Regiert das Geld die Welt?

29 Jan 2014 Von Kommentare: 15 Bewusstsein, Spiritualität

Regiert das Geld die Welt?

Regiert das Geld wirklich die Welt? – Oder uns? Nur wenn wir es zulassen! Was bedeutet Geld in unserem Leben? Haben wir uns auch hypnotisieren lassen von einem Kollektivtraum, der sich auf einen Satz zurückführen lässt: „Geld ist die Grundlage der Existenz“? „…Am Golde hängt, zum Golde drängt doch alles… ach, wir Armen…“ dichtete schon Johann Wolfgang von Goethe im „Faust“. Ja, dann wären wir arm, aber ich meine, hierbei geht es nicht um Geld oder Gold, sondern um unsere Einstellung, unsere tiefe, grundlegende Einstellung zu den Dingen dieser Welt, zum Besitz, zu unserer Versorgung, zu uns selbst.

Geld ist etwas Künstliches, wir selbst haben es erschaffen und ihm Realität und Macht verliehen. Es ist nicht nötig, Geld als Tauschmittel abzulehnen, sondern es geht um GeldGIER, nicht um GeldBesitz, sondern um BesitzGIER. Geld an sich ist ein wunderbares Tauschmittel, ohne Geld kann es keine entwickelte Kultur, Gesellschaft oder Zivilisation geben. So wie Sprache dazu beiträgt, Gedanken auszutauschen, zu kommunizieren, so trägt Geld dazu bei, Dinge auszutauschen, es ist auch eine Form der Kommunikation. Als solche ist das Geld nützlich und sinnvoll, aber der überwiegende Teil der Menschheit ist der Überzeugung, dass man um seine Versorgung, um sein Einkommen kämpfen muss, dass einem „nichts geschenkt wird“ und ein Blick auf das gesellschaftliche Leben gibt diesem Denken recht : „Man muss kämpfen, um zu existieren“ oder „Nur die Starken schauen die Höhen“ …. So denkt das Ego.

Manche Menschen sind des Kämpfens schon so müde geworden, dass sie resigniert haben und sich mit einem Existenzminimum zufriedengeben. Andere hätten gern teil an all den Reichtümern, sind aber davon überzeugt, dass sie ihnen nicht zustehen. Wieder andere schätzen Materielles von vornherein gering ein, verachten das Geld und schneiden sich damit von jeglicher Fülle ab. Es gibt so viele Einstellungen, wie es Menschen gibt.


Was ist Geld eigentlich?

Im Grunde handelt es sich nur um bunt bedrucktes Papier, Geld ist nur ein Mittler und besitzt keinen Wert an sich. Doch der Traum vom großen Geld, von Armut und Reichtum beherrscht die Welt und nur wenige sind fähig, daraus aufzuwachen. Je mehr Realität wir dem Geld in unserem Leben zugestehen, desto mehr Macht hat es über uns. Geldsorgen zeigen einen Knoten im Denken an, der sich in Form permanenter Geldschwierigkeiten verfestigen kann. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit ständig auf das Geld richten, auf das Verdienen, Horten, Sparen (für sogenannte „schlechte Zeiten“) ,den Erhalt oder den Mangel daran, – besteht die Gefahr einer gedanklichen Blockade. Wir können es selbst feststellen, wenn wir bemerken, wie bei Geldsorgen die Gedanken immerzu um dieses eine Thema kreisen. Da hilft es uns nur, die Aufmerksamkeit von diesem Thema abzuziehen und sich konsequent etwas Positivem zuzuwenden, neuen Unternehmungen, einer neuen Arbeit, einer neuen Liebe, neuen Ideen. Es ist nicht die Kraft der Verzweiflung, Angst und Sorge, die uns aus diesem Dilemma unseres Lebens befreien kann, sondern so etwas wie Freude, eine neue Einstellung, neue Gedanken. Nur dann können sich auch neue Möglichkeiten eröffnen.

Wir sind alle Kinder der Natur! Das Wesen der Natur ist Fülle, verschwenderische Versorgung und sie lässt alle an ihrem Reichtum teilhaben, ohne nach irgendeinem „Verdienst“ oder „Wert“ zu fragen. Fülle ist auch der natürliche Zustand aller Lebewesen. Diese Fülle strömt ununterbrochen, aber wir haben mit unserer Idee von der Ausschließlichkeit des Geldes, was unsere Versorgung und unseren Wohlstand betrifft, eine Wand zwischen uns und Mutter Natur errichtet. Wenn sehr viele Menschen es schaffen würden, ihre Beziehung zur Natur, zur Erkenntnis ihrer Schönheit, Kraft und Fülle wiederherzustellen, könnten auch die großen Versorgungsprobleme auf der Erde erheblich abnehmen.

Der Spiegel-Effekt

Da so viele Menschen hier in Europa trotz des relativen Wohlstands im kollektiven Mangel-Denken verhaftet sind, programmieren sie sich auch weiterhin auf das NICHT-HABEN. Allerdings hat aus einer tieferen Sichtweise auch dieses Mangelbewusstsein einen Sinn, denn es hat neue Rahmenbedingungen und Möglichkeiten der Entwicklung geschaffen, neue Forschungen und Entdeckungen erst ermöglicht. Zudem brauchen alle Menschen, und besonders jene, die sich auf dem spirituellen Weg befinden und Geldprobleme haben, ein Test-und Übungsfeld, welches ihnen als Feedback dient, als Spiegel ihrer Entwicklung, und das kann auch der Bereich des Geldes sein. Viele Menschen sind dadurch imstande, erfinderischer, schöpferischer und freier zu werden. Doch eine Verallgemeinerung, wie etwa: „Du bist arm, weil dein Denken keine Fülle zulässt“, wäre eine grobe und meist auch falsche Vereinfachung, jeder Spiegel-Effekt ist immer nur individuell vom Einzelnen zu deuten.

Innere Freiheit, unser höchstes Gut, hängt weder von Armut, noch von Reichtum ab. Frei wird man, indem man den Weg in die eigene Tiefe geht. Man hat umso mehr Einfluss auf die Dinge der Welt, je mehr man, bevor man handelt, spricht oder entscheidet, sich dort verankert. Eines Tages wird offenbar, dass das menschliche Potential grenzenlos ist und man alles kreieren kann, ohne jemals von äußeren Gegebenheiten abhängig zu sein. In meiner Auffassung ist die Erde ein Spielfeld, in dem wir völlige Freiheit des Erschaffens besitzen. Wir erfinden unsere Gesetze selbst, vielleicht, weil wir noch einen Halt benötigen, vielleicht um das Lebens-Spiel interessanter zu gestalten oder um Hindernisse zu errichten, an deren Überwindung wir wachsen können.

Finden zu unserer Macht

Solange wir unsere innere Freiheit und unsere grenzenlose Macht noch nicht erkennen können, haben die Spielregeln unserer Gesellschaft Macht über uns. Wir können uns ihnen unterwerfen, das ist immer unsere eigene Entscheidung, aber wir sind auch fähig, etwas völlig Neues, Freieres zu kreieren, was uns – und damit auch andere – glücklich macht. Ziehen wir unsere Aufmerksamkeit ab von einseitigen Gedanken an eine nötige Geldfülle, können wir sie auf etwas unsere Seele Bereicherndes, Natürliches richten, welches uns mit starken, positiven Gefühlen, wie Liebe und Freude erfüllt. In unserem Inneren, in unserer Mitte finden wir den Zugang zu einer anderen Wirklichkeit, die je tiefer umso mächtiger ist. Deshalb empfehlen alle spirituellen Lehrer den Weg der Meditation, Versenkung und Kontemplation. Aus diesem Zentrum heraus zu handeln, zu sprechen oder zu entscheiden wird uns intuitiv immer den passenden Weg erkennen lassen.

Zusätzlich stärkt es uns, wenn wir ein direkteres Verhältnis zur Natur mit all ihren Schönheiten und ihrer Kraft aufbauen und unsere Seele wird sich darin spiegeln. Wir sind unmittelbar mit dem Universum verbunden, das uns geistig, emotional und körperlich nährt. Es muss einzig und allein die Macht der Mittler ins uns verringert werden, so dass wir zum ursprünglichen Vertrauen, getragen, beschützt und versorgt zu werden, zurückkehren können. Stuart Wilde hat in seinem Buch „Wunder“ einen schönen Satz dazu gesagt: „Leben war nie als ein Kampf gedacht, sondern eher wie der Gang über eine blühende Wiese…“

Vertrauen in eine höhere Instanz, egal, wie wir diese nennen, Gott, Alles-Was-IST, Brahman, Bewusstsein oder Geist ist der Weg in ein schöneres, erfüllteres Leben, ein Leben mit Geld als Tauschmittel, aber ohne darin verhaftet zu sein. Ein Weg in die wahre Freiheit des Menschen zu einem größeren Bewusstsein.

Alles Liebe von Lumina (vormals Lumos)

Bild: Fotolia (Beitragsbild oben)

Buchtipp:


15 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Silvia sagt:

    Liebe Lumina
    Lehrreicher Artikel. Danke. Das liebe Geld. Ein gutes Thema. Aber irgendwie schwierig anzupacken. Vielleicht kann jeder bei sich selbst beginnen. Sich fragen, was er wirklich braucht zum Leben und was Luxus ist. Wo kann man Abstriche machen? Zurückbuchstabieren im materiellen Bereiche scheint eine Herausforderung zu sein. Dann wird man täglich noch bewusst eingelullt von Werbung und all den wirklich nützlichen Produkten die keiner wirklich braucht, aber jedem einsuggeriert wird, dass wenn man zum Beispiel diesen bestimmten Brotaufstrich sonntags auf dem Tisch stehen hat, eine rundum glückliche Familie gleich inklusive ist.
    Es ist auch da wieder das gleiche ‚Spiel‘. Ein Blick nach innen. Kritisch hinterfragen, was ich wirklich brauche und dann handeln. Ich selbst bin irgendwie von einem autarken Leben angetan. Selbst Gemüse anbauen etc…dies so meine Vision…und irgendwie beginnt doch alles mit einem Traum und einer Vision… 😉
    Mit lieben Grüssen, Silvia

  2. 2
    Lumina sagt:

    Liebe Silvia !

    Ja, autark leben, das ist wirklich eine tolle Vision. Wir haben vor zwei Jahren mit einem großen Gemüsebeet angefangen, aber ich kann nur sagen, es ist nicht so einfach! Schon gut, wenn man „vorher“ – (bevor man es evtl. braucht), seine Erfahrungen macht. Letztes Jahr waren fast alle Gemüsepflanzen von Raupen befallen, da verliert man dann schnell wieder die Lust. Aber wir geben trotzdem nicht auf!

    Doch eine Sache lässt mich nicht mehr los, nämlich Second – Hand und Flohmärkte. Du glaubst gar nicht, was ich da schon für wundervolle Sachen gefunden habe für ein paar Euro! Und das alles wird sonst vernichtet in unserer „Wegwerfgesellschaft“.

    Werbung gegenüber sind wir zum Glück völlig resistent. Eigentlich braucht man gar nicht so viel Geld, um glücklich zu leben, es gibt Stadtbüchereien, das Internet, Musikgenuss im Radio oder auf CD`s , Kreative Hobbys wie Malen oder musizieren und natürlich die immer bereichernde Natur.

    Wie ich schon schrieb: “ Je mehr Realität wir dem Geld in unserem Leben zugestehen, desto mehr Macht hat es über uns.“
    Und Du hast es ja schon gesagt: „Wo kann man man Abstriche machen“ – was ist wirklich wichtig im Leben?, das sich selbst zu fragen, wird zu mehr Bewusstsein führen.

    Liebe Grüße von Lumina

  3. 3

    Schön, dass sich hier viel Neues tut. Ja, das “liebe“ Geld. Daher wählte ich den “kleinen“ Schritt des COPYGIFTS für meine Projekte, so dass auch DIE GOLDENE PHI(L)HARMONIE nun kostenlos als ebook heruntergeladen werden kann … besagtes COPYGIFT inklusive: http://www.gold-dna.de/downphi.html

    Liebe Grüße
    Guido

  4. 4
    Rob sagt:

    Ich kann dem Artikel in vielen Punkten zustimmen. Ich habe vor einigen Jahren aufgehört mir Sorgen um Geld zu machen und habe seither auch nie wieder Geldprobleme gehabt. Der Fokus scheint mir dabei entscheidend zu sein. Meine Eltern höre ich beispielsweise ständig über Geldmangel klagen, obwohl es ihnen eigentlich an nichts fehlt.

    „…ohne Geld kann es keine entwickelte Kultur, Gesellschaft oder Zivilisation geben.“
    Das sehe ich etwas anders. Wenn man das von Guido erwähnte COPYGIFT auf globale Ebene ausdehnen würde, wäre eine hochentwickelte und vorallem bewusstere Gesellschaft durchaus möglich. Charles Eisenstein beschreibt dieses Konzept ausführlich. Einfach mal googeln bei Interesse.

    Liebe Grüße an alle
    Rob

  5. 5
    Lumina sagt:

    Hallo, Rob.

    Ja, Du hast recht, Bei meinem Satz : „“…ohne Geld kann es keine entwickelte Kultur, Gesellschaft oder Zivilisation geben.” hätte ich vielleicht die Vergangenheitsform wählen sollen. Es gibt heute schon wundervolle Ideen, ( auch Copygift gehört dazu) die Zukunft anders zu gestalten. Doch erst musste ein Bewusstsein dafür entwickelt werden, was in früheren Zeiten noch nicht vorhanden war. Bei dieser großen Anzahl von Menschen auf der Erde kann ein reiner Tauschhandel meiner Ansicht nach nicht mehr funktionieren, die neuen Ideen werden sich erst allmählich durchsetzen.
    Hier habe ich soeben ein Video eines Vortrages von Franz Hörmann ( 96 Minuten) gefunden, welches zum Thema passt.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=qOf_JJOFas0

    „Eine Zukunft ohne Schuld-Geld. Eine Gesellschaft aus lauter Menschen, die aus Freude und aus Lust an der Verwirklichung und Entwicklung kreativ sind. “
    Ich habe selbst erst mal nur reingehört, es hörte sich aber sehr interessant an.
    Liebe Grüße von Lumina

  6. 6
    Sakis sagt:

    @Lumina
    >> ““…ohne Geld kann es keine entwickelte Kultur, Gesellschaft oder Zivilisation geben.” hätte ich vielleicht die Vergangenheitsform wählen sollen.<<
    Also ohne Geld hat es keine entwickelte Kultur, Gesellschaft oder Zivilisation gegeben?
    So sieht man deutlicher wie die Dinge auf den Kopf gestellt und verdreht werden.
    Ich sehe vielmehr, dass es mit Geld nur zivilisarorische Fehlentwicklungen gab und gibt.
    Allerdings weiss ich nicht was du unter Zivilisation verstehst.

    In Südafrika gibt es eine Bewegung und politische Partei namens Ubuntu Liberation Movement. Sie haben angefangen eine Gesellschaft ohne Geld zu erschaffen, sind schon einige Tausend Menschen, die sich so organisiert haben, dass sie gemeinsam alles haben und für die Gemeinschaft jeweils ein paar Strunden Arbeit im Monat leisten.
    Wenn man ubuntuparty googelt findet man reichlich ausführliche Infos, leider nur englischsprachig.
    Es gibt aber ein knapp halbstündiges video in dem auf deutsch die Ubuntu-Philosophie erklärt wird – sehr wertvoll.
    Aber bitte nicht nur kurz mal reinhören… 😉

    "Das Vermitteln einer völlig neuen Philosophie über eine Welt ohne Geld ist eine komplizierte Aufgabe. Manche Menschen begreifen sie sofort — innerhalb von Sekunden — während andere ein wenig länger brauchen, um diese Information zu verdauen und sie für sich selbst zu definieren. Wieder andere ringen grundlegend mit diesem Konzept und bekämpfen es mit ihrem angesammelten Wissen, wobei sie unter Einsatz von Vernunft und Logik damit argumentieren, es wäre für die Menschheit NICHT möglich, ohne Geld zu leben."

    BAUPLAN EINER NEUEN GESELLSCHAFTSSTRUKTUR
    Eine Welt ohne Geld — UBUNTU Kontributionssystem
    http://www.youtube.com/watch?v=G3D3NuJ8mq0

    Ubuntu ist also nicht nur ein Betriebssystem für den Computer, es könnte das alternative Betriebssystem für eine ganze Gesellschaft werden. Aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es in dieser Wohlstandsgesellschaft (auch wenn keiner sich darin wirklich wohl fühlt) eine echte chance hat, dafür gehts uns allen zu gut.
    In Südafrika ist es ja auch aus der Not entstanden, war also notwendig um die Not zu wenden.
    Hier zu Lande sind es noch zu wenige, die Not leiden und zu viele, die es sich im bestehende System gut eingerichtet haben oder gar davon profitieren.

    UBUNTU bedeutet MENSCHLICHKEIT
    UBUNTU bedeutet ICH BIN, WEIL WIR SIND

  7. 7
    Alex Miller sagt:

    @ Sakis,
    Geld macht schon Sinn und ist nicht schlecht, wenn es als reines Tauschmittel verwendet wird und nicht als cleverer Umverteilungsmechanismus von Arm zu Reich, wie es durch das Zinseszinssystem geschieht.

  8. 8
    Sakis sagt:

    Hi Alex,
    sehe ich auch so, an sich ist Geld nicht schlecht (ich liebe Geld), nur wird so viel um des Geldes/Profits willen gemacht und entschieden, wo es um das Wohl der Menschen gehen sollte.
    Im Konzept von Ubuntu gibt es übrigens auch keinen Tauschhandel, denn der ermöglicht es genauso wie Geld mehr oder weniger zu haben bzw zu horten, sich auf Kosten anderer zu bereichern – geb ich dir heute zwei Äpfel, will ich morgen drei zurück…
    Eigentlich geht es ja darum menschenwürdige Bedingungen zu schaffen, als ein Geburtsrecht für alle. Kein Mensch sollte sich um die existenziellen Dinge sorgen müssen oder gar Not leiden, Nahrung, Wohnraum, Energie etc. kein Mensch sollte von derartigen Ängsten getrieben sein.
    Wenn für alles gesorgt ist (wie es von Natur aus vorgesehen ist) ist der Mensch frei genug seinen eigentlichen Interessen nach zu gehen, seine Talente zu entfalten, sich zu besinnen, warum er hier ist, kurzum sich frei und sinnvoll zu entwickeln. Wenn der Geist von Ubuntu=Menschlichkeit=ich bin, weil wir sind, herrscht, glaube ich wird jeder seine Freude daran haben, der Gemeinschaft sein Bestes zu geben.
    Das liesse sich mit und ohne Geld realisieren, vielleicht ist es hier mit dem bedingungslosen Grundeinkommen eher möglich, als das Geld ganz abzuschaffen.

  9. 9
    Alex Miller sagt:

    Lieber Sakis,
    die Idee vom bedingungslosen Grundeinkommen ist super! Bin absoluter Befürworter.
    Dieses Ubuntu, ist es so ähnlich wie die Freeconomy??
    http://www.gehvoran.com/2010/03/freeconomy-die-geldlose-gesellschaft/

    Herzliche Grüße
    Alex

  10. 10
    Lumina sagt:

    Ich habe mir das Video von Tellinger und den Text von „free econemy“ angesehen und stimme diesen Ideen voll und ganz zu. Es wäre einfach großartig, diese Lebensweise auf der Erde zu manifestieren.
    Doch wie schrieb schon Bert Brecht in der Drei Groschenoper: ….. “ Doch die Verhältnisse, die sind nicht so…… “
    All die Ideen des Sozialismus, des Kommunismus, so wie sie ursprünglich einmal gedacht waren, ließen sich nicht realisieren. Sie scheiterten jämmerlich an der menschlichen Natur, am Wunsch, mehr zu sein, mehr zu haben, am Ehrgeiz und an der Gier!
    Und heute? Sieht es heute anders aus? Es wachen mehr Menschen auf und suchen nach „Plan B“, das ist wahr. Doch sind es schon genug?
    Da ich aber ein eher positiv denkender Mensch bin :), finde ich schon, dass Berichte, die davon handeln, dass es auch anders geht, viel Sinn machen. Parallel könnte man dazu die Erkenntnis wecken, wie es im eigenen Leben so aussieht, vielleicht auch bei Menschen, die materiell besser gestellt sind. Wären sie auch bereit zu dieser Lebenweise oder hängen sie an ihrem speziellen Wohlstand?
    Liebe Grüße von Lumina

  11. 11
    Silvia sagt:

    Liebe Lumina
    ….Wären sie auch bereit zu dieser Lebenweise oder hängen sie an ihrem speziellen Wohlstand?…..

    Am Wohlstand hängen kann man nur, wenn man noch nicht begriffen hat, dass dieser keine Liebe geben kann. Sich Reichtümer anzueignen ist bloss der Schrei nach Liebe. Man erhofft sich durch das neue Gut Zufriedenheit und merkt alsbald, dass diese neu erlangte, kurzzeitige Zufriedenheit schon bald wieder weg ist und es bedarf wieder neuer Güter. Davon lebt ja unsere Wirtschaft. Ich denke, man muss Menschen auf tieferer Ebene berühren können, sodass sie aufwachen und sehen, dass es etwas gibt, dass sich nicht in Geld aufwiegen lässt. Andernfalls bleibt jegliches Gut ein Liebesersatz. Und die Werbung ist ja genau darauf aufgebaut. Sie suggeriert das perfekte Leben in Liebe. Das Problem von Macht und Gier würde gelöst, wenn jeder Einzelne von etwas Höherem, etwas Tieferem als das bisher bekannte berührt würde.
    Liebe Grüsse Silvia

  12. 12
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Silvia,
    wenn wohlhabende Leute sich Reichtümer anhäufen ist es zumindest für die Allgemeinheit besser, da so das Geld wieder dem Wirtschaftsreislauf zugefügt wird. Fliessendes Geld bedeutet fliessende Energie, so partizipieren auch mehrere Menschen daran, als wenn wohlhabende Menschen ihr Geld zuhause oder auf der Bank horten würden. Abgesehen davon, dass du natürlich vollkommen Recht hast mit deiner Aussage, dass sich viele Menschen ihre Liebe (er-)kaufen wollen, anstatt sie in sich zu suchen und damit sich selbst zu heilen.

    Herzliche Grüße
    Alex

  13. 13
    Lumina sagt:

    Liebe Silvia!
    Zitat: …“ Das Problem von Macht und Gier würde gelöst, wenn jeder Einzelne von etwas Höherem, etwas Tieferem als das bisher bekannte berührt würde.“…..

    Da hast Du vollkommen recht! Aber wie kann das innerhalb der ( heutigen) Gesellschaft geschehen?
    Ich fürchte ja, dass nur eine globale Katastrophe wirklich zu einem Umdenken sehr großer Bevölkerungsgruppen führen kann, oder siehst Du da noch eine andere Möglichkeit?
    Vielleicht ist es aber auch so, – und diese Idee finde ich am einleuchtendsten, dass nur jeder EINZELNE auf seinem eigenen Entwicklungsweg durch die Inkarnationen hindurch allmählich zu diesen Erkenntnissen kommt und sie auch lebt. Das Leben auf der Erde wäre dann sozusagen ein individueller Schulungsweg, ein Prozess zu einem höheren Bewusstsein. Und da können wir einander durch unser Beispiel und unser SEIN sehr helfen.
    Liebe Grüße von Lumina

  14. 14
    Silvia sagt:

    Liebe Lumina
    Ja, ich denke auch, dass jeder Einzelne bei sich anfangen muss… wenn einer sich verändert – verändert sich die Welt. Zuerst im Kleinen, die Welt um ihn herum, dann aber immer grössere Kreise ziehend…. wie ein Stein, der Wellen im See verursacht…
    Das Prinzip ist immer dasselbe. Es fängt im Kleinen an. Stets bei sich selbst.
    Ist auch beim Frieden so:

    „Der Friede auf der Welt ergibt sich aus dem Frieden in den Individuen. Wer auf natürliche Weise gelassen ist, im Frieden mit sich selbst, wird ein für seine Mitmenschen offener Mensch sein. Und genau hier findet sich das Fundament für den Weltfrieden.“ (Dalai Lama)
    Liebe sonnige Grüsse Silvia

  15. 15

    Ich liebe Geld und ich wünsche mir bald ganz frei vom Besitzdenken zu sein. Für mich liegt der Schlüssel, dieser Freiheit, im Vertrauen auf das Leben. Wenn ich den Mut und die Kraft habe zu vertrauen bin ich frei. Alohaaaaa!

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