Die 8-Punkte-Formel für Glück

22 Dez 2013 Von Kommentare: 8 Bewusstsein, Spiritualität

8 Punkte Formel für Glück Alex Miller

Warum scheitern wir so oft bei unseren Vorhaben? Wieso macht uns der Job keinen Spaß? Warum gelingt anderen Menschen alles wie von selbst, nur nicht mir? Glück ist kein Zufall, sondern ein Ergebnis aufgrund einer Abfolge von Ereignissen im Innern eines Menschen. Zu einem erfolgreichen Leben, nennen wir es ein glückliches Leben, gehören neben einer positiven Grundeinstellung vor allem Eigenschaften, die nicht jeder Mensch unbedingt in die Wiege gelegt bekam. Da jene Eigenschaften auch nicht vom Himmel fallen, müssen sie erlernt und geübt werden – so wie Fahrradfahren, Lesen und Schreiben.

Positives Denken galt jahrzehntelang, aufgrund zahlreicher Vortragsreihen und Bücher, als „die“ Glücksformel schlechthin. Reich wurden dabei meistens nur die Redner und Autoren, die davon sprachen wie der Mensch seine Gedanken formen sollte um das zu erreichen, was sie sich wünschen. Dieses „Wünschen vom Universum“ mag sicherlich seine Vorzüge haben und es ist auch unbestritten, dass positives Denken nicht schadet sondern sehr förderlich für das Wohlbefinden ist, sofern man keine Märchenschlösser baut und sich nicht in Traumwelten zurückzieht, und dann den Boden unter den Füßen verliert. Wer negativ denkt, zieht negative Ereignisse an. Wer positiv denkt, redet und handelt, der zieht positive Geschehnisse an. Wer kennt nicht diese notorischen Nörgler, die nur schlechte Ereignisse prognostizieren, die dann mit fast 100%iger Sicherheit auch regelmäßig eintreten. Gelassene und optimistische Menschen scheinen hingegen mit einer Leichtigkeit durchs Leben zu gehen, die den Nörglern suspekt vorkommen mag, dem geistig aufgeschlossenem Menschen aber inspiriert und motiviert.

Aber mit reinem Wünschen ist es nicht getan. Was hätten wir für ein Chaos auf der Erde wenn jeder Wunsch sofort in Erfüllung gehen würde, der eine wünscht sich Sonne für sein Sonnenbad, der andere Regen für seine Felder. Es ist nicht möglich, sich ein glückliches Leben zu wünschen ohne dafür etwas zu tun bzw. ohne an sich selbst Dinge zu verändern. Die Kehrseite der Medaille, die anfangs vielleicht etwas ängstigt, uns aber im Grunde ein glückliches Leben erst ermöglichen kann, ist die uneingeschränkte Annahme des eigenen Ich´s unter Berücksichtigung einer schonungslosen und ehrlichen Reflektion. Und diese Reflektion, warum dies und jenes „passiert“, bedeutet oft harte Arbeit an sich selbst. Nur durch die Akzeptanz der eigenen Schwächen, Unzulänglichkeiten und Ängste und der bewussten Entscheidung den Menschen zu vergeben, durch die man schmerzliche Erfahrungen erlitten hat, ist wahre Ent-wicklung und Bewusstseinserweiterung (= langfristig gesehen gleichbedeutend mit GLÜCK) möglich. Danach muss das emotionale und bewusste Loslassen der problematischen Ereignisses folgen, die dann ersetzt werden durch positive Gedanken, Erfahrungen und Emotionen. Das Verstehen der Wechselwirkung zwischen dem materiellen Gut (z.B. Geld) wie auch dem seelischen Gut (z.B. Gesundheit) ist dabei von essentieller Bedeutung.

Um uns im Gleichgewicht zu befinden zwischen dem, was wir geben und dem, was wir nehmen ist es wichtig, dass wir das, womit wir unseren Lebensunterhalt verdienen, in Liebe annehmen. Selbst wenn wir einen Job ungern ausführen, müssen wir versuchen dies GERNE ZU TUN – unsere Einstellung dazu überdenken und ändern. Wenn wir dahin kommen, werden sich alle Dinge um uns herum automatisch verändern, da wir unsere Energie verändern. Es ist ein Geistiges Gesetz.

Glücksformel 2012SpiritWenn wir uns selbst verändern, verändert sich unser Umfeld

Im besten Fall üben wir eine Tätigkeit aus, die Spaß macht und nicht nur Mittel zum Zweck ist. An dieser Stelle sei gesagt, dass man sich für Geld öffnen und es emotional annehmen muss und darf, um Geld zum fließen zu bringen. Viele Menschen haben eine schlechte Meinung über Geld. Warum? Weil sie keins haben…! Wie soll es dann zu ihnen kommen, wenn sie es eigentlich ablehnen? Im Laufe unseres Lebens werden wir konditioniert und genormt, von unserem sozialen Umfeld, unseren Eltern (die es nicht besser wussten), in der Schule, von der Gesellschaft, von Werbung und Unterhaltungsindustrie. Geld sei das wichtigste, da Geld = Macht und Ansehen bedeutet. Geld aber ist nur ein Tauschmittel und wir können damit unseren Lebensunterhalt verdienen, dass es gerade so zum Leben reicht – oder wir dürfen auch ein bisschen mehr haben und uns damit amüsieren. Zu einem glücklichen Leben gehört es dazu, Geld als etwas Neutrales zu akzeptieren, es ist weder gut noch schlecht! Und vielleicht erleben wir ja auch noch die Zeit, in der wir kein Geld mehr brauchen. Natürlich ist Geld nicht die Garantie für Erfolg!

Ich bin jederzeit selbst für mein Leben verantwortlich. Niemand anders hat Schuld daran

Das Problem für die meisten Menschen ist, sich ihrer Talente bewusst zu werden. Was gefällt mir wirklich? Welche Tätigkeiten mache ich mit Spaß und Leidenschaft? Wir leben im Informationszeitalter und können uns überall sämtliche Informationen besorgen und uns mit allen möglichen Menschen und Experten vernetzen, d.h. die Chancen, sich mit seinen Talenten seinen Lebensunterhalt, oder zumindest einen Teil davon zu verdienen, sind gar nicht so schlecht, waren wahrscheinlich nie besser als in der heutigen Zeit. Mit Erfolg ist also nicht der äußerliche Erfolg in Form von schicken Autos und teuren Luxusautos gemeint (wobei auch diese Form von Erfolg OK ist), sondern die Befriedigung u.a. in unserer täglichen Arbeit. Wie wir da hin kommen können, um ein glückliches und erfülltes Leben zu erreichen, möchte ich hiermit in meiner „8-Punkte-Formel für Glück“ in Kurzform erläutern:

Zu den 8 Schritten–>

Bilder: Fotolia.de

8 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumos sagt:

    Ein sehr schöner Artikel, lieber Alex, der viel Wichtiges im Leben anspricht und dem ich voll und ganz zustimmen kann. Ich will mal das Thema „Positives Denken“ á la „Bestellungen beim Universum“ oder „Secret“ aus meiner Sicht herausgreifen.

    Obwohl ich selbst auch ständig einen freien Parkplatz manifestieren kann ( faszinierend ! , haha), bin ich doch sehr skeptisch bei all diesen begeisterten Versprechungen . Diese Bücher werden millionenfach vermarktet und trotzdem hat sich bei den zumeist begeisterten Lesern kaum etwas im Leben verändert. Das liegt sicher daran, dass unsere Glaubenmuster , mit denen wir unsere Welt erschaffen, so tief sitzen, dass wir sie durch reines Denken nicht erreichen können.
    Die grundlegende Basis für ein glückliches Leben ist die Akzeptanz dessen, was IST. Dann gibt man das Kämpfen auf und fließt mit dem Strom des Lebens mit. Im Grunde ist dieses Annehmen nichts anderes als tiefes Vertrauen in die Schöpfung. Vertrauen ist positiv und alles was positiv ist , zieht wiederum Positives an.

    Negative Emotionen und Gedanken zu verdrängen, oder in eine positive Richtung zu manipulieren, wird nichts bringen. Sinnvoller wäre es ,ihnen einfach nur Raum zu geben, ihnen zuzuhören, und sie vollständig zu akzeptieren, so wie sie sind. Unterdrückt man sie, richten sie Schaden im Körper und in der Psyche an. Erforscht man sie jedoch tief in ihrem Kern und erkennt die dahinterliegenden Gefühle, kann man sie transformieren.

    Dazu fallen mir wieder die 4 Grundthemen menschlichen Leidens ein, die ich in einem P`taah Seminar gelernt habe, ein:

    1. Ich habe keinen Wert
    2.Ich habe keine Macht ( oder Kraft)
    3. Liebe bedeutet Schmerz
    4. Meine Welt ist nicht sicher.

    Aus dieser falschen Wahrnehmung heraus entsteht Widerstand gegen die Gefühle und daraus erwächst Schmerz. ( Falls es jemanden interessiert, könnte ich noch die 4 Schlüssel zur Transformation und die 4 Schritte zur Annahme schildern. )

    Wer ständig im Übermaß positiv denkt, wird eines Tages auch das Gegenteil in einer extremen Form erleben. Alle Extreme haben die Natur, dass sie früher oder später in das entgegengesetzte Extrem umkippen. Reines positives Denken kann helfen, den Verstand in Bewegung zu halten, aber heil und glücklich wird man meines Erachtens dadurch nicht.

    Liebe Grüße von Lumos

  2. 2
    Rob sagt:

    Hallo Alex,

    ich verfolge den Blog schon seit längerem und konnte für mich schon einiges nützliches herausziehen. Danke für deine Arbeit!
    In dem Artikel kommen viele Punkte vor, mit denen ich mich zur Zeit beschäftige. Synchronizität würde ich mal sagen 😉
    In dem folgenden Video wird, wie ich finde, sehr gut beschrieben, was auch du erwähnt hast: „Wenn wir uns selbst verändern, verändert sich unser Umfeld“. Es ist etwa 10 Minuten lang.

    Gruß
    Rob

  3. 3
    Celina sagt:

    ……

  4. 4
    Celina sagt:

    ES WAR EINMAL……..

    …..ein Baum, der wollte nicht in den Himmel wachsen. Er hatte zu viele Geschichten gehört, die Bäume einander zuraunten und rauschten, abends, vor dem Einschlafen – und er hatte zu viel darüber nachgedacht.
    Da war die Geschichte von dem Mächtigen, den der Sturm zerbrach, vom Eitlen, der ein Schiffmast werden wollte und im Sägewerk endete, vom Starken, der mit dem Winter eine Wette einging und den die Schneelast erdrückte, vom Mutigen, der sich über eine Straße warf und die giftigen Ungeheuer hindern wollte, in den Wald einzudringen, vom Einsamen, den niemand mehr erreichen konnte, so hoch war er über sie alle hinausgewachsen.

    Am besten, dachte der Baum, bleibe ich unscheinbar und klein.
    Ich will nicht die Weite des Himmels, wenn ich daran zerbreche.
    Ich will nicht in ihre Geschichten eingehen!
    Und er duckte sich in den Schatten und rührte sich nicht.

    “Was machen wir mit dem da?” fragte der Holzarbeiter.
    “Den lassen wir stehen”, sagte der Förster, der die Bäume markierte.
    “Der braucht Platz und Licht.”
    Als unser Baum aus einer wirren Betäubung wie aus einem Traum erwachte, war er allein.
    Um ihn begannen Himbeersträucher und Brombeeren zu wuchern, da blühten Rittersporn, Fingerhut und Minze.
    Bläulinge und wilde Bienen hatten es eilig.
    Über ihm waren nur mehr Wolken und Regen, Sonne und Wind.

    Menschen kamen und pflanzten junge Bäume, und er stand da und merkte, dass er nicht mehr der Kleinste war, es gab kleinere.
    Nicht mehr der Schwächste, es gab schwächere.
    Nicht mehr der Ärmste, es gab ärmere.
    Tiere suchten Schutz unter seinen Ästen, Vögel fingen an, Nester in sein Gezweig zu bauen, er musste Versteck sein und Obdach, die Sonne abhalten und den Wind, Schatten spenden und Zuflucht.
    Warum ich? Ich bin doch noch so klein, bebte er.
    Du wächst mit der Verantwortung, sagte Gott.
    Nimm dich in acht, strahlte die Sonne, ich trockne dich aus!
    Beuge dich, sang der Sturm, sonst zerbreche ich dich!
    Verbirg dich, grollten die Wolken, unsere Blitze zerschmettern dich, unser Regen ertränkt dich, unser Hagel zerstört dich!
    Mir wurde aller Schutz genommen, ächzte der Baum.
    Wer wird mir helfen?
    Ich, sprach Gott.
    Hab Vertrauen.
    Wie bist du schön, wie bist du groß, wie bist du mächtig, raunten die kleinen Bäumchen in der Runde.
    Siehst du, sagte Gott, sie merken gar nicht, dass du noch ein kleiner, schwacher Baum bist. Sie sehen keinen, stärkeren als dich.
    Enttäusche sie nicht, sie, denen du Vorbild sein sollst.
    Aber ich habe Angst, sagte der Baum und schaute um sich.
    Hast du keinen, der würdiger ist?
    Keinen, sprach Gott, denn ich habe dich erwählt.
    Da faltete der Baum die Zweige.
    Herr, wie du willst, sagte er demütig, Herr wie du willst, dein Wille geschehe.
    Doch als er so gesprochen hatte, durchflutete ihn ein Strom aus Licht und Freude, und eine Kraft stieg in ihm auf, von der er nie geahnt hatte, dass es sie gäbe.
    Da senkte er seine Wurzeln tiefer in die Erde und war bereit.

    Fröhliche Winterweihnacht wünsch ich Euch und den Euren. 😀

  5. 5
    Peter sagt:

    @Lumos: mich interessieren die 4 Schritte zur Transformation und Annahme. Bitte posten! Wuerd mich nicht wundern, wenn sich darin Ho’opponopono wiederfindet, das Hawaiianische Vergebungsritual. Froehliche Weihnachten oder Sonnenwende oder Zeitenwende Euch allen!

  6. 6
    Angela1 sagt:

    Danke Celina für Deine Geschichte –
    da kann „man“ sich wirklich etwas abnehmen und für sich selbst verinnerlichen………

    Alles Liebe und eine gute Zeit
    Angela

  7. 7
    Alex Miller sagt:

    @ Rob, ich kenne diesen Thomas Campbell nicht, aber dem was er da sagt kann ich zu 100% beipflichten. Danke für das Video.

    @ Peter,
    Ho’opponopono kann die Welt verändern, darüber wird es demnächst bei 2012Spirit einen Artikel geben.

    Herzliche Grüße
    Alex

  8. 8
    Lumos sagt:

    Lieber Peter !

    Gerne schreibe ich hier die jeweils 4 Schlüssel zur Transformation und zur Annahme des P`taah, Jani King auf. Es handelt sich um eine Niederschrift meiner eigenen Notizen aus dem Seminar.

    Noch einmal die 4 Grundthemen / falsche Wahrnehmungen im menschlichen Wesen:
    1. Ich habe keinen Wert
    2. Ich habe keine Macht ( oder Kraft)
    3. Liebe bedeutet Schmerz
    4. Meine Welt ist nicht sicher .

    4 Schlüssel zur Transformation:

    1. Man kann nur das transformieren, was man sich angeeignet hat, das bedeutet, dass man die Verantwortung annehmen muss, man hat sich die jeweilige Situation selbst geschaffen und ist kein OPFER.
    2. Man kann nur im JETZT transformieren
    3. Man kann nur transformieren, wenn man sich gerade im entsprechenden Gefühl befindet.
    4. Man kann nur transformieren, wenn man das Gefühl voll und ganz annimmt ( umarmt) .

    Die 4 Schritte zur Annahme:

    1. In das Gefühl tief hineinatmen ( verbunden mit dem Göttlichen in uns, in die Verbundenheit hineinbegeben.
    2. Visualisiere das Kleinkind oder Baby, das du bist. Dieses Kind trägt deinen Namen und den Namen „Angst“. ( Nach P`taah gründet sich alles, was nicht Liebe ist, letzten Endes auf Angst im weitesten Sinne )
    3. Strecke die Arme nach dem Kind aus und schließe es in deine Arme ( der große Teil von uns umarmt den kleinen Teil von uns, der vergessen hat, was man eigentlich ist – ein göttliches Wesen)
    4. Sage ihm : „Ich liebe dich“.

    Danke für die Gelegenheit, das jetzt zu transformieren.
    Transformation ist Veränderung der Frequenz von Angst und Schmerz geändert in LIEBE.

    ——————————————————————————————————————————————————–

    Die Bücher von Jani King in Frage- und Antwort Form waren lange Zeit vergriffen und sind jetzt wieder durch Robert Betz in seinem Verlag aufgelegt worden. Ich finde sie einfach wunderbar, voller Weisheit und Liebe.

    Gewisse Parallelen zur Huna-Lehre ( Ho’opponopono ) gibt es durchaus, wenn man sich folgende Huna Prinzipien durchliest.

    1. Ike – Die Welt ist so, wie du sie siehst
    2. Kala – Es gibt keine Grenzen
    3. Makia – Energie folgt der Aufmerksamkeit
    4. Manawa – Jetzt ist der Augenblick der Macht
    5. Aloha – Lieben heisst, glücklich sein mit
    6. Mana – Alle Macht kommt von Innen
    7. Pono – Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit

    Liebe Grüße und noch einen schönen 2.Feiertag wünscht Dir / Euch Lumos

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