Vom Stillstand zur Stunde Null

17 Mrz 2014 Von Kommentare: 12 Bewusstsein, Spiritualität

Über den Wolken

Warum verändert sich der Mensch meist nur dann, wenn es ihm schlecht geht? Wenn es Dir irgendwann den Hals zuschnürt, die Brust beengt, du eine zunehmende Last auf deinen Schultern spürst. Dein Körper signalisiert dir, wenn sich dein gesamtes Energiesystem nicht mehr im Gleichgewicht befindet. So wie ein Rotes Auge, das lästige Überbleibsel einer langwierigen Erkältung. Du willst nicht so genau hinschauen, schaust lieber weg, in eine andere Richtung. Willst nicht wahrhaben dass dein Leben nicht so ist, wie du es dir einmal vorgestellt hast, in deinen Träumen.

Dass dein Leben so ist, wie du es nie leben wolltest. Du hast dich getäuscht, aber siehst dennoch weg, auch als dir deine Gefühle mitteilen wollten dass du dich nicht mehr in der Harmonie mit deinem Herzen befindest. Das ist Stillstand. Das macht krank. Hast du dich vielleicht in einem Menschen getäuscht? Oder hast du dich vielleicht lediglich in dir selbst getäuscht? Was wolltest du in deinem Leben eigentlich? Was macht dir Freude und wieso tust du es dann nicht??

Das Ungelöste im Herzen kann überdauern, Tage, Woche, Monate und sogar Jahre. Sobald dein Herz schmerzt, und ich meine richtigen physischen Schmerz, der wehtut, nicht „nur“ den Seelischen, musst du Vergangenes loslassen, die Gegenwart spüren und die Zukunft einfach geschehen lassen. Sonst bringt es dich um! Wenn du akzeptieren kannst, dass Altes gehen muss, sogleich aber Neues entstehen wird, hast du den wichtigsten Schritt getan, den du je gehen kannst in deinem Leben. Und es ist nicht nur ein Schritt, es sind viele Schritte, immer wieder, da dein Leben aus vielen kleinen Schritten besteht.

TunnelUnd jeder Schritt, den du dich zu trauen gehst, ist eine neue Erkenntnis für dich. Lass das Neue gedeihen in Vertrauen an das Leben, in Vertrauen an das Universum und in Vertrauen auf dich selbst. Es ist nicht wichtig, dir ständig Gedanken zu machen, warum und weshalb. Es ändert nichts an der Situation. Deine Erkenntnis reift in deinem Herzen, nicht in deinem Kopf. Und verstehen kannst du ohnehin nie alles.

Momente

*Es ist der eine Moment, in dem du nicht mehr grübelst, ob du damals das Richtige getan hast.

*Es ist der eine Moment, in dem du akzeptierst, dass es keinen Schuldigen gibt.

*Es ist der eine Moment, in dem dir klar wird, dass dein Leben ständig in Bewegung ist.

*Und es ist der eine Moment, in dem du einfach DA BIST.

Du hast das Richtige getan, immer und überall. Du wusstest es zum damaligen Zeitpunkt einfach nicht besser und wenn du heute die Wahl hättest, mit deinen ganzen lehrreichen Erfahrungen, diesen Schätzen des Lebens, würdest du es anders machen. Es ist OK. Denn es ist immer OK. Gefährlich wird es nur dann, wenn du es dir zu gemütlich gemacht hast und du deine innere Stimme nicht mehr hören kannst. Alles eingefahren und doch vertraut. Du hast jederzeit die Wahl. Die Stunde Null fängt immer an – in jedem Moment. Du musst sie nur annehmen.

Bild: Tetsumo Flickr cc, Martin-Fisch flickr cc

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12 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    CabArnet sagt:

    „Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch.“

    (Paulo Coelho, Handbuch des Kriegers des Lichts)

  2. 2
    Lumina sagt:

    Das ist ein großartiger Artikel, lieber Alex ! Genau das, was ich auch fühle!
    Zitat: “ …*Es ist der eine Moment, in dem dir klar wird, dass dein Leben ständig in Bewegung ist….“
    Das Leben ist eine ständige, abenteuerliche Reise. Aber wer vor dem Neuen Angst hat, baut sich ein bequemes Schloss aus Gewohnheiten und schafft sich Sicherheiten. Das können auch Religionen, Lehren, Ideologien sein und sind es auch sehr häufig. Aber das ist kein Leben, denn Leben bedeutet einfach „Werden“ ,offen sein für alles Neue.
    Und Schuldgefühle sind unsinnig, denn zu dem Zeitpunkt, in dem man den sogenannten Fehler begangen hat, hatte man noch weniger Erfahrung, weniger erlebt. Man war nicht der, der man jetzt ist.Wenn man sich also die Schuld zuweist, beschuldigt man eigentlich nicht sich selbst, sondern jemand anderen, den es jetzt nicht mehr gibt. Und wie war das mit dem Verurteilen eines anderen?

    Die 4 Punkte: „… Es ist der eine Moment……“ sind wahrhaftig der Schlüssel zu einem glücklichen Leben. So kurz und prägnant- einfach wundervoll!
    Liebe Grüße von Lumina

  3. 3
    Alex Miller sagt:

    Liebe Lumina,
    danke. Aber wenn ich ehrlich bin, es schreibt sich oft recht leicht. Das dann auch umzusetzen ist eine Kunst, die Kunst des Lebens. Aber darum sind wir hier zu Besuch…

    Herzliche Grüße
    Alex

  4. 4
    Frosch sagt:

    Zitat:….“die Kunst des Lebens……“
    übrigens ein sehr gutes Buch von Erich Fromm….kann ich allen nur empfehlen.
    Liebe Grüsse Frosch

  5. 5
    Sylvi sagt:

    Die platonische Metaphysik

    Im Grunde besteht die materielle Welt nur auf der Basis der Ideenwelt, denn alles, was sich hier in der Materie manifestiert, waren ursprünglich Ideen.
    Verlagert sich das Gleichgewicht in der Ideenwelt von Gut nach Böse, so hat dies auch Auswirkungen auf die materielle Welt.
    Die materielle Welt ist wie die Blaupause der Ideenwelt.
    Man kann es sich so vorstellen: Die Materie ist wie ein Lehmklumpen, während die schöpfenden Hände unsere Gedanken und Ideen sind, die diesen Lehm formen.
    Im Grunde ist es unser Geist mit seinen Gedanken und Ideen, der unsere Wirklichkeit und damit auch unser Leben formt und gestaltet – dieser Geist ist der Schöpfer oder *Demiourg*, um es mit Platons eigenem Wort zu sagen.

    Dieser Geist ist es, der lebt und alles gestaltet. Ohne Geist wäre die Materie tot und der menschliche Körper nur eine leere Hülle.

    Der Ursprung von allem, das Urlicht, Platons höchstes Prinzip, ist die Quelle und der Ursprung von allem. Von ihm entspringt der Geist. Und dieser Urquell erfährt sich selbst in seiner Schöpfung. Unser Geist ist wie ein Lichtfunke, der vom großen Urlicht ausging und wieder zu ihm zurückstrebt und auf seinem Weg Erfahrungen macht – seine Essenz ist immer göttliches Urlicht sie war es immer und wird es immer bleiben.
    Wie Wasser zu Eis gefrieren kann, so kann sich die göttliche Energie zu Materie verdichten.

    Aus dem Negativen wird auch immer Positives hervorgehen, denn alles hat einen Sinn und führt letzten Endes zum Guten. Jedoch kann aus dem Positiven nicht wirklich etwas Negatives hervorgehen.
    Die Welt kann nur durch die Liebe, die positive Kraft in ihrer reinsten Form, bestehen. Und die Welt kann nur bestehen bleiben, wenn wir umdenken und uns wieder zum Positiven hinwenden und endlich lernen, in Liebe zu leben.
    Die Liebe wird durch die geistige Welt von Mensch zu Mensch übertragen mit dem Ziel, sich auch in der materiellen Welt zu manifestieren.
    Platons Lehre ist die Lehre eine zeitlose Lehre, die in allen Zeiten Gültigkeit hat. Auch Jesus verkündete und lehrte die Liebe zur Welt und zu den Menschen

    Der göttliche Geist will sich durch seine Schöpfung selbst erfahren und schenkt sich so die Liebe, um diese durch sich selbst zu erhalten, sie immerfort zu entfalten und bestehen zu lassen.
    Die Liebe ist das, was das Göttliche ausmacht – ja, das Göttliche ist reine Liebe. Das Gegenteil der Liebe, das Negative, ist nur dazu da, um Erfahrungen zu ermöglichen. Ja, die Dualität ist die Voraussetzung für die lebendige Schöpfung überhaupt. Somit ist auch das Negative im Sinne der Liebe, denn erst durch seine Polarität kann Liebe lebendig erfahren werden.
    Daher ist es falsch, das Böse zu bekämpfen. Man soll das Böse vielmehr als Lehrmeister annehmen, da es uns erst ermöglicht, den Weg der Liebe zu finden und zu gehen.

    So wie jede höhere Seinsebene die darunterliegenden Seinsebenen umfasst, ist es auch mit den sich darin befindenden Geistwesen: Sie machen zugleich Erfahrungen in der Dimension, wo sie sich befinden, sowie in allen darunterliegenden Dimensionen, die davon eingeschlossen werden. Wie sie diese Erfahrungen wahrnehmen, hängt davon ab, auf welche Welt ihr Fokus gerichtet ist.
    Jedes Geistwesen macht zugleich auf allen Seinsebenen Erfahrungen. Die Seinsebene existieren zugleich und überlagern sich: Die nächst untere Ebene ist in der darüber liegenden enthalten.

    Wahrscheinlich gibt es nicht nur die Welt der Ideen – es gibt über die Ideenwelt hinaus noch weitere, höhere Welten. Und Platon schien dies im Ansatz erkannt zu haben, wenn er von der Welt der Prinzipien spricht. In der Prinzipienwelt werden mehrere Ideen zu einem höheren und umfassenderen Ganzen zusammengefasst und in einem so genannten Prinzip vereinigt.
    Z.B. gibt es die Idee der ehrenhaften Handlung oder die Idee der Gerechtigkeit. Aber über allen steht das Prinzip des Guten.

    Aber die platonischen Lehren, wie sie der Nachwelt erhalten sind, beziehen sich hier auf unsere Erde. Da Platon jedoch eine sehr umfassende Metaphysik hat und nicht alle seiner Lehren niedergeschrieben hat, gehen wir davon aus, gehen wir anhand von zahlreichen Hinweisen davon aus, dass der Urgrund, das Eine, so ist, wie wir es beschrieben haben.

    Wenn man diese Dinge ganz einfach in ihrem natürlichen Zusammenhang betrachtet und ihren Sinn verstehen lernt, erübrigen sich die Untersuchungen der Wissenschaft erledigt. Auch Platon hat erkannt, dass man die Wissenschaft nicht braucht, wenn man das Leben versteht. Der Schlüssel zum Verständnis der Welt liegt nicht im Außen und nicht in technischen Messgeräten – sondern er liegt in uns – in unserem Geist.
    Unsere Ideen und Gedanken werden aus den höheren Dimensionen, wo unsere Seele beheimatet ist, gespeist und uns in Form von Eingebungen zugetragen.
    Diese Speisungen der Seele haben unsere Erde zu dem gemacht, was sie heute ist. Uns wird Gutes und Schlechtes eingegeben – was wir annehmen und verwirklichen liegt an uns.
    Der Mensch ist wie ein Kanal für die universellen Kräfte, die weder gut noch böse sind -sie sind einfach Gewalten. Und der Mensch muss mit seinem Geist wie ein Schiff auf dem Ozean lernen, auf den Wogen dieser Kräfte zu fahren und sein Schiff auf den rechten Weg zu lenken und sich nicht von den Kräften wie ein Spielball herumwerfen zu lassen.
    Würde der Mensch aber seinen Geist, der nicht materiell ist, statt seines menschlichen Denkens entscheiden lassen, würde diese Welt eine bessere werden.

    Die höheren Eingebungen werden aus der geistigen Welt wie Bewusstseinsfunken in die niedereren Dimensionen geschickt, um das Dunkel dort ein wenig mehr zu erhellen. Entweder sie fallen dort auf fruchtbaren Boden oder sie verglühen.
    Und irgendwann werden immer mehr dieser Funken fallen und auf fruchtbaren Boden treffen. Immer mehr Bewusstseinsfeuer werden lodern und in einem geistigen Flächenbrand das Dunkel wird so in einem dem Licht weichen – dem Licht der Erkenntnis und der Liebe. Denn die Bewusstseinsfeuer entzünden sich gegenseitig. Dann kehrt diese Welt heim zum Ursprung, dann ist alles wieder bei Gott – wo es im Grunde schon immer war – denn es ist nichts anderes als Gott.

    Nach unseren Erkenntnissen wollte Platon sagen, dass wir uns sinnbildlich einen großen Vulkan vorstellen sollen. Dieser Vulkan ist das Wissen, die Allmacht und die Liebe. Wir sind die Funken und sollen diese göttlichen Eigenschaften des Vulkans hier auf Erden weitertragen. Jeder Einzelne prägt hier sein Leben durch seine Gedanken und Ideen, indem er diese umsetzt. Und wenn unser Funke erlischt, haben wir alle etwas zur Gestaltung der Erde beigetragen – jeder auf seine Art.
    Und somit sind wir in jedem Leben ein Fingerabdruck der Natur. Es gibt keinen gleichen Menschen – auch wenn du selbst schon viele Male inkarniert hast, wirst du immer ein anderes Leben haben und somit eine andere Prägung deiner selbst hinterlassen.

    Das Erlöschen des Funkens ist das Sterben eines Menschen. Aber sein eigentlicher Geist, das leuchtende Licht, kehrt zurück in dem Vulkan, von wo es kam.
    Dieser Vulkan, das Urlicht oder Gott, ist keine Idee. Er ist immer, war immer und wird immer sein. Er ist der Ausgang aller Gedanken und Ideen und der Ausgang allen Seins – denn alles Sein ist Gott.
    Bei diesem Urlicht, aus dem wir alle herkommen, gibt es keine Ideen und keine Gedanken – es gibt dort Dualität – es ist einfach reine Liebe und reines Sein.
    Seine Prägung kriegt es erst dadurch verliehen, indem es sich selbst in der Vielheit erfährt.

    Der Mensch lebt viele Leben, denn er muss alles erfahren. Nur aus dem Negativen können wir Positives lernen.
    Erst das Negative ist die Grundvoraussetzung jeglicher Erfahrung.
    Dies ist die platonische Lehre, die im Grunde so einfach und doch für die Menschen so schwer zu verstehen ist.
    Ohne das Negative kann sich das Göttliche nicht in die Vielheit auffächern und wäre nie im Stande, sich selbst zu erfahren.
    Alle Leben einer Seele ergeben zum Schluss eine Einheit. Die Erfahrungen, Gedanken und Ideen haben sie zu dem gemacht, was sie letzten Endes sind: **VOLLKOMMEN**.
    Unsere vielen Leben sind zusammen wie eine weite Reise zurück in unsere Heimat- und jedes leben ist eine der zahlreichen Etappen.
    Das Erdenleben hat ein Ende, indem wir die Vollkommenheit erlangen. Dies ist es, was auch die indischen Lehren vermitteln.

    Der Urknall was das Licht des Wissens. Aus sich selbst heraus ließ der göttliche Urquell alles entstehen, und zwar nach einem göttlichen Plan, der alles steuert: Jeder Planet hat seine genaue Umlaufbahn. Wenn die Plätze der Gestirne vertauscht würden oder die Umlaufbahn der Planeten geändert, würde alles aus den Fugen geraten.
    Jede Galaxis hat ihre Sterne und ihren Platz im Universum.
    Wir nehmen an, dass dieses Urlicht noch weitere Galaxien hervorgebracht hat, in denen es belebte Planeten gibt. Diese Planeten sind Prüfstellen der Seelen. Je nach dem werden sie Seelen in ihren verschiedenen Leben unterschiedlich hart geprüft.
    Um durch die sieben Himmel zu gelangen und uns letzten Endes wieder mit dem Urlicht zu vereinigen, müssen wir sehr viel Leid ertragen. Dieses Leid prägt unsere Seele, wobei der Körper niemals wichtig ist und als Hülle der Seele dient.
    Dieses Leid läutert unsere Seelen. Erst durch Leid wird unsere Seele fähig, Mitgefühl und Leibe zu entwickeln.
    Wer sich nur dem Materiellen hingibt, verliert sich in den Verstrickungen der Materie, denn es ist die Vervollkommnung unseres Geistes, auf die es ankommt.
    Körper, Seele und Geist sind unsere Hauptzentren und bilden eine Einheit. Im Jenseits wie auch in der materiellen Welt ist das oberste Ziel die Liebe. Wenn wir diese nicht finden und es nicht begreifen wollen, wird unser Licht erlöschen und neue Seelen entstehen. Jedoch bekommen wir genug Chancen, um es besser zu machen.
    Denn Licht ist Leben und Liebe. Wir sind Licht und werden wieder reines Licht.

    Die Physiker haben festgestellt, dass unser Universum sich ausdehnt und in jeder Sekunde größer wird. Und genauso verhält es sich mit unserem Bewusstsein: Dies nimmt ebenfalls von Sekunde zu Sekunde zu, bündelt sich und manifestiert sich auf der Erde. Wie im Kleinen so im Großen.
    Doch dieser Gedanke eines sich ausdehnenden Universums ist nicht neu: In der indischen Lehre ist er schon von alters her bekannt – ja die indischen Schriften gehen noch weiter: Sie sprechen von einem sich rhythmisch ausdehnenden und sich zusammenziehenden Universum. Versinnbildlicht wird die Expansion mit dem Einatmen und die Kontraktion mit dem Ausatmen des Gottes Vishnu.
    Wenn sich das Universum wieder vollständig zusammengezogen hat, verschwindet es völlig und ist ganz im Göttlichen. Solange, bis alles mit einem neuen Urknall von vorne beginnt.

    Wir stellen die These auf, dass auch unser Universum ein unendlich großes, aber lebendiges Wesen ist. Ebenso sind die Sterne und Planeten lebendige Wesen.
    Denn nur in einem lebendigen Wesen kann sich auch wieder Leben entfalten.
    Alles ist lebendig und durchdrungen vom göttlichen Geist, denn dieser ist das wahre Leben.

    Die schwarzen Löcher, deren Existenz von den Physikern bewiesen wurde, sind spirituell gesehen der Radiergummi des Universums: In ihnen verschwindet Materie jeglicher Art. Dies ist ein natürlicher Säuberungsakt, durch welchen sich das Universum von altem Ballast befreit, damit wieder neue Galaxien entstehen können.
    Es ist genau dasselbe wie mit dem menschlichen Stoffwechsel: Abfallprodukte werden ausgeschieden und Nahrung wird aufgenommen, um daraus neue Bausteine zu gewinnen.
    Wie man sieht, gilt auch hier wieder das Gesetz: *Wie im Kleinen, so im Großen.*

    Allerdings verschwinden die Galaxien, die von schwarzen Löchern aufgesaugt wurden, nicht völlig: Sie werden lediglich verwandelt und an einen anderen Platz verrückt bzw. in eine andere Dimension entrückt.

    Es ist wie mit Atlantis und Lemuria: Sie sind auch nicht wirklich verschwunden, sondern nur aus der dritten Dimension – in der vierten jedoch existieren sie weiter.

    Mit den Galaxien und Planeten ist es so wie mit den menschlichen Inkarnationen: Sie existieren so lange, bis sie ihre Prüfungen vollendet haben und in eine neue Dimension übergehen.
    Alles wird jedoch wiederkommen, denn nichts ist vergänglich. Es ist nur eine Zeitlang weg und taucht zum rechten Zeitpunkt wieder auf.
    Und so werden auch Atlantis und Lemuria wieder auftauchen. So wie Sonne und Mond sich mit Tag und Nacht abwechseln, wie Leben und Tod sich abwechseln.

    Jedoch ging auch unser Universum im Urknall aus einem schwarzen Loch hervor. Unser Universum, so wie wir es kennen, ging bei seiner Entstehung aus einem anderen Universum aus einer anderen Dimension hervor.
    Das, von dem wir glauben, es sei in dieser Dimension verloren gegangen, ist in eine höhere Dimension übergegangen, wo auch wir nach unserem irdischen Tod weiterleben. Es findet sich also alles wieder.

    Der Grundzug der platonischen Metaphysik ist, dass alles Niedere vom Höheren erklärt wird – und nicht umgekehrt.
    Und genau das ist auch der Schlüssel: Denn das Höhere war zuerst da und ist dem Ursprung somit näher. Denn das Niedrigere ging aus dem Höheren hervor und leitet sich davon ab.

    Alles muss sich erst in de feinstofflicheren Ebenen realisieren, bevor es sich letzten Endes dann in der grobstofflichen Ebene, in der materiellen Welt, manifestieren kann.
    Dies ist wohl mit dem stufenweiser Abstieg der Welt gemeint: Stufenweiser Abstieg vom reinen göttlichen Sein bis hinab in die grobstoffliche Materie.
    Und nun sind wir an einem entscheidenden Wendepunkt angelangt: Nun kehrt sich dieser Abstieg wieder um und alles kehrt zu seinem göttlichen Ursprung zurück.

    Danke ich wollte dies nur mal hier schreiben

  6. 6
    CabArnet sagt:

    @ Sylvie Schöner Beitrag. Ich picke mal einen Satz raus:
    ………Alles muss sich erst in der feinstofflicheren Ebenen realisieren, bevor es sich letzten Endes dann in der grobstofflichen Ebene, in der materiellen Welt, manifestieren kann……..

    So entstehen meiner Meinung nach auch Krankheiten. Zuerst zeigt sie sich auf Seelenebene – zum Beispiel das nicht Hinsehen wollen (Blog-Artikel, 1. Absatz) und dann erst manifestiert es sich im Körper (rotes Auge).
    Was mich immer tröstet: Licht ist IMMER stärker als die Dunkelheit. Dieses Experiment kann jeder selbst machen: Wenn wir in einem dunklen Raum stehen und die Tür steht offen und draussen scheint die Sonne: die Sonne gelangt in den Raum hinein, die Dunkelheit jedoch, nicht hinaus. Somit siegt das Licht über die Dunkelheit. Also das Höhere.

  7. 7
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Sylvi,
    ist das dein eigens verfasster Text?
    Will das jetzt nichts anzweifeln, aber mal allgemein als wichtige Info in die Runde schreiben:

    Sämtliche Texte im Internet und in Büchern unterliegen dem Urheberrecht. D.h. alles, was abgeschrieben oder zitiert wird bitte IMMER mit der Quellangabe (wie URL oder Buchtitel, Autor, Verlag) versehen. Danke!

    Herzliche Grüße
    Alex Miller / 2012Spirit

  8. 8
    Sylvi sagt:

    Ja es ist mein Artikel den ich auch mal veröffentlichte ich hab noch mehr davon, ich bin Autorin aber hatte nie den Mut eigene Artikel zu veröffentlichen, weil ich Angst vor den Menschen habe weil sie gemein sind. Aber hier sind keine solche Menschen.
    Ich brauche keine Quelle anzugeben weil es mein Artikel ist sorry habe vergessen dies zu erwähnen.
    Danke alles Liebe Sylvi

  9. 9
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Sylvi,
    wow – mein Respekt! Toller Text.
    Tut mir leid, dass ich dich gefragt habe. Dann hat es also die Falsche erwischt 😉 Ist eben in letzter Zeit häufiger vorgekommen hier.
    Weiter so!

    Herzliche Grüße
    Alex

  10. 10
    Sylvi sagt:

    Danke Alex,

    seine Seite hier gefällt mir so sehr, ich liebe dass was hier geschrieben wird.
    Vielleicht traue ich mich hin und wieder was bei Dir einzustellen wenn ich darf!

    Danke Alex alles erdenklich Liebe..;-) bis bald!

  11. 11
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Sylvi,
    schön, dass es dir hier gefällt 🙂
    Gerne kannst du mir auch mal einen Text zusenden und wenn er der „Redaktion“ gefällt, veröffentlichen wir ihn als eigenen Artikel, wenn du magst.

    Herzliche Grüße
    Alex

  12. 12
    Lumina sagt:

    Liebe Sylvi!
    Ein sehr interessanter Artikel, der vieles Wesentliche anspricht. Mit einem stimme ich völlig überein. Nämlich:

    „………….Nach unseren Erkenntnissen wollte Platon sagen, dass wir uns sinnbildlich einen großen Vulkan vorstellen sollen. Dieser Vulkan ist das Wissen, die Allmacht und die Liebe. Wir sind die Funken und sollen diese göttlichen Eigenschaften des Vulkans hier auf Erden weitertragen. Jeder Einzelne prägt hier sein Leben durch seine Gedanken und Ideen, indem er diese umsetzt. Dieser Vulkan, das Urlicht oder Gott, ist keine Idee. Er ist immer, war immer und wird immer sein. Er ist der Ausgang aller Gedanken und Ideen und der Ausgang allen Seins – denn alles Sein ist Gott.“……

    Das ist genau das, was ich während meiner Zeit in einer gnostischen Schule (Ramthas School of Enlightenment) auch gelernt habe, ich zitiere mich selbst aus „Bewusstsein“ :

    „….Für mich ist Gott oder die Quelle reiner “Gedanke”, der eines Tages aus der Uressenz “Liebe” heraus das Verlangen verspürte sich selbst zu betrachten – und sich dadurch erweiterte. Aus dieser Bewegung der Liebe wurden wir alle geboren. Wenn sich ein Gedanke erweitert, wird er zu Licht. Jedes Lichtpartikel, welches daraus entstand wurde zu einem Individuum, zu einem Lichtwesen. Insofern sind wir Gott in einer erweiterten Form seiner selbst. Wir besitzen eine göttliche Intelligenz und einen kreativen Willen, mit dem wir von Gott , dem Gedanken alles nehmen und verwirklichen können…“

    Liebe Grüße von Lumina

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