Herzkommunikation – Was ist ein wirkliches Gespräch?

09 Mrz 2014 Von Kommentare: 58 Bewusstsein, Spiritualität

Flammendes Herz

Wenn zwei Menschen miteinander sprechen, und keiner von ihnen ist am Ende des Gesprächs anders als er zu Beginn war, dann haben sie nicht wirklich miteinander geredet. Dann war ihr Gespräch lediglich ein Wortwechsel, ohne Inhalt und Bedeutung. Ein erweiterter Small-Talk, der in unseren Breitengraden fast zum Alltag gehört, ja Standard ist und so üblich und gewohnt ist, dass er kaum mehr auffällt. Wir reden deren vieler Worte, tagein, tagaus. Doch handelt es sich hier um ein wirklich tiefes Gespräch, dass alle Ebenen in uns anspricht, wo wir miteinander und zueinander in Resonanz gehen, oder aber ist es lediglich ein Gespräch, dass uns lediglich an der Oberfläche belässt und unsere gegenseitig aufgesetzten Masken wahrt? Unsere Sitzungen, all die wichtigen Gespräche zwischen Politikern, Gespräche in der Öffentlichkeit, Verhandlungen. Sind dies wirkliche Gespräche, oder lediglich hin und her geschobene Worte?

Wenn ein Gespräch wirklich stattfindet, wenn ein Gespräch wirklich in die Tiefe geht, wenn ein Gespräch jede Faser des Gegenübers berührt, dann bleibt ein Gespräch nicht ohne Konsequenzen. Es ist schlichtweg unmöglich unverändert daraus hervorzugehen. Wenn ein wirkliches Gespräch stattfindet, werden beide berührt. Manchmal ist diese Veränderung minimalst oder auf Anhieb nicht sofort zu erkennen. Manchmal wird man erst Tage später richtig davon berührt. Manchmal braucht es eine ordentliche Nachlaufzeit, bis es im Kern richtig angekommen ist. Dies deshalb, weil das Gespräch nicht nur auf Verstandesebene abgelaufen ist, sondern – und dies ist der Hauptgrund, – auf Herzensebene.

Gespräche müssen auf Herzensebene stattfinden

Unsere Welt ist verstandesorientiert. Das Gehirn regiert die Welt. Und was dabei herauskommt, sieht man, wenn man hinschaut. Ich empfehle, lediglich mit dem Verstand zu schauen, wenn man das Herz schützen möchte. Aber es versteht sich von selbst, dass wir alle mit dem Herzen hinschauen müssen, um zu verstehen, was passiert in unserer Welt. Seien wir mutig. Schauen wir hin.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ (Antoine de Saint-Exupery)

Ein wahres Gespräch berührt.
Ein wahres Gespräch verändert.
Ein wahres Gespräch bewegt.
Ein wahres Gespräch erfolgt über das Herz.

Doch wie kann man via Herz kommunizieren? Die Angst einflößende und simple Antwort liegt einzig und allein darin, seine Maske abzunehmen. Der Mensch befindet sich andauernd hinter einer Maske. Manchmal wechselt er diese gegen eine andere aus. Es gibt Menschen, die haben ganze Kleiderschränke gefüllt mit Masken, aber ohne Maske fühlt er sich nackt, hilflos und ausgeliefert. Ohne Maske erkennt er sich nicht im Spiegel. Er hat sein Gesicht verloren.

Sonnenuntergang MonsteinRunter mit den Masken

Ein wirkliches Gespräch von Herz zu Herz kann erst stattfinden, wenn die Masken gefallen sind. Wenn der Mensch den Mut hat, sich zu enttarnen. Wenn er Mut hat, verletzlich zu sein. Denn dies wird er, sobald er seine Maske fallen lässt. Dann ist der Weg offen. Offen zum Herzen. Offen für eine wahre Interaktion zwischen zwei Individuen. Ein Gespräch zwischen zwei Menschen findet dann erst wirklich statt, wenn beide ungeschützt sind und beide mutig genug sind, verletzt zu werden und sich verletzen zu lassen. Und aber auch, das Risiko einzugehen, den anderen auf Herzensebene zu verletzen. Beide wissen, dass das Verletztwerden der einzige Weg ist, Verborgenes und Verdrängtes hervorzuholen und heilen zu lassen. Beide sind daher nachsichtig dem anderen gegenüber, ja dankbar, denn beide wissen, dass Worte nur verletzen können, wenn im Innern etwas noch nicht heil ist.

Diese Herzensinteraktion lässt sich aber nicht nur zwischen sich nahestehende Personen anwenden. Im Grunde genommen sollten wir es uns zur Gewohnheit machen, dem Anderen direkt ins Herz blicken zu können und es auch tun. Und dies gelingt uns, indem wir zuallererst uns selbst so gut kennenlernen, unsere Schwachpunkte genausten erkennen und angesehen haben. Denn unsere Schwachpunkte sind auch die Schwachpunkte unseres Gegenübers. Denn wir wissen ja, wir sind alle eins. Also entschlüsseln wir zuerst uns selbst und öffnen wir dann mit Hilfe des Schlüssels das Tor zum Anderen. So erreichen wir unsere Gegenüber via Herzensweg und verändern uns, den Anderen und somit die ganze Welt.

So erinnern wir uns nochmals an den Eingangssatz: „Wenn zwei Menschen miteinander sprechen, und keiner von ihnen ist am Ende des Gesprächs anders als er zu Beginn war, dann haben sie nicht wirklich miteinander geredet. Dann war ihr Gespräch lediglich ein Wortwechsel, ohne Inhalt und Bedeutung.“

Bilder: Fotolia.de (Beitragsbild Herz), Gehvoran.com (Bild Unten )

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58 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumina sagt:

    Ein schöner Artikel, liebe Silvia!
    Und Du hast vollkommen recht, unsere Masken, unser Misstrauen, unsere Angst, verletzt zu werden verhindern ein echtes Gespräch. Und dazu kommt die Unfähigkeit, ohne zu urteilen, ohne schon im Geiste die Gegenrede zu formulieren, einfach zuzuhören.
    Du schreibst: Zitat: „….Denn unsere Schwachpunkte sind auch die Schwachpunkte unseres Gegenübers. Denn wir wissen ja, wir sind alle eins….“
    Dieser Meinung bin ich nicht so ganz. Ich denke, dass jeder Mensch, schon aufgrund seiner Konditionierungen und seines Entwicklungweges eigene Schwachpunkte besitzt. Vielleicht kann man es so ausdrücken: Jeder Mensch ist eine Insel, aber wir sind alle ein Sein, – und somit ist jede Insel eine Erweiterung des Ganzen.
    Im Akzeptieren, im Nicht-Urteilen liegt meiner Ansicht nach der Schlüssel zu einer Herzenskommunikation.
    Liebe Grüße von Lumina

  2. 2
    Silvia sagt:

    Liebe Lumina
    Herzlichen Dank für deine Worte. Zu deinem Input: …….Du schreibst: Zitat: “….Denn unsere Schwachpunkte sind auch die Schwachpunkte unseres Gegenübers. Denn wir wissen ja, wir sind alle eins….”….

    Dies soll zum Ausdruck bringen, dass jeder Mensch verletzlich ist und tief im Innern auch verletzt ist. ‚Mein Schmerz ist auch dein Schmerz‘. Es wird hier nicht gezielt ‚ein‘ Schwachpunkt angesprochen, es soll vielmehr aufzeigen, dass es keinen Unterschied gibt zwischen dir und mir. Und zwar auf Herzensebene. Nur auf Verstandesebene wird unterschieden. Wenn ich mit dem Herzen kommuniziere, signalisiere ich meinem Gegenüber, dass auch ich meine Schwächen habe wie er auch, und wir uns gegenseitig in Achtung und Respekt begegnen dürfen. Ich reiche meinem Gegenüber die Hand und zeige ihm, – indem ich mich verletzlich zeige -, dass auch er sich so zeigen darf, ohne Maske. Im Endeffekt tragen wir Masken aus Angst. Und somit ist eigentlich der gemeinsame Schwachpunkt: ‚Angst‘. Und das Gegenteil davon ist die Lösung.
    Liebe Grüsse von Silvia

  3. 3
    Lumina sagt:

    Ach ja, dann habe ich das missverstanden.
    So stimme ich Dir vollkommen zu.
    Noch einen schönen Sonntag wünscht Dir Lumina

  4. 4
    Alesandro sagt:

    Liebe Silvia,
    ein sehr schöner Artikel!
    Solche Gespräche, die du beschreibst sind der Idealzustand und erfährt man leider nicht oft. Sie sind im weitesten Sinne auch das Thema der Prophezeiungen von Celestine. Jeder Mensch, den man triftt, hält eine Botschaft bereit. Eien Botschaft kann man nur erhalten wenn man aus dem Herzen heraus kommuniziert.

    In der westlichen Welt (IST-Zustand)… kaum jemand traut sich, sich zu öffnen, aus dem Herzen zu sprechen, man selbst hat oft den Mut dazu nicht.. Was mit dem eigenen Partner (sofern dieser sich öffnet) oder mit Gleichgesinnten noch möglich ist, ist im geschäftlichen Bereich bzw. im Job nur bedingt möglich, da jeder möglichst stark auftreten will, alles im Griff haben, keine Schwächen zeigen.

    Aber hier sind Visionen gefragt, darum ist das Thema wichtig und zeitgemäß!

  5. 5
    Brigitte sagt:

    Liebe Silvia,
    Dein Wort tatsächlich in Gottes Ohr!

    Seit knapp 20 Jahren bin ich damit als Trainerin und Coach unterwegs. Nahezu vergebens, weil gerade die Berührbarkeit verfolgt und sogar, wenn nötig, vom System zu Tode gehetzt wurde.

    JETZT, nachdem allmählich wieder (Licht) Gefühle in den Herzen der Menschen landen, üben sie nun erst wieder, auch ihre Seele zu zeigen. Die Gesprächsform, die diese Berührbarkeit zuläßt, ist lange bekannt und heißt – Dialog – und wurde bisher regelrecht verbannt. Alle und überall wurde diskutiert, weil NUR das Unbelebte, die Sache, ins Bewusstsein treten sollte. Das Programm hat gut funktioniert.

    Und – es wird allerhöchste Zeit, wieder in unsere Lebendigkeit zu kommen und auch Leidenschaft und die Glut unserer Herzen in den Alltag zu holen.

    Doch oft, gerade auf spirituellen Blogs, wenn ich diese Gesprächsform ansprach und favorisierte (denn ich persönlich beteiulige mich an keiner Diskussion mehr!), dauerte es nicht lange, und ich saß vor der Tür. Alle liebten ihre Masken noch viel zu sehr.

    Um einen wahren Dialog führen zu können, bedarf es Mut und Behertzheit :-). Ich würde mich sehr freuen, beides hier zu finden!

    Herzensgrüße
    Brigitte

  6. 6
    Silvia sagt:

    @ Alesandro und Brigitte
    Herzlichen Dank für eure wertvollen Gedanken.
    Ja, Alesandro, ‚die Prophezeiungen von Celestine‘ beschreiben dies sehr schön. Ich selbst habe ’nur‘ den Film gesehen und dort ist es sehr schön bildlich dargestellt, was passiert, wenn man über das Herz kommuniziert. Ein wundervoller Film/Buch. Kann ich nur jedem empfehlen.

    @Brigitte: Interessant, was du beschreibst. Ist es denkbar, dass eine Herzkommunikation für den Betroffenen zu nah ist und er deswegen regelrecht flüchtet? Flucht muss aber nicht bedeuten, dass ‚er‘ nicht wiederkommt. Flucht kann nur ein temporärer Rückzug sein, zwecks Verarbeitung der Informationen, welche so viel tiefer gehen als die oberflächlichen Gespräche. Aber sicher ist die wahre Kommunikation bei uns fast ‚ausgestorben‘ und wenn man sie mal anwendet, ist das Gegenüber dementsprechend verstört, weil unbekannt. Hier gilt: Rückzug gewähren und loslassen, Freiraum geben. Aber ich bin mir sicher, dass tief im Innern etwas angesprochen wird. Und darum geht es ja. Auch wenn nur ganz wenig vom Gespräch haftenbleibt, so ist es ein Anfang 🙂
    Herzliche Grüsse und einen wundervollen Sonnentag, Silvia

  7. 7
    Stefan sagt:

    Hallo Silvia,
    Das trifft auch für die Kommunikation mit uns selbst zu.
    Die rotierenden Gedanken – der Wortwechel des Verstandes und wie du so schön sagst „ohne Inhalt und Bedeutung“ !

    Am besten geht es mir wenn ich keine Gedanken habe, was selten ist, oder zumindest es schaffe sie zu reduzieren und in den Hintergund zu schieben, durch z.B. langsames Atmen und Konzentration auf den Körper (hineinfühlen) oder das Chanten von Mantras.

    Namaste,
    Stefan

  8. 8
    Brigitte sagt:

    Liebe Silvia,
    „@Brigitte: Interessant, was du beschreibst. Ist es denkbar, dass eine Herzkommunikation für den Betroffenen zu nah ist und er deswegen regelrecht flüchtet? “
    Erst einmal Danke, dass Du eine Frage stellst. Denn nur mit Fragen kommen wir wirklich weiter, da sie Zuwendung zum Gesprächspartner sind, was beide nährt. Und genau um Nahrung fürs Herz geht es nämlich in diesem gegenwärtigen Prozess.

    Zu Deiner Frage: Ja, natürlich entsteht dabei Nähe, deren Intensität jeder anders erlebt. Und vor allem werden dabei durch die bisher gemachten Erfahrungen Emotionen berührt, die sich oftmals schmerzvoll anfühlen. Damit sind wir allerdings an einem ganz entscheidendem Punkt angekommen:
    Flüchten ist die Erfahrung, die wohl nahezu jeder machte, um sich dem neu aufflammendem Schmerz nicht stellen zu müssen. Doch diese Situation wird wieder und wieder auftauchen, man kann einer anstehenden Aufgabe nicht ausweichen. Und ich möchte gern folgende Wirklichkeit ins Bewusstsein bringen:

    Der zu Ende gehende kosmische Zyklus von rd. 26 000 Jahren, war ein frei gewählter Zustand der Seelen, die den Gegenpol von Licht, (ergo die Einheit) nämlich die geistige Dunkelheit durch die Trennung von Spirit und Herz erfahren wollten. Das bedeutet ganz praktisch für alle in dieser Ära Lebenden, sie hatten bis dahin keine Ahnung, was Leid, was Schmerz, was Trauer ist. Das bedeutet aber auch, dass es nicht einen Menschen auf der Erde gibt, der unbeteiligt ist. Es gibt also keine Täter und Opfer, sondern nur Täter. Und wenn wir das Bild einmal so betrachten, folgt nämlich automatisch die Frage nach der Verantwortung, denn es ist ein kollektiver Zustand.

    „Auch wenn nur ganz wenig vom Gespräch haftenbleibt, so ist es ein Anfang :-)“
    Ja, für den Einzelnen ist es das. Und ich gebe zu bedenken: ALLES hat Konsequenzen. Vor allem das Abwarten, das Hinausschieben, das Darüberhinweggehen über die herzschmerzen eines anderen, die sich nämlich in Form von Krankheiten jeder Art ausdrücken. Krankheit ist kein Schicksal und selten hausgemacht, wie leider so oft behauptet wird, sondern das Ergebnis des morphischen Feldes, in dem wir alle uns befinden.

    Und nehmen wir nur einmal die ständig steigende Erkrankungsrate der Krebskranken an. So sollten wir uns vielleicht einmal selbst fragen: Wie lange will sich der Mensch DAS gefallen lassen?

    Ich hoffe, mein Gesprächsbeitrag trägt nicht zur Flucht, sondern zur Einkehr bei. Die Zeit dafür ist mehr als reif.
    Ich freue mich auf Eure Herzkommunikation.
    Brigitte

  9. 9
    Frosch sagt:

    Hallo Brigitte
    Ich glaube, ich verstehe, was du sagen möchtest. Man kann von dem Unausweichlichen nicht davonlaufen. Das gilt wohl bei allem. Vor allem bei seinen eigenen Schatten, bzw. Ängsten. Was verdrängt wird, sucht sich die Oberfläche. Man kann es zuschütten, immer und immer wieder, doch es findet seinen Weg, einem Vulkanausbruch gleich. Manchmal in Form einer Krankheit.
    Schönen Abend sagt und wünscht Frosch

  10. 10
    Leonard sagt:

    @Brigitte ..
    Krankheit ist selten hausgemacht? .. Krankheit ist immer hausgemacht. 😉
    Das finde ich ja ne interessante Aussage! Empfinde es zwar völlig verdreht, aber interessant. Kannst du mir sagen wieso du es nicht hausgemacht empfindest?
    Deinen Ausführungen zum morphogenetischen Bewußtseinsfeld stimme ich dir zu. Letztlich auch ..dass alle Täter sind. Aber in ihrem Tun und Wirken dementsprechend verantwortlich für ihr körperliches Gefährt. Und es gibt sicherlich viele Faktoren die energetisch auf uns wirken, oder auch rein physisch, die Verantwortlichkeit liegt aber bei mir.

  11. 11
    Lumina sagt:

    Ich stimme Leonards Beitrag zu und Brigittes Aussage :
    Zitat: “ Wie lange will sich der Mensch DAS gefallen lassen?“
    verstehe ich dahingehend, dass etwas von Außen auf uns einwirkt, was uns kollektiv krank macht. Das würde bedeuten, dass der Mensch hilflos allem, was auf ihn zukommt, ausgeliefert wäre.
    Das aber entspricht nicht meiner Lebensauffassung. Ich sehe Krankheit als eine individuelle Lebensaufgabe an, etwas, was festgefahren ist im eigenen Leben, zu ändern, einen neuen Bewusstseinszustand zu erreichen und zu gesunden.
    Somit würde ich sogar sagen, dass wir nicht nur keine Opfer, sondern auch keine Täter sind, denn alles im Leben bedeutet Erfahrung und Höherentwicklung durch viele Inkarnationen hindurch bis zum vollständigen Erwachen.

    Liebe Grüße von Lumina

  12. 12
    Silvia sagt:

    Liebe Brigitte
    Zitat:…..“das Darüberhinweggehen über die herzschmerzen eines anderen, die sich nämlich in Form von Krankheiten jeder Art ausdrücken……..“
    Auf diesen Satz möchte ich gerne näher eingehen. Meinst du damit, dass ein anderer verantwortlich ist für die Herzschmerzen eines anderen? Klar, salopp betrachtet, wenn ich jemanden verletze, bin ich der Auslöser für den Herzschmerz des anderen. Soweit klar. Aber ist es nicht eher so, dass jeder für seinen Schmerz selbst verantwortlich ist und das Gegenüber lediglich als ‚Trigger‘ fungiert? (Und ich sogar ‚Danke‘ sagen darf für das Aufreissen der Wunde, damit sie Heilung erfahren darf).
    Ich kann zwar sagen, der andere da hat mich verletzt und ist Schuld daran, dass ich mich mies fühle. Das ist ja Standardprogramm in der Welt. Aber wenn ich stabil im Kern bin, weiss ich, dass ich nur verletzt werden kann, wenn ich mich verletzen lasse. Insofern kann grundsätzlich niemand im Aussen verantwortlich sein für meinen Schmerz. Schmerz wird von mir selbst generiert. Ebenso die Entstehung einer Erkrankung. Verstehst du, was ich sagen möchte?
    Schönen Tag dir, Silvia

  13. 13
    Stefan sagt:

    @Silvia
    Zitat:…“wenn ich stabil im Kern bin“…
    Hört und fühlt sich für mich seltsam an, denn bei meiner „Wer bin Ich ?“ Suche, konnte ich bisher keinen eigenständigen individuellen Wesenskern in mir finden.
    Im Gegenteil, es löst sich alles immer mehr auf.
    Da schwingen Elektronen und Atomkerne im alles verbinden Raum (der lt. Physik 99,9999% der Realität einnimmt). Ein eigenständiges „Ich“ konnte ich da bisher nicht finden.
    Solange die Frage „Wer bin Ich ?“ aber noch da ist, bin ich aber noch mit der Illusion des Wach-Bewusstseins verhaftet und nicht angelangt beim Transzendenten-Bewusstsein meines wahren SELBST.
    Namaste, Stefan

  14. 14
    Silvia sagt:

    @ Stefan
    Danke für deine Gedanken.
    Ich gehe davon aus, dass der Mensch aus 3 Schichten besteht. Fassadenschicht / Mittelschicht / Kern (Selbst).
    Die landläufige Kommunikation spielt sich auf Fassadenebene ab (Masken). In der Psychotherapie versucht man an die Mittelschicht zu gelangen. Die Mittelschicht beherbergt all die Ängste. Wenn ein ‚Klient‘ sich nicht diesen Ängsten stellen möchte, bleibt die Therapie nur oberflächlich, sprich auf Fassadenebene und fruchtet nicht. Das wäre der klassische Fluchtmechanismus. „Nicht hinschauen wollen und tschüss…“ Einmal durch den Dschungel der Mittelschicht durch, gelangt man zum eigentlichen Kern, seinem Selbst. Die Herzkommunikation ‚zielt‘ darauf ab, durch die beiden äusseren Schichten durchzudringen. Einmal im Kern angelangt, kann man von innen heraus an die Thematik herangehen, wo du beschreibst. Dann hat man auch das Verständnis dafür. Vorher erachte ich dies als schwierig verständlich.
    Liebe Grüsse, Silvia

  15. 15
    Lumina sagt:

    @ Stefan
    Zitat: „….Hört und fühlt sich für mich seltsam an, denn bei meiner “Wer bin Ich ?” Suche, konnte ich bisher keinen eigenständigen individuellen Wesenskern in mir finden.
    Im Gegenteil, es löst sich alles immer mehr auf….“ Zitat Ende

    Sehr gut erkannt! Der eigenständige individuelle Lebenskern ist nämlich das Ego ( nicht zu verwechseln mit Egoismus) – und das „sollte“ sich auch immer mehr auflösen. Aber was sind wir dann? Wir sind Bewusstsein, in unserem Zeuge- Sein spiegelt sich alles wider, identifiziert sich aber niemals mit irgendwelchen Gedanken oder Vorstellungen. Ich würde behaupten, unser „transzendentes Selbst“ ist einfach das Göttliche – keine Trennung findet mehr statt. Buddha z.B. sagt: Nur in der Leere, im Nicht-Sein kann das Göttliche eintreten. Hier im Westen hat man sich das Nicht-Sein immer negativ vorgestellt, doch Buddha betont den positiven Aspekt.
    Liebe Grüße von Lumina

  16. 16
    Stefan sagt:

    @Silvia,
    Wie definierts du „Kern (Selbst)“ ?

    Für mich ist das WAHRE SELBST das SEIN die GANZHEIT, da gibt es nichts mehr was zu verstehen nötig wäre.
    Da IST WISSEN / WAHRHEIT / KLARHEIT ohne einen einzigen Gedanken. Da ist nur ewiges HIER und JETZT !
    Namaste, Stefan

  17. 17
    Silvia sagt:

    @Stefan Zitat:….da gibt es nichts mehr was zu verstehen nötig wäre…..

    Ja, Stefan, da hast du recht. Aus deiner Warte aus gesehen ist das so.
    Ich versuche aus verschiedenen Warten zu schauen.
    Liebe Grüsse, Silvia

  18. 18
    Stefan sagt:

    @Lumina,
    Ja, die Erkenntnis ist ein erster Schritt.
    Ohne die Erfahrung der Erkenntnis ist es aber nur eine Theorie !
    Also chante ich weiter meine Mantras und folge möglichst meiner Intuition, sofern ich sie wahrnehme.

    „Bewusstsein“ hier unterscheidet die Mandukya-Upanishad in Wach-,Traum-,Tiefschlaf und Turiya/Transzendentes – Bewusstsein.

    Die „Leere“ und das „Nicht-Sein“ die du erwähnst, würde Osho als den Weg des Kriegers bezeichnen, dies bin ich nicht und dies bin ich auch nicht, bis am Ende nur die „Leere“ übrig bleibt.
    Im Gegensatz zu Tantra, das sagt, das bin ich und das bin ich auch. Was zu ALLEM-WAS-IST führt.
    Beides führt dazu, das es keine Trennung mehr gibt. Es gibt nur die Totalität, etwas was mit Worten nicht zu beschreiben ist, aber erfahren werden kann.
    RAUMLOSES ~ ZEITLOSES ~ SEIN
    Namaste,Stefan

  19. 19
    Stefan sagt:

    @Silvia,
    Es gibt aber doch unendlich viele Warten. Jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze, jeder Stein,… haben eine andere.
    Was lässt dein Herz denn dabei in der höchsten Glückseligkeit schwingen, dies zu tun ?
    Namaste, Stefan

  20. 20
    Stefan sagt:

    Zitat:…“indem wir zuallererst uns selbst so gut kennenlernen, unsere Schwachpunkte genausten erkennen und angesehen haben“…

    Ein paar Bemerkungen aus meiner Selbstbeobachtung:

    Die Verstandes-Maske ist die schwierigste abzunehmen. Im Buddhismus gibt es da die 1000 Dämonen.
    Beim Mantra chanten kann ich jetzt nach 2 Jahren ab und zu erahnen wie es ist ohne Verstandes-Maske. Das umprogrammieren der Bewusstseinsfelder, dauert seine Zeit. Bzw. wird durch das wiederholte chanten ein Zentrum im Unterbewusstsein gebildet das sich durch tägliches üben immer weiter ausdehnt. Idealerweise wird es dann einmal so groß, dass alle anderen Programmierungen zu schwach sind um noch ins Bewusstsein zu dringen.

    Ein bedingungslos liebendes Herz braucht keinen Schutz !
    Die Verstandes-Maske lässt das nur so scheinen, da sie sonst ihre Vormachtstellung / Ihren Einfluss verlieren würde.

    Namaste,Stefan

  21. 21
    Frosch sagt:

    Zitat:…..Ich versuche aus verschiedenen Warten zu schauen….
    Hm…ich als Frosch sage:
    Ich aus meiner Froschwarte aus betrachtet, fände es sinnvoll, wenn man, um mit mir zu sprechen, in die Knie gehen würde, damit ich meinem Gesprächspartner in die Augen sehen kann. Eine Giraffe schwebt höher und dort ist wieder eine andere Perspektive oder Warte. Eine Giraffe scheint es aber schwer zu haben mit einem Frosch zu sprechen. Ich als Frosch hätte dann Mühe die Giraffe zu verstehen. Es sei denn, ich hüpfe auf einen Stein/Felsen und die Giraffe senkt ihren Kopf. Das verstehe ich als Frosch unter einer Herzenskommunikation. Ist das zu simpel? Wenn ja, geh‘ ich halt lecker Fliegen jagen.

  22. 22
    Brigitte sagt:

    Lieber Leonardo,
    „Krankheit ist selten hausgemacht? .. Krankheit ist immer hausgemacht. 😉
    Das finde ich ja ne interessante Aussage! Empfinde es zwar völlig verdreht, aber interessant. Kannst du mir sagen wieso du es nicht hausgemacht empfindest?“

    Ich empfindes es nicht als „selten hausgemacht“, sondern ich weiß es. Ich darf Dich auf meine erste Antwort an „Frosch“ verweisen, um nichts zu wiederholen und damit vielleicht andere zu langweilen.

    Dass Du es als verdreht empfindest, ist einfach großartig, denn genau DAS hat nämlich bisher stattgefunden: Wissen wurde auf den Kopf gestellt. Deine Wahrnehmung davon ist also völlig in Ordnung. Wir werden lernen, diese Verdrehungen wieder so hinzustellen, wie sie im Ursprung SIND.
    Vielen Dank für diesen Hinweis.
    Brigitte

  23. 23
    Brigitte sagt:

    Liebe Lumina,
    „Das würde bedeuten, dass der Mensch hilflos allem, was auf ihn zukommt, ausgeliefert wäre.“
    Nein, das bedeutet es nicht. Es bedeutet nur, dass entsprechendes Wissen = Licht fehlt, um die Ursachen erkennen zu können. Und von diesem erkenndem Wissen, was aus unserer inneren Quelle kommt und uns nährt, wurden wir fern gehalten (gehörte zu den vereinbarten Spielregeln). Das Goldene Zeitalter loäßt nach und nach sehr vieles Erkennen für den Einzelnen, was wiederum das morphische Feld dann sehr schnell zu verändern vermag.

    Ist das nicht großartig?
    Brigitte

  24. 24
    Brigitte sagt:

    Liebe Silvia,
    „Auf diesen Satz möchte ich gerne näher eingehen. Meinst du damit, dass ein anderer verantwortlich ist für die Herzschmerzen eines anderen? “
    Bitte genau lesen, Sylvia, ich schrieb: Über das Hinweggehen dieser Schmerzen eines anderen…..
    Wenn jemand über eine Situation, ganz gleich, welc hes konkret ist, Kenntnis hat, also davon informiert ist, trägt er für das, was er TUT, die volle Verantwortung und vor allem Haftung. Wir sollten nämlich mal endlich aus dem bisherigen Kindstatus herauswachsen, welcher uns allen antrainiert wurde, und erkennen, welche Konsequenzen unser jeweiliges Handeln nach sich zieht.
    Lasst Euch bitte mal nachfolgenden Satz wirklich langsam auf der Zunge zergehen:
    Wenn ich also Kenntnis davon habe, dass es jemandem schlecht geht, bin ich ab diesem Moment Mitwisser einer Situation. Unternehme ich nichts, werde ich zum Unterlasser und ggf. sogar zum Mittäter. Ich werde mich dafür zu rechtfertigen haben!

    Diese absolut ge.RECHT.fertigte Forderung, sehen wir uns doch nur mal unsere Politiker an, verlangt doch kaum einer von ihnen. Man läßt sie nach wie vor gewähren. Das trifft auch auch auf sämtliche Ärtze zu! Ich weiß, wovon ich rede, Sylvia.
    Und schwuppdiwupp, sind wir wieder bei den Ängsten.

    Daher ist Dein Thema – Herzkommunikation – so unsagbar wichtig.

    Liebe Grüße
    Brigitte

  25. 25
    Stefan sagt:

    „Herzkommunikation“
    Ist für mich z.B.:
    Ein Lächeln ~ Ein Blick ~ Eine sanfte Berührung / Umarmung ~ Liebevolle Energie ~ Eine nette Geste ~ Leise / Still
    ~ OPTIONAL auch Worte der Wahrheit meines authentischen SELBST

    Der Dalai Lama repräsentiert für mich „Herzkommunikation“, sowie auch Mahatma Ghandi.

    Namaste,Stefan

  26. 26
    Brigitte sagt:

    @Silvia,
    „Wenn ein ‘Klient’ sich nicht diesen Ängsten stellen möchte, bleibt die Therapie nur oberflächlich, sprich auf Fassadenebene und fruchtet nicht. “

    Genau daher sind die Psychologen aus Sicht der Betroffenen erfolglos, weil sie es
    a) nicht anders gelernt bekommen haben (siehe oben – Kopf stehen) und
    b) sie doch meist selbst das Werkzeug der Herzkommunikation überhaupt nicht beherrschen.

    Ohne dass diese unsagbbar vielen, vielen Psychotherapeuten, die sich dem Ansturm der Hilfesuchenden kaum erwehgen können und es dennoch nic ht besser wird, sondern die Anzahl derer steigt und steigt, ist das ganze Behandlungskonzept auf viel (unbewusster) Unwisasenheit über die wahren Ursachen (wie von mir ausgeführt), gar nicht bekannt. Und das nicht etwa, weil das Ausbildungskonzept auch auf Unwissenheit beruht, sondern auf der gezielt gehaltenen Unwissenheit von tiefen Zusammenhängen.
    Es ist doch leider so: Psychisch Hilfesuchende werden auf diese Art des „im Kreislaufenlassens“ absichtlich nicht geheilt, denn wäre der Geldfluss weg.

    Ich kann mich an eine Frau erinnern, die zu mir kam und Hilfe suchte. Sie war 8 JAHRE in psych. Behandlung gewesen.
    Bei mir gibt es keine Sessions, solchen Unfug mache ich nicht. Ich fasse zusammen:

    Nach kurzer Zeit hatten wir die Ursache eingekreist und wurde nur durch mich begleitet. Getan hat sie alles SELBST.
    Liebe Grüße
    Brigitte

  27. 27
    Silvia sagt:

    @ all
    Lieben Dank für eure tollen Worte, Gedanken und die interessanten Gespräche, Einsichten und Ansichten.
    So kann jeder hier vom anderen lernen und dies finde ich wundervoll.
    Ich wünsche euch einen wundervollen Tag 🙂
    Herzlichst, Silvia

  28. 28
    Stefan sagt:

    Liebe Silvia,
    Danke für diesen tollen Beitrag !

    Was habe ich gelernt ?
    ~Dass jegliche Konzepte Masken sind. Wie z.B. „dass der Mensch aus 3 Schichten besteht. Fassadenschicht / Mittelschicht / Kern (Selbst)“
    ~Es sehr hilfreich sein kann durch diese Maske/Brille/Vorstellung etwas zu analysieren um dann Änderungen vorzunehmen, bzw. die Änderungen können sich von selbst ergeben, denn das, was bewusst wird durch die Analyse, hat sich dadurch auch schon verändert.
    ~Wenn die Maske/Brille/Vorstellung allerdings zum Dogma wird und nicht mehr abgenommen/gewechselt werden kann, man darin gefangen ist. Konflikte sind dann unausweichlich.
    ~Es gibt unendliche viele Maske/Brille/Vorstellungen.
    ~Jede Maske/Brille/Vorstellung beeinträchtigt/verzerrte die Sicht auf die Realität.
    ~Der konditionierte Verstand dieser Inkarnation ist eine Maske/Brille/Vorstellung.
    ~Das reine Herz (ohne irgendwelche Gedanken) fühlt/sieht die Realität wie sie JETZT ist. Sobald Gedanken mit ins Spiel kommen, dann wird es schwierig.
    ~Die Schöpfung ist gut so wie sie ist, der „Fehler“ (oder das Spiel das man hier spielt) liegt in der Maske/Brille/Vorstellung ~ Betrachtungsweise des einzelnen Wesens begründet und nicht in der Realität.
    Namaste, Stefan

  29. 29
    Silvia sagt:

    @ Stefan…schön, hast du so viel lernen dürfen 😉
    Das 3-Schichtmodell, welches ich beschrieben habe, ist lediglich eine einfache Darstellung. Ich merke, dass dich dieses beschäftigt..(…). Es soll aufzeigen, wie man durch die 3 Schichten gelangen kann um zum Herz vorzudringen. Auf deinem Weg Stefan, musstest auch du die Mittelschicht passieren, dort wo alle Ängste begraben sind, wo sie wie bedrohliche Monster um dich schleichen, dein Ego zerfetzen und dich fast handlungsunfähig machen, dich in ein tiefes Loch stürzen lassen und dann, wenn du dein Ego verlierst, du in eine Leere gelangst. Aus der Leere heraus gelangst du dann zum Selbst. Oder bist du so perfekt vom Himmel gefallen? Wenn nicht, bin ich mir fast sicher, wenn du zurückblickst, dass auch du diese 3 Schichten durchlaufen hast. Damals noch aus einer anderen Warte betrachtet als heute. Es ist ein Weg. Ein Prozess. Nicht bereits eine gemachte Sache. Daher erkläre ich das 3-Schicht-Modell. 🙂
    Es geht darum, ALL-e Menschen zu erreichen, dort abzuholen, wo sie gerade stehen.
    Auch dies ist Herzkommunikation.

  30. 30
    Stefan sagt:

    @Silvia
    Oh, ich bin ganz unperfekt und unmöglich, vielleicht auch mal auf den Kopf gefallen !
    Mit Ängsten und deren Auflösung habe ich mich auch mal eine Zeit lang beschäftigt, wie mit vielem anderen, aber das ist ja ein Faß ohne Boden. Irgendwann hat meine Ungeduld nach anderen Wegen gesucht. Chanten ist jetzt mein Weg. Erfahren habe ich das alles was ich gelernt habe nocht nicht. Das geht ja in dieser Ebene alles so langsam. Es hilft aber das angestrebte Ideal weiter zu verfeinern. Mein Ego ist noch da.

    „Es geht darum, ALL-e Menschen zu erreichen, dort abzuholen, wo sie gerade stehen.“
    Das ist mehrere Nummern zu groß für mich bei mehr als 7.000.000.000 Menschen.
    Das hört sich für mich nach VERSTAND an, das Herz ist eher bescheiden und demütig.

    Für mich geht es darum nackt zu werden und der Schöpfung vertrauen zu lernen !
    Mein HumanDesign-Hologenetic_GoldenPath sagt bei Shadow: Doubt-Confusion-Impatience-Hunger-… und bei Siddhi: Truth-Illumination-Timelessness-Boundlessness-…
    D.h. ich mag es nicht in irgendwelche Modelle gepresst zu werden, da fehlt ja dann immer ein Teil der unberücksichtigt bleibt. Modelle fühlen sich kalt an, wo ist da die Herzeswärme.

    Alles ist möglich, ich glaube an Wunder !
    OM SAT CHIT ANANDA, Stefan

  31. 31
    Brigitte sagt:

    @Silvia
    „Es geht darum, ALL-e Menschen zu erreichen, dort abzuholen, wo sie gerade stehen. Auch dies ist Herzkommunikation.“

    Für mich klingt das nach Marketing-Strategie und weit weg vom Herzen. Liebe spielt dabei, wenn ALLE erreicht werden SOLLEN, nur eine geringe Rolle, höchstens für die Geldbörse, wenn ich nach „Kunden“ suche.

    Brigitte
    http://syncommmanagement.wordpress.com/der-neue-geist-in-der-wirtschaft/new-energy-business/02-aufmerksamkeit-und-resonanz/

  32. 32
    Brigitte sagt:

    @Stefan,
    „“Herzkommunikation”
    Ist für mich z.B.: Ein Lächeln ~ Ein Blick ~ Eine sanfte Berührung / Umarmung ~ Liebevolle Energie ~ Eine nette Geste ~ Leise / Still ~ OPTIONAL auch Worte der Wahrheit meines authentischen SELBST.

    Herzensworte …. sind in Form gebrachte Empfindungen jeglicher Art. Wer aus seinem Herzen keine Mördergrube (mehr) macht, sondern genau diese Empfindungen, die da sind, ausspricht, weil sie seiner Wahrheit entpsrechen und echt sind, haben nic ht nur die lieblichen Atttribute. Wenn ich an die Geschichte der Geldwechsler im Tempel denke, die Jesus voller Zorn (weil sein Herz vor Kummer überlief!) hinauswarf oder gar Gottes Zorn bei Sodom und Ghomorah, da war das HERZ geplagt.

    Nicht alles, was die buddh. Lehre sagt, ist auch gültig. Stellt alles auf den Prüfstand EURES eigenen Herzens, welches voller Leidenschaft für Euer SEIN, also Euer Leben schlägt.

    Um die eigenen Herzenswahrheiten auszusprechen, ohne sie schon wieder zu zügeln, zu filtern, zu drangsalieren (das macht übrigens nicht der Verstand, sondern die Vernunft, was meist verwehchselt wird!), bedarf es sehr viel Mut, denn diese Form der Herzenswahrheiten sind leider sehr unwillkommen, weil ja alles lieb, nett und so schön glattgebügelt sein soll.
    Wie war das doch mit den Herzens(ab)gründen???? Pssssssst…. nicht dran rühren….

    Brigitte

  33. 33
    Brigitte sagt:

    Als ich in meiner schwersten Phase des Umbruchs in meinem Leben vor ca. 20 Jahren stand (ich veränderte nicht nur 1 Situation, sondern 3 gleichzeitig in meinem Leben), kam in einem Moment des Innehaltens tagsüber plötzlich eine Stimme und sprach zu mir:

    ICH bin die Welle am Strand, die dich sanft umspült.
    ICH bin der Baum, an dessen Stamm du lehnst.
    ICH bin der Sturm, der dich mitnimmt und trägt.
    ICH bin die Erde, die deine Heimat ist.

    Ich vertraute. Und sie hielt WORT. IMMER.

    Brigitte

  34. 34
    Silvia sagt:

    @ Stefan und @ Brigitte – Ich verkaufe kein Produkt – ich schreibe Texte aus meinem Herzen für andere Herzen.

    „ALLE Menschen zu erreichen“ heisst nichts anderes, als jeden Menschen abzuholen, wo er gerade steht. Dieses ALLE bezieht sich nicht auf die Weltbevölkerung sondern auf jeden Einzelnen ganz individuell. Jeder hat einen anderen Bewusstseinsstand. Jeder spricht eine andere ‚Sprache‘. Wie es scheint, auch wir, Brigitte und Stefan. Und so wird es lediglich zum „Hin- und Herschieben von Worten.“ Man kann und will den anderen nicht verstehen. Jeder hält seinen Standpunkt für den einzig richtigen. So passiert es ja ständig in der Welt. Genau hier kann das Herz und die Herzkommunikation zum Vermittler werden.
    Mittels Herzkommunikation kann man zumindest versuchen, jeden einzelnen und somit alle abzuholen. Die Herzenssprache ist ein universelle Sprache. Und somit für ALLE erreichbar. Wenn man hinhört, bzw. hinhören will. Und es ist eine sehr, sehr leise Sprache. Eine Sprache, welche in der Welt unterzugehen scheint, zwischen Krieg, Hass und Zerstörung.
    Silvia, welche sich nun leise und still verabschiedet.

  35. 35
    Stefan sagt:

    @Silvia,
    Ja, das ist es, da bin ich dabei und verabschiede mich auch leise und still…

  36. 36
    Tobias sagt:

    @Leonard zu Brigitte
    „Deinen Ausführungen zum morphogenetischen Bewußtseinsfeld stimme ich dir zu. Letztlich auch ..dass alle Täter sind. Aber in ihrem Tun und Wirken dementsprechend verantwortlich für ihr körperliches Gefährt. Und es gibt sicherlich viele Faktoren die energetisch auf uns wirken, oder auch rein physisch, die Verantwortlichkeit liegt aber bei mir.“

    Dass die Verantwortlichkeit bei mir bzw. bei Dir liegt bedeutet auch, dass wir uns alle klar sein müssen, dass das Auslösen von Unbalancen nicht nur ein Trigger ist, der bei „dem Anderen“ etwas bewirkt, sondern gerade auch eben zurück-wirkt, nämlich als Spiegel und Feedback, und dass das Ganze ein holistisches, kybernetisches System ist. Leider habe ich oft den Eindruck, dass solche „rationalen Betrachtungen“ nicht als Herzkommunikation begriffen und anerkannt werden – jedoch ist jede Ablehnung und Negation letztlich herz-los, egal, worum es sich handelt.

    Daher prallen wohl auch manche zurück, wenn es gewissermaßen eng wird, weil die Komplexität und die Vorstellung von bzw. das Bewusst-Sein über Ver-Antwort-Ung zunimmt und sich keiner so leicht aus der Affäre ziehen kann – jedenfalls nicht ohne das worüber wir hier sprechen ad absurdum zu führen.

    In spirituellen Kreisen höre ich oft den Begriff „Energie“ – aber was ist das? Worum genau handelt es sich? Die Vorstellung davon hat doch entscheidende Auswirkung auf mein, dein, unser aller Handeln – und auch darauf, ob jemand leidet. Insofern stimme ich nicht darin überein, dass es in der Verantwortlichkeit des Betroffenen liegt, sondern der Betroffene ist lediglich Indikator und Fleisch gewordenes Symbol, fleischliche Manifestation eines energetischen Zustandes.

    Und da wir im morphischen Feld sind, gibt es auch keinerlei Trennung, das bedeutet, jeder hat Krebs, weil ein Quantentzustand weder Lokalität noch Zeit kennt. Gerade Zeit ist bekanntlich eine Dimension, wobei ich davon ausgehe, dass sich Menschen, die sich spirituell nennen, auch gute Kenntnisse in den Naturwissenschaften haben, vor allem um geistig flexibel zu sein und um adaptieren zu können, was für gegenseitiges Verstehen unabdingbar ist.

    Diese Erkenntnis und auch diese Betroffenbheit gehört für mich untrennbar zur Herz-Kommunikation, ebenso wie Schreien, Weinen, Flehen, Wimmern – denn das sind Frequenbänder, auf die der Mensch ganz besonders sensibel reagiert, aus gutem Grund (kennen wir auch aus der Soziologie und Mutter-Kind-Beziehung).

    Praktisches Beispiel: Die Verantwortung liegt beim Arzt, wenn er Kenntnis von einem Zustand des „Patienten“ hat, weil er ihn nicht behandelt, sondern heilt. Heilen ist der Prozess der Genesung, was gar nichts anderes ist als Stabilisierung und (Re-)Kalibrierung gepaart mit Synchronizität. Hier ist der Arzt gefragt und nicht der Patient, der sich selbst überlassen wird, wie das sehr oft bei Krebs der Fall ist, oder auch anderen „Krankheiten“, die sehr ergreifen sind (im Wortsinne), weil Deformation und Verfall unmittelbar miterlebt werden.

    Es wäre nun fatal zu behaupten, die Verantwortllichkeit liegt beim Krebsbetroffenen, insbesondere dann, wenn er (fhelehntlich) darum bitte, bspw. auf „alternative“ Weise unterstützt zu werden, was gegenwärtig durch das – man muss das so sagen – perfid angelegte Geldsystem und damit verbundene Denkstrukturen in Tateinheit mit angeblichen (Sach-)Zwängen dazu führt, dass unzähliuge Menschen unsägliches Leid erfahren, während sie bei lebendigem Leibe und in vollem Bewusstsein krepieren.

    Hier stellt sich die Frage, ob wir starke oder schwache Herzen haben – ob wir das also mit ansehen können und wollen. Oder ob wir realiseren, dass wir im Grunde automatisch mit sterben. Genau das scheint mir bei Herzkommunikation sehr regelmäßig ausgeklammert, weil es vermeintlich als Anklage verstanden wird, die angeblich niemandem zukomme.

    Ich bin sehr dafür, dass wir anklagen, nehmen wir täglich Tausende Kinder, die unter unwürdigen Bedingungen ihr Leben fristen oder dahinsiechen. Im wohl genährten Zustand ist Spiritualität sehr bequem und wir treffen auch viele Lehrer, zuweilen gar Gurus; Buchautoren sowieso. Wenn’s aber ans Eingemachte geht, sind die meistens weg. Manchmal sogar gibt es Zoff, regelrecht Streit und aus dem vermeintlich ach so frommen spirituell Erleuchteten wird eine Hyäne.

    Silvia schreibt: „Die Herzenssprache ist ein universelle Sprache.“

    Ja, dem stimme ich zu. Es ist eine Sprache, die keiner Worte bedarf, jedenfalls nicht verbal. Es ist die Sprache, die ein Baby spricht, weil es die einzige Sprache vollständiger Hingabe und Vertrauens ist. Und damit die Sprache der Liebe, welche Bedingungslosigkeit ist. Insoweit scheint mir – ein „wirkliches“ Gespräch ist das Selbstgespräch, die innere Einkehr. Als Ergebnis dessen erleben wir Äußerung. Daran wird deutlich, was Brigitte mit Dialog meint.

    Namaste.

  37. 37
    Brigitte sagt:

    Danke Dir, Tobias, für Dein Einfühlen in das, was gemeint ist. Dein Herz hat meine gesendete Frequenz erfasst, sie aufgenommen und genau in gleicher Weise zurückgesendet. Somit kommt Liebe an, weil nichts verloren ging.

    Eine vielleicht noch unbekannte, allerdings sehr anspruchsvolle Form von Herzkommunikation ist hier zu finden, vor allem durch die Anwendung im Selbstverständnis als Souverän.
    http://heatheranntuccijarraf.info/i-am-library.html

    Näheres dazu hier:
    http://wirsindeins.org/2014/03/13/24039/

    In Frieden
    Brigitte

  38. 38
    Alex Miller sagt:

    Schon 37 tolle Kommentare zu Silvia´s Beitrag…, Wow! Find ich gut 🙂 Weiter so… 😉
    Wünsch euch allen schonmal ein schönes Wochenende

    Euer Alex

  39. 39
    Frosch sagt:

    @ Tobias
    DANKE für Deine gute Erklärung. So begreiffe ich dies auch etwas, naja, zumindest etwas, ich kann erahnen um was es genau geht irgendwie. Ich bin zum Lernen da und manchmal ist mir dies hier alles zu hoch…ich mag ned dauernd auf nen Felsen klettern. Danke daher, dass Du Dich auf Froschstufe begibst. Ich kapier das sonst nie. Aber irgendwann werde ich ein Froschkönig sein.
    Mille Grazie a tutti

  40. 40
    Brigitte sagt:

    Hallo Frosch,
    „Ich aus meiner Froschwarte aus betrachtet, fände es sinnvoll, wenn man, um mit mir zu sprechen, in die Knie gehen würde, damit ich meinem Gesprächspartner in die Augen sehen kann. Eine Giraffe schwebt höher und dort ist wieder eine andere Perspektive oder Warte. Eine Giraffe scheint es aber schwer zu haben mit einem Frosch zu sprechen. Ich als Frosch hätte dann Mühe die Giraffe zu verstehen. “

    Ich bin als Giraffe hier, weil ich andere Giraffen treffen möchte, um mich z. B. über Futterstellen für uns als Giraffen auszutauschen. Es ist nämlich inzwischen so, dass mir einige andere Giraffen begegneten, die schon ganz müde und teilweise krank sind, weil deren Futterplätze gezielt vernichtet werden. Die Einsamkeit der Giraffe, die nach ihrem ihr gemäßem Futter unterwegs ist, wird von keinem (außer Tobias) hier wahrgenommen, obwohl sich der Raum für Giraffen als solcher ausweist.

    Herzkomunikation – ein Weideplatz für Giraffen?
    Ich fand ihn nicht vor und muss nic ht nur hungrig weiterziehen, sondern werde auch noch gescholten, mich mit Fröschen nicht in Giraffensprache zu unterhalten.
    Wenn ich z. B. nach Frankreich reise, gibt es 2 Varianten, dass die Reise für mich ergolgreich wird:
    Entweder ich spreche ihre Sprache oder habe einen Dolmetscher oder ich verstehe Bahnhof und habe Stress.

    Doch für die Deutschen liegt es in ihrem Froschverständnis, dass sich JEDER zu ihnen bückt und diese Verrenkungen selbstverständlich sind und die anderen auch das Quaken der Frösche berherrschen und dies durchaus gerechtfertigt sei, denn sie sind nun mal „nur“ Frösche.

    Danke für Deinen wertvollen Beitrag, Frosch.

  41. 41
    Brigitte sagt:

    @Silvia,
    „“ALLE Menschen zu erreichen” heisst nichts anderes, als jeden Menschen abzuholen, wo er gerade steht. Dieses ALLE bezieht sich nicht auf die Weltbevölkerung sondern auf jeden Einzelnen ganz individuell. Jeder hat einen anderen Bewusstseinsstand. Jeder spricht eine andere ‘Sprache’.

    DU selbst hast hier auf Deinem Blog diverse Rubriken von Silber über Gold bis zu Violett eingerichtet, doch du selbst hälst Dich nicht daran, was spirituell bedeutet, Du bleibst Dir SELBST nicht treu, sondern verläßt Deine eigenen Erkenntnisse, wie Lernen funktioniert. Denn die Zuwendung an diejenigen, die nachkommen, heißt automatisch, die bereits Vorangeschrittenen zu vernachlässigen in dieser Zeit. Physikalisch betrachtet, schneidest Du damit permanent und konsequent, IMMER die Spitzen ab und bekommst ein mittleres Level.

    Die Aufgabe aber ist Anstieg. Diese Levelform wurde bisher praktiziert und muss verlassen werden, weil die Aufgabe des Anstiegs vor jedem Einzelnen steht. Und es ist ein parasitäres Verhalten, grundsätzlich auf das energetische Level der Vorangehenden beständig zuzugreifen und sie evtl. sogar noch zu ermahnen, dies sei ein Liebesakt.

    Herzkommunikation, wo bist Du? Sich still und leise aus der Affäre zu ziehen, anstatt sich gerade dann dem Thema zu widmen mit der Kraft des Herzens, gehört nach meinem Empfinden nicht dazu.

  42. 42
    Brigitte sagt:

    @Stefan,
    „Der Dalai Lama repräsentiert für mich “Herzkommunikation”, sowie auch Mahatma Ghandi.“

    Beide, Stefan, waren bzw. sind mit ihrem GANZEN Herzen dabei oder anders ausgedrückt: Sie haben sich entschieden, sich nicht nur halbherzig ihrem eigenen Herzen zuzuwenden, sondern mit jeder Faser ihres SEINS. Das bedeutet, sie gehen keiner sich auftuenden Schwierigkeit (innen + außen) aus dem Weg, sondern begegnen ihr würdevoll und souverän.
    Beide Verteter kennen und wissen sehr wohl um die Abgründe des Herzens und lieben sie ebenso wie die Tugenden.
    Doch erst, wenn Du deine eigenen Ab- und Umwege lieben gelernt hat, und das bedingungslos, wirst Du lächeln können, wie der Dalei Lama.

  43. 43
    Frosch sagt:

    @ Brigitte
    …..Ich bin als Giraffe hier, weil ich andere Giraffen treffen möchte, um mich z. B. über Futterstellen für uns als Giraffen auszutauschen……

    Ich bin als Frosch hier, um auf alle möglichen Tiere zu treffen. Mit ihnen zu sein, mit ihnen zu lernen, zu lachen, zu leben. Wenn ich mich auf eine Wanderung begebe und nur immer die Spitze des Berges im Auge und Kopf habe, verpasse ich all die schönen Blumen am Wegesrand, welche mir ihre Schönheit präsentieren. Und dies bei jedem Schritt.
    Und wenn Du schon beim Dalai Lama bist. (Lama ist auch ein Tier, jedoch keine Giraffe). Abgesehen aber von dieser Wortspielerei möchte ich sagen, dass der Dalai Lama jegliche Herzen berühren konnte und kann, auch dies eines einfachen Froschs. Und darum ist er bekannt. Darum hinterliess er einen bleibenden Eindruck in allen Herzen.

  44. 44
    Kakteenblüte sagt:

    @Frosch
    ………“ Abgesehen aber von dieser Wortspielerei möchte ich sagen, dass der Dalai Lama jegliche Herzen berühren konnte und kann, auch dies eines einfachen Froschs. Und darum ist er bekannt. Darum hinterliess er einen bleibenden Eindruck in allen Herzen“……..

    Lass Dich nicht beirren, lb.Frosch,.Spiritueller Hochmut und intellektuelle Ausführungen sind in der spirituellen Szene immer noch weit verbreitet und da ist die Einsamkeit der sogenannten „Giraffen“ vorprogrammiert. Mit Herzenskommunikation hat das wohl wenig zu tun!
    LG

  45. 45
    Brigitte sagt:

    Zitat aus dem Beitrag zur herzkommunikation:
    Runter mit den Masken
    Ein wirkliches Gespräch von Herz zu Herz kann erst stattfinden, wenn die Masken gefallen sind. Wenn der Mensch den Mut hat, sich zu enttarnen. Wenn er Mut hat, verletzlich zu sein. Denn dies wird er, sobald er seine Maske fallen lässt. Dann ist der Weg offen. Offen zum Herzen.

    Sich als Giraffe zu erkennen zu geben, sich zu dem zu bekennen, welcher ART ich BIN, heißt ohne Maske zu sein.
    Und was passiert genau dann?

    Ich habe Euch allen hier einmal die ganz alltägliche Problematik der sogenannten Hochbegabten und vor allem Hochsensitiven vorgelebt. Sie sind die Giraffen unter uns allen. Und was passiert, geben sie zu erkennen, eine Giraffe zu sein hier genauso wie auch im Alltag da draußen?
    @Kakteenblüte,
    „Lass Dich nicht beirren, lb.Frosch,.Spiritueller Hochmut und intellektuelle Ausführungen sind in der spirituellen Szene immer noch weit verbreitet und da ist die Einsamkeit der sogenannten “Giraffen” vorprogrammiert. Mit Herzenskommunikation hat das wohl wenig zu tun!“

    Da kommt der Lehrer zu den Eltern und schickt die Eltern mit dem Kind zum Arzt, weil das Kind, der Jugendliche, der Erwachsene angeblich verhaltensauffällig sei (also kein Frosch ist). Was tut der Arzt? Er stopft denjenigen mit Ritalin oder anderen verheerend wirkenden Pharmaka zu, damit er zu den Fröschen passt.
    „Mit Herzenskommunikation hat das wohl wenig zu tun!“
    Das hat nicht nur nichts damit zu tun, sondern das ist brutale Herzlosigkeit vom Feinsten, liebe Kakteenblüte.
    Doch wieviele verurteilen diese Menschen dazu, dass sie ihre Zehen abhacken sollen, damit diese in die genormten Schuhe passen? Erinnert Dich das nicht an Aschenbrödel?
    Ein Frosch zu sein ist genausowenig eine Schande, wie ein Faultier oder ein Oppussum. Eine Schande ist es, NICHT zu dem zu stehen, wie Gott ihn schuf und liebt.

    Ich danke Dir sehr für Deinen Beitrag, denn daraus kann viel gelernt werden, nicht nur mit Fröschen umzugehen, sondern wahrlich mit ALLEN, auch mit Giraffen, die zwar lt. Aussage von Silvia auch dort abgeholt werden, wo sie stehen, dies aber wohl wegen Bodennebel ausfällt.

  46. 46
    Frosch sagt:

    @ Brigitte….komm, sei kein Frosch 😉
    Der Vorteil am Froschsein ist, dass er vielleicht etwas geerdeter ist denn eine Giraffe. Beides hat sein Gutes, aber beides sollte ausgeglichen sein. Der Frosch sollte seinen Kanal noch oben offen halten, die Giraffe nach unten. Beide Extreme sind ungesund und erzeugen ein Ungleichgewicht. Auch ein Frosch kann hochsensibel sein. Auf seine ganz spezielle Art. Bei dir Brigitte habe ich das Gefühl, dass du unbedingt ein Ziel erreichen willst, Erleuchtung oder ein Raumschiff, dass dich womöglich abholt. Dabei geht vergessen, dass JETZT bereits alles da IST. Das ist das erste, was ich als einfachen Frosch begriffen habe. Nicht das Ziel ist der Weg, sonder der Weg ist das Ziel. Auf dem Weg offenbart sich mir als Frosch reine Liebe, all die Blumen, die mir reine Liebe schenken, indem sie mir ihre Blüten zeigen, die Vögel, die allmorgenlich für mich ein Lied singen, der Wind, der mir das Feeling von Freiheit bietet und den Froschrebell in mir weckt, die Sonne, die mich nach einem Weiherschwumm wieder trocknet. Es gibt nichts zu erreichen. Es ist alles bereits da. – Nur ‚wir‘ sind weg. –

  47. 47
    Brigitte sagt:

    @Frosch,

    aus Deiner Froschperspektive erwarte ich nichts anderes, denn da sieht die Welt klein und harmlos aus. Es ist ein Leichtes
    aus dieser verdammt realitätsfernen Perspektive den Storch zu übersehen, der bereits über Dir kreist und ganz anderes mit Dir vorhat, als Du gerade den Blümchen erzählst.

    Träum weiter, lieber Frosch, der Storch ist bereits auf Sinkflug. Dein Leben gehört Dir. Wenigstens die letzen Minuten noch!

  48. 48
    Frosch sagt:

    @ Brigitte
    Die Welt ist immer Spiegelbild Deiner Selbst. Du empfindest die Welt als bedrohlich? Und drohst selbst, indem Du mir sagst, ich werde allsbald von einem Storch venichtet?
    Du spürst den Hass in der Welt und teilst in diesem Blog am laufenden Band Gehässigkeiten aus?

    Es gibt nur eine Antwort für alles liebe Brigitte. Und dies ist LIEBE. Wenn der Mensch begreift, dass er diese Liebe überall findet, wie der kleine Frosch bei seinen geliebten Blumen, dann ist schon sehr viel getan in dieser Welt. Liebe verändert den Menschen von innen heraus. Wenn ein Mensch sich zB. an der Schönheit einer Blume erfreuen kann, wirklich erfreuen kann, das Wunder der Schöpfung in ihr entdeckt, ihre Perfektion, zB. die spiralförmig angereihten Blätter eine Rose, die Spirale als Zeichen der Schöpfung, welche sich in allen möglichen Dingen wiederholt, so wird er sich verändern. Er wird in jedem Lebewesen, sei es ein Frosch, ein Storch, eine Giraffe, den göttlichen Funken sehen. Frieden geschieht nicht im Aussen, Frieden geschieht im Innern und trägt sich nach Aussen. Was du im Aussen bekriegst, ist in dir drinnen nicht heil.
    Alle Liebe für dich
    Frosch

  49. 49
    Lumina sagt:

    Ein sehr guter Kommentar, lb. Frosch.

    Zitat Brigitte: „…..Ich danke Dir sehr für Deinen Beitrag, denn daraus kann viel gelernt werden, nicht nur mit Fröschen umzugehen, sondern wahrlich mit ALLEN, auch mit Giraffen, die zwar lt. Aussage von Silvia auch dort abgeholt werden, wo sie stehen, dies aber wohl wegen Bodennebel ausfällt….“ Zitat Ende

    Es gibt aber auch Nebel, der ganze Giraffen umhüllt, so dass sie nicht erkennen können, wie sehr sie sich in ihrem Intellekt verrannt haben, wie ihr Ego aus vielen Zeilen spricht und bei Nichtanerkennung mit Hochmut reagiert.
    Zitat Brigitte: …“Eine Schande ist es, NICHT zu dem zu stehen, wie Gott ihn schuf und liebt“…….
    Ob „Gott“ Hochmut liebt, wage ich zu bezweifeln.
    LG von Lumina

  50. 50
    christian5 sagt:

    „Ob “Gott” Hochmut liebt, wage ich zu bezweifeln.“

    Aber Lumina, auch Hochmut ist letztenendes nur ein Stück Erfahrung und daher genauso Liebenswert wie alles andere 🙂

    @Frosch
    Deine Kommentare gefallen mir sehr, was ein Lichtblick für mich!

    Liebe Grüße
    Christian

  51. 51
    Lumina sagt:

    @ Christian5
    Haha – erwischt! 🙂 Hast ja recht- von einer höheren Warte aus…
    Mein Satz bezog sich auf den vorangegangen von Brigitte. Ich habe ohnehin keine persönliche Gottesvorstellung und in den Augen der Liebe darf natürlich alles sein, alles ist Erfahrung und Entwicklung, hin zu einem unbegrenzteren Bewusstsein, da stimme ich vollkommen mit Dir überein.
    Noch einen schönen Tag wünscht Dir Lumina

  52. 52
    christian5 sagt:

    🙂 ja ich weiß. Es sprang mir nur so ins Auge, da konnte ich nicht anders *g*

    Dir auch einen schönen Tag
    Christian

  53. 53
    Brigitte sagt:

    Und das alles auf HERZkommunikation.

    Die Giraffe kauert am Wegesrand und ihre Seele schluchzt mal laut, mal leise ob dieser Stumpfsinnigkeiten und Seelenlosigkeit.
    Ein Körper von Krebs nahezu vollständig zerstört von der Last, die zu tragen er nicht mehr allein im Stande ist, bat um Hilfe und erlebt statt dessen erneut die Steinigung derer, die sich wähnen, Herz zu haben.

    Es war ein Versuch wert, doch sein Herz zu zeigen, ist nach wie vor tödlich, so wie es schon Jesus widerfahren ist. Doch er stirbt für Euch kein 2. Mal!

  54. 54
    Frosch sagt:

    @ Brigitte
    Wenn du am Wegesrand kauerst, und ich gleichzeitig auf einen grossen Stein springe, sind wir beinahe auf Augenhöhe. Schön.
    So haben wir uns ja doch noch gefunden. Hallo :-).
    Jeder von uns trägt eine Last. Niemand im Aussen kann uns diese abnehmen. Auch eine Herzkommunikation nicht. Aber sie kann etwas bewegen, in deinem eigenen Herz. Doch sie ist leise. Heilung geschieht von innen heraus. Das was du im aussen bekämpfst (Stumpfsinnigkeit / Seelenlosigkeit) ist in dir selbst nicht heil. Wo fühlst du dich stumpf, leblos, seelenlos? Herzkommunikation ist ein hervorragendes Spielfeld um sich selbst besser kennenzulernen. Verschiebe nicht die Figuren im Aussen, sondern im Innern. Würfel die 6. Bringe deine eigenen Figuren nach Hause. Und gehe als Gewinnerin hervor. Bei deinem Spiel des Lebens.
    Liebe Grüsse, Frosch

  55. 55
    Brigitte sagt:

    http://www.welt.de/vermischtes/article126063354/Giraffe-gibt-sterbendem-Zooarbeiter-Abschiedskuss.html

    Keiner hier ließ sich hinreißen, mir einen Kuss zu geben. Ihr (gi)rafft es einfach nicht, worum es geht.

  56. 56
  57. 57
    Brigitte sagt:

    🙂 ….Danke Celina. Welch ein Lichtblick! Doch jeder Anfang ist schwer – oder doch nicht ? 😉

    Lieben Gruß,
    Brigitte

  58. 58
    Celina sagt:

    Stufen 🙂

    Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
    Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
    Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    In andre, neue Bindungen zu geben.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    An keinem wie an einer Heimat hängen,
    Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

    Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
    Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
    Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

    4.5.1941
    Hermann Hesse.

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