Vom ICH zum WIR: Eine neue Form des Bewusstseins

16 Apr 2014 Von Kommentare: 43 Bewusstsein, Spiritualität

Enten im Fluss

In spirituellen Kreisen, auf Blogs und in Foren hört man einen Satz sehr häufig: „WIR SIND ALLE EINS“. Diesen Satz kann man auch als das „Wir-Bewusstsein“ bezeichnen. Es bedeutet, dass alle Menschen und alle anderen Wesen unseres Universums aus EINER Quelle stammen und der Sinn des Lebens darin besteht, durch Erfahrungen und Wirrnisse hindurch diese Einheit wieder zu erreichen und mit ihr zu verschmelzen. Doch fühlen wir diesen Satz wirklich? Sind wir „Alle eins“?

In den meisten Fällen ist es ein Schlagwort, dahin gesagt, ohne es wirklich zu leben. Wie können wir das auch, wenn wir noch nicht einmal unser Ich-Bewusstsein entwickelt haben, unsere wahre Identität kennen, uns angenommen haben und das tun, wozu unsere Seele und unser Herz uns auffordern. Mit Ich-Bewusstsein meine ich nicht das Ego, – ein Mensch, der dem Ego verhaftet ist, besitzt das Bedürfnis, sich von anderen Menschen abzugrenzen und etwas darzustellen. Er hat ein gebrochenes Verhältnis zu seiner eigenen Identität und fühlt sich der Gemeinschaft der Menschen nicht wirklich zugehörig.

Ich-Bewusstsein ist kein Kampf

Und doch bedeutet auch das Ego einen Fortschritt im menschlichen Entwicklungsprozess. Wer versucht, sich seiner selbst bewusst zu werden, vermag das anfangs nur, indem er sich in seiner Umwelt und seinen Mitmenschen spiegelt. Er versucht, zu entdecken, wer er ist. Indem er auf eine bestimmte Art und Weise handelt, beobachtet er, wie die Außenwelt darauf reagiert. Ganz allmählich lernt er daraus und erkennt, dass sein Ego im Grunde eine Illusion ist, ein Produkt des Verstandes und keine eigene Wirklichkeit besitzt. Spirituelle Menschen kämpfen oft gegen ihr Ego an. Sie verleugnen sich, sie versuchen „gut“ zu sein, hilfsbereit, bescheiden, – und doch lauert hinter jeder Bemühung immer wieder das alte Ego, was nach Anerkennung lechzt, um erneut hervorzubrechen. Es ist ein Irrtum, dass man es abschaffen oder bekämpfen muss, das erzeugt nur Widerstand und damit wird es sich noch mehr aufblähen.

Der Weg zu einem gesunden Ich-Bewusstsein führt nicht über einen Kampf gegen etwas, sondern entsteht ganz automatisch von selbst, wenn wir unsere wahre Identität finden und leben. Wir wissen dann, wer wir sind und fühlen unsere Freiheit, das zu sein, was wir sind. Wir haben unsere Kraft, Schönheit und Einmaligkeit, unseren göttlichen Anteil entdeckt und damit können Abgrenzung und Selbstdarstellung entfallen. Viele Menschen glauben, dass sie, um ihr „wahres Ich“ zu erreichen, eine Menge verändern müssen. Doch es gibt nichts zu erreichen, denn wir SIND schon unser wahres Ich und können es nur in uns selbst entdecken:

Nicht sich im TUN verlieren, sondern meditativ leben, ganz still und gleichzeitig sehr wach und aufmerksam sein. Beobachten, ohne zu analysieren, zu interpretieren und vor allem, ohne zu werten, damit schaffen wir viel Raum für neue Entdeckungen. Wir benötigen eine Basis, um zum Wir-Bewusstsein zu gelangen und das ist das Vertrauen in die eigene Natur, die eigene Entwicklung und die eigene Kraft. Alle Dinge sind in Wahrheit am rechten Platz, das muss wirklich erkannt werden, denn es ist der Schlüssel zur eigenen – und zur Heilung anderer.

Das Leben ist wie eine Spirale

Über den WolkenDas Göttliche lebt in jedem Menschen gleichermaßen und wir fügen uns immer das selbst zu, was wir einem anderen zufügen. Das zu erkennen, führt uns geradewegs zu einem ethischen und achtsamen Leben. Diese Grundlage, ein gesundes Gefühl für unsere eigene Identität, ist absolut notwendig, um sich weiter zu entwickeln. Wenn sie nicht erfüllt ist, glauben wir oftmals, kurz vor der Erleuchtung zu stehen, in höheren Sphären zu schweben, doch dann passiert etwas und wirft uns zurück, ein Mensch oder eine Situation. Wir arbeiten daran, doch wieder passiert etwas und so geht es immer weiter… Wir meinen schon, längst weit fortgeschritten zu sein auf unserem Weg, doch immer wieder kommen diese Verwicklungen und bringen uns zur Verzweiflung. Darin zeigt uns das Leben, dass erst unser Ich-Bewusstsein völlig erfüllt, belebt und ausgefüllt sein muss, bevor unsere Entwicklung weitergeht und keine Schritte übersprungen werden dürfen. Doch eigentlich gibt es gar keine Rückfälle, das Leben ist kein Kreis, eher eine Spirale und meist erkennen wir erst im Rückblick, dass sich etwas in unserem Wesen verändert hat, neue Erkenntnisse wachsen konnten, wir anders reagieren und sämtliches Urteilen abgestreift haben. Und wir sind auf dem Weg, der uns zu einem Wir-Bewusstsein hinführt.

Manche Menschen haben Angst, dass Ihre Individualität im Wir-Bewusstsein verschwindet, so wie ein Tautropfen im Ozean. Doch diese Angst ist unbegründet. Wenn wir eins sind mit allem Leben, sind wir nicht weniger lebendig, nicht weniger wirklich als jetzt, nichts von uns selbst, von unserem eigenen inneren Kern geht irgendwie verloren. Im Gegenteil, unsere Identität wird immer weiter und offener, viel reicher, – und doch bleiben wir wir selbst, wir selbst in erweiterter Form. Wir sind nicht mehr gefangen in den Grenzen unserer Persönlichkeit. Ein wahrhaft wundervolles Ziel.

Das Wir- oder Christus-Bewusstsein entsteht ganz allmählich, es wächst durch die Lücken des Ich-Bewusstseins und eines Tages wird es alles im Leben ausfüllen. Dann erst hat ein Mensch seine wahre Bestimmung erreicht, den Weg zur Einheit. Und wenn er diesen Weg gefunden hat, lebt er ihn in gewisser Weise für alle Menschen mit, denn wir alle sind ja, – wie wir wissen, – EINS.

Liebe Grüße von Lumina

Bilder: Gehvoran.com

43 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Frosch Frosch sagt:

    Liebe Lumina
    Ein sehr guter Artikel. Zitat: …..“und doch lauert hinter jeder Bemühung immer wieder das alte Ego, was nach Anerkennung lechzt, um erneut hervorzubrechen. Es ist ein Irrtum, dass man es abschaffen oder bekämpfen muss, das erzeugt nur Widerstand und damit wird es sich noch mehr aufblähen. …“

    Sehr gut formuliert. Daher finde ich es wichtig, dass ehrliche Mitmenschen auch den Mut finden uns zu sagen, wenn wir in die Ego-Falle getreten sind. Ich finde es hilfreich, wenn jemand ehrlich ist und sagt, dass ich mal wieder voll danebentappe. Ich aber muss dann auch so offen mir gegenüber und vorallem ehrlich sein und Kritik von Aussen anerkennen und sie ertragen, sie nicht werten, nicht verurteilen, sondern sie als liebe helfende Hand annehmen und sie prüfen. Daran merke ich, ob ich angekommen bin bei mir, dann, wenn ich Kritik von Aussen erst hinterfrage, ob diese Kritik tatsächlich berechtigt ist und sie dann dankbar annehme und daraus lerne. Im Gegenzug aber auch erkenne, wenn die Kritik von Aussen nur wiederum eine Projektion eines gefrusteten Gegenübers ist. Je mehr man bei sich angekommen ist, um so eher passieren solche ‚Handlungen‘ von selbst, man beginnt alles irgendwie bewusst zu machen und ist gleichzeitig immer sein eigener Beobachter.
    Liebe Grüsse
    Frosch

  2. 2
    Sylvia sagt:

    Wow, was für ein wunderbarer Artikel.
    Mögen es mehr und mehr Menschen begreifen, was Du schreibst.
    Alles Liebe
    Sylvia

  3. 3
    Sylvia sagt:

    Wie hat das Tapere Schneiderin das Einhorn besiegt?
    Es ging einen Schritt zur Seite.

  4. 4
    Lumina sagt:

    Lieber Frosch!

    Was Du schreibst, empfinde ich als sehr wichtig. Sein Selbst zu achten, aber auch offen für wohlmeinende Anregungen anderer zu sein. Denn im Grunde haben wir ja alles , was auf uns zukommt, selbst in unser Leben gezogen, um daran zu wachsen. P`taah sagte immer „Ihr seid die zentrale Sonne eures Universums“- so kann Kritik, die aus Frust bei einem anderen entsteht, einen auch nur treffen, wenn ein Zweifel oder eine wunde Stelle in einem besteht. Ansonsten lächelt man darüber.

    Liebe Grüße von Lumina

  5. 5
    Lumina sagt:

    Liebe Sylvia !
    Ich danke Dir !
    Die Geschichte mit dem tapferen Schneiderlein und dem Einhorn kenne ich zwar nicht, aber „einen Schritt zur Seite“ zu treten ist immer gut. Du meinst damit sicher das Ego- um Platz zu machen für etwas Größeres. Vertrauen haben ins Universum, sich getragen und geborgen zu fühlen und sein Kontrollbedürfnis abzulegen ist meist eine lebenslange Aufgabe.
    Liebe Grüße von Lumina

  6. 6

    Hallo Lumina! Ich möchte euch hier an dieser Stelle einen Blog sehr ans Herz legen, den Indigostammtisch. Er wird von mir betrieben und spiegelt meine Bestrebungen wieder, Gemeinschaft zu leben. Ältere Artikel befassen sich auch mit theoretischen Themenbereichen, neuere sind eher Reise- und Erfahrungsberichte. Mich inspirieren deine Artikel sehr, und, möglicherweise ist es ja umgekehrt auch so.

    Mit lieben Grüßen,
    Zielona

  7. 7
    Lumina sagt:

    Liebe Zielona !
    Was ich über Google in Deinem Blog „Indigostammtisch“ gefunden und gelesen habe, gefiel mir sehr gut. Aber Facebook möchte ich nicht beitreten, nach all diesen Enthüllungen kannst Du es vielleicht ein wenig verstehen?
    Vielleicht können wir uns hier ein biss´chen austauschen?
    Liebe Grüße von Lumina

  8. 8
    Klaus Mehler sagt:

    DANKE Lumina für diesen wunderbaren Artikel.

    HERZLICH(S)T
    Klaus

  9. 9
    Stefan sagt:

    ♡ 🙂 ♥

  10. 10
    Sylvia sagt:

    Unsere alten Märchen sind nicht nur Einschlafgeschichten für Kinder. Sie sind Archetypen. Jede Kleinigkeit bis hin zur Farbe des Käpchens oder was auch immer hat symbolischen Charakter.
    http://www.maerchen.net/classic/g-schneiderlein.htm
    Mit „einen Schritt zur Seite gehen“ meine ich einen Perspektivwechsel. Einfach mal von einer anderen Perspektive schauen. Ich schiebe dabei NICHT mein Ego zur Seite. Mein Ego ist schliesslich neben meinem Körper das wunderbare Vihicle mit dem ich diese 3D Welt überhaupt erfahren kann. Körper und Ego machen es ja erst möglich, dass ich mich und andere als Individuen (also getrennt voneinander) wahrnehmen kann. Wir sind alle Eins könnte ich auch so ausdrücken. Wir sind alle ein göttliches Bewusstsein, dass sich durch 6 Milliarden verschiedene Augenpaare hier auf der Erde erfährt. Mein Ego ist mein bester Freund hier unten welcher das Leben erst richtig spannend macht. Jeder von uns spielt hier unten eine einzigartige Rolle. Genau dazu sind wir hier. 6 Milliarden unterschiedliche Wege Göttlichkeit auszudrücken und zu erfahren. Wenn die 3D sich jetzt langsam auflöst, dann ist das in Ordnung, vielleicht geniesse ich desshalb mit vollen Zügen diese letzten wunderbaren Momente in 3D. Dass die meisten Menschen die Grossartigkeit dieser ganzen Schöpfung nicht sehen können gehört ja auch zum Spiel dazu. Für mich geht es inzwischen im Leben hauptsächlich darum, wahrzunehmen, was ist und Perspektivwechsel geschehen dabei ja von selbst. Deswegen darf sich mein Ego immernoch aufführen, wie eine Furie. Der Unterschied ist lediglich, dass ich es inzwischen wertschätze und nicht mehr bekämpfe oder mich dafür schäme. Der Mephisto im Faust schämt sich auch nicht für seine Rolle. Im Gegenteil am Schluss kriegt er Applaus. Es geht wohl darum, die Grossaritigkeit dieses grandiosen Theaterstücks, welches wir alle gemeinsam aufführen, wahrzunehmen. Die Fähigkeit dazu bekommen wir gerade durch das Lüften der Schleier, welches gerade vor sich geht. Es gibt also keine guten oder schlechten Menschen, es gibt ausschliesslich grandiose Darsteller. Ja, auch Kinderschänder, Kriegshetzer, Vergewaltiger und Mörder, auch die sind grossartig in ihren Rollen. Geht ja gar nicht anders, wir kommen schliesslich alle aus der gleichen Quelle.
    Es ist, wie es ist.

  11. 11
    Lumina sagt:

    Liebe Sylvia, Ein interessantes Märchen, hatte ich noch nie gehört. Das Schneiderlein gelangt durch viel List und Tücke . verbunden mit einem starken Selbstbewusstsein zu seinen Erfolgen, wird schließlich König. Ich könnte darin den Weg all der (bisher) erfolgreichen , vielleicht reichen und mächtigen Menschen erkennen, die durch ihr starkes Ego und ihren zielgerichteten Willen zu ihrem Ziel kommen.
    Vielleicht kann es auch anders gesehen werden?

    Du schreibst:
    Zitat Sylvia: „Mein Ego ist mein bester Freund hier unten welcher das Leben erst richtig spannend macht.“…

    Ich weiß, wie Du es meinst, wahscheinlich meinen wir sogar das Gleiche und es handelt sich nur um eine sprachliche Variante- Ich sehe nämlich den Begriff „Ego“ etwas anders und würde eher „Ich-Bewusstsein“ für den „besten Freund“ einsetzen. Für mich ist das Ego eigentlich etwas zu Überwindendes, das man aber nicht bekämpfen, sondern erst einmal als nötigen Entwicklungsschritt annehmen – , aber dann durch eine Verwirklichung des SEINS, welches in allem existiert, ersetzen sollte.
    Das Ego kann sich meines Erachtens nicht in der Gegenwart freuen, es kann nur in der Zukunft oder der Vergangenheit existieren. Deshalb wird man in meditativen Momenten oder im achtsamen Leben im Augenblick auch kein Ego finden, sondern nur eine stille und reine Freude.
    Wie ich es im Einzelnen meine, geht aus meinem früheren Artikel hervor : http://www.gehvoran.com/?s=das+ego
    Zitat Sylvia: „…Wir sind alle Eins könnte ich auch so ausdrücken. Wir sind alle ein göttliches Bewusstsein, dass sich durch 6 Milliarden verschiedene Augenpaare hier auf der Erde erfährt.“…….
    Diese Metapher gefällt mir sehr gut, wunderbar ausgedrückt, so sehe ich es auch.
    Liebe Grüße von Lumina

  12. 12
    Celina sagt:

    Guten Morgen …….. das sich 3.D auflöst, stimmt natürlich nicht. Jede Art von Dimension existiert.
    3D löst sich im Außen nicht auf, nur im Inneren. Und es löst sich auch im Inneren nicht einfach auf sondern wir müssen es selbst auflösen und diese Entwicklung geht nur in Momenten der Stille, so wie Lumina geschrieben hat, außerhalb dieser Momenten setzt man diese innerliche Entwicklung um
    Das Ego arbeitet dagegen und will diese Entwicklung nicht, da es nur in dieser 3D Welt existent ist, wie Sylvia schreibt.
    Zuerst muss man dass erkennen und dann muss man wissen was man will und dann muss man es tun.
    Und unser Planet die Erde entwickelt sich natürlich auch so wie wir, aber niemand entwickelt sich automatisch mit.

    Liebe Grüße

    Celina

  13. 13
    Matthias sagt:

    Hallo Lumina,

    leider gibt es ein paar Punkte die ich so für mich nicht akzeptieren will. Der Artikel hat mir sehr gut gefallen, bis auf die beiden Punkte.
    – „der Sinn des Lebens darin besteht, durch Erfahrungen und Wirrnisse hindurch diese Einheit wieder zu erreichen und mit ihr zu verschmelzen.“ Wenn dem so wäre, warum haben wir uns denn getrennt? Um Erfahrungen zu machen und nicht um wieder zu verschmelzen. Du kannst deinem Leben einen Sinn geben, aber es gibt keinen Sinn im Leben. ALLES WAS IST ist der Sinn.
    – “ Mit Ich-Bewusstsein meine ich nicht das Ego, – ein Mensch, der dem Ego verhaftet ist, besitzt das Bedürfnis, sich von anderen Menschen abzugrenzen und etwas darzustellen. Er hat ein gebrochenes Verhältnis zu seiner eigenen Identität und fühlt sich der Gemeinschaft der Menschen nicht wirklich zugehörig.“ Ich habe ein Ego und das ist gut so. Zu behaupten, das ich dadurch ein gestörtes Verhältnis zu meiner eigenen Identität habe ist schon krass. Ich habe ein Ego und das Bedürfnis dieses zu benutzen. Warum auch nicht? Es gibt nichts falsches in der Schöpfung. Jeder hat ein Ego und setzt es ein. Wir sind auf einem Spielfeld in welchem wir eine Menge Erfahrungen machen dürfen und dabei ist ein Ego sehr vom Vorteil.

    Spielend Spass haben! Matthias

  14. 14
    Lumina sagt:

    Lieber Matthias !
    Du hast natürlich recht: Zitat: „ALLES WAS IST ist der Sinn.“……

    Aber ich sehe trotzdem einen Entwicklungsweg des Individuums . Mit dem Wort „Verschmelzung“, welches zugegebenermaßen missverständlich wirken kann, meinte ich, sich im tiefsten Inneren wieder seines Ursprungs bewusst zu werden, nämlich nicht nur menschlich fehlbar , sondern eigentlich göttlich zu sein. Ich denke da an große Meister, wie Jesus, Buddha, Mahavira, und viele mehr, die das vorgelebt haben. An alle Erleuchteten.
    In meiner Anschauung ist Gott oder die Quelle reiner “Gedanke”, der eines Tages aus “LIEBE” zu sich selbst heraus das Verlangen verspürte, sich selbst zu betrachten – und sich dadurch erweiterte. Wenn sich ein Gedanke erweitert, wird er zu Licht. Jedes Lichtpartikel, welches daraus entstand, wurde zu einem Individuum, zu einem Lichtwesen, zu uns . Insofern sind wir Gott in einer erweiterten Form seiner selbst. Wir besitzen eine göttliche Intelligenz und einen kreativen Willen, mit dem wir von Gott , dem Gedanken alles nehmen und verwirklichen können und gleichzeitig wird die Quelle, oder Gott durch unsere Erfahrungen größer und umfassender. Aber die Gefahr besteht darin,- und genauso ist es geschehen, – dass wir durch die Verwandlung des großen unsterblichen Selbst hinein in die materielle Ebene unsere Göttlichkeit vergessen und uns im Daseinskampf verzetteln. Daher sehe ich jetzt unsere „Aufgabe“ durch Evolution zu unserem Ursprung zu gelangen.

    Das ist, ganz kurz gesagt, meine Anschauung, vieles davon habe ich in einer gnostischen Schule gelernt und für MICH als wahr akzeptiert.
    Deine Ansicht mag eine andere sein, ein wenig erinnert sie mich an Advaita.

    Was meine Auffassung über den Ursprung des Ego`s betrifft, habe ich darüber in einem früheren Artikel geschrieben und will es hier nicht noch einmal wiederholen. Wäre auch zu lang. http://www.gehvoran.com/?s=das+ego
    Vielleicht guckst Du mal rein. … Ich könnte mir vorstellen, dass Du auch eher das Ich-Bewusstsein, als das Ego meinst, jedenfalls nach MEINER Definition des Egos. Deine kann natürlich auch abweichen.

    Liebe Grüße von Lumina

  15. 15
    Stefan sagt:

    Ein paar Gedanken:

    ALLES WAS IST ~ IST ALLES WAS IST
    INDIVIDUALITÄT~ ist das anhaften an einen klitze-klitze-klitze-kleinen Teilaspekt des ALLES WAS IST, um nun von dort, aus dieser ABgrenzung heraus, ALLES WAS IST im so entstandenen außen und den klitze-klitze-klitze-kleinen Teilaspekt im innen, wahrzunehmen, zu betrachten, zu vergleichen, zu analysieren, zu erleben, … Um es noch interessanter zu machen, hat man keine 100% Anhaftung, sondern auch nur eine klitze-klitze-klitze-kleine Teilanhaftung (z.B. 5 Sinne mit z.B. einem Höhrbereich von ca. 16 Hz bis 19000 Hz).
    Kein Wunder, dass jeder ein anderes BewusstSEIN hat, individuell eben 🙂

    Das WIR-Bewusstsein, ist vermutlich abhängig davon, wie weit es zusammengefasst wird. WIR Deutschen, WIR Europäer, WIR Menschen, WIR Sonnensystembewohner, WIR Universumsbewohner, WIR ALLES WAS IST (TOTAL, ohne jegliche Einschränkung).

  16. 16
    Francular sagt:

    Hallo Lumina,

    immer wieder lese ich von dieser Unterscheidung zwischen „ICH“ und EGO“! Ich weiß, in der sich selbst so heißenden spirituellen oder auch esoterischen Szene sind damit sehr beliebte Dogmen verbunden. Doch Dogmen haben nichts mit geistiger Freiheit und Reife zu tun – und somit auch nichts mit wahrer Spiritualität!

    Für mich gibt es diesen Unterschied zwischen EGO und ICH nicht. Es ist ein und dasselbe! Ein sehr schlauer, weiser Mensch – leider weiß ich nicht mehr, welcher es nun war – sagte einmal, das Ziel der Evolution sei die Erschaffung immer komplexerer Bewusstseinsstrukturen. Doch je höher das Bewusstseinspotenzial, desto „schwieriger“ der Weg, den dieses „Bewusstsein“ braucht, sich selbst vollumfänglich zu erkennen, sich seiner selbst Bewusst zu sein. Das Maß dieser Bewusstseinsreife ist für mich die Fähigkeit zur Liebe! Liebe – auch wieder so ein Schlagwort! Nein, Liebe hat für mich rein gar nichts mit den ominösen Schmetterlingen im Bauch zu tun, ist keine diffuse Emotion. Liebe ist die Fähigkeit, etwas zu erkennen und urteilsfrei anzunehmen – so wie es eben ist – ohne den Wunsch und Willen, hier noch ein bisschen oder da noch ein bisschen herum biegen zu müssen, damit es „BESSER“ sei. Der Grad an Liebe, zu dem ein Wesen fähig ist, ist somit auch gleichzeitig ein Spiegel und Maß seiner eigenen Bewusstwerdung. Am Anfang reicht es kaum zu Selbstliebe! Da muss zunächst einmal geklärt werden: Wer bin ich! Die Antwort kommt erst sehr viel später: Ich bin, was ich sein will, denn ich erschaffe mich ständig neu – mit jedem Gedanken. Doch diese Erkenntnis muss erst angenommen werden, so wie auch das „ICH“ erst angenommen werden muss. Bedingungslos, Urteilslos! Ich bin – und was ich bin ist das Beste, was ich sein kann, ist das, was ich sein will und somit GUT! Der Weg dahin ist lang und steinig, führt durch Irrungen und Wirrungen, von der erkenntnislosen, dumpfen Stumpfheit eines gerade erst zum „ICH“-Bewusstsein erwachenden Wesens über die Selbstliebe als immerhin schon fortschreitende Erkenntnis des eigenen Selbstes bis hin zur Fähigkeit zur Agape, der völlig „SELBST!“losen, alles akzeptierenden und das „ICH“ aufopfernden letztendlichen Erkenntnis: Es gibt keinen Schöpfer, es gibt kein Geschöpf, es gibt keine Schöpfung! Alles ist eines, Trennungslos, Unterschiedslos – ein einziges, einiges Bewusstsein – und es gibt nur das „EINE“ Bewusstsein, denn Bewusstsein ist nicht de Fact sondern höchsten virtuell teilbar durch Ideen vom „ICH!“.

    „Alles ist eins!“ heißt somit nicht: ICH! und die anderen, wir sind eines! EINS!Sein heißt, die Idee vom „ICH“ endgültig zu überwinden, das EGO freudig „sterben“ zu lassen, die Trennung vom EINS!Sein endgültig zu überwinden. Darin liegt das Geheimnis der Erleuchtung, das verlorene Paradies denn dort angekommen zu sein heißt, vor nichts mehr (trennende) Angst haben zu müssen denn es gibt nichts feindliches – schon gar nicht außerhalb des eigenen Wesens. Geborgenheit im eigenen Sein – und unendliche

    LIEBE!

    Da wir gerade Ostern haben: Auch Jesus musste zweimal sterben um „Gottes Sohn“ zu werden. Einmal den körperlichen Tod, welcher aber nur ein Erwachen zum wahren, geistigen Leben ist. Und zum anderen den Tod der „ICH!”-Identität Soll heißen, den Tod des „ICH“, welches nur eine Idee ist, etwas (selbst) geschaffenes. Dies mag sich unglaublich anhören! Wie mache „ICH“ das?

    Antwort: Gar nicht! Es passiert und die reine Liebe ist der Weg und das Ziel.

    Frohe Ostern wünscht Dir und allen der Francular

    PS:: Ich will nicht behaupten, das „ICH!“ (lol) diesen Weg schon zu Ende gegangen bin (obwohl „ICH!“ ihn schon oft gegangen bin^^), sofern dies überhaupt möglich ist. Aber ich durfte schon einmal hinter den letzten Vorhang blicken. Seit dem bin ich gewissermassen ein Getriebener. Diese unglaubliche Geborgenheit, diese totale Harmonie und absolute Liebe würde ich zu gerne bald schon wieder erleben dürfen. 🙂

  17. 17
    Lumina sagt:

    @ Francular
    Deinem Beitrag stimme ich in großen Teilen vollkommen zu. Doch Ego und Ich sehe ich immer noch als getrennt an.

    Vielleicht wird es klarer, wenn man das Ich, so wie es viele tun, als das „Selbst“ bezeichnet.

    In meinem früheren Beitrag über das Ego schrieb ich: „…..Jedes Kind wird erst einmal als reines Bewusstsein ohne ein Ego geboren. Doch dann trifft es auf die Konditionierung durch Elternhaus und Schule, es wird nicht so akzeptiert, wie es ist , es muss sich verbiegen, um zu gefallen und Liebe zu erringen . Ganz allmählich wächst das Ego. Es besteht aus der Essenz der angesammelten Meinungen, die andere vom Individuum haben. Dadurch beginnt der Mensch, sich selbst so zu sehen, wie er von anderen gesehen wird. Die anderen sind ihm ein Spiegel. Wenn er gelobt und anerkannt wird, dann fühlt er sich “in Ordnung”, wenn das Gegenteil eintritt, wird er sich ständig verurteilt fühlen. Er sucht dann immerzu nach Mitteln und Wegen, um anerkannt und gewürdigt zu werden. Doch was die Gesellschaft uns eingeredet hat, ist nie unser “wahres Ich”, denn es kann außer uns selbst niemand wissen, wer wir wirklich sind….“

    Zitat Francular: …“Liebe ist die Fähigkeit, etwas zu erkennen und urteilsfrei anzunehmen – so wie es eben ist“….

    So sehe ich Liebe auch, und ich würde es dann als Wir-oder Christus-Bewusstsein bezeichnen.
    Es ist der WEG zur Erleuchtung, Erleuchtung selbst geschieht immer spontan und entzieht sich jeder Beschreibung. Das, was Du in Deinem Nahtoderlebnis beschreibst, ……

    Zitat Francular:
    ….“ Diese unglaubliche Geborgenheit, diese totale Harmonie und absolute Liebe würde ich zu gerne bald schon wieder erleben dürfen“……

    ist nicht Erleuchtung, sondern ein mystisches, bestimmt wundervolles Erlebnis, doch zwischen beiden besteht ein Unterschied.

    Das Leben vor der Erleuchtung wird wie ein langer Schlaf beschrieben und ein Erwachter ist nicht plötzlich ein neuer Mensch, sondern nur frei von allen Bedingtheits-Ketten, die ihn bisher fesselten . Dann ist , wie die Zen-Meister sagen , ein Baum wieder ein Baum, ein Berg wieder ein Berg… oder ähnlich, es fällt einfach nur jegliche Anhaftung an diese „Seifenoper“,(Seifenoper, ist ein Zitat von Jed McKenna, aber so hart es auch klingen mag, aus der Sicht eines Erleuchteten ist es voll verständlich )– die wir hier zu leben pflegen, weg .
    Hier noch einen Hinweis zu zwei – schon einmal erwähnten- Büchern, für alle, die sich mit Erleuchtung beschäftigen. Ich finde sie beide einfach großartig:

    http://www.amazon.de/Verflixte-Erleuchtung-Schmetterling-unter-Raupen/

    http://www.amazon.de/Schatten-auf-dem-Pfad-Erleuchtung/
    (Wie uns die Suche nach Erleuchtung hinters Licht führen kann)

    Herzliche Ostergrüße von Lumina

  18. 18
    Francular sagt:

    Liebe Lumina;

    wissen aus Büchern ist das eine! Etwas ganz anderes ist es, selbst zu er-leben! All zu oft geht es den Autoren von Büchern nur darum, sich selbst zu zelebrieren – und denen, die nun opartout Schriftentum als absolute Wahrheit akzeptieren lediglich darum, nicht selbst erleben zu müssen, sei es, weil sie sich selbst für zu unwert betrachten, gewünschtes erreichen zu können oder auch nur aus schlichter Bequemlichkeit und dem Streben, vor anderem mit dem glorreich auserlesenen Wissen auftrumpfen zu können. Oder, oder, oder… 😀

    Bücher sind gut – so lange sie als Ansporn gelten, selbst Wissen empirisch zu erlangen! Bücher als „Heiliger Gral“ sind geistiger (Selbst-)Mord.

    Sprache ist mitunter recht mehrdeutig und oft untrennbar mit gewissen Situationen verknüpft! Nie ist sie objektiv und die Subjektivität sieht jeder nun mal anders. Von daher sehe ich mich unfähig, mich, mein Wissen, mein Wesen ins schlichte Sprache zu kleiden ohne missverstanden zu werden.

    Und doch: Ich weiß! Aus erster Hand! Und über dieses Wisen bin ich nicht bereit zu diskutieren. Ich teile gerne und gebe aus dem Vollen. Doch letztendlich ist es wie mit den Büchern: Nur selbst erleben ist frei von Missverständnissen! Es ist gut, davon zu lesen, was es heißt, auf die heiße Herdplatte zu fassen, welche Folgen das für die eigene Hand hat und welche Reaktion das in den Hautzellen besagter Hand und in der Psyche des Besitzers jener beklagenswertenHand hat. Es ist etwas ganz anderes, selbst auf die Herdplatte zu fassen. Etwas, das unmöglich vollumfänglich in Worte zu fassen ist. 🙂

    In diesem Sinne: LG vom Francular

  19. 19
    Lumina sagt:

    Zitat Francular: „… Es ist etwas ganz anderes, selbst auf die Herdplatte zu fassen. Etwas, das unmöglich vollumfänglich in Worte zu fassen ist….“

    Da bin ich ganz Deiner Ansicht, Erleuchtung ist wirklich nicht in Worte zu fassen, alles ist nur Annäherung durch Umschreibung dieses Ereignisses von Erleuchteten.
    Doch Du selbst schriebst in Deinem vorigen Kommentar diese Sätze:

    “ Zitat Francular: ………….“Einssein heißt, die Idee vom “ICH” endgültig zu überwinden, das EGO freudig “sterben” zu lassen, die Trennung vom EINS!Sein endgültig zu überwinden. Darin liegt das Geheimnis der Erleuchtung, das verlorene Paradies denn dort angekommen zu sein heißt, vor nichts mehr (trennende) Angst haben zu müssen denn es gibt nichts feindliches – schon gar nicht außerhalb des eigenen Wesens. Geborgenheit im eigenen Sein – und unendliche LIEBE!………..“

    Du gehst von Deinem christlichen Urgrund aus und dementsprechend empfindest Du Dein mystisches Erlebnis auch als Erleuchtung. Ich habe mich ziemlich viel mit dem Phänomen der Erleuchtung beschäftigt, immer natürlich nach Aussagen vieler vollständig Erwachter, im Osten, sowie im Westen. Demnach kann Erleuchtung nicht wieder entschwinden, sondern bleibt konstant als ein Seinszustand im Menschen vorhanden, und das unterscheidet sie von einem mystischen Eins-Sein- Erlebnis, nach dem man sich dann wieder sehnt.
    Mehr wollte ich eigentlich nicht ausdrücken. Ich wollte Dein Erlebnis keineswegs schmälern, wie könnte ich auch, denn ich habe selbst in meinem Leben wundervolle meditative Erlebnisse gehabt, die aber mit Erleuchtung nichts zu tun haben. Übrigens ist Jed McKenna, der Autor von „Verflixte Erleuchtung“ , ein Erleuchteter und das spürt man bei jedem seiner Sätze.
    Aber Du hast natürlich recht, all die Worte DARÜBER sind im Grunde Schall und Rauch und doch können sie auch eine Zeitlang ein Wegweiser sein, um sich nicht in Wunschvorstellungen zu verirren.

    Liebe Grüße von Lumina

  20. 20
    Frosch Frosch sagt:

    Tag ihr Lieben
    Die beiden von Lumina beschriebenen Bücher sind wirklich lesenswert und meines Erachtens auch wichtig für jedermann/frau, welche auf dem Weg ist, denn nur zu schnell verirrt man sich, verfängt man sich in Wunschvorstellungen, in der absolut einzig gültigen und doch so erstrebenswerten Erleuchtung. Man strebt nach dieser Erleuchtung ähnlich wie wenn man im Beruf erfolgreich sein möchte. Man versucht mit aller Kraft ein Ziel oder ein Gefühl zu erreichen. Aber es gibt gar nichts zu erreichen, denn es ist alles bereits da! Nur wir sind weg!
    Liebe Grüsse, Frosch

  21. 21
    Celina sagt:

    Lumina Frosch….. ihr habt scheinbar große Resonanz zu dem Thema Verirrung auf dem Weg zu Erleuchtung.
    Dieses Thema lese ich bei Francula nicht raus, ich finde er weiß was er sagt.

    Liebe Grüße

  22. 22
    Frosch Frosch sagt:

    @ Celina
    Echt jetzt? Nun ja, ich bin immer ein bissel verwirrt und verirrt…tut manchmal gut….ein bissel ein easy frog zu sein….unverkrampft, echt, voller Gefühl, just be….. :-)…ich mags Frosch zu sein….

  23. 23
    Celina sagt:

    Frosch…. was hat verwirrt und verirrt mit unverkrampft, echt, voller Gefühl zu tun????? 😯

    Liebe Grüße

  24. 24
    Frosch Frosch sagt:

    Hi Celina
    Nun ja, wollte damit zum Ausdruck bringen, dass man den Weg auch ziemlich unverkrampft gehen kann, nicht auf ein Ziel ‚hinarbeitend‘, nicht auf ein Ergebnis oder Zustand hoffend wie es zB. Francular in seinem Kommentar erwähnt:….Zitat Francular:…“diese totale Harmonie und absolute Liebe würde ich zu gerne bald schon wieder erleben dürfen. …..“
    Dieser Satz birgt eine Erwartung in sich. Und wenn du etwas erwartest, schiebst du es weg von dir. Daher, unverkrampft, easy, fliessen lassen….es ist alles bereits da. Zugang zu seiner Wahrnehmung, Zugang zu seinen Gefühlen finden. Und dann sehen. Nicht hoffen, nicht warten. Annehmen von dem, was ist.
    Schönen Tag dir und all den anderen 🙂
    Frosch

  25. 25
    Lumina sagt:

    @Celina
    Kleiner Tipp von mir: Humor einschalten und hinter die Dinge schauen….
    😀 😀 😀

  26. 26
    Lumina sagt:

    Oh,- inzwischen kam Frosch`s Erläuterung dazu….
    So ungefähr hab ich´s auch verstanden, ganz entspannt im Hier und Jetzt leben, heiter, genießend und doch als bewusster Beobachter!
    ————————————————————————————–
    „…Der Erleuchtung kannst du nicht entgehen- sie ist dir so gewiss wie der Sonnenaufgang.
    Du kannst nicht scheitern auf dem Weg zur Erleuchtung.
    Hat Dir einer etwas anderes erzählt?
    Unwiderstehliche Kräfte treiben dich,
    das Universum besteht darauf. Scheitern liegt nicht in deiner Macht.

    Es ist kein bestimmter Pfad, der zur Erleuchtung führt.
    Alle Pfade führen dorthin, zu allen Zeiten.
    Auf deiner Reise zur Erleuchtung erschaffst und zerstörst du deinen eigenen Pfad mit jedem Schritt.

    Keiner kann den Pfad des anderen gehn. Keiner kann vom eigenen Pfad abweichen. Keiner kann den anderen führen. Keiner kann umkehren, keiner kann stehenbleiben…..

    Du kannst sie nicht suchen, denn sie lässt sich nicht finden.
    Du kannst sie nicht finden, denn sie ging nie verloren.
    Und sie geht nicht verloren, weil sie eins ist mit dem, der sie sucht….“

    Jed Mc Kenna, Verflixte Erleuchtung, Edition Spuren
    —————————————————————————————–

    LG von Lumina

  27. 27
    Celina sagt:

    Liebe Lumina, du weißt das ich ein humorvoller Mensch bin, wie meine früheren Kommentare beweisen, aber Humor kann nicht für jede Unzulänglichkeit herhalten.

    Frosch Lumina …Ihr schreibt hier wie der Weg zur Erleuchtung geht und funktioniert und wie es sein soll…..kommt euch das nicht selber komisch vor, da ihr noch nicht erleuchtet seid, wie ihr ja selber schreibt.

  28. 28
    Frosch Frosch sagt:

    Liebe Celina
    Erleuchtung ist und war nie mein Ziel. Vielmehr versuche ich in chaotischen Zuständen, zum Beispiel Beruf, Umfeld, Welt, – Licht zu sein, wenn es dunkel ist. Auf einem Berg sitzen, befreit von allen Problemen und nonstop zu meditieren ist nicht mein Ding und die Augen zu verschliessen, vor Dingen, die angeblich nicht existent sind oder gar nur Mindprodukte. Dies erachte ich als eine Art Flucht. Vor sich selbst! Ich möchte dort ’sein‘, wo ich etwas bewirken kann. Ich selbst strebe nicht nach Erleuchtung wie sie im ‚Buche‘ steht, denn dann wäre es ein künstliches und forciertes Herbeizwingen eines Zustandes. Wie ich schon immer als Frosch geschrieben habe: „siehe die wahre Schönheit einer Rose und du wirst darin das Universum spiegeln sehen.“ Wie im Kleinen, so im Grossen. Wie innen, so aussen. Die hermetischen Grundgesetze des Lebens. Mich nicht bemitleiden, dass ich nur ein kleiner, grüner Frosch bin, sondern feiern, dass ich ein so wundervoller Frosch bin. Dies alles hat nichts mit ‚der‘ Erleuchtung zu tun, welche viele unbedingt erreichen möchten. Es ist ein Seins-Zustand. Aber ich erhebe nicht den Anspruch, dass mich wer versteht. Es ist ok.
    Liebe Grüsse, Frosch

  29. 29
    Lumina sagt:

    @Celina
    Zitat Celina: „Ihr schreibt hier wie der Weg zur Erleuchtung geht und funktioniert und wie es sein soll“
    Meiner Ansicht nach habe ich keinen Weg beschrieben, aber es gibt sie, nämlich authentische Beschreibungen der Wege.
    Erleuchtete haben, wenn man sich einmal damit beschäftigt, sehr häufig sowohl ihren WEG als auch ihren IRRWEG vor der Erleuchtung beschrieben. Vor allem geht daraus hervor, dass ihr ständiges Bemühen um einen Erleuchtungszustand diesen immer noch weiter weg getrieben hat. Und , wie heißt es: „Der Finger, der zum Mond zeigt, ist nicht der Mond“ – eine Zen- Weisheit, die besagt, dass gerade westliche Menschen der Ansicht sind, erleuchtet zu sein , oder zumindest fast erleuchtet- und sich im Grunde nur im Kreise ihrer Vorstellungen drehen.
    Nach all dem, was ich über Erleuchtung gelesen habe ( ja – gelesen !!!) entdeckt man nur plötzlich sein ursprüngliches Gesicht, die Wirklichkeit, die man mitgebracht hat und die man wieder mitnehmen wird, wenn man stirbt. Alle unechten Schichten, die man inzwischen angesammelt hat, werden zurückgelassen.
    Und darum finde ich, dass Frosch vollkommen recht hat, fröhlich und ekstatisch, total intensiv zu leben, sozusagen leidenschaftlich. Dann löst sich das Ego eines Tages auf und Erleuchtung KANN geschehen, einfach so…
    Der Weg des Buddha ist das beste Beispiel, alle Kasteiung, alle Bemühung führte zu nichts, erst als er das alles aufgab, den mittleren Weg ging, erlangte er unter dem Bodhi-Baum die Erleuchtung.
    Liebe Grüße von Lumina

  30. 30
    Celina sagt:

    Lumina, ich will da jetzt nicht weiter drauf eingehen, ich kenn ja deine Interpretierung aber das mit Buddha ist für mich unrund.
    Ich hab mich mit seinem Leben nicht beschäftigt aber richtigerweise müsste der Satz von Dir heißen…….Der Weg des Buddha ist das beste Beispiel, alle Kasteiung, alle Bemühung führte zu Erleuchtung, als er alles aufgab, den Weg ging, erlangte er unter dem Bodhi-Baum Erleuchtung……Als direkte Folge von seinen Weg, erlangte er sie.

    Und nochmal: Das Ego löst sich eines Tages nicht einfach so auf und Erleuchtung passiert nicht einfach so.

  31. 31
    Celina sagt:

    Frosch…deine Interpretation von Erleuchtung hat nichts mit Erleuchtung zu tun, kein Wunder das Erleuchtung nicht dein Ziel ist.

  32. 32
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Celina (31),
    Zitat: „deine Interpretation von Erleuchtung hat nichts mit Erleuchtung zu tun, kein Wunder das Erleuchtung nicht dein Ziel ist“.

    Ich finde diese Art von Kommentaren etwas respektlos. Auch wenn man nicht einer Meinung ist, kann man dem anderen seine Meinung dennoch lassen, ohne Gezicke. Auch das wäre vielleicht ein Stück von „Erleuchtung“ – oder eben auch nicht. Darüberhinaus finde ich Frosch´s Meinung (28) plausibel und stimmig.

    Herzliche Grüße
    Alex

  33. 33
    Celina sagt:

    Alex…. kannst du mir dein Kommentar in Zusammenhang zu meinem bitte erklären.

  34. 34
    Francular sagt:

    Liebe Leute!

    Was macht ihr da? Mit euren jetztigen Streitereien führt ihr eure tollen Aussagen total ad absurum. Wollt ihr einfach nur auf biegen und brechen recht behalten? Dann habt ihr nichts verstanden.

    Ich amüsiere mich eh köstlich, was ihr alles in meinen Kommentar hieininterpretiert. Ihr urteilt und verurteilt und anstatt euer Wertesystem anzupasssen, wenn etwas nicht hineinpasst wird das, was nicht passen will passend gemacht. Ich habe die Erleuchtung nur ganz am Rande erwähnt und was macht ihr für ein Monster daraus? Chilled mal ein wenig. 🙂

    Erleuchtung ist banal und völlig nebensächlich! Liebe ist das, was einzig und alleine zählt.

    Make Peace Not War! LG vom Francular

  35. 35
    Celina sagt:

    Hallo ihr Lieben, ich bin mir jetzt nicht sicher ob ihr die gleichen Kommentare gelesen habt wie ich 🙄 . Ich sehe hier keinen Streit und ich denke, wenn wer etwas zu sagen hat, kann doch jeder hier mitreden, zu so etwas ist doch ein Blog da.

    Liebe Grüße

  36. 36
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Frankular hat das Licht zurück gebracht, wie schön… 🙂

    Herzliche Grüße und schönen Abend euch allen
    Alex

  37. 37
    Lumina sagt:

    Hallo, Celina !

    Zitat Celina Nr. 30 : „…Als direkte Folge von seinen Weg, erlangte er sie….“
    und „….“…aber das mit Buddha ist für mich unrund.
    Ich hab mich mit seinem Leben nicht beschäftigt….“
    ———————————————————————–
    Vielleicht als Anstoß:
    http://www.gehvoran.com/2012/07/der-weg-des-buddha-2/
    ————————————————————————-
    Für ‚Gautama Buddha wird dieser Weg der Askese, den er erst beschritten hat, notwendig gewesen sein, aber in seinen Lehrtätigkeit von ca. 40 Jahren hat er ihn als nicht zum Ziel führend beschrieben. Das geht eindeutig aus seinen Lehrreden hervor.

    Zitat Celina: „.-…Und nochmal: Das Ego löst sich eines Tages nicht einfach so auf und Erleuchtung passiert nicht einfach so….“
    Woher willst Du das wissen? In den meisten Fällen ist eine intensive meditative Praxis die Vorbedingung, jedoch gibt es durchaus Fälle plötzlicher Erleuchtung, denk nur an Byron Katie, ein typisches Beispiel.

    Liebe Grüße von Lumina

  38. 38
    Lumina sagt:

    @ Francular
    Zitat :“… Ich amüsiere mich eh köstlich, was ihr alles in meinen Kommentar hieininterpretiert. Ihr urteilt und verurteilt und anstatt euer Wertesystem anzupasssen, wenn etwas nicht hineinpasst wird das, was nicht passen will passend gemacht. Ich habe die Erleuchtung nur ganz am Rande erwähnt und was macht ihr für ein Monster daraus? Chilled mal ein wenig. :

    Der Thread hat sich eben selbstständig gemacht, weg von deinem mystischen Erlebnis, was stört Dich daran? Ist Erleuchtung nicht auch ein interessantes Thema?
    Ich sehe das Ganze überhaupt nicht als Streit an, sondern als eine interessante Diskussion, in der neue Aspekte entstehen können.
    Zitat: .“ Erleuchtung ist banal und völlig nebensächlich! Liebe ist das, was einzig und alleine zählt………….“
    In diesem Satz hättest Du noch „für mich“ im ersten Teil einfügen müssen. Liebe ist allumfassend, da stimme ich mit Dir überein und nach all dem, was ich von Erleuchteten weiß, verkörpern sie die höchste Form der Liebe.
    Liebe Grüße von Lumina

  39. 39
    Frosch Frosch sagt:

    Wort zum Dienstag 🙂 für euch und passend zum Thema gefunden und mit lieben Grüssen, Frosch, der Mikro- und Makrokosmos-Teile zusammensetzt.

    „Der Durchbruch zum göttlichen Licht vollzieht sich meistens in Augenblicken, außerhalb der Meditationszeiten und stets dann, wenn er nicht erwartet wird. Manch einer wird das Erleuchtungserlebnis zum Beispiel ganz plötzlich und unverhofft während dem ruhigen Verweilen in der Natur zuteil. Gerade in dem Augenblick, wo wir entspannt loslassen oder besser – selbst Loslassen geworden sind – wird uns alles geschenkt.“
    (Zensho W. Kopp, Zen und die Wiedergeburt der christlichen Mystik)

  40. 40
    Celina sagt:

    Lumos, ich hab reingeklickt und werde es lesen außerdem sind da noch alten Kommentatoren drauf, hab mich gefreut….heute Abend schau ich da rein. 🙂

    Ich weiß, dass es nicht einfach so passiert, weil ich es selbst erlebt habe, drum kann ich auch drüber schreiben, ich nehme es nicht an, ich weiß es.

    Und ich kenne niemanden dem die Erleuchtung gratis zugeflogen ist.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen das Byron Katie aus dem Nichts in die Erleuchtung ging.

    Was ich weiß hatte Buddha eine umfangreiche Ausbildung, die er nach dem Erleuchtungserlebnis ausfüllen und weitergeben konnte und zwar weil er es erlebt hatte und nicht weil er es gelesen hatte und die Ausbildung blieb nicht nur Theorie sondern Praxis er hat es erlebt und wahrscheinlich dauerhaft erleben können. Wie gesagt ich kenne sein Leben nicht, aber alles andere würde nicht passen.

    Ich hatte nur einmal das Erlebnis und integriere es von Tag zu Tag mehr.
    Das gelesen oder gehörte Wissen das zu mir kommt, kann ich durch dieses Erlebnis aussortieren und aufnehmen.

    Liebe Grüße

  41. 41
    Celina sagt:

    Lumos zu deinem Buddha-Link…….und erlangte durch Meditation Erleuchtung (Abgekürzt) Ja, ich meditiere auch jeden Tag, ich glaube nicht das es ohne Meditation geht.

  42. 42
    Lumina sagt:

    @Celina
    Ja, das denke ich auch! Bei den Einzelfällen, die ohne Meditationspraxis die Erleuchtung erlangten, handelte es sich vielleicht um Durchbrüche von intensiven Bemühungen aus früheren Leben.
    LG von Lumina

  43. 43
    Hans Scholl sagt:

    Das Ostererlebnis ……. wie kommt man da hin?
    Es gibt vermutlich zwei Wege zu seinem „Ostererlebnis“ zu gelangen. Der erste und zugleich auch sicherste Weg führt über die innere Heilung. Ob alleine oder durch einen liebevollen Menschen geführt spürt man dabei all seinen inneren Verletzungen nach und heilt diese nach und nach aus.
    Ab einer gewissen „Schädigung der Seele“ ist die „Heilung aller Wunden“ aber vermutlich nur durch die therapeutische Begleitung eines anderen Menschen erreichbar. Das ist aber weit einfacher als viele Menschen denken, denn es ist vor allem die Liebe und das Vertrauen welche sich zwischen zwei Menschen aufbauen sollte um die Heilung einzuleiten. Das psychologische Fachwissen ist zwar hilfreich aber alleine wohl nicht ausreichend. In erster Linie heilt die Liebe, nicht das Wissen! Dann, vorausgesetzt man sucht in sich und ruft nach IHM, öffnet sich irgendwann das „Türchen“ und SEIN Licht strömt in die Seele wie purpurner Honig, wie ein unendlich sanfter Flügelschlag eines Schmetterlings. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Begleitung durch einen anderen Menschen den Weg ungleich leichter macht. Vertrauen und selbstlose Liebe sind die Schlüssel dabei. Vertraut euch einander an und liebt euch gerade wegen der schlimmen Dinge die im Leben so alles passiert sind. Nehmt einander bedingungslos an und vertraut dem anderen eure Tränen an. Wenn ihr begleitet dann begleitet in der Art wie es Jesus getan hat, wenn ihr begleitet werdet vertraut euch eurem Begleiter an als wäre es Jesus. Der Gang nach Emmaus möge dabei das Vorbild sein. Gelingt dieser Weg, dann wird die Begegnung mit Gott zu einer einzigen Liebeserklärung, eine Freude ohne Ende, ein Erlösung und Befreiung. Das Unbeschreibbare in Worte zu fassen ist immer nur ein Versuch:

    „Es ist wie ein inneres Aufwachen, ein sanftes „Sich öffnen“, eine Phase in der die Ruhe und Geborgenheit Einzug hält. Es ist wie das Eintauchen in eine wohlige Badewanne, das Verlieren allen Kummers, das Einkuscheln in ein vorgewärmtes Bett. Die Verletzungen der Seele sind auf einmal verschwunden, eine unbekannte Freude breitet sich aus, die inneren Schwingungen sind zu spüren und die Wahrnehmung wird schärfer. Ein wohliges Gefühl, eine Geborgenheit die ein Kind in den Armen seiner Mutter fühlt, ein Wissen, dass man befreit wurde durch den „Engel des Lichts“.“

    Xavier besingt diesen Weg wunderschön in dem Lied: „und wenn ein Lied meine Lippen verlässt….“ und da dieser wahrhaft prophetische Mann schon viele Menschen begleitet hat singt er auch folgerichtig: „ich bin der Erste der dich befreit und einer der Letzten der um dich weint“! Danke Xavier für diese Zeilen!

    Es gibt auch noch die „unsanfte“ Art. Meist ausgelöst durch schwere Erschütterungen kann sich jeder Mensch vom Stand aus zu Gott flüchten. Ein bedingungsloser Ruf nach IHM, eine innere absolute Zuwendung öffnet wohl ebenfalls das Türchen. In diesem Moment kommt es aber zu schweren Konflikten, denn der „neue“ Geist trifft auf ungeheilte neurotische Störungen (bildlich: Dämonen) und das kann zu jahrelangen schweren inneren Kämpfen führen. Diese sind häufig psychotischer Art und führen auch sehr oft zu panikartigen Erlebnissen. Es empfiehlt sich dann den oben beschriebenen Weg dennoch einzuschlagen um sich Klarheit über die Konflikte zu verschaffen und die Ängste auszukurieren. Menschen die derart „unsanft“ das Licht finden sollten bitte „Tiefenpsychologie und Exegese, Band I + II“ von Eugen Drewermann lesen. Dort werden diese Vorgänge genau beschrieben und auch erklärt. Diese Berufungserlebnisse erfolgen nämlich nach archetypischen Schemen die man genau darum in den heiligen Schriften erkennen kann und die jeder durchlebt der solcherart berufen wurde.

    Diese Kurzbeschreibungen sind natürlich nicht allumfassend und so empfiehlt es sich auf seinem Weg viel zu lesen und sich zu bilden. Wir sind aber der Überzeugung, dass wir in ein Zeitalter kommen in dem jeder Mensch den Eingang in das „Land des Lichtes“ finden wird und wir meinen sogar, dass dies für alle Menschen auf die „sanfte Tour“ erfolgen kann und dass Xavier Recht hat wenn er singt: „keiner tot und keiner verletzt“! Dazu aber müssen wir eben jeden Menschen so unendlich sanft an der Hand nehmen, dass er zunächst völlig gesund wird und erst dann in das „Land des Lichtes“ findet. Die Tage sind aber bereits gezählt…….
    Ist man erst einmal „aufgewacht“ beginnt der Weg aber erst. Einen kleinen Leitfaden für den Weg zum Seelenheil habe ich hier geschrieben:

    Der Weg zum Seelenheil: http://www.img69.de/load.php?id=6b9d937c9a22756

    „Hans Scholl“

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