Gedichtbox

17 Mai 2014 Von Kommentare: 28 Allgemein, Sonstiges

Gedichtbox 2012Spirit

Märchen, Mythen und Gedichte, eines haben sie gemein: sie versetzen uns in die Kindheit, lassen uns träumen und den Alltag ein wenig hinter uns. Doch Gedichte schreiben ist nur was für die grossen Dichter, die Märchenerzähler und die Künstler. Wirklich? Gedichte schreiben öffnet unsere Sinne, lässt Verstand und Herz zu einer Einheit verschmelzen, so entsteht die Herzensweisheit. Ungeahnte Tiefen offenbaren sich uns, wenn wir unseren Gefühlen freien Lauf lassen und wir uns öffnen und uns ganz dem Schreiben hingeben. Gedichte sind Fingerabdrücke unserer Seele, sie zu schreiben, knackt das Schloss zur Herzenstür.

2012Spirit sucht die Kreativen, die Gefühlvollen, die Mutigen, die Seelenwanderer. Lasst euch inspirieren und animieren, Eurer Seele Ausdruck zu verleihen. Schreibt via Leserkommentar unter diesen Artikel eure Gedichte, Gedanken, Gefühle oder Kurzgeschichten und teilt sie mit den LeserInnen von 2012Spirit. Voraussetzung ist lediglich, dass die Texte von euch selbst geschrieben sind. Viel Spaß!

28 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Wenn ich deine Hand berühre, spüre ich das Universum
    Wenn ich dich beobachte springt mein Herz vor Glück
    Wenn ich in deine Augen sehe, blicke ich in meine eigene Seele
    Wenn du mich ansiehst, verzauberst du mich

    Du bist wie ich und dennoch anders
    Du bist weit weg und dennoch so nah
    Du bist mein fehlender Teil und dennoch überwinden wir Distanzen
    Du bist meine Geborgenheit und mein Vertrauen

    So lange habe ich geweint
    So lange habe ich verzweifelt
    So lange habe ich nicht geglaubt
    So lange habe ich auf dich gewartet

    In jeder Minute sind meine Gedanken nur bei dir
    In jeder Minute spüre ich dein Herz so nah
    In jeder Minute umgibt mich unendliche Liebe
    In jeder Minute danke ich dem Universum

    Alex Miller / 2012Spirit

  2. 2
    Crissi sagt:

    Deine Augen – sind meine Augen
    Dasselbe Leuchten, die gleiche Farbe
    Im Zentrum – Gold schimmernd
    Was du denkst, spreche ich aus
    Was ich denke, hast du schon längst gedacht
    Ich spüre dich, auch wenn du nicht da bist
    Ich bin da, auch wenn du fern bist
    Im Traum treffen wir uns
    Im Traum gibt es keine Distanz
    Wenn ich mich einsam fühle, legst du deinen Arm um mich
    Einem Engel gleich
    Deine Flügel weich und beschützend
    Nie mehr ängstlich sein
    Denn du bist da
    In meinem Herzen, ganz tief

  3. 3
    Lumina sagt:

    Werde eins mit dem großen Strom, der sich Leben nennt.
    Suche nicht im Außen nach Sinn, nach Wirklichkeit, nach den Gesetzen
    aller Dinge.
    Geh auf die Suche nach dem Unbekannten, erlebe, was du noch nie erlebt.
    Erlaube deiner Angst zu gehen, hör auf zu suchen, und der Funke in dir wird hell erstrahlen.
    Noch ist dein Blick verschleiert, doch eine leise Stimme singt in deinem Herzen und
    tiefe Sehnsucht treibt dich voran.
    Wo ist das Licht?
    Finden kannst du es nur in dir selbst.

    Liebe Grüße von Lumina

  4. 4
    Gabi sagt:

    Die Liebe

    sie ist wie ein Sturm der singt
    egal wie es auch klingt,
    ein Fluß der immer fließt,
    wie die Natur die immer sprießt.

    Sie will nichts haben,
    keinerlei Gaben

    Man kann sie nicht besitzen oder festhalten,
    denn sie wird nur eins, sich entfalten,
    sie kennt keine Unterschiede,
    wohnt im Herzen, dort wo herscht nur Friede.

    Ist man auf der Suche nach ihr,
    wird sie leise sagen, ich bin doch immer hier.

    Was bestimmtes braucht sie nicht,
    denn sie ist Gottes Gesicht,
    sich als die wahre Liebe entdeckt,
    ist aus dem Traum erweckt.

  5. 5
    Silvia sagt:

    Die Stimme

    Im Mondenschein, einsam und allein, wandle ich über Stock und Stein.
    In meiner Hand ein zaghaftes Lichtlein, sein Schein nur ganz fein.
    Eine Stimme ich vernehm, so nah und doch so fern.
    Worte klar und deutlich, doch wer spricht, den ich nicht kann sehn?
    Weder Mann noch Frau, ein Engel muss es sein, die Worte voller Liebe:

    „Stets bei dir, vertraue mir. Und bin ich mal fort, dann nur, weil du nicht bist dort,
    meine Stimme ist zu Haus, in Mitten deines Herzens, am sichersten Ort.
    Ich bin der Mond, ich bin der Stock und der Stein, selbst das zaghafte Lichtlein, das du hältst in deiner Hand.
    Und der Schein, anfänglich nur ganz fein, wird immer heller, denn er ist nun dein.
    Trage dieses Lichtlein hinaus in die Welt, denn es ist viel mehr Wert als alles Geld.
    Leb aus dem Herzen, sei Mensch und Engel zugleich, denn dies ist, was man wahrlich nennt reich.“ (Silvia)

    (Gedicht darf verwendet werden)

  6. 6
    Angela1 sagt:

    Wild und unbändig

    Sechsundfünfzig Jahre bin ich – tolle Zahl!
    Elf Jahre die Quersumme –

    gerne spiele ich mit Zahlen.

    Wie sollte ich mit elf Jahren nicht wild und unbändig sein?
    Die Schönheit eines Kindsein’s erleben.

    Mit der Natur, Mutter Erde, Feen, Devas und Naturgeistern auf Augenhöhe kommunizieren.
    Gänseblümchenkränze in mein Haar zu winden. Stampfend durch Pfützen zu laufen und zu springen, dass es nur so spritzt.
    Sich in einen Laubhaufen fallen lassen und den auffliegenden Blättern beim Niedergleiten zusehen.
    Auf dem Bauch auf einer Wiese liegend, Schmetterlinge und geschäftige Käfer beobachten. Auf den Rücken sich drehend, die ziehenden Wolken zu betrachten, Formen und Wesenheiten hineininterpretierend und ihnen meine geheimen Wünsche mitgeben.
    Die nackten Arme in der Sonne zum Himmel empor strecken und in unbändiger Freude mich im Kreis drehen – aus vollem Herzen lachen!

    Dies alles steckt in meiner Quersumme elf — und noch viel mehr.

    So sehe ich mir die Möglichkeiten dieser Wesenheit mit elf an und frage lauf und deutlich:

    Was hindert die Sechsundfünfzig, genau das Gleiche zu tun? Nichts!

    Die strammen Zügel, welche ich mir anlegen ließ, einfach abstreifen. Meine Wild- und Ausgelassenheit wieder entdecken, nicht in Furcht verharren, sondern in der Neugier für das Leben, umher zu tanzen.
    Willkommen heissen, die Gedanken, das Zahlenspiel und die Möglichkeiten.

    Die Möglichkeiten – welche sich als Chancen zeigen!

    Genau das tun, was mit elf so einfach, so selbstverständlich ist, oder hätte sein sollen.

    Vorschriften, Mahnungen, Direktiven und Verbote ließen Wild- und Frei- und Unbändigkeit im Keim ersticken. Jahrzehnte mußten im „Geschirr“ des Alltags verbracht werden.
    Das Zügelleder, jetzt brüchig und morsch geworden, bricht eines nach dem anderen weg und wird locker.
    Leicht, plötzlich ist der strenge Zug nicht mehr vorhanden.

    Dann, dieser eine Moment, es ist eigentlich ein Augenzwinkern, kommt, was verschollen und verloren, erstickt und nicht mehr vorhanden geglaubt, zurück.

    Ich bin wieder da!

    Höre, spüre, fühle die weichen Klänge, die lichten Höhen, die sanften Bewegungen, die Ausgelassenheit, welche mit meiner Freude sich steigert, mich plötzlich wild und ungestüm werden läßt, weil ich erkannt habe:
    – die größte Hürde
    – die festgetretene Bremse
    – der Kutscher, der die Zügel straff hält
    – und der Ast in den Speichen meines Lebensrades, bin ich selbst.

    Nun – und dann?!
    – Erkennen, was ist.
    – Bekennen, was verleugnet wurde.
    – Loslassen der brüchigen Zügel, die sowieso nur noch als Pseudonym gereicht haben.
    – Frei sein.
    – Keine Selbst-, Wert-, oder sonstige Urteile mehr.
    – Zu mir stehen.
    – ICH SEIN

    sanft, wild, ausgelassen, manchmal herrlich kindisch, über alles lachen können, nachdenklich, ernst, traurig, lustig, — Freudentränen über einen schimmernden Tautropfen an einem sonnigen Morgen, die Wangen hinab laufen lassen, sich wohl und geborgen fühlen.

    Die ganze Palette des Lebens in mir – weil es so gemeint ist –

    Das Leben – das ich bin.

    Einfach so und manchmal auch unbändig und wild.

    Angela

  7. 7
    Maria Magdalena sagt:

    Heilung

    Heilung wird`s auf dieser Erde
    bald für alle geben,
    für jeden der bereit ist dafür,
    beginnt ein neues Leben.

    Alles Dunkle wird verwandelt,
    in helles Licht und Fröhlichkeit,
    dass wir Menschen uns verändern,
    dafür ist höchste Zeit.

    Wir selber haben`s in der Hand,
    was wir in Zukunft erleben werden,
    das was wir denken, fühlen, tun,
    wird Wahrheit hier auf Erden.

    Wir lösen unsere Ängste und Sorgen
    und Frieden gibt’s für dich und mich,
    unsere Energie und Kraft wird steigen
    und unsere Herzen öffnen sich.

    Alles Schöne dieser Welt,
    wird es für Alle geben,
    wir werden dankbar dafür sein
    und im Sinne der Schöpfung leben.

    Maria Magdalena Widmann 08
    Aus meinem Buch
    Herzens-Botschaften aus dem Naturreich von Naturgeistern,
    Tieren und Pflanzen für Kinder und Erwachsene

    Liebe Grüße Maria Magdalena

  8. 8
    Frosch Frosch sagt:

    Ich bin nur ein Frosch, klein, aber fein.
    Ich bin nur ein Frosch, grün, aber schön.
    Ich bin nur ein Frosch, und werde daher oft übersehn.
    Ich bin nur ein Frosch, doch von da, wo ich komm her, gibts – oh Leute – so viel mehr.
    Denn unter Wasser ist eine Welt, feenhaft und engelsgleich,
    voller Stille und Anmut, Liebe und Trost, – ich sage euch, ein herrlich Reich!
    Wenn mir die oberflächliche Welt wird zu viel,
    tauche ich ab in meine Welt, dort, wo alles ist erhellt.
    Krebse, Aale, Salamander und die Fische, sie alle sind zu Gast an meinem Tische.
    Wir sind Eins, bilden ein Einheit und präsentieren das Ganze, – darf ich dich einladen zum grossen Tanze?

  9. 9
    Nicole Tentrus sagt:

    Ihr „da oben“

    An die Menschen, die uns führen:
    Was denkt Ihr Euch dabei?
    Kann Euch denn gar nichts mehr berühren?
    Fühlt Ihr Euch noch frei?

    Oder ist Euch das nicht wichtig?
    Sind Eure Seelen schon verkauft?
    Wisst Ihr, was ist falsch und richtig?
    Passt auf, dass Ihr Euch nicht verlauft!

    Habt Ihr eigentlich ein Herz?
    Oder gilt das für Euch nicht?
    Fühlt Ihr nicht des Volkes Schmerz
    mit jeder Hoffnung, die zerbricht?

    Wozu dient denn Euer Eid?
    Und warum Eure Versprechen?
    Verdrängt Ihr Euer eigenes Leid?
    Unterstützt Ihr die Verbrechen?

    Die Verbrechen dieser Welt,
    die auf Macht gegründet sind?
    Wer gekauft ist, ist kein Held!
    Wer gekauft ist, stellt sich blind!

    Seht Ihr nicht, was hier geschieht?
    Hier, auf unserem Planeten?
    Was singt Ihr da nur für ein Lied?
    Wer nicht mitmacht, wird getreten?

    Wisst Ihr, ich bin einfach sauer
    über so viel Ignoranz!
    Seid Ihr nicht erheblich schlauer?
    Zeigt uns doch Eure Brillanz!

    Ich gehöre zu den Seelen,
    die Ihr versprochen habt, zu schützen!
    Lange Jahre ging ich wählen,
    wird es der Menschheit jemals nützen?

    Warum nur denk’ ich mehr und mehr,
    dass Eure Welt ein Schauspiel ist?
    Und warum nur wünsch’ ich mir,
    dass auch Ihr ein Herz besitzt?

    Ja, ich weiß, jetzt ist die Zeit,
    da auch Ihr endlich erwacht!
    Ihr Menschen, lebt mit Ehrlichkeit,
    dann ist das Wunder schon vollbracht!

    Nicole Tentrus

  10. 10
    Phygranimus sagt:

    Sternenstaub

    Ein Energientanz im Kosmos scheint
    und viele Welten fest vereint.
    Wenn unzählige Kristalle klingen,
    fängt das Karma an zu singen.
    Und erfüllt mit feinstem Schalle,
    des allergrößten Halle.
    Es wird manch großes Wort genannt,
    in denen wird die Zeit gebannt.
    Wenn der Staub des Alls sich gut verdichtet,
    wird die Ewigkeit geschichtet.

    Das Sein wird erhaben und über Zwietracht lachen,
    wenn in der Mitte die Götter erwachen.

    Und der Götter Kinder werden kennen,
    in der Unendlichkeit sich zu benennen.

    Phygranimus

  11. 11
    Phygranimus sagt:

    Ungerechtigkeit und Dummheit sind die großen Vornamen dieser Welt
    und der Nachname ist die Arroganz!
    Doch worüber sollt die Narretei berichten, wenn es sie nicht gäbe ?

    ( Narr – Natur auf relativen Reaktionen )

    Der Narr

    Fürwahr ein listig, lustig Leben denkt man ihm an,
    doch wer schaut schon in die Seele, die da Schatten wirft auf das Gemeine ?
    Des Menschen Dummheit lässt ihn arg gewähren, solang er nicht in Wunden greift.
    die früh schon wirkten und zu spät zerfielen zu Staub, zu Asche
    nach des Narren Treiben.

    Durch Inzucht an des Hofes Treiben, manch adliger Verstand arg leidet,
    zur Kurzweil eines Narren Laute höret, die den Gram des Prunkes übertöret.
    An Samt und Seide kann er sich reiben, sich sodann keiner Mißgunst weidet,
    denn den Maßstab legt ihm keiner an, geschickt wandert der zum Feindesmann.

    Doch wo ist in heutiger Welt der Narr geblieben,
    im Fastnacht in verrückten Trieben ?
    Die Norm erlaubt kaum Narretei,
    die Karikatur ein Zeitungsei.
    Zu schnell vergessen ist Spott am Königsmann,
    es zieht nur für Minuten in den Bann,
    denn zu viel schmeckt keine Würze mehr,
    die Narretei bleibt stumpf und leer.
    Schlimm verbraucht, mißglückt Moral,
    in unserer Zeit verordneter Qual
    läst selbst Kinderlachen hart ersticken,
    Genuß an der Freud darf kaum erquicken.
    Der Prophet des Wassers muß Narretei verlieben,
    denn in Kindes Glück muß es sich fügen.
    Zur Musik des Pan soll der Narr erklingen,
    wird viel Wohltat in die Menschheit bringen.

    Phygranimus am 08.08.05

  12. 12
    Phygranimus sagt:

    In der Verzahnung
    des Kristallinen
    wächst die Unschärfe
    Liebe zu verwalten
    und zu entzücken
    wohl denen
    die sie finden
    im rechten Augenblick.

  13. 13
    Monmon sagt:

    Der weg
    Ein bebendes Herz, der Atem ganz schwer,
    Auf der Suche nach der Liebe, sie fehlt mir so sehr.
    Der Körper scheint zu eng mir,
    es ist die Angst die ihm quält.
    Meine Seele greift nach Worten,
    was mein Herz auserwählt.
    Mein Licht schon so weit und mein Ton bereits so klar…
    Die Gesänge aus der Ferne
    sind meinem Sein doch schon ganz nah.
    Leidenschaft in den Worten und Klarheit im Sinn, geschrieben durch meine Hände, das ist was ich bin.
    Ich vertraue und ich gebe alles was ich habe und auch bin,
    In völliger Nacktheit der alles seienden Liebe hin.
    Und so, in liebe und Dankbarkeit lasse ich mich nun fallen und bin wieder Dein.
    Mein Wille geschehe und so soll es sein.

  14. 14
    Wol sagt:

    Die Meister kommen wieder
    Singen ihre Lieder
    Der perfekte Ton
    Tief im Innern, wussten sie’s schon

    Wachgerüttelt…Stück für Stück
    Explosionen…voller Glück
    Kleine, große, mächtige Beben
    So feiern sie nun…das Leben

    Tanzen durch die Gassen
    Haben alles losgelassen

    Fröhliches Miteinander
    Mauerblümchen, Oleander
    Leben mit Schuss
    Nichts, wofür man sich schämen muss

    Des Bewertens überdrüssig
    Im Moment ist alles schlüssig
    Kein Schleier versperrt die Sicht
    Alles Dunkel kommt ans Licht

    Gedanken, die Flügel kriegen
    Körper, die die Schwerkraft besiegen
    Der Traum ist wahr
    Lichtjahre, zum greifen nah

    Enterprise? Schon ziemlich heiß

    Erschaffen aus dem Nichts
    Kommunizieren, die Sprache des Lichts
    Cremes zur Faltenreduzierung?
    „Anti-Aging“ durch Zellprogrammierung

    Sie sind zurück
    Im Gepäck…das Wissen um‘s Glück

    Bei Null angefangen
    Durch die Hölle gegangen
    Meere durchschwommen
    Gipfel erklommen

    Liebe Meister, herzlich willkommen

  15. 15
    Frosch Frosch sagt:

    Hey Leute…muss kurz was loswerden. Eure Gedichte und Gedanken sind Klasse! 🙂 Da ist ein riesiges Potenzial vorhanden. Wow! Schönen Tag euch, Frosch

  16. 16
    Alex Miller / 2012Spirit sagt:

    Wirklich fantastisch! Wunderbar 🙂

  17. 17
    Monmon sagt:

    Wahr-nehmen
    Ich sehe Blüten schimmern, goldend im Sonnenlicht,
    glänzend mit Tropfen benetzt, drin spiegelnd mein Gesicht.
    Die letzten Wolken voll noch mit Regen, sie ziehen nun vorbei,
    es erhellt jeder Winkel, der weg der Sonne ist wieder frei.
    Mit großen Augen bewunder ich das Treiben der Schmetterlinge und Bienen und wie sich
    die Zweige im Winde sacht wiegen.
    Jeder Halm, jede Blume, Baum oder Strauch,
    ist über voll mit Leben, mein Staunen,
    nun sehe ich es auch.
    Zu meinen Füßen die Erde, sie atmet tief aus, werde einfach umarmt,
    sie weiß was och brauch.
    Zum Riechen und Schmecken, die Luft so klar und so rein, bin umgeben vom Zauber und
    atme tief ein.
    Schließe meine Augen und lasse alles geschehen,
    eins sein mit allem, umgeben von Elfen und Feen.
    Höre lachen und Gesänge, lieb reizende Klänge,
    mir scheint als wäre es ein Fest.
    Weiter lauschend wie im süßen Banne,
    Mich mein Herz mit lachen lässt. ……

  18. 18
    Dennis sagt:

    Aus Äonen

    Aus Äonen
    Quellen die uns mit nichts verschonen
    Worte aus den höchsten Thronen
    aus dem All geschossen
    öffnen sie Pforten die vorher verschlossen
    mit Blut begossen
    reissen die Späne in unsren Augen heraus
    Tauben und Schwäne spenden sanft Applaus
    doch unter Macht dieser Kraft
    die uns führt und reisst
    durch die die Seele in hohe Weiten reist
    mit Begleitung preist er aus Seiten seicht
    der Zeiten gleich

    So bleib du stark
    und behalte den Pfad
    mache dich unsichtbar gegen Sturm und Wellen
    denn deine Krone ist der Wunsch der hellen
    Engel die in Klängen Kleider für dich weben
    stell dich in den Wind und unentbindlich
    wird alles dir gestellt
    was du brauchst und was dich hält

    Eine Münze auf des Adlers Seit‘
    Künste in der rechten Zeit
    Wünsche dir sie werden immanent
    das Haus ist nicht aus Holz, nicht aus Zement
    es ist ein Fundament des Lichts das in dir brennt
    und manifest wird es im Land das deiner kennt

    Weine wenn die Zeit ist da
    umarme ihn umarme sie
    und es wird wahr
    Planwagen ziehn
    in deine Tat
    in Leinen deine Worte wunderbar
    werden in Seelen Wunder wahr

    Mit Energie und engelsgleicher Kraft
    setzt du den Kuss auf Münder die fast umgebracht
    und lichter wird der Kuss auf ihrem Mund
    denn sicher war es große Kund‘
    dichter wird der Umhand den wir um euch spannen
    und mit dem wir in das Herz gelangen

    Weitaus her ist schwerter schwer
    ein großes Meer
    im Innern euer Körper
    die hoch schwebend im Einklang eurer Wörter
    sich erheben und dazu gegeben
    ist Liebe leicht die euch bald erreicht

    Panther, Adler, Taube, Möwe
    schweben in die Höhe
    durch dich und die ist Zeit gelieh’n
    und wir vollzieh’n
    für euch und sie den letzten Klang
    sodann sich eure Körper lichterfüllen
    und Übermenschen dieses richten und sich aufrecht
    aufgerichtet zu den Himmeln heben
    um der golden Glanz in dieser Welt zu leben

  19. 19
    Dennis sagt:

    Geheimes

    In der Stille des Raumes
    am hölzernen Tisch
    Einsamkeit getrunken
    kommt göttlicher Funken

    Geheimes
    Geheimes
    das Geheimnis im Herz

    An der Kreuzung Tauben fliegen über das Haupt hinweg
    eine verschleierte Frau sie schaut in dich
    weiter, dies Kind spielt mit den Steinen
    immer und immer dieser leuchtende Stern

    Dein Name chiffriert eine Linie
    zwischen Pinien und Datteln setzt du Fuß auf Fuß auf Moos

    Geheimes
    Geheimes
    dieser Klang ist ein Geheimnis

    Die Nacht umschlingt dich und liest aus einem alten Buch
    über Wolken eine weite Strecke
    benetzt mit Morgentau
    am kleinen Mondscheinweiher eine Frau
    sie wartet, wartet doch schon lang

    Haar wie Weizenstreu lächelt sie dich ihr entgegen
    Schritt für Schritt
    Tritt auf Tritt
    Stein um Stein
    es ist Zeit lange Zeit
    Sie wartet auf dich

    Mut muss mit sein
    über Trauer gegangen
    Strahlen empfangen deinen Klang des Namens
    er sagt ihn in jeder Sekunde
    sie singt ihn Stunde um Stunde

    Du bist sein Wollen und Wunsch und Werk und Weh
    du bist und gehst und siehst noch nicht die Tore der Stadt

    Geheimes
    Geheimes
    der Klang deiner Worte ein Geheimnis

    Er wartet schon lang
    und er sehnt sich nach dir
    alles gibt er dir und weiß um dein Irren
    durch Elfen Bein Rosen Weiß mit Marmor Speck und Stein
    gab er dem kleinen Jungen Stelzen Wein Rosen Reif Marmor Speck und Stein
    in Sein machte er ein Kreuz

    Kreuz am Weg Leute die warten am Steg des Weiher
    alles gab er dir und machen sollst du noch nichts
    bis die Zeit dich selber ruft
    Leid er schuf und du bist du, jetzt leidlos
    dein Trost ist so groß denn er weiß um dich
    Gleiß und Licht Reif und bricht die rote Blume den Stern
    er wird dir offenbaren
    warte nur

    Geheimes
    Geheimes
    sie weiß es und wartet noch
    Kleines
    Kleines sie wartet noch
    Das Geheimnis ist in dir tief
    und keiner ahnt es denn die Welt schlief
    er plant es und rief den Namen durch die Nacht
    als die Welt ihn hervorgebracht

    Geheimes
    Geheimes
    Kleines ich küss dich doch
    warte noch es ist noch nicht die Zeit
    warte,warte es ist nicht mehr weit

  20. 20
    Angela1 sagt:

    ….was „humoriges“ zum Aufstieg…………
    Also,
    ich hatte mir ein bisschen Auszeit genommen und mich unter unseren Nora-Bora-Baum in die Liege gelegt, – es war Ostermontag –
    Und da war sie dann – schon meine kleine Geschichte des “ Auch ein Aufstieg “ –

    Es fing damit dann, dass es sehr sehr friedlich und sonnig und harmonisch war – meine Hundis auch total zufrieden um mich rum.
    Doch dann……Aus Nachbars Garten hatte sich ein Perlhuhn ganz alleine sehr weit vorgewagt und sich in die hinterste Ecke unseres Gartens „verfangen“. Die Hunde haben sie gefunden – ein lautes Bellen, fürchterliche Aufgeregtheit – seitens der Hunde und uns…….UND NUN? Die Hundis wissen, sie dürfen nicht jagen und nicht beissen und alles, was in unserem Garten ist, hat seine DASEINSBERECHTIGUNG!
    So, und nun, ich aus meinem so gemütlichen Stuhl „herausgehoben“ und in die „Retterposition“ gebracht, habe erstmal garnichts erreicht. Die Perlhuhnhenne sass da noch immer in ihrer Ecke, total verschreckt. und ich kam an sie nicht ‚ran – weil, viel Unkraut und Baum – ist halt „ne Ecke“!
    Nach einer garnicht so langen Weile, ich las wieder so ein bisschen vor mich hin, erstaunte mich, dass die Hunde wieder unruhig wurden.
    Die guckten immer in Richtung Himmel, also guckte ich da auch hin. Und—-diese kleine Henne sass plötzlich auf dem Dach des Schuppens. Wie sie da hinkam, wissen sicher nur die „Perlhuhngötter“ .Garnicht lang dauerte es, da sass sie auf dem Hausdach! – So ein AUFSTIEG! – Aber was dann?
    Sie rutschte immer wieder auf den Dachplatten aus, und war sehr aengstlich. So habe ich mich mit „ihr“ unterhalten.
    —Süsse, noch ein kleines Stückchen–noch eine weitere Platte –du schaffst das–noch einen Dachreiter—-noch ein bisschen —und NOCH ein bisschen…sie rutschte dann immer mal wieder aus…und versuchte einen anderen Weg. Ich sagte zu ihr – nach oben musst du….noch EIN kleines bisschen – gib nicht auf! Du packst das!.
    Und dann hatte sie es geschafft!
    Da sass sie nun – auf dem höchstem Sims unseres Daches und guckte mich fragend an. Und was habe ich getan? Ich freute mich so sehr über ihren Erfolg, und dann meinte ich zu ihr, nun- jetzt hast’s so weit geschafft – und nun flieg‘ nach Hause. Und wie ich es ausgesprochen hatte, flog sie freudig und sicher leichten Perlhuhnherzens, in Richtung Heimat.

    Ja, Ihr Lieben, dass war jetzt eine Begebenheit, die ich erleben durfte, und die mich auch immer an „UNSEREN AUFSTIEG“ erinnert —
    Können wir uns da nicht was abnehmen?

    -Nur nicht aufgeben!

    Alles Liebe Licht und Frieden
    Angela

  21. 21
    Frosch Frosch sagt:

    Liebe Angela1, köstlich! Na, das Perlhuhn hatte auch einen super Coach 😉
    Du hast etwas ganz Wichtiges gezeigt: an sich selbst und an seine Kräfte glauben. Wir können über uns hinauswachsen, wenn andere an uns glauben, primär wir aber an uns selbst glauben.

  22. 22
    Angela1 sagt:

    Für Deine lieben Zeilen danke ich Dir von ganzem Herzen lieber Frosch!

    Der Transformations-Bach

    Dem Bach höre ich zu
    ein Plätschern in meinen Ohren
    ich sitze und fühle
    höre meinem Fühlen zu.

    Wärme breitet sich aus
    Lächeln ob der Gedanken –
    Gedanken, welche mit dem Plätschern kamen.

    Vom Gipfel des Berges –
    Schnee liegt dort –
    Schimmernde Kristalle, eines neben dem anderen,
    wie meine Gedanken.

    SonnenLicht fällt darauf
    Und –
    Transformation geschieht –
    Alles fließt, wenn der Augenblick dafür herangekommen ist.

    Alles ist bereit,
    für einen neuen Bach
    für einen neuen Weg.

  23. 23
    Monmon sagt:

    Wenn die Seele hört. …
    wird Musik zu einem bunten Raum.
    Wenn die Seele führt. …
    haben Worte unschätzbare kraft.
    Wenn die Seele lacht….
    ist Leichtsinn auf der Welt.
    Wenn die Seele spielt….
    ist Raum und Zeit nicht wahr.
    Wenn die Seele fühlt. …
    dann verschmelzen Welten.
    Wenn die Seele flüstert. …
    dann wurde sie gefragt.
    Wenn die Seele spricht…
    wird alles andere still.
    Wenn die Seele mit dir fließt. ..
    sind Grenzen verschwunden.
    Wenn die Seele zu Hause ist….
    dann bist du frei.
    Lasse deine Seele leben.

  24. 24
    Monmon sagt:

    „Die vergessene Zeile“

    Hallo ihr Lieben!
    Zu allererst einmal ein ganz großes und von Herzen gegebenes Dankeschön, für die Idee der Gedichtbox!
    Habe gar nicht mehr gewusst, das ich das noch kann und mir auch noch so viel Spaß macht. Also nochmal, danke, danke, danke auch an alle die hier so toll mit schreiben.

    Nun zur Zeile.
    Gestern beim Aufschreiben meiner Verse bemerkte ich immer wieder das Gefühl das etwas fehlt, aber ich kam nicht drauf und habe es trotzdem reingestellt.
    Heute morgen im Bad kam sie wie aus dem Nichts herein geflogen, anders kann ich es nicht sagen, weil ich eigentlich nicht drüber nachgedacht habe. Nun stellte ich mir doch die Frage warum es so war und sinnierte ein wenig drüber.
    Denke das ich die Antwort gefunden habe, weil es sich stimmig anfühlt. Der Grund ist für mich persönlich, das ich mich damit auseinandersetzen sollte, damit es von mir bewusst erfasst werden kann, es ist für mich quasi eine Stufe auf meiner Leiter, um den sogenannten Aufstieg mal ein Bild zu geben 🙂
    Werde dazu nun nix weiter schreiben oder ausführlicher werden sonst habe ich zuviel Einfluss auf vll weitere Leser. Aber der Hinweis das wir unsere eigenen Lehrer sind, den darf ich geben 🙂
    Hier nun die vergessene Zeile:
    „Wenn die Seele sieht….
    dann ist die Dunkelheit gleißend hell.“

    Liebe Grüße Eure Monmon

  25. 25

    Lieber Monmon,
    freut mich von Herzen, dass dich die Gedichtbox so berührt und animiert, in dich zu gehen und so wunderbare Verse zu schreiben. Die Gedichtbox war die Idee von einem Engel, und ich danke ihm für die Manifestation auf dem Weg des Erwachensprozess für viele Seelen hier 🙂

    Alles Gute und schön, dass du hier bist, Monmon.

    Und auch allen anderen hier ein Herzliches Dankeschön für die wunderschönen und wertvollen Beiträge! 🙂

    Herzliche Grüße
    Alex

  26. 26
    Erzähl (k)ein Märchen sagt:

    Einst waren da zwei Menschenwesen, ein Recke und eine Maid.

    Beide hold, doch nur der eine war befreit. Die Maid, sie wohnet in einem Turme, schwer bewachet von Vater und von Mutter. Unbewachet des Weges gehen war ihr nicht erlaubet, an Ketten gefesselt sie so dahin verstaubet. Ihre Trauer tief, doch sie blieb damit allein, – tagaus, tagein.

    Eines Mondesnachts, sie erblicket durch die Gitterstäbe ihres Gemachs, ein helles Lichtelein, weit und fern von ihrem Haupte. Doch die Kraft, welches dieses ausstrahlte war so liebevoll, so rein und sie wusste, es musste von ihm, – dem einen -, sein.

    Denn Ihr müsset wissen, einst hat ihr Auge erblicket einen Recken, so stark und dennoch zart, so wissend und liebevoll, vor allem aber frei. Und dieses Lichtelein, das nun schien so hell, dies so wusste sie, kann nur seines sein.

    So streckte sie aus ihre zarten Hände, die schmutzig waren von all dem Staube, in Richtung des Scheinezaubers. Und so erspürte sie diese reine Liebe, so voller Fülle durch ihre Adern fliessen, dass in ihr sich erhob eine unsichtbare Kraft, die sie emporhob über all diese von ihr losgerissene Macht.

    Losgelöst von ihrem Körper sie schwand dahin in eine Welt, in welcher nur noch reines Bewusstsein zählt. Die Eltern fanden ihren Körper in der Zelle vor, stets noch schwer bewachet, und immer noch in Ketten gebrachet, doch die Maid, sie war längst an einem anderen Ort, zusammen mit ihrem Recken, wo es keine Angst, keine Not und Pein mehr gibt, über allem stehend und aus dem Himmel auf den Turm hinuntersehend.

  27. 27
    Monmon sagt:

    Nur Mut, schau hin!
    Zorn und Wut sagen dir wie groß deine Liebe ist.
    Schmerz und Leid zeigen dir die Größe deiner Seele.
    Traurigkeit und Kummer weisen dich auf Sanftheit und Friede.
    Dunkelheit eröffnet dir den Weg des Lichtes.
    Liebe, ist dein Antlitz Selbst!

  28. 28
    Crissi sagt:

    Wenn ein Engel

    Wenn ein Engel vor dir stünde, würdest du ihn erkennen?
    Würdest du annehmen können, was er dir gibt?
    Würdest du seine Berührungen von Herz zu Herz verkraften können?
    Würdest du seine Wärme auf deiner Haut aushalten können?
    Würdest du seine Sprache verstehen, welche jenseits von Worten ist?
    Würdest du ihm blind vertrauen können?
    Würdest du ihm all deinen Schmerz anvertrauen?
    Würdest du dich ihm öffnen können?
    Würdest du überhaupt glauben, dass es sich um einen Engel handelt?
    Würdest du ihn überhaupt sehen und wahrnehmen?

    Oder hättest du Angst?

    Hättest du Angst, sich ihm zu öffnen?
    Hättest du Angst, ihm all deine Nöte anzuvertrauen?
    Hättest du Angst, dass er dein Vertrauen missbrauchen würde?
    Hättest du Angst, dass er dich wieder verlassen würde?
    Hättest du Angst, ihm deine Ängste zu offenbaren?
    Hättest du Angst, dich zu verlieren?
    Hättest du Angst, dich zu verlieben?
    Hättest du Angst, dass er dein tiefstes Wesen erkennt?
    Hättest du Angst, dein Herz in seine Hände zu legen?

    Wenn ein Engel vor dir stünde, würdest du ihn überhaupt erkennen?
    (Crissi)

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