Millionways – Netzwerk für Talente

02 Dez 2013 Von Kommentare: 10 Gesellschaft, Zeitgeschehen

Millionways 2012spirit

Die Initiatoren von der Organisation millionways unterstützen Menschen, die sich mit ihren eigenen Fähigkeiten und Talenten in die Gesellschaft mit einbringen und damit letztendlich auch ihren Lebensunterhalt verdienen wollen. Zu den Unterstützern zählen u.a. Prominente wie Sänger Peter Maffay und Neurobiologe Prof. Dr. Gerald Hüther, der von einem Bewusstseinswandel unserer Gesellschaft in der heutigen Zeit überzeugt ist. „Talent“ darf nicht nur als Musik-, Mathematik- oder Kunstbegabung definiert werden, sondern auch Eigenschaften wie Empathie, Disziplin, Kommunikationsfähigkeit oder strukturiertes Denken gehören dazu. Nur wenn man das erkannt hat, sieht man auch, dass jeder Mensch Potenziale hat – egal wie gut oder schlecht Schulnoten und Zeugnisse sind.

Jeder Mensch ist ein Unikat

Aber unsere Gesellschaft basiert darauf, Menschen zu vereinheitlichen, zu normen. Die Grundsteine werden bereits in der Schule gelegt, in der jedes Kind den selben „Stoff“ lernen muss, abgesehen davon für was sich ein Kind interessiert bzw. was ihm „liegt“ und was nicht. Was aber wäre, wenn jeder die gleichen Chancen hätte und jeder das tun könnte, was ihm Spaß macht um seinen Lebensunterhalt zu verdienen? Das „Bedingungslose Grundeinkommen“ z.B. ist ein guter Lösungsansatz, um den Menschen den Druck zu nehmen, „immer schneller, weiter und höher“ als andere sein zu müssen. Der Prozess hingegen, der Gesellschaft das Bewusstsein zu vermitteln, die Möglichkeiten und Vorteile des neuen Modells plausibel darzulegen, dauert noch einige Zeit. Die Menschen, die etwas bewegen wollen und kreativ sind, wollen nicht warten, sondern JETZT aktiv sein, sich in die Gesellschaft mit den Eigenschaften einbringen, die ihre Stärken sind. Sie treibt etwas an. Eine Kraft, die sie in „ihre“ Kraft bringt, und die nur dann entwickelt werden kann, wenn sie mit Tätigkeiten zum Leben erweckt wird, die von den Menschen gerne getan werden.

Anna von millionways

Anna, 29, redet gerne mit Menschen, hört ihnen stundenlang zu und interessiert sich dafür, wie und was sie denken. Es ist für sie keine Arbeit, sondern es macht ihr Spaß. Ihre Lieblingsbeschäftigung und ihr Talent ist es, dass sie sich vorurteilsfrei mit Menschen unterhalten kann und diese ihr vieles anvertrauen, auch wenn sie sich gerade erst kennen gelernt haben. Anna hat mit ihrer bewertungsfreien Einstellung eine Fähigkeit, die ihre Gesprächspartner spüren und die sie so beliebt macht. Sie sagt, es sei für sie „wie Klavier spielen ohne Gehör“. Wie aus einem Wasserfall sprudelt es dann aus den Leuten heraus, wenn sie sich mit ihnen unterhält. Jetzt macht sie das, was sie kann und machen will – und nicht das, was sie nicht kann, aber tun muss wie bei ihrer letzten beruflichen Tätigkeit. Das ist der Unterschied zu den meisten Menschen, die sich im Berufsleben befinden. Doch ein Bewusstseinswandel findet statt und wird von Menschen gefördert, die sich für ein kreatives Miteinander engagieren, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht und jeder das tun kann, was ihn erfüllt.

Die Idee von millionways

Anna_200Anna (hier im Bild) ist Talentberaterin bei millionways und dort eine der besten Mitarbeiterinnen. In ihrem erlernten und zuletzt ausgeübten Beruf als Bürokauffrau, wo sie viele Fehler machte und keinen Spaß hatte, kam sie nicht zurecht und war unglücklich. Sie war dort schlicht eine Fehlbesetzung. Doch man muss nicht bei millonways beschäftigt sein, um sich zu verwirklichen. millionways versteht sich als eine Bewegung, die Menschen zusammenbringt, die sich nicht mehr damit zufrieden geben, das zu tun, was sie tun müssen. Millionways vernetzt Menschen, die sich gegenseitig inspirieren – live – nicht online. Die meisten Menschen, die Kontakt zu millionways aufnehmen sind kreativ und „tun bestimmte Tätigkeiten sehr gerne“. Aber bislang nicht in ihren erlernten Berufen.

Millionways führt nach Gesprächen diese Menschen zusammen, aus denen dann Teams gebildet werden. Aus den Ideen, die vielleicht schon lange in den Köpfen schlummerten entstehen Unternehmen oder Projekte. Diese kann millionways dann fördern – mit Marketing, Vertriebswegen, Dienstleistungen und Finanzen.

So konnte beispielsweise einem hauptberuflichen Steuerberater, der sein Leben lang mit Leidenschaft als Laie fotografierte, sein erster Profiauftrag für die Sommer-Kampagne eines großen Elektronikkonzerns vermittelt werden. Er ist weiterhin Steuerberater, aber er weiß nun, dass seine Leidenschaft eben nicht „nur ein Hobby“ ist – und dass man für ein Foto einen fünfstelligen Betrag bekommen kann.

Webseite: millionways

Bilder: Fotolia (Beitragsbild „Mann“), Millionways (Bild Mitte „Anna“)

10 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumos sagt:

    Welch eine schöne Nachricht am frühen Morgen!
    Von dieser Organisation hatte ich noch gar nichts gehört.

    Entgegen all der vielen Meldungen, die im Internet, besonders in Blogs kursieren und eine Katastrophe nach der anderen anprangern und damit energetisch in ihrem Leben heraufbeschwören, gibt es wirklich auch wundervolle positive Berichte von Menschen, die nicht nur klagen oder sich empören, sondern andere, sinnvolle Wege finden und sie verwirklichen. Solche Menschen finde ich wirklich bewundernswert!
    Unzählige Menschen sind nur Zaungäste, sie warten mehr oder weniger auf die richtige Gelegenheit oder die richtigen Umstände oder politische Wandlungen, um etwas in ihrem Leben zu verändern. Aber diese Gelegenheit wird wohl niemals kommen, denn sie ist bereits da. Man muss sie nur ergreifen, so wie es die Menschen in dem Bericht auch getan haben!

    Auf dieser Seite findet man auch so viele positive Berichte, die Mut machen: http://www.gute-nachrichten.com.de/

    Danke, Alex, für diesen Artikel.

    Liebe Grüße von Lumos

  2. 2
    Alex Miller sagt:

    Hallo Lumos,
    ja, es tut sich was. Es gibt GUTE NACHRICHTEN, aber nur für die Menschen, die gute Nachrichten lesen wollen, sich dafür interessieren oder durch ihren inneren Weg auf Webseiten wie diese stossen 😉

    Wer keine guten Nachtrichten erfahren will, liest die Bildzeitung oder sieht die Tagesschau. Jeder bekommt das, was er bekommen will, die „geistigen Gesetze“ eben. Wer dem Leben gegenüber negativ eingestellt ist wird keine Guten Nachrichten erhalten. Es ist einfach so.

    Herzliche Grüße
    Alex

  3. 3
    Silvia sagt:

    Lieber Alex

    Toller Beitrag, welcher Sinn macht. Wenn man Dinge macht, welche man aus dem Herzen heraus macht, mit der Seele, dann passiert das, was man ‚Flow‘ nennt. Man ist auf natürliche Art und Weise verbunden und getragen und somit im Fluss. Dies, weil es unsere unsere usrprüngliche und natürliche Art ist. So waren wir, bevor wir konditioniert wurden.

    Herzliche Grüsse
    Silvia

  4. 4
    Cource sagt:

    Ziemlich naiv zu glauben, dass in einer durchökonomisierten Wirtschaft eine so genannte „Liebhaberei“ plötzlich eine Existenzberechtigung bekommt–träumt schön weiter

  5. 5
    Alex Miller sagt:

    Hallo Cource,
    glaubst du es bleibt bei einer wie du sagst „durchökonomisierten Wirtschaft“? Im Laufe der Geschichte der Menschheit gab es permanent wirtschaftliche Höhen und Tiefen. Und keine Währung bestand dabei ewig. Was ich damit sagen will ist, dass es nichts auf der Welt gibt was ewig Bestand hat. Die Welt verändert sich momentan und die Menschheit braucht neue Konzepte und Ideen. Davon abgesehen gibt es ja millionways schon, d.h. es ist keine Träumerei, sondern Wirklichkeit.

  6. 6
    Lumos sagt:

    @ Cource Nr. 4

    Ja, die Welt verändert sich, wie Alex schrieb und es sind immer einzelne Menschen , die auf einem neuen Weg vorangehen. Die den Stein ins Wasser werfen. Und ihre Ideen breiten sich dann wellenförmig aus und inspirieren andere.

    Im übrigen gab es schon immer Menschen, die mit ihrer „Liebhaberei“, wie Du es nennst, ihren Lebensunterhalt verdient haben. Zum Beispiel Künstler, Musiker, Tänzer, Sänger usw. Und auch die vielen, die sich mit einer eigenen Firma, sei sie noch so klein, selbständig gemacht haben.

    Man muss nicht mit Widerwillen morgens zur Arbeit gehen und das Ganze dann als Fron empfinden.

    Unser jetziges System wird sich nicht halten können, aber auf den Zusammenbruch und die Umstrukturierung zu warten und zu klagen mag bequem sein, doch einzig Resignation ist die Folge.
    Was sich an erster Stelle verändern muss, ist unser Inneres, unsere Wahrnehmung, unsere Gedanken und damit auch unsere gesellschaftliche Ausrichtung.
    Und dazu trägt , so finde ich, die Organisation „Million ways-Netzwerk für Talente“ in hervorragender Weise bei.

    Liebe Grüße von Lumos

  7. 7
    Veronika sagt:

    Hallo Cource!
    Weisst du eigentlich, was das Wort „naiv“ bedeutet?
    Das Adjektiv wurde Anfang des 18. Jh.s aus gleichbed. frz. naif entlehnt,
    das auf lat. nativus ‚durch Geburt entstanden; angeboren, natürlich‘
    zurückgeht.“
    Was hat dich so verhärtet, dass du nicht mehr an Träume glaubst. Vieles im Leben waren erst Träume oder Visionen bevor sie Wirklichkeit wurden. Und da hat Alex sehr recht ,dass millionways schon Wirklichkeit ist. Ghandi sagte: „Sei du die Veränderung, die du im Leben sehen willst!“ Dein Glaube, dass sich die Welt verändern kann, würde uns allen sehr gut tun und das kollektive Feld der Liebe könnte mit deiner ganz persönlichen Energie viel bewegen. Erkenne deine Schöpferkraft, die du, wie alle Menschen in dir trägst.
    Herzliche Grüße, Veronika

  8. 8
    MaTo sagt:

    Hey,
    danke für den Link.
    Grade nachdem mir gestern eröffnet wurde, dass ich mit meinem bisherigen Lebenslauf so gut wie keine Chance hätte, noch einmal eine Arbeit zu bekommen. (Wer eine Arbeitsstelle selbst kündigt, ohne direkt etwas im Anschluss zu haben, ist für den Arbeitsmarkt … mysteriös. Selbst wenn die Gründe wirklich gut waren…)
    Das werde ich mir morgen mal näher ansehen.

    Vielen lieben Dank,
    MaTo

  9. 9
    Lumos sagt:

    @ MaTo

    Kleines Video , 2,6 Minuten 🙂

    http://www.youtube.com/watch?v=X9AgqnvWZvc&feature=player_detailpage

    LG von Lumos

  10. 10
    Alex Miller sagt:

    Lieber MaTo,
    glaub denen kein Wort. Probier alles, bewerb dich überall was dir gefallen könnte. Es wird was dabei sein, wenn du davon überzeugt bist und du dich nicht vom Arbeitsamt runterziehen lässt. Wenn du das glaubst was sie dir sagen, dann wirst du tatsächlich nichts bekommen. Du weisst doch, du bist dein eigener Schöpfer, keine Institution…

    Wünsch dir alles gute auf deinem Weg, probiers doch mal bei millionways.
    Alex

Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie uns! (Kommentare, die sich nicht auf das Thema beziehen, werden gelöscht)

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.