Wir stehen vor der Wahl

30 Aug 2013 Von Kommentare: 7 Entwicklung des Menschen, Zeitenwandel

Landesgrenze zwischen Deutschland und Tschechien

Momentan geschieht ja einiges da draußen. Obwohl. Der Wahlkampf dümpelt gemütlich vor sich hin, weil es ja keinen Grund gibt, etwas zu versprechen, was nachher nicht gehalten wird. Und die Parteien ja eh eine einzige Politsoße geworden sind. Die Plakate sind an Trivialität nicht zu überbieten und die Logos haben fast alle dieselbe Farbe … Also eigentlich völlig wurscht, was wir wählen. Deswegen hab ich meine Stimme schon mal briefwahltechnisch der Nichtwählerpartei geschenkt.

Denn ich glaube, dass die Politikverdrossenheit geschickt eingefädelt wurde. Und ob der Staat nun ein Staat ist oder nicht, er funktioniert nach dem alten Muster und erfreut sich aller, die sich enthalten oder sich verweigern. Gut, ob das Wählengehen letztlich tatsächlich was bringt, weiß man ja nicht, denn genau wie all die Statistiken kann ich mir gut vorstellen, dass die Wahlen gefakt sind. Würde zumindest erklären, warum immer jene Politiker einen schönen Rentenanspruchsplatz bekommen, die vorher bei den Bilderbergern eingeladen waren. Die anderen Aktionen, wie der Wahnsinn mit Syrien etc. sind nur Ersatzschauplätze, damit die Menschheit beschäftigt ist, während klammheimlich der wahre Weltkrieg (Machtelite gegen den manipulierten Menschen) auf einer perfideren Art und Weise durchgesetzt wird. Genauso die stete Panikmache mit dem Euro.

Klar wird das Finanzsystem irgendwann mal verändert werden, weil es eine einzige Währung geben wird. Da schlagen aber die Propheten des Untergangs in dasselbe Angstloch wie jene, die tatsächlich dabei sind die globale Unterdrückung voranzutreiben. Aber anstatt sich dem Panikberg hinzugeben, sollten wir unsere Ängste anschauen und diese loslassen. Denn hinter der Angst steht die Kraft der Materialisation via Resonanz und individueller Wirklichkeitserschaffung. Die nebenbei jeden Tag schon perfekt gelebt wird, nur dass wir aufgrund mangelnden Wissens diese Kraft mit manipulierten Angstgedanken informieren und uns entsprechende Wirklichkeiten erschaffen. Kurzum: Das ganze Spiel funktioniert nur, weil wir mitspielen. Weil wir uns da reinziehen lassen und GEGEN etwas sind. Dafür und Dagegen sind zwei Seiten derselben Medaille. Und unsere Lebensenergie fließt ungehindert zum medaillenherstellenden System. Von hinten oder von vorne … (dennoch entscheide ich mich bei der kommenden „Wahl“ für eine Partei, weil ich ja innerhalb dieses Systems meine Meinung kundtun möchte. Doch es kommt wie bei allem auf die dahinterliegende Motivation an: Handle ich aus Wut, Ärger, Mangel oder Freiheit?)

Der oft erwähnte Ausweg aus diesem Dilemma der vermeintlich freien Wahl und manipulierten Wirklichkeit: gnadenlose Selbsterkenntnis. Umfassende Selbstbefreiung. Angstfreiheit und unumstößliches Vertrauen in die eigene Erschaffungskraft. Vertrauen in die Liebe der eigenen Seele und des Schöpferwesens, wie auch immer das grade genannt wird. Diese Freiheit finden wir nicht da draußen. Bei einer Partei, einer Internetseite, einer wie auch immer gearteten Allianz gegen das Imperium oder einer den Glauben vorkauenden Religion, sondern in unseren Herzen und in unseren Köpfen.

Um zu der tatsächlichen Freiheit zu kommen, gilt es den eigenen Weg zu finden und den trotz der gesellschaftlichen Verhinderungsmechanismen durchzuziehen. Egal, ob man dadurch zuerst in die Isolation oder den finanziellen mangel rutscht. Diese Entwicklungen kommen vom weitverbreiteten Angsthologramm, das uns von unserem eigentlichen Weg abhalten will. Und gerade in der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, die Ängste zu erkennen, abzulegen und mutig ins kalte wasser einer individuellen Lebensvorstellung zu springen …

Dann ist es auch egal wer gerade an der „Macht“ ist, weil deren Schergen das individuelle Frei-Sein nicht verhindern können. Eine Frage des Resonanzgesetzes!

Beitragsbild: Gehvoran.com

7 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    einfachnursein sagt:

    Ich persönlich steh vor KEINER Wahl! Die hab ich für mich selbst schon getroffen.
    Argumente über nicht abgegebene Stimmen veranlassen auch mich zum „Wahlgang“… 😉

    *herzensgrüsse* und beste Wünsche an euch Alle

  2. 2
    Alex sagt:

    @ Einfachnursein,
    die Überschrift ist eine Metapher. Deutschland steht vor der Wahl. Jeder steht vor der Wahl. Was nicht ausschliesst, dass sich nicht der eine oder andere sowieso schon entschieden hat – für eine Partei oder für seinen persönlichen Herzensweg.

    Liebe Grüße
    Alex

  3. 3
    Lumos sagt:

    Die letzten Abschnitte des Artikels spiegeln auch meine Ansicht wieder.

    Aber ich denke, dieses ….“mutig ins kalte wasser einer individuellen Lebensvorstellung zu springen …“ wird für die meisten Menschen noch ein zu großer Schritt sein.
    Sie reden immer von Freiheit, aber in Wirklichkeit wollen sie eher hemmungslos ihre Emotionen ausleben. Um wirklich frei zu sein, benötigt man Reife und die erlangt man durch Bewusstsein, durch ein bewusstes Erkennen des Selbst, der Ursachen seiner Unfreiheit, die immer im eigenen Wesen liegen. Da anzusetzen wird allmählich die Atmosphäre auf der Erde ändern können.

    Es ist leider eine Tatsache, solange die Menschen unbewusst leben, brauchen sie den Staat, die Regierung, die Polizei und das Gericht.

    Die Gesellschaft als Ganzes zu verändern ist nicht möglich, alle Revolutionen sind gescheitert, weil es überhaupt keine Gesellschaft gibt, es gibt nur Individuen, einzelne herausragende Menschen, die das vorleben, was im Artikel

    ….“ Umfassende Selbstbefreiung. Angstfreiheit und unumstößliches Vertrauen in die eigene Erschaffungskraft. Vertrauen in die Liebe der eigenen Seele und des Schöpferwesens,“ ………….. genannt wird.

    Der erste Ansatzpunkt zur Veränderung ist man selbst, anders wird es wohl nicht gehen, egal, welche Regierung nun gerade gewählt wird.

    Liebe Grüße von Lumos

  4. 4
    Lumos sagt:

    Ich habe im vorigen Kommentar geschrieben: „……Um wirklich frei zu sein, benötigt man Reife und die erlangt man durch Bewusstsein, durch ein bewusstes Erkennen des Selbst, der Ursachen seiner Unfreiheit, die immer im eigenen Wesen liegen…….“

    Da ich gemerkt habe, dass das Wort “ Bewusstsein“ in diesem Zusammenhang immer so nebulös und abstrakt klingt, will ich versuchen, das, was für mich dahintersteht, zu beschreiben.
    Bewusstsein bedeutet erst einmal „Wahrnehmung“ des Vorhandenen und damit erschafft sie die eigene Realität, was durch die Quantenphysik bestätigt wird.

    Das Entscheidende ist , schaue ich objektiv, beobachtend hin, ohne Vorurteile, oder färben(meist unbewusst) meine eigenen Ängste, Befürchtungen, mein Mangel und meine Konditionierungen das Wahrgenommene.

    Die meisten Menschen denken, dass die Welt da draußen bereits existiert, unabhängig von ihnen selbst. Aber das tut sie nicht, jedenfalls nicht so, wie sich die Ego-Persönlichkeit das vorstellt und dann darauf reagiert.

    Im Grunde erzeugen unser Gehirn, unsere Gedanken , Gefühle und Emotionen die Wirklichkeit, die wir erleben. Wie könnte es sonst sein, dass in einem Land so viele Menschen ähnlichen Lebensumfeldes völlig konträre Erfahrungen machen. Dabei muss es nicht die ICH- Persönlichkeit sein, die die Realität erschafft, sondern viel eher unser „umfassenderes Sein“, das , was wir wirklich im tiefsten Inneren sind.

    Wir senden Gedanken aus, die eine bestimmte Frequenz oder Schwingung besitzen. Indem wir danach handeln , verbinden wir uns mit der gleichen Schwingung, die im Universum vorhanden ist , sie wird darauf reagieren und sich dann in unserer Realität widerspiegeln.

    Also ist alles in unserem Leben nichts anderes als eine Reflexion unserer vorherrschenden Schwingung, die zumeist aus unseren unbewussten Glaubenssystemen stammt. Unsere Einstellung bestimmt also, wie wir die Welt erleben.

    Sich selbst als Opfer ( der Umstände, der Regierungen, der Krankheiten etc.) zu sehen, ist die stärkste Ablehnung vom Grundsatz „Ich erschaffe meine Realität selbst.“ Dieses Denken ist weit verbreitet. Wir brauchen nur mal die Abendnachrichten anzustellen, da kann man das sehr gut beobachten.
    Die Gedanken, die bei der großen Masse der Menschheit vorherrschen, entscheiden über die Ereignisse in unserer Welt. Gerade im Augenblick kann man das gut beobachten und sich dann fragen, inwieweit man Frieden im eigenen Leben verwirklicht hat.

    Was können wir also persönlich tun? Vor allem würde es uns helfen, bei unseren Gedanken anzusetzen, denn sie formen unser Bewusstsein. Da will ich nur ein Beispiel anführen, nämlich sich selbst die 4 Fragen – , die Byron Katie, eine völlig „Erwachte“ empfiehlt, -und zwar auf alles, was einem begegnet und wozu man eine Resonanz aufbaut, zu stellen:

    1. Ist das wahr?
    2. Können Sie mit absoluter Sicherheit wissen, ob das wahr ist?
    3. Wie reagieren Sie, wenn Sie diesen Gedanken denken?
    a) Können Sie einen Grund dafür sehen, diesen Gedanken fallen zu lassen?
    b) Können Sie einen friedvollen Grund sehen, an diesem Gedanken festzuhalten?
    4. Was wären Sie ohne diesen Gedanken?

    Ich finde, dass diese Fragen , wenn man sie sich ehrlich stellt, die eigene Wahrnehmung zum Positiveren, Umfassenderen hin verändern können.
    ——————————————————————————————————————————————————————

    Oh, es ist wieder mit mir „durchgegangen“, haha. Ich hoffe sehr, dass dieser Text nicht zu lang geworden ist, aber es lag mir einfach auf der Seele, die Zusammenhänge, wie ich sie sehe, und meinen vorigen Kommentar zu erläutern.

    Liebe Grüße von Lumos

  5. 5
    einfachnursein sagt:

    @Alex, hallo Lumos
    Natürlich ist die Überschrift zum Thema eine Metapher, trotzdem, danke für den Hinweis. Lumos, deine Artikel lese ich mit Interesse.

    ABER: Aktuell habe ich das Thema KITA…um Familie versorgen zu können, müssen meist beide Eltern Geld verdienen. Das heißt, als Eltern bist du dann auf deine KITA vor Ort angewiesen. Und die Methoden, die hier noch angewandt werden (leider stehen nicht überall Kitas mit pädagogisch wertvollen Konzepten zur Verfügung) lösen bei mir Kopfschütteln aus. … was ist mit unseren Kindern? Sie werden weiter nach altem „Funktions-Konzept“ in den Bildungseinrichtungen (ver-)erzogen.

    Ja, wir suchen nach Alternativen, allerdings steht nicht landesweit gleich überall ein Arbeitsplatz zur Verfügung, der einer Familie finanziell erlaubt, ohne Harz IV zu überleben…Zum zweiten will überlegt sein, wie viel Umzüge verkraften Kinder im Alter von 6 und 5 Jahren, die zum einen eingeschult werden zum anderen im Vorschulalter die Kita besuchen…

    Es ist zum Haare raufen…und vielleicht gehören meine Zeilen auch nicht hierher…aber vergesst doch mal nicht da anzusetzen, wo in Zukunft was zu ändern ist, wo wir den Grundstein setzen müssen, wollen und es für uns auch als Familie tun.

  6. 6
    Lumos sagt:

    Liebe Einfachnursein!

    Es ist schwer für mich, ganz speziell etwas zu Deinem Problem zu schreiben, da ich ja die näheren Umstände nicht kenne.
    Ganz allgemein stimme ich Dir zu, dass vieles in unserer Gesellschaft im Argen liegt, auch bei der Erziehung der Kinder.
    Ich sehe das allerdings als einen Übergang an und finde, dass sich auch schon vieles zum Besseren verändert hat.

    Doch wie ich schon schrieb, gibt es in meinen Augen DIE Gesellschaft gar nicht, sondern nur Individuen, die verschieden agieren und reagieren, und auch „nur Menschen“ sind, wie man so schön sagt.

    Ich kann Dein Kita-Problem verstehen, denn unser Sohn , der jetzt in etwa so alt ist wie Du, ging damals umständehalber mit 3 Jahren in einen katholischen Kindergarten, der ganz in der Nähe lag. Da war ich oft mit den Erziehungsmethoden gar nicht einverstanden, aber habe dann immer mit den Erzieherinnen jeweils gesprochen und konnte damit vieles entschärfen, ebenso nachher in der Grundschule.

    Für ganz wichtig halte ich, niemanden abzuwerten, also schon von vornherein wütend auf Lehrer, Erzieher und das Schulsystem zu sein, auch wenn das menschlich verständlich ist. Wenn ein Lehrer sich im Grunde seines Wesens angenommen fühlt, wird er auch viel eher zu einer Änderung seiner Methoden bereit sein.
    Auch meine Mutter hat damals bei mir als Kind so gehandelt, versucht zu vermitteln und zu klären,- und ich bin eigentlich immer sehr gern zur Schule gegangen.

    Falls Ihr nun doch lieber umziehen würdet, könnte ich mir vorstellen, dass Kinder in dem geschilderten Alter das noch besser vertragen als später, wenn sie schon sehr in ihre Klassen oder Gruppen integriert sind.

    Ganz allgemein bin ich der Ansicht, dass wir jede Situation in unserem Leben selbst kreieren, damit wir mehr Liebe , Kraft und Vertrauen in uns entwickeln können. Das klingt vielleicht erst einmal unrealistisch und zu hart, weil es ja – wie ich auch weiß- Situationen gibt, bei denen es keineswegs einfach ist, das so zu sehen, aber ich glaube, um dieses Denken kommt man nicht herum, wenn man einen Sinn im Leben sucht. Und soziale Anklagen bringen einen leider nicht weiter. Ich denke, es sind viele kleine Schritte auf dem Weg zu einer Änderung nötig – und die können wir nur selbst so nach und nach , und möglichst mit Liebe im Herzen , gehen.

    Liebe Grüße von Lumos

  7. 7
    einfachnursein sagt:

    Danke Lumos, wütend und abwertend bin ich nicht, wir sind alle Menschen. Allerdings ziehen sich all diese Umstände durch Jahrzehnte. Bei mir selbst in der Kindheit. Bei meinen mittlerweile erwachsenen Kindern und jetzt bei den Jüngsten noch immer. Und immer wieder habe ich soweit es ging geredet, mich erklärt und gewirkt(und viell. auch was bewirkt). Und immer noch, immer noch die gleiche Mühle! Und bin es eigentlich leid, immer wieder genau diese Methoden, wenn auch anders verpackt und schön geredet zu erkennen und sie akzeptieren zu müssen. Und wie du schon sagst, bringen diese Anklagen nicht weiter. Um so mehr ist die Familie als kleine Gemeinschaft gefordert.
    Liebe Grüsse

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