Der Nepal Himalaya Pavillon in Deutschland

06 Jan 2014 Von Kommentare: 1 Kraftorte, Spiritualität

Nepaltempel Himalaya Garten

Ein Stück Buddha und nepalesisches Flair mitten in Bayern. Einst war es der Beitrag des Landes Nepal für die Expo 2000 in Hannover und eine der größten Attraktionen der Weltausstellung. Der Pavillon wurde von 3,5 Millionen Besuchern besichtigt. Die Botschaft des Landes Nepals lautete „Harmonie, Frieden und Toleranz“. Der Unternehmer Heribert Wirth erwarb das von knapp 2000 Holzschnitzern und Handwerkern gebaute Prachtbauwerk, ließ es komplett in seine Einzelteile auseinander nehmen und brachte es ins oberpfälzische Wiesent. Dort wurde es im Originalzustand wieder aufgebaut und ist seit 2003 inmitten eines großen asiatischen Parks für Besucher öffentlich zugänglich. Seitdem wird der Pavillon immer wieder um weitere kleine Pavillons und Buddhastatuen erweitert.

Völkerverständigung

Asienpark WiesentMehr als 100 Buddhastatuen aus Bronze, Marmor oder Stein zieren das weitläufige Gelände auf der Martiniplatte und sorgen für eine stimmungsvolle, erhebende und meditative Atmosphäre, in der die Menschen Kraft tanken können, zu Achtsamkeit aufgerufen werden. Im sogenannten Pavillon „Shangri La“ steht die wohl prächtigste und einzige auch geweihte Buddhastatue und erstrahlt in hellem Gold. Asiatisch beeinflusste Gärten umgeben den hölzernen Hauptpavillon, dem Tempel mit Teehaus. Ein japanischer Garten mit Koi-Teich ist ebenso vorhanden wie ein nepalesisches Glockenspiel, ein großer Teich und Gebetsfahnen. Kunsthandwerksgegenstände aus dem Himalaya wie Schnitzereien, Schmuck, Götterfiguren und Malereien können hier erworben werden. Zu bestimmten Zeiten ist es auch möglich, überzählige Exemplare aus der Anzucht der verschiedenen Pflanzen im Garten zu kaufen.

Der Pavillon, der aus 480 Tonnen Holz besteht und in seiner Grundfläche 40 x 40 Meter misst, ist jetzt eine internationale Begegnungsstätte und ein Zentrum der Völkerverständigung. Er symbolisiert Frieden zwischen den beiden Religionen des Hinduismus und des Buddhismus, darum besteht der Pavillon auch aus zwei ineinander übergehenden Kultstätten (eine buddhistische Stupa und ein hinduistischer Pagodentempel). Die über 2000 Schnitzarbeiten erzählen Geschichten aus dem Buddhismus und zeigen ebenso die Mythologie des Hinduismus auf.

Höchster Lehrer des Wonbuddhismus besuchte den Pavillon

Buddha im Nepal Himalaya Pavillon ParkEin Erlebnis der besonderen Art ist der Besuch des Nepal-Himalaya-Pavillon allemal, noch dazu, da die Erlöse aus den Eintrittspreisen einem guten Zweck zukommen. Sie gehen an die Stiftung WASSER FÜR DIE WELT, diese finanziert Wasserprojekte in der Dritten Welt. Selbst Lee Kwang-Jung, der höchste Lehrer des Wonbuddhismus, eine Religion die hauptsächlich in Korea verbreitet ist, besuchte auf seiner Europareise den Nepal-Himalaya-Pavillon nahe Regensburg und lobte das soziale Engagement von Eigentümer Heribert Wirth.


Nepal Himalaya Pavillon
Weitere Infos:
www.nepal-himalaya-pavillon.de
www.wasser-fuer-die-welt.de

Bilder: Mit freundlicher Genehmigung von Nadine Guggenberger (Copyright)

1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. 1
    Silvia sagt:

    Schöner Bericht. „Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.“ Habe für mich entschieden, mal einige dieser Kraftorte aufzusuchen. Auch in der Schweiz gibts deren schöne. Der ‚Spirit‘ an solchen Orten ist unbeschreiblich, die Geschichten dahinter mystisch. Das Wissen um solche Orte, die sagenumwobenen Geschichten, gehen leider in der Hektik des Alltags oft verloren.

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