Die Möglichkeiten nutzen

01 Nov 2013 Von Kommentare: 18 Gesellschaft, Zeitgeschehen

Mario Walz 2012Spirit

Vor einigen Tagen sah ich die Preview des Filmes „Alphabet – Angst oder Liebe“ (siehe unten). In diesem Film geht es darum, wie sehr die Bildung heutzutage das kindliche Wachsen hemmt und einschränkt und in einer Weise manipuliert, die mehr als tragisch anzusehen ist. Nach dem Film gab es eine Fragestunde, bei welchen der Regisseur Erwin Wagenhofer sehr klar und voll im Trend der neuen Bewusstseinsevolution antwortete. Viele Fragen wurden gestellt, darunter auch, warum er keine Lösungen gezeigt habe (was er zwar getan hat, aber wohl nicht jeder sehen konnte). Das war aber auch nicht das Wichtige in diesem Film. Es geht eher darum, neue Gedanken anzuregen, Alternativen anzureißen, die man dann selbst verfolgen und recherchieren kann und ob das, was wir hier leben, tatsächlich sinnvoll ist.

Gern hätte ich da eingegriffen und den Fragenden erklärt, wie man aus diesem gesellschaftlich geprägten Dilemma der scheinbaren Ohnmacht, nicht so leben zu können, wie man es eigentlich möchte, herauskommt. Denn die meisten Menschen warten darauf, dass die „da oben“ es richten. Dass die Strukturen irgendwie von außen verändert werden, ohne sich selbst aufraffen zu müssen. Ohne selbst tätig sein zu müssen oder das eigene Lebenskonstrukt infrage zu stellen und womöglich verändern zu müssen. Und genau hier ist der Schlüssel verborgen.

Veränderung geschieht nur durch uns selbst

Es geht gerade in unserer heutigen Zeit eigentlich einzig und allein darum, sich zu erkennen, zu sich zu stehen und aus tiefstem Herzen so zu handeln, wie es der eigenen Lebensweise entspricht. Und nicht so zu leben, wie es uns durch Gesetze oder unterschwellige Informationen oder moralischen Instanzen vorgeschrieben wird. Moral wird ja immer von einer bestimmten kulturellen Schicht bestimmt, ist also nichts, was natürlich gegeben wäre. Das wäre eher Ethik. Weswegen Moral nur innerhalb einer Gesellschaftsschicht als anerkanntes Miteinander anzunehmen wäre. Was aber nicht als unveränderlich oder gottgegeben angenommen sein sollte. Moral verändert sich eben, so wie sich die Menschen verändern, die die Gesellschaft ausmachen, aus der das Moralkonstrukt erwachsen war! Die Veränderung, die sich so viele nun wünschen, kommt nicht durch irgendwelche Politiker oder andere Menschen, die uns dann vorgeben, wie das Leben nun zu beleben wäre. WIR sind diejenigen, die eine Veränderung bringen. Und zwar zuerst in unserem eigenen Leben. Was sich dann auf andere auswirkt, wodurch sich eine neue Gesellschaft bildet, eine neue Moral, ein neues Miteinander. Die Lösung liegt in uns selbst. Indem wir herausfinden, was WIR leben wollen und dies dann auch TUN!

Denn obschon viele eine Idee haben, wie das Leben schöner sein könnte, kleben wir noch in den alten Mustern und Strukturen. Wir versuchen unseren Lebensunterhalt zusammenzukriegen, um zu überleben oder Karriere zu machen, um jene Dinge zu kaufen, die im Grunde genommen unwichtig sind. Nicht dass Luxus überflüssig wäre. Ich liebe Luxus. Aber ich brauch ihn nicht! Das ist ein Unterschied. Reichtum leben, weil es eine Grundausstattung unseres irdischen Daseins ist oder Reichtum haben wollen, weil man sich arm fühlt… Wie bei allen Dingen geht es um die innere Einstellung. Und wenn es um Bildung und das Schulwesen, in dem unsere Kinder verheizt werden, oder um unser eigenes unfreies Dasein, gebeutelt durch Jobs oder Chefs, die uns das Leben erschweren, geht: Es gibt immer eine Lösung. Und die findet nur in unserer eigenen kleinen Welt statt. Und beginnt mit der Veränderung unserer Einstellung! Wenn man dann erkannt hat, worum es in unserem individuellen Dasein eigentlich geht, wie wir tatsächlich leben wollen und wo unsere Talente liegen, bleibt nur noch eines: dies auch zu LEBEN!

Und das wagen nur wenige. Weswegen die Strukturen so bleiben, wie sie sind, oder nur zaghaft in Bewegung kommen. Nur durch ein neues Handeln werden wir aus dem alten System herauskommen. Nicht indem wir es generell verändern (das wird nicht gehen, da es noch viele Menschen geben wird, die dies System nutzen und auch darunter leiden wollen), sondern indem wir ein paralleles System aufbauen. Und dies wächst auf unseren Handlungen. Beginnend bei uns selbst, indem wir uns von gesellschaftlichen Vorgaben, überholten und oft fragwürdigen moralischen Zeigefingerkeulen oder anderen Zwängen befreien. Es gibt keine Regel, die mir sagen kann, wie ich zu leben habe. Die einzig regelnde Instanz für unser Dasein sollte in unseren Herzen liegen. Und dort auf unserer Selbstliebe basierend in die Welt hinauswachsen…

Ich hab zum Beispiel kein Problem damit dieser mehr als fragwürdigen Gesellschaft keine Steuern zu zahlen. Ich geb die Energie auf andere Weise weiter. Wir sollten uns das Recht nehmen, das zu leben, was uns weiterhilft. Und dabei meine ich nicht eine Erweiterung der Ellbogenmentalität, sondern die Unterstützung von Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung!

Um uns zu befreien, müssen wir neue Wege gehen

AmtWenn ich spüre, dass mein Körper, mein Geist, meine Seele oder mein Kind jetzt Zeit, Ruhe und Aufmerksamkeit benötigt, gebe ich es! Das kann dazu führen, dass man Aufträge ablehnt, dass man sich unbeliebt macht, dass man seinen Job kündigt oder einfach nur mal „krank“ macht. Es ist überaus wichtig, wahrzunehmen, was wir benötigen. Bedürfnisse zu spüren und denen Raum zu geben. Raum für die Dinge, die wirklich nötig sind. Liebe und Zeit für uns selbst und unsere Kinder zum Beispiel. Durch solch ein Handeln bewegt sich etwas in unserem Leben. Auch wenn es zunächst dazu kommt, dass wir ohne erkennbaren Boden unter den Füßen herumwackeln: Es wird sich zeigen, dass jeder neue Schritt uns in ein Leben führt, das wirklich unseren Wünschen entspricht. Auch wenn wir schweren Herzens manche Menschen, die genaugenommen nicht mehr in unser Leben passen, zurücklassen müssen. Oder Jobs aufgeben, die nicht zu unseren Idealen und Vorstellungen passen. Wir sollten wieder idealistischer sein und den Mut haben, unsere Ideale zu leben. Anstatt sie aufzugeben und nur via Facebook Hoffnungen zu posten…

Die Frage nach den Finanzen stellt sich dann auch nicht. Alles fließt. Und durch eine andere Einstellung zu Mangel und Reichtum können hier auch fantastische Wunder geschehen. Viele warten zum Beispiel auf die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens, um dann das zu leben, was sie eigentlich leben wollen. Dabei gibt es das bereits! Das bedingungslose Grundeinkommen gibt es in Form von Sozialhilfe oder Hartz4. Nur wagen wir nicht, es anzunehmen. Weil es unseren moralischen Vorstellungen widerspricht und wir als Sozialhilfeempfänger gebrandmarkt werden könnten. Doch woher kommen diese Vorstellungen? Durch die Fernsehserien, die eine gewisse Schicht von Menschen als Pickel auf dem gesellschaftlichen Miteinander outen. Doch eigentlich geht es darum, dass die Wirtschaft, dass die „Märkte“ unterstützt werden. Weswegen jeder, der nicht diesem unmenschlichen Moloch zu Kreuze kriecht, als ein Unmensch deklariert wird. Dabei gibt es viele Menschen, die alles andere als Unmenschen sind, denen dieser pervertierte Arbeitsmarkt keine Chance gibt, ihre Talenten ausleben zu können. Es ist nicht ihre Schuld, dass der Kapitalismus solche Blüten treibt. Dass man gezwungen ist, sich selbst zu verraten, nur um überleben zu können.

All jene, die ihre Talente dem Markt opfern, sollten den Mut finden, ihre vermeintlich sicheren Jobs aufzugeben, um das zu leben, was sie wirklich ausmacht. Um die Talente, die sie geschenkt bekamen, auch zu verwirklichen. Denn wofür haben wir diese Fähigkeiten denn erhalten? Für mich war ein Talent auch immer eine Aufforderung dies zu leben. Und es zeigt sich, dass es geht. Auch wenn es dazu merkwürdige Wege der Finanzierung erfordert.
Mir persönlich ist es wurscht, was andere denken. Weswegen ich gern das bedingungslose Grundeinkommen nutze. Ich nehme mir das, was mir hilft weiterzukommen, was mich in meiner geistigen und körperlichen Entwicklung unterstützt und mir den Raum gibt, auf meine Weise zu leben und das zu tun, was ich wirklich kann. Was wiederum anderen hilft, wodurch sich der Kreis schließt.

Was ich gebe, erhalte ich zurück

Und obwohl es immer wieder gezeigt wird, wie schlimm die Ämter sein können, kann man da auch ganz andere Erlebnisse haben. Das geht über die innere Einstellung, Klarheit und der entsprechenden Resonanz! Wenn ich bewusst und klar entscheide, was ich will, mich dabei nicht verbiegen lasse oder mich irgendwelchen Zwängen oder Bescheuertheiten unterwerfe, sondern meinen Weg gehe (nicht im Kampf!!!), öffnen sich auch die Tore der Ämter. Man muss nicht gegen die Jobcenter- oder Sozialhilfearbeiter kämpfen und anfeinden (es gibt da auch nette und hilfsbereite Menschen) oder sich als schlechter Bürger fühlen: Denn es ist unser Recht, uns das zu nehmen, was uns weiterbringt. Die Banken, Großfirmen und Politiker machen das doch genauso. Wenn wir das Geschenk des bedingungslosen Grundeinkommens nutzen und uns befreien und unsere wahren Talente oder einfach nur unsere Liebe zum blühen bringen, geben wir auch automatisch Energien an andere weiter, wodurch wir eine Bewegung erschaffen, die irgendwann wieder bei uns landet. Denn die Energie, die wir geben, erhalten wir auf andere Weise zurück.

Und wenn wir uns selbst leben, lieben wir uns. Und wenn wir uns lieben, können wir andere lieben. Und wenn wir Liebe geben können, kommt Liebe zu uns zurück. Und Geld ist letztlich, wie jede andere Energie auch, nur eine andere Form von Liebe… Wenn ich also mir und anderen Liebe gebe, kann es sein, dass die Liebe auf eine irre Weise von anderswo durch Geld zu mir zurückkommt. Auch wenn es vom Amt kommt. Werfen wir die moralischen Bedenken und die Stigmata des Sozialschnorrers von uns, und befreien wir uns aus den Zwängen, Geld verdienen zu müssen… Denn das Geld ist Energie, ist Resonanz und kann demgemäß auch auf andere Weise zu uns kommen!

Wir sollten nur uns selbst, unserer Liebe und somit dem großen Ganzen verpflichtet sein und endlich unsere Talente beflügeln.

Auch wenn es scheinbar keinen „Markt“ dafür gibt. Nehmen wir das bereits existente bedingungslose Grundeinkommen und leben uns einfach. Die Frage, wie wir uns selbst beurteilen, wie wir das Unterstützwerden beurteilen und ob wir es uns wert sind, unterstützt zu werden, verändert das ganze Geschehen. Wenn wir erkennen, dass die Liebe, die wir geben, zu uns zurückfindet (wenn wir dies annehmen können!!!) und dass wir bereits von höchster Ebene herab geliebt und unterstützt werden – sei es auf geistiger Ebene, durch das Schicksal, durch Freunde oder durch ein Amt – können wir uns den Raum geben, den wir benötigen, um uns selbst zu entdecken. Um unsere Fähigkeiten leben zu lassen und dadurch uns selbst, unser Leben und unsere Mitmenschen zu lieben.

Es liegt nur an unserer Einstellung, an unserem Mut, an unseren Handlungen. Wir müssen uns nur aus der Angstschublade herauswinden und mutig neue Wege gehen. Und das geht auch mit Kindern! Verändern wir die Welt, indem wir unsere Welt verändern…

Im Licht der Veränderung, Mario Walz

Mario Walz

18 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumos sagt:

    Gerade gestern habe ich einen Kommentar im vorigen Artikel zum Thema Wahrheit geschrieben und von dem dort Geschilderten bin ich auch nach diesem neuen Artikel vollkommen überzeugt.
    Die Aussagen von Mario Walz sind SEINE Wahrheit und demzufolge zu achten und anzuerkennen.

    Was mich selbst betrifft, würde ich mich in derselben Situation unwohl fühlen. Und zwar NICHT aus gesellschaftlichem Bewusstsein oder eines Vorurteils wegen. Bitte nicht falsch verstehen.

    Womit ich vollkommen übereinstimme, ist, dass es wichtig ist, seine Talente zu leben und damit glücklich zu sein. Doch frage ich mich, ob ich mich nicht total abhängig machen würde, wenn ich Hartz 4 freiwillig und ohne Not als bedingungsloses Grundeinkommen ansehe. Auch kann ich mir in der heutigen Zeit kaum vorstellen, dass diese Sozialhilfe so einfach gewährt wird, ohne sich „verbiegen“ zu müssen.

    Für mich war und ist es viel befriedigender, meine Talente zu leben, ohne auf staatliche Hilfe angewiesen zu sein. Da ich auch ein sehr freiheitsliebender Mensch bin, kam für mich nur eine Selbständigkeit in Frage und meine Liebe zu Büchern hat dann zur Übernahme einer Buchhandlung geführt, womit ich 20 Jahre lang sehr glücklich war. Nachdem ich sie verkauft habe, ist Malen meine große Leidenschaft und ich freue mich an immer neuen Ausstellungen.

    Ich erzähle das nur, weil es auch in unserer Zeit sicher noch viele andere Möglichkeiten gibt , sich selbst treu zu bleiben und gleichzeitig Freude an seinem Tun zu empfinden.

    Líebe Grüße von Lumos

  2. 2
    Celina sagt:

    Guten Morgen

    Liebe Lumos, ich hab deinen Artikel über die Wahrheit kurz überflogen und ich glaube du sprichst da eher über verschiedene Meinungen, das Wort Wahrheit ist in diesem Zusammenhang ein bisschen unglücklich gewählt. 😉

    Deinen obigen Text kann ich gut nachvollziehen. 🙂

    Zum Artikel selbst…..mmhhh ich hab nur die letzten zwei Absätze gelesen……ich hab mir schon öfters Gedanken gemacht wieso der Schreibe,r ebenso viele andere Schreiber natürlich auch, dieses WIR verwendet.
    Was veranlasst bitte einen Schreiber in WIR-Form zu schreiben.

    Wenn Jemand einen Artikel in der WIR-Form verfasst, ist die Authentizität dahin und für mich steht nur blablabal drin, ich les gar nicht weiter. Für mich hat so ein Artikel kein Gewicht und keinen Wert. Ein Artikel sozusagen, der nur des Schreibens Willen geschrieben wird, reine Theorie….brrr…… 🙄

    Liebe Grüße

  3. 3
    Celina sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=YjW-wGbLA80&list=RD029UHv6t39g0M

    Liebe Grüße und einen schönen Herbst an Alle…… 🙂

  4. 4
    Lumos sagt:

    Liebe Celina!

    Was für ein herrliches, farbenfrohes Geschenk von Dir,- danke von Herzen für dieses Video!

    Alles Liebe von Lumos

  5. 5
    Celina sagt:

    Lumos….. 😀

    Liebe Grüße

  6. 6
    Sakis sagt:

    Lieber Mario Walz,

    du schreibst, du hast kein Problem damit keine Steuern zu zahlen.
    Wie machst du das?
    Ich meine bei der Einkommenssteuer kann ich es mir vorstellen (zB. schwarzarbeit),
    aber wie soll das bei all den anderen Steuern gehen, denn ausser Luft ist ja so gut wie gar nichts ohne Steuern zu bekommen, Energie, Nahrung, Kleidung, Kommunikation, Mobilität usw.
    Ich frage mich ernsthaft WIE MACHST DU DAS???

    Noch was zum bedingungslosen Grundeinkommen, es mit Hartz4 gleich zu setzten zeugt nur davon, dass weder die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens verstanden wurde, noch die Bedingungen zum Bezug von hartz4 bekannt sind. Es wäre angebracht sich vorab zu informieren bevor man den Menschen mit derart haltlosen tipps daherkommt.

    Schönen Sonntag
    Sakis

  7. 7
    Celina sagt:

    Zu diesen schönen bzw. stürmischen Sonntag „steuere“ ich den heutigen Text vom LWV bei 🙂

    3. November 2013

    DAS MITGEFÜHL, BUDDHA

    Mitgefühl,
    ohne sich in ein Drama ziehen zu lassen.
    Mitgefühl,
    ohne sich vom Glück anzustecken.
    Mitgefühl,
    ohne zu den Schicksalsschleifen der Mitmenschen
    in Resonanz zu gehen.
    Mitgefühl,
    ohne einer Welt ihre Bestimmung abzunehmen.

    Mitgefühl,

    das, dass was ist, akzeptiert.
    Mitgefühl,
    das in diesem Bewusstsein der Akzeptanz aller Dinge
    mitwirkt, dass sich unerleuchtete Zustände mindern
    und dass Erleuchtung zunehmen kann.
    Mitgefühl,
    das sich selbst nicht als Mitgefühl erfährt,
    so wie sich der Atem nicht als Atem sondern
    als allgegenwärtige Wirklichkeit allen Lebens erfährt.
    Mitgefühl,
    das ohne Worte auskommt und ohne Taten,
    da die vollkommene Wahrnehmung beider nicht bedarf.

    Trag nur diesen einen Schmuck,
    der für die meisten Menschen unsichtbar bleibt:
    Sprechen ohne Absicht und handeln ohne Berechnung
    – wiewohl immer sprechen und immer handeln, so es
    euch euer allwissendes Bewusstsein befiehlt.

    Ihr seid erst wirklich frei, so ihr eurem allwissenden Bewusstsein
    bedingungslos dient. Ihr bleibt Sklaven, so euch dieser Zugang
    verschlossen bleibt; dann ergeht es euch wie dem Fisch,
    der seinen kleinen Teich Ozean nennt und wie dem Adler,
    dem keine Flügel gewachsen sind.

    Mitgefühl,
    ein Irrtum, so ihr euch instrumentalisieren lässt.
    Mitgefühl,
    das göttliche Attribut, so ihr teilhabt an der
    Allgegenwart Gottes,

    die in eure Herzen eingewoben ist.

    Lasst euch vom sonderlichen Glanz des Mitgefühls nicht blenden,
    bleibt vom Wert desselben innerlich unberührt; wie eine Braut von
    den Edelsteinen, die in ihr Festkleid eingewoben sind, unberührt bleibt,
    da der Bräutigam es ist, der all ihr Aufmerksamkeit erhält.
    Dann berührt ihr das Leben, wie es ist.
    Dann berührt ihr die Menschen durch eure Liebe
    unverwandt und wahrhaftig, tief und absolut.
    Dann habt ihr erkannt.

    Ich bin

    BUDDHA

    Säule des Mitgefühls (Verankerung) – GOTT:
    http://lichtweltverlag.blogspot.co.at/2013/10/verankerung-saule-des-mitgefuhls-gott.html

    Liebe Grüße

  8. 8
    Celina sagt:

    Guten Morgen…….

    Ich hab diesen Artikel soeben gelesen. Die Überschrift hatte sofort meine Aufmerksamkeit.
    In diesen paar Wörtern, steckt für mich Alles, der Kern sozusagen……eine Kernbotschaft 😀
    Diesen Satz zu verinnerlichen ist für mich ein Attribut zum Aufwachen.

    Liebe Grüße

    UBUNTU: ICH BIN, WEIL DU BIST!

    Bettina Sahling, 4. November 2013

    Ein afrikanischer Stamm nimmt ein Stammesmitglied, das etwas verletzendes oder falsches getan hat, in die Mitte und erzählt ihm zwei Tage lang alles Gute, was er je getan hat. Sie glauben, dass jeder Mensch ist im Grunde gut ist und sich Sicherheit, Liebe, Frieden und Glück wünscht. Seine Missetat ist nur ein Hilferuf. Auf diese Weise verbinden sie ihn wieder mit seiner wahren Natur. Er kann erkennen, wie er sich von der Wahrheit vorübergehend getrennt hatte und sich wieder erinnern, wer er wirklich ist.

  9. 9
    Lumos sagt:

    @ Celina

    Diesen Brauch finde ich wunderschön und er zeugt von tiefer Weisheit. Ja, die Naturvölker waren und sind noch viel mehr mit der inneren Weisheit verbunden als westliche Menschen, die viel zu viel aus dem Verstand agieren.

    Sehr schön finde ich auch Hooponopono. Da gibt es eine wunderbare Geschichte von einem Therapeuten namens Dr. Len aus Hawai.

    …“Im Jahr 2002 etwa erzählte mir Mark Ryan von einem Therapeuten aus Hawaii, der eine komplette Krankenstation mit geisteskranken kriminellen Patienten geheilt hätte. Das geschah, ohne dass er je einen von ihnen gesehen hatte. Der Psychologe hatte die Patientenakten der Insassen studiert und dabei jeweils in sein Inneres geschaut, um so zu ermitteln, wie ER SELBST die Krankheit des Betreffenden hervorgebracht hatte. Nachdem er sich selbst „gebessert“ hatte, verbesserte sich der Zustand des Patienten.“…..

    „….Einem anderen die Schuld zuzuweisen, ist viel einfacher als voll und ganz Verantwortung zu übernehmen, meinte Dr. Len….
    …..“Als ich mich jedoch mit Dr. Len unterhielt, begann es mir einzuleuchten, dass Heilung aus seiner Sicht und der von Ho’oponopono bedeutet, sich selbst zu lieben.
    Wenn du dein Leben verbessern möchtest, kommt es darauf an, es zu heilen. Wenn du jemanden heilen möchtest, sogar einen geisteskranken Kriminellen, bist du dazu nur imstande, indem du dich selbst heilst…..“
    Dr. Joe Vitale

    Der ganze Bericht ist leider ein biss´chen lang.

    Dr. Len sagte jeden Tag:
    Es tut mir leid – in mir., gefolgt von
    Ich verzeihe dir – in mir.
    Ich liebe dich – in mir….“

    Mir sind die folgenden Worte sehr vertraut:
    Es tut mir leid
    Ich liebe dich, ich liebe mich
    Ich verzeihe Dir, ich verzeihe mir
    Ich danke dafür
    Ich übergebe es dem Göttlichen

    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass diese Sätze, gesammelt gesprochen, sehr wirkungsvoll sind. Sie bringen einen sofort in eine andere Schwingung und Ärger oder Kummer verschwindet.

    Liebe Grüße und einen schönen Abend wünscht Euch Lumos

  10. 10
    Celina sagt:

    Danke Lumos, die zwei Geschichten passen wunderbar zusammen und ich muss sagen, dein Beitrag ist eine Herausforderung. Danke dafür!

    Liebe Lumos…..ändere bitte die Worte nicht um.
    Ich verzeihe dir – in mir ……. Ich verzeihe Dir, ich verzeihe mir ……. sind zwei völlig verschiede Aussagen, zwei verschiedene Welten. 🙂

    Liebe Grüße

  11. 11
    Lumos sagt:

    Liebe Celina!

    Die zweite Version ( Ich verzeihe dir, ich verzeihe mir) ist, – soviel ich weiß, die Originalversion Hooponopono.
    Dr. Len hat sie nur abgewandelt. Ich finde beide schön und sinnvoll.
    Danke auch für Deinen wundervollen Bericht über den afrikanischem Stamm.

    Liebe Grüße von Lumos

  12. 12
    Celina sagt:

    Liebe Lumos!

    Dr. Len ist mir seeehr sympathisch 😀 Mir ist weder er noch Hooponopono vertraut.

    Mir fällt nur bei den zwei Aussagen auf, das die erste Aussage in der Getrenntheit bzw. in der Zweiheit lebt und Dr. Len hat sie in die Einheit gebracht…….ich verzeihe dir – in mir…. ist Ausdruck eines Bewusstsein des ~ wir sind alle EINS.

    Diese Aussage hat Kraft und Magie, und wenn einer den anderen heilen kann, dann nur mit dem Einheitsbewusstsein.
    Hat ein „Heiler“ dieses Bewusstsein nicht, so kann er niemanden heilen. Hat er sich bereits in das Einheitsbewusstsein geheilt, so ist ihm nichts unmöglich. 😀

    Und somit schließt sich der Kreis wieder zu deinem Kommentar…..

    Wenn du jemanden heilen möchtest, sogar einen geisteskranken Kriminellen, bist du dazu nur imstande, indem du dich selbst heilst…..”……

    Liebe Grüße

  13. 13
    Lumos sagt:

    „…………Sei was du bist- entfalte dein wahres Selbst, jetzt… und nichts kann dir im Wege stehen….“

    Ein kleines Video (2 1/2 Minuten), angelehnt an die Möwe Jonathan.

    http://www.youtube.com/watch?v=nmgLBYIKPO0

    LG von Lumos

  14. 14
    Lumos sagt:

    Hallo an alle!

    Ich finde es schade, dass hier nur noch so wenige Leser Kommentare schreiben. Das war doch mal anders. Wo seid Ihr alle? Die Besucherzahl ist ja angestiegen… 😀

    Gerade zum Inhalt des Artikels von Mario Walz, worin Hartz 4 mit einem bedingungslosen Grundeinkommen gleichgesetzt wird, gäbe es doch meiner Ansicht nach viel zu sagen.
    Ran an die Tastatur, haha 😀 ….

    Liebe Grüße von Lumos

  15. 15
    Celina sagt:

    Guten Morgen.

    Ja Lumos, ich finde es auch schade, dass hier nicht mehr los ist 🙁 .
    Es gibt ja viele Themen für einen Thread, mein Vorschlag wäre…..öfters einen neuen Leitartikel einzustellen.
    Vielleicht hat noch jemand gute Ideen??????

    Liebe Grüße

  16. 16
    Maren sagt:

    Hallo Lumos,

    pass auf, was Du Dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen 😉

    War nur mal kurz hier auf Stipvisite, weil Alex den neuen Artikel gepostet hatte.

    Vielleicht schreibt keiner mehr was, weil sie den Themen „entwachsen“ sind.. wer will denn das immer gleiche lesen ( jetzt nichts gegen Dich, Alex… schön, dass Du Dir die Mühe machst)…hat wohl jeder schon x mal gelesen, in anderen Worten, aber mit derselben Aussage ( auch wenn ich zugeben muss, diesen Artikel nicht gelesen zu habe – nur überflogen..)…. es ist viel zu tun hier …. das ist wohl wichtiger als Philosophie… es geht um handfeste Sachen im Moment.. .auch um Austausch über das Geschehen weltweit..

    Wo ich Dir uneingeschränkt recht gebe, man kann das bedingungslose Grundeinkommen absolut nicht mit Hartz IV vergleichen.. gerade gestern habe ich eine Überschrift gelesen, dass die härtesten Job-Center-Chefs eine Prämie von 4000 € bekommen…( also die, die die meisten Sanktionen veranlassen..) wow, wie menschlich ..ääähhmm, ich meine natürlich spirituell… Das BGE ist FÜR die Würde des Menschen – Hartz IV GEGEN die Würde des Menschen..
    ( natürlich kann man hier diskutieren, dass BGE würde die Würde abschaffen, weil alle Geld bekommen und nichts dafür tun müssten- aber das wäre ein Thema für sich )

    Also ich brauche mir von niemandem das Leben erklären lassen, noch will ich jemand etwas erklären…. die Zeit ist vorbei.. würde man hier schreiben, was man denkt, fühlt und so weiter, kämen eh wieder nur unnötige, destruktive „Gespräche“ dabei raus.. Besserwisserei gegenseitig, Belehrereien, nur weiter, weiser, höher und und und.. das ist wohl auf Dauer ein bisschen wenig…

    Und in noch etwas gebe ich Dir uneingeschränkt recht .. : “ Sei was du bist- entfalte dein wahres Selbst, jetzt… und nichts kann dir im Wege stehen“ .. Mehr gibt es nicht zu wissen ( und jeder wird es für sich anders verstehen – umsetzen) – das ist das Weiseste, was man jemanden „mitgeben“ kann .. mit dem Zusatz „und liebe Dich mit allem, was Du bist … “

    Das Leben ist schön, intensiv und will gelebt werden..

    Hey, zweimal habe ich Dir uneingeschränkt recht gegeben.. wenn das kein Grund zum Feiern ist 😉

    Wünsche Euch alles Liebe,

    Maren

  17. 17
    Alex sagt:

    Liebe Maren,
    ich finde, dass bei 2012Spirit relativ viel kommentiert wird. Du kannst das nicht vergleichen mit der Zeit vor ca. 1,5 Jahren als sich hier durchschnittlich ca. 1000 Besucher täglich tummelten. Man muss bedenken, dass die Seite fast stillgelegt wurde von mir und dennoch hatten wir hier immer ca. 200 Besucher täglich, auch wenn keine neuen Artikel von mir geschrieben wurden.

    2012Spirit ist eine Anlaufstation für interessierte Menschen, die sich auf dem Weg des Wachstums befinden. Es gehen alte Weggefährte, es kommen neue hinzu. So soll es sein, das ist Wachstum und Ent-Wicklung. Es ist wie Tag und Nacht, wie Sommer und Winter.

    Ein schönes Wochenende Euch allen!
    Liebe Grüße
    Alex

  18. 18
    Maren sagt:

    Lieber Alex,

    Lumos war es nicht genug.. ( die war´s, die war´s – DAS IST EIN SCHERZ!!!!)- kam mir gerade spontan bei dem Bild, dass ich gesagt habe, Lumos war es nicht genug 🙂

    So, wie Du es schreibst, sehe ich genauso…. Es gehen alte Weggefährte, es kommen neue hinzu. So soll es sein, das ist Wachstum und Ent-Wicklung. Es ist wie Tag und Nacht, wie Sommer und Winter.

    Everybody is on his/ her road

    Dir auch alles Liebe

    Maren

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