Zarania auf der Suche nach dem Licht – Teil 2

31 Dez 2012 Von Kommentare: Kommentare deaktiviert für Zarania auf der Suche nach dem Licht – Teil 2 Sonstiges

Zarania 2012Spirit

Fortsetzung von „Zarania auf der Suche nach dem Licht Teil 1“

Zarania, der einsame Krieger, der von seinem Heimatstern Lumia auf die Erde geschickt wurde um mit zu helfen, das Licht für die nächsten Tausend Jahre dort zu verankern, hatte einen Traum.

Auf einem Spaziergang durch sein Land, in dem zu jener Jahreszeit nach einem langem Winter überall die Blumen und Bäume zu sprießen begannen machte er eine kleine Rast. Er setzte sich unter einen wunderschönen alten und mächtigen Baum und schlief im Rauschen der Wälder sanft ein. Der helle Vogelgesang begleitete ihn in ein Tal der Träume, während ihm plötzlich ein alter weiser Zen-Meister aus dem fernen Osten erschien. Er trug ein langes schwarzes Gewand und hatte langes weißes Haar.

Zarania, sagte der Zen-Meister bestimmt, hör auf, dich selbst zu bemitleiden. „Jedes Drama in deinem Leben hat einen Sinn. Und jeder Stolperstein, den du so sehr hasst, bringt dich eine Stufe höher ins Himmelreich. Dieses Himmelreich besteht nicht nur aus deinem Heimatplaneten Lumia, von dem du herkommst, und vielen anderen unterschiedlichen Planeten und Galaxien, sondern vor allem aus weiss-leuchtender Energie. Jede Lebensform in den Weiten des Weltalls entstand einmal aus dieser Energie, darum nennt man sie auch Ur-Energie. So wie alles, was IST, aus dieser Ur-Energie herstammt, so materialisiert sich alles, was du tief drinnen in deinem Herzen trägst, automatisch in deiner Realität auf der Erde. Was dich im Außen ärgert, was dich verletzt und kränkt, z.B. durch andere Personen oder Lebensumstände, ist in Wirklichkeit DEIN innerer Konflikt, deine innere Zerrissenheit als Mensch. Lerne, dies zu akzeptieren und weise nicht alles weit von dir, wo du meinst, es gehöre nicht zu dir. Dann brauchst du deinen See der Tränen nicht mehr. Wenn du deine Vergangenheit nicht anerkennst, kannst du deine Gegenwart nicht aktiv gestalten, sondern reagierst nur in deinem Tun. Wie ein Bremsklotz wird es dein Leben begleiten und Erleuchtung wird es so niemals geben können. Gehe also sehr behutsam damit um, was du denkst, sagst und tust. Alles wird zu dir zurück kehren, denn alles ist Energie. Energie kann niemals verschwinden, sie kann sich nur verändern. Darum sprechen weise Menschen, die um das Jahr 2012 herum leben, vom Zeitalter der Transformation. In einem Zeitraum von vielen Jahren wird das Himmelreich auf der Erde, das Licht, verankert. Und um dies zu manifestieren muss sich das Kollektiv Menschheit und die Erde, wie auch jeder einzelne Mensch transformieren.“

Aber was habe ich damit zu tun, fragte Zarania den Zen-Meister. Er erwiderte „Du hast einen Auftrag Zarania! Erinnere dich daran, was dir deine Familie aus Lumia vor Kurzem mit auf den Weg gegeben hat. Du sollst dich selbst lieben, anstatt auf die Liebe der Anderen zu warten. Und du sollst keine Erwartungen haben. Dann werden dich auch die anderen automatisch lieben. Dies ist ein kosmisches Gesetz. Wenn du aber Erwartungen an andere Menschen, an das Leben, dein Umfeld hegst, so werden Enttäuschungen die Folge sein. Du drehst dich dann im Kreis.

ParadiesSo wie die Menschheit viele Tausend Jahre gekämpft, geweint, gezürnt hat, so war dies der Nährboden für das Himmelreich, dass jetzt folgen wird. Die Menschheit muss ihre vielen Verfehlungen, die sie dem Planeten sowie anderen Lebewesen angetan hat, erkennen und akzeptieren, dann sich selbst in Liebe verzeihen und vergeben. Schließlich loslassen und der höchsten Energie übergeben. Nur das ist Transformation. Nur auf eine andere Dimension zu warten, wie es viele selbsternannte spirituelle Menschen auf der Erde tun, ist keine Transformation. Diese Transformation muss jeder Mensch durchlaufen, sie ist auch sehr schmerzhaft. Diejenigen, die ihr Herz dafür öffnen und nicht an ihren alten Gewohnheiten und eingefahrenen Strukturen festhalten, werden es einfacher haben, als Menschen, bei denen das Ego die vorherrschende Rolle in ihrem Dasein einnimmt und alles was sie tun und denken als das einzig Wahre und Richtige ansehen.

Dieser Konflikt, den die Menschheit derzeit durchläuft, ist der Grund, mein lieber Zarania, warum es dir zur Zeit so schlecht geht. Aber glaube mir, es ist kein Dauerzustand, denn es wird sich lohnen, so dass du irgendwann in deinem jetzigen Leben deinen See der Tränen gegen ein Meer der Liebe eintauschen wirst. Die Sonne wird sich um die Erde drehen, denn die Erde ist dann der Planet der Liebe. Alle Planeten und Galaxien werden mit Erstaunen auf die Erde und deren Bewohner blicken. Es wird ein Fest der Liebe, in denen alle Menschen gleich sind und kein Neid, Argwohn und Hass mehr regieren, sondern Liebe, Mitgefühl und Freude.

Zarania, flüsterte der Zen-Meister jetzt, sieh auf die Zeichen in deinem Leben!“

Zarania erwachte erschrocken aus seinem tiefen Traum als es heftig zu regnen begann. Der Baum, unter dem er eingeschlafen war, bot ihm noch etwas Schutz vor dem Regen, doch nach einer Weile musste er sich einen Unterschlupf suchen, um nicht glitschnass zu werden. Er rannte einen steilen Abhang hinunter, der Weg wurde immer enger. Er befand sich an einem Ort, an dem er noch nie zuvor gewesen ist. Der Regen wurde immer heftiger, Donner und Blitz lieferten sich nun ein tosendes Duell. Zarania erblickte am Wegesrand einen Felsvorsprung und brachte sich dort in Sicherheit. Es war dunkel unter dem Fels, aber zumindest konnte ihm weder der Regen, noch Donner und Blitz etwas anhaben. Nun kam er etwas zur Ruhe und dachte über seinen Traum nach. Was war das eben? War es nur ein Traum? Wer war dieser Zen-Meister? Die Energie des alten mächtigen Baumes, unter dem er sich niederließ musste ihn in eine Art Trance versetzt haben. War dies so ein Zeichen, von dem der Zen-Meister in seinem Traum sprach? Bäume sind doch so wunderbare magische Lebensspender und Energiebringer, vielleicht sollte er diese Botschaft von dem Baum erhalten, durch den der Zen-Meister sprach?

Fortsetzung folgt…

Copyright: Alex Miller

Bilder: Fotolia.de

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