The Blonde Vegan

22 Sep 2014 Von Kommentare: 37 Gesundheit, Ratgeber

Junge blonde Frau

Die Begeisterung über vegane Ernährung nimmt bei manchen Anhängern groteske Züge an. So erreichte eine junge gutaussehende Amerikanerin durch ihren Blog „The Blonde Vegan“ bei ihren veganen Lesern Kultstatus, indem sie über ihre vegane Ernährung und Rezepte, Smoothies und Fitness schrieb. Sie bekam in den sozialen Netzwerken zigtausende Follower und wurde so zur Ikone des Veganismus. Dass jedoch alles zwei Seiten hat, musste sie später schmerzhaft erfahren. Jordan Younger wurde nach eigenen Angaben Anfang 2013 im Alter von 22 Jahren Veganerin, als sie sich mit einer Diät den Feiertagsspeck entledigen wollte.

Sie stellte dabei fest, dass ihre Verdauungsprobleme, die sie seit ihrer Kindheit hatte, verschwanden, ihre Migräneanfälle aufhörten und sie sich allgemein besser fühlte. Daraufhin stellte sie ihre Ernährung komplett auf Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Proteinpulver um und rief ihren Blog ins Leben, um der Welt ihre Entdeckung mitzuteilen.

Essstörung durch Veganismus?

Die konsequente vegane Ernährung hatte aber bei Jordan Younger nicht nur positive Seiten, denn sie vermied im Zuge ihrer Ernährungsumstellung nicht nur tierische Produkte, sondern entwickelte mit der Zeit eigenen Angaben zufolge Angst vor anderen Nahrungsbestandteilen wie z.B. Zucker, Gluten und Öl. Sie musste sich eingestehen, dass sie an Orthorexie leidet – einer vermeintlichen Essstörung**, bei der der Wille, sich möglichst gesund zu ernähren, krankhafte Züge annimmt. Als Auslöser dieser Essstörung nennt sie ihre Hinwendung zum Veganismus. Als sie ihren Bloglesern mitteilte, dass sie sich aus diesen Gründen nicht mehr rein vegan ernähren würde, wurde sie öffentlich beschimpft und sogar des Todes bedroht. Die Veganismusbewegung als solche hatte sie keineswegs als Begründung genannt.

Die blonde Veganerin ließ sich trotzdem nicht umstimmen, ernährt sich gesund, ohne dabei irgendetwas kategorisch zu tabuisieren. Den Tierschutz berücksichtigt sie, indem sie beispielsweise Wildlachs, Fleisch und Eier von freilaufenden Hühnern kauft. Heute gibt sie ihren LeserInnen auch Tipps, wie man mit Essstörungen umgeht und diese vermeiden kann.

** Die Existenz von Orthorexie als Krankheitsbild wird vielfach bestritten und ist schulmedizinisch nicht anerkannt.

Quelle: Heise.de, The Blond Vegan
Bild: Fotolia.de 83945198

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37 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Steven Black sagt:

    Hallo Alex,
    Das war ein mutiger Schritt für die Frau, besonders wenn man so gehypt wird und dann was unbequemes sagen muss. Das brauchst etwas Courage für ..
    Ich denke, man darf aus gar nichts eine „Religion“, oder Ideologie machen.
    Das ist einfach nicht gesund, wir sind alle so unterschiedlich, nicht
    jedes Körpersystem ist gleich. Manche Menschen brauchen Fleisch ..
    Dogmen sind so schnell aufgestellt, es ist tragisch.

    schönen Abend,

  2. 2
    Alex Miller / 2012Spirit Alex Miller / 2012Spirit sagt:

    Hallo Steven,
    ich sehe das genauso. In dem Alter soviel Rückgrat zu haben ist toll!
    Kann nur nicht verstehen, dass Menschen so geschockt und feindlich reagieren können, wenn mal jemand seine Meinung (aus triftigen Gründen) ändert. Der Mensch ist wohl so gestrickt damit er seine jahrzehntelangen künstlichen Gedankenkonstrukte aufrecht erhalten kann.

    Generell bin ich der Meinung dass der Mensch unterschiedliche Nahrungsmittel oder Essgewohnheiten für seine Gesundheit braucht, weil jeder Mensch anders is(s)t. Hinzu kommen die regionalen Unterschiede der heimisch-verfügbaren Nahrungsmittel.

    Dir auch schönen Abend und viele Grüße
    Alex

  3. 3
    Lumina sagt:

    Guten Morgen !
    Diese ganze Kontroverse um das „richtige“ Essen wird hauptsächlich vom Verstand geführt, der Körper bleibt dabei eigentlich außen vor.
    Irgendwo hat mal eine Kommentatorin geschrieben, dass sie sich „reiner“ fühlt, wenn sie nur vegane Nahrung zu sich nimmt. Und aus diesem Grund finden meiner Ansicht nach diese ganzen FANATISCHEN Diskussionen um das Essen statt. Das Ego möchte oftmals etwas „Besonderes“ darstellen, sich von der Masse abheben, etc. Das kann sich hinter vielen vorgeschobenen Motiven verbergen. Natürlich kann es auch ein echtes Bedürfnis sein , sich vegan oder vegetarisch zu ernähren .

    Dabei könnte es ganz einfach sein, wenn jeder mehr seinen Körper beobachten würde. Dr. Leonhard Person ( Die Psycho-Diät) unterscheidet zwischen dem „summenden“ und dem „winkenden“ Essen. Vom summenden Essen kann man so viel essen, wie man will, es wird einem nicht schaden. Das winkende Esssen verführt einen nur, weil es angeboten wird, weil es duftet , weil die „Gelüste“ auftauchen . Das ist kein echtes Bedürfnis des Körpers und wird ihn auch nicht befriedigen. Deshalb muss immer mehr gegessen werden.

    In eine vegetarische oder vegane Lebensweise muss man hineinwachsen. Alles andere ist Krampf.

    Wir haben uns vor ca. 1 Jahr dazu entschlossen, Vegetarier zu werden, es war einfach so weit… Ich konnte diese Bilder der Massentierhaltung, der Schlachthöfe nicht mehr verdrängen und auch Biofleisch, was wir vorher weitestgehend gegesssen haben, beeinhaltet ja immer noch, dass man die Angst der Tiere, die ja alle nicht sterben „wollen“, die Panik und Angst beim Getötetwerden empfinden, in Form von Toxinen und Giftstoffen nachweislich mit isst. Energetisch passiert da allerhand und wird übertragen.

    Es fühlte sich einfach nicht mehr gut, an, Fleisch zu essen. Und der Verzicht darauf war überhaupt kein Problem, zu keiner Zeit.

    Doch wie lange haben wir uns “ wie alle“ ernährt,- und deshalb würde ich niemals ein Dogma aus der Ernährung machen. Nur fühlen, was der Körper wirklich braucht und wünscht, das halte ich für wichtig.

    Liebe Grüße von Lumina

  4. 4
    Kristallsonne sagt:

    Einige Worte zu diesem diffizilen Thema: wer lediglich aus Ego-Gründen Veganer wird – z.B. Abnehmen etc. – bei dem könnten sich auch sogenannte „Ess-Störungen“ einstellen – Veganismus funktioniert dann wunderbar, wenn jemand ein bestimmtes Bewusstsein erreicht hat – ein Bewusstsein, in dem es völlig ausgeschlossen ist, tierische Lebewesen zu töten, um gewisse Gaumenfreunden zu erfahren! Dieses Bewusstsein wird sich früher oder später bei allen Menschen einstellen – das kollektive
    Massenbewusstsein ist ziemlich träge – allerdings befähigen die bereits länger einströmenden kosmischen Energiewellen ein kollektives Erwachen auf allen Ebenen! Hier noch einige Zitate, welche zum Nachfühlen anregen können:
    Tiere sind meine Freunde, und meine Freunde esse ich nicht!
    George Bernard Shaw (1856-1950)
    Rein durch ihre physische Wirkung auf das menschliche Temperament würde die vegetarische Lebensweise das Schicksal der Menschheit äußerst positiv beeinflussen können.
    Albert Einstein (1879-1955)
    Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben!
    Leo Tolstoi (1828-1910)

  5. 5
    Frosch Frosch sagt:

    @ Kristallsonne und an alle, die es interessiert:
    Es gibt eindeutige Beweise dafür, dass auch Pflanzen Lebewesen sind und fühlen. Sie empfinden gar Schmerz, wenn man sie schneidet oder knickt.
    Ich bin auch nicht für das sinnlose töten von Tieren und schon gar nicht für Massentierhaltung.
    Einst wurden Tiere erlegt und man bedankte sich bei Ihnen zeremoniell für die Opfergabe. Dies wird heute nicht mehr gemacht.
    Ich denke, wenn man bewusster wird, dann fängt man wieder an, sich für Opfergaben zu bedanken. Ich glaube nicht, dass der Mensch nur ein reiner Pflanzenfresser ist. Alles hat seine Ordnung und Harmonie. Und wie erklärst du dir, dass sogar in der Tierwelt Fleisch gefressen wird? Oder sollten alle Tiere Veganer werden? Wir sind doch alle Tiere.
    Sonnengruss Frosch

  6. 6
    Leanie sagt:

    Ich hatte mich 10 Jahre lang vegetarisch ernährt, nur einmal, bei einer Betrieblichen Weihnachtsfeier, da hatten die Kollegen doch tatsächlich wegen mir extra das teure Biofleisch von Gronau gekauft, „damit die Leanie auch mitessen kann“. Da war ich so gerührt und habe mitgegessen. Und es war superlecker.
    Ich hatte die Erfahrung gemacht, daß alle glaubten zu wissen, warum ich Vegetarier sei. Doch ich klärte sie dann auf über meine durchaus „egoistischen“ Motive. (Ich nannte es so, weil es ihre Sprachebene war. ) Ich aß kein Fleisch mehr, weil ich die Angsttoxine darin nicht mehr aufnehmen wollte.
    Interessant waren alle Reaktionen. Doch entgegen allen Glaubens derer, die meineten zu wissen, was gesund sei, waren meine Blutwerte ausgezeichnet und ich die Gesündeste von allen. Jedenfalls körperlich.
    Einmal fragte mich ein Patient, ob das nicht ungesund sei. Ich sagte nur „das ist die Lüge der Nahrungsmittelindustrie, mir gehts ausgezeichnet.“
    Ich machte dann noch den Lichtnahrungsprozess und auch eine Heilerausbildung, in deren Verlauf ich alles ausleiten konnte. Ich fühlte mich wohl.
    Und dann begann fast zeitgleich die seelisch/mentale Ausleitungsphase. Und die hatte es in sich.
    Heute würde ich sagen, DAS war die eigentliche Ausleitung. Das Körperliche, was ich bewußt anging, war der Anfang gewesen.
    Ich hatte auch 10 Jahre kein TV mehr und seit gut 7 Jahren esse ich wieder alles und guck TV.
    Doch es geht mir in meiner neuen Bewußtheit besser denn je. Ich bin wie ein Neutralisator.
    Die junge Frau oben bewundere ich für ihren Mut, zu sich zu stehen, es gibt kein richtig oder falsch, es gibt nur die eigene Wahrheit. Nach deinem Glauben geschehe dir und wenn du glaubst, etwas sei schädlich, befreie dich zuerst von diesem Glauben und dann guck was geschieht. Das ist meine Ansicht. Und deswegen machte ich in 2007 den freespiritkurs bei B.Würtenberger, in dem es v.a. um DE-Programmierungen geht.
    Wie auch Lumina sagt, ein Glauben kann schnell zum Dogma werden und dann zum Fanatismus.
    Leanie

  7. 7
    Frosch Frosch sagt:

    Naja, wir „Spiris“ denken immer, man darf doch kein Fleisch essen wegen Angsttoxinen. Also essen wir Pflanzen. Doch wie bereits gesagt, empfinden die auch was (aber dieses Wissen ist noch nicht verbreitet, also wird es ignoriert), man denkt auch, ein Spiri darf kein Geld annehmen oder viel Geld verdienen wollen, da gibt es ganz viele absurde Glaubenssätze, wo man mal irgendwo aufgeschnappt hat.
    Irgendwann kommen alle wieder „runter“ auf den Boden der Tatsache und werden wieder voll normal http://www.gehvoran.com/2014/05/spirituell-voll-normal/
    Der spirituelle Weg ist gekennzechnet davon, dass man zuerst auf alles vermeindlich schädliche verzichtet, nur noch Licht und Liebe zelebriert, artig und brav ist, schlussendlich abhebt und seine Wurzeln kappt, oben am Himmel den Kopf anschlägt und wieder unsanft auf dem Boden der Tatsache landet, aufsteht und weitergeht – diesmal aber einiges bewusster 😀

  8. 8
    Consciousness sagt:

    Bei Essen mit Fleisch oder vegetarischer Ernährung oder veganer Ernährung werden oft Apfel mit Birnen verglichen. Wenn man sich mal so ein typisch deutsches Essen anschaut, mit Gemüse und Fleischbeilage und Soße und Kartoffeln,denken viele, wenn man das Fleisch weglässt, dann isst man vegetarisch und wenn man noch die Sahnesoße weglässt dann ist man vegan. Und der Gedanke kommt auf,es hat alles was mit verzichten zu tun und am Ende kann man eigentlich nur noch Gras essen und bekommt Mangelerscheinungen.

    Vegetarisches und veganes Kochen aber, ist nicht einfach das Weglassen von Fleisch ,sondern ein völlig anders Kochen, mit anderen Rezepten, mit anderen Gewürzen und mit anderen Zutaten. Algen z.B. rücken immer mehr in den Brennpunkt gesunder Ernährung. Der Wechsel vom vegetarischen zum veganen Essen erfolgt irgendwann bei vielen aus logischen Gründen,wenn man erkannt hat ,dass tierische Eiweiße den Körper nicht gut tun. Und die Summe ist eben mehr als das Einzelne der Teile,soll heißen man kann nicht immer alles nur auf Vitamine und Spurenelemente herunterbrechen ,sondern es geht vor allem auch um die Lichtenergie die man mit dem Essen aufnimmt. Und da haben vor allem grüne Pflanzen die viel Sonne aufgenommen haben,wesentlich mehr zu bieten,als so ein Rind oder Schwein,was den ganzen Tag im Stall stand und dann in Todesangst zum Schnitzel wurde.

    Und weil weiter oben vom vielgeschmähten Ego die Rede war und in esoterischen Licht und Liebe Kreisen immer alles relativiert wird und sich um klare Stellungsnahmen herumgedrückt wird,es gibt sehr wohl richtig und falsch. Es ist falsch einen Menschen zu töten und es ist falsch Tiere zu töten (oder kann sich jemand das ,,Paradies “ mit Schlachthöfen vorstellen)?

    Es stimmt das einige Veganer ziemlich fanatisch argumentieren (was nichts bringt), aber wie soll man nicht wütend werden,wenn einfach Lügen zur Wahrheit erhoben werden,von wegen , Fleisch ist lebenswichtig, man bekommt Mangelerscheinungen, der Körper ,,braucht“ das (der Geist beherrscht immer noch die Materie und nicht andersherum), Tiere sind dazu da um gegessen zu werden usw.

    Und wenn schon das Ego herhalten muss, dann sollte man dieses Argument wenigstens positiv einsetzen und das Fleischessen nicht wegen der Tiere sein lassen ,sondern fürs Erwachen des eigenen Bewusstseins.

    Wir haben Jahrtausende geistiger Manipulation hinter uns und bei sehr vielen Dingen ist genau das Gegenteil wahr,als wie wir das gelernt haben. Und diese Manipulationen zu erkennen und dann auch sich davon frei zu machen ,dass kann sehr ,sehr schmerzhaft sein und viele wollen diese Schmerzen umgehen, aber wir leben in einer Zeit wo dieser Selbstbetrug immer schwerer aufrechtzuerhalten ist. Oder wie Andreas Popp einmal sagte,er kann keine Menschen mehr ernst nehmen die von Bewusstseinswerdung sprechen und trotzdem Fleisch essen.

    Weder wollte ich polarisieren ,noch jemanden belehren, das einzige was ich mit meinem Post sagen wollte, ist , wenn man für sich etwas als falsch erkennt,dann sollte man einfach damit aufhören,egal ,wie man gestern gehandelt hat und egal welche Argumente man sich ausdenken kann um einfach so weiterzumachen wie bisher.

    https://www.youtube.com/watch?v=-xyNFg4IgO0#t=326

  9. 9
    Lumina sagt:

    Ein sehr guter Kommentar, Consciousness!

    Wie ich schon schrieb, Dogma oder gar Fanatismus sind nie förderlich, aber ich stimme Kristallsonne zu, ab einem bestimmten Bewusstseinszustand ist es nicht mehr förderlich, Tiere zu essen . Wenn jemand wirklich tief in die Meditation gehen will, muss der Körper unbelastet und im Fluss sein. Wenn dieser Mensch dann trotzdem immer noch Fleisch ist, wird der Körper stark belastet.

    Sämtliche Drüsen des Tieres setzen beim Schlachten Gifte frei, auch energetische Gifte, denn das Tier will ja nicht sterben, reagiert mit Todesangst, Schmerz, Aggression und Trauer. Und dann nimmt man dieses Fleisch zu sich und ebenso diese Bewusstseinszustände. Das kann nicht förderlich sein.
    Das Tier besitzt eine bestimmte Art von Bewusstsein. Der Mensch sollte eigentlich – und sieht sich auch so, auf einer höheren Bewusstseinssufe sein. Wenn er dann das Fleisch des Tieres isst, geht der eigene Körper auf die tiefere Ebene, die Stufe des Tieres. Daraus entstehen dann Spannung und Unruhe bis hin zu Wut und Aggression. Körper und Psyche sind nicht zu trennen, beide beeinflussen sich gegenseitig.
    Und zum Argument, dass Pflanzen auch empfindende Lebewesen sind, ( wovon ich auch überzeugt bin) habe ich einen interessanten Artikel gefunden.
    Hier ein Ausschnitt:
    Oft wird behauptet, dass Pflanzen auch leiden können, was als Argument dafür herhalten soll, dass Veganismus moralisch auch nicht anders zu bewerten ist als das Essen von Fleisch. Aber ist das wirklich so? Liegen stichhaltige wissenschaftliche Ergebnisse dazu vor, dass Pflanzen leidensfähig sind?
    Dass Pflanzen ihre Umwelt wahrnehmen und darauf reagieren, ist unbestritten. Wie Tiere nehmen Pflanzen verschiedene Umweltsignale, ( Anmerkung – auch liebevolle Zuwendung) wie Licht, Wind, Temperatur, Bodenstruktur und Feuchtigkeit, wahr und reagieren darauf. Dies erfolgt im Pflanzenreich jedoch durch chemische Signalweiterleitung von Zelle zu Zelle und nicht über ein spezialisiertes Nervensystem wie im Tierreich………
    http://vegane-lebensweise.org/ethik/konnen-pflanzen-leiden/
    Liebe Grüße von Lumina

  10. 10
    aurora sagt:

    Krasse Geschichte… wie die anderen Menschen darauf reagiert haben. Das ist mal wieder eine sehr typische Sache. Wahrscheinlich haben sie sich in ihren Identitäten als Veganer bedroht gefühlt und Angst gehabt, zu blinden Flecken hinzusehen. Eigentlich hätte man sie an Anhänger oder Fan unterstützen sollen, wenn für sie eine Änderung notwendig ist. Alles, was zu extrem wird, ist nicht gut. Es kommt einfach nur darauf an, was wir tagtäglich zu uns nehmen, was unsere Gewohnheit ist. Ich bin schon sehr lange Vegetarier, aber kein konsequenter Veganer, obwohl ich auch wenig Milchprodukte esse. Ich bin konsequenter Vegetarier, weil es mich ekelt, tote Tier zu essen. Und weil es fühlende Lebenwesen mit einer Seele sind. Die kann man doch nicht einfach töten, um sie zu essen!!! Das Fleisch ist die gleiche Substanz, aus der auch wir Menschen bestehen. Komisch, dass dies die Fleischesser offensichtlich gar nicht bemerken…. Und wir brauchen es nicht, ganz im Gegenteil, entgegen immer noch ziemlich hartnäckiger Überzeugungen in der Gesellschaft. Menschen zu essen wäre dann auch nicht mehr was großartig anderes… Sorry, für die krasse Bemerkung.

  11. 11
    Frosch Frosch sagt:

    Das „Problem“ des Menschen ist, dass er zuviel nachdenkt. Ich schaue das Ganze von einer total anderen Warte an und stelle eine einfache Frage: wieso gibt es bei den Tieren Fleischfresser und wieso Pflanzenfresser? Wieso weiss ein Tier, dass es Fleisch braucht und ein anderes dass es Pflanzen braucht? Antworte, wenn du kannst.

    Bezüglich Fleischkonsum: wie gesagt, niemand befürwortet hier das Quälen von Tieren oder eine Massentierhaltung. Man muss ja auch nicht permanent Fleisch essen. Ich merke bei mir zB., dass wenn ich lange kein Fleisch gegessen habe, mein Körper danach ’schreit‘. Dies geschieht instinktiv.

    Zitat: „Liegen stichhaltige wissenschaftliche Ergebnisse dazu vor, dass Pflanzen leidensfähig sind?“…..
    Mit Beweisen wollen von Dingen habe ich schon längst aufgehört. Wir wissen nichts! Wir können alles nur annehmen.

    Jöh-Effekt der Tiere: Der Mensch sieht halt mit seinen Augen in die anderen Augen des Tieres und vermenschlicht es und verbindet sich mit ihm. Durch diese Vermenschlichung mussten auch schon zig Wildtiere sterben, weil der Mensch in seiner falsch verstandenen Tierliebe zum Beispiel ein Rehkitz angefasst und gefüttert hat. Nicht bewusst darüber, dass es dadurch durch seine Mutter verstossen wird (Fremdgeruch). Nur weil Pflanzen keine Augen haben und wir (noch) keine echte Verbindung aufnehmen können, sehen wir darüber hinweg. Ist dies bewusst?

    Weiss nicht – aber wenn dem so ist, bin ich unbewusst und stehe dazu.
    Mahlzeit – Frosch

  12. 12
    Lumina sagt:

    @ Frosch

    Zitat: „Ich merke bei mir zB., dass wenn ich lange kein Fleisch gegessen habe, mein Körper danach ‘schreit’. Dies geschieht instinktiv“..

    Dann ist es auch richtig für Dich, Fleisch zu essen, schlimmer als Fleisch essen ist Fleisch DENKEN. Und „militante“ Veganer DENKEN im Grunde ständig an Fleisch… , verurteilen und lehnen ab…..

    Es muss m.E. harmonisch von einem abfallen, sonst hat es keinen Wert. Allerdings ist Fleischessen auch eine Gewohnheit und der Körper gibt nicht gerne Gewohnheiten auf, die Zunge, nicht Geist und Seele haben die Kontrolle übernommen.

    Übrigens sind Fleischfresser bei den Tieren weitaus aggressiver als Pflanzenfresser, man denke nur an einen Tiger und einen Elefanten. Ein Tiger hat andere Bedürfnisse, er muss sehr aggressiv sein, um zu überleben.
    Ist menschliche Aggression in einer (hoffentlich) zukünftigen Welt noch vonnöten? Ich meine, nicht.

    LG von Lumina

  13. 13
    Astrid sagt:

    Abzuwägen, ob alte Verhaltensmuster noch stimmig für einen sind und dann zu entscheiden lass ich es oder halte ich weiter daran fest., ist sehr individuell. Es hängt natürlich auch mit unserem EGO zusammen. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur sagen je bewusster wir werden um so leichter fallen die Entscheidungen,weil ich einfach in mich hineinspüre ist es noch stimmig oder nicht. Das ist zu meinem eigenen Kompass geworden. Mein EGO hab ich mir auch zu meinem Verbündeten gemacht. Wie ein Papagei darf er jetzt auf meiner linken Schulter sitzen und beobachten und mir seine Beobachtungen mitteilen. Am Anfang ist das schon ein wenig verrückt, aber mittlerweile kommen wir beide gut zurecht.

  14. 14
    Kristallsonne sagt:

    @Frosch:
    Warum Tiere Fleisch fressen? Das ist eine Frage des Entwicklungsweges! Wir „vernunftbegabten“ Menschen – Homo sapiens sapiens sind ja nun schon längere Zeit dabei, uns über die tierische Ebene hinauszuentwickeln – wir sind sozusagen mittendrin in diesem Prozess der Transformation und Transmutation – ein Entwicklungsstatium vom „kosmischen Baby“ zum „kosmischen Menschen, welcher sich seiner Schöpferkräfte wieder bewusst geworden ist! Vom Homo sapiens zum Homo Adamus – ich habe mir auch gewünscht, dass es rascher gehen würde mit dem Bewusstseinswandel – anscheinend dauert es noch… Unterstützung erhalten wir von der Lichtkraft der Zentralsonne, welche unsere Sonne in Form der Sonneneruptionen empfängt und durch die elektromagnetischen Wellen an uns alle weiterleitet! Herzensgrüße an alle, Kristallsonne

  15. 15
    Frosch Frosch sagt:

    Und was gilt für pflanzenfressende Tiere? Sind die besonders erleuchtet? Und wieso frisst das spirituellste Tier, die Brückenbauerin zwischen Himmel und Erde – die Katze – Fleisch? Wenn ihr mich fragt, hat alles seine Ordnung. Würden nämlich sämtliche Lebewesen auf Fleisch verzichten und nur Pflanzen essen, würde das oekologische Gleichgewicht nicht mehr gewährleistet sein.

  16. 16
    Lumina sagt:

    @ Frosch
    Eigentlich sind wir ja vom Artikel ganz abgekommen, jedenfalls habe ich es so verstanden, dass es möglich sein muss, seine Ansichten radikal zu ändern, was nicht jedem leicht fallen dürfte. Aber das war ja eigentlich klar bei diesem Thema!
    Zu Deiner Frage, Frosch, habe ich etwas im Internet gefunden:
    „…Wie bei allen Tieren, geht es bei den Säugern in erster Linie um die beiden Themen Überleben und Fortpflanzung.Fast alles kreist um die entscheidende Frage: Fressen oder gefressen werden.Was empfinden wir übrigens, wenn wir direkt oder im Fernsehen miterleben, wie ein Tier ein anderes in Stücke reisst, tötet und auffrisst.
    Das ist der natürliche Kreislauf, heisst es dann zumeist, wenn vielleicht auch ein gewisses Unbehagen bleibt.
    Der Mensch kann sich im Gegensatz zum Tier qua seiner Vernunft, Einsicht, Ethik willentlich dazu entscheiden, aus diesem Kreislauf endlich auszusteigen, den Trieb des “Fressens” aufzugeben und reichlich vorhandene pflanzliche Lebensmittel für eine gesunde schmackhafte mitweltfreundliche Ernährung zu verwenden.Ist da nicht ein wichtiger, entscheidender Unterschied zwischen Mensch und Tier? Die Raubtiere folgen ihren Trieben; die Tiere, die reine Pflanzenfresser sind, zeigen es, das es anders geht…..“
    …“ Es ist für jeden Menschen ein wunderschöner beglückender Moment, wie bei einem überraschenden Weit-/Einblick in eine eindrucksvolle Landschaft, wenn man erkennt und spürt, wie wertvoll bereichernd es ist, in Einklang in Harmonie und Frieden mit den Tieren zu leben und der Irrtum beseitigt ist, dass Tiere keine “nachwachsende Rohstoffe” für den Menschen, sondern Freud und Schmerz fühlende Lebewesen sind, denen unser Mitgefühl gehört….“

    http://www.tierrettungev.de/page/?p=350

    Und auch dieses Thema ist interessant:
    http://stevepavlina.de/sind-menschen-fleischfresser-oder-pflanzenfresser .

    Zitat Frosch: Wenn ihr mich fragt, hat alles seine Ordnung. Würden nämlich sämtliche Lebewesen auf Fleisch verzichten und nur Pflanzen essen, würde das oekologische Gleichgewicht nicht mehr gewährleistet sein.
    Das ökologische Gleichgewicht ist ja leider schon lange nicht mehr gewährleistet, der Mensch greift überall in diesen Kreislauf ein.
    Ich glaube auch nicht, dass man den Menschen als „Tier“ bezeichnen kann, er benimmt sich zwar oft so, aber durch sein Bewusstsein, seine Fähigkeit sich unabhängig von seinen Trieben für etwas zu entscheiden, besitzt er Möglichkeiten der Einsicht, die das Tier nicht hat. Zitat Frosch: „…
    Das “Problem” des Menschen ist, dass er zuviel nachdenkt…..“

    Ist das wirklich ein „Problem“? Ich finde, das macht erst einen Menschen aus. der Gedanke ist die Anfang von allem.
    Liebe Grüße von Lumina

  17. 17
    Frosch Frosch sagt:

    Liebe Lumina. Wir sind durchaus noch beim Artikelthema. Ich habe eine andere Meinung, eine, die wohl nicht so spirituell erscheint. Werde ich akzeptiert mit dieser Meinung, oder versucht man mich mit allen Mitteln umzustimmen? Ich möchte nochmals betonen, niemand befürwortet hier Tierquälerei oder Massentierhaltung. Wir sind in erster Linie Menschen, die hier auf Erden ihr Erfahrungen machen. Jeder von uns tötet täglich mehrere Tiere wenn er sich fortbewegt, aber Käfer, Ameisen etc. scheinen dann ok? Sind auch Lebewesen. Schönen Tag dir. Frosch

  18. 18
    Lumina sagt:

    Hallo, lieber Frosch!

    Mein Anliegen war keineswegs, Dich umzustimmen oder Dir mangelnde Spiritualiät vorzuwerfen.

    Wie könnte ich auch, da wir ja, wie ich bereits schrieb, selbst bis vor einem Jahr noch Fleisch gegessen haben und ich überhaupt der Meinung bin, dass sich niemand sich zu irgendetwas zwingen sollte, was er nicht empfindet.

    Doch Du stelltest Fragen- ( „…Antworte, wenn du kannst…& „…Und was gilt für pflanzenfressende Tiere? Sind die besonders erleuchtet? „…. )…

    Darauf versuchte ich zu antworten, mehr nicht. Ein „Angriff“ , wie Du es vielleicht empfunden hast, sollte es keineswegs sein.

    Liebe Grüße und auch einen schönen Tag wünscht Lumina

  19. 19
    Consciousness sagt:

    @Frosch

    Akzeptierst du denn andere Meinungen? Oder steht dein Standpunkt fest und deshalb argumentierst du mit Begründungen wie ,wir müssen Fleisch essen,weil sonst das ökologische Gleichgewicht bedroht ist und setzt ein versehentlich zertretenes Insekt mit einem vorsätzlich getöteten Säugetier gleich ?

    Ein Gespräch kann nur entstehen,wenn man schon vor dem Gespräch bereit ist, seine Meinung gegebenfalls loszulassen und auch zu ändern. Und damit dieses geschehen kann, tauscht man Argumente aus ,die man bestenfalls auch beweisen kann. Alles andere sind Monologe,die niemanden weiterbringen.

    Wenn man sich wirklich damit beschäftigt,gibt es keine Argumente die in unserer heutigen Hochzivilsation für den Verzehr von Tieren sprechen (mögliche Ausnahme Unterstützung von Kranken und Menschen die sich in der Rekonvaleszenz befinden).

    Frosch, ich bin nicht deiner Meinung und ich kann auch deinen Argumentationen nicht folgen, aber wie heißt es so schön, ich mag nicht deiner Meinung sein,aber ich würde mein Leben dafür geben,daß du sie sagen darfst.

    Vielleicht schaffst du es ,dich nicht gleich von anderen Meinungen so angegriffen zu fühlen, jeder lebt sein Leben sowieso wie er das für richtig hält.

  20. 20
    Frosch Frosch sagt:

    @ all
    Ich fühle mich nicht persönlich angegriffen. Aber ich finde es nicht ok, wenn man den Bewusstseinsstand daran misst, ob einer Fleisch isst oder nicht. Und dies ist hier in mehreren Kommentaren von verschiedenen Leuten angesprochen worden. Das finde ich nicht ok, denn man stellt sich so über andere. Ich nenne mich daher auch Frosch und nicht „Schimmer-goldenes-Licht oder was auch immer“. Denn ich muss nicht mit meinem Namen zeigen, dass ich erleuchtet bin, was ich ja eh nicht bin :-D. Weiters wurde erwähnt, dass Tiere tiefer, bzw. niedriger sind als wir Menschen. Diese Aussage kann ich dann halt auch nicht nachvollziehen. Ich finde nicht, dass der Mensch höher oder besser als ein Tier ist. Denn dann stelle ich mich ja wieder über etwas.
    Und noch was zum Ökosystem: Ich sprach von allen Lebewesen, die plötzlich nur noch Pflanzen essen würden. „Alle“ bedeutet die Tiere mit eingeschlossen. Was würde passieren? Es gäbe immer mehr Tiere und immer mehr Tiere, würden immer mehr Pflanzen fressen, sprich, auf Dauer gäbe es für alle zu wenig. Daher wurde es vom Schöpfer wohl so eingerichtet, dass es einen gerechte Verteilung gibt, wer nun Fleisch isst und wer Pflanzen. Zudem sind auch die Verdauungsorgane darauf ausgelegt.
    Hey Leute, es ist alles ok….. Frieden, Peace, Frosch – wir kommen nicht auf einen Nenner und das ist ok so.

  21. 21
    christian5 sagt:

    Hallo allesamt,

    um solche Missverständnisse zu vermeiden, kann ich empfehlen, die Menschen direkt auf ihre Aussagen anzusprechen, damit sich nicht jeder angesprochen fühlt. Ein @Frosch oder @Lumina etc. kann da wahre Wunder bewirken. Natürlich kann es Sinnvoll sein, mal einfach so in die Runde zu fragen oder allgemeine Aussagen zu verfassen. Aber wenn es mir um einzelne Aussagen geht, ist die direkte Kommunikation aus meiner Sicht sehr hilfreich, um ein „Chaos“ an verschiedenen Perspektiven zu vermeiden.

    viele Grüße in die Runde
    Christian

  22. 22
    maxl sagt:

    Ich bin seit über 6 Jahren Vegetarier. Ich habe früher Fleisch mit Fleisch gegessen und seit dem Umstieg geht es mir keine Sekunde ab. Warum? Weil sich mein Bewusstsein weiterentwickelt hat. Das geschieht aber nur freiwillig, wenn man sich zwingen muss kann es nicht gehen. Das ist wie wenn ein Raucher von heute auf morgen aufhören möchte zum Rauchen. Das funktioniert auch nur wenn das Bewusstsein neu ausgerichtet wird, dann hat man von einer Sekunde auf die nächste keine Lust mehr dazu.

    Wenn ich lese das auch Pflanzen Gefühle habe stimme ich dem zu, aber was die meisten vergessen, was essen wir von den Pflanzen? Meistens doch die Früchte und nicht die lebende Pflanze! Beim Tier kann ich das nicht sagen, ein Tier muss getötet werden um es zu verspeisen. Wer gibt mir aber das Recht dazu? Wenn ich direkten Kontakt zum Lebewesen habe und es mich darum bittet (wie manche Urvölker) ist das auch in Ordnung aber diesen Kontakt hat bei uns doch keiner oder? Kein Bauer und kein Fleischer.

    Da der Mensch nun mal kein Tier ist kann ich den Menschen auch nicht mit dem Tierreich vergleichen, der Vergleich hinkt nun mal. In der Natur gibt es Fleisch und Pflanzenfresser, deren Körper perfekt darauf ausgerichtet sind, der Mensch ist aber ursprünglich vom Körper her ein Früchteesser. Angefangen vom Magen über die Hände und den Zähnen.

    Wenn jemand sagt er braucht ein Stück Fleisch dann soll er es auch zu sich nehmen, jeder hat seinen freien Willen um das für sich selbst zu entscheiden. Sein Bewusstsein ist noch in dem Zustand das es eben sein muss. Ich respektiere alle Fleischesser und keiner hat das Recht sich über jemanden anderen zu stellen und zu sagen was das beste für jemanden wäre. Jeder muss die Entwicklung selbst durchschreiten um zu wachsen und trägt dementsprechend auch die Verantwortung dafür.

    LG

  23. 23
    Alex Miller / 2012Spirit Alex Miller / 2012Spirit sagt:

    Die Inuit würde es heute nicht mehr geben, wenn sie kein Fleisch und kein Fisch essen dürften, aufgrund der schwierigen klimatischen Verhältnisse im Norden. So waren sie jahrtausendelang Nomaden. Heute könnten sie sich vegan ernähren – und warum? Weil die Europäer und heutigen Kanadier sie gezwungen haben, sesshaft zu werden und sie ihre Lebenskultur annehmen mussten. Schulen, Supermärkte, Alkohol, Veganes Essen etc. Ob indigene Völker, welche seit Menschengedenken einen sehr engen Bezug zur Natur und zu den Lebewesen haben, weniger Bewusstsein haben als westliche Veganer? Kann ich mir bei allem Respekt beim besten Willen nicht vorstellen.

    Man sieht also, es ist nichts, wie es zu sein scheint.

    Ich kenne übrigens Bauern, die sehr liebevoll mit ihren Tieren umgehen, ihnen Namen geben, mit ihnen jeden Tag sprechen – und dann, ja – schlachten. Sie haben einen engen Bezug zu ihren Tieren und wenn der Tag kommt, tut es ihnen leid. Sie bedanken sich dann bei den Tieren für ihr Opfer dass sie bereit waren zu geben.

  24. 24
    maxl sagt:

    Lieber Alex,

    ich habe nicht damit gemeint das man als Fleischesser einen niedrigeren Bewusstseinsstand oder weniger Bewusstsein hat wie ein Vegetarier/Veganer. Man hat aber trotzdem einen anderen. So wie jeder Mensch der ja zum Glück ein Individuum ist!

    Die Inuiten sind auch aus einem speziellen Grund in die Polargegend gewandert und dafür bin ich ihnen auch dankbar, diese Menschen haben ja auch noch den Kontakt zu den Tieren.

    Die Frage ist bei diesen Bauern doch, warum schlachten sie die Tiere? Muss das denn sein? Ich verurteile auch nicht aber ich bewerte die Tat. Und einem anderen Lebewesen das materielle Leben zu nehmen finde ich auch nicht in Ordnung. Aber wie gesagt jeder Mensch muss für seine Taten sowieso selbst die Rechnung tragen.

    Sobald man sich in die Lage des anderen Lebewesen versetzt kann man dann noch töten? Was man selbst nicht möchte, das tu einem anderen nicht an.

  25. 25
    Alex Miller / 2012Spirit Alex Miller / 2012Spirit sagt:

    Lieber Maxl,
    verstehe schon, was du meinst.
    Ich möchte damit nur sagen, dass wir jederzeit ein Teil von dem ganzen hier auf Erden sind – auch wenn man auf manchen bewusst verzichtet (was sicherlich nicht verkehrt ist).

  26. 26
    Lumina sagt:

    @ all
    Diese Diskussion Vegetarier/Veganer vs. Fleischesser driftet sehr häufig in Ver-oder Beurteilungen Andersdenkender ab.
    Und meist reagieren die Fleisch-Befürworter besonders empfindlich, vielleicht auch, weil sie sich den Argumenten der Vegetarier nicht gänzlich entziehen können und es viele gesundheitliche Aspekte des Vegetarismus gibt, die gut erforscht worden sind. Wie ich gerade las, führt die schweizerische Krebsliga beispielsweise als Top-Präventionsmöglichkeit den Verzicht auf Fleisch an erster Stelle an .Tierisches Eiweiß bildet Säuren im Körper bei ihrer Verstoffwechselung, was naturgemäß sehr schädlich ist. Und Übersäuerung ist ein Zeichen unserer Zivilisation, die Pharmaindustrie freut sich!

    Mit Milch und deren Produkten sieht es nicht viel besser aus. Obwohl als Muntermacher der Natur angepriesen, kommt die degenerierte Form der Milch praktisch einer Vergiftung gleich. Darüber gibt es viele Dokumentationen und Berichte.

    Tierlieb waren wir schon immer besonders, so dass die Berichte und Bilder über Massentierhaltung uns ehrlich erschütterten. Wir wollten ein Leben führen, worunter kein Tier zu leiden hat, wo wir die Verantwortung auch in dieser Hinsicht für unser Leben und unser Handeln übernehmen würden. Einfach ein waches Leben führen, ohne irgend etwas verdrängen zu müssen.

    Ich höre auch immer von vielen jungen Leuten oder sogar Kindern, die ganz früh und selbständig einen Widerwillen gegen Fleisch entwickeln und muss da an Indigo-oder Kristallkinder denken.

    Und dann das bereits von mir erwähnte Problem der Angst, die in den Körpern der Schlachttiere gespeichert ist. Und das nicht nur bei der Massentierhaltung „Totgestreichelt“ werden auch Biotiere nicht. Kein Tier WILL sterben, das Leben will sich immer selbst erhalten.

    Jedenfalls haben wir uns außerdem gesagt, das, was wir zu uns nehmen, bleibt ja nicht ohne Folgen, sondern löst oft unzählige, auch energetische Reaktionen in uns aus.

    Der Mythos von leidenden Pflanzen basiert auf einem Buch aus den 70ern mit dem Titel „Das geheime Leben der Pflanzen“. Inzwischen hat man das Gebiet mehr erforscht und ist nicht mehr der Ansicht, dass Pflanzen Schmerz ( Gefühle schon !) empfinden können. Es wäre auch ganz sinnlos in der Natur eingerichtet, denn im Gegensatz zu Tieren und Menschen können Pflanzen sich ja nicht von der Gefahrenquelle wegbewegen.

    Das Ganze hat in meinen Augen überhaupt nichts mit „Tiefer-Stehen“ , Niedriger“ etc. zu tun, ich habe das auch nie geschrieben, bin aber wie Maxl der Meinung, dass es ein ANDERES Bewusstsein ist, Fleisch zu essen oder abzulehnen. Ebenso wie Tiere oder Bäume ein ANDERES Bewusstsein als der Mensch haben, die Interpretation von Niedrig/ Hoch wäre wirklich eine Art Verurteilung, der ich mich nicht anschließen möchte.
    LG von Lumina

  27. 27
    Steven Black sagt:

    Ich persönlich habe mich die letzten 4 Jahre vegetarisch ernährt. Allerdings habe ich lernen müssen, daß ich durch meine
    ganze Transformationsarbeit. die geistigen und emotionalen Prozesse dabei, anfing etwas „die Bodenhaftung“ zu verlieren. Seit einem Jahr esse ich wieder Fleisch und offensichtlich braucht mein System das. Und ich bedanke mich auch dafür – wenn die Zeit reif ist, wird sich das wieder ändern und ich esse wieder vegetarisch. Ich höre auf meinen Körper ..
    lg,

  28. 28
    Frosch Frosch sagt:

    @ Steven
    Danke für deine Worte. Ich esse überigens auch seltenst Fleisch, vielleicht so alle 2 Wochen ein Stück, manchmal mehr, manchmal weniger, situativ halt. Aber eines habe ich auch lernen dürfen: wenn man seinen Körper kennt, spürt man, was er braucht, denn er spricht täglich zu uns. Und ab und an ist dies halt bei mir ein Stück Fleisch. Ich achte dann aber darauf, wo ich es beziehe.
    Der Mensch ist übrigens ein Omnivore. Das Gebiss und gar die Augenstellung beweisen es. Wären wir reine Pflanzenfresser, müssten die Augen seitlich angeordnet sein und wir hätten ca. 46 Zähne, wobei die vordesten stetig nachwachsen würden und darauf angewisen wären, mittels Mahlbewegung stets abgetragen zu werden.
    Lg Frosch

  29. 29
    Consciousness sagt:

    @Frosch

    Der Mensch ist nicht vergleichbar mit Tieren ob nun Pflanzenfresser oder Fleischfresser oder Allesfresser,denn der Mensch ist eine eigene Spezies. Das führt natürlich zu der Frage wo kommt der Mensch her und was ist der Mensch überhaupt? Stammt er wirklich vom Affen ab (die teiweise schlauer als Menschen sind,siehe Link) oder wurde er vielleicht tatsächlich erschaffen? Aber würde jetzt zu weit führen und ist ja auch grad nicht Thema. Vielleicht wirds ja mal Thema,wo der Mensch herkommen könnte.

    Was ich eigentlich sagen wollte,schön wie sich alles annähert. Du sagst,eigentlich ess ich seltenst Fleisch ( und klangst vorher schon wie ein Verfechter regelmäßigen Fleischkonsums) und ich war 6 Jahre Vegetarier und träumte dann,ich sollte wieder Fleisch essen und erst nachdem ich vor kurzem 2 Wochen fastete,begann ich danach wieder rein vegetarisch mit Bewegung hin zum veganen ,mich zu ernähren.

    So weit weg sind wir alle in unseren Meinungen nicht,man braucht halt immer nur wieder den Willen und den Raum sich miteinander auszutauschen.

    https://www.youtube.com/watch?v=KHBThShCBdA

  30. 30
    Frosch Frosch sagt:

    @ Consciousness
    Ja, woher der Mensch wirklich abstammt, ist eine gute Frage. Ich gehe davon aus, dass er ein Säugetier ist. Denn die Mutter säugt ja ihr Kind.
    Bezüglich Fleischkonsum: Jeder soll doch für sich selbst entscheiden können, was er isst und wieso. Ich finde einfach, dass niemand hier ausgeschlossen werden soll, nur weil er Fleisch isst. Es soll ein Miteinandersein und kein Gegeneinander.
    Beste Grüsse, Frosch

  31. 31
    maxl sagt:

    @all
    Ja ich finde auch das die Herkunft des Menschen ein eigener Artikel wert wäre!

    Armin Risi z.b. bringt es in seinen Büchern super zum Ausdruck warum der Mensch kein Tier ist.

    Des weiteren kann ich das Buch vom berühmten russischen Augenarzt Muldashev empfehlen, der die Herkunft der Menschheit in Tibet nachgeforscht hat und zu interessanten Schlussfolgerungen gekommen ist. http://www.vielewelten.at/pdf/muldashev.pdf

    Wer nicht alles glauben kann das in diesem Buch steht sollte nicht vergessen das Funde die weltweit gemacht wurden (Klaus Dona) dies bestätigen, sowie auch uralte Schriften und mündlichen Überlieferungen der noch heutigen Urvölker dies bestätigen.

    LG

  32. 32
    Frosch Frosch sagt:

    @ Maxl
    Meine Meinung kennst du ja – ich halte den Menschen für ein Tier. Bin da simpel gestrickt 😉
    Was denkst du denn, woher der Mensch abstammt und wieso denkst du, dass er kein Tier ist? Hast du selbst an dir Dinge entdeckt, dir darauf schliessen lassen, dass du kein Tier bist. Oder nimmst du das Wissen aus Büchern?
    Ich kann mir nicht helfen, aber in mir weilt so eine Art Gleichgültigkeit in Bezug auf das „Woher“ ich komme, dieses Nachforschen, wer wir sind. Denn durch das ganze Nachforschen, Suchen und Grübeln manövrieren wir uns aus dem Jetzt. In mir herrscht so eine Art Müdigkeit, das zu erforschen, weil ich es einfach gut finde, wie es ist. Verstehst? Aber mich würde deine Meinung schon interessieren.
    Gruss zum Mittag; Frosch

  33. 33
    maxl sagt:

    @Frosch

    natürlich habe ich das meiste aus den Büchern. Aber wenn man eins und eins zusammenzählt und dann auf die innere Stimme hört schliesst sich der Kreis. Aber das muss jeder für sich selbst herausfinden.

    Der Mensch ist damit auch nicht besseres nur weil er halt nicht vom Tier abstammt, er ist halt eine eigene Spezies. So wie eine Pflanze oder ein Mineral nicht schlechter oder besser sind wie ein Tier, jede Lebensform hat den Platz in der Schöpfung und seine Aufgabe darin!

    Wichtig finde ich es deswegen das wir unseren wahren Ursprung kennen. Zur Zeit ist es ja so auf unserem Planeten das die „etablierte“ Wissenschaft sagt das alles Leben aus der Materie entsprungen ist und genauso führen wir uns auch auf! Aber was wäre wenn wir wüssten das die Materie eben nicht der Ursprung des Lebens ist sondern das geistige, das nach und nach in die Materie eingedrungen ist, sie formt und belebt? Könnten wir danach noch so weiter Leben wie wir Leben? Wir sind alle miteinander verbunden und was wir jemanden anderen zufügen, fügen im Prinzip wir uns selbst zu! Aber zu Zeit ist es doch so das wir dieses Miteinander überhaupt nicht Leben sondern wir wie Parasiten auf diesem wunderschönen Planeten leben koste es was es wolle, denn was macht es schon aus wenn wir andere Lebewesen absichtlich schaden zufügen.

    Wie gesagt finde ich das ein total spannendes Thema und wenn wir uns dafür öffnen würden, könnten sich noch andere Dinge uns offenbaren.

    LG

  34. 34
    Frosch Frosch sagt:

    @ Maxl
    Ich verstehe deine Worte sehr gut. Danke dafür.
    Das einzige was der Mensch vom Tier unterscheidet, ist, dass er sich Fragen stellen kann wie deine. Der Mensch kann sich als einziges Wesen mit Spiritualität befassen (Doch er bleibt in meinen Froschaugen ein Tier). Wobei, wenn wir ganz genau und ehrlich sein wollen, so wissen wir zu wenig über andere Lebewesen, denn es könnte durchaus sein, dass auch andere Lebewesen spirituell sein können. Nach heutigem Stand der Wissenschaft ist es aber so, dass sich nur der Menschen mit diesen Fragen auseinandersetzen kann. Zur Wissenschaft möchte ich anmerken, dass wir rein nichts wissen. Wir glauben zu wissen, aber wir wissen nichts. Das zu wissen, ist schon mal viel.
    Die Spiritualität und die Suche an und fürs sich, kann auch in eine Sucht ausarten. Solange wir suchen, sind wir Süchtige. Da ist es egal, ob es Kokain ist oder Alkohol. Solange wir suchen, bewegen wir uns weg von uns selbst, das heisst, wir sind nicht zufrieden mit dem was grad ist. Mit dieser Unzufriedenheit senden wir Negativität aus und signalisieren damit genau das, was wir derzeit im Aussen verurteilen. Krieg.
    Mein Weg ist ein anderer und ich kann auch nur für mich sprechen. Und vielleicht ist dieser Weg auch nur für Frosch zugeschnitten. Ich habe aufgehört zu suchen. Ich probiere nun wenn immer irgendwie möglich im Moment zu leben. Die Schönheit einer Rose zu sehen, denn sie ist jetzt perfekt. Ich stelle mir nicht die Frage, woher die Rose kommt, denn dann würde ich ihre Perfektion in Frage stellen. Sie ist da und sie präsentiert sich mir in ihrer absoluten Schönheit. So ist es auch mit dem Leben. Wenn jeder sehen würde, dass jetzt bereits alles perfekt ist und nichts verändern möchte, würde uns ein ganz anderes Bild der Wahrheit präsentiert.
    Liebe Grüsse, Frosch
    Ps: Bringe derzeit kein besseres Deutsch zustande. Sorry 

  35. 35
    maxl sagt:

    Lieber Frosch,

    danke für deine Antwort, ich bin auch der Meinung das wir alles in uns haben und wir eigentlich nicht mehr suchen müssten, aber ist es nicht so das wir schon von frühester Kindheit an die Spiritualität aberzogen bekommen? Ich habe als Kind bis zu meinen 5 Lebensjahr noch mit der geistigen Welt kommunizieren können, aber wenn du immer und immer wieder gesagt bekommst das dies nur imaginäre Wesen sind mit denen du sprichst und sie kein anderer wahrnehmen kann ausser du selbst, denkst du als Kind irgendwann einmal auch so 🙁

    ZU den Tieren. Tiere sind doch höchst spirituelle Wesen. Katzen sind fast den ganzen Tag in der spirituellen Welt unterwegs. Ich habe einmal eine ältere Frau kennenlernen dürfen die mit Tiere Gespräche geführt hat und sie hat mir Dinge sagen können über meine Tierischen Begleiter die keiner wissen kann. Wir können extrem viel von unseren Tieren lernen wir müssen nur wieder zuhören, und mit ihnen verbinden. Meine Tiere z.b. sind meine Führer und Berater für mich geworden.

    Leider kann ich das kommunizieren noch nicht alleine und muss mir Hilfe nehmen, aber ich bin auch einen sehr guten Weg das ich das auch in naher Zukunft kann. Ich spüre schon das ich mit ihnen kommuniziere aber ich habe noch nicht die 100% Sicherheit, aber das wird schon werden.

    Der einzige Unterschied zwischen Tier und Mensch ist nun mal der freie Wille. Der Mensch kann sich entscheiden ob er etwas so oder so macht, ein Tier kann das nicht es wird immer seinem Instikt folgen. Das ist aber auch nicht schlechter jetzt, es ist dafür nie abgeschnitten von ihrem wahren selbst!

    LG

  36. 36
    maxl sagt:

    Frosch wie heisst es doch so schön, ich weiss das ich nichts weiss *gg*
    Die Wissenschaft ist auch immer nur so gut wie ihr Weltbild nach dem sie erforschen und wenn ich andere Aspekte generell ausschliesse werde ich zwar irgendwann alles darüber „wissen“ aber ist das der letzte Schlüssel der Weisheit?

    Was mich nur ein wenig frustriet ist die Tatsache das wir extrem aus unserer Vergangenheit lernen könnten, es gäbe so viele Schriften deren Wissen unbeschreiblich sind, aber was macht Wissenschaft daraus? Nichts! Sie streitet ab es schon mal Hochkulturen gab die weiter waren als wir und kommen mit den lächerlichsten Erklärungen (z.b. Bau der Pyramiden)

    Na egal es wird sicher noch die Zeit kommen in der wir unseren wahren Ursprung erfahren werden.

    LG

  37. 37
    Steven Black sagt:

    Die Suche gehört dazu, wir suchen, weil wir etwas vermissen, ganz instinktiv. Aber ja, es kann eine Sucht werden, wenn es nicht zum Tun führt. Viele Menschen schießen sich „nach Oben“ weg, ich beobachte es immer wieder. Das suchen hat ein Ende, wenn man bei sich selbst angekommen ist – das ist meine persönliche Definition. 🙂

    lg,

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