Die Bühne des Lebens

04 Apr 2014 Von Kommentare: 100 Energiearbeit, Spiritualität

Stadion

Es gibt Tage, da bin ich absolut präsent, lebe absolut im Jetzt. Ich kann mich dann an einer Blume erfreuen, kann gar mit ihr kommunizieren. Ja, ich spreche dann mit ihr und sie antwortet mir. Sie ist dann für mich mehr als nur eine Blume. Ich vergesse dann sogar, dass sie eine Blume ist, denn sie ist mehr oder auch nicht, denn sie ist nichts anderes als ich. Was ich mit einer Blume kann, kann ich auch mit einem Baum. Und auch der Felsen dort spricht zu mir, wenn ich nur ganz leise werde und ihm zuhöre.

Alle zusammen, die Blume, der Baum, der Felsen und ich als Frosch können wunderbar miteinander sprechen. Wir können miteinander Lachen, Singen und Tanzen. Und wir können miteinander Schweigen. Einfach sein. Und sich doch verbunden fühlen. Manchmal bedarf es keiner Worte, manchmal ist alles bereits gesagt. Es gibt Tage, da bin ich absolut präsent, ein Teil vom Ganzen und das Ganze ein Teil von mir. Zu schön wäre es, wenn man dieses Gefühl der Einheit immer bewahren könnte, wenn man es tief im Herzen verankern könnte. Zu schön wäre es, wenn kein Unwetter, kein Sturm übers Land, übers Leben hereinbrechen würde. Doch es passiert. Die Dramen passieren, um jeden herum. Wie geht man damit um? Lässt man sich durchwirbeln oder aber lernt man darin zu tanzen?

Es geht im Leben nicht darum, zu warten, dass das Unwetter vorbeizieht. Es geht darum, zu lernen, im Regen zu tanzen. (Zig Ziglar)

Doch wie lernt man im Regen zu tanzen?

Eine Frage, die ich noch nicht abschliessend beantworten kann. Aber ich übe mich darin zu tanzen. Am Anfang waren die Schritte hölzern, doch für einen Frosch gar nicht so übel. Doch immer wieder lag ich am Boden und meine Beine wurden müde, das Tanztraining ging an meine Substanz. Oft gab ich auf. Oft dachte ich, ich bin doch nur ein Frosch und ich bin nur zum Hüpfen da, nicht aber zum Tanzen, schon gar nicht im Regen. Also liess ich es gut sein und ergab mich, es wurde mir egal. Und als ich da so am Boden lag, alle Viere von mir streckte und meinen Kopf gen Himmel reckte wurde mir etwas ganz wichtiges bewusst. Das da oben, welches sich Himmel nennt, ist so viel grösser und unendlicher als das, was ich da unten grad erlebe. Wenn ich nach oben schaue in den Himmel, ja gar mit meinen Gedanken die Wolken zu schieben versuche, wird mir die absolute Unendlichkeit des Raumes bewusst. Was sind da meine Tanzschritte noch für Probleme? Der Himmel ist so unendlich viel grösser und mächtiger, als alles zusammen. Warum mache ich mir Gedanken, ob ich im Regen tanzen kann? Und wieso sollte ich überhaupt das Tanzen perfekt beherrschen? Für wen denn? Ist es nicht einfach wichtig, dass das Tanzen Spass macht? Und so habe ich den Froschtanz entwickelt. Mein persönlicher Tanz auf meiner eigenen Bühne.

Im Hurrikan

Es ist die Geschichte eines Frosches, welche aber stellvertretend für jeden, der dies liest, gelten könnte. Wie gut können wir in der Mitte bleiben, wenn um uns herum der Hurrikan tobt? Wie gut bleiben wir zentriert, wenn uns Mitmenschen attackieren, uns verletzen oder üble Dinge unterstellen? Bleiben wir dann in der Mitte oder aber nehmen wir deren negativen Energien auf und reagieren in gleichem Masse? Lassen wir uns anstecken von der Negativenergie oder aber besinnen wir uns auf uns selbst, auf unsere Mitte?

Man muss vielleicht ein Buddha sein, dass man gar nicht mehr durchgewirbelt wird. Aber dies verlangt niemand, denn primär soll man Mensch bleiben. Niemand verurteilt uns, wenn wir mal aus unserer Mitte fallen. Wichtig scheint mir aber, sich dies bewusst zu werden. Sich selbst zu beobachten und zu bemerken, dass man sich kurz hat anstecken lassen von den Negativenergien eines anderen Menschen und des Umstandes, der sich uns gerade zeigte. Sobald wir registriert haben, dass wir nicht mehr wir selbst sind, sondern fremdgesteuert werden, können wir uns selbst an die Hand nehmen und uns sanft und liebevoll wieder in unsere Mitte ziehen. Dann kommen wir wieder bei uns selbst an. Wenn wir uns dann hinsetzen und in den Himmel blicken, erkennen wir wieder, was wir sind. Alles wird sich relativieren, wenn wir registrieren, was uns Schönes umgibt. Die Blumen, der Baum, der Felsen. Wenn wir mit ihnen wieder eins werden, werden wir ruhig. Wir spüren, dass wir beschützt werden. Und wir wissen dann, dass alles, was an uns herangetragen wird, ein Teil von uns ist. Teil unseres Theaterstücks auf der Bühne des Lebens. Wie wir aber damit umgehen und welchen Wert wir dem Präsentierten beimessen obliegt einzig und alleine uns.

Wir sind Regisseur und Schauspieler in unserem eigenen Theaterstück. Und wir entscheiden, wer mitspielen darf und wer nicht. Und wir bestimmen auch den Titel des Theaterstücks.

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100 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Gabi sagt:

    Ja, tanzen und im Auge des Hurrikan ruhen, auch der Blick zum Himmel die Unendlichkeit, wird helfen sich als das zu erkennen, der Blick in den Sternenhimmel und wenn auch nur ganz kurz die Gewissheit erscheint sie sind nicht dort oben, weit entfernt, sie sind ich alles ist in mir.

  2. 2
    Gabi sagt:

    „“ Zu schön wäre es, wenn man dieses Gefühl der Einheit immer bewahren könnte, wenn man es tief im Herzen verankern könnte.““
    Genau Lieber Frosch,
    sich dieses Gefühl zu wünschen, zu suchen wie kann ich es bekommen, oder wieder erreichen, dabei ist es im Herzen verankert, jeder ist die Einheit, da es nichts anderes gibt, das einzige was davon abhält ist nicht im Herz zu sein, sondern in Gedanken/Verstand.
    Doch wenn dies erkannt wird, kann man jeden Augenblick/Jetzt entscheiden, ♥wo ich bin.♥

  3. 3
    muktananda13 sagt:

    Das ganze menschliche Leben ist ein Hurrikan, der aber aus der Ferne mit Regenbogen beschmückt ist.
    Es tobt zwar immer ringsrum, doch wenn man im Wissen des Herzens verankert ist, bleibt man mittendrin stets verschont.

    Man sollte wie der Everest sein: mit den Füssen im Boden tief verankert und den Gipfel im sonnigen Himmel .
    Ja, ein Buddha braucht man zu sein , um dies zu erlangen .
    Doch zu einem Buddha wird man- und immer der wird einer, welch` Vollkommenheit erlangen will- in Wissen und Liebe, die eins sind.

    Was ein Buddha ist?
    Einer, der weiß , was er ist: bevor man als Mann oder Frau ist, ist man Mensch,und bevor man als Mensch ist, IST man.

    Das Gefühl der Einheit ist immer da bei dem, der dies bereits herausgefunden hat. Doch kann sein,er vertieft sich nicht in sie , wenn er auch wählt, gleichzeitig in der Erscheinungswelt zu wirken und doch frei davon zu sein- oder umgekehrt.

  4. 4
    Frosch sagt:

    @ Muki…….“Man sollte wie der Everest sein: mit den Füssen im Boden tief verankert und den Gipfel im sonnigen Himmel …“
    Sehr schön gesagt. Beides ist wichtig. Balance halten zwischen beiden. Und im Herzen verankert sein.

    @ Gabi…..“Doch wenn dies erkannt wird, kann man jeden Augenblick/Jetzt entscheiden, ♥wo ich bin.♥..“
    Erkennen, ja! Manchmal neige ich oder ‚wir‘ dies zu vergessen, weil alles rund herum zu übermächtig scheint. Aber je mehr man sich dessen bewusst ist, desto selbstverständlicher wird es, im Herzen verankert zu sein und im Regen tanzen zu können.

  5. 5
    Lumina sagt:

    Sehr schöne Gedanken, lieber Frosch! Und viele wichtige Sätze…Besonders gut gefiel mir die Parabel des Tanzens. Kaum eine andere Aktivität erzeugt diese Einheit, lässt den Körper mit dem Geist und der Seele in Einklang kommen. Tanzen ist freudige Bewegung, der Körper bewegt sich, die Energie ist im Fluss, der Geist bewegt sich und ist auch im Fluss und beide verschmelzen miteinander. Dann ist die Einheit da.
    Liebe Grüße von Lumina

  6. 6
    Frosch sagt:

    Danke liebe Lumina.
    Es gibt dieses Buch von Paulo Coelho: ‚Die Hexe von Portobello‘. Darin geht es um diesen Tanz, den du beschreibst. Sie – die Hexe – tanzte immer im Rhythmus. Dies befreite sie enorm. Dann aber versuchte sie etwas ganz anderes, sie versuchte gegen den Rhythmus zu tanzen, wild, leidenschaftlich, ohne Muster und Plan im Kopf. Für Aussenstehende sah es total verrückt aus. In ihr aber öffnete sich so das Tor zum Universum. Ich glaube, es geht darum, mal ‚etwas‘ anders zu tun als gewohnt. Routine brechen. Mut zur Veränderung. Verrückt sein.

  7. 7
    muktananda13 sagt:

    NUR DIE ILLUSION IST BEWEGUNG.
    NUR DIE ILLUSION IST TANZ, RHYTHMUS, ÄNDERUNG. BEWEGUNG ,WECHSEL,VIELFALT.

    DIE WAHRHEIT IST RUHE,STILLE, KONSTANZ.
    ÄNDERUNGSLOSIGKEIT, RHYTMUSLOSIGKEIT , BEWEGUNGSLOSIGKEIT- EINHEIT, OHNE JEDOCH STARRE ZU SEIN.

    Da VERSAGT DER VERSTAND- WEIL ER INFOLGE AUFBLÄHUNG DA PLATZT.

    Die Wirklichkeit scheint dort, wo Glaube und Vorstellung untergeht.

  8. 8
    Frosch sagt:

    @ Muki…“DIE WAHRHEIT IST RUHE,STILLE, KONSTANZ….“
    Hm…..ich weiss, was du sagen möchtest. Aber ist dies nicht auch schaurig langweilig? Ich meine, ich bin doch da um mich zu bewegen, verrückt sein, leben, lieben, Erfahrungen sammeln. Ruhe, Stille und Konstanz finde früher oder später so oder so. Dann, wenn ich die Erde verlasse. Und ich denke, diese ‚Hexe‘ im Buch überlistet eben genau durch den Rhythmuswechsel ihren Verstand und öffnete sich so den Zugang. Meinst du nicht?

  9. 9
    muktananda13 sagt:

    Fröschi,

    wenn du weißt, was du bist, weißt du auch, ob du dich bewegst.
    WER bewegt sich ?
    WAS ist Bewegung?
    WAS bist du?
    Gibt es ein „du “ oder „ich“?
    Was ist Langeweile ? Was“ Kurzweile“?

    FINDE `S HERAUS…

  10. 10
    muktananda13 sagt:

    Stütze dich nicht auf den Verstand!

    SONST WIRST DU “ DICH“ BEWEGEN…

    Der Weise stütz sich auf den Verstand, die Logik nur so lang die Wahrheit gezeigt wird. Sobald sie scheint, wird man sie weggeworfen.

    Der Mechaniker wirft die Werkzeuge weg, sobald die Montage fertig ist.

  11. 11
    muktananda13 sagt:

    BIS zur Absolutheit gibt`s Bewegung , Erschaffung, Auflösung. Flackern, Pulsieren, Beenden. Anfang, Erhalt, Ende.

    Darin nur Stilles , ohne starr zu sein. DIES ist das höchste Leben, was nicht der Erscheinungswelt unterworfen ist.
    Darum sagt man im Zen-Buddhismus, die Wirklichkeit sei Leere. LEER VON ERSCHAFFUNG, ERHALT, AUFLÖSUNG, leer von Bewegung, Änderung, Wechsel. DOCH EWIGES STRAHLEN , OHNE FORM, ALL-WISSEN UND ALL-LIEBE.

    DARUM IST DIE LEERE GLEICH FÜLLE .

  12. 12
    muktananda13 sagt:

    Wenn man der Geist nichts mehr erschafft , zieht er sich von selbst in sich zurück, wie ein Schildkröte. DAS IST YOGA. DIES ist zu erlangen, das ist hinzukriegen.

    Wenn der Geist kristallklar bleibt- ohne Gedanken, Vorstellungen und Wünsche- nimmt man sich selbst wahr : ALS WAHRHEIT.

    Es scheint schwieriger, als es tatsächlich ist. Viele Seelen haben als Wesen es erlangt und so die Schranke der Scheinbarkeit überquert. “ Das Land der Buddhaschaft“ wird nicht nur von tausend Buddhas bewohnt. Da ist Vielfalt welk.

  13. 13
    Frosch sagt:

    Danke Muki. Ich verstehe vieles von dem was du schreibst und einiges auch nicht, da bin ich ehrlich. Ich finde es schön, wenn man so leben kann, wie du es tust. Aber ganz befreit von Wünschen bist auch du nicht. Geht doch irgendwie hier unten im Irdischen gar nicht. Es dürstet doch auch dich manchmal nach einem Krug Bier, oder nach einer leckeren Speise. Also ganz ohne Wünsche und Bedürfnisse geht es offenbar nicht. Und dies ist doch auch gut so. Finde ich.
    So denke ich zu deinem Zitat: „…ohne Gedanken, Vorstellungen und Wünsche- nimmt man sich selbst wahr : ALS WAHRHEIT….“ dass dies absolut wunderbar und stimmig ist, wenn man soweit kommen kann, aber spätestens doch wenn du in den Supermarkt gehst, muss da was anderes wieder aktiviert werden, also Gedanken, Wünsche und Vorstellungen, sonst findest du den Käse im Regal nicht, vereinfacht gesagt. Liegt der Schlüssel nicht in einem Sowohl als Auch? Oder steh ich da grad auf meiner Froschleitung? Ich mediTIER mal drüber. 🙂

  14. 14
    muktananda13 sagt:

    Wünsche = ZU HABEN , BESITZEN, LEIDENSCHAFT ALLGEMEIN.

    Was jedoch dem Körper gehört, so soll ihm gegeben werden.

    „Gebt dem Kaiser ,was dem Kaiser gehört. “ DAS sagte Jesus, der Christus genannt .

    Was aber dem Geiste ist, gehört dem Geiste. Dafür ist keine Zahlung zu hoch. Und dies ist die menschliche Mühe selbst.

  15. 15
    Frosch sagt:

    Ja, das verstehe ich, da geh ich mit. Danke!

  16. 16
    muktananda13 sagt:

    Wenn die Gier, der Besitzwunsch samt alle Wünsche erlöschen sind , spielt selbst der größte Reichtum keinerlei Rolle mehr.

    Reichtum und auch Armut KÖNNEN Hindernisse zur Erlangung des Absoluten sein- da sie zum Ziel werden können. Einmal die Wirklichkeit erreicht, gibt es weder Hindernisse, noch Ansporn mehr . Da hört Dualität auf samt Glauben auf.

  17. 17
    muktananda13 sagt:

    Nun, da ich auch 2 Biere samt Mittagessen erledigt habe, wünsche euch Alles Gute!

  18. 18
    muktananda13 sagt:

    Wenn es euch interessiert: als ich die Wirklichkeit entdeckte, weder trank ich Alkohol, noch war ich verheiratet oder arbeitete ich. Fleisch essen oder Rauchen sind auch heutzutage nicht vorhanden.Ich praktizierte nur das, was im Yoga -Buch Ramurti Mishra`s “ Fundamentals of Yoga“ stand.

  19. 19
    Frosch sagt:

    Danke für deine Ehrlichkeit. Aber heute scheinst du deine Wohlfühlbalance gefunden zu haben, wo auch mal ein Bier erlaubt ist. Das ist doch total i.O. und macht dich menschlich. Ich tendiere zum Ausgleich auch da. Extreme in beide Richtungen sind doch irgendwie unbalanced.

  20. 20
    muktananda13 sagt:

    Ha , ha, ha!!
    Erlaubt?????

    Verboten?????

    Diese Schwankungen sind Schranken für die Schafherde des Denkens!

    Sobald die Herde im Stall gesammelt und gemolken ist, braucht man weder Schranken,noch Schäferhunde , noch Schäfer.

  21. 21
    muktananda13 sagt:

    WAS DER FORM GEHÖRT , IST ILLUSION .
    WAS DEM LICHTE, WIRKLICHKEIT.

    Wo du dich als Licht wahrlich kennst, wo bleiben Gebote und Verbote, wo Leidenschaft, wo Wünsche????

  22. 22
    muktananda13 sagt:

    Verstehst du es?
    Hm…. da muss der Verstand verstehen, was unverständlich ist.

  23. 23
    muktananda13 sagt:

    Ihr werdet Buddhas , wenn ihr den Christus aus euch begegnet.

  24. 24
    muktananda13 sagt:

    Ganz egal, was im Hurrikan des Lebens rum wirbelt: FOLGT STETS EUREM HERZEN!

  25. 25
    Frosch sagt:

    Aber das „Ha Ha Ha !!!“ Kam nicht vom Herzen…… 😉 Ich glaub, das kam von anderswo…. aber ist auch ok….ich find alles ok.

  26. 26
    muktananda13 sagt:

    Dann lass zumindest da mein Lächeln weiter doch erblühen ,
    Auf Lippensbögen aus dem Herzen- wo Weisheiten ruhen.

  27. 27
    Gabi sagt:

    Wenn man sich umsieht/umhört, die meisten wollen mehr Geld, glücklicher sein, den richtigen Partner, jünger aussehen, gesünder sein, größere Häuser, besser als der andere sein….., ich bekam den ♥Segen♥, dies alles mit einem Schlag zu verlieren, denn ich wäre nicht bereit gewesen es aufzugeben.
    „Ich war bereit“ für alles, sofort zu sterben, nichts aber auch gar nichts hatte mehr Wichtigkeit, es war keine Freude/Liebe/Trauer… mehr vorhanden, nichts mehr, nach einen Versuch zu gehen wurde klar es würde nie klappen, denn es war nicht der Weg/Zeit zu gehen.

    Nun stand ich da, allein, nichts was irgend einen Sinn hätte, zog mich vom außen zurück und wollte nichts mehr sehen und hören.

    Es begann Interesse für Spirit, es wurde ein regelrechtes aufsaugen von Bücher über Aufstieg/Gott/Bewusstsein…….ein hin und her, da ja jeder was anderes schrieb, plötzlich geschahen außergewöhnliche Dinge AKE…..und es drehte sich alles nur noch um dieses.
    Doch auch das wurde mit der Zeit zur Qual, denn da war das Wissen über Erleuchtung/Aufstieg und das war nun das absolute Ziel, dann war da immer die Rede von Liebe/Selbstliebe, damit konnte ich nun gar nichts anfangen, denn was sollte ich lieben wenn nichts wichtig war und was ist eigentlich Liebe.

    Nun waren da keine weltlichen Wünsche mehr, dafür die der Erleuchtung, durchs lesen waren da Vorstellungen wie es zu sein hätte, wie es aussehen würde, wie weit ich nun schon wäre……….. hatte mich darin total verlaufen, doch ich hatte einen ♥Helfer♥, der mich immer wieder aufs neue rausholte mit/als Liebe, die Suche nach Erleuchtung hörte auf, es wurde immer klarer, ICH bin es nach dem ich suche.

    Und endlich began der eigentliche Weg, der Weg zu mir, es wurde gesehen Liebe/Freude hat nichts mit außen zu tun, es geschah einfach beim dasitzen da war nur Liebe alles war Liebe/Freude, da war keiner der Liebe fühlte sie war einfach überall, doch dieses kann nicht SEIN, wenn im Kopf danach gesucht wird, es kam (wenn auch nur kurz) die Gewissheit ALLES IST DAS EINE ich wußte ich bin ALLES , es gibt keine Trennung nur ein Alles die Sterne am Himmel sind in mir, ja solch kurze Momente und doch hat dies alles verändert.

    Da ist vollstes Vertrauen egal was geschieht, kein Verurteilen, wen oder was auch alles Bewusstsein, ALLES DAS EINE, nur wenn ich im Kopf bin ist scheinbare Trennung, bin ich im Herz, bei mir, ist nur Friede/Liebe/Freude.
    Der Weg ist noch nicht zu Ende, verlaufe mich immer noch im Kopf, aber kenne den Weg zurück ins Herz, dort wo ALLES zu finden ist.

    Vielleicht können diese Worte/Geschichte helfen auf den Weg zum ♥Herz♥

  28. 28
    Lumina sagt:

    Liebe Gabi!
    Zitat: …Vielleicht können diese Worte/Geschichte helfen auf den Weg zum ♥Herz♥“..

    Deine Worte empfinde ich als ganz wunderbar und authentisch. In den letzen Wochen wurden die Kommentare allgemein immer theoretischer, in höhreren Sphären schwebend. Man kann das alles in so vielen weisen Büchern nachlesen, aber führt es jemanden hier wirklich zu einem erweiterten Bewusstsein? Ich denke nicht, die Fülle an wohlklingenden Weisheiten wirkt dann nur noch erdrückend. Wie geht , oder ging der Einzelne seinen Weg zum angestrebten Ziel? Was waren seine Hindernisse? Wodurch „wuchs“ er?
    Da habe ich sehr viel aus den Büchern von Osho lernen können, der ja in seiner Autobiographie in unnachahmlicher und humorvoller Weise seinen Werdegang, seine Erleuchtung ( soweit das mit Worten geschehen kann) beschrieb und überhaupt viele Anregungen und Hilfen auf dem spirituellen Weg gab.

    Liebe Grüße von Lumina

  29. 29
    Frosch sagt:

    Guten Morgen allerseits 🙂
    @ Gabi @ Lumina @ all
    Ja, Gabi, manchmal muss man zuerst alles verlieren um zu sehen. Ich sehe mittlerweilen, dass es ganz viele verschieden Initialzündungen gibt um uns aufzuwecken. Die einen verlieren alles, andeer stolpern über den vermeintlichen Seelenpartner (der keiner ist), andere ersucht eine Krankheit und so weiter. Dann aber folgt wohl ein Weg, der viele hier gemein haben: das Lesen von unendlich vielen Büchern. Ich saugte damals das Wissen wie ein Schwamm auf. Ich lernte unglaublich viel in kurzer Zeit und dabei las ich früher gar nicht so viele Bücher. Und wichtig auch; die Bücher fanden mich, nicht ich sie. Und dann kam aber auch die Zeit, wo sich alles Gelesene wiederholte in den Büchern. So war die Zeit des Umsetzens angebrochen. Bei mir hat sich seither das halbe Umfeld verändert. Neue Menschen kamen dazu, andere gingen, weil die Resonanz nicht mehr da war.
    Osho mag ich auch sehr. Zwar ab und an radikal, aber das ist gut so. Manchmal muss man provozieren, dass es durch die dicke Schutzmauer gelangt und im Herzen ankommt.
    Allen einen wundervollen Samstag, liebe Grüsse Frosch

  30. 30
    Gabi sagt:

    „“wurden die Kommentare allgemein immer theoretischer, in höhreren Sphären schwebend.““
    Ja Liebe Lumina,
    es ist für den Verstand sehr verwirrend, aber genau der hält davon ab, zu sehen, wenn die Worte ins Herz gelangen, sind sie ♥
    Und für mein Ego waren genau diese „“in höhreren Sphären schwebend““ wichtig, um Interesse daran zu haben.
    Das Ziel zu kennen ist herrlich, doch will man einen Weg übernehmen, ohne seinen eigenen zu gehen, wird man wahrscheinlich auf der Strecke bleiben, denn er muß aus/zum ganzem Herzen selbst gegangen werden.
    Jeder Schritt aus dem Kopf führt zum ♥

  31. 31
    Lumina sagt:

    @Frosch
    Zitat: „…Und dann kam aber auch die Zeit, wo sich alles Gelesene wiederholte in den Büchern….“
    Oh ja, das kenne ich auch! Und immer wieder bin ich fasziniert, wie EINFACH doch alles ist, nur der Verstand macht es kompliziert. Deshalb liebe ich Zen so sehr, keine vielen Worte, direkte Erfahrung.
    Mein eigener Weg war alles andere als dramatisch. Aufgewachsen in einem buddhistisch geprägten Elternhaus und durch meinen Beruf , durch den ich ständig mit neuen Büchern in Berührung kam , die mich mehr oder weniger faszinierten, reiften die Erkenntnisse im Laufe der Jahre in meinem Leben und wurden ( auch mehr oder weniger,haha) umgesetzt.
    Zitat: “ ..Neue Menschen kamen dazu, andere gingen, weil die Resonanz nicht mehr da war…“ Zitat Ende
    Ja, das kann ich auch bestätigen, und es ist gut so. Andernfalls hätte man sich gar nicht entwickelt. So ist alles richtig, so wie es ist. Mit sich selbst zufrieden zu sein, sich in Liebe anzunehmen, das ist Einfachheit.

    Liebe Grüße von Lumina , die sich jetzt auf den Wochenmarkt begibt und das einfache Leben genießt!

  32. 32
    Gabi sagt:

    „“Mit sich selbst zufrieden zu sein, sich in Liebe anzunehmen, das ist Einfachheit. „“
    Und doch das allerwichtigste, den Kern den Glanz das Göttliche zu entdecken und nicht am glauben festzuhängen ein Mensch/Persönlichkeit zu sein.
    Allen alles Liebe

  33. 33
    Frosch sagt:

    Entdecken, dass in jedem von uns das Göttliche innewohnt. Und dieser göttliche Funke als Mensch ins Aussen tragen und in anderen ihr Licht und Feuer entzünden.

  34. 34
    Gabi sagt:

    Lieber Frosch,

    dass in jedem von uns das Göttliche innewohnt
    wo in „uns“
    was sind „wir“
    als Mensch ins aussen tragen
    wird sind das „Göttliche“ wir sind das „Licht“
    überzogen/angezogen mit einem fleischlichen Kleid und glaubend das Kleid zu sein.
    Dieser Glaube ist das einzige Hinderniss uns als das GÖTTLICHE wahrzunehmen.

  35. 35
    Frosch sagt:

    @ Gabi
    Sehe dies genau so! Nur: das fleischliche Kleid, der Körper, ermöglicht uns, uns hier zu bewegen, einem Fahrzeug gleich. Den Körper dankbar annehmen, denn dank ihm, dürfen wir all diese Erfahrungen hier machen. Jesus zum Beispiel, konnte seine Botschaft nur dank seines Körpers überbringen, denn wer hätte ihn sonst wahrgenommen, wenn er sich nicht in den Körper begeben hätte?
    ‚Mensch sein‘ im Wissen, dass man göttlich ist und alles in sich trägt. Alles bereits da ist und immer war.

  36. 36
    Gabi sagt:

    Ja
    ♥ Wissen, dass man göttlich ist und alles ♥

  37. 37
    muktananda13 sagt:

    Entschuldigung für die Einmischung , die eigentlich keine Einmischung ist…..:

    WO IST DAS KLEID, WO BEWEGUNG,WO IST „WIR“ ????? WO IST WO?????

    NUR EINS KANN WIEDERGEBEN WENN MAN SICH WAHRLICH WIEDER FINDET:

    S C H O C K .

  38. 38
    Frosch sagt:

    @ Muki: Du mischst dich doch nicht ein, der Blog ist für alle da….. ein guter Vers aus dem Thomas-Evangelium:
    „Der Suchende soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet. Und wenn er findet, wird er in Erschütterung geraten;
    und (wenn) er erschüttert ist, wird er in Verwunderung geraten, und er wird König über das All werden“. (Thomas, Abs. 2)“
    Meinst du das mit SCHOCK?

  39. 39
    muktananda13 sagt:

    J A !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  40. 40
    muktananda13 sagt:

    Wenn Gott sich vergessen will, wird Er zum Menschen.
    Wenn er sich Seiner wieder erinnert, zum Erleuchteten.

  41. 41
    muktananda13 sagt:

    Erleuchtung heißt, den Vorhang des Scheins zur Seite schieben.
    Den Vorhang der Selbst-Vergessenheit weg zu schieben ist Erleuchtung.

  42. 42
    Frosch sagt:

    @ Muki
    „…….Wenn Gott sich vergessen will, wird Er zum Menschen.
    Wenn er sich Seiner wieder erinnert, zum Erleuchteten……“
    Erster Teil deines Zitats sehe ich so: wir haben damals frei gewählt, alles zu vergessen um die Erfahrung als Mensch und getrennt von Gott zu machen.
    Zweiter Teil: Sich wieder daran erinnern ist Erleuchtung. Ja. Aber man bleibt auch Mensch (Körper/Geist/Seele). Das ist doch die hohe Schule. Ein ‚erleuchteter Mensch‘ ein. Verwurzelt am Boden und nach oben offen. Der Zen-Mönch geht deswegen nach der Erleuchtung Holzhacken und Wasser holen.

  43. 43
    muktananda13 sagt:

    Wenn einer nur Mönch bleibt , ist er nur Mönch.
    Wenn er DAS EINE ist , scheint nur Mönch zu sein.

    WER HAT DAMALS WAS GEWÄHLT?

    Versuch, deine Gedanken weg zu reißen!

    WO BLEIBT PLATZ FÜR JEMAND UND DAMALS, WENN ALLES ZEITLOSES EINS IST???

  44. 44
    muktananda13 sagt:

    E R W A C H T !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  45. 45
    muktananda13 sagt:

    Wenn das Eine spielt, bleibt Er rein auch im tiefsten Schlamm .
    Wenn die Vielfalt spielt, wird verklebt und schmutzig .

  46. 46
    muktananda13 sagt:

    Glaube ist nicht Wissen und Gerücht nie Tatsache.

  47. 47
    muktananda13 sagt:

    FREIHEIT IST DER ZUSTAND , WO ALLE MAUER DES GLAUBENS UND DER VORSTELLUNG ZU STAUB WERDEN.

    SELBST LIEBE WIRD NEU GESCHRIEBEN.

  48. 48
    muktananda13 sagt:

    Ich nenne Mauer den Vorurteil, jemand zu sein und irgendwo und irgendwann zu leben.

    DARUM NOCHMALS:

    E R W A C H T !!!!!!!!

  49. 49
    Gabi sagt:

    Ja nichts lieber als das,

  50. 50
    Celina sagt:

    Mal umgekehrt…. Nebel, alles ist Nebel, es gibt sonst nichts außer Nebel ….. der Nebel ist mal dichter mal feiner aber alles ist Nebel. Der Nebel nimmt in sich Formen an. Ha….eine menschliche Form, das kann der Nebel, da der Nebel alles kann und alles ist. Er nimmt in sich jede Form an, die es gibt, Formen im Nebel, unzählige Formen und trotzdem ist überall Nebel, nur diese Formen im Nebel sind etwas dichter und drum kann man sie im Nebel wahr nehmen und es löst sich auch einfach wieder auf, da ja alles Nebel ist und im Nebel ist. Nebel ist Bewußtsein – es gibt sonst nicht.

    Liebe Grüße

  51. 51
    Lumina sagt:

    @ Celina: Ich verstehe das Bild, was hinter Deiner Idee des Nebels liegt. Man könnte auch „Leere“ oder „Göttliches Sein“ , oder „Alles, was ist“ anstelle von „Nebel“ dazu sagen.
    Wir denken immer, dass alles, was geschieht, Realität ist, aber im Grunde ist es eine Illusion. Die reale Welt existiert nur im Gefühl der Liebe. Diese Liebe geht über Tod und Materie hinaus. Liebe und Freude sind die Gefühle, die das Göttliche verkörpern.

    Für mich ist Gott oder die Quelle reiner “Gedanke”, der eines Tages aus der Uressenz “Liebe” heraus das Verlangen verspürte sich selbst zu betrachten – und sich dadurch erweiterte. Aus dieser Bewegung der Liebe wurden wir alle geboren. Wenn sich ein Gedanke erweitert, wird er zu Licht. Jedes Lichtpartikel, welches daraus entstand, wurde zu einem Individuum, zu einem Lichtwesen.
    Wir, die Lichtfunken, sind Gott in einer erweiterten Form seiner selbst. Wir besitzen eine göttliche Intelligenz und einen kreativen Willen, mit dem wir von Gott , dem Gedanken alles nehmen und verwirklichen können. Somit wäre Gott OHNE unser Schöpfertum reiner Gedanke geblieben, unerkannt. Durch uns, die Lichtfunken, erweitert er sich kontinuierlich und wird durch jeden von uns mehr. Demnach wird alles, was wir in unserer eigenen Entwicklung werden, sofort auch zu Gott. Und alles ist EINS.

    Liebe Grüße von Lumina

  52. 52
    Celina sagt:

    Liebe Lumos…..ich erlebe es auch als Leere aber ich finde Nebel ist für das Hirn zugänglicher, verständlicher.
    Ich sehe in der ewigen Leere, Formen entstehen…….sie tauchen auf und vergehen wieder……Menschen Wesen Universen.
    Wo kommen sie her, wo gehen sie hin……ich bin ihnen nachgegangen und habe das Nichts entdeckt 🙂 in dem ich mich beim Eintreten auflösen musste sonst hätt ich nicht dort hin können, wo die Formen herkommen. Die Leere bin somit Ich und…….. es gibt NUR Mich. 😉

  53. 53
  54. 54
    Gabi sagt:

    Die große Frage wer oder was bin ich, wenn man dies erforscht, was bleibt da.
    Der Körper ist klar, wenn er nicht mehr ist, bin ich ja immer noch, dann sind da die Gedanken, doch wenn kein Körper mehr, was machen die Gedanken für einen Sinn, die Gefühle genauso, was für einen Sinn ohne Körper.
    Nun könnte man sagen, wenn ich/Körper/Mensch gehe, habe ich Gedanken/Gefühle/Sorge für meine zurückgebliebenen, doch was sind sie? Doch das gleiche wie ich!!!
    Wenn man dies alles abschählt, was bleibt übrig?
    Nur noch ein Ich Bin, dann bin ich alles und es gibt nichts anderes, oder einfach nur BIN.
    Ja es ist eindeutig und doch sind noch selbst errichtete Schichten vorhanden, doch auch sie werden wegfallen und übrig bleibt dann nur noch das ♥

  55. 55
    Frosch sagt:

    Frosch fragt mal kritisch:
    Wenn kein Körper, kein Mensch…und somit alles um mich herum nur Inszenierungen des Minds sind so frage ich mich:
    Kann dies auch eine Flucht vor sich selbst sein?
    Übernimmt man dann noch Verantwortung für diese Welt? Oder sagt man dann auch: der Krieg da, ist nur Inszenierung des Minds? Flüchtet man da nicht vor der Realität, die es ja dann gar nicht mehr gibt? Verschliesse ich da nicht die Augen?

  56. 56
    Sakis sagt:

    „Die große Frage wer oder was bin ich, wenn man dies erforscht, was bleibt da.“
    Diese Identifikations-/ Desidentifikations-Übung nach Roberto Assagioli hat mir gut geholfen und gut getan.
    Es gilt dies zu bekräftigen:

    1. Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper.
    Mein Körper mag in unterschiedlicher Verfassung sein, gesund oder krank, er mag ausgeruht oder müde sein, dies hat jedoch nichts mit meinem Selbst zu tun, mit meinem wirklichen Ich. Mein Körper ist mein kostbares Instrument der Erfahrung und des Handelns in der äusseren Welt, aber er ist nur ein Instrument. Ich behandle ihn gut, versuche, ihn gesund zu halten, aber er ist nicht mit mir identisch, ist nicht Ich.
    Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper.

    2. Ich habe Gefühle, aber ich bin nicht meine Gefühle.
    Diese Gefühle sind zahllos, widersprüchlich, wechselhaft, und dennoch weiss ich, dass ich stets Ich bleibe, ich selbst, in Zeiten der Hoffnung oder der Verzweiflung, in Freude oder Leid, in Zeiten der Unruhe oder der Ruhe. Da ich meine Gefühle beobachten, verstehen und beurteilen kann, sie zunehmend beherrsche, ihnen eine Richtung gebe und sie gebrauche, ist es offensichtlich, dass sie nicht ich selbst sind.
    Ich habe Gefühle, aber ich bin nicht meine Gefühle.

    3. Ich habe Wünsche und Verlangen, aber ich bin nicht mein Verlangen, das durch innere Impulse und durch äussere Einflüsse geweckt wird, das körperlich oder emotional ist. Auch Begierden sind vergänglich und widersprüchlich und unterliegen dem Wechsel von Anziehung und Abstossung.
    Ich habe Verlangen, aber ich bin es nicht.

    4. Ich habe Verstand, aber ich bin nicht mein Verstand.
    Er ist mehr oder weniger entwickelt und aktiv; er ist undiszipliniert, aber gelehrig, er ist ein Organ der Erkenntnis bezüglich der äusseren und inneren Welt, aber das bin nicht ich selbst.
    Ich habe einen Verstand, aber ich bin nicht mein Verstand.

    Nach dieser Desidentifikation des Ich von den Inhalten des Bewusstseins (den Körperempfindungen, Gefühlen, Begierden und Gedanken) erkenne und bekräftige ich, dass ich ein Zentrum reiner Selbst-Bewusstheit bin. Ich bin ein Zentrum des Willens und fähig, meine seelischen Prozesse und meinen physischen Körper zu benutzen, zu beherrschen und in bestimmte Richtung zu lenken.

    Oder in Kurzform:
    1. Ich habe einen Körper, aber ich bin nicht mein Körper.
    2. Ich habe Gefühle, aber ich bin nicht meine Gefühle.
    3. Ich habe Wünsche, aber ich bin nicht meine Wünsche.
    4. Ich habe Verstand, aber ich bin nicht mein Verstand.
    Was bin ich dann?
    Was bleibt, wenn ich von meiner Selbstidentität die physischen, emotionalen und mentalen Inhalte meiner Persönlichkeit, meines Ich, wegnehme? Es ist das Wesen meiner Selbst -ein Zentrum reiner Selbst-Bewusstheit und Selbst-Verwirklichung. Es ist der Faktor in dem sich ständig verändernden Fluss meines persönlichen Lebens. Es ist das, was mir das Gefühl der Existenz gibt, der Dauer, innerer Sicherheit. Ich erkenne und bestätige mich als ein Zentrum reinen Selbst-Bewusstseins. Ich erkenne, dass dieses Zentrum nicht nur in einer statischen Selbstbewusstheit besteht, sondern auch dynamische Kraft hat; es ist fähig, alle seelischen Prozesse und den physischen Körper zu beobachten, zu beherrschen, zu lenken und einzusetzen.
    Ich bin ein Zentrum von Bewusstheit und Kraft.

  57. 57
    Celina sagt:

    @ Frosch…. es ist genau umgekehrt.

    Liebe Grüße

  58. 58
    muktananda13 sagt:

    Der Verstand besteht aus Fragen, die Herzessenz ist die Antwort.

    Findet heraus, WAS die Absolute Realität ist.

    Alleine durch Fragestellungen werden diese nicht beantwortet.

    PRAXIS ANSTATT THEORIE- sonst bleibt ihr nur Theorie.

  59. 59
    Sakis sagt:

    „Wenn kein Körper, kein Mensch…und somit alles um mich herum nur Inszenierungen des Minds sind so frage ich mich:
    Kann dies auch eine Flucht vor sich selbst sein?
    Übernimmt man dann noch Verantwortung für diese Welt? Oder sagt man dann auch: der Krieg da, ist nur Inszenierung des Minds? Flüchtet man da nicht vor der Realität, die es ja dann gar nicht mehr gibt? Verschliesse ich da nicht die Augen?“

    Ganz genau! Die Augen verschliessen, wegschauen, nicht wissen wollen, nichts tun müssen, das ist IGNORANZ, und der Anfang des Übels.
    Stell dir vor „die“ wollen Krieg und keiner tut was dagegen, weil ja alles nur Inszenierungen des Minds sind.
    Nein, mit Verantwortung hat Ignoranz absolut nichts zu tun.
    Verantwortung würde bedeuten, denen, die von Krieg reden entschieden Einhalt zu gebieten!
    Ihre verlogenen Begründungen durchschauen und deutlich und öffentlich widersprechen.
    Mir wird so richtig übel, wenn ich täglich neue Stimmen mit neuen Gründen für Militarisierung und Kriegslust höre, eine einzige perfide Propaganda-Maschinerie, die von den Medienhuren völlig manipulativ und vernatwortungslos betrieben wird.
    Diesem Treiben zu zu schauen und dazu zu schweigen,
    heisst es zu akzeptieren und gut zu heissen,
    Kriegssympatisant und Mittäter sein.

    Doch viel zu viele sind mit ihrer persönlichen Selbstfindung, Erleuchtung oder Dualseelen-Glück zu beschäftigt,
    oder nur von der Licht und Liebe Illusion in Schlaf gehalten… oder…

  60. 60
    muktananda13 sagt:

    Glaube ist nicht Wissen, Gerücht auch keine Tatsache.

  61. 61
    muktananda13 sagt:

    Wirklichkeit haut Individualität komplett um.

  62. 62
    muktananda13 sagt:

    Ihr bewegt euch zu sehr im Feld der Gedanken, die Rauch sind: sie werden erzeugt, bestehen und vergehen.

    Die Gesamtheit dieses Feldes ist bekannt als Glaube/n.

  63. 63
    muktananda13 sagt:

    Das Absolute, Reine Bewusstsein erzeugt nichts und wird nicht erzeugt.

  64. 64
    muktananda13 sagt:

    Gedanken, Gefühle und grobe Formen(Vielfalt) werden holografisch erzeugt IN SICH selbst, aus dessen Wunsch heraus.

  65. 65
    muktananda13 sagt:

    Das, was man als Leben allgemein versteht ist eine holographische Erschaffung , ein Film ,und ist nicht realer als ein Film im Fernseher.

  66. 66
    muktananda13 sagt:

    Doch solange man dies nicht wahrgenommen hat ,kehrt man immer wieder in den Film darein zurück.

  67. 67
    muktananda13 sagt:

    ERWACHEN KANN MAN NUR DURCH PRAXIS, IN DEM MAN DIE G A N Z E THEORIE UND A L L DEN
    GLAUBEN WEG WIRFT.

  68. 68
    muktananda13 sagt:

    Alles, was ihr gelernt habt ,ist ein Haufen Theorie: Staub der Vergänglichkeit.

    Christus-Bewusstsein oder Buddha-schaft erlangt man durch Praxis: Yoga.

    Viele Wege führen zum Ziel, doch nur Meditation ins Ziel.

  69. 69
    muktananda13 sagt:

    10 Min. Praxis sind mehr Wert als 10 Leben Theorie.

  70. 70
    muktananda13 sagt:

    Ehre Dem , das war , bevor es wurde und ist, nachdem es wurde.

    Dies herauszufinden ist gleich mit der unvergänglichen und unerzeugten Perle der Wirklichkeit oder vollständiger Freiheit.

  71. 71
    muktananda13 sagt:

    Bewusstsein ist das Alles, allem die Ur-Essenz ,
    All des`, was es wurde und gekannt als Existenz.

  72. 72
    Frosch sagt:

    …und doch ist der Krieg da. Und der geht nicht weg, indem ich mich in mein Yoga-Dasein vertiefe und alles rund um mich herum vergesse. Bewusstwerden, dass ich nicht mein Körper bin, nicht meine Gefühle, nicht meine Gedanken: Ja. Aber Mithilfe von meinem Körper, meinen Gefühlen, meinen Gedanken, die Welt verändern und nicht einfach nur zusehen und ’sein‘.

  73. 73
    muktananda13 sagt:

    WO ist der Krieg??????????????????????????????????????????

    In einer Seifenblase!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    DER KRIEG IST VORÜBERGEHENDE VERNICHTUNG INNERHALB DER MAGENBLASE DES HÖCHSTEN!!!! VERSTEHT!!!!! PRAKTIZIERT!!!!! ERLEBT!!!!!!

  74. 74
    Lumina sagt:

    Ja, lieber Frosch, ich bin ganz Deiner Ansicht!
    Der Körper, das Materielle darf nicht abgelehnt, nicht verdammt werden, beides gehört zu unserem spirituellen Wachstum dazu, Materie und Geist, Körper und Seele sind eine Einheit. Ein Mensch, der sich in beiden Welten wohlfühlt, weltlich und mit dem Jenseits vertraut, eine Synthese also , ein Mensch, der nicht nur einen Teil bevorzugt und alles andere als unwirklich, als Maya ablehnt , der ist erst heil und ganz. Alles andere sind Vorgaukelungen des Minds, das sich als etwas Besonderes fühlen möchte.
    Liebe Grüße von Lumina

  75. 75
    muktananda13 sagt:

    Wenn der Ozean aufs Ufer kommt, entsteht Schaum. Das ist das, was du Krieg nennst.

    Die Wirklichkeit wohnt HINTER des projizierten Bildes der Bewegung , HINTER Gut und Böse, Krieg und Frieden, den Individualitäten all!

    WIRKLICHKEIT IST IM PROJEKTOR, IST NICHT DAS KINOBILD , DAS TRÄNEN DES GLÜCKS ODER LEIDS ERZEUGT.

  76. 76
    muktananda13 sagt:

    Der Wein der Existenz gärt, schmeckt und schwindelt .

  77. 77
    muktananda13 sagt:

    Zum Wohl!

  78. 78
    Celina sagt:

    @ Frosch….der Krieg ist Da, Alles ist Da……geh hin und verändere die Welt, geh hin in den Krieg und verändere ihn, geh hin in die Armut, in den Hunger, in die Gewalt und verändere sie. Geh mach es, tue es aber rede nicht immer davon ohne etwas zu tun.
    Dann wirst du erkennen.
    Liebe Grüße

    Alles Gute.

  79. 79
    muktananda13 sagt:

    Ja,Sophie,

    Das Leben IM WISSEN genießen: nichts ablehnen, nichts erwünschen, alles annehmen- selbst die Schale.

    IM PROJEKTIONSDASEIN GILT: SEID VORÜBERGEHENDE.

  80. 80
    Sarira sagt:

    @ Muktananda 13
    „Ihr bewegt euch zu sehr im Feld der Gedanken, die Rauch sind: sie werden erzeugt, bestehen und vergehen.“
    Ja, so wirken deine hintereinander geschriebene Stichpunkte (Kommentare) auf mich, die sind wie Rauch für mich.

    „Doch solange man dies nicht wahrgenommen hat, kehrt man immer wieder in den Film darein zurück.“
    So nehme ich dich wahr, als ob du in einem Film bist und da wo du bist (Film) fülst du dich auch wohl 🙂

    „Alles, was ihr gelernt habt ,ist ein Haufen Theorie: Staub der Vergänglichkeit.“
    „10 Min. Praxis sind mehr Wert als 10 Leben Theorie.“
    Genau das ist der Knackpunkt für mich, wenn ich deine „Kommentare“ lese, habe ich das Gefühl, du hast viel Theoriewissen, lebst es aber selber nicht.

  81. 81
    Sakis sagt:

    @Frosch
    „…und doch ist der Krieg da“
    siehe dazu meinen Kommentar #59

  82. 82
    Frosch sagt:

    @ Sakis… Danke….habe ihn im Dschungel überlesen….
    Sehe dies wie du. Erleuchtung ist schön und Recht….aber selbst beim Weg zur Erleuchtung kann ein sogenanntes ‚erleuchtetes Ego‘ entstehen, nämlich dann, wenn nur noch die Erleuchtung das einzig Wahre ist. Man verliert dabei ordentlich den Boden unter den Füssen, dabei wäre gerade Erdung ein wesentlicher Bestandteil von einer gesunden Erleuchtung.
    Wir dürfen die Augen nicht verschliessen vor dem, was um uns herum passiert. Denn es passiert. Und jeder einzelne von uns kann etwas dazu beitragen, dass sich etwas ändert. Licht sein. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere. Darüber reden ist der Anfang. So wird es ans Licht geholt. Krieg spiegelt der Zustand unserer Gesellschaft. Jeder ist Teil dieser Gesellschaft. Und so soll auch jeder sich damit beschäftigen, hinsehen und nach Lösungen suchen.

  83. 83
    Lumina sagt:

    @ Sakis
    Dein Kommentar Nr. 59 gefällt mir sehr gut.
    Wenn man behauptet, dass die äußere Welt nur ein Traum, ein Regenbogen sei, muss man sich nicht in eine Position begeben, in der man allem entsagt, also nicht handelt, sondern nur reflektiert. Ich muss mich nicht jeden Morgen von meinen Träumen lossagen, weil ich ja weiß, dass der Traum vorbei ist. Da stimmt irgend etwas nicht. Für den Moment ist der Traum schön und es ist nicht falsch, sich daran zu erfreuen und stattdessen alles als „Staub der Vergänglichkeit“ zu empfinden.
    —————————————————————————————————–
    Auch Sarira stimme ich zu:
    Zitat Muktananda: “Alles, was ihr gelernt habt ,ist ein Haufen Theorie: Staub der Vergänglichkeit.“
    “10 Min. Praxis sind mehr Wert als 10 Leben Theorie.“ …… Zitat Ende
    Zitat Sarira: …“ Genau das ist der Knackpunkt für mich, wenn ich deine “Kommentare“ lese, habe ich das Gefühl, du hast viel Theoriewissen, lebst es aber selber nicht….“

    Diese FÜLLE von Gedankenfetzen ( deren Inhalt ich ab und zu durchaus als Weisheitstropfen empfinde) in unzähligen Einzelkommentaren empfinde ich als Überfrachtung dieses Blogs.
    Weniger wäre da mehr !
    Liebe Grüße von Lumina

  84. 84
    Alex Miller 2012Spirit Alex Miller 2012Spirit sagt:

    @ Muktananda13,
    dritter und letzter Hinweis des Blogbetreibers, den Blog mit deinen Einzelkommentaren nicht so zu überstrapazieren.
    Alleine heute in der Zeit von 9.17h – 10.46h zähle ich 12 Ein-sätzige Kommentare von dir. Das muss beim Besten Willen nicht sein. Das ist ein Blog und kein Forum!

    Gruss
    Alex / 2012Spirit

  85. 85
    Stefan sagt:

    Hallo,
    Hier mal 2 andere Sichtweisen auf die Bühne des Lebens:

    Kristallkind Lena, Interview
    http://www.youtube.com/watch?v=JXfoCDpPNFM

    7.Bewusst-Kongress – Roman Hafner – Die Erde ist ein Spielplanet
    http://www.youtube.com/watch?v=AzfNH9vb1qg

    Alles Gute,
    Stefan

  86. 86
    muktananda13 sagt:

    Man kann die Details genießen und sie als das einzig Notwendige betrachten.
    Doch nur in Details zu leben ist genauso, als wäre man ein Elefant, der sich als Mücke ansieht .

    Möchte niemanden überstrapazieren – nicht mal eure riesen Egos, die wie Berge um euch gewachsen sind.

    Ihr wollt nur eure Scheine genießen und die ultra-virtuelle Welt, die ihr weiter überschichtet.
    Badet ruhig darin, ihr Lieben, das Hamsterrad der Wiedergeburten ist für Wesen wie euch gemacht.

    Wenn Mäuse sich Katzen glauben , so nennt man das nicht Mut, sondern Wahnvorstellungen .
    Wenn man dies aber auch liebt und darin verharrt, ist wie Bunjee-Jumping im Irrenhaus.

    Wenn die Tasse voll ist mit Sand, kann man sie nicht mit frischem Wasser befüllen.

  87. 87
    Frosch sagt:

    Muki ;-)….. welche Worte hier aus dir entspringen…..
    „…..Wenn die Tasse voll ist mit Sand, kann man sie nicht mit frischem Wasser befüllen……“ so deine Worte.
    Oh doch….denn zwischen jedem einzelnen Sandeskorn, findet Platz des Wassers Lohn. Eine Tasse Sand ist nicht voll, zwischen jedem Sandeskorn hat es einen Raum. Möge dieser noch so klein sein.
    Es grüsst der Frosch im Sonnenuntergang

  88. 88
    christian5 sagt:

    „Wenn die Tasse voll ist mit Sand, kann man sie nicht mit frischem Wasser befüllen…“
    Man kann den Sand doch einfach weg schütten und somit Platz für neues schaffen, z.B. Wasser… Wir haben es in der Hand, müssen es nur erkennen 🙂

  89. 89
    Stefan sagt:

    @muktananda13
    Meist ist das was man sagt/schreibt, eine REFLEKTION der eigenen Bewertungen/Ansichten/Sichtweisen/Beobachtungen.
    Jeder ist der Chef und Erschaffer seines Universums.
    Alles Gute,
    Stefan

  90. 90
    muktananda13 sagt:

    Stefan:

    REFLEXION anstatt Reflektion.

    Beobachten ; Wahrnehmen ,Feststellen – das ist es.

    Nicht allen schmeckt dasselbe Essen.

    Mal Chef seines Universums, mal Knecht seines Universums.
    Doch auch ein Knecht ist Chef des Pferdestalls.

    Frosch:

    das Wasser verdampft dem Tiefdenkenden in der Hitze vor dem Schürfen .Doch der Sand macht ihn auch glücklich…

    Viele Grüße!

    P.S IHR WERDET TATSÄCHLICH GEISTIG ERWACHEN , WENN IHR GESCHWÄTZ , GLAUBEN UND BELESENHEITSSTOLZ ABWERFT . Ihr seid noch spirituelle Kinder, die sich als erwachsen glauben.

    Nicht früher, nicht vorher!

  91. 91
    Frosch sagt:

    @ Muki……………“das Wasser verdampft dem Tiefdenkenden …..*
    Wertest du? Setzt du Frosch mit tiefdenkend gleich? Nur weil du bildlich den Frosch als kleines Wesen vor dir hast?

    Zu deiner Metapher mit dem Sand in der Tasse: Probiers aus. Fülle eine Tasse mit Sand. Du denkst, sie ist voll. Ist sie aber nicht. Da ist eine Menge Raum. Dieser offenbart sich dir, wenn du tatsächlich Wasser reinfüllst.
    Es ist nichts so, wie es scheint.
    Guten Abend allerseits – Frosch

  92. 92
    Lumina sagt:

    @ Muktananda
    Zitat Muktananda im Thread „Bewusstsein“: „…..ich habe erfahren die Wirklichkeit, ich habe sie durch das ,was als Nirvana gekannt ist,längst erlebt.
    Ich habe erfahren , was ich bin. Ich habe den Zustand über dem “ich” erfahren, den Zustand, wo Form, Persönlichkeit, Angang, Mitte ,und Ende aufhört, wo Taten, Absichten und selbst Ideen nicht vorhanden sind, wo Zeit und alle Form von Raum es nicht gibt. Ja, alle Formen der Ekstasen habe erlebt, alle Formen von Samadhi erfahren…..“

    Zitat Muktananda 86: „……Badet ruhig darin, ihr Lieben, das Hamsterrad der Wiedergeburten ist für Wesen wie euch gemacht.
    Wenn Mäuse sich Katzen glauben , so nennt man das nicht Mut, sondern Wahnvorstellungen ……..“Zitat Ende

    Wäre ein Schüler zu einem erleuchteten Zen-Meister mit all diesen vielen und neuerdings verurteilenden Sätzen gekommen, bekäme er nur ein einziges Wort zu hören: “ NOTHING“. Und der Schüler würde verstehen…
    LG von Lumina

  93. 93
    muktananda13 sagt:

    Liebes Ego, das sich Lumina nennt,

    wäre die Planeten Würfel, so wäre das Universum ein Kniffelblock und der Mensch ein Krake , so könnte er mehr und schneller arbeiten, kratzen was er nicht richtig wäscht, essen was er gleichzeitig kocht,streicheln was er mit Saugknöpfe hält, und seinen Po abwischen- so wäre er auch Ovipar und mit 100000- 40000 Eier bestens mit Nachwuchs versorgt .

    WER VERMUTUNGEN DES EGO-VERSTANDES ABLEGT, IST BEREITS HALB-ERLEUCHTET, NICHT MEHR BELEUCHTET.

    UND SO LEGT ER KEINE EIER MEHR.

  94. 94
    muktananda13 sagt:

    Der diamantene Wert des Verstandes ist seine Fähigkeit, über all seine Fähigkeiten zu gelangen.
    Und das findet statt, wenn er kurz ABSOLUT stillsteht.

    UND:

    WER SICH AUFREGT, IST STETS DAS EGO.
    WER ANGREIFT, EBENFALLS ES.

    WER D A H I N T E R wohnt, ist das Licht, was die Allermeisten entweder nur vermuten oder als Utopie abtun .

  95. 95
    Frosch sagt:

    Hi Muki
    Wer oder was spricht da grad in dir? Deine sonst so lichtvollen Worte kehren ins Dunkel. Das Pendel schlägt in die andere Richtung aus. Ganz normal. Wünschenswert, wenn man es in der Mitte anhalten könnte. Integriere deine Schatten. Man kann den Weg nicht direkt ins Licht gehen ohne Schattenarbeit. Befasse dich mit ‚Spiritueller Autolyse‘.
    Gruss, der Frosch

  96. 96
    muktananda13 sagt:

    Zum Schluss:

    vergesst all das , was an Form, Vielfalt , gut und böse und Name verbunden ist- und werdet FREI!

    EUER LICHT IST DAS „IHR“, DAS KEINE INDIVIDUALITÄT KENNT.

    Tschüss!

  97. 97
    Stefan sagt:

    🙂

    Alles LIEBE ♥♡
    Stefan

  98. 98
    muktananda13 sagt:

    DER TRÄUMENDE SCHLÄFER EMPFINDET DEN TRAUM ALS WIRKLICHKEIT.

  99. 99
    muktananda13 sagt:

    <3

  100. 100
    Frosch Frosch sagt:

    ♥♡ Alles Liebe ♥♡ für dich Muki 🙂

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