Beispiel Ukraine: Frieden ist nur in einem selbst zu finden

05 Mai 2014 Von Kommentare: 12 Wirtschaft & Politik, Zeitgeschehen

Frau mit Friedenstaube

Auf der Erde ist zur Zeit sehr viel in Bewegung. Ein Aufbruch. Ein Umbruch. Ein Wandel. Neue Ideen drängen ans Tageslicht, alte Energien kämpfen um ihren Fortbestand. Die Menschen werden überflutet mit Informationen, die sie gar nicht mehr einordnen können, Orientierung fällt vielen immer schwerer. Soll man FÜR etwas sein, oder soll man GEGEN etwas sein? SOLL und KANN man überhaupt bei aller Komplexität noch eine Meinung haben? Sind es wirklich nur die äußeren Umstände, die Frieden bringen können? Zerbrach vor einigen Jahren die sozialistisch geführte Sowjetunion in mehrere unabhängige Teilrepubliken, so gibt es heute wieder Bestrebungen einzelner Regionen zu Russland zurück zu kehren, was das Missfallen anderer Machthaber und Interessengruppen nach sich zieht.

Letztlich geht es immer um politischen Einfluss, um Ausweitung des eigenen Territoriums, um Trennung und Teilung (da sind WIR und dort sind die ANDEREN), um Geld und um Macht. Die Ukraine ist auch nur wieder Mittel zum Zweck. Willfähige oder unfähige Staatschefs, eine desolate Situation vor Ort, noch ein paar Provokateure heiß gemacht und schon knallt´s. Immer werden mehrere Strategien parallel verfolgt, um bestimmte Ziele zu erreichen. Einerseits militärische Interventionen, andererseits Handelsembargos und Abzug von Finanzen aus dem Land sowie Unterstützung einer der Gruppen vor Ort, um eine Situation noch mehr zu eskalieren, und schon ist die Möglichkeit gegeben, um vor Ort mitzumischen und seinen Einfluss auszudehnen.

Kapitalismus gegen Sozialismus

Meist ist die USA in die weltweiten Militäraktionen und Kriege involviert. Egal ob Irak, Nicaragua, Honduras, Kuba, Laos, Vietnam, Kambodscha, Liberia oder unzählige andere Länder. Die USA sind immer mit dabei. Allein am heutigen Tag sind die USA in über 74 Militäraktionen auf allen fünf Kontinenten verwickelt. Manchmal geht es um Bodenschätze, aber manchmal geht es auch um politischen Einfluss, um Hilfsmassnahmen die man mit der Waffe umsetzen möchte. Manchmal geht es schlicht um die Dominanz des Kapitalismus gegen ein anderes Gesellschaftsmodell. Gern gesehener Gegenspieler zum NATO-Mitglied USA ist nun wieder Russland, der Rechtsnachfolger der Sowjetunion. Kapitalismus gegen Sozialismus. NATO gegen Warschauer Vertrag. Viele können sich noch an den kalten Krieg erinnern, als aufgerüstet wurde und Milliarden und Billionen in Raketen, Panzer und Atombomben investiert wurde. Waffen, die teilweise immer noch irgendwo stationiert sind.

Meinungen im Internet

Man fragt sich, was da in der Ukraine eigentlich passiert? Es gibt die Meinung, die vor allem im TV und in den Zeitungen kolportiert wird, dass Russland (Putin) sich seine verloren gegangenen Republiken zurückholen will, dass diese aber mittlerweile unabhängige Länder sind und es deshalb ein Unrecht von Russland ist. Unterschwellig, manchmal auch klar ausgesprochen wird gleich mit vermittelt, dass eben die NATO der Ukraine zur Hilfe kommen müsste. Im Internet hingegen wird oft die Meinung vertreten, dass die USA eine kriegerische Auseinandersetzung möchten, weil da die Hochfinanz sitzt, die bislang an jedem Krieg verdient hat. Also ist die logische Schlussfolgerung, dass man FÜR Russland und GEGEN Amerika ist.

Hexenmahnmal BambergEs gehört nicht viel Phantasie dazu, sich auszumalen, was passieren würde, wenn sich die USA und Russland wegen der Ukraine, die nun mal auch direkt an Russland grenzt, sich in eine Auseinandersetzung verwickeln würden. Und tatsächlich gibt es Aufnahmen von russischen Streitkräften, die an die ukrainische Grenze verlegt werden. Aber es gibt auch Videos von Zügen voll mit Panzern, die durch Österreich oder Deutschland rollen. Ob die Aufnahmen der russischen Streitkräfte aktuell sind, und um welche Größenordnungen es geht, weiß man nicht. Wohin die im Internet zu sehenden Züge rollen, weiß man auch nicht. Was man aber weiß ist, dass ein größerer militärischer Konflikt zwischen den USA und Russland einen Krieg wahrscheinlich machen würde, der der letzte auf der Erde wäre.

Worauf man seine Aufmerksamkeit lenkt, das stärkt man

Und wie zu Hochzeiten des kalten Krieges in den 80igern, als die Friedensbewegung einen Riesenzulauf hatte, sprießen plötzlich auch die Montagsdemos an jeder Ecke aus dem Boden. Man ist gegen die Herrschaft des Geldes, gegen Obama und für Putin (übrigens Mehrfach-Milliardär), gegen Mainstreamlügen, gegen Krieg. Bestimmte Menschen, die einer bestimmten politischen Randgruppe angehören, von denen distanziert man sich. Es wird POLARISIERT. Man KÄMPFT für den Frieden und übersieht, dass man damit das Selbe macht, was andere „in Groß“ mit Flugzeugträgern und Panzern tun. Was man z.B. bei den Montagsdemos oder bei Unterschriftensammlungen tut ist „bitten“ oder „appellieren“ an irgendwen. Im Endeffekt legitimiert man damit dessen Macht. Worauf man seine Aufmerksamkeit lenkt, das stärkt man. Man muss niemand um Frieden BITTEN, man kann ihn nur AUSSTRAHLEN. Frieden und Liebe ist nichts, was man von jemand einfordern kann, man kann es nur GEBEN.

Es gibt den kleinen Dschihad (heiliger Krieg) und den großen Dschihad. Der kleine ist der im Außen geführte, der große ist der gegen einen selbst. Aus dem Islam

Es ist einfach mit einem Plakat mit aufgemalter Friedenstaube bei einer Demo Dinge zu fordern, aber es ist schwer zum Telefonhörer zu greifen und mit jemand zu telefonieren, mit dem man seit 10 Jahren zerstritten ist. Es ist eine viel schwerere Überwindung mit dem Rauchen aufzuhören, obwohl man weiß wie sehr es der Gesundheit schadet, als gegen multinationale Konzerne zu kämpfen. Es ist viel leichter, bei anderen Aufklärung über die Verwerfungen des Finanzkapitalismus zu betreiben, als jemandem, der einem schon seit langer Zeit Geld schuldet, ihm dieses einfach zu schenken. Nichts gegen die Montagsdemos! Doch wenn man hingeht, dann sollte man feiern und tanzen, am besten mit amerikanischen und russischen Fähnchen in der Hand. Und nicht kämpfen – für oder gegen irgendetwas.

Der Frieden ist nicht im Außen zu suchen, er ist nicht abhängig von Bomben und Granaten. Und es muss auch niemand dafür um Erlaubnis gefragt werden. Der Frieden hängt nicht von zu viel oder zu wenig Geld ab, weil, wie heißt es so schön „Ohne Probleme ist das Leben auch nicht einfacher“. Der Frieden macht sich auch nicht daran fest, ob irgendwer irgendwelche verschwiegenen Wahrheiten offenlegt oder welcher Gott nun der Richtige ist.

Und wenn es bei den Montagsdemonstrationen zum Ritual wird, dass jeder mindestens fünf Menschen umarmt, dann werden diese so erfolgreich werden, dass man noch in vielen, vielen Jahren davon spricht.

Frieden und Liebe sind nur in einem selbst zu finden

Gastartikel von: „Consciousness“

Bilder: Fotolia #108399834 Urheber: jozsitoeroe (Beitragsbild: Frau mit Taube), Gehvoran.com (Bild Unten „Hexenmahnmal Bamberg / PIECE)

12 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumina sagt:

    Zitat:“….Worauf man seine Aufmerksamkeit lenkt, das stärkt man…“

    Der Ansicht bin ich ebenso. Worauf ich meinen Gedankenfokus in der Gegenwart richte, ob auf Angst, oder Vertrauen und Liebe, das ziehe ich an. So wird meine Zukunft aussehen. Ich ziehe die entsprechenden Frequenzen durch meine vorherrschenden Gedanken in mein Leben, verstärke sie durch meinen Verstand und beeinflusse damit wellenförmig andere. Das ist im Grunde alles… So einfach und doch scheinbar schwer zu praktizieren.
    So wie Consciousness es auch ( mit anderen Worten) sagt , Frieden beginnt im eigenen Herzen, nirgendwo sonst.
    Liebe Grüße von Lumina

  2. 2
    Frosch Frosch sagt:

    Ein schöner Artikel.
    Zitat: „…Man muss niemand um Frieden BITTEN, man kann ihn nur AUSSTRAHLEN. …….“
    Ja, und zwar jeder Einzelne für sich. Wie innen so aussen. Es wäre so einfach, doch der Mensch verkompliziert stets alles. Und was kostenlos zu erhalten ist, nämlich Frieden, Liebe, Glück, dem traut man so oder so nicht, denn wir sind darauf konditioniert von Kindesbeinen an, nur gegen Leistung etwas zu erhalten.
    Ich finde es zwar äusserst gut und mutig, wenn Menschen auf die Strasse gehen und ihre Meinung kundtun. Doch unter all diesen Menschen gibt es leider die sogenannten Mitläufer, welche jede noch so friedliche Demonstration stürzen können. Es sind diese Menschen, welche ihre Wut, ihren aufgestauten Hass wie ein Ventil an allem und jedem entladen müssen und manchmal ist es blosse Langweile und Überdruss am Leben. Daher, der Weg führt nur über das Herz, bei jedem Einzelnen.Wenn wir alle heil sind in unserem Innern, erst dann strahlen wir dies aus und können anderen auch in Frieden begegnen.
    „Der Friede auf der Welt ergibt sich aus dem Frieden in den Individuen. Wer auf natürliche Weise gelassen ist, im Frieden mit sich selbst, wird ein für seine Mitmenschen offener Mensch sein. Und genau hier findet sich das Fundament für den Weltfrieden.“ (Dalai Lama)

  3. 3
    Tommy Rasmussen sagt:

    Zitat:”….Worauf man seine Aufmerksamkeit lenkt, das stärkt man…”
    .
    [HGt.02_121,21] Fände der lebendige Geist nichts, daran er sich stoßen möchte, so hätte er auch kein Bewußtsein und somit auch kein Leben.
    .
    [HGt.02_121,22] Da Ich aber zulasse, daß da sind für den Geist selbst eine Menge Gegensätze überall und allzeit, gute und schlechte, – die schlechten für die guten und die guten für die schlechten, – so stoßen sich die Geister gegenseitig einander und erwecken sich gegenseitig zum Leben.
    .
    [GS.01_084,06] Denn die Erde ist nicht ein Ort der Reinigung, sondern nur ein Ort der Prüfung des freien Willens, und da ist denn auch alles frei. Guter Sinn und Unsinn, Satan und Engel können nebeneinander einhergehen.
    .
    [GS.01_084,07] Damit aber der Wille des Geistes in seiner Freiheit sich üben kann, so müssen auf einem Weltkörper auch allerlei Reizungen vorhanden sein … durch welchen die Lebenskraft geübt und die Freiheit des Willens irgendeine bestimmte Richtung annehmen muß.
    .
    [HGt.01_022,11] … so Ich wollte ihm geben, was er nicht verlangt und will, so würde er dann nur den Tod durch solchen Austausch des Willens erhalten, da der freie Wille das eigentlichste Leben des Menschen ist.
    http://www.jakob-lorber.cc/
    http://www.lorber-mayerhofer-swedenborg.de/
    .
    499. … denn das Denken kommt aus dem Willen, da niemand ohne den Willen denken kann….
    “Himmel und Hölle” – Swedenborg
    http://www.orah.ch/HP2009/20Swedenborg/Buecher.html
    http://www.wlb-stuttgart.de/referate/theologie/swedvotx.html

  4. 4
    Sakis sagt:

    Schöner schlüssiger Artikel, doch leider mit einer fatalen Botschaft:
    Lasst die da draussen machen was sie wollen,
    lass sie wüten und masakrieren, du kannst eh nix ausrichten.
    Völlig falsch, wenn man ein bisschen Ahnung hat, wie die beiden Weltkriege angezettlt wurden.
    Nein, ihr braucht euch nicht empören, kümmert euch lieber um euren inneren Frieden,
    will sagen: muckt bloss nicht auf – schlaft weiter!

    Und als wäre es nicht genug, dass die Montagsdemos und ihre Teilnehmer von den MSMedien verunglimpft werden, ins lächerliche gezogen werden, mit Begriffen wie „neurechts“ belegt werden, nur um sie nicht ernst nehmen zu müssen.
    Jetzt wird uns in dem Artikel auch erklärt, was die eigentlichen Probleme der montags demonstrierenden tatsächlich sind:
    Sie sind mit Leuten zerstritten und unfähig mit ihnen zu reden (seit 10 Jahren).
    Sie haben Probleme mit dem Rauchen aufzuhören.
    Und sie haben Probleme, jemandem, der einem schon seit langer Zeit Geld schuldet, ihm dieses einfach zu schenken.
    Somit entbehren sie jeder Legitimation zum Demonstrieren!

    Frosch zitiert den Dalai Lama:
    „Der Friede auf der Welt ergibt sich aus dem Frieden in den Individuen.“
    Völlig richtig!
    Und die grosse Mehrheit der Menschen wollen in Frieden leben und wo sie keinen haben streben sie Frieden an!
    Doch leider gibt es Individuen an mächtigen Positionen, die offensichtlich den Frieden in sich weder suchen noch finden und deshalb im aussen Hass schüren und Kriege initiieren, bei denen sie nicht mal selber kämpfen müssen.
    Das war schon immer so und daran wird sich nichts ändern, wenn keiner aufsteht und ihnen Einhalt gebietet.
    Wer Augen hat der sieht, dass Regierungen Krieg gegen die eigenen Völker führen, dass die Medien sich für die Kriegshetzte instrumentalisieren lassen und somit dem Volk auch den Krieg erklärt haben.
    Wer jetzt seine Augen nicht nutzt um zu sehen, wird sie dann brauchen um zu weinen.

    Ein Schlusswort von Micheal Tellinger:
    „Wir haben die politischen Führungskräfte berufen, damit sie uns dienen. Aber das tun sie nicht. Wir beriefen sie, damit sie ihr Bestes für uns tun, nicht das Beste für sich. Was immer wir also wünschen und brauchen als Menschen, sollten sie uns zur Verfügung stellen. Geschieht das? Nein! Das Gegenteil geschieht. Und daher wachen Millionen von Menschen auf in diesem stillen Krieg gegen die Menschheit, und sie stehen vereint überall auf diesem Planeten für Veränderung. Menschen mit Mut, mit einer Vision, aufgeklärte Menschen, die wissen, daß ein besserer Weg für die Menschheit vor uns liegt.“
    http://wirsindeins.org/2014/05/02/ubuntu-partei-ich-bin-weil-wir-sind-7-mai-2014-sudafrika-wahlen/

  5. 5
    Susi sagt:

    Wunderbar.
    Still und einfach: keine Hetze, kein kämpfen, keine Schuldzuweisung.
    Den Frieden zu leben ist einzige Mglichekeint, Frieden zu schaffen und zu bewahren.
    Danke für den schönen Artikel!

  6. 6
    Frosch Frosch sagt:

    @ Sakis……Zitat:….“Lasst die da draussen machen was sie wollen,
    lass sie wüten und masakrieren, du kannst eh nix ausrichten….“

    –> 🙂 Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin 🙂

    Wenn jeder im Stillen an seinem inneren Frieden arbeitet – JEDER – und dann anfängt, diesen auszustrahlen, kann dies auch ohne Kampf/Demo im Aussen geschehen. Die neuen Medien ermöglichen es uns, uns im Stillen darauf vorzubereiten. Ein Virus namens ‚Frieden‘, der sich still von Mensch zu Mensch verbreitet und es kein Gegenmittel geben wird. Pandemie sozusagen.

  7. 7
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Mann vor Panzer Peking

    „Tank Man und Unknown Rebel sind die Bezeichnungen für einen nicht identifizierten Mann, der internationale Bekanntheit erlangte, indem er sich während des Massakers am Platz des himmlischen Friedens(Tian’anmen-Platz) vor einen Konvoi von Panzern stellte und ihr Vorrücken blockierte, wobei er in jeder Hand eine Einkaufstüte trug. Diese Szene zivilen Ungehorsams wurde von zahlreichen Fotografen und Fernsehteams festgehalten. Verschiedene Aufnahmen der Szene wurden von etlichen Zeitungen und Fernsehsendern verwendet. Im April 1998 nahm das Time Magazine den Tank Man in die Liste der 100 einflussreichsten Personen des Jahrhunderts auf.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Tank_Man

    Ich glaube es gibt Menschen, dessen höhere Aufgabe ist es, aufzustehen, im Außen FÜR den Frieden einzutreten. Und ich glaube es gibt Menschen, dessen Aufgabe ist es ihren eigenen inneren Frieden zu suchen und zu finden, um den Frieden nach Außen zu transformieren. Beides muss es geben und nichts davon ist schlecht. Jeder muss für sich seine eigene Wahrheit finden, es ist Teil des eigenen Seelenplans.

    Herzliche Grüße
    Alex

  8. 8
    Sakis sagt:

    @Frosch
    In Odessa sind die Menschen nicht in den Krieg gezogen, der Krieg ist zu ihnen gekommen und hat viele von ihnen bei lebendigem Leib verbrannt.
    Ob du hingehst oder nicht …

    KAMPF ist nicht gleich DEMO
    Gandhi hat ohne Gewalt für den Frieden gekämpft.
    Das Problem sind nicht die, die Kriege führen, vielmehr all diejenigen, die das zulassen – und das sind wir alle.
    Denk mal drüber nach

  9. 9
    Frosch Frosch sagt:

    @ Sakis: Niemand lässt hier Krieg zu. Es ist nur so, dass eine DEMO sehr wohl zu einem Kampf ausarten kann. Entweder weil es Mitläufer gibt, welche eine ‚Show‘ sehen wollen (man beachte all die Menschen, welche jede Grausamkeit auf ihrem Handy festhalten und auf Youtube setzen) oder aber, weil die Regierung eingreift. Gut gegen Böse. Das ewige Spiel. Schlussendlich wird es in den Medien dermassen verschleiert (Kollusion) und verdreht, dass keiner mehr weiss, was richtig und was falsch ist. Massen machen immer auch Angst, ob in guter wie in böser Absicht. Es ist alles eine Sache der Sicht.
    Krieg und Frieden gab es schon immer und bedingen wohl fast einander. Denn ohne Krieg wüssten wir alle nicht, was Frieden ist. Doch wie bricht man den Mechano? Wie gelangen wir raus aus dem Hamsterrad? Neue Wege und Ideen sind gefragt, etwas, was noch nie da war. Aber dies ist meine persönliche Meinung.

  10. 10
    Sakis sagt:

    @Frosch
    „Denn ohne Krieg wüssten wir alle nicht, was Frieden ist.“
    Deshalb brauchen wir jetzt wieder einen Krieg, damit wir verstehen was Frieden ist?
    Hey Frosch, das kannst du nicht so stehen lassen.
    Du kannst Krieg und Frieden nicht als naturgegebene Dualität hinnehmen.
    Klar gibt es Kämpfe in der Natur, ein einziges Fressen und gefressen werden, wenn du so willst, aber
    Krieg ist was anderes, etwas zu dem auf diesem Planeten offenbar nur die Spezies Mensch fähig ist.

    “ Neue Wege und Ideen sind gefragt, etwas, was noch nie da war“
    Siehst du nicht, dass es ganau darum geht bei diesen Demos?
    Es sind ja nicht nur die Demos, es passiert überall, dass die Menschen irgend ein vorgegebenes Spiel nicht mehr mitspielen wollen. Die neuen Wege und Ideen sind da, sie gründen auf Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung, wollen nur umgesetzt werden, denn die Zeit ist reif.
    Zur Anregung hier nochmal der link zu Michael Tellinger und der ubuntu-partei
    http://wirsindeins.org/2014/05/02/ubuntu-partei-ich-bin-weil-wir-sind-7-mai-2014-sudafrika-wahlen/

  11. 11
    Frosch Frosch sagt:

    @ Sakis: ” ……Neue Wege und Ideen sind gefragt, etwas, was noch nie da war”
    Siehst du nicht, dass es ganau darum geht bei diesen Demos?…….
    Diese Demos sind nicht neu. Sie machen Hoffnung ja, es zeigt, dass die Menschen umdenken. Absolut.
    Doch wir dürfen nicht ausser Acht lassen, dass wir zu schnell wieder ins Spiel von Gut gegen Böse verstrickt werden.

    Krieg und Frieden erleben wir Menschen derzeit noch als Polaritäten. Vergleiche es wie ein Pendel, das hin und her schwingt. Frieden – Krieg – Frieden – Krieg – Frieden – Krieg….. schau zurück, die Geschichte beweist es. Und wieso wiederholt sich alles auf dem Parkett, der Bühne des Lebens? Weil wir Menschen immer im Aussen alles bekämpfen wollen. Wir wurden über all die Jahre nicht wirklich gescheiter, weil keiner in sich gehen will, seine Mördergrube anschauen möchte. Krieg ist nur das Abbild unserer Innenwelt.
    Du hast Recht, es tut sich was da draussen…..einige wachen auf, spielen das Spiel nicht mehr mit. Die Frage ist aber, wie löst man das Ganze friedlich, dass es nicht wieder in einen Kampf ausartet. Jeder der an eine Demo geht, sollte zuerst im Innern heil sein, damit er Frieden ausstrahlen kann. Andernfalls wird er zum Mitläufer, einem Nachläufer, zu einem, der einen Führer braucht. Daher: erst sich selbst heilen – dann die Welt.
    Unter dem Strich denke ich Sakis, sprechen wir vom Gleichen. Ich verstehe dich.

  12. 12
    Sakis sagt:

    @Frosch
    was neu ist bei diesen Demos, die man auch Zusammenkünfte nennen könnte, sind Typen wie z.B. Rüdiger Lenz, ein Täter- Opfer Therapeut, der den Leuten das Nicht-Kampf-Prinzip erklärt, das natürlich mit der Forderung nach Frieden verknüpft ist.
    Ich war nicht selbst dabei, aber beim Schauen des Videos fällt deutlich auf, dass die Menschen sehr interessiert, ruhig und konzentriert zuhören, da geht es auch nicht um gut und böse, vielmehr um Aufklärung über psycho-energetische Vorgänge, die in uns allen ablaufen, und ihr Verständnis. Der Typ macht es echt sehr gut, wird dir bestimmt gefallen, wenn du das video noch nicht kennst.
    http://www.youtube.com/watch?v=nGif_1lPT3k

    Neu ist auch, dass jemand wie Andreas Popp dort erscheint und spricht:
    http://www.youtube.com/watch?v=kOpx208cO5c

    Du schreibst noch über dieses ewige Fieden-Krieg-Fieden-Krieg Gependel und du hast Recht, wir kennen es nicht anders, weil es schon immer so war und deswegen glauben wir, dass es so bleiben muss. Das ist der Punkt um den es geht, raus aus diesem Hamsterrad von Endlosschlaufe. Der Weg dahin ist wie du sagst, seine eigene Mördergrube anzuschauen und da sehe schon viele zucken „was, ich soll eine Mördergrube in mir haben?“ Dazu fällt mir nur ein schwedisches Sprichwort ein, das es unverblümt auf den Punkt bringt:
    Du musst den Teufel in dir kennen, um Gott zu erkennen.
    Der alte Goethe hat mal gesagt, er kennt kein Verbrechen zu dem er unter Umständen nicht fähig wäre.

    Ja lieber Frosch, im Grunde verstehen wir uns ja, du sagst noch: “ Jeder der an eine Demo geht, sollte zuerst im Innern heil sein, damit er Frieden ausstrahlen kann. “ Ich denke, dass viele dort auch Verständnis und Frieden finden.

    In diesem Sinne
    FRIEDE ÜBER ALLE GRENZEN!

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