Buddhistischer Lama ist 162 Jahre alt

07 Jun 2014 Von Kommentare: 4 Mystery, Sonstiges

Lebendiger Leichnam Iltigelows

In Sibirien, an der Grenze zur Mongolei, existiert ein lebendiger Toter. Hambo Lama Daschi-Dorsho Iltigelows, ehemals geistiges Oberhaupt der russischen Buddhisten, ist 162 Jahre alt! Für die russischen Buddhisten ist er ein lebendiger Gott auf Erden. 1852 geboren, ist er ein Wunder für die Gläubigen, ein Rätsel für die Wissenschaft. Er reagiert auf seine Umgebung, macht ab und zu Mund oder Augen auf, so ein Wissenschaftler. Untersuchungen vom 1.2.2014 zeigen, dass seine Zellen noch leben. Seit über 75 Jahren ist der Körper des 1927 verstorbenen Hambo Lama Daschi-Dorsho Iltigelows nahezu unverändert erhalten.

Wissenschaftler, die ihn untersucht haben, sind ratlos. Der Leichnam des Lama ist in all den Jahrzehnten nicht verwest, was allen Gesetzen der Natur widerspricht. Seine Haut und seine Gelenke sind elastisch, das Blut geleeartig. Gewebeproben zeigen keine nennenswerten Unterschiede zu lebenden Menschen.

Im Universum in der Zeit existiert eine Lücke

Hambo Lama Daschi-Dorsho Iltigelows, der Dr. der Philosophie und tibetischen Medizin ist, wurde 1911 zum Geistigen Oberhaupt aller Buddhisten Russlands. Überlieferungen zufolge sagte er schon früh voraus, dass sein Körper nicht verwesen würde und bat seine Schüler ihn nach seinem Tod wieder auszugraben. 2002 wurde er exhumiert.

Der Erdeni Lama, einer von vier auserwählten Mönchen, die direkten Kontakt zu Iltigelows haben, sagt, dass sein Körper durch die Lehre Buddhas nicht sterben kann. Er wollte uns überzeugen, dass die Möglichkeiten der Menschen grenzenlos sind. Iltigelows hat diesen Zustand also bewusst herbeigeführt. Weiter, so der Erdeni Lama, sei es für ihn selber ein Rätsel, wie man genau in so einen Zustand gelangen kann, jedoch soll er möglich sein aufgrund „Vernichtung der Negativität“.

„Iltigelows zeigt uns, dass die innere Welt des Menschen viel reicher ist als wie denken, viel reicher als die äußere, materielle Welt. Rein philosophisch kann man sagen, im Universum in der Zeit existiert eine Lücke. Iltigelows hat diese Lücke gefunden und sein Körper existiert in dieser Lücke. Deshalb spielt Zeit für ihn keine Rolle.“ Hambo Lama Daschi Ajuscheew

Iltigelows ist der Beweis, dass das Unmögliche möglich ist (Hambo Lama Daschi Ajuscheew)

Durch Iltigelows finden viele Menschen zum buddhistischen Glauben, seine Anhänger verehren ihn wie einen Gott. Nur zweimal im Jahr, zum buddhistischen Neujahrsfest und zu Buddhas Geburtstag, dürfen die Menschen den „lebenden Leichnam“ im sibirischen Ulan Ude bewundern. Er lässt sie hoffen auf ein besseres Leben. Die Pilger berichten von extremen Energien wie Nadelstiche in den Händen. Beim Anblick Iltigelows fühlen sie sich seelisch reicher und glücklicher als zuvor. Sogar russisch-orthodoxe pilgern zu dem buddhistischen Tempel.

Quelle und Beitragsbild: ZDFinfo / Youtube

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Siegelbruch sagt:

    Dann ist er ja mit 162 ein echter Zeitzeuge, hat er etwa die Zeit gezeugt? Wie man das macht? Schaut es euch hier an: http://upvs.wordpress.com/2014/06/08/sind-zeitzeugen-die-die-zeit-zeugen-die-zeit-ein-erzeugnis-von-mann-und-frau-heraus-aus-ihrem-explosiven-stau/

    Siegelbruch

  2. 2
    MaTo sagt:

    Genau weiss ich nicht, was ich dazu sagen soll. Ich empfinde Mitleid. Als ich das Bild sah, dachte ich nur „Lass los. Bitte lass doch los.“

  3. 3
    Lumina sagt:

    Hallo, MaTo
    Wie schön, wieder von Dir etwas zu lesen! Lange nichts mehr gehört…

    Ich denke, Mitleid mit dem Lama ist unnötig.
    Zitat : “ Er wollte uns überzeugen, dass die Möglichkeiten der Menschen grenzenlos sind. Iltigelows hat diesen Zustand also bewusst herbeigeführt.“….
    Dazu kann man bei Wikipedia lesen: „…Im Verständnis der Yogis gibt es keinen Tod: Ein hochentwickeltes Wesen wie Yukteswar gehe bewusst in den Zustand des Mahasamadhi über, aus dem es sich jederzeit materialisieren könne um körperlich zu erscheinen, oder inkarnieren, um als lebender Mensch dem spirituellen Fortschritt der Menschheit zu dienen….“

    Auch von Yogananda wird ähnliches berichtet:
    Harry T. Rowe, der Direktor des Friedhofs von Forest Lawn Memorial Park in Los Angeles (wo der Körper des großen Meisters vorläufig ruht), sandte der Self-Realization Fellowship eine beglaubigte Urkunde, der wir hier folgende Auszüge entnehmen:
    »Das Ausbleiben jeder Verfallserscheinungen am Leichnam Paramahansa Yoganandas stellt den außergewöhnlichsten Fall in unserer ganzen Erfahrung dar. … Selbst zwanzig Tage nach seinem Tode war kein Zeichen einer körperlichen Auflösung festzustellen. … Die Haut zeigte keine Spuren von Verwesung, und im Körpergewebe ließ sich keine Austrocknung erkennen. Ein solcher Zustand von Unverweslichkeit ist, soweit wir das aus Friedhofsannalen wissen, einzigartig. … Als Yoganandas Körper eingeliefert wurde, erwarteten die Friedhofsbeamten, daß sich allmählich, wie bei jedem Leichnam, die üblichen Verfallserscheinungen einstellen würden. Mit wachsendem Erstaunen sahen wir jedoch einen Tag nach dem anderen verstreichen, ohne daß der in einem gläsernen Sarg liegende Körper irgendeine sichtbare Veränderung aufwies. Yoganandas Körper befand sich anscheinend in einem erstaunlichen unverweslichen Zustand. …
    Kein Verwesungsgeruch konnte während der ganzen Zeit an seinem Körper wahrgenommen werden. … Die körperliche Erscheinung Yoganandas war am 27. März, kurz bevor der Bronzedeckel auf den Sarg gelegt wurde, dieselbe wie am 7. März. Er sah am 27. März genauso frisch und vom Tode unberührt aus wie am Abend seines Todes. Es lag also am 27. März keine Veranlassung vor zu behaupten, daß sein Körper auch nur das geringste Zeichen der Zersetzung aufweise. Aus diesem Grunde möchten wir nochmals betonen, daß der Fall Paramahansa Yoganandas unseres Wissens einzigartig ist.«
    Quelle: http://www.yogananda-srf.org/mahasamadhi/yogi-lifeanddeath_g.html

    Liebe Grüße von Lumina

  4. 4
    Michelle sagt:

    Witzig, mir hatte gerade dieser Tage jemand von diesem Lama erzaehlt…

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