Das stete Vertrauen zum Fluss des Lebens

20 Mrz 2014 Von Kommentare: 4 Entwicklung des Menschen, Zeitenwandel

Fluss des Lebens

Der frühe Frühling ist den Wolken gewichen, aber das Herz bleibt offen und in voller Freude auf das, was kommen mag. Eine sehr merkwürdig vielseitige Zeit zur Zeit. Und nach wie vor werden die Menschen jetzt mit ihren unbearbeiteten Gedanken und Gefühlen konfrontiert. Wobei jeder seine eigene Weise hat, damit umzugehen. Viele leiden nur darunter, dass in ihnen plötzlich so viel geschieht. Oder sie blicken nur nach außen, um anhand der Resonanzen, die in ihr Leben treten, in baßes Erstaunen auszubrechen. Ohne zu erkennen, dass sie selbst die Ursache für diese Entwicklungen sind. Ob das Krankheiten sind oder Trennungen: Es hat alles seinen Ursprung im eigenen Denken.

Selbst wenn sich die äußeren Mächte gegen einen stellen. Auch diese Erfahrungen sind Resonanz und finden ihre Ursache im eigenen Denken und Handeln. Auch wenn dies schmerzt, die Selbsterkenntnis ist der einzige Weg aus der Falle. Und nur durch die Erkenntnis, wo wir uns selbst blockieren, finden wir die Tür in die Freiheit. Manchmal kann man aber an den äußeren Begebenheiten wenig ausrichten, selbst wenn wir unser Innerstes verändert haben. Weil wir ein Leben leben, in dem eben viele Dinge zusammenspielen. Zum Beispiel das Thema Finanzen. Je nachdem auf welchem Arbeits-Spielfeld man sich bewegt, ist es eben schwieriger, reich zu werden. Oder Erfolg zu haben. Wobei man sich dann auch die Frage stellen sollte, wie definiert man Erfolg? Benötigt man tatsächlich den Reichtum, den man sich so erwünscht? Manche Talente und Fähigkeiten werden in diesen Zeiten eben nicht ausreichend honoriert. Da kann dann auch keine innere Befreiung etwas daran ändern.

Wenn ich in einem See fische, der nur drei Fische zur Verfügung hat, kann ich nicht mehr rausholen. Ich könnte natürlich in einem anderen Tümpel fischen gehen. Ein Tümpel, indem sich viele Fische tummeln. Doch dazu müssten wir uns wahrscheinlich in einer Weise verändern, die wir vielleicht gar nicht wollen. Wenn ich auf-Teufel-komm-raus meine Talente leben will, muss ich eben akzeptieren, wie meine Fähigkeiten vom Kollektiv honoriert werden. Selbst wenn andere, die ähnliches anbieten, scheinbar mehr Erfolg haben. Da muss man genau hinsehen, ob ich A) das Finanzthema generell geklärt habe, und ob ich B) überhaupt bereit bin, mich in einen Beruf zu begeben, der mir nicht hundertprozentig entspricht, nur des schnöden Mammons Willen.

Abgesehen davon, dass wir innerlich bereits reich sind (ohne dies oft zu bemerken), und wahrer Erfolg nicht unbedingt in Euro zu messen ist, sind gerade jene, die sich in dem Bewusstsein der Veränderung tummeln, oft unzufrieden mit dem herrschenden System. Wenn man das aktuelle, extrem materialistische System aber ablehnt, ist es auch kein Wunder, dass man das damit verbundene Finanzkonzept in denselben Topf wirft, und dementsprechend ablehnt. Eine Diskrepanz, die das einfache Dasein erheblich erschwert. Einerseits wollen wir Geld verdienen, aber andererseits wollen wir eine neue Welt aufbauen. Diese beiden Gedanken torpedieren sich gegenseitig, bis wir eine Möglichkeit finden, das Thema zu harmonisieren. Solange bleibt eins:

Die Akzeptanz dessen, was gerade ist.

Geben wir uns einfach dem Augenblick hin und nehmen das Leben so an, wie es eben ist. In dieser Akzeptanz entsteht eine Ruhe, in der Vertrauen zu finden ist. Und schon allein dadurch erschaffen wir eine neue Resonanz, die sich dann auch in unserem Äußeren zeigen wird. Verwurzelt in diesem Vertrauen erkennen wir, dass das Leben immer weiter geht. Auch die schwierigen Situation sind einmal vorbei. Und das geht einfacher, wenn wir das Leben in aller Ruhe und ohne Stress annehmen. Auch wenn die Finanzen uns mal wieder an die Kante drücken, und wir uns am Abgrund entlanghangeln: Es ist, wie es ist. Diese innere Ruhe und das stete Vertrauen zum Fluss des Lebens hilft uns aus diesem Tal, bis unsere individuelle Kraft mit der kollektiven Kraft zusammenfließt, und Geld endlich dahin fließt wo es sinnvoll ist.

Solange gilt es für uns, Ruhe zu bewahren und uns nicht kirre machen zu lassen. Denn es geht immer weiter…
Herzensgrüße, Mario Walz

PS: In eigener Sache: Ich würde gerne einmal mit Koma-Patienten arbeiten. Mich interessiert es vor allem, wohin sich Geist und Seele dieser Menschen verzogen haben. Freue mich auf Kontakte dahin gehend…

Beitragsbild: Gehvoran.com

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Frosch sagt:

    Lieber Mario
    Sehr schöner und wahrer Artikel. Annehmen, von allem was ist. Inklusive sich selbst. Ein Original sein. In jeder Hinsicht. Sich jeden Tag neu erfinden. Und wenn’s mal nicht so toll läuft, sich selbst hinterfragen, was denn ICH nun damit zu tun habe.
    Lernen, auch in den kleinen Dingen das Grosse zu sehen. Nicht verkrampft am Ufer festhalten, sondern sich in die Mitte des Flusses begeben und sich in Vertrauen treiben lassen.
    Liebe Grüsse
    Frosch

  2. 2
    Lumina sagt:

    Zitat: “ …Manchmal kann man aber an den äußeren Begebenheiten wenig ausrichten, selbst wenn wir unser Innerstes verändert haben….“ und :“Die Akzeptanz dessen, was gerade ist.“….
    Ja,. das stimmt, da hilft nur „akzeptieren“. Aber,- was immer verwechselt wird, „Akzeptieren“ heißt nicht „Resignieren“. Das ist ein großer Unterschied. Es gibt so viel Negatives in der Welt, Ungerechtigkeiten, Lügen, Grausamkeiten usw.
    Einige davon kann man verbessern , andere aber im Augenblick nicht. Es steht z.B. nicht in unserer Macht, Hunger oder Krieg in der Welt wirksam abzuschaffen.
    Man macht sich nur kaputt, wenn man sich in Hass, Wut und Ablehnung hineinsteigert, sei es gegenüber Regierungen oder Einzelpersonen.
    Aber man kann , wenn man einmal die Situation als gegeben akzeptiert hat und eine Veränderung wünscht, Kraft schöpfen, an sich arbeiten, sich informieren, Netzwerke aufbauen und dann aus dieser neuen Kraftposition heraus versuchen, die Dinge zu ändern, so weit man es vermag. Das gleiche Prinzip ist auch auf Chef´s , Lehrer, Hauswirte oder ähnliches anzuwenden, da gibt es keinen Unterschied. Aber zuerst kommt die Akzeptanz.
    Liebe Grüße von Lumina

  3. 3
    Stefan sagt:

    @Mario
    Ich fand folgendes sehr interessant, hier spricht ein Dr. Alexander (Neurochirurg), von seiner tiefen-Koma bzw. Nahtod-Erfahrung:
    http://www.youtube.com/watch?v=i77K4tft0b8
    Auf deutsch gibt es ein Buch von Ihm (habe ich nicht gelesen)
    „Blick in die Ewigkeit: Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen“.

    Ansonst ist es vermutlich abhängig davon ob die jeweilige Erfahrung, die da gemacht wird, die Erlaubnis bekommt ins Bewusstsein zu dringen und nicht verdrängt wird etc..
    Alles Gute, Stefan

  4. 4
    muktananda13 sagt:

    Mit 27 kam ich ins Krankenhaus wegen einer akuten Blinddarmoperation .
    Auf dem OP-Tisch liegend, spürte ich , wie ich mich vom Körper löste und mich blitzartig wiederfand in einem Meer, einem Ozean aus Licht , wo alle möglichen Lichter , wie Sonnen unterschiedlicher Intensitäten , wie im All auch, drin schwammen und und mich sich näherten. Auch ich war nichts anderes als eine dieser Sonnen ! Diese Erfahrung kannte und kenne ich sehr gut aus der Yoga -Praxis, jedoch diesmal geschah ohne jegliche Konzentration – wie ich nur einmal im Bett liegend, mitten in der Nacht , es erleben durfte.

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