Lebenshilfe mit Tarot

05 Sep 2014 Von Kommentare: 1 Heilung, Ratgeber

Tarot Karten

Bei wichtigen Entscheidungen oder gar Lebenskrisen wünschen sich viele einen konkreten Rat oder eine Stütze. Diese Hilfestellung bieten Kartenleger an; mit gezielten Legungen können sie dem Fragesteller Lösungsansätze in Form von Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. Allgemein ist Tarot auch ein Instrument zur Selbsterkenntnis. Aus den Tarotkarten kann man wertvolle Erkenntnisse über Zusammenhänge im eigenen Leben gewinnen. Die Kartenlegung liefert hilfreiche Antworten und Ratschläge in speziellen Situationen. Entwicklungstendenzen oder der Stand einer Beziehung werden durch eine gezielte Kartenlegung deutlich.

Was Tarot kann und was Tarot nicht kann

Es wird jedoch nicht nur die aktuelle Situation beleuchtet, sondern das Tarotdeck bietet gleichzeitig Lösungsvorschläge. Darüber hinaus legt eine Tarot-Sitzung Zukunftstendenzen offen. Jedoch ist man als Fragesteller dem Schicksal nicht ausgeliefert. Man hat nach wie vor Entscheidungsmöglichkeiten. Bei Tarot geht es vielmehr darum, sich den persönlichen Standpunkt zu einem Thema vor Augen zu führen und die daraus folgenden Entwicklungsmöglichkeiten zu betrachten. Ändert man seine Meinung oder die Einstellung zu dem Thema, so kann man laut Lehre des Tarot auch seine Zukunft verändern.

Mithilfe der Karten kann man aber auch innere Konflikte aufzeigen. Die Zukunftstendenzen sind hierbei eher sekundärer Natur. Die Karten legen dar, wie sich die Zukunft gestaltet, wenn die Person an ihrem jetzigen Standpunkt festhält. Tarot kann daher nicht mit „Ja“ oder „Nein“ auf eine Frage antworten. Es werden die Aussichten mit den einzelnen Konsequenzen aber auch Alternativen dargelegt. Welcher Weg der Fragende einschlägt, liegt ausschließlich bei ihm selbst. Daher kann Tarot auch keine absolut sichere Prognose der Zukunft liefern, denn die Zukunft oder das Schicksal ist nicht festgeschrieben, sondern liegt in der Hand des Individuums. Tarot kann jedoch innere, unbewusste Blockaden verdeutlichen, die dem Fragesteller durch die Karten bewusst werden. Dadurch ist er in der Lage sich konkret mit Konflikten auseinanderzusetzen und sich weiterzuentwickeln.

Das Kartenlegen erfolgt je nach Deck einem System. In den meisten Decks lassen sich die Systeme der Kabbala, der Astrologie, der Runen und der I Ging wiederfinden. Es gibt verschiedene Decks und zahlreiche Legesysteme. Wer sich für das Studium des Kartenlegens und seine Symbolik interessiert, ist mit dem Buch Das Arbeitsbuch zum Tarot gut beraten. Wer nicht so tief in die Materie einsteigen möchte, dem ist das einfache Deck von Jeanne Ruland empfohlen. Sie hat das Tarot des Krafttier-Orakels entwickelt. Ihre Theorie geht davon aus, dass das jeweilige Tier symbolisch als Lösungsweg gesehen werden kann.

Bild: Kelly Hunter Flickr creative commons 2.0 / „Tarot Reading Night!“

1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. 1
    Astrid sagt:

    Ich finde es wunderbar, wie ihr das Tarot beschrieben habt. Es kann und darf als Hilfsmittel für das JETZT angesehen werden und erleichtert uns den Blick ins Unbewußte. Es handelt sich um eine Reise ins INNERE von uns selbst..
    Letztendlich ist die eigene Selbsterkenntnis das Ziel , das zu mehr Bewußtsein führt. Das Hier und Jetzt ist das Wesentliche.
    Die Vergangenheit liegt hinter uns und die Zukunft können wir nur im Jetzt erschaffen. Deshalb bringt es nicht viel die Zukunft im Kopf zu kennen., wenn wir uns nicht auch mit den tiefsten Gefühlen beschäftigen, die in uns liegen.
    Darin liegt meiner Ansicht nach das Geheimnis des Tarot.

    Danke Euch sehr für diesen Artikel
    Asrid

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