Nach der globalen Friedensmeditation

09 Aug 2014 Von Kommentare: 7 Meditation, Ratgeber

Akte Figuren Buddha

Am 8.8.2014 um 18h fand nach einem Aufruf von Deepak Chopra die globale und wahrscheinlich größte Friedensmeditation jemals statt. Was ist seitdem geschehen? Die US Luftwaffe fliegt Luftangriffe gegen die IS-Miliz im Nordirak. Die israelische Armee setzt seit der Nacht zum Samstag ihre Angriffe auf den Gaza-Streifen fort. Und auch in Donezk geht die Schlacht um die Ostukraine unvermindert weiter. Nun könnte man sagen, die Friedensmeditation hätte nichts gebracht. Doch sollte man bedenken, dass die globale Energie der Liebe, die durch die gemeinsame Meditation rund um den Erdball entstanden ist, dorthin gelangt, wo sie am Dringensten gebraucht wird. Wie beim Reiki sucht sich die universelle Lebensenergie den Weg zur schwachsten Stelle selbst. Wie, wo und wann das sein wird, vermag man nicht sagen zu können. Sicher ist, dass keine Meditation umsonst ist.

Quantenfeld

Jeder hat sein eigenes Erleben und Empfinden der gemeinsamen Aktion. Und die persönlichen Geschichten, die als Kommentare zum Aufruf bisher gepostet wurden, berühren, sind herzerwärmend und großartig. Ich selbst war im Zug gesessen, auf dem Nachhauseweg von der Arbeit. Und kaum eine Menschenseele verirrte sich in meinen Waggon. Nur das Rattern des Zuges, die Natur am Fenster vorbeirauschend und ich. Meditieren kann man überall und ohne großen Aufwand. Mutmaßlich waren mehrere tausend Menschen global daran beteiligt und haben ein Quantenfeld erschaffen, das seine Wirkung demnächst entfalten wird. Ich bin mir sicher, dass wir in den kommenden Tagen positive Meldungen erhalten werden.

Man darf auch nicht vergessen, dass die ganzen Kriege, Hunger, Armut und Hass um uns herum ein Ausdruck von uns Menschen selbst sind. Das, was wir in uns tragen, an Abneigungen, Hass, Wut oder negativen Empfindungen uns selbst und anderen Menschen oder Situationen gegenüber, spiegelt sich in der Welt wieder. Und wie das aussieht, bekommen wir über die modernen Kommunikationswege täglich geliefert.

Tu das für andere, was andere selbst nicht tun können

Wir in Mitteleuropa haben das Glück, dass wir mehr oder weniger unsere Meinung frei sagen können, nicht frieren müssen, genug zu Essen und ein Dach über dem Kopf haben. Dafür sollten wir immer dankbar sein. Aber es verpflichtet uns auch, denjenigen davon etwas abzugeben, die das nicht haben. Das kann für jeden anders aussehen. Die einen spenden, andere engagieren sich vor Ort, und wieder andere meditieren für Frieden. Schon alleine die Absicht in uns selbst etwas für den Frieden zu tun, ist für andere überlebenswichtig, da die Energie der Aufmerksamkeit folgt. Tu das für andere, was andere selbst nicht tun können. Vergessen wir aber nicht, dass wir erst uns selbst heilen müssen, bevor sich die Welt heilen kann.

Beitragsbild: Silvia Cristini

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7 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Frosch Frosch sagt:

    Wunderschön geschrieben, Alex 🙂
    Wir dürfen nicht vergessen, was wir über Jahrtausende erschaffen haben, heilt nicht von heute auf morgen. Es ist wie mit einer Krankheit, was wir jahrelang produziert haben in uns, geht nicht von heut auf morgen weg. Doch mit der Absicht etwas zu tun, ist der erste Grundstein gelegt zur Heilung in uns und in der Welt. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle gemeinsam ein Zeichen gesetzt haben und sich diese Energie nach und nach entfalten wird. Wir haben ein Impuls gesetzt, der nun dafür sorgt, dass langsam wieder Harmonie eintreten kann. Alles ist auf natürliche Harmonie ausgelegt in der Natur. Wenn ‚Mensch‘ diese Harmonie und natürliche Ordnung stört, verschaftt sich die Natur über kurz oder lang mittels ihren eigenen und wohlbekannten Mitteln diese Harmonie wieder.

  2. 2
    Lumina sagt:

    Lieber Alex, Ja wirklich, wunderschön geschrieben, das finde ich ebenso wie Frosch.

    Bei den Meditationserfahrungen, die hier zu lesen waren, spürt man die Wahrheit des Ausspruchs von William Blake: : „Energie ist Freude“ . Und je mehr (Herzens)-Energie jemand in etwas Größeres , was über das alltägliche Denken hinausgeht,. hineingegeben hat, desto größer ist auch seine Freude. Und Freude strahlt hinaus in die Welt- ein freudvoller Mensch ist immer friedlich.

    Dein letzter Satz : „..Vergessen wir aber nicht, dass wir erst uns selbst heilen müssen, bevor sich die Welt heilen kann…“ gefällt mir besonders gut. So sehe ich es auch.

    Liebe Grüße von Lumina

  3. 3

    Ich hatte Zusammen mit meinen 3.Kindern auf dem Spielplatz unsere Kerze angezündet & Decken ausgerollt. Es war eine Sinnvolle und zugleich erfüllende Aktion. wir fühlten uns mit der ganzen Welt verbunden… Diese Erfahung gibt uns Hoffnung, das wir etwas ändern können mit unseren Gedanken und Gefühle. Meine Kinder (4.J,7.J & 10.J) haben das sehr gut aufgenohmen, auch wenn es nocht Zeit braucht = es wird besser und besser und besser unsere Kinder sind die Zukunft, dort lege ich mein Samenkorn das ist das WAS ich als Mutter tun kann…. Die Kinder haben sich aus tiefsten <3 Herzen gewünscht, das ALLE Menschen eine so Heile & Friedliche Welt erleben dürfen wie wir….

  4. 4
    Karin sagt:

    Ein tiefes Gefühl der Verbundenheit. Gleichzeig die Kraft der neuen Zeit, dass wir nur gemeinsam etwas bewegen können. ich war sehr dankbar, das spüren zu dürfen.

  5. 5

    Auch mir ist es ein Herzensanliegen den Frieden iin Liebe zu manifestieren. Tuen wir es gemeinsam, so werden wir zu göttliche Gewinner.

    Vielen Dank für die lichtvollen Worte, Alex

  6. 6
    Reiki sagt:

    Super.
    Danke.
    Ich glaube, diese Nachbesprechung ist sehr wichtig.

  7. 7
    Leanie sagt:

    Alex, deinem Artikel stimme ich vollumfäglich zu.
    Wunderbar.

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