Die weiße Leinwand

28 Mrz 2014 Von Kommentare: 34 Allgemein, Sonstiges

Silvia Cristini "Peaceful Warrior"

Wie fühlt es sich an, wenn man vor einer noch weissen Leinwand steht? Wie kommt man mit der Leere zurecht? Ein mir sehr vertrauter, nahestehender und erfolgreicher Künstler sagte mir einst, dass er die Leere auf einer Leinwand nicht ertragen kann und all seine Gemälde, noch bevor er anfängt zu malen, etwas enthalten müssen. Ein paar Striche, eine Fotokopie, eine Projektion, irgendwas, Hauptsache nicht weiss. Das Weiss würde ihn erdrücken. Es würde bedrohlich wirken auf ihn. Er käme sich verloren vor, ängstlich und allein. (Bild Copyright: Silvia Cristini „Peaceful Warrior“)

Die Leere also kann bedrohlich wirken. Selbst auf einer weissen Leinwand. Dies schien mir ein interessanter Aspekt und ich begann, mich vertieft damit zu befassen. Was fühlte ich, wenn ich male? Erging es mir ebenso wie ihm? Bekam ich Angst, ein beklemmendes Gefühl, verschlang mich gar die Leere, oder aber schenkte sie mir gar etwas? Vielleicht Freiheit?

Ich wurde also zu meinem eigenen Beobachter

Ich stand also vor dieser weissen Leinwand und beobachtete meine Gedanken. Was ist, wenn ich bereits mit dem ersten Strich alles zerstöre? Was ist, wenn ich die Jungfräulichkeit des unberührten Gemäldes mittels eines einfachen, jedoch völlig unbedachten Pinselstrich zerstöre? Ich bemerkte als Erstes eine Art Schwellenangst. Angst, den ersten Pinselstrich zu machen. Angst, den ersten Schritt zu tun. Denn jetzt war alles noch gut. Alles war offen. Aber wenn ich den ersten Pinselstrich ansetze, ist die Leere zerstört und ich habe eine Richtung vorgegeben. Was ist, wenn es die falsche Richtung ist? Kann ich dann noch etwas ändern, kann ich dann noch umkehren? Oder ist dann die Leinwand zerstört? Ist dann mein Leben zerstört?

Mut

Malen erfordert also auch ein wenig Mut. An Mut fehlt es mir grundsätzlich nicht. Jedoch jetzt, wenn ich so vor dieser weissen Leinwand stehe, merke ich, dass ich Angst vor dem alles entscheidenden Schritt habe. Etwas zu verändern. Eine neue Richtung vorzugeben. Niemand ist da, um nach Rat zu fragen. Ich allein muss entscheiden. So erschien alsbald ein Engelchen und ein Teufelchen auf meiner Schulter. Das eine rief „warte und überlege dir gut, was du tust“ und das andere rief „mach endlich, worauf wartest du?“ Ein Gezanke im höchsten Masse, dabei sollte Malen doch ein stiller Prozess sein. Entspannend. Fast meditativ. Einen kurzen Moment war ich fast unfähig etwas zu tun, ich stand wie versteinert da und wäre mir nicht genau dann der mit Farbe versehene Pinsel aus der Hand gerutscht, wäre ich wohl heute noch unfähig mich zu bewegen. Dieser Farbklecks, welcher aufgrund des gefallenen Pinsels entstand, liess innerhalb Bruchteilen von Sekunden die Leere in ein Etwas verwandeln. Der erste Schritt war getan. Doch ich war das nicht. Jemand tat den ersten Schritt für mich.

Wer war das?

Hat mein Unterbewusstsein meine Hand schwach werden lassen, sodass ich den Pinsel fallen lassen musste und ich keine andere Wahl hatte? Hätte es auch anders laufen können, oder gab es nur diese eine Möglichkeit? Die Sache rückgängig machen konnte ich nicht, es war passiert, die Sache war nun vorgegeben. Nun nahm alles seinen Lauf. Den ersten Strich auf einer Leinwand zu setzen ist zu vergleichen mit dem Wagnis einen Schritt ins Ungewisse zu tun. Ich kann stehenbleiben oder aber ich kann vorwärtsgehen. Bleibe ich aber zu lange stehen und wage nicht, den ersten Pinselstrich zu setzen, den ersten Schritt, werde ich womöglich von selbst darauf gestossen. Jemand wird mich darauf stossen. Jemand wird mir aufzeigen, dass ich hätte den ersten Schritt machen müssen, den ersten Pinselstrich. Wie ein Maler ein Gemälde erschafft, so können wir unser Leben erschaffen. In jedem Moment neu. Wir haben alle möglichen Farben zur Verfügung.

Wir haben die Wahl, ob wir es selbst erschaffen, selbst malen, oder ob es für uns gemalt wird. Wird es für uns gemalt, dürfen wir uns hinterher nicht beklagen, dass die Farben dunkel sind, schwarz, düster, erdrückend, traurig. Malen ist ein Erschaffen einer neuen Welt. Als Maler ist man Kanal. Das entstandene Bild ist eine Projektion des Geistes. Es spiegelt die Welt. Es ist manifestiertes Sein. Wenn man als Maler im Herzen ist, kann man die Göttlichkeit durch sich hindurchfliessen lassen und durch die Hand auf die Leinwand projizieren. Etwas, das zeitlos ist. Dass Gemälde zeitlos sein können, zeigen uns all diese wundervollen Gemälde auf, welche wir in Galerien bewundern dürfen. Wer sich die Zeit nimmt und in aller Zentriertheit vor solch einem Gemälde steht, spürt die Anwesenheit des Künstlers. Denn sein Spirit ist für immer darin verewigt.

Da ist ein Gefühl, da ist ein Erleben möglich, ein sich Einfühlen in die Seele des Erschaffers, des Künstlers, des Vaters. Eins werden mit einem Kunstobjekt. Eins werden mit sich selbst.

34 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Silvia,
    interessante Einblicke in die Seele einer Künstlerin. Der Ausdruck von Emotionen auf einer Leinwand als Spiegelbild eigener Reflektion. Dies sind ganz neue Ansätze für mich als Mensch, der mit Malen noch nie richtig in Kontakt kam.
    Danke für diesen wertvollen Beitrag!

    Herzliche Grüße
    Alex

  2. 2
    muktananda13 sagt:

    Weiß ist die Gesamtheit aller Farben- das weiß jeder Künstler, und nicht nur.

    LEERE IST FÜLLE.

    Leere gibt es nicht.
    Wenn sie geistig eintritt, ist die FÜLLE.

    Weil Leere ist das Fehlen aller Trübe .

    DAS WEIßE LICHT WIRD ZU REGENBOGEN, WENN EIN WASSERTROPFEN DA IST.

    Auf die Betrachtung kommt immer darauf an- das Auge lässt sich stets täuschen- UND MIT IHM DER VERSTAND UND DAS GANZE WESEN, SELBST DIE SEELE M U S S DAS ANNEHMEN.

    Die Perfektion wird gebrochen, wenn das Ego da ist. Und selbst es ist Illusion.

  3. 3
    muktananda13 sagt:

    DAS GANZE MENSCHLICHE LEBEN IST EIN GÖTTLICHES KUNSTWERK – ES IST VOLLENDET, ES TÄUSCHT PERFEKT- UND LÄSST GEGLAUBTE EVOLUTION ZU.

    Diese findet statt-doch INNERHALB der Seifenblase der Illusion , wo Bewegung, – Änderung als Progress und/oder Regress stattfindet .

    Im NEBLIGEN TAL IST WARM ODER KALT, DOCH FEUCHT— auf der Bergspitze trocken und sonnig.

  4. 4
    Lumina sagt:

    Liebe Silvia !
    Ein wunderschöner Artikel, für mich, die ich ja auch in Öl male, besonders interessant.

    Zitat: …“Wie fühlt es sich an, wenn man vor einer noch weissen Leinwand steht? Wie kommt man mit der Leere zurecht?…Zitat Ende

    Solch ein unbestimmtes banges Gefühl habe ich auch immer vor jedem neuen Bild. Aber dann stürze ich mich einfach hinein….

    Ob es ( erst einmal in meinen Augen) gelingt oder nicht, ist ganz verschieden, das liegt nicht mehr in meiner Hand. Je mehr ich mit dem Gemalten unzufrieden bin, „kämpfe“ und ausbessere, umso weniger gelingt es. Da kommt dann mein Ego, mein Verstand mit ins Spiel. Im Grunde wäre es besser, dann damit sofort aufzuhören und etwas anderes zu machen. Es war einfach nicht der richtige Tag und die richtige meditative Stimmung.

    Sehr schön finde ich auch Deine Überleitung auf das menschliche Leben: Zitat: …. „Wir haben die Wahl, ob wir es selbst erschaffen, selbst malen, oder ob es für uns gemalt wird“ …… Zitat Ende

    Auch bei meinem Beispiel betrifft es das Annehmen, das Mitfließen , Geduld und Intuition. Alles Eigenschaften, die auch im alltäglichen Leben gebraucht werden.

    Zitat: „…..Malen ist ein Erschaffen einer neuen Welt. Als Maler ist man Kanal. Das entstandene Bild ist eine Projektion des Geistes. Es spiegelt die Welt. Es ist manifestiertes Sein.“….Zitat Ende
    Genauso ist es, als „Maler ist man Kanal“ , – so empfinde ich es auch.

    Liebe Grüße von Lumina

  5. 5
    muktananda13 sagt:

    Kunst ist schön , denn sie öffnet die Seele als Ausdruck. Doch sie kann sie im Netze auch verstärkt weiter verbinden.

    ALLES RELATIV. A L L E s , was Form hat. .

  6. 6
    muktananda13 sagt:

    Wenn der Künstler fühlt und sich dabei denkt : „ICH schaffe das “ ,ganz überzeugt davon, so vertieft er sich nur weiter in der Illusion .

    Ich, als „muktananda“, bin selbst Kunstmaler .

    DIE GANZE WELT, DAS GANZE UNIVERSUM IST NUR `NE MALEREI.

  7. 7
    muktananda13 sagt:

    MAYA

    Aus Licht und Schatten kommt die Form hervor,
    Und daraus entsteht das Nachher und Bevor,
    Kontrast ohn`Gegensätze ist nicht sichtbar,
    Tonalitäten ohne Zahl sind hier alle gar.

    Weiß wird aus der Mischung aller Farben,
    Doch Schwarz tritt hervor, nachdem sie starben.
    Beide sind da nur in Bezug auf Farben,
    Dich die sind nicht -wirklich, sondern Narben.

    Die ganze Welt ist eine Malerei,
    Mit Ton und Farben, Formen allerlei,
    Des Zuschauers leicht täuschbare Aug`irrt,
    Für ihn ist wahr das Kunststück, ist verwirrt.

    Er schaut nun auf die gemalte Szene,
    Plötzlich dehnt sich alles als es käme,
    Die Konturen sind lebendig, Formen wahr,

    Aus Nichts kommen Wirbel und die Wogen,
    Wellen strömen ein wie Ewig-Böden,
    Aus der Starr Zeit kommt ein Rollen hervor,
    Ganzes Panorama ist wie nie zuvor.

    Donner, Blitz , sonne und Regen, Landschaft,
    -alles gebärt sich und wird abgeschafft,
    Gezeiten und alles Zeit wechseln sich,
    Es atmet, bebt, blitzt und rhythmisch dreht sich.

    Und auf einmal, das Ganze bleibt still:
    Die Zeit, Bewegung und der Raum- Spiel;
    All das Getöse ist nur ein Gespenst,
    Alles ist wieder wie es war: gebremst.

    Der Zuschauer hat es bewirkt: er hat
    Die Augen zugemacht, sein Blick ist matt,
    Der Zauber ist verschwunden, aufgelöst,
    Der Seher kennt den Trick- ER IST ERLÖST.

  8. 8
    muktananda13 sagt:

    Ha, ha, ha! Nur ein Film, ein Göttliches Theaterstück, ja Divina Comedia, diese Serie ist wirklich sehenswert!

  9. 9
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Lieber Muktananda13,
    „Ich, als “muktananda”, bin selbst Kunstmaler“.

    Was malst du denn für Bilder? Zeig uns mal eins.

    Lg
    Alex

  10. 10
    muktananda13 sagt:

    Wenn man erwacht, wird man geschockt.
    Wird man geschockt, wird man richtig wach.

    WENN DER WECKER LEISE IST, SCHLÄFT MAN WEITER.
    WENN LAUT, WIRD MAN WACH.

  11. 11
    Silvia sagt:

    Liebe Lumina
    Wundervoll, du malst auch! Wie schön. Und ich musste schmunzeln….ja, kenn ich auch. Wenn man nicht wirklich ‚frei‘ ist im Geist, wird es nichts. Zumindest für mich persönlich. Lustigerweise aber für manch andere schon (für die Betrachter meines Bildes). Andere sehen folglich etwas anderes im Gemälde als ich. Ich wollte schon Bilder vernichten, da kam wer und meinte, genau dieses gefällt mir. Und so denke ich, spiegelt vielleicht gerade sein Inneres das Gemalte von mir und es passt dann für ihn. Folglich sieht jeder etwas anderes im Bild. Wenn ich ein Bild zu meiner eigenen Zufriedenheit fertig gestellt habe, fühle ich mich fast ‚high‘. Gratis und Franko 🙂

    Lieber muktananda13
    Du malst auch? Super! Welchen Stil? Fliesst es einfach durch dich durch?
    Erlebst du auch eine Art Zeitlosigkeit? Malen ist ja auch Meditation. Und ich glaube, viele Maler sind auf eine Art und Weise spirituell.

    Liebe Grüsse, Silvia

  12. 12
    Silvia sagt:

    @ muktananda13
    Es fliesst tatsächlich durch dich durch, wie ich auf dem Bildchen erkennen kann. Toll 🙂

  13. 13
    muktananda13 sagt:

    Liebe Silvia ,

    Zeitlosigkeit bedeutet Verstandsausschaltung.

    Doch Meditation ist ein wenig mehr.

    Wenn man malt, kreiert, erschafft.
    Schaffen gehört einem bestimmten „Teil“ der Seele.
    Der Verstand ist der schöpferische Anteil – samt das Gefühl.

    Der Gedankenkörper und Emotionalkörper tretten da in den Vordergrund- doch die Wirklichkeit ist im Hintergrund.

  14. 14
    muktananda13 sagt:

    Nun, gut, schön oder hässlich sind beide die Backen der Illusion, Liebes, ausnahmslos.

    PERFEKTION IST BEREITS IN DER WEIßEN LEINWAND.

    PERFEKTION IST LICHT.

  15. 15
    muktananda13 sagt:

    In jedem Wesen schläft ein Buddha und wacht ein Jesus- es kommt darauf an, ob man ihn erwachen lässt.

  16. 16
    muktananda13 sagt:

    Ich schlürfe nun den Bierkrug zu Ende…

  17. 17
    Silvia sagt:

    Ja, das stimmt muktananda13 -> PERFEKTION IST BEREITS IN DER WEIßEN LEINWAND.
    ..und doch bemalst du sie mit Farben…zerstört man dann die Perfektion?

  18. 18
    muktananda13 sagt:

    Oder, wie die Römer es sagten: „In vino veritas.“.

  19. 19
    muktananda13 sagt:

    In birra veritas

  20. 20
    Silvia sagt:

    Prost 😉

  21. 21
    muktananda13 sagt:

    Nehmt bitte das Leben nicht zu ernst.
    Es ist ein Traum- mit Erwachungschancen.

    ALLES GEIST UND LEBEN IST UNENDLICHES POTENTIAL.

    Die Wahl liegt immer an dir- im Herzen und Verstand.
    Verkoppelt, erschaffen sie Großes!

  22. 22
    muktananda13 sagt:

    Prost, Freunde des Lichts !!!

  23. 23
    muktananda13 sagt:

    Die Biene lebt nur etwa 30 Tage- davon etwa 25 schlürft sie nur Nektar. Alle Blüten lässt sie liegen.

  24. 24
    muktananda13 sagt:

    Nein Silvia, Perfektion ist unzerstörbar, doch stets HINTER der Interpretation.
    DAS IST DAS WEIßE.

  25. 25
    muktananda13 sagt:

    EINE FORM IST NUR EINE INTERPRETATION- 1(EINE) FORM-ANNAHME AUS DER UNZÄHLIG POTENTIALEN!!!!!!!!!

  26. 26
    muktananda13 sagt:

    DIE PERFEKTION IST DAS LICHT.

  27. 27
    muktananda13 sagt:

    DIE FARBE IST BEREITS INTERPRETATION- Nur eine Frequenz, die das menschliche Auge täuscht.

  28. 28
    muktananda13 sagt:

    Verstehst du es, Liebes????

  29. 29
    Silvia sagt:

    muktananda13
    Natürlich verstehe ich das. Ich mache nun das Gleiche wie du. Ich sitze raus an die Sonne. Und geniesse etwas trinkbares…
    Danke für deine Inputs. Schönen Abend dir! Und geniess dein Bier. Tschüss 😉

  30. 30
    muktananda13 sagt:

    Schönheit hat die Rolle der Verfeinerung der Sensibilisierung.
    Das ist die Rolle der Kunst insgesamt.

  31. 31
    muktananda13 sagt:

    Ciao Bella! Euch allen auch! Genießt das LEBEN im Ur-Wissen , dass es doch ein Göttliches Theaterspiel ist!!!! Doch in vollen Zügen und … Wissen!!!

  32. 32
    Anna sagt:

    Ich male auch 🙂
    Ich liebe es zu Malen und besonders dann meine Bilder anzusehen, nur leider gefallen mir nicht immer alle meine Bilder.

    Ich Wünsche mir sehr eine Künstlerin zu werden, leider bin ich noch keine.
    Aber ich Glaube daran das ich es Schaffe 🙂
    Brauch nur noch ein wenig Übung meine eigene Kunst zu finden ^^

  33. 33
    Silvia sagt:

    Liebe Anna
    Danke für deine Worte. Ob jemand ein Bild schön findet oder nicht, liegt immer im Auge des Betrachters. Wenn du dich zum Beispiel schlecht fühlst, siehst du etwas völlig anderes in einem Bild, als wenn du dich gut fühlst.
    Es ist wie im Leben. Das, was uns im Aussen begegnet, ist die Spiegelung unserer Gefühlswelt. Du wünschst dir, eine Künstlerin zu werden? Anna: du bist bereits eine!!
    Herzlichst, Silvia

  34. 34
    Anna sagt:

    Liebe Silvia

    Da hast du recht, jeder sieht das Leben und die dinge um sich herum mit anderen Augen.
    Vielen Dank 🙂

    LG Anna ♥

Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie uns! (Kommentare, die sich nicht auf das Thema beziehen, werden gelöscht)

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.