Sei frei, solange du lebst

22 Jul 2014 Von Kommentare: 27 Bewusstsein, Spiritualität

Sonne und Nebel im Wald

Die einen mögen es Midlifecrisis nennen, ich nenne es einfach eine Sinnkrise und oft taucht die nicht rein zufällig in der Mitte des Lebens auf. Man schaut zurück und fragt sich unweigerlich, was habe ich erreicht, wo stehe ich? Manche können ein Haus ihr Eigen nennen, manche dürfen sich an Kindern erfreuen und wiederum andere segeln mit ihrer Yacht in die offene See hinaus mit einem gekühlten Glas Champagner in der Hand und einer flotten Biene an der Seite, die einen von Herzen liebt, so man meint und hofft. Ich, Frosch (der Autor), habe weder Familie, weder Kinder noch habe ich ein Haus. Und es gibt Tage, da frage ich mich, was habe ich eigentlich erreicht in meinem Leben? Was habe ich vollbracht? Ich habe nicht einmal eine Familie zustande gekriegt, keine Nachkommen gezeugt, zu was bin ich zu gebrauchen? Okay, immerhin habe ich ein paar Bäume gepflanzt. Wenn ich dann irgendwann mal von dieser Welt gehen muss, wird mir keiner eine Tränen nachweinen.

Wo ist der Sinn in meinem Dasein?

Nun ist es aber so, dass ich kürzlich mit meinem besten Freund ein Gespräch unter richtigen Fröschen hatte und er mir berichtete, dass er in einer totalen Krise stecke. Er hätte einen super Job, – unter uns – , er ist leitender Bürofrosch in einer bekannt Bank, er habe zwei wunderbare Kinder, eine tolle Frau und eine Villa nahe am Froschteich. Doch er fühle sich leer und frage sich die ganze Zeit, ob dies alles war? Er habe immer gedacht, wenn er erst mal diesen tollen Job in einer Führungsposition hat, werde er glücklich sein, doch dieses Glück war nur ein kurzer Kick. Dann dachte er sich, wenn er erst mal seine Traumfrau gefunden habe, dann alles perfekt sei, doch dieses Hoch hielt nicht lange an, die Gewohnheit hielt Einzug. Dann fehlte eigentlich nur noch eines zum perfekten Glück, Kinder! Und als sie da waren, war dies das schönste Gefühl auf Erden, die Hormone versetzten ihn in einen dauerhaften Glücksrausch, welcher aber plötzlich abflachte. Ein Haus musste her, ein Villa, noch besser. Man war richtig eingespannt in die Arbeiten, hat vieles selbst erledigt, den Garten auf Vordermann gebracht und irgendwann war alles wundervoll und perfekt vollendet. Und dann lag er eines Abends entspannt im Liegestuhl nahe des Pools, schaute seinen plantschenden Kindern zu und fragte sich dann, was soll das eigentlich alles? Wieso fühle er sich innerlich so leer, unglücklich und tot?

„Ach, dir geht’s auch so?‟ Dies meine erstaunte Frage an ihn. Plötzlich wurde mir bewusst, dass es mir gar nicht so schlecht ging, denn meinem Kumpel geht’s genau so schlecht und dies, obwohl er alles besitzt und ein absolut traumhaftes Leben führt, wenn man einer Illusion Glauben schenken möchte.

Frei sein

Ich fing an, das Leben an und für sich zu durchleuchten. Sind wir frei? Können wir uns jemals wirklich frei fühlen? Ist es nicht eher so, dass wir uns permanent um irgendwas oder irgendwen Sorgen machen? Haben wir Kinder, so sorgen wir uns ständig um sie, haben wir noch Eltern, machen wir uns ständig Sorgen um sie. Ein richtig sorgenfreies Leben scheint es nicht zu geben. Wer von uns kann schon sagen, ich packe nun meine sieben Sachen und lasse alles zurück und fahre dem Sonnenuntergang entgegen, vielleicht auf seiner Harley, mit Sonnenbrille einem lässigen Totenkopfbandana auf dem Kopf und schweren Bikerboots? Selbst mich, als kinderloser Frosch ohne Villa am See, hält etwas zurück, irgendeine Macht, eine Kraft, eine Stimme, die da sagt, du kannst doch nicht einfach so egoistisch alles hinter dir lassen, du hast doch Verpflichtungen.

Einsamer Steg SeeHabe ich diese? Oder meine ich diese zu haben, um nicht eine Entscheidung treffen zu müssen? Würde ich nämlich eine Entscheidung treffen, so hieße es, dass ich ohne Netz und doppelten Boden auf mich selbst gestellt wäre. Kein sicherer Job mehr. Keine Verwandten, die vielleicht Frosch unter die Arme greifen würden, wenn er plötzlich unter der Brücke landet. Und so merk ich, dass die Angst regiert und mich fast magnetisch an eine Illusion haften lässt, mich absolut handlungsunfähig macht.

Erkennen, was ist

Wenn ich mich dann in diesem Hamsterrad meiner wirren Gedanken befinde, hilft es mir ungemein, einen gewaltig großen Schritt zurück zu machen und mein Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ich merke dann, dass ich lediglich ein Schauspieler auf meiner eigenen Bühne bin und mir ganz viele Schauspieler dazu geholt habe in einem sehr aufwändigen Casting über mehrere Leben hinweg wohl, welche dann mit mir zusammen auf der Bühne des Lebens ein Drama spielen oder eine Seifenoper oder von mir aus eine Lovestory. Jederzeit.

Ich begreife dann, dass ich jederzeit einen anderen Text aufsagen und somit dem Theaterspiel jederzeit eine andere Wendung geben kann. Ich kann jederzeit meine Rolle ändern und ich habe jederzeit die Möglichkeit, das Schauspiel abzubrechen oder den Vorhang zu ziehen. Den Vorhang ziehen ist gleichbedeutend mit seinen eigenen Weg gehen. Passieren tut fast das Gleiche: es wird Menschen geben, die aufschreien, wenn du den Vorhang ziehst, wenn ihnen das Schauspiel weggenommen wird und sie sich von ihren Plätzen erheben und ihr eigenes Leben wieder aktivieren müssen. Jeder kam freiwillig auf diese Welt, jeder hat für sich entschieden, bei diesem Inkarnationsspiel mitzumachen. Und keiner kann uns an eine Rolle festmachen. Außer wir lassen es mit uns machen.

Bilder: Gehvoran.com

27 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Chris sagt:

    Lieber Frosch,

    mir und vielen anderen geht es genauso wie dir. In der Schule dachte ich, wenn ich endlich eine Ausbildung mache und arbeite, werde ich glücklicher sein, im Studium dachte ich, wenn ich endlich fertig bin und arbeite, werde ich glücklicher sein… Irgendwann ging dann das Studium zuende und ich fing an zu arbeiten, nach einiger Zeit, war diese Leere wieder da. Ich suchte mir ein sportliches Hobby und setzte mir dort Ziele, die ich nach und nach erreichte und die Leere hielt sich nur kurz fern.

    Ich finde deinen Artikel sehr gut, aber er beantwortet nicht die Frage, was glücklich sein wirklich bedeutet. Ziele ab zu arbeiten und zu erreichen, ist es nicht. Aber das weiß ich dank Alan Watts schon seit Jahren. Es ist nicht das Ende eines Weges, der glücklich macht, sondern der Weg und der Prozess an sich, also das Leben in jedem seiner Momente… Aber selbst mit diesem Wissen, schaffe ich es nicht, glücklich zu sein, denn ich glaube, dass es das einfach noch nicht alles gewesen sein kann… :'(

  2. 2

    WIR SIND DIE AUF DIE WIE GEWARTET HABEN….

  3. 3
    Lumina sagt:

    @ Frosch
    Ein guter Artikel, aber irgendwie ruft er nach einer Fortsetzung 🙂 . Wie gelingt es, aus der Tretmühle heraus zu kommen, aus dem selbstgeschaffenen Rollenverständnis. Wie hast DU es geschafft…. usw.

    @ Chris
    Deine Frage ist sehr umfassend und man könnte Romane darüber schreiben. Wenn ich es ganz kurz fasssen möchte, würde ich sagen, LIEBE DAS LEBEN – und zwar in all seinen Facetten, in seinen Höhen und Tiefen. Aber auch das sagt sich so einfach und wird Dir kaum weiterhelfen. Ich kann nur sagen, glücklich zu sein ist eine lebenslange Aufgabe , die niemals von einem äußeren Ereignis oder einer Situation abhängt, sondern einfach von der Freude am Sein. Um Freude zu empfinden braucht man eigentlich alles nur mit den „Augen eines Kindes“ zu sehen, es ohne Urteil in seinem So-Sein erleben und das Staunen in sich zu kultivieren. Freude ist etwas ganz anderes als Vergnügen, Freude kommt aus dem Herzen und braucht keinen äußeren Anlass . Und wenn man sich über sehr vieles in seinem Leben und Alltag freut, stellt sich nach kurzer Zeit ein dauerhaftes Glücksgefühl ein.
    Liebe Grüße von Lumina

  4. 4
    Chris sagt:

    „Um Freude zu empfinden braucht man eigentlich alles nur mit den “Augen eines Kindes” zu sehen“

    Wie schön und einfach gesagt und doch so schwierig zu erreichen…

    In letzter Zeit habe ich mich sogar dabei erwischt, wie ich mir gewünscht hatte, dass die Zeit schneller vergeht, damit ich ein bestimmtes Ziel schneller erreichen kann. Ist das nicht irre? Gerade mit dem Wissen, dass die Erreichung eines Ziels kein langfristiges Glück bringt, sondern das Genießen jeder einzelnen Sekunde seines Lebens, wie du so schön gesagt hast.

    Ich danke dir für deine lieben Worte. Glücklich sein ist wahrscheinlich zu einfach, der Mensch denkt, er müsste immer irgendwelche Sachen vorher erreichen und abarbeiten, um glücklich sein zu dürfen und das Glück für immer festzuhalten…

  5. 5
    Frosch Frosch sagt:

    Hallo zusammen
    Danke für euer Feedback. In der Tat gibt es nicht DIE Lösung, da jeder Mensch anders ist und jeder Mensch einen anderen Weg geht. Manchmal ist es gut, wenn keine Lösung präsentiert wird, denn man wäre dann zu fest darauf fixiert und verliert dann vielleicht seinen individuellen Weg und Lösungsansatz. Manchmal ist ein offener Text weitaus hilfreicher als ein mundgerecht servierter Text.
    Ich würde sagen, dass Biggi hier einen wundervollen Ansatz präsentiert: wir sollten nicht das Glück im Aussen suchen, also nicht im Materiellen oder unser Glück von anderen Menschen abhängig machen, sondern WIR sind die, die wir gesucht haben. Ich glaube auch, dass wenn man lernt, und dies sagt Lumina sehr schön, in allem das Schöne zu sehen, dann ist man glücklich. Wie ich heute morgen, als ich frühmorgens über die menschenleere Autobahn brauste und sich langsam das Morgenrot und die Sonne durch den zuvor dichten Nebel zeigte. Oder auch, als die Sonnenstrahlen dem Kornfeld einen mystischen Anstrich verliehen und ich per Zufall im Radio Fields of Gold hörte….. 🙂
    Was ich aber schön finde Chris, dass es uns scheinbar allen ähnlich ergeht. Das macht doch Hoffnung.
    Beste Grüsse Frosch

  6. 6
    Lumina sagt:

    @ Chris
    Ja, genauso ist es- der Verstand will immer komplizierte Sachen lösen, alles andere ist ihm nichts wert, aber Glücklichsein ist keine Sache des Verstandes. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mir sehr hilft, wenn ich mich oft daran erinnere, in der Gegenwart zu bleiben. So habe ich einen Zettel an meiner Pinnwand mit dem Text: „Ich will mehr in der Gegenwart leben“ .- und immer, wenn ich dort hinsehe, werde ich daran erinnert. Aber ich kann Dich gut verstehen, lange Zeit war das Ziele erreichen auch für mein Wohlbefinden sehr entscheidend. Das Erkennen dieses Irrweges ist immerhin ein guter Schritt….
    Liebe Grüße von Lumina

  7. 7
    Frosch Frosch sagt:

    @ Chris….Zitat:….“Glücklich sein ist wahrscheinlich zu einfach, der Mensch denkt, er müsste immer irgendwelche Sachen vorher erreichen und abarbeiten, um glücklich sein zu dürfen und das Glück für immer festzuhalten…

    Dass man immer denkt, man müsse erst etwas erarbeiten, erreichen, dass man danach glücklich sein kann, sind vermutlich anerzogen. Vorallem Männer neigen dazu, immer etwas zu erreichen. Da sind die Eltern nicht unschuldig, denn wenn wir zurückschauen, war es nicht so, dass man für gute Schulnoten belohnt wurde, für schlechte aber nicht? Wenn man dieses Muster nicht erkannt, schleppt man dies mit bis ins hohe Alter, der grosse Knall gibts dann im Rentenalter, wenn ich mich nicht mehr über die Arbeit definieren kann und auch keine Anerkennung mehr bekomme. Wir müssen gar nichts erreichen, lediglich uns selbst. Wenn wir vielleicht lernen, dass wir keinen Applaus und Bestätigung von Aussen benötigen, könnte sich vielleicht etwas ändern, lösen..
    Gruss Frosch

  8. 8
    Chris sagt:

    @ Lumina

    Das ist ja lustig. Eine ähnliche Gedankenstütze habe ich nämlich auch, nicht in Form eines Zettels, sondern in Form eines Gedankens: „Ich lebe im Hier und Jetzt!“, ich hab mich schon so konditioniert, dass ich diesen Gedanken sehr oft am Tag habe und somit wirklich bewusst bleibe, um mir dann auch klarzumachen, dass jeder einzelne Moment, egal was dort gerade passieren mag, von Bedeutung ist.

    Aber hast du es nicht auch mal, dass gerade wenn du das Wissen darüber hast, dass nur das Anerkennen und Erleben jeden Moments dauerhaft glücklich macht, dass du dich hin und wieder dabei erwischst wie du denkst: „diese Momente sind schön, und ich versuche glücklich zu sein, aber irgendwie sehne ich mich dennoch nach etwas anderem?“ (drei mal dass hintereinander, mir tut meine Grammatik sehr leid, aber ich hoffe du kannst ungefähr herauslesen was ich sagen wollte)

    @ Frosch

    Wenn ich so darüber nachdenke, hätte mir eine vorgefertigte Antwort gar nicht helfen können, denn dann hätte ich ja deine Art glücklich sein zu können, sozusagen einfach „nachgelebt“, was am Ende auch irgendwann nur enttäuschend geendet wäre – somit super, dass du uns keine Antwort lieferst.

    Dieses über Jahrzehnte anerzogene, fest verwurzelte Streben nach Erfolg und immer Mehr… Am Ende sehen und merken wir, dass es das doch nicht war und wir weiterhin versuchen, unser Glück in anderen Dingen zu suchen. Aber wer sagt uns denn, dass das bewusste Erleben und Genießen jeden Moments seines Lebens (um glücklich zu sein) nicht auch eine Art (vielleicht versteckte oder unbewusste) Gier oder Streben nach wieder ist? Selbst jetzt versucht man ja bewusster als alle oder viele andere zu sein, um dauerhaft glücklich sein zu können… Ist dieses Streben nicht etwas völlig ähnliches? Manche versuchen sich durch Autos oder Häuser glücklich zu machen, wir sind ein Schritt weiter und wissen, dass das nicht funktionieren wird. Unsere Lösung ist es, jeden Augenblick des Lebens zu genießen… Sind beides nicht ähnliche Wege zum gleichen Ziel? Da haben wir ja wieder das Wort… Ziele erreichen, wirklich ein Teufelskreis

  9. 9
    Chris sagt:

    Da hat sich ein Fehler eingeschlichen:

    „Aber wer sagt uns denn, dass das bewusste Erleben und Genießen jeden Moments seines Lebens (um glücklich zu sein) nicht auch eine Art (vielleicht versteckte oder unbewusste) Gier oder Streben nach MEHR ist?“

    statt wieder sollte da Mehr hin

  10. 10
    pharao sagt:

    hallo froggi,
    schau mal, als ich nach zwei monate pensioniert war, habe ich erfahren dass ich einen tumor in der blase habe.
    nun muss ich immer hoffen, dass es nicht schlimmer wird. ich bemühe mich immer positiv zu bleiben und trotzdem
    glücklich zu sein und zu leben.
    hier noch ein schöner spruch den ich mir aufgeschrieben habe.
    auch wenn alles einmal aufhört. glaube, hoffnung und liebe nicht.
    diese drei werden immer bleiben. doch am höchsten steht die liebe.

    lg pharao

  11. 11
    Frosch Frosch sagt:

    Hi Chris….Zitat:..“selbst jetzt versucht man ja bewusster als alle oder viele andere zu sein, um dauerhaft glücklich sein zu können…“
    Ich finde es wichtig, dass man eben gerade nicht versucht besser oder weiter als alle anderen zu sein, denn dann wäre es, wie du ja schreibst, wieder ein Streben nach Erfolg, andere übertrumpfen und besser sein (wie einst in der Schule am Sporttag). Aber richtig erkannt, das ist eine grosse und viel gelebte Falle, wenn man auf seinem Weg ist. Man denkt,man ist besonders erleuchtet und merkt nicht, wie man seine Schatten verleugnet. Ich glaube, man muss generell alles entschleunigen, keine Erwartungen mehr haben an irgendwen oder irgendwas, am wenigsten an sich selbst.

    Ich habe kein Ziel. Oder vielleicht eines: Ich möchte am Ende sagen können, ich habe wirklich gelebt und kann somit dann mit einem Lächeln von dieser Welt gehen.

  12. 12
    Lumina sagt:

    Lieber Chris!
    Zitat: …“dass du dich hin und wieder dabei erwischst wie du denkst: “diese Momente sind schön, und ich versuche glücklich zu sein, aber irgendwie sehne ich mich dennoch nach etwas anderem?”……..

    Kann ich nicht sagen , aber „versuchen“, glücklich zu sein, birgt schon den Denkfehler in sich. Da kommt schon wieder der Verstand in die Quere und will etwas erreichen.
    Ich habe ja trotzdem Ziele im Leben, halte aber nicht verbissen an ihnen fest und mache von der Erfüllung nicht mein Wohlbefinden abhängig.
    Es ist vielleicht auch eine Frage des Älterwerdens. Früher habe ich auch noch nicht so gedacht.
    Aber Perfektionismus ( ganz allgemein) , der irgendwie in Deinen Worten anklingt, wird immer unerreichbar sein, entweder bekommt man Schuldgefühle, weil man nicht in sein eigenes Muster hineinpasst oder man versucht sich und andere zu täuschen. Beides verhindert das Glücklichsein.
    Liebe Grüße von Lumina

  13. 13
    Frosch Frosch sagt:

    Hallo pharao
    Danke für deine Worte. Das mit deiner Diagnose tut mir Leid. Ich wünsche dir die Kraft, damit umgehen zu können und ich spüre, dass du die Kraft hast. Glaube, Liebe, Hoffnung. Ja, dies sind alles ´Dinge´, die bleiben. Doch Dank diesen drei Dingen, ist es auch möglich wieder ganz heil zu werden. Denn durch Glauben, lassen sich Berge versetzen. Die Hoffnung, die stirbt zuletzt und die Liebe, ja, die Liebe, nimmt dich schützend in den Arm und hält dich fest und heilt dich.
    LG Frosch

  14. 14
    pharao sagt:

    danke lieber frosch für deine tröstende worte.
    hoffe dass ich noch einen schönen lebensabend geniessen kann.
    kennst du dich etwa mit astrologie aus . wenn ja würde ich dir
    gerne meine daten geben.
    lg pharao

  15. 15
    Frosch Frosch sagt:

    Hallo pharao
    Nein, Astrologie nicht mein Fachgebiet. Ist zwar hochinteressant. Ich persönlich würde aber nicht in die Zukunft schauen wollen, denn es würde mich unter Umständen nur beeinflussen in meinem sein. Aber dies ist jedem selbst überlassen. Schau mal unter http://www.gehvoran.com/partner/ Dort findest du bestimmt einen Link, der sich mit Astrologie auskennt. Ich habe einst mal ein astrologisches Gutachten machen lassen für die nächsten 10 Jahre, gelesen habe ich es erst nach Ablauf der 10 Jahre, dies war spannend. 🙂 und verblüffend wie treffsicher.
    Liebe Grüsse
    Frosch

  16. 16
    Leanie sagt:

    Hallo pharao,
    die Blase ist das Sammelbecken der Gefühle.
    Ich wurde mal daran operiert, deswegen weiß ich das noch.
    Eine hilfreiche Frage ist immer, in jeder Lebenssituation: Wozu bringt mich das?
    Statt warum hab ich das, was ja nicht der Wahrheit entspricht, denn du hast ja nix, sondern es zeigt sich dir was.
    Wenn du etwas also z.B. eine „Krankheit“ hättest, wäre sie dein Eigentum und hinge an dir.
    Letztendlich gibt es noch nichtmal eine Krankheit, denn einzelne Symptome oder zeitweise Ungleichgewichte.
    Aus dieser Sicht kann alles, was als Botschaft erkannt wird, leichter gehen.
    Schau vielleicht mal bei Dr. Hamer`s Neuer Medizin.
    Und noch etwas: Laut meinem Dr. gab es bei mir Nierenschrumpfung, Nieren als Paarorgane stehen auch für Partnerschaft.
    Ich machte eine Heilerausbildung und vieles mehr und „therapierte“ dies selbst, bzw. Gott heilte.
    Am Ende der Ausbildungjahre fragte ich meinen Heilerlehrer danach, meine Nieren sind geheilt. Schöne Bestätigung bekam ich vor Monaten noch von einem Arzt, der Ultraschall machte und bat ihn, die Nieren auch zu schallen und da waren beide Nieren vollkommen in Ordnung! Laut dem früheren Dr. wäre das nicht möglich gewesen, da eine N-schrumpfung sich nicht mehr rückentwickle. Doch diesem Glaubenssatz schenkte ich keine Bedeutung.

    Hallo Frosch,
    du schreibst sehr hilfreich und inspirierend.
    Alles Liebe,
    Leanie

  17. 17
    pharao sagt:

    hallo ihr lieben,
    danke für eure ratschläge. gehe nun erstmals ein paar tage camping machen um mich zu erholen.
    habe ab nächste woche leider noch eine augen-op. ist gerade etwas happig im moment in meinen
    leben. es kommen bestimmt bald bessere zeiten, bin optimistisch.
    euch allen alles gute und mögen alle ihr glück finden und frei sein.
    lg und gute zeiten.
    pharao

  18. 18
    Frosch Frosch sagt:

    Hallo pharao. Wünsche dir gutes Campieren. In der Natur sein ist die beste Medizin und die tollen Tipps von Leanie mit eingepackt, so bist du gut versorgt 🙂 Geniess es.
    Ein Buch möchte ich dir noch wärmstens empfehlen: Dahlke / Detlefsen: „Krankheit als Weg“.

    Danke Leanie 🙂
    Liebe Grüsse Frosch

  19. 19
    steven black sagt:

    Mir gefällt der Text auch ..
    Aus meiner Perspektive ist diese Jagd nach dem sogenannten „Glück“, eine Art von Droge, die uns davon abhält die Momente des Jetzt wirklich genießen zu können. Sie ist ein Hindernis, auf dem Weg zur spirituellen und emotionalen Reife, weil wir solange brauchen, um zu erkennen, daß das was wir meistens für „Glück“ halten, durch unsere unbewussten verletzungen geprägt und definiert wird.

    lg,

  20. 20
    Frosch Frosch sagt:

    Danke Steven
    Sehr schön auf den Punkt gebracht.
    LG Frosch

  21. 21
    Peter sagt:

    Inspirierender Text, vielen Dank. Bezüglich des Buches „Krankheit als Weg“… Kann ich nur empfehlen. Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet, Teile meines Lebens erklärt (das Erkennen kann schwer sein) und dazu beigetragen, das ich Frieden und Vergebung finden konnte. Beherzige noch immer diese Aussagen und es zeigt sich immer wieder, wie stimmig dass Ganze ist. Alles Gute, Pharao!

  22. 22
    Michelle sagt:

    Lieber Frosch,

    danke fuer diesen schoenen Text. Er zeigt mir mal wieder, dass andere Menschen von einem Leben traeumen, wie ich es lebe: auf Reisen, frei, ohne eine Rechnung bezahlen zu muessen, offen fuer das, was kommt… Aber auch hier stellt sich die Sinnfrage: ohne Partner, Kinder und alles – ist das das Leben? Bin ich dafuer auf die Erde gekommen?
    Wir finden immer, was wir suchen: suchen wir die Wahrheit finden wir die Wahrheit, suchen wir Freiheit, finden wir Freiheit, suchen wir Glueck, finden wir Glueck. Das Glueck steckt in allem und jedem, das uns gluecklich machen kann. Ob wir Glueck empfinden liegt an uns. Das Ding ist: haben wir Wahrheit, Freiheit und Glueck gefunden ist uns das so kostbar, dass wir es nicht mehr loslassen wollen. Am Ende sehen wir jedoch, auch Wahrheit, Freiheit und Glueck sind noch nicht der Wahrheit letzter Schluss, weil da immer noch die Frage nach unserem Schoepfer/unserer Schoepferin bleibt, der/die ueber allem steht. Ich glaube mittlerweile, wir sind nur wahrhaft dauerhaft gluecklich und zufrieden, wenn wir Im Einklang mit unserem Schoepfer/unserer Schoepferin (oder dem Schoepfer/der Schoepferin in uns) und das ist ganz schoen schwer.
    Interessant auch die Frage mit den Zielen. Nur wenn wir Ziele haben, koennen wir sie auch erreichen. Haben wir keine oder sind sie zu hoch gesteckt, dann erreichen wir sie nicht… Das Leben ist und bleibt einfach eine Kunst.

    liebe Gruesse

    Michelle

  23. 23
    Frosch Frosch sagt:

    @ Michelle: Danke für deine Worte.
    …..“ist das das Leben? Bin ich dafuer auf die Erde gekommen?….“

    Eine gut gestellte Frage. Du lebst also genau das, was sich viele wünschen, bist weitgehends vom Materiellen befreit, stellst dir aber dennoch diese Sinnfrage.
    Ja, wofür sind wir denn auf diese Erde gekommen? Dies frage ich mich oft. Was ist meine Aufgabe? Was meine Berufung? Wenn ich um mich schaue, was abgeht auf der Welt, all die Kriege, so frage ich mich, kann ich mit gutem Gewissen einfach ´nur‘ SEIN, auf der Wiese liegen und den Wolken zuschaun? Oder aber ist es meine Pflicht sogar, zu helfen, Licht zu sein und anderen beizustehn? Gerade wenn man keine Kinder hat, keine Familie und wirklich frei ist, ist nicht genau dies dann die Aufforderung, für andere einzustehen, welche diese Freiheit nicht haben? Stimme zu sein, für jene, die nicht sprechen können?
    Sonnige Grüsse Frosch

  24. 24
  25. 25
    Frosch Frosch sagt:

    Liebe Gabi
    Danke für den wertvollen Film-Link! Der öffnet die Augen.
    Kennst du den Film „Awake – Reiseführer ins Erwachen?“ Wird dir auch gefallen.
    Sonnengruss Frosch

  26. 26
    Gabi sagt:

    Lieber Frosch
    gerne geschehen, ja hab ihn gesehen

  27. 27
    Lumina sagt:

    Da habe ich soeben im Blog „die Welt ist im Wandel“ einen sehr guten Artikel gefunden, welcher haargenau zum Thema passt. Hier ein Ausschnitt:

    ….“Das Bewusstsein steigt derzeit auf einen Level an, wo diese Dinge so bewusst werden, dass ihre Hässlichkeit ins Licht kommt und Menschen so nicht mehr weitermachen können und wollen. Was ich persönlich für die einzigste Lösung, den richtigen Weg halte. Menschen müssen selber sehen, dass es so nicht geht. Es kann nicht eine Partei oder Regierung (alles nur Systeme, die den Menschen die Verantwortung für sich selbst abnehmen) sagen, jetzt gehts in diese Richtung und dann wird alles gut.

    Menschen müssen selber erfahren, und sehen. Müssen ihren eigenen Weg gehen, auch wenn dieser erst mal falsch ist. Fehler bedeuten, da hat noch was gefehlt. Wir müssen überhaupt erst mal losgehen. Viele leben immer noch ein vorgegebenes Leben, leben in Programmierungen und Konditionierungen, tun immer dasselbe, aus Angst vor dem Neuen. Aber nur das Neue hält uns in unserer Kraft, wir sind hier um uns zu entwickeln, buchstäblich gesehen, uns heraus zu entwickeln, wir sind verwickelt in falsche Welten, in falsche Vorstellungen, in Illusionen. Wir sehen die Welt falsch, treffen deshalb falsche Entscheidungen und sind unglücklich weil wir unnatürlich leben.

    Diese Gabe hat nur der Mensch. Tiere, zumindest jene, die noch in der Natur leben sieht man nicht unzufrieden oder unglücklich. Haustiere, die mit dem Menschen leben hingegen schon. Das ist meine eigene Erfahrung. Wir hatten einen Wolfshund, der wenn er mal einen Tag nicht spazieren gehen konnte, immerzu vor sich hin motzte und sehr vorwurfsvoll schauen konnte. Da haben wir viel gelernt, Tiere gehören in die Natur und nicht in menschliche Gefangenschaft.

    Und dann gibt es da noch die andere Strömung. Jene, die wollen, jene, die sich freuen. Denen es leichter wird, die spüren, dass die maroden Ruinen einstürzen und Licht ins jahrhunderte alte Gemäuer strömt und die alten Strukturen auflöst.

    Jene, die schon lange merken, dass sie eine Bürde tragen, dass ihnen schwer ums Herz ist, dass sie sich zwar verändern wollen, da aber noch Begrenzungen sind. Für diese Menschen fällt das Loslassen nicht schwer. Sie beobachten jetzt an sich eine Leichtigkeit, und sie schwingen mit den neuen Energien.

    Auch lässt sich für sie im Außen viel Positives beobachten. Der Himmel hat sich verändert, die Farben sind intensiver und die Sonne strahlt heller. Erwünschte Veränderungen sind leichter möglich und Lösungen fallen einem zu. Die Kommunikation mit allem um uns herum wird leichter. Man versteht die Natur besser, kann Handlungen besser koordinieren, da die innere Stimme wahrgenommen wird. Man kommt ins Vertrauen und der Gedankenstrom lässt deutlich nach. Man begreift sich immer mehr als Teil des Ganzen und auch als Teil aller anderen Menschen…..“
    http://www.die-welt-ist-im-wandel.de/

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