Staatliche Repression und fehlende Selbstliebe

20 Jul 2014 Von Kommentare: 18 Wirtschaft & Politik, Zeitgeschehen

Überwachungskamera in der Öffentlichkeit

Als erstes europäisches Land hat Spanien den IWF-Vorschlag einer Sparbuch-Steuer umgesetzt. Auf alle Spareinlagen wird rückwirkend zum 1.1.2014 eine Zwangsabgabe von 0,03 Prozent erhoben, um die Staatsschulden etwas besser in den Griff zu bekommen. Was für die Sparer in Spanien sehr ärgerlich und in Europa vielleicht erst der Anfang einer Welle der Repression ist verdeutlicht uns wie grotesk das System ist, dessen Teil wir alle sind. Einerseits werden Sparer bestraft, andererseits werden sie indirekt aufgefordert, ihr Geld auszugeben. Dies ist gut so, denn festgehaltenes Geld ist stockende Energie. Zudem wird uns wiedermal bewusst, dass es keine Sicherheit im Außen gibt und unser Kummer auf fehlender Selbstliebe basiert.

Ob Finanzen, Versicherungen oder der Job, alles kann von Instanzen über Nacht zum Einsturz gebracht werden und man steht dann mit mehr oder weniger leeren Händen da. Alles, was man sich im Laufe seines Lebens mühsam im Außen aufgebaut hat, ob Sparguthaben, Lebensversicherungen, das Eigenheim oder auch der nun wegrationalisierte Job, ist plötzlich eine vergangene Illusion. Die Geschichte zeigt uns viele Beispiele auf, in denen Vermögen an Wert einbüßen mussten: Lebensversicherungen geben nach der Finanzkrise von 2009 kaum mehr was ab; nach dem zweiten Weltkrieg wurden Immobilien teilweise drastisch besteuert; Gold wurde in den USA in den dreißiger Jahren verboten; Zwangsabgabe in Zypern 2013. Jetzt ist Spanien an der Reihe, seien wir gespannt wie und wo es weitergeht.

Geld = Energie

Andererseits stellt sich die Frage, auf was die Menschen mit ihrem gesparten Geld eigentlich warten? Sie arbeiten ihr Leben lang hart, sparen bis an ihr Lebensende, schmieden Pläne, die sie nie umsetzen und warten auf die Rente. Sparen behindert jedoch den Geldfluss und damit die eigene Energie. Denn Geld ist Energie. Wenn Geld gehortet und nicht weitergegeben wird, kann ein Geben und Nehmen zwischen den Menschen, auch genannt „Handel“, nicht mehr stattfinden. Wenn niemand mehr Geld ausgeben würde, bräche das System zusammen. Energetisch betrachtet führt Geld, also Energie, welche festgehalten wird, zu einem Energiestau. Wenn die eigene Lebensenergie nicht fließen kann, wird man unzufrieden und krank.

Geld ist Energie. Man bringt sich in die Gesellschaft ein mit seinen Fähigkeiten und bekommt etwas dafür zurück, um es anderweitig wieder auszugeben. Es ist neutral. Die Frage ist, welche Bedeutung wir dieser Art von Energie geben oder nicht geben. Macht Geld glücklich? Wer die Frage mit Ja beantwortet, sucht sein Glück nur im Außen. Dieses Bestreben führt in eine Sackgasse und macht noch unglücklicher. Mit äußerlichen Vergnügungen lenkt man vom eigenen Un-Glück ab, es ist wie eine Schmerztherapie, die nur die Symptome bekämpft, nicht aber die Ursachen. Der Mensch ist so gestrickt, dass er immer auf der Suche nach dem Glück ist und es nie finden wird. Und das System, in dem wir leben, hat das erkannt und impft uns seit Menschengedenken ein, dass wir unser Glück nur mit äußerem Reichtum erreichen können. Nun haben wir äußeren Reichtum, doch er wird uns jäh genommen. Offen wie in Spanien und Zypern oder subtil wie durch hohe Inflationsraten oder immer weniger werdende Zinsen unserer Sparguthaben bei uns.

Keine Sicherheit

Das dickste Sparkonto nützt nichts, wenn man krank ist und das schönste Haus mit dem größten Garten nützt nichts wenn man dort in einer unglücklichen Beziehung lebt. Die besten Versicherungen bringen Geld im Unglücksfall, aber sie schützen nicht davor. Sicherheit ist ein Begriff unserer Gedanken, der uns ständig eingetrichtert wird, von Versicherungen, der Werbeindustrie, Zeitungen (wenn es um Terroranschläge und Kriege geht), den Eltern und Lehrern. Sicherheit vermittelt in Wirklichkeit ein Gefühl von Angst, weil es verdeutlicht, dass wir nicht sicher sind solange wir nichts dagegen unternehmen (im Außen). Öffentliche Kameras sollen uns ein Gefühl von Sicherheit geben, genauso wie der unterschriebene Versicherungsvertrag. Sind wir dann wirklich sicher, dass uns nichts passiert? Oder sind wir auf der sicheren Seite wenn wir ein Leben lang arbeiten, Geld sparen und es auf der Bank liegen lassen, bis wir sterben? Wir können das Geld nicht mit ins Grab nehmen, d.h. können schon, aber davon haben wir nicht viel.

Die Zeit ist reif

Jetzt ist die Zeit gekommen, dass der Mensch aufwacht und das Spiel durchschaut. Glück ist im Außen nicht erreichbar. Glück ist auch nicht das erstrebenswerte Ziel der Menschen, denn es gibt kein Ziel. Es ist unsere fehlende Selbstliebe, die unser Ego immer wieder antreibt, Erfolg und Bestätigung im Außen zu suchen und durch viel Geld zu kompensieren. Wir sind auf dieser Welt um uns selbst zu heilen. Heilung kann nur in uns selbst geschehen und Heilung setzt den Prozess des Selbsterkennens und der Selbsterkenntnis in Bewegung. Doch es ist kein Ziel, auf das man hinstreben soll, sondern alles ist gut, so wie es ist. Wenn man alle Gefühle und Emotionen, die man im Alltag verspürt, anschaut und akzeptiert, sich selbst anschaut und akzeptiert, kann Heilung stattfinden und Selbstliebe wiederkehren. Dazu brauchen wir weder Geld noch irgendeine Sicherheit.

Bild: Christian Schnettelker manoftaste.de Flickr creative commons 2.0Monitoring / Überwachung

18 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumina sagt:

    Ein sehr guter Artikel, lieber Alex!
    Es gibt wirklich keine Sicherheit im Leben , und schon gar nicht durch „Gespartes“ oder durch angehäufte materielle Dinge. Wie schnell können dramatische Dinge im äußeren Leben geschehen und alles ist weg. Wenn man nur an all die Flüchtlinge überall in der Welt denkt!

    Meiner Ansicht nach besteht das Geheimnis des Glücks darin, mit dem zufrieden zu sein, was man schon hat und es mit allen Sinnen zu genießen. Viele Menschen schätzen gar nicht mehr, was sie haben und wollen immer mehr bekommen, Geld, Zuneigung, Liebe, Erfolg, Macht, Sicherheit etc. . Und wenn sie dann mal eines ihrer Ziele erreicht haben, können sie es nicht genießen, weil sie sich sofort bemühen, mehr,- mehr zu erreichen. Ein regelrechter Teufelskreis.

    Es gibt so viel Freude im eigenen Leben und man kann es trainieren, sie zu entdecken, indem man einfach an all das Schöne, was man schon hat, denkt und es wertschätzt.

    Zitat: „…Glück ist auch nicht das erstrebenswerte Ziel der Menschen, denn es gibt kein Ziel.“…

    Ich meine, dass es ganz wesentlich ist, zu erlernen, glücklich zu sein, denn dieser Zustand ist eng mit der Selbstliebe verknüpft. Für einen glücklichen Menschen ist das Leben „trotz allem“ schön.

    „..Glück ist im Außen nicht erreichbar“ …. ja das ist wahr, und doch ist es m.E. möglich, auch das Außen als ein Sprungbrett für ein erfülltes Leben zu nehmen, indem man versucht, die Schönheit, die göttliche Essenz in allem zu entdecken.

    Liebe Grüße von Lumina

  2. 2
    Lara Croft sagt:

    Hallo zusammen
    Der Artikel spricht m.E. zwei Themen an. Lumina ging schön auf die eine Thematik ein, ich möchte gern auf die andere eingehen. Auf die materielle Thematik. Das Anhäufen von Geld und dann dafür bestraft zu werden, indem es wieder abgezogen wird um dann die Finanzlöcher zu stopfen. Kann’s das sein? Man wird einerseits ja gezwungen sich ein wenig fürs Alter auf die Seite zu legen, da man sich nicht sicher sein kann, dass man noch Altersvorsorge kriegt und andererseits, wenn man dies macht, um sozusagen den Staat im Alter zu entlasten, wird man auch bestraft indem es nun halt schon in jüngeren Jahren geholt wird. Auf Deutsch: man kann nur verlieren. Also wird man gezwungen zu einem Lebenskünslter zu werden.
    Da wird mir ganz schwindelig und ich muss zugeben, ich weiss gar nicht so genau, wie ich handeln soll.
    Gruss Lara

  3. 3
    Alex Miller / 2012Spirit Alex Miller / 2012Spirit sagt:

    @ Lara,
    stimmt! Man kann eigentlich nur verlieren. Es haben diejenigen Probleme, die sich Gedanken machen müssen, was mit ihrem Ersparten geschieht, und es haben diejenigen Probleme, die kein Geld haben – auch im Hinblick auf Altersvorsorge. So oder so, ich glaube das gehört zum Zeitenwandel dazu! Der Mensch jetzt wird dazu gezwungen, alles Materielle loszulassen und sich auf sein inneres Wesen zu besinnen. Der Mensch kann erst dann umzudenken, wenn etwas völlig Unerwartetes passiert, erst dann werden die Augen geöffnet.

  4. 4
    Alex Miller / 2012Spirit Alex Miller / 2012Spirit sagt:

    Ich glaube aber auch, wenn wir diesen Nullpunkt überwunden haben, jeder ein angenehmes Leben haben wird, ein Dach über dem Kopf und genug zu Essen.

  5. 5
    Lara Croft sagt:

    Lieber Alex…. bin zwar völlig unchristlich, aber da kommt mir doch spontan ein Bibelspruch in den Sinn aufgrund Deiner letzten Zeile:…..“ein Dach über dem Kopf und genug zu Essen…“

    „Sammelt euch nicht Schätze auf Erden, wo Motte und Rost sie zerfressen, wo Diebe einbrechen und stehlen.
    Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost sie zerfressen, wo keine Diebe einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. „(Matthäus 19 ff.)
    und weiter:
    „Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen werdet, noch um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?
    Schaut auf die Vögel des Himmels: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen – euer himmlischer Vater ernährt sie. „(Matthäus 26 ff.)
    LG Lara

  6. 6
    Alex Miller / 2012Spirit Alex Miller / 2012Spirit sagt:

    Liebe Lumina,
    mal etwas „provokant“ gefragt: Kann der Mensch eigentlich glücklich sein? Das Spiel hier ist doch so gestrickt, dass es ständig Auf´s und Ab´s gibt. Ärger, Kummer, Misserfolg, Erfolg, Tod von Angehörigen, Krankheiten, Glücksgefühle, Geburt, was auch immer, für jeden andere Dinge. Es wechselt sich ständig ab, so wie Tag und Nacht, Flut und Ebbe, weiss und schwarz. Natürlich läuft das alles nur im Außen ab. Ist der Dalai Lama glücklich? Ein Mensch, der täglich Stunden mit Meditation verbringt? Er hat gewiss auch sehr viele Probleme, die er der Welt in gewisser Weise abnimmt.

    Herzliche Grüße
    Alex

  7. 7
    Lara Croft sagt:

    @ Alex und @ Lumina „……..Kann der Mensch eigentlich glücklich sein?…“
    Früher dachte ich immer, irgendwann pack ich es immer glücklich zu sein, egal was mir widerfährt. Doch wenn ich ständig ‚glücklich‘ bin, bin ich dann nicht irgendwie monoton und leblos, gar ohne Gefühl? Bedingt nicht genau ein Tief, dass ich mich danach wieder an einem Hoch erfreuen kann? Ohne Schmerz wüsste ich nichts von Heilsein. Und man kann Gift darauf nehmen, wenn eine längere Hochphase anhält und man denkt, man hat es nun endlich gepackt, dann folgt der Tiefschlag. War z.B. bei der WM auch gut zu sehen….gewisse Mannschaften, welche früher permanent top waren, wurden wortwörtlich rausgekickt und kamen z.T. nicht mal ins 8-el-Finale. Vielleicht brauchen wir den Rhythmus, der das Leben vorgibt um genau zu erfahren, was eben Leben ist.
    Weiss es nicht! Ich geh mir nun ein Eis kaufen…. bissel Energie unter die Leut bringen… :-)…und meine Nerven beruhigen.
    Lara

  8. 8
    Lumina sagt:

    Zitat Alex :…“mal etwas “provokant” gefragt: Kann der Mensch eigentlich glücklich sein?“

    Da müsste man erst einmal definieren, was „Glück“ eigentlich für einen bedeutet.
    Wahrscheinlich für jeden etwas anderes.
    Je älter ich werde, desto mehr machen mich die kleinen Dinge des Lebens glücklich. Das Aufwachen morgens, in dem Bewusstsein, dass es in meiner Macht liegt, aus dem neuen Tag das zu machen, was ich möchte und mich an den einzelnen Augenblicken und Handlungen erfreue.

    Kreativ etwas schaffen, bewusst Schönheit sehen……

    Glück ist in meinen Augen nicht etwas, was über einen kommt, sondern man muss es sich selbst erschaffen mit der Kraft seiner Gedanken. Im Grunde gibt es so viel Freude im Leben.

    Damit will ich nicht sagen, dass es in meinem Leben keinerlei Tiefpunkte gab und vielleicht auch noch geben wird, aber die oben genannte Art Glück bleibt auch in schwierigen Zeiten bestehen und ich kann immer wieder darauf zurückgreifen. Und je mehr ich innere Freude empfinde, desto glücklicher werde ich und vielleicht sind deshalb die ganz großen Dramen in meinem Leben auch nicht mehr notwendig. (Hoffentlich, 🙂 haha ….)

    Da habe ich bei Osho einen wundervollen Absatz gelesen:

    „…. Glücklich zu sein ist ein großes Talent. Man muss hochintelligent und sehr bewusst sein; man muss fast ein Genie sein, um glücklich zu sein. Unglücklich zu sein ist nichts dagegen. Auch dumme Menschen sind unglücklich, das ist nichts. Und Unglücklich sein ist so einfach, weil der Verstand, das Verstricktsein in den Alltagskram, davon zehrt, dass man unglücklich ist.
    Wenn du für längere Zeit einfach glücklich bist, beginnt der Verstand zu verschwinden, weil es keinerlei Verbindung zwischen Glück und Verstand gibt. Glück ist etwas, das vom Jenseits kommt. „….. Osho

    Liebe Grüße von Lumina

  9. 9
    Lara Croft sagt:

    @ Lumina: Zitat: Da habe ich bei Osho einen wundervollen Absatz gelesen:
    “…. Glücklich zu sein ist ein großes Talent. Man muss hochintelligent und sehr bewusst sein; man muss fast ein Genie sein, um glücklich zu sein. Unglücklich zu sein ist nichts dagegen. Auch dumme Menschen sind unglücklich, das ist nichts……“

    Dann muss ich wohl noch etwas an meiner Intelligenz arbeiten ;-). Aber der OSHO verwundert mich ein bissel, für ein Erleuchteter oder Guru wertet der ganz schön….er spricht von intelligenten und dummen Menschen…dachte immer, wir seien alle eins….
    Nicht einfach.
    LG Lara

  10. 10
    Lumina sagt:

    @ Lara Croft
    Osho war immer ein großer Provokateur, zeit seines Lebens. Als Erleuchteter wird man nicht plötzlich ein neuer Mensch, man verliert nur seine Anhaftungen, seine Fesseln und entdeckt die Wirklichkeit hinter allem Schein. Seine Provokationen hatten immer den Sinn, seine Schüler aufzurütteln.
    http://www.gehvoran.com/2012/06/osho-ein-grosser-spiritueller-meister/

    Und „wir sind alle eins“ bedeutet meiner Ansicht nach nur, dass wir alle aus einer Quelle stammen. Unsere Entwicklungsstufen sind sehr verschieden.
    Liebe Grüße von Lumina

  11. 11
    thomram sagt:

    Hallo,
    nur auf die Schnelle, aber das ist wichtig.
    Geld = Energie, heisst es im Artikel.
    Das richtig dann, wenn du arbeitest oder einen Sachwert gibst und dafür Geld erhältst. Dieses Geld ist durch deine Arbeit oder durch deinen Sachwert gedeckt.
    Das sich im Umlauf befindliche Geld ist aber zu 99% Luft, ist mit Nichten und Neffen gedeckt.
    Deine Bank kriegt von der Nationalbank 1 Milliarde.
    Deine Bank ist berechtigt, 99 Milliarden in Form von Darlehen auszugeben. 99x mehr. Luft. Nix als Luft.
    Du aber zahlst die von der Bank geforderten Zinsen mit echtem Geld, denn dein Geld ist durch deine Arbeit gedeckt.
    Die Bank gibt Luft, du gibst Geld = Energie.
    Die Geschichte geht noch weiter, aber das Ding mit
    Geld = Energie
    einfach so hingestellt, muss UNBEDINGT korrigiert werden. Es ist eine komplette Falschinformation (hier in bester Absicht, das ist keine Frage!)
    Sorry, aber ich muss wirklich weg…

  12. 12
    Alex Miller / 2012Spirit Alex Miller / 2012Spirit sagt:

    @ thomram,
    richtig, Banken verleihen Geld was sie nicht haben. Und das sich im Umlauf befindliche Geld ist vermutlich zu 99% aus dem Nichts entstanden. Diese 99% sind natürlich nicht gedeckt (also keine Sachwerte dahinter). Aber Energie ist auch dieses Geld meines Erachtens schon, da das Geld durch die Kredite auf der anderen Seite als Guthaben erscheint, es wird wieder investiert (wenn auch am allerwenigsten als Bargeld, denn als Zahlen im Computer). Wer am anderen Ende davon nun profitiert, und ich nehme an, das ist deine Kernaussage, steht auf einem anderen Blatt Papier.

    Aber, auch wir sind Teil dieser 99% und füttern mit unseren Gedanken und Taten diese mit Energie. Solange es Profitsucht und Ausbeutung auf dem Planeten gibt, sind wir alle ein Teil davon und brauchen weder schimpfen noch hadern mit dem System. Das System kann nur geheilt werden, indem jeder bei sich selbst anfängt, und sich selbst endlich anfängt zu heilen.

    Herzliche Grüße
    Alex

  13. 13
    Reinhold sagt:

    Zum Thema Glück:
    Wenn man etwas erwirbt oder kauft, das man begehrt, in der Meinung, wenn man es hat, ist man glücklich,
    so ist es nicht der Kauf oder die Erwerbung jenes oder dieses, sondern der Zustand des nichts wollens nach der Erwerbung jenes oder dieses. Nichts mehr wollen, begehren oder brauchen macht uns glücklich, nicht der Konsum an sich.

  14. 14

    Sehr gute artikel,was zum glück u. unglück,es gibt studien,man nennt sie vierzigerstudien und zwar aus folgendem grund;sie wurden im letzten weltkrieg gemacht von verschiedenen diktatoren wie musolini,hitler unsw.die versuche mit zwei probandengruppen von ca. hundert menschen denn einen wurde ein glas klares reines wasser mit der suggestion das wasser entralte tötliche vieren u. bakterien bereit gestellt und der anderen gruppe wurde das wasser mit den besagten keimen versetzt und gesagt es sei klares wasser,der klu an der studie;bei der ersten gruppe mit reinem wasser sind mehr als 70% gestorben,bei der zweiten gruppe mit kontaminiertem wasser wurde keiner krank u. nimand ist zu tode gekommen.die formen der angst die wir kennen;versagens,verlust,existenzangst sind anerzogen und sich selbst lieben bedeutet für mich,das ich mich zuerst einmal bedinungslos annehme also ja zu mir sage u. fühle, nur was ich wirklich liebe bin ich auch bereit anzuschauen,egal wie ich mich sehe.namaste

  15. 15

    Es geht um polarität,wenn ich einen pendel nehme u. auf der rechten seite glück auf der linken seite unglück platziere dann denn pendel in bewegung setze ist er gezwungen das eine oder andere als antrieb zubenutzen,das ist das was man von einem extrem ins andere nennt,die gesuchte position wäre dort wo das pendel aufgehengt ist,beim rad ist das die nabe,die still steht und um sie bewegt sich alles,es ist wie uns gelehrt wurde mit den 3 zeiten,vergangenheit,gegenwart,zukunft,aus eigener erfahrung gegenwart ist keine zeit,also die nabe des rades,unsere wahrnehmung.

  16. 16
    Alex Miller / 2012Spirit Alex Miller / 2012Spirit sagt:

    @ Daniel
    dieses Experiment aus dem zweiten Weltkrieg, so grausam es auch ist, ist ja unglaublich! Placebo-Effekt! Unsere Überzeugungen und unser innerer Kern lässt uns gesund oder krank sein.

  17. 17

    Es geht noch viel weiter,es gbt keine dumheit, keine intelligenz etc.was ist bei allen menschen gleich? Es ist die suche nach dem heilsein,der eine sucht hier, der andere dort;sprich drogen, sex ,matrielles etc.der kniff ist, es gibt sogar nichtmal eine suche,alles nur konditionierte verstandskonzepte,die wesen dieser erde begreifen jetzt, es ist das geschehen lassen,ich habe auch noch nie gebört das man eine rose mit parfüm düngt,somit wären wir wieder bei dieser polaren welt und die hat nunmal ihre schatten,also dort wo die suche aufhört dort ist die einfachheit des ICH BIN

  18. 18

    Zu osho kommt mir folgendes in denn sinn;wenn ich mir was wünsche und ich bekomme es,dan nenne ich es glück,wenn ich mir was wünsche und ich bekomme es nicht,dann nenne ich es pech,wenn ich im laden erwischt werde beim diebstahl dann nenne ich es schicksal.,die pufferung unserer unserer wahrnehmung ist mit unserem nervensystem verbunden,also ist es selbstschutz die dinge so zusehen wie ich sie ertrage und nicht wie sie sind,es ist die vielfalt,alles ist im überfluss so das negative u. das positive,diese beiden haben mit gut u. böse nichts zutun,der menschliche geist ist ein sehr machtvolles instrument,übrigens macht kann auch positiv sein.namaste

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