Die Warnungen der Inuit über die Erdachsenverschiebung

08 Sep 2014 Von Kommentare: 16 Altes Wissen, Naturvölker

Indigener Inuit

Indigene Naturvölker haben eine viel intensivere Wahrnehmung und Beziehung zur Natur als wir „Zivilisierten“, die wir in unseren leblosen Beton- und Stahlbauten hausen, abgeschottet von jeglichem wirklichen Leben. Jenes wirkliche Leben da draußen hat nichts mit dem künstlichen und egozentrischen Leben in unseren Großraumbüros, der Großstädte oder in unserem sozialen Umfeld zu tun. Jahrtausendelang dorthin zu gehen, wo Fang- und Jagdbeute für das Überleben der einzelnen Sippen in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, prägten den Bezug der Inuit zur Natur, zu den Tieren, zum Himmel, zu den Sternen und zur Sonne. In Schnee und Eis überlebten die in Nordkanada und Grönland lebenden Inuit, die von ihren südlichen Nachbarn, den Indianern, Eskimos, genannt wurden jedes Wetter.

Jedes Jahr geht in Grönland die Sonne nach der Polarnacht erst am 13. Januar auf. Sie zeigte sich im Jahr 2011 über der grönländischen Stadt Ilulissat aber bereits am 11. Januar. Zudem berichten die Inuit von Wetterkapriolen, wie höhere Temperaturen im Vergleich zu den Jahrzehnten zuvor und Regen im polaren Winter, statt Schnee und Eis. In einer Botschaft vom Frühjahr 2011 warnen die Inuit vor den Folgen einer Erdachsenverschiebung, die sie mutmaßlich als Auslöser für das ungewöhnliche Wetter sehen:

Die Warnungen der Inuit
(Ludy Pudluk, Elijah Nowdlak, Herve Paniaq von den Inuit an der Ostküste Grönlands)

Die Sonne ist falsch. Die Sterne sind falsch. Die Erdachse hat sich verändert. Um Seehunde zu jagen benötigen wir Tageslicht. Wir hatten nur eine Stunde Tageslicht (im polaren Winter, Anm. der Red.). Heute hatten wir zwei Stunden Tageslicht (am 21.Dezember, Tag des Sonnentiefstandes).

Diese Veränderung ist deutlich feststellbar, denn das Tageslicht ist viel höher am Horizont als sonst. Ich merke diese Veränderungen durch Beobachten der Atmosphäre. Ich habe schon immer hier gelebt und mein ganzes Leben lang die Sonne beobachtet. Der Verlauf der Sonne hat sich nicht verändert, dafür aber der Punkt, an dem sie aufgeht. Vielleicht ist die Erdachse gekippt. Wir möchten über die Sonne und die Umwelt sprechen, aber wir wissen nicht, was wirklich passiert ist. Die Sonne ging sonst sehr nah „neben“ der höchsten Spitze des Berges auf. Neuerdings geht sie „hinter“ der höchsten Spitze des Berges auf. Da die Sonne jetzt höher strahlt, bekommen wir jetzt mehr Hitze ab. Dies verändert das Klima.

Ich habe gelernt, mich anhand der Sterne zu orientieren. Aber sie sehen von hier jetzt anders aus. Wir haben festgestellt, dass sich die Positionen der Sterne verändert haben. In unserer Welt verändert sich derzeit alles: unser Land, der Himmel und die Umwelt. Die Eisschollen verhalten sich anders, was mit der veränderten Windrichtung zu tun hat. Der Wind kam normalerweise aus Norden. Wir hatten seit langer Zeit keinen Nordwind mehr. Der Wind kommt jetzt hauptsächlich aus Osten; sogar Südwind gibt es ab und zu, was sonst nie der Fall war. Der strenge Ostwind bringt sehr schlechtes Wetter mit (was Jagd und Fang von Tieren erschwert, Anm. d. Red.).

Quelle: conrebbi: youtube.com/watch?v=37RT2u9sA_Q#t=102

Die indigenen Völker sind das spirituelle Vermächtnis für die ganze Menschheit

Noch 150.000 Einwohner zählen die indigenen Volksgruppen, die im arktischen Zentral-und Nordostkanada sowie auf Grönland leben. Man nennt sie oberbegrifflich Inuit. Sie überlebten die letzten Jahrtausende durch ihre ausgeprägte Jagdkultur, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts andauerte. Hauptsächlich ernährten sie sich von Meeressäugern wie Robben, Walrossen, Wale und Eisbären, aber auch von Landtieren (Karibus). Außer der Jagd betrieben sie Fischfang und sammelten Früchte. Da ihr Überleben von hauptsächlich jagdbaren Tieren abhing, waren sie auf eine nomadische Lebensweise angewiesen. Durch die Eroberung Amerikas durch die Europäer ging auch für die polaren Naturvölker die traditionelle Lebensweise brutal zu Ende. Da Nomaden in einem ursprünglichen Rhythmus leben, der sich eng an den saisonalen Schwankungen der Natur in ihrer Heimat ausrichtet, welche aufgrund des Aufteilens der Ländereien von den Herrschenden stark eingegrenzt wurde, konnten sie sich plötzlich von ihren gewohnten Nahrungsmitteln nicht mehr ernähren. Sie mussten sesshaft werden – oder weggehen, um Jobs zu suchen – was ihrer traditionellen Lebensweise vollkommen entgegen steht. Sie wurden gezwungen, die nach westlichem Empfinden sog „zivilisierte“ Lebensweise anzunehmen, in der ein Austausch nur noch mit Geld möglich war. Einige der vielen Folgen der erzwungenen Veränderungen für die Inuit, wie für viele andere indigene Völker waren Depressionen, Alkoholismus, Selbstmord.

Hören wir auf die indigenen Völker ob ihrer naturverbundenen Lebensweise und spirituellen Weltanschauung. Sie sind das spirituelle Vermächtnis für die ganze Menschheit und wir sollten ihnen zuhören um wieder zu lernen, Botschaften unserer Natur zu empfangen, sie zu achten und zu respektieren.

Bilder: Fotolia.de (Beitragsbild)

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16 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Frau Merkel sagt:

    Und wo war jetzt die angekündigte Warnung?

  2. 2
    Astrid sagt:

    Sehen Sie Frau Merkel, genau das ist der Punkt für Menschen ohne Spirit.
    Mein Vorschlag an Sie: nehmen Sie und Ihre Regierung eine Auszeit und meditieren Sie darüber .
    Erst dann werden Sie erkennen, erwachen und Ihre Politik der Zerstörung verändern.

  3. 3
  4. 4
    Sabine sagt:

    Magda Wimmer, echt lesenswert! Schreibt einiges über die geneigte Erdachse weshalb wir im Zeit & Raum gefangen sind…
    Leseempfehlung ab „ewiges Rom“ aufwärts…sind ihre neuesten Artikel…
    Also mich freut es wenn sich die Achse wieder aufstellt! Um das geht es u.a.
    🙂

  5. 5
    Daniela sagt:

    Auch ich habe die letzten Jahre bemerkt, dass die Punkte an denen die Sonne auf und unter geht, sich stark verändert haben. Beobachte schon seit vielen Jahren die Sonne, aber die Veränderungen fallen direkt auf.
    Grüße aus Südtirol
    Daniela

  6. 6

    Wenn übertriebner ergeiz wirkt,wirkt er in allen bereichen,frau merkel wird diese erfahrung auch machen so oder so,das erwachen,was da auf uns zukommt wird mit einer explosion od. einer implosion beginnen,nicht identifiziert zu sein ist bei so einem wahn anspruchsvoll.namaste db

  7. 7
    Gelber Planetarer Stern sagt:

    Vielen Dank für diesen Bericht an die Inuit und an 2012spirit…
    @Sabine, lese auch schon eine Zeit lang die Botschaften von Magda Wimmer und es ist eine großartige Arbeit welche sie macht…
    Sie spricht auch davon, daß die Erdachse ausgerichtet wird und wir wieder Anschluß an Zuhause bekommen…
    Da gehen wir jetzt alle durch und zentriert im Herzen werden wir erleben, wie diese Welt in die Harmonie zurück geht…
    Dies ist der Wandel der Zeit, auf den wir alle schon so lange warten…
    Willkommen daheim… 🙂

  8. 8
    Frosch Frosch sagt:

    @ Gelber Planetarer Stern und @ all
    Mag sein, dass die Erdachse neu ausgerichtet wird. Ob das gut ist, steht wahrlich in den Sternen! Am wichtigsten jedoch ist, dass sich der Mensch neu ausrichtet! Sich selbst heilen, von innen nach außen und nicht erwarten, dass da was im Außen passiert.

  9. 9
    Gelber Planetarer Stern sagt:

    Unser Planet wird nun immer mehr von innen heraus zu leuchten beginnen – und wir mit ihm.

    Das menschliche Herz liegt mit seiner breiteren Seite im Körper nach rechts geneigt. Seine Spitze aber liegt links. Es liegt genau in jener Schrägstellung, in der auch die Erdachse liegt. Die schräge Achse geht somit genau durch unser Herz. Mit dem Aufrichten der Achse wird sich nun auch unser Herz wieder aufrichten können und dann heilen von all den Wunden, die ihm geschlagen wurden. Manche von uns spüren das auch schon, und die meisten unserer momentanen „Herz-Schmerzen“ haben mit diesem Prozess zu tun. Die Aufrichtung ist im vollen Gange.
    http://xxxxxxxxxxxxxxxx/?p=3065

  10. 10
    Sabine sagt:

    @ Gelber Planetarer Stern
    Ja ich weiss und freue mich über die geniale Arbeit die Magda Wimmer macht 🙂

  11. 11
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Sabine / Gelber Planetarer Stern,
    die Dame muss ja wirklich toll sein. Nu is wieder gut mit der Werbung für diese Seite. Danke

  12. 12
    MaTo sagt:

    Himmel, ich bin also nicht beknackt. Ich hab mich die letzte Zeit so oft gewundert, wieso „Westen“ irgendwie verschoben ist. Und das die Tage so viel schneller länger und kürzer werden.
    Naja, wir haben so viel mitgemacht, da packen wir das bisschen Verwirrung auch 🙂

  13. 13
    flüsternde Eule sagt:

    Jepp, die Weissagung deckt sich mit vielen anderen, die ich in den letzten 10 Jahren gelesen/ gehört habe… ich sehe die Inuit- Weissagungen als Puzzleteil, daß sich nahtlos in viele andere Weisheiten der Naturvölker einfügt- wir sind am Ende des Fische- Zeitalters angelangt und werden nun, da die Erdachse und der magnetische Pol sich verändern, wieder an unsere Brüder und Schwestern im Sternenmädchen- Kreis angeschlossen. Alle Sternenfahrer sehen die Notwendigkeit, die irdischen Brüder und Schwestern, die bereits geöffnet sind oder sich gerade öffnen, in Ihren Kreis des Verstehens aufzunehme- ich bin voller Hoffnung…. Ho Mitakuye Oiacin!

  14. 14
    Toma sagt:

    Stimmt! Denn ich habe im Schlafzimmer ein Dachfenster genau nach Norden! Seit einiger Zeit blendet im Sommer früh die Sonne rein! Bemerkt habe ich das etwa vor 2-3 Jahren…..

  15. 15
    kini sagt:

    Was uns die Wissenschaftler verschweigen ist, dass es schon sehr bald soweit ist. 2018 soll ein Sonnensturm unsere Erde verwüsten und nur die 5. Dimension bleibt übrig. Ich mach schonmal alles klar für den Übergang.
    Meine Frau und die Kinder sind noch nicht richtig überzeugt, was kann ich tun, um sie zu überzeugen? Es ist doch alles so klar.

  16. 16

    Hallo Kini,
    materiell gesehen kannst du nichts „klar machen“, denn der „Übergang“ wird auf der spirituellen Ebene vollzogen. Erst dann viel später materialisiert es sich auch auf der physischen Ebene und dies ist ein langer Prozess.

    Herzliche Grüße
    Alex

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