Die Welt im Bewusstseinswandel

03 Feb 2014 Von Kommentare: 5 Transformation der Erde, Zeitenwandel

earth chaos

Die soeben veröffentlichte Oxfa-Studie besagt, dass gerademal ein Prozent der weltweiten Bevölkerung über die Hälfte des gesamten Reichtums verfügt und die 85 reichsten Menschen genauso viel haben, wie die ärmere Hälfte der Welt (*1). Es ist unschwer zu erkennen, dass sich die Welt schon lange nicht mehr im Gleichgewicht befindet und daher die globalen Konflikte zunehmen. Nicht nur kriegerische Auseinandersetzungen und politische Unruhen der Bevölkerung, auch in EU-Ländern wie Spanien oder Portugal aufgrund der Überschuldungskrise, sondern auch große Konflikte mit unserer Natur zeigen uns auf, dass etwas nicht in Ordnung ist in unserem Lebensraum. Unvorstellbare Summen werden in ein marodes Finanzsystem gesteckt, während über 1 Milliarde Menschen hungern. Die Erde wird gnadenlos ausgebeutet und ein finaler Kollaps, wie auch immer man den sich vorstellen mag, scheint nicht mehr weit zu sein.

Dieses Chaos soll der Menschheit eine Warnung sein und bewusst machen, dass es an der Zeit ist endlich aufzuwachen. Und es scheint auch so, dass immer mehr Menschen innerlich spüren, dass die Welt, wie sie momentan im Außen funktioniert, nur durch Illusionen aufrecht erhalten wird und das innere Wesen, die eigene Seele, verkauft werden muss um über die Runden zu kommen. Medien, Politik und Großkonzerne geben tagtäglich vor, was uns glücklich macht, wer gut und böse ist, was ein gutes Leben und was ein schlechtes Leben ist. Wie wir uns verhalten und was wir tun sollen. Aber Gewinn-, Profit- und Leistungsmaximierung um jeden Preis bringen immer mehr Menschen an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Burnout und Depressionen bei den Erwachsenen und ADHS bei Kindern gehören zur Normalität.

Innere Konflikte transformieren

Nicht nur global nehmen die Konflikte zu, auch subjektiv kommt es uns so vor, als öffneten sich immer mehr Baustellen in unserem Leben. Beziehungen und Freundschaften enden, viele Menschen verlieren oder kündigen ihren Arbeitsplatz und orientieren sich um, viele sind unzufrieden! Alles strukturiert sich derzeit neu. Die Erkenntnis, dass alle individuellen Konflikte ausschließlich mit uns selbst zu tun haben und nicht im Außen begründet sind, erlangen immer mehr Menschen. Ein Bewusstseinswandel ist im Gange. Es ist also unsere zentrale Aufgabe uns mit uns selbst Auseinander zu setzen – in Frieden und in Liebe. Kein Fernsehprogramm, keine Freizeitbeschäftigung, kein Wunderheiler und auch kein Partner kann uns diese meist unbequeme Aufgabe abnehmen.

Die Erde heilt sich selbst, in dem sie auf Missstände aufmerksam macht, leider oftmals durch Naturkatastrophen. Sie sind ein Ventil. Der Mensch heilt sich selbst, indem er im schlimmsten Fall krank wird. So macht die Seele auf sich aufmerksam und zeigt deutlich auf, was nicht in Ordnung ist. Jedes körperliche Leiden hat immer einen seelischen Hintergrund. Sich selbst zu heilen bedeutet nicht mehr und nicht weniger sich selbst gegenüber (sowie auch anderen Menschen, die uns in der Vergangenheit aus unserer Sicht „geärgert“ haben) endlich die Gelegenheit zu geben zu:

1. Erkennen, 2. Akzeptieren, 3. Verzeihen, 4. Loslassen, 5. Transformieren

Verliebtes Pärchen am StrandUm innere Heilung zu erfahren, sollten wir alles, was uns in unserem Leben durch bestimmte Personen wiederfahren ist erkennen, akzeptieren, verzeihen (und uns selbst & IN uns selbst), loslassen und schließlich an Gott bzw. die Schöpfung zur Transformation übergeben. Uns wird bewusst, dass alles, was uns wiederfahren ist, wir uns selbst in unser Leben „geholt“ haben, denn nichts passiert rein zufällig. Die Menschen, die uns „ärgern“, sind nur ein Spiegel und dazu da, uns selbst zu finden und zu erkennen. Also seien wir ihnen nicht mehr böse, sondern verzeihen wir ihnen und uns selbst. Es geht nicht mehr darum, mit dem Finger auf den zu zeigen, den wir als Täter sehen „wollen“. Und auch nicht darum, in eine Opferrolle zu schlüpfen, was wir oftmals zu gerne tun. Jeder Mensch ist Täter und Opfer zugleich bzw. weder das eine noch das andere. Es ist auch an der Zeit, unsere eigenen Schwächen zu akzeptieren und sie zu heilen. Dazu haben wir nun verstärkt die Gelegenheit, da die Energien, die derzeit von der Sonne ausgehend unsere Erde „treffen“, Erwachensprozesse bei uns Menschen zu forcieren. Vermehrte Sonnenaktivitäten und darauffolgende Erdmagnetfeldschwankungen bringen nicht nur unseren Körper und unsere Psyche zeitweise „aus der Fassung“, sondern sorgen auch für eine notwendige Innenschau, für kreative Momente und für ein fortschreitendes globales Erwachen (2*).

Mayakalender besagt: Die Zeit verändert sich

Die Maya prophezeiten für den 21.12.2012 nicht das Ende der Welt, sondern das Ende der uns bekannten linearen Zeit. Sie sagten, dass die Welt sich verändern wird – jedoch ohne Weltuntergang. Die Zeit vergeht immer schneller, wir kommen mit unseren beruflichen, familiären und sozialen Verpflichtungen kaum noch hinterher. Wir sind an der Schwelle in eine neue Zeit! (*3).

Wir sind sogar inmitten eines Transformationsprozesses, der uns Menschen, aber auch die Erde als gesamten Organismus betrifft, da die Erde und alles Leben darauf in Bezug zueinander existiert. Es ist ein in sich verbundenes, vernetztes System – und alle Taten, Worte, Absichten und Gedanken von uns Menschen beeinflussen das gesamte Leben auf diesem Planeten. Alles ist in den morphogenetischen Feldern, in der Weltenseele, gespeichert, nichts geht verloren. Somit ist ALLES zu jeder Zeit „ZEIT-LOS“! Die Menschheit besinnt sich zunehmend auf ihre eigene Spiritualität und Ego-, Status- und Besitzdenken verlieren ihren Wert. Kein Geld der Welt besteht ewig und kann auch nicht mit ins Grab genommen werden.
Die eigene Bewusstwerdung in unserem Leben ist das Ziel, nicht der Kampf ums Über-Leben oder um Macht und Geld.

Quellen:
(*1) http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/oxfam-studie-kluft-zwischen-armen-und-reichen-waechst-a-944474.html
(*2) Sonnenzeit: Aufbruch in eine neue Ära, Dieter Broers, Trinity Verlag
(*3) Die Maya-Prophezeiungen für 2012, Gerald Benedict, Trinity Verlag

Bilder: Fotolia.de

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5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumina sagt:

    Ein schöner Artikel, lieber Alex!
    Ja, es muss sich wirklich sehr viel ändern im Zusammenleben der Menschen und in ihrer Beziehung zur Erde, zur Natur und zu allen Lebewesen.
    Die Grundbedürfnisse ( vielleicht durch ein bedingungsloses Grundeinkommen) eines jeden Menschen sollten befriedigt, – und das Recht auf Überleben und Entwicklung aller Völker respektiert werden. Wir haben alle ein Recht auf Leben und eine gesunde Umwelt und können uns das nicht einfach durch eine geldgierige sogenannte „Elite“ nehmen lassen.

    Aber was können wir tun? Die meisten der großen Firmen werden diesen wichtigen Schritt zu einer neuen Gesinnung nicht vollziehen, solange es nicht zu einem entsprechenden Wandel der Nachfrage kommt. Dies bedeutet, dass die Menschen ihr alltägliches Denken und Verhalten verändern müssen. Ein solcher Wandel ist glücklicherweise bereits im Gange.
    Zuerst einmal wäre es m.E, nach sinnvoll, seine Arbeit und seinen Beruf, sowie seine Zeit und Begabung daraufhin auszurichten, was für sein eigenes Glück und gleichzeitig für die Gemeinschaft nützlich und förderlich ist und anderen Menschen und der Umwelt nicht schadet.

    Wir könnten Firmen, von denen wir wissen, dass sie nur auf reine Gewinnmaximierung aus sind, boykottieren,( auch z.B. die großen Banken) andere, die schon weiter denken und auch das Allgemeinwohl anstreben, mit unserem Einkaufsverhalten fördern. Dafür wäre es wichtig, sich dahingehend genau zu informieren., z.B. auch Bio-und nachhaltige Produkte zu kaufen.
    Auch Kosmetik z.B. wird heute immer noch, sogar von ganz bekannten Firmen, in teils grausamen Tierversuchen getestet. Unglaublich! Und gerade in dem Bereich ist es ganz leicht, auf andere Produkte auszuweichen.
    Wir könnten bemüht sein, unseren Schadstoffausstieg zu minimieren, sprich weniger Auto zu fahren, bzw. zu fliegen und weniger Müll zu produzieren .
    Wir könnten uns auch in unserer Gegend, unseren Kommunen dafür engagieren, die Umweltbedingungen zu verändern, ein andersgeartetes Bewusstsein zu erwecken. Es ist erstaunlich, auf wie viele Menschen man trifft, ( ganz besonders Jugendliche) die ähnliches denken, aber noch nicht den richtigen Anstoß bekamen oder hatten, auch wirklich zu handeln.

    Es gibt bestimmt noch viel, was wir aktiv tun können, um unsere Vision von einer Neuen, besseren Welt Wirklichkeit werden zu lassen. Ich bin jetzt nur auf unsere Umwelt eingegangen, unsere spirituelles Wachstum ist aber ebenso wichtig, doch im Grunde geht beides Hand in Hand.
    Hier habe ich noch ein kleines Video gefunden, welches gut dazu passt und den Blick auf eine andere Wirklichkeit freigibt:

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=naUlGB0fuhk Dr. Geseko von Lüpke, Visionssuche 27 Minuten
    … „Die Visionssuche wurde in vielen indigenen Völkern als Initiation in eine neue Phase des Lebens genutzt. Auch hier im Westen kann man solch ein Ritual, ein Naturerlebnis praktizieren. Vier Tage in der Natur – das hat eine klärende Wirkung, so der Journalist und Autor Dr. Geseko von Lüpke, der die Visionssuche genauer vorstellt“…..

    Liebe Grüße von Lumina

  2. 2
    cource sagt:

    alles nur gehirnwäsche, da die zukunft nicht mehr rosig aussieht sollen wir jetzt gefälligst in der gegenwart unser heil finden–american brainwash vom feinsten siehe: http://www.youtube.com/watch?v=M00VLswZdyc

  3. 3
    Silvia sagt:

    @ cource: die Frage ist doch, WAS ist Gehirnwäsche. Das, was wir Menschen alltäglich über TV, Radio, Schule und Erziehung zu hören und sehen bekommen und wir für gegeben hinnehmen und es ungeprüft akzeptieren – oder aber schlicht und einfach den Weg nach innen, in sein eigenes Zuhause, unverfälscht und echt? Was fühlt sich denn für dich besser an beim Lesen dieser Zeilen? Der Weg nach innen ist oft mit Dunkelheit und einem steinigem Weg verbunden, daher wird er oft gemieden. Aber es ist ein persönlicher, individueller Weg….frei von Massen-Suggestion. Man kann ihn gehen mit Hilfe des Herzens. Und man kann ihn nur im JETZT gehen. Denn nur im JETZT ist man voll präsent und stark genug, den Weg zu gehen.

    @Lumina: schöne Worte :-)… ich mag deine Zeilen
    @Alex: Alles ist im Wandel….wer am ‚Alten‘ festhält (ob Job, Eisntellung, Glaubenssätze, Beziehung…) wird auf Dauer einen Energieverlust verspüren, da die Reibung immer stärker wird…. Schöner Artikel :-)…die Foto sensationell…
    Schönen Tag nach ‚good old germany‘, Silvia

  4. 4
    George sagt:

    Die Welt nimmt immer den Kurs ihrer Bewohner, da sie das ist: das Resultat der Gesamtheit.

    Die Welt ist was ihre Bewohner daraus machen.
    Und sie machen aus ihr stets das, was und wie sie denken und fühlen.
    Was und wie sie denken und fühlen , wird in ihren Handlungen reflektiert.

    Die Welt ist der Gesamtspiegel der Gedanken, Gefühle und Handlungen Aller.

    Alles in allen Universen reagiert nach dem Ursache-Wirkung -Prinzip, da alles Erschaffungen (Auswirkungen) des Bewusstseins (ursachlose Ursache) des reinen Geistes ist.

    Alles Spiegelung , alles Reflexion des Geistes.

    Alles Form hat die Realität einer Fata Morgana, einer Luft- oder Wasserspiegelung. Die stete Wandelbarkeit ihrer zeigt, bezeugt , dass eine Spiegelung nicht real , sondern illusorisch, holographisch ist. Alles ist genau die Projektion , die Veräußerung des reinen Geistes,die Form dessen.

    Wie man denkt, so fühlt man auch.
    Wie man denkt und fühlt, so handelt man.
    Und wie man handelt, das erlebt man auch.
    Alles formt ein Gesamt-Bewegungsfeld oder Wirkungsfeld , das dem Ursache- Wirkung-Prinzip unterliegt und dieses als Hauptwirkungsgesetz für alle Elemente der Einheit als Vielfalt werden lässt.

  5. 5
    stefan f. kretzschmar sagt:

    … „ein Prozent der weltweiten Bevölkerung über die Hälfte des gesamten Reichtums verfügt“…
    Irgendwie definiere ich “ gesamten Reichtum“ … umfassender….

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