Empathie: Ich fühl wie du den Schmerz

03 Sep 2014 Von Kommentare: 15 Heilung, Ratgeber

Enten im Fluss

Einem leidenden Tier in die Augen sehen und seinen Schmerz spüren, so, als würde es sich um den eigenen Schmerz handeln. Bilder von Krieg und Zerstörung, weinende Kinder und sich fühlen, als stünde man mittendrin. Einen Obdachlosen auf einer Bank sitzen sehen in alten Klamotten, seine Augen leblos und voller Trauer, und dies so in sich aufnehmen, als sässe man selbst auf dieser Bank ohne Hab und Gut, ohne Menschen, die einen lieben und tröstend in den Arm nehmen, die Kälte empfinden, die er von aussen erfährt, die abwertenden Blicke, sich heimatlos und allein fühlen, so als wären es wir und nicht er.

Am Ende des Tages dann, trägt man einen ganzen Rucksack voller Gefühle mit sich und dieser drückt enorm schwer auf Schultern und Gemüt. Zuhause in den Spiegel schauend, erkennt man zwar sein Antlitz, doch darin spiegelt sich Trauer, Müdigkeit, Erschöpfung, Elend und Hoffnungslosigkeit. Wo ist die Freude geblieben, wo der Mensch, der einst gelacht und voller Freude?

Empathie

Diese Szenen erfahren Menschen, welche empathisch sind, sich also äussert gut in einen anderen hineinversetzen können tagtäglich. Empathisch sein ist eine wundervolle Gabe, eine Gabe, die Hoffnung und Frieden bringen kann auf unserem ausgelaugten und geplünderten Planeten. Würde jeder etwas empathischer sein, denn die Anlage trägt jeder in sich, würde er sich besser in einen anderes Lebewesen hineinversetzen können, es besser wahrnehmen können und jeder würde sich zweimal überlegen, was er seinem Gegenüber antut oder zu ihm sagt.

Immer mehr Menschen sind empathisch, vor allem spirituelle Menschen haben diese Gabe als Geschenk mit auf ihren Weg bekommen. Doch wie geht man damit um? Wie handhabt man dies, ohne sich dabei selbst zu verlieren, ohne dabei zu Grunde zu gehen. Zu Grunde gehen, an all den Eindrücken, welche wir uns zusätzlich von anderen aufladen?

Alles ist Energie

Wenn wir bedenken, dass alles Energie ist, so kann man sich selbst ausmalen, was da für ein energetisches Chaos herrscht in unserer Welt. Neben den Menschen, welche allesamt energetische Wesen sind, kommen Strahlen aller Art hinzu, man bedenke, all die Handyantennen, WLAN und vieles mehr. Ich mag mich an ein Bild erinnern, wo ein Künstler alle Strahlen, die uns umgeben, farblich dargestellt hat. Es war eindrücklich was für ein Netz an Strahlen uns umgibt. Und auch beängstigend. Denn man weiss heute nicht, was dies für gesundheitliche Auswirkungen auf uns hat in ein paar Jahrzehnten. Vielleicht werden wir dann alle an Krebs erkrankt sein und keiner weiss wieso? Und schon bin ich wieder in die Empathiefalle gerauscht. Schon wieder nehme ich alle Eindrücke auf wie ein Schwamm, male mir Szenarien aus, wie was sein könnte und verliere mich darin.

Was kann man tun, wenn es zu viel wird?

Wie also kann man mit solch einer Gabe umgehen, ohne dass sie überhandnimmt? Ohne dass wir uns darin verlieren, ausgelaugt werden, kraftlos und müde? Wir müssen lernen, was unsere Gefühle sind und was die Gefühle anderer sind. Unsere eigenen Gefühle schwingen anders als die der anderen, doch um dies zu erkennen, bedarf es an Ruhe, Stille und Konzentration. Regelmässig Zeit für sich nehmen, sich selber besser kennenlernen, meditieren, in die Natur rausgehen. Erst wenn man sich selbst richtig kennt, sein Wesen erfasst hat, weiss man, was zu einem selbst gehört oder was zu einem anderen.

Empathen sind eine Bereicherung für unsere Welt. Sie können anderen Menschen die Hand reichen, sich in sie hineinversetzen, ein Stück weit in ihren Schuhen laufen und ihnen somit helfen. Doch immer wieder gilt es, zurück zu seinem eigenen Kern zu finden, sich selbst an die Hand zu nehmen und in die Stille zu gehen. Eins mit sich selbst zu werden. Sich rückverbinden, damit man wieder kraftvoll mit anderen in Verbindung treten kann.

Bild: Gehvoran.com

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15 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Christel Richter sagt:

    Wie gut, dass es Menschen wie „SIE“ gibt. Ich bin schon 75 Jahre und kann viel aus meinem vergangen Leben erzählen.
    Viele Jahre im Ausland und eine große Erfahrung mit Menschen. Heute lebe ich mit meinem Mann, wir sind 53 Jahre verheiratet, in Deutschland. Wir haben 3 Kinder und schon 5 Enkelkinder.
    Ich lese gern und viel, aber ich spüre, dass alles, was ich mir da von Außen sprich: anlese, nicht mit der Realität zu tun hat,
    die ich aus meinen Erfahrungen, selbst gelebt habe.
    Die große Veränderung, die gerade statt findet, ist wunderbar und sehr aufregend.
    Leider haben bei uns beiden, die letzten Jahre, die wir wieder in Deutschland leben, frühere Freund und Bekannte sich aus unserem Leben verabschiedet. Wir denken und fühlen anders, und es fällt mir schwer, zu erklären, warum es so ist.
    Wenn ich nur das Wort „Loslassen“ erwähne kommt sofort die Antwort:“ ich möchte nichts verändern.“
    Ich lebe in einem kleinen Ort, umgeben von einem schönen Wald, und habe durch diese Annehmlichkeit die Möglichkeit mit meinem Mann ein Leben in Frieden und Dankbarkeit zu leben.
    Ich finde es schade, dass niemand im Moment (vielleicht ändert sich ja bald alles), diese Zufriedenheit und Dankbarkeit mit mir teilen möchte.
    In mir selbst vollzieht sich gerade eine enorme Reinigung auf allen Ebenen, und es ist gut, wie es ist, ich habe Zeit für mich, das ist die positive Seite.
    Allen Menschen, die auf dem Weg ins Licht sind wünsche ich von ganzem Herzen, Friede und Lebensfreude.
    Christel Richter

  2. 2
    Anna sagt:

    Ich bin einer von ihnen, ich kann mich hineinversetzen :O
    Manchmal hilft es mir, weil ich meine Sorgen für einen Moment vergesse.
    Doch dann sobald ich wider bei mir selber bin, weiß ich nicht wie ich mir Helfen kann, weil mich selten Leute wirklich verstehen und sich in mich hineinversetzen können.

  3. 3
    Silvia / 2012spirit Silvia / 2012spirit sagt:

    Liebe Christel
    Ganz lieben Dank für deine Worte. Die Zeit, in welcher wir leben dürfen, ist wahrlich spannend aber auch sehr herausfordernd. Was über lange Zeit Bestand hatte, bricht nun fortlaufend. Dies können langjährige Freundschaften sein, aber auch Arbeitsstellen und Partnerschaften. Ich vergleiche das Leben oft mit einer Autobahn, wo es Ein- und Ausfahrten gibt. Manche Menschen kommen neu hinzu, einige fahren ziemlich lange mit uns mit und andere verlassen die Autobahn wieder. Da kommt dann dein genanntes „Loslassen“ zum Zug. Alles hat seine Zeit, so auch Freunde, die einen anderen Weg gehen oder in alten Mustern verbleiben möchten. Alles hat seine Richtigkeit. Wenn wir uns wieder öffnen fürs Leben, für neue Menschen, werden diese automatisch die Einfahrt nehmen und eine Weile mit uns zusammen das Leben (er)fahren wollen.
    Schön, dich als Leserin hier auf der Seite zu wissen.

    Liebe Anna
    Wenn ich mal wieder meine, dass mich keiner versteht, so hilft es mir, wenn ich hinaus gehe in die Natur. Gerade im Wald sind die Energien enorm und gerade gegen Herbst kommt wieder diese wunderbare mystische Zeit, wo die Luft wieder so rein und klar ist und die Blätter schön verfärbt sind. Dort kannst du Geborgenheit finden. In der Natur bist du mit dir selbst verbunden. Und in dir findest du immer ein Zuhause.
    Herzlichst, Silvia

  4. 4
    Lumina sagt:

    Zitat: „Wir müssen lernen, was unsere Gefühle sind und was die Gefühle anderer sind. Unsere eigenen Gefühle schwingen anders als die der anderen…. & „..Erst wenn man sich selbst richtig kennt, sein Wesen erfasst hat, weiss man, was zu einem selbst gehört oder was zu einem anderen…“ Zitat Ende

    Dazu fällt mir eine gute Übung ein. Jeden Morgen, gleich nach dem Aufwachen kann man in sich hineinhorchen, wie man sich fühlt, das ist der „Seins-Zustand“, die eigene Schwingung.

    Sensibilität oder Sensitivität kann etwas Wundervolles sein, aber genauso gut eine Möglichkeit, sein Ego dahinter zu verstecken. Manchmal ist es nur fehlender Mut, die „Dinge anzupacken“, sie im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu verändern.

    Ich habe lange Zeit fürchterlich darunter gelitten, was manche Menschen ihren Tieren antun. Seitdem ich aber in den Fällen, in denen ich meine, etwas tun zu können, mit den Menschen spreche, dem Veterinäramt etc., – versuche, zu verändern, krampft sich bei mir zwar immer noch alles zusammen, aber in Elend und Hoffnungslosigkeit versinke ich nicht mehr.
    Ich will damit nur sagen, dass aktives Tun das Leid jedes empathischen Menschen lindern kann.

    Liebe Grüße von Lumina

  5. 5
    Geist der Wahrheit sagt:

    http://m.youtube.com/watch?v=DmkheINHw9s
    Dies ist die Wahrheit und ihr seid alle berufen, hinein zu gehen in das Reich das vor euch liegt.
    Freuen dürfen sich alle, die sich danach sehnen.

  6. 6
    Doreen sagt:

    Was mir heute am meisten dabei hilft mit meiner Hellfühligkeit umzugehen ist zum einen das Wissen „ich bin nicht allein“, da sind viele die ähnlich fühlen und zum zweiten das ich eine Gruppe gegründet habe in der wir uns treffen, austauschen, helfen und üben uns besser damit zurecht zu finden. Mit meiner eigenen, in vielen Jahren gemachten Erfahrung, versuche ich heute anderen zu helfen.
    Für mich war es eine simple Bewusstseinsveränderung die es mir leichter machte. Ich kann zwar nicht abstellen zu fühlen was andere fühlen (Mensch, Tier, Kollektiv etc.), aber heute sage ich mir, wenn ich erkenne das „etwas“ nicht meins ist, ich schaue (fühle) nur einen Film.
    Ich will sagen, wenn wir einen Film schauen können wir mit den mitfühlen ganz anders umgehen. Wir wissen ja das es nicht wirklich unsres ist und auch bald wieder aufhört. Das ist für „mich“ eine wichtige Hilfe und lässt mich entspannter mitfühlen.
    Darum möchte ich jedem der ähnlich fühlt raten, „tut euch zusammen“ und tauscht euch aus.

  7. 7
    Silvia / 2012spirit Silvia / 2012spirit sagt:

    Liebe Doreen
    Danke für deine wertvollen Tipps. Das mit der Gruppenbildung ist eine tolle Idee. Wobei ich gemerkt habe, wenn man sich öffnet, plötzlich fast automatisch Menschen ins Leben kommen, die ähnlich sind. Tolle Erfahrung. Die Sache mit der Filmperspektive ist auch wertvoll.
    Du hast übrigens eine tolle und informative Homepage und deine indigenen Wurzeln faszinieren mich. Hast du heute noch Kontakt zu den Hopis? Ich habe mal gelesen, dass die Hopis keine Touristen empfangen möchten, bzw., froh sind, wenn man an ihrer Reservatsgrenze möglichst schnell vorbeizieht. Nachvollziehbar.
    Herzliche Güsse, Silvia

  8. 8
    sadhu sagt:

    RamRam und guten morgen silvia

    ein sehr interessantes thema sprichst du da an …. bei längerer betrachtung fallen mir einige parallelen auf die eventuell den momentanen zustand der menschheit etwas besser erklären könnte …. in der hinduistischen tradition wird die Brahma muhurta …. die stunde Brahmas als besonders effektiv für die meditation beschrieben …. so zwischen 4 bis 6 uhr morgens …. das ist auch die zeit in der noch die meisten mitbürger schlafen …. wenn man sich dieser zeit etwas hingibt kann man gut wahrnehmen dass gegen ende also in der zeit wo eben viele anfangen aufzuwachen eine störung der meditation stattfindet … ganz so als würden sendeanlagen anfangen ihre umwelt zu beschallen ….
    viel intensiver ist mir das aufgefallen als ich nach einer etwas längeren und tieferen meditation auch eine zeitlang mit etwas mehr empathie beschenkt wurde …. jede reise in eine grössere stadt war eine rechte herausvorderung … erstmal habe ich nur die störungen meines seins wahrgenommen und fühlte mich wirklich sehr beeinträchtigt …. irgend wann hat sich mir die frage gestellt ob denn alle gedanken die ich den tag über so hatte auch meine waren …. mit nichten …. ja noch nicht ein mal alle gefühle die ich so wahrnehmen konnte hatten ihren ursprung in mir ….
    solche erkenntnisse haben natürlich auch eine entsprechende auswirkung auf den eigenen werdungsprozess …. mittlerweile halte ich es nicht mehr als notwendig alles zu bearbeiten oder zu harmonisieren was in mir so anfällt oder auftaucht …. vieles ist lediglich eine störung von aussen …. selbst wenn ich es intensiv wahrnehme ….
    da ja gerade das bemühen um eine innere harmonie als ein nicht unbeachtliches ziel sich bewusst entwickelnder menschen gesehen werden kann, halt ich es für durchaus wichtig eine zumindestens latente unterscheidung zwischen dem eigenen strahlen – also dem eigenen sein – und dem wahrnehmen der uns umgebenden bilderwelt zuzulassen ….
    klingt wild … weisst aber nur darauf hin das es ungemein gesund ist nicht zu verurteilen und sich selbst zu lieben ….

    sollte es wirklich so sein das der vorgang der empathie einem standart zustand der lebewesen entspricht – tiere habe da gewaltige fähigkeiten … vielleicht weil sie ihren denkmuskel weit weniger benutzen müssen und somit wesentlich mehr ruheraum zum empfangen haben – ist es für mich nachvollziehbar das heutzutage so viele menschen am rad drehen ….
    vielleicht ist das arbeiten mit den emphatischen fähigkeiten einer der wesentlichen schlüssel für einen konstruktiven umgang mit unserem leben im heute und morgen ….
    vielleicht sind viele mitmenschen von uns überaus glücklich wenn sie feststellen das der datenmüll den sie wahrnehmen können nur bedingt mit ihnen zu tun hat …. ich denke wenn man diesen müllberg entfernt zeigt sich auch automatisch die orginalversion mensch mit ihrer ganzen schönheit ….
    hat spass gemacht mal wieder darüber nachzudenken ….
    einen schönen tag dir und euch

  9. 9
    Silvia / 2012spirit Silvia / 2012spirit sagt:

    Lieber Sadhu
    Deine Ausführungen sind sehr, sehr schön beschrieben und gut nachvollziehbar. Danke!
    Zitat: „ganz so als würden sendeanlagen anfangen ihre umwelt zu beschallen ….“

    Das ist wunderbar erklärt und wenn ich nun darüber nachdenke: Mein Tag beginnt jeweils um ca. 04:30…in dieser Zeit der Stille lege ich eine gute Strecke zu Fuss zurück, bis ich an meinem Arbeitsort bin. Es gibt Tage, da werde ich fast von dieser Stille, die da herrscht, geschluckt. Kann das gar nicht richtig erklären…ich bin dann wie Teil davon. Anders, wenn ich den gleichen Weg abends nach der Arbeit zurücklege, dann, wenn alles laut ist, Menschen und die Strassen stark frequentiert: dann fühle ich mich überhaupt nicht als Teil davon. Aufgrund deiner Erklärung ist dies nun völlig klar. Ist also schon erschreckend, wie wir abgelenkt werden durch all diese Beschallungen jeglicher Art. Der Schlüssel liegt wohl darin, dies zu sehen, zu begreifen, sich abzugrenzen und zu wissen, was ist seins und was nicht. Spannend. Wahrlich! 🙂
    Schönen Tag dir und euch allen…
    Silvia

  10. 10
    Lumina sagt:

    Ram-Ram, Sadhu und Hallo, Silvia !

    Ich kann Dein Empfinden, liebe Silvia, – morgens sehr gut nachempfinden, da ich ja um dieselbe Zeit immer aufstehe. Es herrscht eine ganz wundervolle, gesammelte Atmosphäre im Raum und in mir. Und andererseits kann ich auch große Städte, wie meine Heimatstadt Berlin bei Freundes-Besuchen kaum noch ertragen. Es erschlägt mich förmlich, was unsere Freunde nicht nachempfinden können.

    Ich finde es sehr interessant, die telepathischen Übertragungen anderer Menschen herauszufinden. Z.B. kann ich intensiv an jemanden denken und dann auf das eigene innere Gefühl lauschen. Fühle ich eine Leichtigkeit, so ist der Kontakt dem anderen angenehm, umgekehrt dann nicht, wenn ich eine Schwere fühle.

    Auch bevor ich mit Freunden telefoniere, fühle ich in mich hinein, ob es der richtige Zeitpunkt für eine Kommunikation ist. Von der morgendlichen Überprüfung der eigenen Verfassung schrieb ich ja schon,- aber wenn am Tag plötzlich eine unerklärliche Stimmungsschwankung auftritt, kann das auch eine aufgenommene telepathische Übertragung sein.

    Sehr gut ist es da, seine Konzentrationsfähigkeit zu schulen, d.h. dazu zu kommen, weitestgehend nur an das zu denken, woran man denken WILL.
    Das ist wirklich nicht so einfach, aber eine gute Möglichkeit, nicht mehr von ungewollten telepathischen Mitteilungen anderer beeinflusst zu werden. Denn jeder Gedanke an jemanden , oder auch eine Passitivität stellt eine Öffnung dar , am meisten zu nahestehenden Menschen oder zu denjenigen, zu denen eine Resonanz besteht. Gerade für empathisch veranlagte Menschen ist es meiner Ansicht nach enorm wichtig, eine Kontrolle über empfangene telepathische Nachrichten, ob mental oder emotional empfangen, zu besitzen, um nicht davon überrollt zu werden.

    Liebe Grüße von Lumina

  11. 11
    Silvia / 2012spirit Silvia / 2012spirit sagt:

    Liebe Lumina
    Herzlichen Dank für deine Erfahrungswerte. Das mit Berlin und den gewaltigen Eindrücken, kann ich nachvollziehen. Dir ist selbiges sicher auch aus Einkaufszentren bekannt….. Wahnsinn, was dort alles zusammenkommt und dies in geballter Ladung 😀
    Anbei ein schönes Lied…. http://www.youtube.com/watch?v=QVvW8iRtYnQ in den Abend…
    Herzliche Grüsse Silvia

  12. 12
    Anna sagt:

    Vielen Dank Silvia 🙂

    Das werde ich machen. ♥

  13. 13
    Doreen sagt:

    Hallo Silvia,
    ich habe gezögert ob und was ich dir antworten soll. Will ich in einem Kommentar-bereich auf dieses Thema näher eingehen? Wie du schon merkst ist deine Frage nicht so leicht in ein paar Worten zu beantworten. Doch ich will es versuchen.
    Nein, zu „den Hopis“ habe ich keinen Kontakt, aber zu meiner Familie. Ich finde es immer wieder irritierend wenn die indigenen Völker Amerikas hier mit diesem romantischen Touch betrachtet werden. Ich will es nicht verurteilen, aber es ist ein schmerzhaftes Thema.
    Fast jeder der indigene Wurzeln hat kann auch auf eine schmerzerfüllte wenn nicht sogar grausame Familiengeschichte zurück blicken. Da ist es natürlich nicht verwunderlich wenn man als Volk (in diesem Fall die Hopis) eher zurückhaltend und misstrauisch ist. Vor allem wenn man als Touristenattraktion gesehen wird.
    Auch meine Urgroßmutter (die eine Hopi war) hat furchtbares erlebt. Sie war als Mädchen Zeuge wie Ihre ganze Sippe von amerikanischen Soldaten umgebracht wurde. Sie wurde dann in ein Reservat verschleppt, konnte aber nach Canada fliehen, wo sie von einem Stamm der Algonkin aufgenommen wurde. Das ist auch ein Teil meines schmerzvollen genetischen Erbes und ich arbeite derzeit daran dies aufzulösen.
    Das annehmen meines Erbes der schamanischen Begabung meiner Urgroßmutter war ein wichtiger Schritt für mich, und es werden noch weitere folgen.
    JA ich denke das diese Zeilen die ich hier gerade für jedermann lesbar schreibe ein weiterer sind.
    In diesem Sinne danke ich dir.
    Viele Grüße Doreen

  14. 14
    Silvia / 2012spirit Silvia / 2012spirit sagt:

    Liebe Doreen
    Zitat: „JA ich denke das diese Zeilen die ich hier gerade für jedermann lesbar schreibe ein weiterer sind.
    In diesem Sinne danke ich dir….“

    Ich danke DIR für deine ehrlichen und offenen Zeilen. Nichts geschieht umsonst, nichts geschieht einfach so. Ich stellte dir die Frage nach deinen Vorfahren nicht aus romantisch angehauchtem Interesse, sondern weil es in mir etwas ausgelöst hat, als ich deine Homepage besuchte. Verzeih mir deshalb, wenn ich dir zu nahe getreten bin.
    http://www.gehvoran.com/2014/02/hopi-prophezeiungen-des-wirbelnden-regenbogens/
    Ich grüsse dich herzlich und wünsche dir viel Kraft, Silvia

  15. 15
    Doreen sagt:

    Liebe Silvia
    Du bist mir nicht zu nahe getreten und auch ich wollte dir nicht zu nahe treten.
    Nein, „romantisch angehauchtes Interesse“ habe ich bei dir auch nicht wahrgenommen. Mein Satz war da mehr auf die allgemeine Haltung von Mitmenschen bezogen die mir oft begegnen. Dies führt dann dazu das ich eher zurückhaltend bin dieses Thema betreffend.
    Es ist schön für mich zu hören das meine Homepage dich berührt hat. Denn das möchte ich erreichen. Den anderen berühren „auf einer tieferen Ebene“. So wie du mich mit deinem Artikel und auch den oben angezeigten link berührt hast.
    Zitat: “Nichts geschieht umsonst, nichts geschieht einfach so.“
    Wünsche dir ein „liebevolles“ Wochenende
    Doreen

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