Bewusstsein – Du bist hier, um dich zu finden

14 Mrz 2014 Von Kommentare: 173 Bewusstsein, Spiritualität

Paradigmenwechsel 2013

Eines der am häufigsten verwendeten Wörter in spirituellen Kreisen ist das Wort „Bewusstsein“, doch in vielen Köpfen hat dieser Begriff etwas „Verschwommenes“, Unklares. Meist wird „Bewusstsein“ mit „Wahrnehmung“ übersetzt. Dann gibt es ein göttliches Bewusstsein, ein Tagesbewusstsein, ein Traumbewusstsein, das Unterbewusstsein, das Unbewusste und das Überbewusstsein. All diese Begriffe haben ihre Funktionen, um das große Phänomen von BewusstHEIT begreifbar und erklärbar zu machen.

Es gibt nur eine BewusstHEIT. Man kann sie meines Erachtens mit dem göttlichen Bewusstsein gleichsetzen. Jede einzelne Erscheinung von Bewusstsein und Geist ist in ihr enthalten. BewusstHEIT selbst ist neutral. Sie kennt kein Urteil, ist nicht Liebe und ist nicht Angst, sie ist nicht gefangen in Polarität und Dualität. Es gibt weder „viel Bewusstheit“, noch „wenig Bewusstheit“, BewusstHEIT IST einfach.

Wenn wir also irgendetwas von ihr in unser persönliches Bewusstsein eindringen lassen, schlafen oder träumen wir nicht mehr wie bisher, wir besitzen eine Teilbewusstheit, die angeschlossen ist an die große BewusstHEIT. Nun hängt es von uns selbst ab, wie sehr wir unser Bewusstsein erweitern möchten, manch einer lebt sehr gerne in seinen Träumen, hat sich dort behaglich eingerichtet. Über eines müssen wir uns jedoch klar sein, wenn wir „schlafen“, also unbewusst leben, sind wir eingeschlossen in unsere eigenen Gedanken, Konzepte, Phantasien, Sehnsüchte, Kontrolldramen. Unsere Sicht ist begrenzt, wir haben Angst vor dem Tod, dem Alleinsein, dem Bankrott, dem wirtschaftlichen Niedergang, und identifizieren uns mit all unseren persönlichen Dramen. Wenn wir mit dieser Sicht auf jemand anderen treffen, kollidieren zwei Welten miteinander, und so entstehen unsere ganzen Probleme.

Eine Analyse hilft niemandem wirklich, sie ermöglicht eine Art Anpassung, sie hilft einem, seine Probleme ein bisschen besser zu verstehen, sich an die Gesellschaft besser anzupassen, aber man bleibt doch derselbe Mensch. Dadurch geschieht keine Transformation.

Was ist also der Ausweg?

Der Weg, an der absoluten BewusstHEIT teilzuhaben, persönlich bewusster, weiter, weiser zu werden, – geschieht immer in der Entspannung, im neutralen Beobachten, im Zeuge-Sein, im Zuhören-Können, im Lauschen. Anfangs können wir ganz neutral unseren eigenen Körper beobachten, all das, was uns selbstverständlich erscheint, einmal wirklich zu SEHEN und dann geschieht ein Wunder, viele Dinge, die man zuvor unbewusst tat, verschwinden einfach, der Körper wird entspannter und befindet sich mehr im Einklang. „Wo dein Körper ist, da ist dein Leben, nirgendwo sonst“ – ein wahrhaft weiser Satz.

Die Welt, die wir um uns herum sehen, ist nicht die wirkliche Welt, denn wir können sie nur durch die Schleier unserer Unbewusstheit sehen. Wir interpretieren die Welt auf unsere eigene konditionierte Art und Weise. Dazu kommt , dass unser Handeln in die eine Richtung geht, unser Denken in die andere und das Gefühl befindet sich noch anderswo, wir fallen immer mehr auseinander und so leiden wir und werden uns nicht der wirklichen Ursachen bewusst. Ursache all dieser Schwierigkeiten ist das Geplapper unserer Gedanken, das, was wir gemeinhin als Verstand bezeichnen. So ist der zweite Schritt, unser Denken zu betrachten.

Coming Out der MenschheitGedanken kommen und gehen

Sie entstehen auch nicht in uns, sie kommen immer von außen. Wir laden sie unbewusst ein. Es ist schier unmöglich, unser Denken anzuhalten, aber es kann von alleine durch Meditation, durch Beobachtung stiller werden und schließlich versiegen. Dann ist der Meditierende eins mit dem großen Ganzen und handelt aus voller Bewusstheit. Der Schlüssel dazu ist die Betrachtung, denn wenn man einen Gedanken einfach nur beobachtet, entsteht eine Lücke und diese Lücke kann mit Bewusstsein aus dem tiefen, inneren Wesenskern , dem Göttlichen in uns, gefüllt werden.

Jede Handlung und jeder Gedanke verstärken sich selbst, sobald man sich mit ihnen identifiziert gibt man ihnen Energie und früher oder später werden sie zur Gewohnheit. So ist ein gelehrter Mensch, der aus seinem angelernten Wissen heraus handelt, meist völlig unbewusst, er sieht nicht wirklich, was geschieht, er handelt einfach nur mechanisch. Alles, was er tut ist eine Reaktion, aber keine bewusste Aktion.

Bewusst zu leben und zu handeln, bedeutet, ein Zeuge zu sein, ein unbeteiligter Beobachter, ohne Urteil, ohne Vorliebe, ohne vorgefertigte Antwort, ein Handeln, welches spontan aus der Gegenwart entsteht, immer so, wie es die Situation erfordert. Es bedeutet, ver- antwortlich zu handeln, nämlich aus dem eigenen tiefsten Wesenskern heraus zu „antworten“, nicht identifiziert zu sein. Zeuge zu sein gibt einem die Erfahrung, dass man mehr ist als der Körper, mehr als alle Begrenzungen und Konditionierungen, in Wahrheit in göttlicher BewusstHEIT ruhend.

Denken bedeutet, seine Vergangenheit in die Gegenwart zu tragen. Oft ist jemand, der nicht so viel im Kopf, im Verstand lebt, viel bewusster, als derjenige, der sich grübelnderweise um Klarheit bemüht. Jede Bemühung strengt an, ist ein Grund zur Verkrampfung. Der Weg, an einem erweiterten Bewusstsein teilzuhaben und dessen auch gewahr zu sein, geht nur über Entspannung, über das Leben in der Gegenwart.

In dem Augenblick, indem man seine Konditionierungen und Programmierungen hinter sich lässt, gibt es keine Probleme mehr, die ständigen Muster werden nicht wiederholt, man ist dem immerwährenden „Rad des Lebens“ entwachsen und kann zu neuen Ufern aufbrechen.

Alles Liebe von Lumina

Bilder: Gehvoran.com (Beitragsbild Wolke/Sonne), Fotolia (Bild Mitte „grüne Energie“)

Buchempfehlung zum Thema

173 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Silvia sagt:

    Liebe Lumina
    Wunderschöner Artikel 🙂
    Zitat: ……Der Schlüssel dazu ist die Betrachtung, denn wenn man einen Gedanken einfach nur beobachtet, entsteht eine Lücke und diese Lücke kann mit Bewusstsein aus dem tiefen, inneren Wesenskern , dem Göttlichen in uns, gefüllt werden……….

    Diese von dir beschriebene ‚Lücke‘ erinnerte mich spontan an ein Buch. Es ging genau um diese Lücke, worin das Göttliche in uns wohnt. Beschrieben wurde es so sinngemäss: (Es geht übrigens um Kalligrafie). „Die Lücke, die entsteht, wenn ich den einen Buchstaben fertig gezeichnet habe, noch bevor ich zum nächsten gelange, dann, wenn ich die Feder über dem Pergament schweben lasse, in diesen Moment, darin wohnt das Göttliche, die Leere, das reine Selbst, unberührt von der Vergangenheit, unberührt von der Zukunft. In diesem Moment ist alles offen. Frei. Es ist alles möglich.“

    In diesem Moment kann man die Welt verändern. Denn sie steht noch nicht geschrieben.
    Liebe Grüsse, Silvia

  2. 2
    Lumina sagt:

    Liebe Silvia, Dein Buch drückt es wundervoll aus. Leere ist im Grunde viel positiver als das, was man Fülle nennt. Denn die Leere ist , wie schon gesagt wurde, „gefüllt“ mit Freiheit, alles andere ist fort. Ja, dann ist alles möglich, welche Chance! Das ganze spirituelle Wissen ist eigentlich eine Erfindung des Kopfes. Wirkliche spirituelle Erfahrung geschieht nur dann, wenn man sein Gedankenkarussell verlässt, in der Entspannung, in der Ausdehnung dieser „Lücke“ . Satori, Samadhi, Erleuchtung, all das kann geschehen und Meditation ist ein guter Weg dorthin.
    Liebe Grüße von Lumina

  3. 3
    Alex Miller sagt:

    Liebe Lumina,
    grandioser Artikel! Danke

    Herzliche Grüße
    Alex

  4. 4
    Stefan sagt:

    @Lumina,
    Für mich ist es nicht ganz stimmig.
    Wenn ich wirklich zu 100% Zeuge / unbeteiligter Beobachter geworden bin, dann gibt es keinen (individuell) Handelnden mehr !
    Es gab nie einen individuell Handelnden !
    Alles ist EIN großes Ganzes und ich als Zeuge / unbeteiligter Beobachter fokussiere nur einen kleinen Bereich.
    Dadurch trenne/grenze ich diesen vom Ganzen ab und es entsteht die Illusion einer Individualität (ich-der Bereich; gegenüber dem Rest-der Welt), den es so aber real nicht gibt.
    Damit sich das GANZE selbst erfahren kann, muss es ja zu irgendeinem Trick greifen um eine schöne Spielwiese zu schaffen die Quantenvielfalt der Illusionen zu spielen.
    Jedes ich verhaftete Individuum wird hier natürlich aufschreien, denn es beutet den TOD, die nicht Existenz jeglicher Individuen.
    D.h. mich als Individuum gibt es nicht, das große GANZE ist alles was es gibt und was immer in Bewegung ist. Das mich, als kleiner winziger Teilbereich vom großen Ganzen, nimmt dies nur als Zeuge / unbeteiligter Beobachter in meinem winzigen Teilbereich war !
    Wir sind alle nur Zeugen / unbeteiligte Beobachter unterschiedlicher kleiner Teilbereiche, des Schauspiels des großen GANZEN.

  5. 5
    Lumina sagt:

    @Stefan
    Deine Theorie hört sich für mich ein wenig nach “Advaita” an.
    Ich sehe dagegen einen Entwicklungsweg des Individuums bis hin zur Verschmelzung mit der sogenannten Leere, die ja zugleich höchste Fülle ist.
    Für mich ist Gott oder die Quelle reiner “Gedanke”, der eines Tages aus der Uressenz “Liebe” heraus das Verlangen verspürte sich selbst zu betrachten – und sich dadurch erweiterte. Aus dieser Bewegung der Liebe wurden wir alle geboren. Wenn sich ein Gedanke erweitert, wird er zu Licht. Jedes Lichtpartikel, welches daraus entstand wurde zu einem Individuum, zu einem Lichtwesen. Insofern sind wir Gott in einer erweiterten Form seiner selbst. Wir besitzen eine göttliche Intelligenz und einen kreativen Willen, mit dem wir von Gott , dem Gedanken alles nehmen und verwirklichen können.
    Das ist wohl das, was Du als “Trick” bezeichnest, um sich selbst erfahren zu können.
    Zum Entwicklungsweg: Buddha sagte, wenn wir zu unserem innersten Wesen gelangen, werden wir uns auflösen, kein Selbst, kein Sein, keine Seele. Wir werden nur Nichts sein, Leere und dieses Nichts wird mit dem universellen Nichts verschmelzen – was höchste Seligkeit bedeutet.
    Im Westen ist das schwer nachvollziehbar, wer will schon ein Nichts sein. Deshalb ist Zeuge-sein, nicht anhaften im Grunde der Weg zur Einheit, denn nur im Nicht-Sein kann das Göttliche eintreten und die Wieder-Verschmelzung stattfinden.
    Liebe Grüße von Lumina

  6. 6
    Stefan sagt:

    @Lumina,
    Für mich gibt es die Zeitlosigkeit, in der ALLES gleichzeitig IST.
    In der Zeitlosigkeit gibt es keine Entwicklungswege.

    Etwas besitzen kann ich ja nur, wenn ich mich getrennt von dem zu Besitzenden sehe.
    Wenn ich und der göttliche Gedanke undifferenziert EINS sind, dann BIN ich der göttliche Gedanke, es gibt da nichts zu besitzen. Ich kann ja nur etwas besitzen was NICHT ein Teil von mir ist.
    Oder würdes du sagen du besitzt dein Herz, ohne das du körperlich nicht existieren würdest ?

    Ich resoniere da stark mit dem NICHT-DUALEN „Shaivism of Kashmir“
    Was nie getrennt war, muss nicht wieder verscholzen werden.
    http://www.nathaliedelay-northamerica.com/?page_id=62 (englisch)

    Das spontane Erkennen des SELBST, benötigt keinen Entwicklungsweg.
    „Pratyabhijñâ means to recognize and realize the Self spontaneously.“
    http://www.nathaliedelay-northamerica.com/?page_id=28 (englisch)

    Alles Gute, Stefan

  7. 7
    Stefan sagt:

    @Lumina,
    Zitat: „Für mich ist Gott oder die Quelle reiner “Gedanke”, der eines Tages aus der Uressenz “Liebe” heraus das Verlangen verspürte sich selbst zu betrachten – und sich dadurch erweiterte.“

    Für mich ist ein Gedanke etwas virtuelles, etwas das es Real nicht gibt, nur ein Name/Label ein Synyom für etwas, deswegen hast du es vermutlich auch in Anführungszeichen gesetzt.

    Gott und Quelle, sind auch Begriffe die für mich eher eine Begrenzung aufweisen. Deswegen sprichts vermutlich auch von Erweiterung.
    Für mich hat die Ur-Quelle/Essenz (irgenwie haben wir da kein passendes Wort) um sich selbst zu betrachten, nicht erweitert, sondern „nur“, ungetrennt/innerhalb von sich, eine Bühne (die Schöpfung) erstellt worauf/worin das Schauspiel (das Leben) abläuft.

    Alles Gute, Stefan

  8. 8
    Frosch sagt:

    Wir sind keine Menschen, die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern wir sind spirituelle Wesen, die erfahren, Mensch zu sein! (Pierre Teilhard de Chardin)
    Und so stellt sich die berechtigte Frage: was beinhaltet es, Mensch zu sein?

  9. 9
    Stefan sagt:

    @Frosch,
    Zitat: „Frage: was beinhaltet es, Mensch zu sein?“

    Aus meiner Sicht ist das abhängig davon was das spirituelle Wesen denn in diesem Leben erfahren möchte und was der Körper mit seinen Sinnen alles ermöglicht, bzw. nicht ermöglicht.
    Wenn man sich hier umsieht sind die Erfahrungsmöglichkeiten ja recht vielfältig.
    Für mich scheint es auch so, dass mein spirituelles Wesen mich hier ziemlich im dunkeln lässt über das was es diesmal erfahren möchte und ich es selbst herausfinden soll.
    Falls es diesmal der Aufstieg in eine höhere Dimension sein sollte, dann wäre es am besten hier alles zu vergessen, stehen und liegn zu lassen und sich nur noch dem Licht zuzuwenden, das die Richtung weist.

  10. 10
    Frosch sagt:

    @ Stefan
    ……..“Falls es diesmal der Aufstieg in eine höhere Dimension sein sollte, dann wäre es am besten hier alles zu vergessen, stehen und liegn zu lassen und sich nur noch dem Licht zuzuwenden, das die Richtung weist.“

    Ich vermute, Mensch zu sein, bedeutet mit allen Sinnen zu erfahren, wie sich alles anfühlt hier auf Erden. Sich dem Licht zuzuwenden ist grossartig. Aber man bedenke, wo viel Licht, auch viel Schatten. Ich versuche irgendwie alles zu erfahren, Schmerz, Leid, Freude, in einer Ausgewogenheit, die mich Mensch sein lässt. Ich möchte nicht heiliger sein, als ich bin. Ich möchte einfach nur authentisch sein, meinem Herzen folgen und täglich acht geben auf meine Herzensimpulse. Dies finde ich sehr schwer in dieser Welt, in welcher man dauernd abgelenkt und manipuliert wird. Aber ich nehme die Herausforderung an.
    Schönen Tag euch allen, Frosch

  11. 11
    Stefan sagt:

    @Frosch,
    Wenn du versuchst alles zu erfahren, dann beinhaltet das ja auch die Erfahrung der Ablenkung und Manipuilation.
    Hast du dich schon mal gefragt ob es das ist was du wirklich willst.
    Wer entscheidet denn, ob du dich ablenken/manipulieren lässt oder nicht ?
    Alles Gute, Stefan

  12. 12
    Frosch sagt:

    @ Stefan
    Ja, klar, da geb ich dir recht. Ich selbst entscheide, was ich erleben möchte. Ich selbst entscheide, welches Theater ich inszeniere und wo ich Hauptakteur bin. ‚Nur einfach‘ wäre mir wohl zu langweilig….bin ja da, um was zu erleben. Sonst hätte ich gleich ‚oben‘ bleiben können 😉

  13. 13
    Stefan sagt:

    @Frosch
    Der Körper ist bei diesem Theater ein hilfreiches Instrument. Wenn man lernt dessen Signale/Gefühle wahrzunehmen und gut zu interpretieren, dann können wir das Theater besser genießen. Bin auch noch dabei täglich dazu zu lernen. Bei einem komischen Bauchgefühl, sag ich mittlerweile dann schon mal NEIN DANKE.
    Alles Gute, Stefan

  14. 14
    Lumina sagt:

    @ Stefan
    Zitat: “ Für mich gibt es die Zeitlosigkeit, in der ALLES gleichzeitig IST.
    In der Zeitlosigkeit gibt es keine Entwicklungswege…. Zitat Ende

    Ja, da sind wir wohl anderer Ansicht. Für mich sind wir nämlich die Lichtfunken, die aus der sich erweiternden Quelle entstanden sind . Wir begannen durch Äonen von Zeit “ Das Unbekannte bekannt zu machen“, d. h.völlig frei von der siebenten, der göttlichen Ebene aus zu erschaffen und damit auch die „Quelle“ auszuweiten. (Involution ) Das Problem ist nur, dass wir uns auf der 3. , unserer jetzigen, – Ebene verfangen haben, sozusagen die vergessenen Götter geworden sind und den Rückweg zur Quelle nur sehr schwer finden. ( Evolution)

    Aber im Grunde sind das alles, (auch Advaita), Philosophien , oder übernommene Weisheitslehren großer Lehrer und kitzeln den Verstand.
    Wirklich wissen können wir es erst durch unseren eigenen Weg . Und da gebe ich Frosch mit ihrem Satz:
    Zitat : ….“ Ich vermute, Mensch zu sein, bedeutet mit allen Sinnen zu erfahren, wie sich alles anfühlt hier auf Erden.“…. Zitat Ende
    erst einmal recht. Mit allen Sinnen, aber nicht verhaftet. An dem Punkt kommt wiederum das Bewusstsein mit ins Spiel. Alles erleben, ja, – aber nicht identifiziert sein, sondern Zeuge, Beobachter .
    Wenn man einfach nur zuschaut, wird einem bewusst, dass man das Äußere nicht IST, sondern man ist reine BewusstHEIT. Insofern hatte Sokrates recht, wenn er sagt: „Erkenne dich selbst“. Durch Selbsterkenntnis wird alles erkannt, erfüllt und erreicht. An dem Tag, an dem man auf seine Mitte stößt, ist alles plötzlich voller Licht. Es ist im Grunde schon alles in uns,( unsere Buddha-Natur, oder unser Gott-Sein) durch unser Verhaftetsein können wir es jedoch nicht erkennen.
    Dieses Bewusstsein wieder zu erlangen, sehe ich als unseren Weg der Evolution zur Quelle an.
    Liebe Grüße von Lumina

  15. 15
    Stefan sagt:

    @Lumina
    Zitat: “Erkenne dich selbst”
    Hier fühlt sich für mich Ramana Maharshi stimmig an wenn er sagt, dass man erst dann wirklich ERKANNT hat, wenn die Frage „Wer bin ich?“ und die Welt verschwunden sind. Also ein SEIN jenseits des Verstandes.

    Zeuge/Beobachter: Wird da aus deiner Sicht der Verstand/die Gedanken/das Unterbewusstsein dazu benötigt oder ist involviert ?
    Für mich ist nichts involviert da ja kein Urteil, keine Vorliebe, keine vorgefertigte Antwort benötigt wird.
    Tagträumen hat so was, was ich darunter sehen könnte.
    D.h. reinstes unbeteiligtes Beobachten, so wie z.B. eine Webcam nur die rohen Pixel liefert. Erst der Betrachter erkennt kognitiv Strukturen. Das reinste unbeteiligte Beobachten ist für mich ohne Einfluß des Unterbewussten, des Verstandes oder alles was die Rohdaten verändern könnte. Es kann also nie ein konzentrierter fokusierter Blick sein.
    Alles Gute, Stefan

  16. 16
    Frosch sagt:

    @ Stefan und Lumina
    Ich „trenne“ nun mal völlig gegen alle spirituelen Richtlinien und unterteile in zwei Menschentypen fürs bessere Verständnis:

    Es gibt ja Lebenskünstler, die zB. autark leben, keinen Standartjob haben, also eigentlich total frei leben und somit auch Zeit und Musse haben, sich ihr Leben so einzurichten, wie es ihnen gefällt. Dies würde auch meinem Froschideal entsprechen übrigens, – ohne aber auf Kosten des Staates leben zu müssen. Auf was ich hinaus möchte: in diesem Zustand kann man schon fast schwebend sein, sich vom Verstand lösen, verschmelzen etc… es ist einfacher zu sein.

    Für eine Person aber, welche in eine fixe Arbeit eingebunden ist, weil es eben grad so ist, die muss ihren Verstand benutzen, ihn als Werkzeug einsetzen und da erachte ich es als x-mal schwerer in seiner Mitte zu bleiben. Und ich wage sogar zu sagen, dass dies höhere Schule ist. Licht zu sein, wenn zB. im Job das Chaos herrscht….
    Wie seht ihr das?
    Gruss Frosch at work

  17. 17
    Lumina sagt:

    @ Stefan
    Zitat: „…Zeuge/Beobachter: Wird da aus deiner Sicht der Verstand/die Gedanken/das Unterbewusstsein dazu benötigt oder ist involviert ?
    Für mich ist nichts involviert da ja kein Urteil, keine Vorliebe, keine vorgefertigte Antwort benötigt wird.
    Tagträumen hat so was, was ich darunter sehen könnte….“ Zitat Ende

    Da stimme ich Dir zu, für mich wird da auch nichts dergleichen involviert. Aber Tagträumen ist, denke ich noch etwas anderes. Auch konzentriert, fokussiert trifft es m.E. nicht. Im Gegenteil,- voll bewusst , klar und offen für alle Widersprüche zu sein, ohne zu WÄHLEN. Also im Grunde jenseits aller Meinungen, die Dualität überwindend, einfach nur sehen, ohne zu urteilen. Z.B. eine Blume, einen Baum ansehen. Nicht sagen: Wie schön , oder ähnliches. Dann käme sofort der Verstand dazu.
    Es hört sich so einfach an, ist aber eins der schwierigsten Dinge überhaupt, finde ich. Doch es lohnt sich, es immer wieder zu üben.

    Liebe Grüße von Lumina

  18. 18
    Lumina sagt:

    @ Frosch
    Zitat: „… Und ich wage sogar zu sagen, dass dies höhere Schule ist.“…
    Ja, es ist sicher manchmal schwierig, im Job in seiner Mitte zu bleiben, und Du sagst es ja schon, vielleicht eine „höhere Schule“.
    Zitat: „…welche in eine fixe Arbeit eingebunden ist, weil es eben grad so ist“….
    Ich denke, es kommt nichts auf einen zu, was man nicht in irgendeiner Weise seelisch benötigt oder unbewusst eingeladen hat, so auch der Stress . Und Übungen kann man auch morgens und abends machen, oder am Wochenende. Eigentlich ist gerade der Job eine gute Schule, um das Erkannte umzusetzen. Ich habe das immer so empfunden, natürlich war ich 20 Jahre lang selbstständig, aber auch in den Jahren zuvor fühlte ich mich keinem „Chaos“ ausgeliefert. Es ist sicher auch eine Frage, wie gern man in seinem Beruf arbeitet und welchen Sinn, außer dem Geldverdienen,- man in seiner Tätigkeit sieht.
    Liebe Grüße von Lumina

  19. 19
    Stefan sagt:

    @Lumina
    Wenn für dich auch nichts dergleichen involviert ist, dann haben wir hier einen gemeinsamen Nenner 🙂
    Ja, das ist schwierig so zu sehen ohne zu urteilen und einzuteilen.
    Wenn ich einen Baum ansehen und erkenne, dass es ein Baum ist und nicht nur grüne und braune Pixel sehe, da habe ich dann allerdings Zweifel, dass sich da nicht doch was dazwischengemogelt hat und vorselektiert und einteilt.
    Alles Gute, Stefan

  20. 20
    Stefan sagt:

    @Frosch
    Ja, da kann ich dir soweit zustimmen.
    Allerdings ist das mit der Muse so eine Sache. Seit 2011 lebe ich von meiner Abfindung, also nicht auf Kosten des Staates.
    Ohne Einkommen wird das Geld aber immer weniger, deswegen steht demnächst der Verkauf des Hauses und des Materiellen bis auf das Nötigste an. Wie es dann weiter geht … keine Ahnung oder Vorahnung.
    Das ist eine intensive Übung, solang Verstand und Unterbewusstsein noch aktiv sind während man wach ist 🙂
    Wir sitzen ja alle im gleichen Boot, die einen vorne, die anderen hinten und einige in der Mitte links und rechts…
    Im Job hatte ich mit der Arbeit durch Fokus auf das Wesentliche und nichts persönlich nehmen, keine größeren Probleme. Das Management war eher das Problem und nicht die Arbeit selber.
    Alles Gute, Stefan

  21. 21
    Frosch sagt:

    @ Lumina und Stefan

    Danke für eure interessanten Arbeitseinsichten. Toll, wie ihr das macht. Ich denke auch, primär ist es wichtig, dass man einen Job macht, dem einen gfällt. Herzblut sollte auch etwas dabei sein. Aber man soll sich nicht für ihn aufgeben. Das gesunde Mittelmass finden. Ich für mich persönlich schaue es als Lernaufgabe an, auch in kuriosen Situationen kühlen Kopf zu bewahren und irgendwie Licht zu sein. Doch manchmal stosse auch ich mir den Kopf an mangels Licht. Aber Humor ist, wenn man trotzdem lacht. 🙂
    @ Stefan
    Der Verkauf des Hauses und des Mateiellen bis auf das Nötigste kann glaub ganz schön befreiend sein. Es gab mal diesen Multimillionär in Austria, welcher alles bis auf eine kleine Holzhütte verkaufte und viel glücklicher war als je zuvor. Somit bestätigt sich auch wieder der ‚Grundsatz‘ von Lumina, dass man nicht in der Fülle, sondern in der Leere sein wahres Wesen und Glück findet.
    Schönen Abend euch….Frosch

  22. 22
    Lumina sagt:

    @frosch
    Zitat: „…Der Verkauf des Hauses und des Mateiellen bis auf das Nötigste kann glaub ganz schön befreiend sein….“

    Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Wir ziehen gerade um, in 2 Wochen beginnt die „heiße Phase“ der Renovierung, -und sind im Moment dabei, viel angesammeltes und kaum benutztes Hab und Gut wegzugeben, zu verschenken etc. Das ist ein WUNDERVOLLES, BEFREIENDES Gefühl bei jedem Stück! Herrlich! Mit jedem Gegenstand fühlt man sich leichter, – und es bleibt noch genug übrig und zwar das für uns Wesentliche.

    @Stefan
    Zitat:…“Wenn ich einen Baum ansehen und erkenne, dass es ein Baum ist und nicht nur grüne und braune Pixel sehe, da habe ich dann allerdings Zweifel, dass sich da nicht doch was dazwischengemogelt hat und vorselektiert und einteilt….“

    Mir gelingt es auch nicht für lange Zeit, im Grunde ist es eine Achtsamkeitsübung, rein meditativ zu schauen. Ob sich etwas dazwischenmogelt merkt man aber daran, dass die Gedanken abschweifen. Ist wirklich keine einfache Übung, Erwartungen, Vorstellungen und Beurteilungen aufzugeben- eine lebenslange Aufgabe…

    Liebe Grüße von Lumina

  23. 23
    muktananda13 sagt:

    Alles ist Bewusstsein. Es gibt nichts, was nicht Bewusstsein ist.
    Das Bewusstsein mit Form deckt zu das formlose Bewusstsein- das ist alles, was die Illusion ausmacht. Das ist alles, was die formelle Sinneswahrnehmung die Absolute Realität verformt , sie überhaupt nur als Form vermittelt.

    Der Verstand scheint zu verstehen , was doch unverständlich ist.
    Er redet gern darüber, ohne sie wahrhaftig kennen lernen zu können.

    Wirklichkeit ist das, Mund nicht auszusprechen und der Verstand nicht erfassen und sich vorzustellen vermag.

    Wer sich nicht Zeit nimmt, um aus der Zeit auszusteigen, wird zum Schaukel der Zeit.
    Der Weise nutzt Zeit aus, der Narr wird von ihr ausgenutzt.

  24. 24
    muktananda13 sagt:

    Philosophie ist der mangelhafte Versuch, den Reinen Geist, das Absolute Bewusstsein ,durch den trüben Geist , zu verstehen.

    Wer den Geist nicht ERLEBT, nicht PRAKTIZIERT,doch darüber nur redet, bleibt höchstens ein Philosoph.

  25. 25
    muktananda13 sagt:

    Man steigt auf nur , wenn man ins Herz absteigt.
    Da wohnt die Herzessenz- die wahre Wirklichkeit.

    Alles andere ist nur staubiges Palaver.

  26. 26
    muktananda13 sagt:

    Wer sich nur als Mensch kennt, verkennt sich als Licht.

    Wer nur Mensch bleiben will, erreicht sich nicht als reines Bewusstsein- als Göttlichkeit .Menschlichkeit ist die Verformung der Göttlichkeit .

    Wenn Gott sich Seiner vergisst, wird Mensch genannt.
    Wenn Er sich seiner wieder erinnert, wird Erleuchteter oder Weiser genannt.

  27. 27
    Frosch sagt:

    @ Lunmina 🙂
    Toll…ich spüre förmlich, wie du dich freust!! Gönne dir das von Herzen. Und so eine Renovierung kann auch total schön sein, wenn man mit seinen eigenen Händen etwas erschafft, sein Herz mit rein bringt. Geniesse es….
    Gute Nacht allerseits…schön mit euch zu schreiben.
    Frosch im Schlafrock

  28. 28
    Angela1 sagt:

    Liebe Lumina,
    hat mir sehr gefallen – ein toller Artikel!
    Alles Liebe
    Angela

  29. 29
    Stefan sagt:

    @muktananda13
    Wie kann man das denn ERFAHREN / PRAKTIZIEREN, welche Übung wäre da denn hilfreich ?
    So sind es ja nur Worte ohne Substanz also „staubiges Palaver“, so wie meine Worte !

  30. 30
    Stefan sagt:

    @Frosch,
    Zitat: “Frage: was beinhaltet es, Mensch zu sein?”
    Dazu muss ich erst schauen, was ist ein „Mensch“.
    „Mensch“ ist ein Begriff ein Label für eine Ansammlung von Elementarteilchen zu Atomen zu Molekülen zu Gewebe zu Körper.
    Wenn ich jetzt jedes Elementarteilchen nehme und fragt ist dies „Mensch“, so würde ich NEIN sagen und es wegwerfen.
    Am Ende wäre NICHTS übrig. D.h. „Mensch“ ist kein eigenständiges Objekt, es ist ein Begriff für eine Ansammlung von Objekten.
    Das gleiche trifft für mich für meine Persönlichkeit zu. Da ist der Teil der Schokolade mag, der Teil der geliebt werden möchte, der Teil der Krieg blöd findet. Die Summe aller Teil macht dann meine Persönlichkeit aus. Die sich ständig ändert, da Teile sich verändern.
    Wer/Was bin ich dann ?
    Ist aus meiner bisherigen Erfahrung mit dem Verstand nicht zu erfassen.
    Um dem doch irgendwie näher zu kommen, chante ich Mantras und mache Atemübungen.
    Kennst du zufällig eine Webseite wo man sich über Übungen und deren Erfahrungen austauscht ?
    Wissen das nicht erfahren wird bleibt ja nur Theorie. Eine tägliche Übung ist nötig.
    Habe auch eine Zeit lange gebraucht bis Mantras nun täglich chante. Eine Liste ist da für mich hilfreich, wo ich das immer Eintrage.
    Hast du eine tägliche Übung, wo der Verstand nicht benötigt wird, wo du deinem spirituellen Wesen (Bewusstsein) näher kommst ?
    Alles Gute, Stefan

  31. 31
    Lumina sagt:

    @ Stefan

    Ein sehr gutes Buch mit vielen Übungen kann ich Dir von Osho empfehlen. Es heißt : “Was kann ich tun ?” Goldmann Taschenbuch 8.99 € . Daraus habe ich schon großartige Anregungen genommen und umgesetzt.

    Liebe Grüße von Lumina

  32. 32
    Stefan sagt:

    @Lumina
    Das scheint etwas leicher zu sein, Danke !
    Habe von Osho „Das Buch der Geheimnisse – 112 Meditations-Techniken zur Entdeckung der inneren Wahrheit“ mit 1300 Seiten.
    Irgendwie ist es schön anzusehen, aber gelesen habe ich noch nicht viel darin.
    Alles Gute, Stefan

  33. 33
    Lumina sagt:

    @ Stefan
    Oh ja, das ist ganz einfach! Jede Seite enthält eine neue Übung , z.B.
    „Wie man den Geist zähmt und gelegentlich daraus aussteigt“…
    „Ändere die Gedankenmuster“
    „Vom Kopf ins Herz“
    „Hör den Klang der Stille“
    „Entscheidungsschwierigkeiten“
    „Liebe ist wie Atmen“
    „Mach Platz für die Freude“
    „Trinke die Sonne .. und Schau in den Mond“
    „Das Mantra „JA““
    „Fühle mehr“ usw. usw. 101 kurze Methoden, jeweils auf einer Seite beschrieben.

    Ich besitze das „Buch der Geheimnisse“ auch- aber auch ich habe noch nicht darin gelesen, haha ! 😀 – sehr ausführlich …
    Liebe Grüße von Lumina

  34. 34
    Frosch sagt:

    @ Stefan
    EK ONG KAR SAT NAM SIRI WAHE GURU ist mein Froschmantra. 😉
    Aber ich chante nur, wenn mir danach ist. Ich kann auch gut im Liegestuhl chillen und dem Wind zuhören. Ich kann auch beim Autofahren meditieren oder wenn ich Bus fahre. Manchmal sitze ich am Weiher und versuche die Wellen zu beruhigen oder am Himmel die Wolken zu schieben….oder wenn es schneit, die Schneeflocken zu beschleunigen oder stillstehen zu lassen.
    Liebe Grüsse Frosch

  35. 35
    Stefan sagt:

    @Lumina
    Ja, Osho hat das sehr ausführlich kommentiert im “Buch der Geheimnisse”.
    Eine Kurzversion des „Vigyan Bhairav Tantra“ das die Grundlage ist, findet man übrigens hier:
    http://hilgemeier.gmxhome.de/shrine/VBTbiling.htm
    Bettina Bäumer hat das in „Vijnana Bhairava – Das göttlich Bewußtsein“ zusammengefasst.
    Auf Seite 34 bei „Intensität der Erfahrung“ schreibt sie:
    „Viele Übungen des Vijnana Bhairava beziehen sich auf intensive Erfahrungen, die für das ‚Eintreten in das Herz‘ bzw. für eine plötzliche Verinnerlichung benützt werden können.“
    Also mehr der spontane „Weg“.
    Tja, eigentlich ist alles da, nur das bedingungslose Einlassen auf die Erfahrung(en) der Übung(en) muss noch reifen (was wieder ein normal Weg ist). Nun ja, Weg ist ja nur ein Wort ohne eigene Bedeutung. Die Bedeutung gibt ihm der Betrachter.
    So wie wenn man zu viel denkt, man nicht zum Leben kommt. Irgendwie kreist man dann und wiederholt sich, oder sind es doch vielleicht Spiralen die langsam nach oben führen.
    Ein Denken bei dem man neue Erkenntnisse gewinnt, die man dann versucht durch Erfahrung zu bestätigen, bringt mich schon weiter aus meiner Sicht. Ohne den Versuch es zu erfahren, ist es aus meiner aktuellen Sicht nicht hilfreich, da man sich dann nur im Verstand bewegt und den Körper und die Sinne vergisst. Leben ist vermutlich ALLE zu vereinen und gleichberechtigt wirken zu lassen.
    Alles Gute, Stefan

  36. 36
    Stefan sagt:

    @Frosch
    Dann bist du ja bestens unterwegs 🙂
    Das chillen kann ich noch nicht zu gut.

    Ich liebe: Ek Ong Kar Sat Gur Prasad
    http://www.youtube.com/watch?v=RpAsy2lslSQ
    Alles Gute, Stefan

  37. 37
    Frosch sagt:

    @ Stefan…oh, ja, das ist sehr schön…..
    Wenn ich nicht selber chante, höre ich auch ‚mein Mantra‘ als Musik http://www.youtube.com/watch?v=TVMI1uIigYM
    Die Bedeutung ‚meines Mantras‘:
    EK ONG KAR SAT NAM SIRI WAHE GURU
    Unbegrenzte Verbindung zur Unendlichket, jenseits irgendeinen Menschen oder endlichen Form.
    Ek heisst Eins
    Ong die primäre Schwingung aus der ganzen Schöpfung
    Kar
    Sat Nam Wahrheit ist dein Name
    Siri erhaben
    Wahe Guru Vom Dunkel zum Licht
    „Es existiert ein Schöpfer durch die Schöpfung dessen Name Wahrheit ist.
    Wundervoll ist die Extase der höchsten Weisheit.“

    Gruss Frosch

  38. 38
    Stefan sagt:

    @Frosch
    Snatam Kaur hat eine wunderschöne klare Stimme. Die Bedeutung habe ich auch schon nachgeschaut/gefunden.
    http://kundaliniyoga-basel.ch/wp-content/uploads/2010/04/Mantras3ho.pdf
    Um in ein Mantra einzutauchen lass ich es meist mehrere Tage am Stück laufen.
    Um die Wirkung des Mantras voll zu erfahren sollte es man 40 Tage lange täglich chanten.
    Hast du die große Extase schon erfahren ?

    Hast du in der letzten Zeit beim Chillen mal gehabt, dass der Körper sich von selbst rythmisch bewegt ?
    Bei mir ist es in den letzte Wochen ab und zu, dass wenn ich still sitze, im Herzraum eine Bewegung anfängt die dann den ganzen Körper leicht schaukelt. So als ob dort ein Gyroskop/Kreisel wäre das man aus seiner Mitte gebracht hat. So ein wobbeln.
    In München gibt es am Wochende ein Kurs, der sich so anhört als ob es dort darum geht „Der Tanz Shivas“ / Tandava
    http://www.nathaliedelay.com/stages/retreatsNathalieNOUVEAU2013.html
    http://www.nathaliedelay-northamerica.com/?page_id=62
    Da habe ich micht per mail angemeldet, aber noch keine Antwort erhalten.

    OM SAT CHIT ANANDA, Stefan

  39. 39
    Frosch sagt:

    @ Stefan
    Ich machte dieses Mantra 6 Monate am Stück täglich…. am Anfang war es sehr mechanisch, bis ich mal die Worte kannte, den speziellen Atemrhythmus inne hatte. Irgendwann, so nach 1 Monat merkte ich, wie es sich wie auf eine Art verselbstständigte, ich studierte nichts mehr, ‚es‘ tat einfach. Was mir auffiel ist, dass ich ein Kribbeln am/im 3. Auge und im Herzchakra bekam und ab und an trat Schwindel auf, ähnlich einer Bewusstseinsstörung. Das erschreckte mich etwas am Anfang. Es war, als würde man die Kontrolle über den Körper verlieren….was vermutlich gut ist….man dann merkt, dass man mehr als der Körper ist….. es ist toll, diese Erfahrung…aber halt nicht alltagstauglich….ist ja fast wie ein Drogenrausch. Eine Extase oder Durchbruch würde ich es nicht nennen. Es war einfach eine Erweiterung meines bisherig Bekannten. Was mich aber unter dem Strich wohl doch irgendwie ‚pushte‘ für den Alltag….man wird ja doch irgendwie geprägt und verändert..manchmal fast unmerklich.
    Ich machte dieses Mantra so lange regelmässig, wie ich das Bedürfnis danach hatte. Ich halte es mit allem so: grundsätzlich signalisiert mir mein Herz immer, was ich grad brauche. Das Gleiche übrigens beim Essen. Ich kann 4 Wochen kein Fleisch essen und plötzlich muss ein Steak auf den Tisch 😉 Und so eben auch beim Chanten. Ich kam wieder etwas weg davon und mache mehr Atemübungen oder lerne immer mehr, in den kleinen Dingen das Grosse zu sehen. Ich lasse mich mehr von der Intuition leiten und mache das, was ich wirklich möchte.

    @ Lumina: Ich mag die Bücher von OSHO auch…er ist zwar ab und zu radikal….direkt in seinen Aussagen….aber ok….kennst du ‚Liebe. Freiheit. Alleinsein.‘ ?

    Ui, nun viel geschrieben…bin dann mal weg…
    Schönen Abend euch allen, Frosch

  40. 40
    Stefan sagt:

    @Alex
    Kannst du bitte Frosch meine email senden, hätte da noch ein paar Fragen/Erfahrungsaustauschbedarf zu Mantraübung und Atemübungen, was ja eigentlich nicht Thema diese Beitrags ist.

    @Frosch, ist das OK für dich oder momentan lieber NEIN DANKE, was sagt deine Intuition ?

    Alles Gute, Stefan

  41. 41
    Frosch sagt:

    Lieber Stefan
    Ich möchte gerne anonym bleiben. Ich danke dir fürs Verständnis. Aber wir können gerne bei Gelegenheit hier auf dem Blog etwas weiterplaudern, passt ja schon zum Thema irgendwie….Bewusstsein etc…oder Lumina??
    Liebe Grüsse, Frosch

  42. 42
    muktananda13 sagt:

    Stefan,

    die Essenz der Erleuchtung liegt im Beobachten der Denksubstanz.

    Dafür ist es sehr hilfreich, Konzentration auf einen Punkt zu üben.

    Wenn die Wellen des Denk -Teichs aufhören, kann man dessen Boden erblicken.

  43. 43
    christian5 sagt:

    Ansonsten gibt es auch noch den Offtopic 2.0 Bereich 🙂
    http://www.gehvoran.com/2012/03/offtopic-2-0/

    Schönen Abend
    Christian

  44. 44
    muktananda13 sagt:

    Die Ekstase kann man erfahren nur , wenn das Herz komplett offen und das Denken komplett zu ist.

    Hingabe an Gott , an das All-Licht , ist das, was man unter Bhakti, Göttliche Liebe , bekannt ist .
    Wenn man sein Herz Ihm schenkt, erlebt man das Bhava -Samadhi- die leichte Transzendenz der Individualität.
    Wird sie weiter geführt, erlebt man weitere Stufen bis zum Absoluten- da, wo die Individualität vollkommen in die Einheit absorbiert wird: Asamprajnata- samadhi oder Nirvana.

  45. 45
    muktananda13 sagt:

    Das Denken ist die Festung, die man am schwierigsten erobert.
    Doch einmal geschehen, wird sie zur Hauptstadt.

  46. 46
    muktananda13 sagt:

    Die Herz-Essenz ist die Quelle aller Inspiration , die einmal ins Denken angelangt, gilt als geniale Idee.

  47. 47
    muktananda13 sagt:

    Das Licht der Wirklichkeit ist wortwörtlich immer da.
    Nur deine Aufmerksamkeit auf Banalitäten hindert dich daran.

  48. 48
    Stefan sagt:

    @Frosch
    OK 🙂
    Mich würde deine tägliche Praxis bei den 6 Monaten interessieren (Wie oft, wie lange, nur Mantra oder mit Mudra, Augenposition, Zungenposition etc.).
    Das kribbeln im Herzchakra, war das von dir aus gesehen in dem Bereich ca. 1cm rechts vom Brustbein ?
    Die Atemübungen sind das Pranayama mit 1:2:2 Rythmus oder 2:1:4:1, mit Ujjayi, oder xyz ?
    Wie unterscheidest du zwischen Intuition und Gedanken (Lt. Human Design System ist die Intuition auch meine innere Führung) ?

    @Christian, Danke, ich frage noch einmal hier, dann sehen wir weiter.

    Alles Gute, Stefan

  49. 49
    Stefan sagt:

    @muktananda13
    Hast du die Ekstase schon erfahren ?
    Ist es möglich das „Licht der Wirklichkeit“ auf die „Banalitäten“ scheinen zu lassen, so wie der Zen Meister nach der Erleuchung weiterhin Wasser holt und Holz hackt, nur jetzt mit vollem Bewusstsein ?
    Wie definierts du „Denksubstanz“ ?
    Für mich sind die Wellen das was wir Denken nennen, der Teich ist für mich gefüllt mit reinem Bewusstsein.
    Alles Gute, Stefan

  50. 50
    Stefan sagt:

    @Frosch
    Hatte bei der täglichen Mantra Praxis noch vergessen zu Fragen, hattest du eine bestimmt Intention/Motivation dabei ?
    und als „es“ einfach tat, hast du dann parallel zum chanten Denken können, oder warst du voll auf das Mantra konzentriert ?
    Alles Gute, Stefan

  51. 51
    Frosch sagt:

    @ Stefan
    Damals, als ich dies 6 Monate praktizierte, hatte ich praktisch keine Ahnung von alldem, wo du schreibst, also die Begriffe waren mir fremd. Ich bekam lediglich eine kleine Basic mit ‚auf den Weg‘. Und daran liegt vielleicht bereits der erste Schlüssel: 1.Das Denken einstellen, nicht zuviel studieren, wie, wann und was genau ablaufen soll.

    Atemtechnik: die von dir beschriebenen Atemübungen kenne ich mittlerweilen von meiner Yogapraxis, damals aber, sagte mir dies alles nichts. Und so merke ich heute, dass mein ‚Mantra‘ einen anderen Atemrhythmus aufweist. Es ist auch kein ‚herunterchanten‘ von Worten mittels Rosenkranz. Ich versuche dir hier, das kurz zu beschreiben. Ok?

    EK ONG KAR / SAT NAM SIRI / WAHE GURU = das Mantra in 3 Teile ‚teilen‘
    Tief Luft holen -> EK (kurz) -> ONG (lang)——————–> KAR (lang) ——————————–> bis Atem ausgeht
    Tief Luft holen -> SAT (kurz) -> NAM (lang)———————> SIRI (lang) ——————————–> bis Atem ausgeht
    Tief Luft holen -> WAHE (kurz) -> GURU (lang) ———————- und Rest ausatmen = Total ca. 1 Minute
    Das Ganze 11x wiederholen = Gesamthaft 11 Minuten. Man beachte die Zahl 11.

    Durch dieses Mantra werden die Chakren deblockiert und die Kundalini erweckt. Durch diese Atemtechnik spürst du, wie sich der Atem von Oben nach unten und wieder umgekehrt bewegt.

    Zu deiner letzten Frage:….“und als “es” einfach tat, hast du dann parallel zum chanten Denken können, oder warst du voll auf das Mantra konzentriert ?“
    Ich konzentrierte mich auf nichts mehr. Ich dachte nicht mal mehr ans Mantra. Es war vielmehr so, als würde ich mich von aussen betrachten, was ich tat.

    Nun, um es nicht zu lang zu machen hier:

    Ich glaube der Schlüssel liegt darin, nichts zu wollen und alles zu erhalten.

    Ich ging vorbehaltlos und ohne grosses Theoriewissen dran. Ich machte es, um in mir ein Zuhause zu finden.
    Schönen Tag euch
    Frosch

  52. 52
    Stefan sagt:

    @Frosch
    Danke !
    EK ONG KAR SAT NAM SIRI WAHE GURU, Stefan

  53. 53
    Stefan sagt:

    @Frosch
    Als adrogynes spirituelles Wesen sehe ich das so:
    Ich mag den männlichen analysierenden, Wissen sammelnden Teil der bisher mein Dasein geprägt hat, auch wenn er sich leicht in den Details verliert. Immerhin hat er dabei geholfen zu erkennen, dass ich aus der BALANCE bin und den weiblichen Anteil fördern muss.
    Wenn ich mich vom männlichen Pol zur Mitte bewege ist das anders, als wenn ich das vom weiblichen Pol aus „tue“ oder geschehen lasse.
    Frieden ist, wenn wir diese paradoxe Positionen in uns und mit der Welt vorbehaltlos austauschen können. Danke !
    Vermutlich ist diese Plattform hier allerdings für den Austausch der weiblichen Position ungeeignet, da er sich ja doch stark auf Worte und somit den Verstand beschränkt. Ein Gefühl muss man selber gefühlt haben um es zu verstehen. Wie der Geschmack einer Zitrone in 1000 Worte gefasst werden kann, aber erst wenn ich mal rein beiße, dann habe ich auch ein holistisches Verständnis davon.
    Vielleicht sollte man den Tag unterteilen und z.B. in den ungeraden Stunden reden und in den geraden Stunden fühlen, bis wird das in uns allen ausbalanciert haben.

    Mein Zuhause möchte ich gerne in der balancierten Mitte einrichten.
    Namaskar, Stefan

  54. 54
    Stefan sagt:

    @Frosch,
    Für das männliche ‘herunterchanten’ der Worte verwende ich die Daumen und Fingerglieder und Chakren zum Zählen.
    Mein Morgenmantra, noch im Bett, dauert jetzt ca. 70 Minuten und dann habe ich es 1008x (12x12x7) gechantet (still, ohne Ton, nur in Gedanken). Nach 56 Tagen bin ich jetzt bei 90.000x (an einigen Tagen machte ich es auch mal öfter).
    Da man während der Zeit doch wesentlich weniger denkfähig ist, ist es eine gute Sache für mich 🙂
    Namaskar, Stefan (auf dem Weg zur Mitte)

  55. 55
    Frosch sagt:

    @ Stefan
    Der Verstand hilft zu verstehen – das Herz zu fühlen. In Balance vereint, ergibt sich die Herzenweisheit. Und die ‚Führung‘ wird automatisch übernommen, von dem Teil, der grad benötigt wird.
    Zitat:…..Mein Zuhause möchte ich gerne in der balancierten Mitte einrichten…….
    Wichtig ist nur schon zu wissen, dass es da in dir ein Zuhause gibt, wo du jederzeit Zuflucht nehmen kannst. Vielleicht suchen ‚wir‘ immer am falschen Ort, nämlich die Erleuchtung im aussen. Aber es heisst doch, wie innen so aussen. Wenn du in dir das Zuhause findest – findet das Zuhause (Göttlichkeit, Universum, Gott, Himmelreich etc..) zu dir. „Wie im Himmel – so auf Erden“…

    Zitat von dir zu muktananda13: …Ist es möglich das “Licht der Wirklichkeit” auf die “Banalitäten” scheinen zu lassen, so wie der Zen Meister nach der Erleuchung weiterhin Wasser holt und Holz hackt, nur jetzt mit vollem Bewusstsein ?…
    Ich glaube, diese Geschichte soll aufzeigen, dass Erleuchtung völlig unspektakulär geschieht. Sie geschieht, wenn man nicht danach sucht. Und man wird danach äusserlich der Gleiche sein, innerlich aber reich. Und daher geht der Zen Meister danach weiterhin Wasser holen und Holz hacken. Nur sieht er nun im Wasser holen und Holz hacken das Göttliche. So wie die spiralförmig angereihten Rosenblätter das Universum spiegeln. Vorher war es nur eine Blume, welche kaum beachtet wird.
    Gruss Frosch

  56. 56
    Stefan sagt:

    @Frosch
    Ja.
    Das mit dem Zen Meister habe ich bewusst als Frage formuliert und nicht als Behauptung um eine Möglichkeit der Reflektion zu ermöglichen. Jeder wird da wohl seine eigene Antwort finden.

    Das mit dem Atem ist momentan komisch bei mir. Das Einatmen kann ich bewusst wahrnehmen und auch vertiefen.
    Das Ausatmen scheint sich aber im Sande zu verlaufen, oder teilweise nicht statt zu finden.
    Namaskar, Stefan

  57. 57
    muktananda13 sagt:

    Ja, lieber Stefan,

    ich habe erfahren die Wirklichkeit, ich habe sie durch das ,was als Nirvana gekannt ist,längst erlebt.
    Ich habe erfahren , was ich bin. Ich habe den Zustand über dem „ich“ erfahren, den Zustand, wo Form, Persönlichkeit, Angang, Mitte ,und Ende aufhört, wo Taten, Absichten und selbst Ideen nicht vorhanden sind, wo Zeit und alle Form von Raum es nicht gibt. Ja, alle Formen der Ekstasen habe erlebt, alle Formen von Samadhi erfahren.

    Demut über Bord werfend, Stolz sich auflösen lassen,sage ich euch: Ich bin Eines mit dem Ursprung aller Wesen und Welten, Eins mit dem Licht der Lichter, mit allen Meister über Zeit und Raum. Das sind alle Menschen und Wesen, alles ausnahmslos. Es ist nur eine Frage der Entdeckung. Die Mauer, welche man sogar mit Mühe selbst errichtet hat, ist das, was den Menschen von der Wirklichkeit trennt.Die „Schlüsselloch-Sicht “ ist es, womit die allermeisten Wesen noch glücklich sind. Und solange sie so glücklich sind, würden sie noch unglücklich in der Wirklichkeit.

    Wirklichkeit beginnt dort, wo Glauben aufhört.

  58. 58
    muktananda13 sagt:

    Erleuchtung

    (Asamprajnata- Samadhi)

    Wo die Gedanken nicht mehr sind,

    Und auch Gefühle tot verwelken,

    Wo Sinn wie Greise oder Kind

    In der Luft alle verrecken,

    Wo keine Überlegung bläst

    Und das Vorstellungsbild nachläßt,

    Am aller Art Bewegungsrande,

    Am Ende von der Leidensbande,

    Wenn das vermählte Paar Zeit-Raum ,

    Person und Welt sieht man wie Schaum,

    Erst dann fängt die Erleuchtung an,

    Und die Wirklichkeit erlebt man;

    Die raue Ohrfeige vom Trug,

    Die man in Unkenntnis ertrug,

    Wird auf der Stelle so zur Segnung:

    MAN FÜHLT SICH GANZES, OHNE TRENNUNG.

  59. 59
    muktananda13 sagt:

    Wirklichkeit ist wie das Laufen: niemand kann es an deiner Stelle.

    Wirklichkeit lässt sich nicht beschreiben, sondern nur das, was sie zudeckt.
    Darum kann sie nicht erlernt und gelehrt werden, sondern nur ERLEBT.

    Doch wer sie erlebt, schüttelt das ab , was sie zudeckt.

  60. 60
    muktananda13 sagt:

    Man kann über die Wirklichkeit nicht Bücher, sondern Bibliotheken füllen, doch das würde sie dir nicht näher bringen!

    WIRKLICHKEIT IST DAS, WORÜBER DER MUND NICHT AUSZUSPRECHEN UND WAS DIE PSYCHE SICH NICHT AUSZUDENKEN VERMAG.

  61. 61
    muktananda13 sagt:

    Ja, es ist möglich und sogar dienlich, vor der Erleuchtung Bäume zu fällen und dach der Erleuchtung Bäume zu fällen zu lassen .

    Je nach Charakter , kann man die Absolute Wahrheit erleben durch einen oder mehreren Yoga-Wege:

    – Karma-Yoga, Yoga durch Dienen/ TATEN (Yoga des Dienens, der Taten ,dem Einen gewidmet – das Eine als die Alle); die Quintessenz dessen ist das Aufgeben der ABSICHT der Taten. DA DIE ABSICHT DET TATEN IST ES, WAS KARMA ALS FOLGE HAT- UND NICHT DIE TAT SELBST. Das ist es, was Aufregung und Unverständnis verursacht.

    -Bhakti-Yoga, Yoga der Liebe Gott gegenüber, die Ursachlose Ursache aller Wesen und Welten.
    Wenn man das Eine in Allen erblickt , erblickt man nur Geschwister.

    -Jnana-Yoga , Yoga der Vernunft , der rationellen Betrachtungen –

    Man betrachtet vernünftig das Betrachtungslose, bis man in Ihm fällt und Eines .
    Wenn Subjekt mit dem Objekt der Betrachtung/Meditation Eins wird, so erlebt man Yoga.

    -Raja-Yoga, der Königliche Yoga der Meditation durch Konzentration.

    Wenn man die Trübung sich beruhigt, sieht /wird man den Boden.

    FREIHEIT IST DAS HÖCHSTE GUT, DAS IN DER LEBENDIGEN VERPACKUNG WOHNT : IN DIR.

  62. 62
    muktananda13 sagt:

    Der Philosoph nährt sich aus Gedanken, die kommen und gehen; der Yogi aus dem Ursprung allen Lebens, der nie vergeht.

  63. 63
    muktananda13 sagt:

    Wenn du wüsstest, was du bist, würdest du aufhören zu sagen, was du glaubst.

    Wer sein Ego zu groß werden lässt ,riskiert , jederzeit von ihm zerquetscht zu werden.

    Wenn der König zu Bettler wird und der Bettler zu König wird ´s Zeit, die Revolution des Herzens zu starten.

  64. 64
    muktananda13 sagt:

    Die Essenz unserer Herzen ist das Licht, was absolut nichts braucht.
    Was wir alle aber brauchen, um absolute Zufriedenheit zu erlangen , ist das Licht.

  65. 65
    muktananda13 sagt:

    DIE ESSENZ DER ERLEUCHTUNG LIEGT IN BEOBACHTUNG.

  66. 66
    muktananda13 sagt:

    Wenn man den Geist zur Ruhe kommen lässt und ihn nur beobachtet , erlebt man sich als das, was man eigentlich schon immer ist: Reiner Geist,ewiges Bewusstsein Sein, Reines Licht. Da hören Worte auf.

  67. 67
    muktananda13 sagt:

    Was den Menschen vor der Wirklichkeit trennt , ist eben seine Vorstellung, man wäre nur Mensch.
    Wenn dieser eine Vorurteil von ihm abfällt, bleibt nur die Wirklichkeit.

    Es ist wie die welke Blume als die Blüten abfallen. Nur die Mitte bleibt übrig. Diese eine Mitte ist das Ewige , das Unverwelkbare.

  68. 68
    muktananda13 sagt:

    Wer Fragen hat, kann ruhig fragen.

    Wenn man nicht fragt, erfährt man auch nicht.
    Wenn man nur fragt, erfährt man auch nie.

  69. 69
    Lumina sagt:

    Hallo , Muktananda!
    Zitat: “ ….Wer Fragen hat, kann ruhig fragen. „… Zitat Ende

    Ich frage jetzt mal, WOHER die Textabschnitte, die Du hier in vielen aufeinanderfolgenden Kommentaren schickst, stammen? Ist es Dein eigenes Erfahren? Wenn ja, wie bist Du zu diesen Weisheiten gelangt?

    Liebe Grüße von Lumina

  70. 70
    Stefan sagt:

    @muktananda13
    Zitat: „ich habe sie durch das ,was als Nirvana gekannt ist,längst erlebt.“

    Hallo, da stimmt was NICHT !
    Wenn man Nirvana erleben kann, dann ist man nicht EINS mit ihm !
    Nur was, von was man getrennt ist kann man erleben.
    Alles Gute, Stefan

  71. 71
    Frosch sagt:

    Darum bleibe ich als einfacher Frosch bei meinen Blumen. Schaue sie an, bewundere sie, geniesse sie.
    Hey, allen einen wunderschönen Sonnentag…herrlich!
    Frosch

  72. 72
    Stefan sagt:

    @Lumina
    Kennst du Osho’s Kommentar zu die „7 Täler / Seven Valleys“ von Sufi Meister Al-Ghazzali ?
    http://oshosearch.net/Convert/Articles_Osho/Sufis_The_People_of_the_Path_Volume_2/Osho-Sufis-The-People-of-the-Path-Volume-2-00000001.html

    Das erste Tal ist das Tal des Wissens. Da war ich sehr stark verhaftet bis Anfang letzten Jahres, jetzt ist es hoffentlich ein bisschen besser geworden 🙂
    http://1earthunite.wordpress.com/2013/02/11/the-sufi-map-of-the-seven-valleys/

    D.h. wenn man das Wissen, das man erworben hat, für die absolute Wahrheit hält, identifiziert/verhaftet man sich mit dem Wissen. Dann ist man gefangen und nicht fähig auf anderes einzugehen.

    Hier mein Übersetzungsversuch der Titel der 7 Täler und ein paar der Attribute:
    1. Das Tal des Wissens (Nicht in dem man viele Dinge/Fakten weiß, sondern mehr das Gewahr-sein/Beobachter/Zeuge sein macht einen wahren Wissenden aus)
    2. Das Tal von Buße,Bedauern,Reue (Das Gewissen erwacht)
    3. Das Tal der Stolpersteine (Verführung, Verlockung, Anhaftung an Menschen, Satan, Ego)
    4. Das Tal der Widerwärtigkeiten, Probleme und Sorgen, Trübsal (Schlaf, Dunkelheit, Persönliches Bewusstsein)
    5. Das Tal des Strumes /Tod (Kollektives Bewusstsein)
    6. Das Tal der Grenzenlosigkeit (Man ist gestorben/verschwunden, abgrundtief, bodenlos, katastrophal,miserabel)
    7. Das Tal der Hymnen, das Tal des Freudenfestes

    Alles Gute, Stefan

  73. 73
    Stefan sagt:

    @Frosch
    Ja, da mach ich mal Pause und tue ein bisschen Sonnenbaden 🙂
    Da haben wir alle ein gemeinsamen Bezugspunkt.
    OM SAT CHIT ANANDA, Stefan

  74. 74
    Gabi sagt:

    wie soll jenes, das mit Worten nicht zu erklären ist, mit Worten erklärt werden ohne das Widersprüche entstehen?

  75. 75
    Stefan sagt:

    @Gabi
    Dem stimme ich zu was du schreibst.
    Mein Unterscheidungsvermögen und Beobachtung sagen: Es kommt aber auf die Wortwahl an die man verwendet es auszudrücken.
    Z.B: „längst erlebt.“. Warum nicht nur „erlebt“. „längst“ deutet für mich auf eine Bewertung hin wo sich derjenige der das sagt den anderen als überlegen fühlen könnte.
    Ein virtuelles Nirvana, das von Verstand geschaffen wurde kann man erleben.
    Sonst kann man aus meiner Sicht, es aber nur SEIN (das wirkliche Nirvana) .
    Und warum sollte ich wenn ich „Eines mit dem Ursprung aller Wesen und Welten“ bin im Internet surfen ?????
    Geht es hier so ekstasisch zu ?
    Alles Gute, Stefan

  76. 76
    Gabi sagt:

    virtuelles Nirvana wirkliches Nirvana warum darüber nachdenken, warum darüber Vorstellungen im Kopf spinnen, nicht die Zeit damit verschwenden zu suchen ob die Wortwahl passt, sondern sie als Wegweiser erkennen, den eigentlich ist jedes Wort zuviel und keines davon passend.
    Und warum sollte dann nicht mehr im Internet gesurft werden, solange der Körper vorhanden ist, wird er benutzt werden, nur eben das Wissen, alles ist das „EINE“

  77. 77
    Stefan sagt:

    @Gabi
    Genau !
    Ansonst sind da halt meine männlichen Anhaftungen, die es aufzulösen gilt, aus der Verstandesecke heraus 🙂

  78. 78
    Gabi sagt:

  79. 79
    muktananda13 sagt:

    Liebes Herz das sich Lumina, Licht nennt,

    All diese Sprüche kommen aus meinem Inneren vor mein inneres Auge- als Text, Bild oder Gefühl; ich schreibe nur sie nieder, damit ihr sie lest;

    Ich kam auf eurem Blog nur um euch zu sagen, dass ihr nah der Wahrheit seid un doch fern; fern und doch nah.

    Die Trennwand um euch habt ihr selbst errichtet aus Vorurteil-Steinen.
    Erst, wenn ihr sie niederreißt werdet ihr sehen, was es heißt, WIRKLICH frei zu sein!
    Wenn bei den Menschen der Verstand an ist, ist das Herz aus.
    Und sie wohnt in diesem Herz-Brunnen als Elixier des Lebens.

    Der Weise hört zuerst in sein Herz rein und dann schaut sich um.

    Liebevolle Grüße!

  80. 80
    Alex Miller sagt:

    Lieber muktananda13,
    bitte sei doch so nett und schreibe deine Kommentare nicht in so vielen Einzelkommentaren, sondern bitte einigermassen so, dass man als Leser auch mitkommt. Und bitte auch immer zum jeweiligen Thema passend (siehe auch Impressum / Blogkommentare)

    Vielen Dank!
    Alex

  81. 81
    Gabi sagt:

    Oh Lieber Alex,
    „“ Und bitte auch immer zum jeweiligen Thema passend „“
    Das Hauptthema sollte doch sein, dass Bewusstsein bewusst wird, dass Gott sich bewusst wird in jeglicher Form und sich nicht mehr als irgendjemand oder was glaubt, das sollte doch das Hauptziel sein.
    Was hilft es denn bei den jeweiligen Thema zu bleiben, oberflächlich darüber diskutieren um dann genau so weit zu sein wie vorher, außer vielleicht ein paar neue Vorstellungen/Gedanken davon zu haben.
    Es ist eine wunderbare Seite, da sehr höflich miteinander umgegangen wird und auch wirkliche Interesse am Erwachen besteht, doch das reicht nicht aus, um die Wurzel zu sehen.
    Wenn die Worte nur mit dem Verstand gelesen werden, kommen sie nicht in der Tiefe des Bewusstseins an, wenn dieser Schreibstill nicht erwünscht ist, nun ja, dann ist es eben so, doch es wäre wirklich schade, denn sie sind WAHRE Wegweiser.

  82. 82
    muktananda13 sagt:

    Liebe Herzen, herzliche Wesen,
    liebe Schwestern und Brüder des Einen Lichtes,

    Das Diamant aller Existenzen liegt in euch.

    Ich könnte viele Botschaften schreiben, viele wichtige Themen zweifellos erörtern .
    Ich könnte mir die Zeit nehmen, damit ihr euch die Zeit dazu nehmt- denn Zeit ist relativ und gar illusorisch.
    Doch das zentrale Punkt, worum alle Wesen aller Zeiten sich ständig bemühen , ist ERKENNTNIS. Und sie liegt jenseits dem Lesen, weil jenseits dem Verstande, jenseits dem Glauben, jenseits der Vorstellung. Das wisst ihr- doch was ihr erahnt, doch noch nicht wisst, ist dass durch einfache Bemühung die selten Lotusblume der Erkenntnis zu pflücken ist- obschon sie mitten im schlammigen Teich des menschlichen Lebens wächst.

    Nein, ich kann sie nicht für euch pflücken, jeder darf , kann und muss sie selber für sich pflücken- doch euch helfen, sie schneller zu berühren. Nein, ich will und suche weder „Adepten“ , noch irgendeine vergängliche Anerkennung , noch etwas anderes.Darum möchte ich euch unerkannt bleiben . ICH WILL ABSOLUT NICHTS. WAS DENN AUCH???WAS KÖNNTE MICH NOCH BEFRIEDIGUNG , NOCH ERFÜLLUNG SCHENKEN?????
    ICH SUCHE, MÖCHTE ALLE ALS GLEICHGESINNTE, ALS ERKENNENDE. Nichts , absolut nichts würde mir eine WIRKLICHE Freude machen, als zu erfahren, dass ihr sie berührt und sie euch an ihrer Busen festhält- wie eine Mutter ihre Kinder.

    Ah, wegen der Blindheit der Menschen habe ich viel gelacht, aber auch geweint.
    Ich sehe, dass ihr ganz nah dran seid- und doch , es fehlt nur… die Hand auszustrecken!

    Es sind immer die kleinen Tipps, die gewaltigen Erfolg bringen.
    Eine Idee oder `nen Rat ist mehr als alle Muskel aller Menschen.

    Einen Funken meines Herzens schicke euch , einem jeden von euch.

  83. 83
    muktananda13 sagt:

    Unendliche Wellen, derselbe Ozean.

  84. 84
    muktananda13 sagt:

    Und bitte die Vertipperlis ignorieren.

    „der Punkt, ein kleiner Rat“ usw.

    Die Verpackung ist zum Wegschmeißen, nur der Inhalt des Geschenks ist wichtig.

  85. 85
    Michael sagt:

    Zit.: „Bewusst zu leben und zu handeln, bedeutet, ein Zeuge zu sein, ein unbeteiligter Beobachter, ohne Urteil, ohne Vorliebe, ohne vorgefertigte Antwort, ein Handeln, welches spontan aus der Gegenwart entsteht, immer so, wie es die Situation erfordert. Es bedeutet, ver- antwortlich zu handeln, nämlich aus dem eigenen tiefsten Wesenskern heraus zu “antworten”, nicht identifiziert zu sein. “

    Das Faszinierende daran ist: Sobald wir tatsächlich nur noch reiner Beobachter sind – hören wir auf, uns in unserem Selbst-Erleben als ‚getrenntes Individuum‘ zu erfahren. Als jemand der bereits ein Mal volle 3 Tage ununterbrochen in diesem Seins-Zustand zugebracht hat, weiß ich wovon ‚ich‘ hier spreche.

    Ich erlebte mich buchstäblich(!) nicht mehr als ein ‚Jemand‘ zusammen mit vielen ‚Anderen‘ – sondern als die EINZIGE PRÄSENZ, die (wiederum buchstäblich!) IN Allem ist, selbst Alles ist und damit auch Alles weiß, Alles denkt, Alles fühlt und Alles TUT. >>> JETZT!<<<

    Gleichzeitig hatte 'ich' das eindeutige Gefühl, ja, das totale Wissen – g e l e b t zu w e r d e n.

    Alles geschah einfach d u r c h mich. Ich war einfach – ohne jedes übliche Denken oder irgendwelche Be-Denken, ohne jegliche innere Wider-Sprüche – VÖLLIG WIDERSTANDSLOS gegenüber Allem was geschah und geschehen wollte.

    Von Moment zu Moment erlebte ich, wie es ist, sich 100% VERTRAUENS-VOLL dem LEBEN, so wie es sich gerade zeigen und entfalten möchte – zu ergeben und hinzugeben. Einschließlich 'meiner eigenen' Handlungen.

    Ich kann nur sagen: NIE habe ich etwas Großartigeres erlebt, als das.

    Es ist (schon wieder ,**lach**) buchstäblich(!) absolut nichts Vergleichbares mit irgendeinem Gefühl oder einem Erleben, das wir aus unserem 'menschlichen' Erfahrungs-Spektrum kennen. Es ist einfach j e n s e i t s davon.

    Jenseits a l l e n 'Jenseits', um es noch genauer zu sagen.
    * * *

    Und wie kommt man 'dorthin'? Bei mir wurde es durch die Begegnung/ den Kontakt mit einem Lichtwesen ausgelöst. Anders kann ich es nicht nennen. S e i n Seins-Zustand sprang sozusagen auf mich über, weil ich in jenem Moment dafür bereit war, wirklich wirklich a l l e s herzugeben, was meiner 'Persönlichkeit' bis dahin noch wichtig war.

    Ich bin ganz und gar kein Religions-Anhänger, kenne aber doch ein paar einschlägige, uns von Joshua/Jesus überlieferte Aussagen. Und seit dieser 3-tägigen realen Erfahrung weiß ich, was er meinte, als er sagte:

    Wer bereit ist sein Leben zu geben um m e i n e t willen – der wird es erhalten.

    Das sog. 'Christus-Bewusstsein'…. ich kenne es.

    Als Mensch bin ich einfach dankbar für diesen 'Ausblick' auf das, was doch immer nur einen einzigen Atemzug 'entfernt' liegt. Ich weiß untrüglich – j e d e r von uns kehrt nun früher oder später wieder in diesen Seins-Zustand zurück.

    Weil es unser eigentlicher, natürlicher Zustand ist.

    Und kein anderer…

    LG/Michael

  86. 86
    Stefan sagt:

    D A N K E

  87. 87
    Gabi sagt:

    „“Als Mensch bin ich einfach dankbar für diesen ‚Ausblick‘ auf das, was doch immer nur einen einzigen Atemzug ‚entfernt‘ liegt. Ich weiß untrüglich – j e d e r von uns kehrt nun früher oder später wieder in diesen Seins-Zustand zurück.““
    Lieber „Michael“
    ja ein schöner Ausblick, aber irgendwie hört es sich an, als ob auf dieses gewartet werden muß, durch Lichtwesen… herbeigeführt wird, natürlich man kann warten, hoffen, aber wir sind dieses jeder einzelne ist das Ganze,
    warten ist warten hoffen ist hoffen.
    Es gibt nur das Eine formlose das sich in unzähligen Formen verirrt/vergessen hat,
    Du und jeder ist das Eine ungetrennt alles Eins alles formlos und dieses wird nicht durch warten oder hoffen bewusst.
    Der Verstand/Gedanken sagt wir sind ein Mensch und getrennt von allen und solange dies geglaubt wird, bleibt es dabei, wenn der Verstand/Gedanken beobachtet werden, entsteht ein Abstand ein Zwischenraum und je öfter dies geschieht desto mehr wird klar, es wird nur wahrgenommen und alles andere kommt von ganz ALLEIN, das einzige Hinderniss ist der Glaube an Gedanken/Verstand. ♥

  88. 88
    Stefan sagt:

    @Gabi
    Dieser Zwischenraum, diese Lücke, kann man das auch so sehen wie bei einer Webcam/Film/Augen, dass dies der Übergang von einem Vollbild zum nächsten ist ?
    Die Gedanken, der Verstand sind dann „nur“ das Programm, das die Vollbilder speichert und vergleicht, auswertet und …
    Kann ich das dann weiter so sehen, dass wenn ich im im TOTALEN fluss bin, kein Programm mehr läuft und benötigt wird, da ich im EWIGEN HIER und JETZT BIN und immer nur das EINE aktuelle Vollbild „wahrnehme“ ?
    Das EINE PERFEKTE im Moment UNVERÄNDERLICHE alles BEINHALTENDE Vollbild. Da gibt es nichts zu analysieren oder vergleichen, da es ja kein Programm und speichern mehr gibt.
    D.h. es gibt auch eigentlich auch kein Bewusstsein mehr. Denn bewusst werden, braucht ja wieder mehr, als nur das EINE.
    Jetzt müsste man nur sicherstellen, dass ALLE SINNE synchron sind und nicht die Lücke des Vollbildes durch höhren, tasten oder fühlen übersteuert wird.
    OM, Stefan

  89. 89
    Gabi sagt:

    Lieber Stefan,
    ich mache mir überhaupt keine Gedanken mehr, was wie oder warum es ist, habe so viel gelesen, hatte Vorstellungen wie was sein soll, doch genau das hielt mich gefangen.
    Es ist nur noch vollstes Vertrauen/Hingabe ein einfaches sich im Fluß treiben lassen, mit allem was mit-oder gegentreibt.

  90. 90
    Stefan sagt:

    Liebe Gabi,
    *?!&§.!!?&_–*~~~~… ♥

  91. 91
    Gabi sagt:

    Lieber Stefan,
    das einzige Hinderniss sind Gedanken/Verstand, die sagen ich bin ein Mensch unter vielen anderen und getrennt von Gott der 5Dimension den Engeln….
    Man kann Bücher über Bücher lesen, über alles Bescheid wissen, doch es ist nur theoretisch und dann kommen die ganzen Vorstellungen denn schließlich braucht man ja Erklärungen und der Verstand rattert und rattert, vergleicht, erklärt….viel zu viel Ablenkung.
    Einfach still sein, still bleiben, die Gedanken nicht machen lassen sondern beobachten die Lücke erkennen, immer wieder.
    Das Ego ist einfach nicht wahr, dieses ichgefühl ein Mensch, es ist nur geglaubt, es kann sich plötzlich auflösen oder nach und nach.
    Mache dir keine Gedanken darüber wie es sein sollte, oder wie es bei einen anderen war/ist, wenn du dran bleibst aus ganzen Herzen und nur der Beobachter bist, geschieht es von ganz ALLEIN.
    Alles Liebe♥

  92. 92
    Gabi sagt:

    jetzt gehts aber durch mit mir, würde am liebsten alles aufschreiben,
    Meditation ist klar, Gedanken nur beobachten, ohne sich was vorzustellen und ohne eine Geschichte dranzuhängen.
    Auch ohne Medi. immer beobachten, den Kopf nicht außer Acht lassen und sich nicht drin verirren.
    Gefühle (Angst, Wut, Freude, Trauer…) fühlen, zulassen egal wie schlimm aber ohne die Geschichte im Kopf warum Angst, Wut…. da ist nur das Gefühl zulassen ohne es loswerden zu wohlen, immer wieder wenn eins kommt, dadurch wird gesehen es ist einfach ein Gefühl du bekommst dadurch Abstand und siehst, es hat nichts damit zu tun was passiert und ist nur ein Gefühl.
    Mit Freude genau so, du brauchst nichts im außen um Freude, Liebe, Glück zu sein, doch es hilft nicht wenn ich es dir erkläre, du mußt es selbst erleben/sein.
    Jetzt höre ich auf und wünsche dir es zu erleben, dich EINS zu wissen mit Allem♥

  93. 93
    Stefan sagt:

    Liebe Gabi,
    DANKE, DANKE, DANKE … Ahhhhhhhhhh … ♥

  94. 94
    Gabi sagt:

    ♥soooooooooo gern geschehen, du brauchst dich nicht zu bedanken, nein ganz bestimmt nicht, Alles ist EINS und wir brauchen es nur zu erkennen♥

  95. 95
    Stefan sagt:

    Hallo Gabi,
    OH DOCH !
    „zulassen egal wie“ ♥ ♥ ♥

  96. 96
    Stefan sagt:

    @Gabi
    Am Wochenende war ich bei einem weiter oben erwähnten Kurs von Nathalie Delay.
    Da haben ich die meiste Zeit geübt zu fühlen, unter Anleitung, mit geschlossenen Augen, bestimmte Übungen gemacht/visualisiert, alles zu zulassen, einfach geschehen zu lassen, fühlen und zu beobachten.
    Ich konnte mich noch nicht vollständig darauf einlassen. Habe dann immer mal wieder zwischendurch mein Mantra still ge-chantet.
    Da war ein elfenhaftes Wesen neben mir, mit dem ich nur „Guten Morgen“ und ein paar Blicke ausgetauscht habe. Wenn ich allerdings die Augen geschlossen hatte, konnte ich sie nicht wahrnehmen, so wie auch die anderen Wesen. Da waren Stimmen aber keine Wesen zu spüren/fühlen, nur etwas windhafte Energie wenn jemand vorbei lief.
    Es war einfacher mit den Stimmen still zu sitzen, habe gemerkt, da hatte ich was zum Festhalten. Ohne die Stimmen bin ich auf mich zurück gefallen, so zu sagen. Fast so wie „Was mach ich denn jetzt, es ist keiner mehr da !“
    Am Ende des Tages hies es immer (oder so ähnlich):
    „so jetzt alles in der Übung/den Übungen heute erlebte loslassen, nichts festhalten oder bennen oder wegsperren.
    Leere dein Gefäß aus. Jeder Besitz ist Diebstahl !“

    Da war deine Antwort um 10:26 PERFEKT für mich !
    Der Verstand war zwar unzufrieden „*?!&§.!!?&_–*“, das legte sich aber „~~~~…“ und das Herz war Glücklich „♥“

    Bitte nichts aufschreiben, besser alles wegwerfen 🙂
    Da hab ich noch jede Menge zu tun, oder besser gesagt: loszulassen

  97. 97
    Gabi sagt:

    Lieber Stefan,
    zu dem Kurs kann ich nichts sagen, aber du brauchst nichts loslassen, da du nichts hast, es sind nur die Gedanken die Geschichten dazu, nur mal ein Beispiel
    Am Auto ist plötzlich eine Delle, du siehst sie und nimmst es wahr und machst das beste daraus, läßt du aber zu das es der Verstand/Gedanken macht, gehts los was für ein Blödmann wie das aussieht was das wieder kostet habe eh kein Geld oh Gott die Miete ist ja auch wieder höher alles wird teuerer……
    wenn du den Gedanken keinen Lauf läßt sondern einfach die Situation annehmen kannst ist im Auto eine Delle und dann kannst du in Ruhe tun was nötig ist, ohne irgend ein Problem, denn die Delle ist so oder so.
    Jeden Moment annehmen wie er sich gerade zeigt, ohne die Gedanken/Geschichte dazu, in jeden Augenblick achtsam sein und den Verstand keine Geschichte erzählen lassen/glauben.
    Vergangenheit ist Vergangenheit, da gibts weder was loszulassen noch was zu verarbeiten und die Zukunft ist noch nicht da, also immer nur der jetzige Augenblick zählt, anfangs ist das nicht leicht, doch wenn du dran bleibst wirds zur Gewohnheit und bemerkst irgendwann du bist nicht die Gedanken und auch nicht die Gefühle und es geht immer weiter, es ist ab einen gewissen Zeitpunkt ein herrlicher Weg.
    Und bei den Gefühlen nicht visualisieren nur fühlen ohne alles immer tiefer gehen, wenn Stimmen kommen, oder der Verstand etwas anderes sagt, es interresiert dich nicht du willst nur dieses Gefühl fühlen und sonst nichts.
    Was für ein Roman, aber es soll ganz einfach ohne viel darüber nachzudenken erklärt sein, hoffe es ist gut zu verstehen.
    Muktananda empfohl Meditation, absolut still sein und nur beobachten, bis der Gedankenstrom ausläuft
    Hoffe dich nicht gelangweilt zu haben

  98. 98
    Gabi sagt:

    „“ Ohne die Stimmen bin ich auf mich zurück gefallen, so zu sagen. Fast so wie “Was mach ich denn jetzt, es ist keiner mehr da !”“
    und genau da sollst du hin, dort bist du, nur eben ohne den der dir sagt was soll ich hier.
    Da ist dein Herz, da bist du zuhause dort wo es ganz still ist liegt alles Wissen und Liebe, gehe immer wieder dort hin finde heraus wie es am leichtesten für dich ist und mache dir keine Gedanken was dort zu tun ist sei einfach still und sehe was ist.
    Viel, viel Kraft und Liebe auf deinen Weg♥

  99. 99
    Stefan sagt:

    Liebe Gabi,
    Tja, es sieht so aus, als ob es NICHTS zu tun gibt.
    Wozu nur dieser Körper ? Der fängt beim still sein und nichts tun, irgendwann an zu verspannen/schmerzen/…
    Namaste ♥

  100. 100
    Frosch sagt:

    @ Stefan
    Zitat: …..“Wozu nur dieser Körper ? Der fängt beim still sein und nichts tun, irgendwann an zu verspannen/schmerzen/…“

    Der Körper ist auch nicht dazu da um nur dazusitzen und nichts zu tun. Der Körper braucht Bewegung. Man kann auch beim Tätigsein innerlich still sein. Der Zen-Mönch hackt immerhin Holz und holt Wasser. 😉

  101. 101
    Gabi sagt:

    Lieber Stefan,
    du kannst alles tun, habe Freude und Spaß, finde heraus das du die Freude/Liebe bist, es geht nur um die Gedanken, durch die du das nicht erkennen kannst.♥

  102. 102
    Stefan sagt:

    @Frosch,
    Wer bewegt den Körper ?
    Das Herz schlägt von alleine und die Atmung geschieht auch wenn man sie lässt ( womit „ich“ noch Schwierigkeiten habe).
    Kann „ich“ (der Beobachter/der Zeuge) denn nicht so lange still sitzen bis er sich der Körper von alleine bewegt ?
    Dann wäre „ich“ wirklich nur der reine Beobachter, so stelle „ich“ mir das Unvorstellbare vor.
    Es war und ist vermutlich schon immer so, aber „ich“ kann das noch nicht so wahrnehmen. Die BBC hatte in „BBC Horizon – The Secret You“ ein Experiment wo das Gehirn des Moderators 6s vorher wusste welchen Knopf (links oder rechts) der Körper drückt, bevor es Ihm bewusst war. D.h. Die Umgebung wusste 6s vorher was er tut, bevor er es selbst wusste.
    Es gibt kein ich das handelt, ein mich gibt es auch nicht. Da ist nichts was eigenständig existiert.
    Einen Zen-Möch gibt es auch nicht. Es gibt keinen Frosch. Alles das sind doch nur Label/Namen ohne eigenen Inhalt …

  103. 103
    Frosch sagt:

    @ Stefan…..Zitat: „Einen Zen-Möch gibt es auch nicht. Es gibt keinen Frosch. Alles das sind doch nur Label/Namen ohne eigenen Inhalt …“
    Aber ich LIEBE ES Frosch zu sein. Darum bin ich hier. Um alles zu erfahren. Vollwertig. Das ist, wie wenn du dir eine Modelleisenbahn kaufst und nie mit ihr spielst. Ehre deinen Körper. Er dient dir, um all dies hier erfahren zu können. Wisse aber, dass du mehr bist als dein Körper. Tue einfach alles bewusst. Sei bewusst still, sei bewusst tätig. Versuche alles im Jetzt zu tun. Ob dies nun Modelleisenbahn spielen ist oder meditieren ist egal – tue es einfach. Tue es bewusst.

  104. 104
    Gabi sagt:

    ich nehme jetzt das Beispiel mit einen Sonnenaufgang, da mir dies dabei zum 1mal klar wurde, wenn du damit nichts anfangen kannst, setze das ein, wo du glaubst du bist atemlos und glücklich, wenn du dies siehst.
    Bei Sonnenaufgängen überkam mich immer ein Gefühl Glückseeligkeit und nach dem Anblick wars auch mit dem Gefühl vorbei, also ganz klar liegt am gesehenen/erlebten und bei jeden neuen Sonnenaufgang wieder draußen um dieses Gefühl zu haben, doch dann hielt dieses Gefühl an ohne etwas schönes zu sehen und es wurde nach und nach erkannt, das es gar nichts mit dem gesehenen zu tun hat, sondern ich war so fasziniert von dem Anblick, das keine Gedanken an mich ran kamen, ich war ich in diesen Moment und wenn dies erkannt wird, ist klar Freude/Liebe hat nichts mit außen zu tun man ist es selbst, nur die Gedanken sagen es liegt außen und du suchst im Außen obwohl es dort nicht zu finden ist.
    Es ist so schwierig zu erklären, du sollst es ja auch nicht im Kopf verstehen, das wäre es nicht.

  105. 105
    Gabi sagt:

    du machst dir viel zu viel Gedanken/Vorstellungen, wie es sein sollte, wer den Körper bewegt, ob es einen Frosch gibt, alles Gedanken/Vorstellungen, verstehen/vorher wissen, das ist alles das Ego, der dies will, höre auf über gelesenes nachzudenken, du brauchst nichts zu wissen, es ist in dir ALLES, beobachte einfach nur mach dir auch keine Gedanken wie das beobachten sich anfühlen soll, weil du was darüber gelesen hast, wirf alles Wissen weg und du wirst sehen was ist.

  106. 106
    Frosch sagt:

    @ Stefan….Zitat: „…Wer bewegt den Körper ?…..
    Man könnte sich auch fragen: „was lässt nach dem Tod die Zehennägel weiterwachsen oder die Haare?“ Ich denke, du willst wissen, wer ‚hinter Stefan wohnt‘, du bist auf der Suche nach der Intelligenz, die dich automatisch am Leben erhält und trägt. Doch suche nicht soweit, denn auf dieser Suche kippst du aus dem Jetzt. Was und wer du bist, erfährst du früher oder später von selbst, dann, wenn du diesen Körper wieder verlässt. Wenn du dann aber zurückblickst, dein Leben betrachtest, wäre es dann nicht schöner, wenn du sagen könntest: „Ich habe gelebt mit jeder Faser meines Seins?“ Oder hört es sich für dich besser an, wenn du sagen kannst: „Ich suchte mein Leben lang nach etwas, was ich eh erfahren werde, wenn meine Stunde gekommen ist?“

  107. 107
    Stefan sagt:

    „Ich“ bin hier um ALLE Illusionen aufzudecken / aufzulösen / loszulassen / abzuscheiden / umzubringen / transformieren.
    Ein eigenständiges „ich“ oder Körper gibt es nicht !
    Das eigenständige „ich“ ist „nur“ eine ständig wechselnde Ansammlung von Objekten (Organen/Geweben/Zellen/Elementarteilchen/Gedanken/Programmen/Meinungen/Energieen/Licht/Schatten/Gefühlen/Handlungen/Grobstofflich/Feinstofflich/Subtil).
    Für Objekte gilt wieder das gleiche. Es gibt keine eigenständigen Objekte…
    Somit erübrigt sich jede weitere Frage die ein eigenständiges „ich“ oder Körper etc. voraussetzt.
    Warum vergesse „ich“ das nur immer wieder ???
    ♥ Macht’s GUT # FRIEDE ~ LIEBE ~ FREUDE ♥

  108. 108
    Sarira sagt:

    Ihr Lieben (Stefan,Frosch,Gabi),
    es ist so schön, eure Kommentare hier zu lesen, denn das ganze ist gerade “zufällig“ mein Thema und ich verfolge es total gerne.

  109. 109
    Frosch sagt:

    Hi Sarira….Willkommen in der Runde 🙂 …fühl dich hier Zuhause.

  110. 110
    Gabi sagt:

    ♥Sarira♥

  111. 111
    Gabi sagt:

    Lieber Stefan,
    ALLES das EINE kein ich kein du alles EINS, aber solange du glaubst Ego/Ich Mensch zu sein, hängst du an den Gedanken und die werden dir immer wieder aufs neue beweisen, das es so ist.
    Es sich einzureden, hilft genau so wenig, den wie lange hält dies an, beim nächsten Problem, gibts kein EiNS, da bist dann du und das Problem.
    „““Warum vergesse “ich” das nur immer wieder ???““““
    Wenn die Gedanken weniger werden, fängt das Ego an zu bröckln, dann vergißt du es immer weniger, bis du es weißt.
    Und wenn Wut Verzweiflung hoch kommt, super!!!! fühle es, der Ego wird mit allem feuern was er hat, erkenne nicht du bist es und mache dir nichts draus.
    Wenn der Weg begonnen hat, gibts Tiefen und Höhen immer abwechselnd, aber ich würde sagen es lohnt sich das höchste Geschenk ist man selbst.
    Viel viel Herzenskraft wünsche ich dir♥

  112. 112
    Frosch sagt:

    @ Stefan……Zitat: …..““Ich” bin hier um ALLE Illusionen aufzudecken / aufzulösen / loszulassen / abzuscheiden / umzubringen / transformieren…….“
    Und wie stellst du dir das Leben ‚danach‘ vor, also dann, wenn du alles aufgedeckt / aufgelöst / losgelassen / abgeschnitten / umgebracht und transformiert hast? Hm…dann nämlich denkst du ja nicht mehr und so ist es fraglich, ob du dann überhaupt noch erfahren kannst, wie es sich anfühlt. Kannst du dich dann überhaupt ab dem ‚Ergebnis‘ erfreuen, denn dann ist es ja nicht mehr real. Also wieso rennst du einem Ziel nach, dass du dann nicht mehr erleben kannst? Du hast dich ja aufgelöst, Nirwana. Würde dies nicht auch zeitgleich heissen (Zeit gibts dann ja nicht mehr), dass du auf der Erde gar nicht mehr existieren kannst, denn diese ist ja auch nur Illusion?
    Ich mag schon noch etwas Frosch sein….ich mag das…..auflösen tu ich mich dann von selbst.

  113. 113
    Lumina sagt:

    @ Stefan
    Zitat Gabi : “ höre auf über gelesenes nachzudenken, du brauchst nichts zu wissen, es ist in dir ALLES, beobachte einfach nur mach dir auch keine Gedanken wie das beobachten sich anfühlen soll, weil du was darüber gelesen hast, wirf alles Wissen weg und du wirst sehen was ist….“

    Ja, genau das ist es! Du hast es wunderbar beschrieben, Gabi. Vielleicht würde Dich, Stefan, die Beschäftigung mit Zen dorthin führen. Nicht mit den Gedanken identifiziert sein, pures Zuschauen, Zeuge-Sein, dann enthüllt sich die Wahrheit der Dinge . Dieses Identifiziert -Sein mit dem Verstand bringt alles durcheinander. Da kommt man vom Hundertsten ins Tausendste und ist letztendlich völlig erschöpft.

    Im Grunde betäubt man auch durch Mantren seinen Verstand, die Sensibilität wird abgetötet, die Montotonie kann einen zum Schlafwandler machen. Wenn man durch ständige Wiederholung abstumpft, empfindet man natürlich einen gewissen Frieden, eine Stille, aber daraus kann keine echte Transformation erwachsen. Echte Stille dagegen ist sehr lebendig und pulsierend, intelligent und bewusst. Enthusiasmus erwächst daraus. Meiner Ansicht nach genügt es, sein vorurteilsfreies Beobachten zu üben, dann hat der Verstand nicht mehr solche Macht über einen und alles andere ergibt sich daraus.
    Liebe Grüße von Lumina

  114. 114
    Stefan sagt:

    @Gabi,
    Danke !
    Für mich ist halt das Wissen (Jnana) auch Teil des Weges, so wie muktananda13 weiter oben ja schön die verschiedenen Yoga erwähnt hat. Bei dir sehe ich Bhakti (Hingabe) mehr hervortreten. Da ist es normal, dass wir öfters aneinander vorbeireden und halt auf eine andere Art doch das Gleiche meinen.

    „Warum vergesse “ich” das nur immer wieder ???”
    Wut und Verzweifelung waren da eigentlich keine zu spüren, eher Vergesslichkeit/Schusseligkeit, wenn man nicht in seiner höchsten Vibration verweilen kann mit ALLEM was einen ausmacht. So nach dem Motto, ups ~ einen Moment nicht BEWUSST gewesen und schon die Welle verlassen (man muss ja nicht immer gleich untergehen und sich überschlagen 🙂 ).
    Viel FREUDE zurück ♥

  115. 115
    Gabi sagt:

    Ja Liebe Lumina,
    ich kann absolut nachfühlen, was für ein Kampf momentan bei Stefan stattfindet, der Verstand gab ja vor zu verstehen und plötzlich kommt was anderes-es kommen zweifelnde Gedanken-dann die alten Gedanken, es ja schon zu wissen und das ganze hin und her, dann die Gefühle dazu, ist wirklich nicht leicht.
    Und deshalb das einzig wahre, nur in sich/bei sich, da dort ALLES ist, wenn auch eine zeitlang vermischt mit angelesenen, aber es wird alles nach und nach erkannt und nicht mehr anerkannt.
    Es ist auch fast nicht mit Worten zu beschreiben, da wenn nicht aufgepasst wird die Gedanken mit reinhüpfen und es wieder verfälschen, deshalb sind eigentlich die einzig wichtigen Worte
    BEOBACHTEN jeden Moment und wenn das Wahre durchscheint, wird es bemerkt, also keine Sorge, es kann nicht übersehen werden.♥

  116. 116
    Gabi sagt:

    Ja Stefan,
    Hingabe ist etwas wundervolles, absolutes Vertrauen wundervoll♥♥♥
    „““und schon die Welle verlassen „“““
    Solange der Körper vorhanden ist, ist auch ein „Ich“ vorhanden, denn sonst wäre man nur „SEIN“ ohne eine Regung in diesen Spiel und da wird man immer wieder die Welle mal verlassen, doch je weiter der Weg gegangen wird umso weniger wird es vorkommen.
    Freu Freu für dich♥

  117. 117
    Stefan sagt:

    @Frosch,
    Du warst an dem ja schon näher dran als „ich“ nach deinen 6 Monaten Mantra.
    Das „ich“ von dem du jetzt sprichts ist für mich das Ego-„ich“. Dessen Erfahrung sind für mich nicht real.
    Wenn „ich“ alle Illusionen aufdeckt/usw. habe, dann kann mein Götliches-„Ich“ wirken und Erfahrungen fließen dann durch mich hindurch. Es gibt dann nicht mehr dieses festhalten und identifizieren mit Ihnen wie jetzt durch das Ego-„ich“.
    ALLE Erfahrungen werden dann wieder jungfräulich, auch wenn ähnlich Konstellationen wirken, wird die Erfahrung und auch die eigene Handlung im Moment NEU / SPONTAN sein. Das Leben wird dann erst wirklich LEBENDIG. Hast du die leuchtenden Augen der Kinder beim Spielen gesehen ?
    „Ich“ möchte wieder LEBENDIG SEIN 24*7*365 🙂

  118. 118
    Frosch sagt:

    Ich bin zwar kein Bibel-Freak, aber darin steht „werdet wieder wie die Kinder und ihr kommet ins Himmelreich.“ Das ist tatsächlich so. Wir müssen wieder lernen mit Kinderaugen zu sehen, wie du es selbst ja schreibst. Bis ca. 6 Jahre sind die Kinder rein und unverfälscht im Geist, bevor sie deformiert und zurehtgeschneidert werden für die Wirtschaft / Gesellschaft / das System.

  119. 119
    Alex / 2012Spirit sagt:

    Achtung! Ab sofort kann man auch auf einzelne Kommentare direkt antworten.

    118 Kommentare zu einem Beitrag, Respekt! Weiter so… 🙂

  120. 120
    Stefan sagt:

    @Lumina,
    Das mit den Mantren sehe ich anders. Hier finde ich hilft meine Neugierde und Wissensdurst.
    Das zuviel Wissen sammeln hat mich andererseits auch erkennen lassen, dass ich eigentlich nichts weiß.

    Beim Chanten wird, wie bei der Hingabe (Devotion) ein Zentrum im Unterbewusstsein gebildet, dass dann alles andere mit der Zeit verblassen lässt wenn es einmal stark ausgebildet ist. Hier hilft halt das tägliche Wiederholen.
    Diese Info fand ich hier:
    http://www.spiritualresearchfoundation.org/spiritualresearch/happiness/gaininghappiness/happiness_reducingincorrectimpressions_d
    http://www.spiritualresearchfoundation.org/chanting/

    Das Konzentrieren auf einen Punkt das muktananda13 erwähnt hat, ist vermutlich anders.

    Für mich ist jeder verschieden und dieser Austausch hilft die bunte Platte der Möglichkeiten zu erwähnen.
    Dann kann jeder, wie bei einem Büffet sich das aussuchen wo er sich hingezogen dazu fühlt.
    Dann muss man das üben, üben, üben und schauen ob es einen weiter bringt. Wenn man es nicht ausprobiert hat, wie z.B. mit den Mantras, dann kann ich auch nicht sagen ob es einem selbst hilft. Bei einem anderen kann alles anders sein.
    Wenn man den anderen nicht wirklich kennt, kann man nicht wissen was für ihn hilfreich ist.
    Auch wenn man ihn glaubt zu kennen, dann kann sein Karma oder Seelenplan doch was ganz anderes einfliessen lassen.
    Zuständig ist immer die Seele die in den Körper inkarniert ist. Beim Tod ist sie es die die Rückschau hält.
    Alles Gute ♥

  121. 121
    Stefan sagt:

    Liebe Gabi,
    Für mich muss kein persönliches-„ich“ vorhanden sein im Körper, die Seele/ das Bewusstein / das göttlich-„Ich“ das ja schon das Herz schlagen lässt und den Atem fliesen lässt, übernimmt dann halt alles.
    Das ist vermutlich aber nicht schlagartig, da gibt es vermutlich wie jetzt auch so ein Misch/Masch. Das sich mit der Zeit immer mehr in die eine oder andere Richtung verschiebt und auch ab und zu mal springt.
    Dann lass die FREUDE strahlen nach allen Richtungen ♥

  122. 122
    Stefan sagt:

    Alles Gute ♥

  123. 123
    Stefan sagt:

    In dem oben mal erwähnten “BBC Horizon – The Secret You” video. Ist auch Experiment mit Kleinkindern. Dies zeigte, dass die Identifikation mit dem Körper so ab ca. den 21 Lebensmonat anfängt.
    Da die Eltern, ja das weitergeben das sie selbst erfahren haben, glaube ich, dass wir schon früher wie 6 Jahre alt verbogen wurden, je nach Umgebung halt.

  124. 124
    Gabi sagt:

    ♥wenn du den Weg aus vollem Herzen gehst, wird es geschehen, nur du wirst/kannst es herausfinden.
    Alles Liebe mit auf den Weg aus ganzen Herzen, sende dir♥

  125. 125
    Lumina sagt:

    Zitat Stefan: „Dann muss man das üben, üben, üben und schauen ob es einen weiter bringt. Wenn man es nicht ausprobiert hat, wie z.B. mit den Mantras, dann kann ich auch nicht sagen ob es einem selbst hilft. Bei einem anderen kann alles anders sein“…

    Da stimme ich mit Dir überein. Trotzdem sehe ich gewisse Gesetzmäßigkeiten auf dem spirituellen Weg, sowie Wege und Umwege… Aber die eigene Erfahrung ist immer das Wertvollste, da hast Du vollkommen recht !
    Liebe Grüße von Lumina

  126. 126
    Stefan sagt:

    Hallo Alex,
    Gibt es eine Seite wo die Kommentare als links chronologisch aufgelistet sind ?
    Sonst kann es bei so vielen Kommentaren schwierig sein wenn jemand weiter oben was Antwortet das mitzubekommen.
    Gruss, Stefan

  127. 127
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Hallo Stefan
    nein das dann nicht mehr, es geht nur das eine oder das andere… ich weiss nicht was besser ist. Was meinst du?

  128. 128
    Frosch sagt:

    Hallo Alex
    Kann es sein, dass man nur 2x antworten kann? Oder ist Frosch mal wieder etwas doooof? 😉

  129. 129
    christian5 sagt:

    Hi Alex,
    mir persönlich gefällt die alte Ordnung auch besser. Dieses durcheinander hat zwar seinen Reiz, ist aber wirklich sehr unübersichtlich, weil schnell Kommentare übersehen werden können. Eigentlich ist das nur schön, wenn man alle Kommentare auf einmal lesen kann. Aber wenn dauernd neue hinzu kommen, verliert man schnell die Übersicht.

    Liebe Grüße
    Christian

  130. 130
    Stefan sagt:

    Hallo Alex,
    Danke !
    Dann lass uns mal so etwas mehr Erfahrung damit sammeln.
    Gruss, Stefan

  131. 131
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Frosch, Christian, Stefan,
    ich habe wieder das alte Kommentar-System hergestellt.
    Diese Technik… Einen Versuch war es wert 😉

    Herzliche Grüße
    Alex

  132. 132
    Frosch sagt:

    @Stefan
    Ab welchem Alter den nun genau die Kids deformiert werden, ist eigentlich nicht so wichtig (da fragt der Verstand wieder nach Genauigkeit). Tatsache ist, es passiert. Aber der Bibelspruch „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen“ (so der ganze Satz)
    Sagt eigentlich nichts anderes aus, als wieder zurück zu sich selbst, seinem Ursprung zu finden. Wieder mit Kinderaugen sehen, wieder die unbeschwerte Freude von damals entwickeln, den Zauber in einer Blume sehen….

  133. 133
    Stefan sagt:

    @Frosch,
    Wie muktananda13 so schön schreibt: „Je nach Charakter , kann man die Absolute Wahrheit erleben durch einen oder mehreren Yoga-Wege“
    Für mich ist die Genauigkeit zur Unterscheidung wichtig. Wobei ich sie stets als relative Genauigkeit sehe und nicht als absolute.
    Was ist der „Ursprung“ ? ist es die reine Seele vor der Inkarnation ohne Karma, oder der Körper mit der inkarnierten Seele und Karma, das macht für mich einen Unterschied.
    Eine „Blume“ zu sehen, heisst, dass man die Dinge schon benennt, man sieht sie nicht zum ersten Mal (also schon deformiert).

    Schwierig die Kommunikation unterschiedlicher „Charakter“, gell 🙂
    Trotzdem auch interessant die andere Sichtweise 🙂

  134. 134
    Frosch sagt:

    @ Stefan: Du möchtest wieder werden wir ein Kind, richtig?
    Ein Kind stellt sich all diese Fragen nicht……

  135. 135
    muktananda13 sagt:

    Stefan,

    im Grunde genommen sind weder Karma, noch Ego wirklich, noch diese oder andere Welten REAL.
    Warum?

    WEIL SIE DER ZEIT UNTERWORFEN SIND- und Zeit ist eine GEDANKLICHE ERSCHEINUNG, eine Gedankliche Bewegung,wie Raum auch. Dieser ist MATERIALISIERTER GEDANKE.

    Der Kosmischer Wille , die Ur-Idee gewinnt immer Raum, sie wird VIRTUELL real und sieht ausgedehnt so aus, wie du und alle Wesen jeweils, getrennt und auch zusammen ,eine kleine Scherbe der ganzen kosmischen Glas-Vase davon wahrnehmen können.

    Diese Realität das Kosmos samt Planeten, Sonnen, Wesen und all das, was Mikrokosmos unterm Mikroskop zu sehen ist, ist VIRTUELL. Ein Kosmisches Hologramm, das die Realität , die Wirklichkeit einer SEIFENBLASE hat.

    Ein Wassertropfen reflektiert die Sonne, ist aber nicht die Sonne.

    DAS IST DIE REALITÄT DER WELTEN.

    Ein Tropfen der Gesamtheit wird hineinprojiziert in dieses Hologramm , in eine Körper, der selber ein Teil dieses ist. Dies wird als Seele bezeichnet. Wenn der „Tropfen“ nun sich freiwillig sich mit der Einheit vereinigt- welche er eigentlich auch ist- , sagt man, hat man YOGA erlangt.

    Vor der Inkarnation gab`s weder Karma, noch etwas anderes außer Einheit.

    Das Rad der Wiedergeburten lässt Seelen wie Hamster im Hamsterrad drehen- bis sie den Entschluss fassen, durch Selbsterkenntnis auszusteigen .

    Darum ist ohne Wille, den Entschluss zur Selbstfindung , unmöglich .
    Darum ist Neugier und Freiheitssinn ausschlaggebend – damit die Wahnsinn treibende Karussell-Fahrtein Ende gesetzt wird.

  136. 136
    Stefan sagt:

    @muktananda13,
    Zitat: „Darum ist ohne Wille, den Entschluss zur Selbstfindung , unmöglich .
    Darum ist Neugier und Freiheitssinn ausschlaggebend – damit die Wahnsinn treibende Karussell-Fahrtein Ende gesetzt wird.“
    Danke 🙂

  137. 137
    Stefan sagt:

    @Frosch,
    Die Energie/Frequenz der Neugier beim Fragen und Spielen, ähneln sich irgendwie für mich, es kommt eine gewisse Lebendigkeit in mir auf. 🙂

  138. 138
    Frosch sagt:

    ……..“Darum ist Neugier und Freiheitssinn ausschlaggebend – damit die Wahnsinn treibende Karussell-Fahrtein Ende gesetzt wird…..“
    Alles kann zur Wahnsinns-Karussell-Fahrt werden……selbst die Suche nach der Erleuchtung.
    Neugier und Freiheitssinn aber, sind wunderbar und entsprechen dem Wesen eines Kindes, noch bevor es ‚geimpft‘ wurde mit dem Stoff, der sich Leben nennt.
    Schönen Abend allerseits, Frosch

  139. 139
    Stefan sagt:

    @Frosch,
    Mein Freiheitssinn ist SO GROSS, er lässt sich nichts aufdrücken oder einimpfen, man kann ihn auch als stur bezeichnen 🙂

  140. 140
    muktananda13 sagt:

    Man sollte wie ein Kind sein, das Gegensätze nicht kennt.

    Kindlich, jedoch nicht kindisch.

    Kinder fragen oft, damit sie erfahren und im Wissen wachsen.
    Erwachsene fragen oft nicht, damit man untereinander nicht wie große Kinder bloß gestellt werden. Doch sie wachsen im Wahren Wissen nicht.

    Wissen ist: – illusorisch/GELERNT- betrifft alle Lebensbereiche, besonders den Geistigen.
    – wirklich / ERFAHREN- betrifft alle Lebensbereiche, besonders den Geistigen.

    „Wahrlich, wahrlich, wenn ihr nicht wie Kinder werdet, werdet in das Reich Gottes nicht eingehen können.“

    Wer unter allen bunten Schalen drunter schaut, entdeckt DAS IMMER EINE.

    DAS BIST EBEN AUCH DU.

  141. 141
    muktananda13 sagt:

    Wer klug ist, ist auch willig.
    Und wer willig ist, sucht, bis er findet.

    Wer den Yoga-Weg geht, hat alle Chancen, innerhalb einer Wiedergeburt Vollkommenheit zu erlangen.

  142. 142
    muktananda13 sagt:

    Erleuchtung kann plötzlich , beim Warten eines Zugs oder Buses stattfinden, im Schlaf oder vor dem Einschlafen, beim Meditieren oder selbst auf der Toilette.

    Es gibt keinen garantierten Platz , Ort oder eine Bedingung dafür.

    „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“.

    „Übung macht den Meister“.

    Der Wind bläht , woher, wann und wohin ihm gefällt.

  143. 143
    muktananda13 sagt:

    Die Seele wird frei, welche an nichts mehr klebt.

    VOR ALLEM- AM GLAUBEN UND TENDENZEN.

    Wenn du alles fallen lässt, was selbst hoch gemauert hast, siehst dich als EWIGES, IMMER DA GEWESENES UND BESTEHENDES LICHT, DAS KEINE FORM , BEWEGUNG ODER ÄNDERUNG KENNT.

  144. 144
    Gabi sagt:

    Ja Stefan, lasse dich durch nichts aufhalten, wenn du den Wunsch im Herzen verspürst♥
    Hi Hi Lieber Muktananda, mein Herz springt beim lesen deiner ♥Worte

  145. 145
    muktananda13 sagt:

    Wenn ich die Augen schließe, sehe Dich.

    Wenn ich sie öffne, Dich sehe erneut.

    Als reines Licht erblicke Dich,

    Da ich auflöse mich, wirst Du erfreut.

    Wenn ich die Augen schließe, erblicke mich.

    Wenn ich sie öffne, mich sehe erneut.

    Als reines Licht erkenne immer mich,

    Da ich auflöse mich in Dir, so Dich erfreut.

    Wenn ich die Augen schließe, sehe Licht.

    Wenn ich sie öffne, Licht wird zur Natur.

    Als reines Licht erstrahlt immer die Sicht,

    Es ist nur Ganzheit,nicht mal ein Kontur.

  146. 146
    muktananda13 sagt:

    Ach, Liebes, wo ich schreibe, kommst du mir nach!

    Welch`eine Überraschung!

    Ich umarme dich, Kleines mir großem Herz!

  147. 147
    muktananda13 sagt:

    Wenn der Mensch aufhört, aus seiner Menschlichkeit zu vespern, wird sich aus seiner Göttlichkeit sättigen.

  148. 148
    muktananda13 sagt:

    WIRKLICHKEIT ERSCHEINT STRAHLEND DORT, WO DER GLAUBE UNTERGEHT.

    Wenn ihr eure Persönlichkeit zur Seite schiebt, entdeckt ,was wir alle sind.

  149. 149
    muktananda13 sagt:

    Intelligenz heißt Potenzial auszunutzen.
    Weisheit heißt ,wenn das Potential spricht.

    Alles ist eine Frage der Potentialität.
    Alle Welten sind nur Fenster der Potenzialität , die weder Anfang, noch Ende kennt.
    Dies ist der Reine Geist selbst.

    Doch weise wird man nur, wenn man nicht nur Weisheit liest oder hört- sondern wenn sie sich selbst in sich offenbart, wie der Duft beim Aufblühen einer Knospe .

  150. 150
    muktananda13 sagt:

    Ich bin nicht etwa gekommen, um euch Regel vorzuschreiben, sondern um sie aufzusschneiden.

  151. 151
    muktananda13 sagt:

    Keine Weisheit kann dir zeigen, was du bist- nur sagen, wie du bist.

    Keine Weisheit kann dich lehren, was du selbst bist- sondern nur dir dran erinnern.

    Keine Weisheit ist eine Lektion, sondern eine Inspiration.

  152. 152
    muktananda13 sagt:

    DIE ESSENZ DER ERLEUCHTUNG IST DIE BEOBACHTUNG DES DENKENS.

    Wenn der Geist aufhört, sich als Denken in sich hinaus zu projizieren, zieht er sich wieder in sich zurück wie eine Schildkröte in ihren Panzer. DAS IST YOGA.

    Wenn der Geist nichts mehr erschafft, hat man Yoga verwirklicht.

  153. 153
    muktananda13 sagt:

    GLAUBE selbst Weisen nicht.

    ÜBERZEUGE dich davon!

  154. 154
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Lieber muktananda13,
    bitte tu uns doch einen groooooooßen Gefallen und schreibe lieber einen oder zwei lange Kommentare, anstatt zahllose kleine.

    DAAAAAAAAAAAAAAAANKE

    Love and Peace
    Alex / 2012Spirit

  155. 155
    muktananda13 sagt:

    Im Höchsten , Reinsten Zustand gibt es weder Unwissen, noch Weisheit- sondern Einheit. Alles Eins.

  156. 156
    muktananda13 sagt:

    Einverstanden Alex.

    Doch kleine Kommentare werden schneller gelesen und auch verstanden- die Längeren längst vergessen.

    Love ,peace and wisdom. All together are FREEDOM.

  157. 157
    Frosch sagt:

    Ich zitiere mich ungern selbst, aber why not:
    …..“Alles kann zur Wahnsinns-Karussell-Fahrt werden……selbst die Suche nach der Erleuchtung…….“

  158. 158
    Alex Miller 2012Spirit Alex Miller 2012Spirit sagt:

    @ muktananda13,
    Find ich super! Danke dir!

  159. 159
    muktananda13 sagt:

    Ja, Frosch,

    selbst das kann zum Karussell werden.

    Doch was man nicht sucht, findet man nicht unbedingt.
    Wenn Suche als Ziel wird, wird sie zum Karussell.

    DIE WAHRE SUCHE BESTEHT AUS BEOBACHTEN DER DENK-SUBSTANZ.

    Einen schönen Abend zusamen!

  160. 160
    Frosch sagt:

    Danke, dir ebenfalls ‚Muki‘ 🙂
    Ich leg meinen Frosch-Geist mal zur Ruhe.

  161. 161
    Lumina sagt:

    @ Mukatananda13
    Zitat Alex: Lieber muktananda13,
    bitte tu uns doch einen groooooooßen Gefallen und schreibe lieber einen oder zwei lange Kommentare, anstatt zahllose kleine….“
    Zitat Muktananda 13: „Doch kleine Kommentare werden schneller gelesen und auch verstanden- die Längeren längst vergessen.“………

    Aus: Richard Bach, Illusionen :
    „………………. Weißt Du noch, was du zu mir gesagt hast, als du mein Problem entdecktest? Dass niemand zuhörte, einerlei, wie viele Wunder ich vollbrachte?…
    Du hast gesagt, ich hätte tatsächlich ein Problem, wenn mein Glück davon abhänge, dass die Leute sich darum kümmern, was ich zu sagen hätte. Deshalb bin ich hierher gekommen, um das zu lernen. > Es macht nichts, ob ich mich anderen mitteile, oder nicht< . Ich suchte mir diese ganze Lebenszeit aus, um mit irgend jemandem die Welt, so wie sie zusammengefügt ist, zu teilen. Ich hätte mir genausogut aussuchen können, gar nichts zu sagen. Das SEIN braucht mich nicht, um irgend jemandem zu erklären, wie es funktioniert…… "

    Zitat aus dem Buch von Richard Bach, Illusionen, Ullstein Verlag, einem der spirituellsten Bücher, die ich kenne… Ich denke, wenn Samen auf einen fruchtbaren Boden fallen, werden sie auf jeden Fall und aus jeder Form heraus aufgehen, auch aus längeren Texten.
    Liebe Grüße von Lumina

  162. 162
    Stefan sagt:

    @Frosch,
    Ja, meinen letzten Kommentar and dich hätte ich eigentlich nach 5 Minuten schon wieder gelöscht (geht aber hier nicht) oder abgeändert, oder durch eine Kissenschlacht ersetzt hahaha 🙂
    Einen schönen Sonnentag 🙂

  163. 163
    Stefan sagt:

    Also, „Ich“ habe kein Problem damit wie Mukatananda13 seine Einträge gestaltet !
    „Ich“ ziehe Vielfalt und Abwechslung und Toleranz, jeglicher Norm vor.
    Alles Gute, Stefan

  164. 164
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Stefan,
    ich habe Mukatananda13 auch nur liebevoll darum gebeten, nichts weiter.
    Glaubst du ich wäre deswegen intolerant??

  165. 165
    Stefan sagt:

    @Alex
    N E I N

  166. 166
    Stefan sagt:

    @Alex
    Zuerst waren die mehreren Einträge für mich auch ungewohnt.
    Darüber habe ich reflektiert und nun den Impuls gehabt es aus meiner Sicht auszudrücken.
    Jeder kann das letztendlich nur für sich selbst entscheiden, wenn er die Worte hört oder über was reflektiert und dann in sich hineinfühlt, ist da eine Resonanz in mir oder keine. Wenn eine Resonanz da ist, dann kann man da weiter forschen, wenn man will, welche Programme/Glaubenssätze/Konditionierungen etc., könnten da involviert sein und möchten aufgelöst werden…
    Alles Gute, Stefan

  167. 167
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Stefan,
    alles gut 🙂

    Lg
    Alex

  168. 168
    muktananda13 sagt:

    In der Tat, ist es so – wenn der Boden fruchtbar ist und auch der Regen kommt, die Samen auch gedeihen.

    Nur: auf jedem Boden gedeiht meist und auch schneller das Unkraut.

    Das Herz ist der Navi , ist Richtung weisend .
    Ein offenes Herz öffnet auch den Verstand.
    Schließlich wohnt dadrin dieselbe Essenz- nur die Flakons sind anders.
    Wo der Verstand zu ist, kann mit Wille und Herzen ihn öffnen.
    Ist das Herz auch zu, bleibt nur der Wille übrig.
    Wenn aber auch der Wille fehlt, fehlt ganz das Leben .

    Das Herz ist das Tor, welch` die Ewigkeit bereit hält.

  169. 169
    Frosch sagt:

    @ Muki ……..“Das Herz ist das Tor, welch` die Ewigkeit bereit hält……“
    Das hast du schön auf den Punkt gebracht. Danke!

  170. 170
    muktananda13 sagt:

    Der Verstand fragt sich, wozu das Herz gut ist.
    Das Herz fragt sich nichts.Es fühlt alles.
    DAS HERZ IST DIE ANTWORT ALLER FRAGEN.

  171. 171
    muktananda13 sagt:

    Dies z. B.

  172. 172
    muktananda13 sagt:

    Man kann kaum Fotos /Bilder an/zufügen.

  173. 173
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Muktananda13,
    entweder du postest einen Link oder du schickst mir eins, ich kann es dann einem Kommentar von dir hinzufügen.

    Lg
    Alex

Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie uns! (Kommentare, die sich nicht auf das Thema beziehen, werden gelöscht)

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.