Auf der Suche nach Vollkommenheit

03 Apr 2013 Von Kommentare: 24 Bewusstsein, Spiritualität

Zwei Hände Licht 2012Spirit

Meine Seele ist offen wie ein Buch. Die vorbeihetzenden Menschen, auf dem Weg zum Zug, sehen mich an, als könnten sie lesen was da geschrieben steht. Ob es an den vielen Erkenntnissen liegt, die ich in den letzten Tage über Ostern gewonnen habe. Ich bekam Angst vor mir selbst, als ich erkannte welche negativen und abschreckenden Seiten in mir hervortreten, die ich mein ganzes Leben lang mit mir herumgetragen habe. Abgründe tun sich auf! Es ist wieder mal Zeit, loszulassen. Zeit für mich, Zeit für Wandel. Ich muss den Schmerz anerkennen und DA sein lassen. Nicht verdrängen. Alles Verdrängte kommt auf einem anderen Weg wieder zu mir zurück. Dankbar sollte ich sein, dass mir die Gelegenheit gegeben wird, mich selbst besser kennen zu lernen – und zu verstehen. Dankbarkeit für alle Erfahrungen und Beziehungen, die mir das Leben beschert.

Davonlaufen vertagt die Stunden der inneren Entscheidungen und lässt sie mit einer stärkeren Intensität in anderen Erfahrungen und Beziehungen wiederkehren. Mit voller Wucht erkenne ich die schmerzhaften Zusammenhänge auf der Suche nach der Vollkommenheit und der Einheit, nach der sich der Mensch so sehnt. Unser Partner ist unser Spiegelbild auf unserer Suche. Mann und Frau, das ist jeweils ein halber Teil dieser Vollkommenheit in menschlicher Gestalt. Es gibt nichts offensichtlicheres als das Symbol des weiblichen und des männlichen Teils in der Dualität. Wir wollen wie verrückt die Dualität überwinden, aber wir müssen sie erst einmal akzeptieren. Dazu gehört, dass wir uns selbst akzeptieren und wertschätzen müssen. Dieser Weg ist schmerzhaft und oftmals depressiv. Jeder Mensch erlebt dies auf eine andere Weise.

Ich glaube, diese Suche nach Vollkommenheit ist der Grund, warum es so viel Leid auf der Erde gibt. Die wenigsten Menschen sind sich dessen wirklich bewusst und verlieren sich dabei in Süchte, Gier oder Konsum – weil sie glauben, nicht geliebt zu werden. Der Mensch macht sein Glück vom Lieben anderer Menschen abhängig. Es führt zwangsläufig zu Leid, wenn wir unsere Erwartungshaltung auf einen von uns geliebten Menschen projizieren. Eine Zeit lang geht es gut, doch irgendwann kommt die eigene Erwartungshaltung in Form von „Nicht-Geliebt-Werden“ wie ein Boomerang unglaublich schnell und unvermittelt wieder zurück. Ich liebe mich selbst…

Wir nehmen die verschiedensten Rollen in unserem Leben an, obwohl es uns nicht mal bewusst ist. Vor allem in Beziehungen generieren sich die unglaublichsten Formen. Waren wir mal der „Kontrollierte“, so sind wir vielleicht beim nächsten Mal der „Kontrollierer“. Oder wir waren mal der „Betrüger“, so sind wir irgendwann mal der „Betrogene“. Wir erleben alle Gefühle auf beiden Seiten, der Dualität eben. Vielleicht ist das der Sinn des Lebens, dass man die Muster, die man vor Ankunft auf der Erde in groben Zügen abgesteckt hat, in jeweils beiden Formen durchleben und vor allem fühlen soll. Unsere Gefühle sind es, was uns zum Menschsein macht und nur durch unsere Gefühle entwickeln wir unser Bewusstsein weiter.

Es gibt diese Tage, an denen alles, was man glaubt erkannt zu haben, erst mal sacken muss. Das sind Tage voller Dunkelheit, Schwindelgefühl und Ohnmacht. Schwindelgefühle rühren daher, dass man sich selbst anschwindelt, etwas vorlügt, nicht ehrlich zu sich selbst ist. Aber die Wahrheit bahnt sich ihren Weg, früher oder später tritt alles zu Tage. Ich laufe an der Bahnhofsmission vorbei, sehe Männer, wie sie den Müll durchwühlen, um nach etwas Essbarem oder Pfandflaschen zu suchen. In diesen Menschen laufen andere Filme ab und ich sollte dankbar sein, für alles, was mir mein Leben bisher geschenkt hat. Wie unnötiger Luxus erscheinen mir meine Probleme, und dennoch ist es schmerzhaft, mit seiner eigenen Wahrheit konfrontiert zu werden. Ich erkenne, dass das ganze Leben darin besteht, Prüfungen zu meistern. Man lernt dies in keine Schule, damit umzugehen und auch die Eltern wiesen einen nicht daraufhin – aus Unkenntnis. Dankbarkeit und Liebe sind die Schlüssel zu allem Glück und Erfolg. Aber unser Ego kommt oft uns Eck und ist stolz, lässt sich hier nicht alles bieten und funkt dazwischen. Auch das gehört zum Menschsein dazu. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Heilung. Jeder Mensch hat die Aufgabe bekommen, sich selbst zu heilen und ganz zu werden. Aber alleine. Es ist möglich. Partner sind Schauspieler, die wir uns selbst ausgesucht haben, damit wir die bestmögliche Erfahrung machen dürfen. Beziehungen sind die besten Möglichkeiten, die Tiefen und Täler, aber auch die Höhen und Berge zu spüren. Die Situation annehmen und akzeptieren, ohne Groll. Sein lassen. Keine Erwartungshaltung mehr. Dankbar sein, und geben. In die Ruhe gehen, etwas Rückzug darf sein, und die Dinge sich einfach ENT-WICKELN lassen.

Beitragsbild: Fotolia.de

24 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumos sagt:

    Lieber Alex!
    Wie schön, wieder etwas von Dir zu lesen, obwohl Dein Text eine innere Zerrissenheit spiegelt.
    Doch eigentlich hast Du in Deinen klugen Sätzen schon die Lösung aufgezeigt, „…die Situation annehmen, akzeptieren und keinen Groll hegen“, vor allem nicht gegen sich selbst.

    Ich halte das Streben nach Vollkommenheit für einen Irrglauben. Wenn man von Vollkommenheit ausgeht, denkt man in Kategorien von Zielen, Werten und hat eine bestimmte Vorstellung, wie es sein sollte oder nicht sein sollte. Dem wird man nie genügen und man bekommt nur Schuldgefühle, die völlig unnötig sind. Ich sehe das Leben als ein Abenteuer an , nicht als eine „Aufgabe“, und wir haben unbegrenzte Wahlmöglichkeiten, wie wir etwas sehen wollen. Die Einsichten k0mmen von alleine, je nach Lebensalter der Seele, manchmal schneller, manchmal langsamer, aber Zeit ist eine Illusion . Das Leben ist deshalb so schön, weil es unvollkommen ist, immer in Bewegung.

    Du schreibst : „…Ich erkenne, dass das ganze Leben darin besteht, Prüfungen zu meistern.“ Wer soll uns da prüfen?
    Wenn wir hier sind, um Erfahrungen zu machen , geht das nur in völliger Freiheit, auch der Freiheit zu irren .
    Wir werden immer die Situationen kreieren, die wir noch nicht angenommen und bewusst durchlebt haben.

    Du schreibst : „…….Mann und Frau, das ist jeweils ein halber Teil dieser Vollkommenheit in menschlicher Gestalt. Es gibt nichts offensichtlicheres als das Symbol des weiblichen und des männlichen Teils in der Dualität……“

    Diese Teile haben wir selbst in uns- und genau da sollten wir sie ausgleichen. Wie Du schon schreibst, ist der Partner nur ein Spiegel unseres eigenen Inneren. Wir erkennen uns in ihm, das finde ich großartig.

    Aber alles ist Veränderung, auch die Spiegel werden sich verändern und diese Phasen und Stimmungen und Situationen zu akzeptieren sehe ich als Lernaufgabe an.

    Ganz liebe Grüße von Lumos

  2. 2
    Alex Alex sagt:

    Liebe Lumos,
    danke für deinen Kommentar.
    Es ist keine Zerrissenheit bei mir, sondern mehr ein Art „Aha-Erlebnis“, was mir zuerst die Einsichten gab, die mir aber ziemliche Schmerzen bereiteten. Es sind die Art von Erkenntnissen, die einen in den Grundfesten der eigenen Bequemlichkeit erschüttern.

    Ich halte die Suche nach Vollkommenheit ebenfalls für einen Irrglauben, aber sie ist in uns integriert. Wir können nicht anders, als uns auf diese Suche zu begeben, „fehlende“ Aspekte zu bekommen. Es gilt, diese Illusion zu durchschauen was unsere Heilung bedeutet. Das ist die Kunst unseres Menschenlebens 😉

    Alex

  3. 3
    Quantenspringer sagt:

    Hallo Ihr,

    freuen tuts mich, mal wieder „echte Zeilen“ zu lesen, in denen ich mich wiederfinde.

    Schön, dass Ihr noch da seid! Schön, dass ich nicht allein bin.

    Ich weiss, ich bin nicht alleine, es fühlt sich jedoch oft so an.
    Doch weiss ich, dass es wichtig ist, das Alleinesein lieb zu gewinnen.

    Vielleicht kannst Du dich, Alex, noch an meine Geschichte entsinnen.
    Ich bin immer noch hier, führe niemanden an und bin weiterhin gewissen Süchten verfallen, (wieder) ohne „angepriesene“ Seelenpartnerin. Es war und ist ein schmerzhafter Prozess, wenn es nicht so kommt, wie erwünscht.

    Es ist schwer zu fassen, wie sehr man sich selbst täuschen und blenden kann. Oft musste ich mir die Augen mit Tränen waschen, damit ich sehen kann, wie es ist.

    Umkonditionierung verbleibt als die beste Alternative, die Liebe immer wieder neu in sich zu entfalten.

    Ich dachte jahrelang ich müsse nichts mehr lernen, weil ich schon so weit bin. Meine Fokussierung lag jedoch primär im Aussen. Es dauert alles länger als erwartet. Selbst Meister haben ihre Meister. Die Entwicklung steht nie still.

    Danke, für den Anreiz und die Möglichkeit, mich zu öffnen.

    Freundschaftliche Grüße
    Quantenspringer

  4. 4
    Lumos sagt:

    Lieber Quantenspringer!

    Ich kann mich auch noch genau an Deine früheren Kommentare erinnern.
    Ja, Aufwachen ist immer ein schmerzhafter Prozess, aber es ist einfach nötig, um heil und ganz zu werden. Meist wollen wir nur den positiven Teil unseres Lebens leben, uns vom Negativen abwenden.
    Träume und Erwartungen sind so wundervoll, wir können uns darin verlieren. Auch diese Aufstiegserwartungen aus 2012 waren eigentlich bei vielen nur ein Hilfeschrei aus der von ihnen empfundenen Stagnation.

    Du hast so gute Erkenntnisse und wirst ständig auf Menschen treffen, die gerade in diesem Augenblick richtig für Dich sind. Es ist immer gut, sich auf sich selbst, seine versteckten Glaubenssysteme und Motive und nicht auf einen ersehnten Partner zu konzentrieren, und sie versuchen, zu durchschauen. Lebe einfach, beobachte, identifiziere Dich nicht mit Deiner Sehnsucht, kompliziert macht es nur der Verstand.

    Im spirituellen Bereich etwas Bedeutendes zu werden ist meiner Ansicht nach die größte Falle, dieses Denken treibt eine Transformation ganz weit weg . Indem man das anerkennt, was IST , sich entspannt und das Leben einfach fließen lässt, dabei der Beobachter bleibt, kann etwas Neues entstehen. Du schreibst „Umkonditionierung“ wäre die beste Alternative, aber sie ist eigentlich immer noch „Konditionierung“ – Freiheit erlangst Du nur durch Bewusstwerdung.

    Alles Liebe von Lumos

  5. 5
    christian5 sagt:

    Hallo Alex,
    ich freu mich sehr, dass ich hier so persönliches von Dir lesen darf. Ich bin ja ein absoluter Fan von echten Gefühlen, und die sind in deinen Zeilen wunderbar wahrzunehmen. Es fühlt sich an wie Teil 2 eines großen neuen Buches mit unbekanntem Ende 🙂

    Mir ist eine Aussage 2 mal ins Auge gestochen, weshalb ich gern darauf hinweisen möchte. So als Impuls, für alle die möchten 🙂 Du schreibst: „Dankbar sollte ich sein…“

    Das denke ich nicht, denn ich finde wichtig, echt zu sein. Wenn ich nicht Dankbar bin, dann ist das so. Wenn ich glaube es sein zu sollen, nehme ich mich selbst nicht komplett an, wie ich bin. Das ist dann quasi eine Idiologie, der wir hinterherlaufen. Dankbarkeit ist nichts, was man bewusst irgendwie entwickeln könnte. Es entsteht einfach, wenn es soweit ist und dann ist es auch Echt. Alles ist Richtig, auch ohne Dankbarkeit und sonstigem „sollen“. Da hast du noch was zum loslassen, wenn du magst 🙂

    Danke Lumos, dass du mich aufmerksam gemacht hast, ich hätte wahrscheinlich nicht so schnell mit bekommen, dass es hier weitergeht. Mal schauen wie es sich entwickelt. Ich wollte mich ja eigentlich virtuell etwas zurück ziehen, da im Außen jetzt viel neues am entstehen ist. Aber ich nehms lieber wie es kommt, statt zwanghaft „durchzuziehen“ was ich irgendwann mal „gewollt“ habe 🙂 Ähhh, Ihr versteht nehm ich an *g*

    Liebe Grüße an Alle
    Christian

    PS: Alex, ich habe meinen Blog am Wochenende geschlossen, du kannst bei Gelegenheit den Link zu mir raus nehmen, da für mich 2012-impulse vorbei ist und in der Form wohl nichts neues kommen wird.

  6. 6
    Alex sagt:

    Lieber Quantenspringer,
    selbstverständlich erinnere ich mich an dich und deine Geschichte. Was ich von dir lese, erinnert mich immer ein Stück an mich selbst, wir haben glaube ich eine ähnliche Geschichte hinter uns, die wir anschauen dürfen. Dabei nicht zu sehr in Depression und Selbstmitleid verfallend.

    Lieber Christian,
    schön dass du hier bist! Ja, man wird sehen wie sich der neue 2012Spirit Blog entwickelt. Ich kann auch noch nicht sagen, in welchen Abständen ich Artikel schreibe – oder welche Themen ich aufgreife. Man wird sehen… 😉

    Alex

  7. 7
    Tierfreund sagt:

    Lieber Alex,
    auch ich freu mich sehr wieder von Dir zu hören, denn ich liebe es etwas „Echtes“ zu fühlen…
    Danke für den anregenden Text mit dem sicher einige Menschen in Resonanz gehen können…

    Lieber Quantenspringer,
    auch ich suchte seit Jahrzehnten meine Zwillingsseele/Seelenpartner und durfte lernen, dass ich erst in meinem eigenen „Innern“ – mein eigenes „Männliches“ und „Weibliches“ – vereinen durfte. Dazu lernte ich 10 Jahre lang all meine „Negativen/Destruktiven“, abgelehnten, verurteilten Anteile – durch meinen Partner kristallklar gespiegelt – am eigenen Leib zu spüren, bis wir uns trennten. Unsere Beziehung war zwar sehr „lehrreich“ aber es tat sehr weh, den eigenen unbewussten „Leichen“ zu begegnen. In den letzten 4 Jahren war ich „allein“, auf mich selbst gestellt und fokussiert – um mich selbst wahrhaftig lieben zu lernen, – genauso wie mein (EX) Partner begann sich selbst wertzuschätzen und sich anzunehmen.
    Seit ca 5 Monaten bin ich in einer neuen Beziehung, in der ich mich vollkommen auf das wirkliche, bedingungslose Lieben meines Partners „fixiere“ – und… solange, wie ich nichts erwarte, fließe ich über vor Liebe, Leidenschaft und Freude für meinen neuen Freund. Wir üben uns, nun vorsichtig unsere „Göttlichkeit“, unsere Liebe, all das, was wir wirklich sind zu „spiegeln“ – denn es ist mein „EX“. Mit Seelenpartner/Zwillingsseele (…aber auch mit jedem bewusster werdenden Menschen) kann man sich den eigenen „Schatten“ genauso extrem wie die eigene „Göttlichkeit“ spiegeln. Besonders in diesem Jahr 🙂 .Wenn nur einer der Partner beginnt, wahrhaft bedingungslose Liebe leben zu wollen kann man „Paradies auf Erden“ leben (… und der „passende“ Partner wird „magisch“ angezogen…)
    Danke, Danke, Danke – ist alles, was ich dazu fühlen kann!
    Ganz liebe Grüße an Alle

    PS. …für den Krieg benötigt man mindestens zwei Menschen – für den Frieden reicht ein einziger Mensch, der sich bewusst dafür entscheidet…ich denke Du bist dieser Mensch

  8. 8
    Quantenspringer sagt:

    Liebe Lumos,

    Deine Worte empfinde ich immer wieder besonders. Dabei scheint immer etwas klärendes, beruhigendes, bescheidenes und neutrales durch. Manchmal etwas zu hell für mich. Doch das gefällt mir in Wirklichkeit, ich danke Dir!

    Lieber Alex,

    mir ist auch schon aufgefallen, dass wir beide gerne in den tieferen Gewässern tauchen. „Der See der Tränen“, der süchtig machen kann… jajaja… hahaha 🙂

    Lieber Tierfreund,

    ich freue mich für Dich, ehrlich. Das Paradies auf Erden wurde mir auch für wenige Momente zuteil. Diese unbeschreiblichen Gefühle sind nun meinem Wachzustand bekannt, wissend, dass es jederzeit möglich sein kann.
    Abrufen kann ich es nicht. Es ist etwas wiedersprüchliches in mir… ich weiss ich muss mich zuerst selbst klären. Lust dazu hab ich mal mehr mal gar nicht und gehen tut dies eigentlich ja nicht bewusst, sondern kommt, wenn man im Fluß lebt. Trotzdem besteht der Wunsch nach einer alles erfüllenden Partnerschaft weiter, der mir zuflüstern will, dass dadurch alles besser wird. Man muss wirklich manchmal erst fühlen, statt hören. Ganz lieben Gruß zurück!

  9. 9
    Alex sagt:

    Lieber Tierfreund,
    du versprühst hier sehr viel Liebesenergie, das finde ich grossartig! 🙂
    Bedingungslos Lieben! Ja, das ist es wohl. Wer das schafft, der wird zwangsläufig seinen Seelenpartner finden, der auf der selben Energie schwingt. Aber kann man wirklich bedingungslos lieben? Man muss so sehr im Reinen mit sich selber sein, und sich selbst lieben, dass man bedingungslose Liebe geben kann. Und das ist nicht so einfach, oder? Ich bin daran bald am Verzeifeln wenn ich ehrlich bin. Ich ertappe mich immer wieder mit unausgesprochenen Wünschen und Erwartungen an meinen Partner….

    @ Quantenspringer,
    die tieferen Gewässer sind doch auch viel aufregender und spannender als eine ruhige See an der seichten Oberfläche ! 🙂

    Alex

  10. 10
    Tierfreund sagt:

    Lieber Alex,
    ich bitte seit Jahren die gesamte, geliebte „geistige Welt“ um Hilfe und Führung. Ich bedanke mich seit Jahren für alles, was mir an Liebe, Freude, Schönheit, Weisheit und besonders Wahrhaftigkeit wiederfährt (aus tiefstem Herzen…)- allerdings seit ca einem Jahr bedanke ich mich täglich voller Freude „für alle Geschenke des heutigen Tages“ – im Voraus – So kann ich diese Geschenke bewusster wahrnehmen (…besonders die, die negative Gefühle in mir erzeugen, machen mir meine persönlichen „Disharmonien“ klar – denen ich sofort gegensteuern ( bejahend annehmen und fühlen, sowie mein Herz dafür öffnen…) kann.
    Anfangs war das etwas anstrengend ( bzw. brachte mich zur Verzweiflung…), aber sehr schnell wurde mein Denken zum Danken und ich fließe jetzt oft schon morgens über vor Liebe, Freude und Dankbarkeit. Die „Anstrengung „lohnt sich :). Wenn ich es schaffe diesen Focus zu halten, kann ich „negative“ Menschen oder Situationen manchmal – durch bloße Anwesenheit – mit meinem „Focus“ in Resonanz bringen (…ohne ein Wort…) was meine Dankbarkeit steigert! Manchmal fühle ich eine tiefe Verbundenheit mit völlig „fremden“ Wesen (egal ob Mann, Frau, Tier oder Baum…) und „muss“ sie einfach lieben…was mich glücklich und dankbar macht…und mein Leben bereichert!
    Die Menschen, die das „Gegenteil“ leben wollen, dürfen das, weil ich jeden „freien Willen“ akzeptieren lerne, denn auch das hat seine Berechtigung in der Dualität – Alles darf , soll und muss einfach so sein, wie es ist und muss nicht von mir bewertet werden…
    Ich denke, es liegt an den Energien dieser aufregenden, herrlichen Zeit, dass vieles einfach „rund“ wird in allen Bereichen (… was früher „kantig“ war…), für jeden, der das möchte und der sein Herz weiter öffnet um sich selbst – und damit alles was ist – zu lieben.
    Mein Herz ist jedenfalls weit geöffnet für Euch alle, ihr Lieben und dafür bin ich unendlich dankbar…
    Wir alle sind tiefe, reine Liebe – danke, das ich mich schon daran zurückerinnern durfte – so wie jeder, der das auch möchte sich ebenfalls zurückerinnern darf, wann immer er das will…

    von Herz zu Herz…fühlt Euch lieb umarmt
    Dagmar

  11. 11
    Lumos sagt:

    @all

    Ich denke, nur ein wirklich glücklicher Mensch kann bedingungslose Liebe ausstrahlen. Aber wie wird man glücklich?

    Dazu gibt es eine wundervolle Übung, die ich selbst sehr häufig praktiziere und die dann den ganzen Tag überstrahlt.

    Gleich morgens nach dem Aufwachen stelle ich mir vor, unendlich glücklich zu sein. Ich strahle innerlich , bin geradezu euphorisch und fühle mich übersprudelnd vor freudiger Erwartung, als ob sich an diesem Tag etwas ganz Großartiges ereignen und auf mich warten wird. Es ist schon ganz nahe….
    Auch das Danken gehört dazu.
    Im Laufe des Tages erinnere ich mich hin-und wieder daran.

    Es ist wirklich eine wundervolle Methode und nach einiger Zeit verändert sich die ganze Schwingung und Energie, die ich ausstrahle. Da ist kein Mangel mehr- und das wird von anderen gefühlt. Man muss nur dabei bleiben, es wirklich täglich praktizieren, was mir allerdings auch nicht immer gelingt. Doch zum Glück erinnere ich mich dann wieder daran und verstehe gar nicht, wie ich etwas so Schönes zwischenzeitlich aussetzen konnte.

    Probiert es mal aus, die Methode ist wunderbar!

    Liebe Grüße von Lumos

  12. 12
    Martina sagt:

    Hallo Ihr Lieben, bisher nur gelesen, lach, auch noch nicht sooo viel hier mitbekommen, aber nichtsdestotrotz schon seit so vielen Jahren, wie viele, oder speziell HIER ALLE, auf dem vermeindlich „suchenden Weg“, lächel.

    Also ich freue mich immer, so spezifische Treads zu lesen, denn letztendlich entsteht beim LESEN ja auch immer ganz viel ein einem SELBST.

    Ich für mich glaube, daß jeder Mensch, da ja auch ganz unterschiedlich „gewachsen“, hat für sich seine DINGE, die ihm in bestimmten Situationen den besonderen Fluß zu einem NEUEN schenkt.

    Ich habe aus jedem Beitrag einiges gefunden, welches ich für mich aus meiner „Vergangenheit“ bestätigen konnte, viell. momentan als noch nicht relevant, oder auch gerade existent empfinde ♥.

    Tatsächlich ist aber ALLES immer gleich: die UNBÄNDIGE LIEBE ZUM ALLEINS als ständigen Begleiter mit einzuflechten, und dadurch eben das eigene Leben in „den Fluß“ zu bringen, in der STILLE sein zu können, GEDANKENLOS das SEIN zu genießen. Alles eben so zu sehen, wie es eben IST, mit allen Konsequenzen.

    Der eine Mensch sieht sein „Problem“ eben darin, die Gedanken nicht beobachten zu können, bzw. die Gedanken nehmen eben aus der Jahrelangen Konditionierung immer wieder ihren gewohnten Platz ein, und erschaffen uns daraus Situationen, die wir ja nun „bewusst“ gar nicht mehr SO möchten, sondern eben aus dem HIER UND JETZT heraus erschaffend/entstehend ;-).

    Die anderen legen die Priorität in das erleben eines anderen Seins in der Partnerschaft, wieder welche sehen ihr „Ziel“ darin, einfach WEITER KOMMEN zu wollen, obwohl sie ja schon da sind, wo sie hinwollen, es nur noch nicht richtig wahrnehmen können (ich schließ mich da nicht aus, zwinker)… und je nachdem, wie lange wir schon mit dem wundervollen „EGO-GEDANKENMIX“ leben, auch gewisse Lernprozesse mitgenommen haben, sieht der eine es als wichtig an, es nur durch das Suchen zu finden, der andere sagt, ich muß nicht suchen, denn wenn es so sein soll, dann kommt es auch ;-).
    Die Liebe zu fühlen, wenn man es mit Worten umschreibt/ und das gilt ja eigentlich für ALLES, dann ist es schon nicht mehr so, wie es eigentlich IST, wird sicherlich auch von JEDEM MENSCHEN anders beschrieben, lächel. Deshalb ist es ja auch so inspirierend, solchen Treads zu folgen. Jeder auf seine Weise hat beschrieben, dass das WICHTIGSTE ist, die Liebe zu leben, und letztendlich ja auch zu fühlen, oder was auch immer zuerst kommt, lach.
    Ich schließe mich ja eigentlich in NICHTS aus, und dann auch wieder hab ich andere Erfahrungen, die mich auch vieles ANDERS fühlen lassen… Meine Seele hat sicherlich aufgrund meiner „Lerngschenke“ auch nicht viel ausgelassen, grins, oder auch mehrere, wer weiß das schon, schlußendlich zählt nur das JETZT, alles vorher, und alles zukünftige gehört nicht zu mir, sondern zum Ego-Verstand-Mix, und hey, da ist einiges entstanden…

    Ich bin sooooo glücklich,daß ich DIES jetzt erleben darf, daß ich bewusst beobachten kann, und freue mich über jeden Moment, indem ich STILLE spüre.
    Diese Zufriedenheit ist etwas so MACHTVOLLES (für mich), wenn ich die Stille empfinde, bin ich richtig ehrfürchtig, und trotzdem könnte ich sie mit Worten nicht beschreiben, denn dann wäre sie schon wieder verfälscht- lächel.
    Ich denke, das selbe ist es mit der LIEBE, dem ALLSEIN und wie viel Worte auch noch alles auf das EINE hinführen.

    Es kann m.E. nur Jeder für sich emfinden, in seiner eigens angelegten „Gefühlsstruktur“, der eine kann soooo wundervoll wiedergeben, daß einem die Gänsehaut über den Körper läuft, der andere beschreibt es mehr hmmm….. mir fehlt das richtige Wort, um es ansatzweise zu erklären, ……in der Tiefe, so daß der Leser/Hörer erst rückwirkend anfängt zu „reagieren“ :-), letztendlich ist ALLES RICHTIG, denn FALSCH gibt es ja nicht, lach….

    und dann gibt es da die Menschen, deren Gegenwart alleine reicht, um ETWAS in einem zu wecken, was nach MEHR schreit, mehr von dem SELBST, mehr von dem ruhigen, gelassenen, witzigen und unglaublichem JETZT, welches diese Menschen ausstrahlen. Man wird angezogen, dieser Mensch ist dann wie ein „Transformationsmagnet für die Liebe“

    …. aaaaber, all unsere Wünsche, Ziele- und das ist für mich das allerschönste, sind IN UNS. Wir haben die freie Entscheidung, sie zu wählen.
    Na klar, jahrelanges Training z.B. in Ausübung seines Amtes als Priesters, wird erst einmal ein Umdenken erfordern, damit aus diesem Menschen ein z.B. Reisejournalist wird ;-). Mit jeder Erfahrung, die der „Priester in spè“ macht, die so gar nicht zu seinem „alten“ Glauensmuster passt, ihm aber unglaublich „frei“ macht in seiner Handlungsweise, wird er spüren, daß es trotzdem GUT ist… (naja, war viell. nicht sooo anschaulich, aber mir fiel nichts passenderes ein 🙂 )…. das heißt aber doch nicht, daß es falsch war, den Beruf zu wechseln, er wächst rein, wie wir in unser SELBST wachsen werden- und zwar ALLE, früher oder später, lach.

    Ja, ich hab auch viele Tränen, Trähnen des übermächtigen Gefühls beim Anblick eines wunderschönen Sonnenunterganges, wenn sich mir ein sehr scheues Wildtier nähert, wenn ich im Traum geflogen bin, auch wenn ich wunderschöne Dinge erfahre, die ich lese, den Ahaaaaa Effekt, der eigentlich schon vor Jahren hätte da sein müssen, weil gleiche Situationen schon tausende von malen da waren, aber trotzdem ich mir dessen nicht GEWAHR war, ich habe auch „Wünsche“ dahingehend mehr zu „sehen“, was noch nicht sichtbar ist, aber BALD ;-)…. Mir war vor 30 Jahren schon klar, daß Tränen die Seele reinigen, aber das kann man ja, so sehe ich das inzwischen, auf zweierlei Art interpretieren ;-).

    Klar die Liebe zu einem Menschen ist auch schön, aber erst ICH, lächel, die LIEBE IN MIR, dann weiss ich, kommt auch der Rest, der dazu gehört, grins… aber.. es ist ja sowieso EINS. Vielen lieben Dank für die tollen Gedanken, die Ihr hier mitgeteilt habt ♥

    Nun- ich hoffe noch viel inspirierendes hier zu lesen, und wünsche Euch bis dahin „ruhet in Euch SELBST“ ♥

  13. 13
    Susa sagt:

    Lieber Alex,
    schön wieder von Dir zu hören! Deine Worte entsprechen genau dem, was ich in den letzten vier Monaten erfahren habe.
    Eine Katastrophe in meinem Leben nach der anderen, alles bricht zusammen, und dabei haben sich auch bei mir tiefe negative Abgründe aufgetan. erst extremer Kummer, Angst, dann Schmerz, Ablehnung, Wut Hass, massive Rachegefühle (wußte gar nicht, dass sowas so stark sein kann) und jetzt akzeptieren. Selbstliebe, ich bin o.k., so wie ich bin. Allmählich spüre ich, wie die Kräfte zurückkommen und die Depression dem Tatendrang weicht.
    Hoffe, noch öfter was von Dir zu lesen.

  14. 14
    Alex sagt:

    Liebe Martina,
    es ist recht familär wenn man so einen Blog (wieder) von vorne beginnt. Jedem neuen Kommentatoren kann man sozusagen persönlich die Hände schütteln – das hat doch was 😉
    Ich freue mich für deinen ausführlichen Kommentar. Die Liebe zu sich selbst zu finden ist eines der schwierigsten Aufgaben für den Menschen, wegen der ganzen Verblendungen und Konditionierungen, die wir ab unserer Kindheit in uns abspeichern. Ich arbeite dran! 😉

    Alex

  15. 15
    Alex sagt:

    Liebe Susa,
    auch dich heisse ich hier wieder Herzlich Willkommen zurück! 🙂
    Ich kämpfe damit noch, es fliesst nicht wirklich. Aber ich spüre, dass dieser Prozess die gesamte Erde begleitet. Es kommt so vieles „hoch“, eben auch bei unseren Partnern, und das macht es so schwierig. Zum einen Verständnis fpr den Partner zu haben, zum anderen sich selbst so akzeptieren und sich lieben – ohne den anderen als Besitz oder mit anderen Ansprüchen oder Erwartungen neben sich haben zu müssen.

    Alex

  16. 16
    Lumos sagt:

    Ich habe auch beobachtet, dass im Moment viel „hoch“ kommt an unerlösten, verdrängten Problemen in meinem Umkreis.

    Ob das an „den neuen Schwingungen „liegt , von denen immer gesprochen wird, ich weiß es nicht. Aber abgesehen davon ist das eigentlich nur gut, denn nur Bewusstes kann umgewandelt und erlöst werden.

    Der Partner ist der beste Spiegel, den wir finden können und so ist jede Partnerschaft eine große Lektion, eine Gelegenheit, etwas zu lernen.

    Die Aufgabe besteht meiner Ansicht nach darin, für sich allein so glücklich zu sein, dass man den anderen eigentlich nicht mehr braucht. Dann hört die seelische Abhängigkeit auf und beide Partner können ihre Freude in wirklicher Freiheit miteinander teilen. Glücklich wird man, indem man das größtmögliche IN SEINEN EIGENEN AUGEN aus sich macht.

    Liebe Grüße von Lumos

  17. 17
    Alex sagt:

    Liebe Lumos,

    „Die Aufgabe besteht meiner Ansicht nach darin, für sich allein so glücklich zu sein, dass man den anderen eigentlich nicht mehr braucht.“

    Genauso sehe ich auch so. Somit gibt es keine Erwartungshaltung mehr, sondern nur bedingungslose Liebe. Aber mir erscheint diese Ebene noch zu weit entfernt zu sein, sodass ich mich immer mehr verstrick, und am Ende immer enttäuscht bin. Der Weg führt nur über mich selbst, Selbstliebe und Selbstverantwortung. Im Moment rattert es zu gewaltig in mir, viele Erkenntnisse, die sich erst setzen müssen.

    Alex

  18. 18
    Lumos sagt:

    Lieber Alex!

    Eigentlich kann ich zu dem Problem der Erwartungshaltung schwer etwas sagen, das Problem tauchte bei uns nicht auf – und das meiste zu diesem Thema weißt Du ohnehin selbst.
    Völlig „Bedingungslose“ Liebe ist ein sehr hohes Ideal, wunderschön, aber schwer zu erreichen. Aber schon wenn sich jeder Partner intensiv mit dem beschäftigt, was ihn interessiert und das dann in die Beziehung mit einbringt, kann so etwas wie eine befruchtende Freundschaft außerhalb der Liebe, die den anderen nicht einengt , entstehen. Ich glaube, das ist das Geheimnis glücklicher Partnerschaften.

    Liebe Grüße von Lumos

  19. 19

    Hallo Alex!!
    Willkommen zurück!

    Was haben viele von uns ihre Hoffnung auf die Zeit um den 21.12.2012 gerichtet. Auch ich.Und passiert? Ist erkennbar nichts! Nichts äusseres. Kein Sonnensturm,kein Ufo gelandet,das Finanzsystem nicht in sich zusammengefallen,kein Polsprung,kein erkennbarer grosser Bewusstseinswandel. Wir müssen es also selber machen.

    Was ich für mich grad am erkennen und lernen bin,das ganze meditieren und vegetarisch leben und loslassen und Ego aufgeben und nicht TV gucken und Seminare besuchen und hochgeistige Bücher lesen hat mich nicht viel weiter gebracht.Bin dadurch nicht glücklicher geworden.Es sind letztlich Konzepte,die beinhalten ,dass ist richtig und das andere ist falsch oder die Leute die das nicht tun sind eben noch nicht so weit.

    Ich erkenn gerade ,da gibt es keinen Weg, den man zu gehen hat,es gibt kein Ziel auf das man zu steuern könnte.

    Das einzige warum es geht ist die Liebe.Die Liebe,für das Gegenüber das vielleicht etwas tut,was nicht in unsere Vorstellung wie etwas zu sein hat,hineinpasst. Liebe für eine Situation ,die sich vielleicht gerade völlig anders darstellt,als wie wir sie gern hätten und Liebe für uns selbst, wenn wir immer wieder genauso reagieren , obwohl wir glaubten mit einem bestimmten Thema durch zu sein.

    Für mich erkenn ich gerade das ,gerade die ,,hochspirituellen“ Leute manchmal ziemlich heftig gegen die Wand laufen,weil sie in zu kurzer Zeit zu schnell in eine bestimmte Richtung gegangen sind.Und nach den anfänglichen tiefen Erkenntnissen, kommen die Prüfungen ob man die Erkenntnisse auch wirklich leben kann.

    Für die Zukunft wünsch ich dem Blog weniger Fanatismus in den Kommentaren bei bestimmten Themen , auf seine Weise hat jeder Recht, und mehr innere Stille im verbalen Ausdruck, weil jeder mit seiner Meinung bei sich zu bleiben versucht.

    Und schön, dass die Kommentare wieder freigeschaltet sind.

  20. 20
    Alex sagt:

    Lieber Consciousness,
    auf dich hab ich auch schon gewartet, Herzlich willkommen zurück 🙂

    Bin genau auf deiner Wellenlänge, was du schreibst entspricht meinem momentanen Gefühl. Wichtig ist die Liebe, und die Bereitschaft vergeben zu können wenn man nicht das zurück bekommt, was der Verstand glaubt, bekommen zu müssen. Jeder muss für sich das herausfinden, wo das Herz sagt, ok – das tut mir gut. Viele sprituellen Konzepte mögen gute Ansätze haben, aber was ich daraus mache und davon annehme ist immer noch meine Sache.

    In dem Sinne, noch einen schönen sonnigen Sonntag 🙂

    Alex

  21. 21
    Martina sagt:

    Guten Morgen Ihr Lieben, oh wie schön, wie einige Kommentare :-).

    Selbst wenn ich Euch nicht persönlich kenne, so fühl ich mich doch jedem einzelnen sehr verbunden, denn ALLES, was hier geschrieben wird, hab ich sicherlich viele male auch schon in mir zu reißen gehabt.

    Ein Beitrag wurde geschrieben, dort ging es um die vielen Seminare, um das Essen, lesen, meditieren, ec.pp. und das das offensichtlich nicht sehr viel gebracht hat ;-).

    Meine Erfahrungen, GERADE in dem letzten halben Jahr sind die, daß ich ja auch schon seit ca. 30 Jahren mal intensiver, mal einige Zeit weniger intensiv mit meinem „Weg“ zu „kämpfen“ habe, wobei kämpfen ja der falsche Ausdruck ist, vielmehr ein Wachsen an den Lebensumständen, die man sich kreiert hat, lächel.

    Ich für mich empfinde es tatsächlich so, daß wir immer noch glauben, wir müßten OFFENSICHTLICH was merken, ein Ziel in greifbarer Nähe haben, aber ich merke, daß sich sehr, sehr viel IN MIR, und auch außerhalb getan hat (eben durch meinen vielfältigen Weg vorher), und zwar indem ich Dinge und Situationen GANZ ANDERS WAHRNEHME, und eher verstehe, oder auch verinnerlichen kann.

    Ich wache auch morgends, z.b. Heute mit einer starken Nervosität auf, die Finger zittern, eine Unruhe im Körper, aber ich hab das sonst immer als negativ angesehen, ich WOLLTE ES SO NICHT, die UNRUHE sollte weg, weg, weg…. :-). Aber nun nehme ich sie, wie eben – an – und gehe in meinen Körper, fühle meine Energien, sehe das WUNDERVOLLE WETTER und dann gehts auch sehr schnell wieder gut ;-).

    Meine LIEBE breitet sich wieder aus, und die Freude darüber ist auch dann schnell da.

    Wir werden, aufgrund des JAHRELANGEN KONDITIONIERENS unseres Verstandes mit dem Ego IMMER diese inneren Konflikte haben, aber wie wir damit umgehen, ist unser weiterer Weg, nicht ein Ziel, welches wir greifbar haben können, und wir wachen Morgends auf, und das Paradies steht vor der Tür (hey, eine sehr angenehme und erstrebenswerte Vorstellung) lach, aber wir haben die ganzen Jahre mit dem inneren „MEISTER“, unserem Verstand gelebt, und sehen wir es wie mit einem „trockenen Alkoholiker“, die Versuchungen wird immer bleiben, und auch das „Verlangen“, aber je länger wir mit dem „trockenen“ leben, umso schöner wird uns das erscheinen, NICHT einer Sucht verfallen zu sein, FREI zu sein, d.h. aber nicht, so wir haben jetzt eine Zeitlang ohne Alk gelebt, und jetzt geht das Leben normal weiter, grins…..

    Wir werden genauso diesen Zustand des „innerlichen Ruhens, und der Allgegenwärtigkeit“ in uns wachrufen müssen, weil es ja da ist, und mit jedem Tag wird es leichter, wir werden anfangs viell. mehr dran arbeiten müssen, aber das schöne ist, daß wir es MERKEN.

    Das ist der beste Anfang, den man sich wünschen kann. Wenn wir uns beobachten, und merken, wenn wir verstandsmäßig abdriften, dann können wir auch genauso schnell wieder zurück in die Ruhe gehen, mit konsequenter und liebevoller Regelmäßigkeit.
    ALLES, was uns aus der „Ruhe“ bringt- IST NUN MAL SO, und wird auch nicht anders, wenn wir es bedauern, oder es zwar wahrnehmen, aber bewerten und bebildern, denn das ist wieder Ego-Verstand-Mix, der uns ja so wundervoll im Griff hat, *verschmitztgrins*.

    Im HIER UND JETZT zu leben, ist etwas, was zumindest mein Verstand so überhaupt nicht als „erstrebenswert ansieht“, denn das ist laut SEINEN WORTEN ja uninteressant, bringt nichts, denn dann kann man ja nicht PLANEN usw.usf…..
    Gerade in den letzten zwei Tagen versucht er mir das immerwährend einzureden, aber ich merke es, und ich lass ihn reden, versuche meinen inneren Körper zu fühlen, und hab das Gefühl, dass er sich so richtig dagegen zu wehren scheint, das nicht will, daß ich GAR NICHTS DENKE, denn dann ist ja alles langweilig….
    Ja, er ist da, wird immer da bleiben, aber sein WORT ist nicht mehr Gesetz, denn der Verstand wird auch davon profitieren, wenn ich nicht mehr ständig sein Geplapper hören muß, dann dann kann er EIN WENIG „von seiner Verantwortung, die er ja glaubt zu haben, abgeben, und auch ruhiger werden“, dann setzt er sich viell. auch manchmal zur Ruhe, grins…..

    JA, wie alle sind auf dem richtigen Weg, weil wir das tun, was wir tun 🙂 🙂 :-). Wir nehmen war, ob für uns positiv oder negativ gefühlt, wir merken/ fühlen es, und ganau das macht uns zu den wundervollen Seelen, die wir sind, und uns Stück für Stück „sichtbarer“ „lichtvoller“ werden lässt ♥.
    Wünsche einen wunder-vollen Wochenanfang… Martina

  22. 22
    christian5 sagt:

    Hallo Ihr Lieben,
    ich hatte heute eine Kreativphase und würde an dieser Stelle gern auf ein neues Projekt aufmerksam machen. Ich hoffe das ist ok Alex, du weißt, normalerweise halte ich mich zurück mit solchen Dingen 🙂

    Ich hatte 2011 mal eine Vision, bei der es um ein Bewusstseinsfeld ging, an das alle connecten können und daraus profitieren. Heute kam diese Vision wieder, aber diesmal mit mehr Hintergrundwissen und mehr Details, wie genau es gehen kann. Im groben könnte man sagen, das Bewusstseinsfeld soll eine Art Vermittler sein, um Techniken, wie die 2 Punkt Methode jedem, jederzeit zur Verfügung stellen zu können. Deshalb musste ich heute eine neue Website online stellen, in der ich alle nötigen Infos zur Verfügung stellen möchte. Wer mag, kann gern mal drauf schauen: http://www.kraftderimpulse.de

    Es mag für den ein oder anderen vielleicht verrückt klingen, für mich ist es das aber keinesfalls 🙂

    Liebe Grüße
    Christian

  23. 23
    Alex Alex sagt:

    Lieber Christian,
    danke für deinen Link und deine neue Webseite.

    Es erinnert mich an die Global Coherence Initiative vom HeartMath Institut, die Veränderungen im Erdmagnetfeld global messen kann – so kann man auch umgekehrt durch bewusste „Vernetzung der Gedanken“ zum Weltfrieden beitragen:

    http://www.gehvoran.com/2010/05/das-groste-experiment-der-menschheit/

    Alex

  24. 24
    einfachnursein sagt:

    Demut und Liebe…

    Danke, lieber Alex!
    … und ich freue mich auf ein WiederSehenSchreibenHören mit euch HIER und JETZT

    *herzensgrüsse*

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