclusio …
    h

  7. 7
    lichtspirit sagt:

    Sehr guter Artikel Lumos, gibts gar nichts hinzuzufügen 🙂

  8. 8
    Spacecowboy sagt:

    Danke liebe Lumos für diesen interessanten Artikel, der das, was wirklich wichtig ist, mal wieder ins Gedächtnis ruft.
    L.G.

  9. 9

    Dabei verlernen immer mehr Menschen immer mehr was Krankheit in Wirklichkeit bedeutet und warum Erreger keine Krankheit, sondern Aufmerksamkeit bezüglich einer Störung erregen. Und dann gab und gibt es zahlreiche Therapien, die einfach und kostengünstig sind, und dauerhafte Heilung ermöglich … aber im Laufe der Zeit aus dem Bewusstsein verschwinden und, sozusagen, im Unterbewusstsein des Internets ausharren …

    http://faszinationmensch.wordpress.com/2012/08/03/zwischen-wissen-und-gewissen-und-in-die-furt-gebissen-oder-vielleicht-doch-drauf-gesch/

    Gruß Guido

  10. 10
    Roger sagt:

    Liebe Lumos!
    Wollte mich einfach mal wieder bei Dir melden, um Dir zu sagen: Du machst Deine Sache hier GANZ WUNDERBAR! 🙂
    Alles Liebe Dir und Euch allen,
    Euer Roger

  11. 11
    LUMOS sagt:

    @Roger
    Herzlichen Dank, lieber Roger, gerade vor kurzem habe ich noch an Dich gedacht und an Deine Initiative, aus der sich dann alles entwickelt hat!
    Dir auch alles Liebe, Deine Lumos

  12. 12
    Roger sagt:

    Resonanz-Gesetz! 😉

  13. 13
    Silvia sagt:

    Liebe Lumina
    Bin grad über diesen alten, aber durchhaus aktuellen Artikel von dir gestossen. Danke 🙂

  14. 14
    Lumina sagt:

    Liebe Silvia !
    Ach ja,2012, – alte Erinnerungen steigen hoch…
    “Jedes Unwohlsein des Körpers ist ein Unwohlsein der Seele”, wie P`taah immer sagte.“….
    Das habe ich so oft erfahren. Auch z.B. dass, wenn man intensiv und voller Freude an irgendeinem Projekt arbeitet , plötzlich die ganzen Beschwerden der eher langweiligen Zeit völlig verschwunden sind! Faszinierend!
    Liebe Gruße von Lumina

  15. 15
    Silvia sagt:

    Liebe Lumina
    Ja, dies ist faszinierend, man sagt sogar, dass zB. Allergiker in der Nacht im Schlaf keine Allergie haben.

    Mich interessiert vor allem dieser Bereich und wie man damit umgeht, bzw., wie man karmisch bedingten Krankheiten löst und bereinigt. Dein Zitat:….“Erbliche Krankheiten und Krankheiten des frühen Lebensalters sind nach der Reinkarnationslehre karmisch bedingt. Die Seele hat sich diesen Weg gewählt, um bestimmte Erfahrungen in diesem Erdenleben zu machen…..“
    Dies finde ich ein spannendes Thema.
    Einen wundervollen Abend dir, bei uns gewittert es, schön, dem Wetterschauspiel zuzusehen. 🙂
    Silvia

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