Undercover durch die Welt

06 Nov 2014 Von Kommentare: 12 Bewusstsein, Spiritualität

Frau hinter einer braunen Tapete versteckt

Wie schafft man eigentlich den Spagat zwischen einem 08/15 Berufsleben und einem spirituellen Leben? Es gibt viele Spirituelle, die sich ganz dem Licht und nur dem Licht zugewandt und alles auf dieses Licht ausgerichtet haben. Licht und Liebe. Da gibt’s keine dunklen Wolken, keine Probleme und auch keine Arbeit, wie man das als Normalsterblicher kennt. Oftmals aber auch kein Geld. Man wird getragen von einer rosa Wolke und ist dann gar überrascht, wenn plötzlich ein Gewitter aufzieht und man vom Regen in die Traufe kommt. Ich wurde oft von liebevollen Hardcorespiris belächelt, weil ich in einem normalen weltlichen Job arbeite und dennoch meinen Weg gehe, indem ich irgendwie versuche spirituell zu leben.

Die Betonung liegt auf „versuchen“. Meine Spiritualität, meine Art diese zu leben, ist vielleicht nicht ganz bilderbuchmässig. Aber wen kümmert dies? Ich bin eher von der lockeren Sorte, keine Zwänge, kein Müssen, einfach so sein, wie ich es möchte ohne jemandem anderen zu schaden. Ein gutes Glas Rotwein ist immer mal drin, manchmal auch zwei. Eigentlich benutze ich dieses Wort „Spiritualität“ im Zusammenhang mit mir gar nicht so gern, wird doch Spiritualität oft in der Normalwelt mit Fanatismus oder „Nicht von dieser Welt“ gleichgesetzt.

Lockerer Spiri oder Lichtjäger

Manchmal komme ich mir tatsächlich „wie nicht von dieser Welt“ vor. Manchmal fühle ich mich wie ein Alien oder ein English-Woman in New York. Als Spiri, oder wie man das auch immer bezeichnen möchte, in der normalen Welt zu bestehen und unterwegs zu sein, wo es Hass, Krieg, Mord und Totschlag gibt, ist nicht immer einfach. Ab und zu kommt man sich ziemlich verloren vor und manchmal sieht man vor lauter Dunkelheit kein Lichtlein mehr. Da hat es der Lichtjäger einfacher, denn er sieht meistens nur Licht, wenn er sich hauptsächlich dem Meditationsritual widmet. Drei, vier Stunden am Tag meditieren nachdem mal ordentlich ausgeschlafen wurde, da muss man ja förmlich fliegen, so steht man selbsterklärend über all den schrecklichen Dingen, die da so geschehen in unserer Welt. Sie werden gar ausgeblendet, nicht mehr registriert oder als etwas, was ausserhalb von uns liegt wahrgenommen. So zumindest meine Erfahrung mit manchen Menschen, die in Sachen Spiritualität unterwegs sind.

Der bewusste Griff zur Maske

Sonne und Nebel im WaldDass wir Menschen alle Masken tragen um in der Welt zu bestehen ist bekannt. Kaum einer ist sich dieser Maske bewusst, wenn er sich nicht mit dieser Tatsache beschäftigt. Doch wie fühlt es sich an, wenn man ganz bewusst eine Maske aufsetzt, um beim Spiel des Lebens teilnehmen zu können? Wie fühlt sich der Griff zur Maske an als einfacher Spiri? Wie fühlt sich das Gesicht an, wenn man es dahinter verstecken muss? Und ab wann schwinden die Grenzen, ab wann bemerkt man die Maske nicht mehr? Und was ist, wenn man irgendwann nicht mehr weiss, ob man überhaupt eine Maske trägt oder nicht? Finde ich immer wieder den Weg aus dem turbulenten Alltag zurück zu meiner Licht- und Liebe-Oase? Wer fängt mich auf, wenn ich mich in der Dunkelheit verirre?

Ohne Schatten kein Licht

Mittlerweile habe ich erkennen dürfen, und dies ist ein wahres Geschenk, das erst durch das Erfahren von Dunkelheit wahres Licht zu erfahren ist. Denn ohne je die Dunkelheit gesehen zu haben, wüsste man nicht, was Licht wirklich ist. Ohne den Tag würden wir die Nacht nicht kennen, ohne Wärme keine Kälte. Wenn man aber nur auf der Jagd nach dem Licht ist, ein sogenannter Lichtjäger, der Sonne, den Annehmlichkeiten des Lebens, wird man unweigerlich eines Tages von der Dunkelheit, dem Pech, der Misere des Lebens eingeholt.

Der Schatten will integriert werden und nicht ausgeklammert. Das sagt er uns so ziemlich unmissverständlich. Er will gesehen und nicht übergangen werden. Er ruft uns zu: „ich gehöre zu dir, du bist nicht nur gut, und Licht und Liebe. Du hast auch dunkle und böse Seiten an und in dir. Schau hin und schau dir die Welt an, sie ist Abbild von uns allen!“

Undercover durch die Welt

Spirituell sein und dennoch den weltlichen Job meistern. Gut und Böse in sich vereinen, aber auch seine Schattenseiten würdigen und sie umwandeln. Sie aber gegebenenfalls auch mal blicken lassen, diese einsetzen, wenn einem danach ist oder es gar notwendig wird. Dies gehört meiner Meinung nach zu einem ganzheitlichen Leben, einem Leben, das individueller nicht sein könnte aber dennoch dem kollektiven Bewusstsein aller dient. Heute setze ich bewusst meine Maske auf und gehe ganz bewusst undercover durch die Welt, denn nur so fühle ich den Puls meiner Mitmenschen, spüre, wie es um sie steht, bleibe berührbar für andere und vor allem für mich selbst, denn nichts ist schlimmer, als wenn man sich selbst verliert und man unberührt bleibt von all den Dingen, die da geschehen in unserer Welt. Ohne Akteptanz dessen kann kein Bewusstseinswandel stattfinden.

Bilder: Fotolia.de (Beitragsbild Frau), Gehvoran.com (Bild Unten Wald)

12 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Christine sagt:

    Deine Worte haben Resonanz bei mir verursacht. Ich bin allein erziehende Mutter von 2 Kindern. Gehe 1/2 arbeiten und versuchte und versuche in meiner freien Zeit mich immer wieder dem spirituellen hinzugeben. Bis ich irgendwann verstanden habe, dass meine suche etwas mit der suche nach mir selbst zutun hat. Und mein gefundenes versuche ich wieder in meine Gedanken einfliesen zu lassen, daraus ein Wort und eine Handlung, am nächsten Tag, schaffe ich vielleicht zwei zu übersetzen. Und ja, die Schatten wollen gesehen werden, und mit jedem mehr an Licht werden sie dunkler. Aber je näher ich mir selbst komme um so heller wird es. Dem weltlichem Sein, kann ich durch meine innere Arbeit immer wieder ein Stück mehr Licht geben. Ganz still und leise, durch ein Lächeln oder eine Wortwahl und manchmal auch einfach durch ein klares aber respektvolles Nein. Für alle, denen es ähnlich geht! Danke

  2. 2
    Alex Miller / 2012Spirit Alex Miller / 2012Spirit sagt:

    Liebe Christine,
    gerade wenn man mitten im Leben steht, mit Kinder, Job, Verpflichtungen etc. – dann sehen wir in die Schatten bis hin zu den Abgründen der Menschen – und unsere eigenen. Würden wir nur spirituelle Bücher lesen, uns auf Spiritualität konzentrieren, uns zurückziehen, könnten wir gar nicht mehr sehen wenn „Licht“ erscheint. Das eine bedingt das andere. Yin und Yang.

    Herzliche Grüße
    Alex

  3. 3
    Stefan Malsi sagt:

    Herzlichen Dank für die wertvollen Zeilen, beschreiben sie doch ein Problem, mit dem sich viele „Spiris“ herumschlagen müssen. Ich landete bereits 1989 mit einer deftigen Psychose im Licht und nichts hätte ich lieber getan, als mich ganz meiner eigenen Heilung und der spirituellen Entwicklung hinzugeben, aber es fügte sich so – bei Frau, Kind und gerade gekauften Häuschen leicht nachzuvollziehen – dass ich mich trotz großer innerer Widerstände wieder in das Berufsleben begeben musste. Einige Monate war ich herausgefallen, denn man hatte mich angesichts meines merkwürdigen Verhaltens entlassen und so musste ich mich auch noch um eine neue Arbeitsstelle bemühen. Es kostete mich große Kraft in dieser für mich herz- und lichtlosen Berufswelt mitzuspielen und ich lernte unter deftigen Schlägen, dass die eigene Maske auch einfach zum Schutz gebraucht wurde. Es brauchte viele Jahre bis ich begriff, dass es Teil meiner Aufgabe sein würde mein Leben so zu gestalten, dass wir eines Tages völlig „identisch“, d.h. als „Spiris unter Spiris“ im realen Leben würden leben können und dass es eben nicht der richtige Weg wäre, sich eine Parallelwelt zu erschaffen und außerhalb der klassischen Gesellschaft zu leben. Für viele Mitstreiter war diese Belastung aber einfach zu groß, die ständigen Anfeindungen durch die „lichtlosen Mitmenschen“ nicht aushaltbar und so zogen sie sich mehr und mehr in eine alternative Lebensform zurück und wirkten von dort aus auf die Menschen. Beide Wege waren möglich und auch viele Zwischenformen konnte man bei den Menschen finden. Jeder Weg aber gestaltete sich so, dass er sowohl die Belastungen auf ein gerade noch erträgliches Maß reduzierte, als auch dabei die größtmögliche Wirkung auf die Mitmenschen erzielte. Am Ende aber werden wir in einer Welt Leben in der jede Lebensform zugleich real als auch spirituell ist! Bis dahin haben wir zwar noch eine gute Strecke des Weges zurückzulegen, aber ich bin sicher, dass wir den schwierigsten Teil bereits geschafft haben.
    Herzlich
    Stefan

  4. 4
    Silvia Cristini / 2012Spirit Silvia Cristini / 2012Spirit sagt:

    Liebe/r Christine und Stefan
    Ganz lieben Dank für eure wertvollen Zeilen. Mit Spiritualität geht oft auch eine erhöhte Empfindsamkeit einher. Oft nehmen wir alles um uns herum viel deutlicher und extremer wahr, fast ungefiltert. Da ist es naheliegend und begreiflich, dass man den Wunsch hegt, ganz aus dieser Welt auszusteigen und in eine Licht- und Liebe-Oase zu wechseln. Doch wenn wir „aussteigen“ aus dieser Welt, nehmen wir leider auch oft das Licht mit, welches hier so dringend benötigt wird. Hut ab, wenn man es irgendwie hinbekommt, beides zu vereinen und sein Licht nicht ganz verliert.
    Herzlichst, Silvia

  5. 5
    Stella sagt:

    Liebe Silvia, lieber Alex,
    dieser Beitrag spricht mir aus der Seele. Meine Begabung der Hellsichtigkeit und Hellfühligkeit versuche ich mittlerweile in meine tägliche Praxis mit Kindern und Erwachsenen einfließen zu lassen. Es gibt ein Miteinander von: morgens aufstehen, spirituell wahrnehmen was heute auf der Erde ist u. neu geboren werden will, Kinder versorgen, zur Arbeit gehen, einen Kollegen die Hand schütteln u. zuhören und dann in den beruflichen Alltag zu starten. Oft stelle ich mich nach dem Tagwerk mit einer Seelenschwester auf unsere Berg in der Nähe und tanke dann wieder energetisch auf. Diese besondere Zeit bringt es gerade mit sich, dass wir spirituell zwar undercover leben – aber die geistige Welt fordert uns gerade schon auf, unsere Fähigkeiten nicht für uns zu behalten , sondern in der Welt zu wirken: wo auch immer wir unsere Brötchen verdienen. Viele Menschen, die fern ihrer Spiritualität leben, sind froh, wenn wir sie berühren, ihnen Ängste vor der Zukunft nehmen und sie aus dem Mangel in die Fülle führen. Ich werde heute mit meiner Klasse wieder zum Wochenabschluß eine Ratsversammlung machen, in der der Redestab von Kind zu Kind geht, jeder mit dem Herzen spricht u. alle anderen mit dem Herzen zuhören. Auf diese Art u. Weise schaffen wir ein wunderbares Miteinander, in diesem Feld können auch Konflikte oder Unangenehmes besprochen werden, ohne dass irgendeiner sein Gesicht verliert. Ganz liebe Grüße an alle Spiris, die Welt braucht Euch! Eure Stella

  6. 6
    Silvia Cristini / 2012Spirit Silvia Cristini / 2012Spirit sagt:

    Liebe Stella
    Du bist wahrlich ein Stern. Wie ich deinen Zeilen entnehmen kann, arbeitest du mit Kindern. Wie wunderbar, wenn man ihnen etwas so wichtiges mit auf den Weg geben kann, direkt von der Basis auf, etwas, was sicher prägend sein wird für ihr weiteres Leben. Das Herumreichen des Redestabes von Kind zu Kind ist eine wundervolle Idee. Mit dem Herzen sprechen, zuhören und auch sehen….ich bin beeindruckt. Danke für diese wertvolle Arbeit!
    Herzlichst, Silvia

  7. 7
    Sven sagt:

    Liebe Silvia,

    diesea Thema beschäftigt viele Suchenden. Meine Erfahrung ist folgende. Der Prozess des Erwachens ist in erster Linie eine Reise zu dir selbst. Dazu ist es notwendig sich in allen Situationen und Reaktionen auszuloten und kennenzulernen, um während dieses Erkenntnissprozesses in sein wahres Wesen und seine Möglichkeiten hineinzugedeien.

    Ein Mensch, welcher sich selbst nicht wirklich ehrlich erforscht hat und kennt, kann nur durch die Reibungspunkte des Lebens und durch die permanente Beobachtung seiner (unbwussten) Raktionsmuster über sich lernen.

    Über Meditation kannst du viel über dein wahres Wesen und dieses Universum herausfinden. Aber du wirst letztendlich damit kaum zufriedener werden, weil du dich dadurch immer noch nicht besser kennst und deshalb auch nicht vollständig annehmen kannst.

    Was für mich immer wichtig war und auch noch ist, ist Selbsterkenntnis durch permanente Beobachtung eigener Verhaltensmuster sowie meiner Gedanken und der emotionalen Reaktionen.
    Allein daraus erwächst Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und schließlich die Übernahme der Eigenverantwortung für alles, was mir im Leben begegnet und wiederfährt.

    Dabei geht es in die dunkelsten Ecken und es erfordert vor allem Aufrichtigkeit, Mut und Ausdauer.

    Wenn man sich dann mehr und mehr kennt, sich auf den Weg zu sich selbst befindet, mit der Frage im Gepäck „Wie will ich sein?“, dann wird wahre Spiritualität in deinem Leben einzug halten. Du gelangst seltener aus der Mitte und nich seltener in unbewusste Reaktionsmuster.

    Es ist nicht nötig „spirituell“ sein zu wollen, es nach außen zu zeigen, wie du es so schön sagst.

    Wahre spirituelle Menschen leben unentdeckt unter ganz normalen Lebensbedingungen. Sie sehen die Dinge umfassender und in ihrer Ruhe und bewussten Aufmerksamkeit im Trubel des täglichen Lebens vollbringen sie ihren höchst wirksamen Dienst im Bewusstseinswandel dieser Welt.
    Sie gehen wie wir beide täglich zur Arbeit, haben vielleicht Familie und sind allenfalls wenig angetan von materiellen Dingen.
    Dafür sehen sie hinter die Kulissen, haben Einfühlungsvermögen und geben nur ganz dezent und fast unbemerkt ihre umfassendere Sicht in diese Welt.

    Sie sehen sich als Essenz in allem Leben vereint.
    Aber sie LEBEN auch, denn das Leben ist ein Geschenk.

    Dabei beginnt eine Art von Liebe zu fließen, die den meisten Menschen bisher völlig unbekannt ist.
    Eine Liebe, die auf Akzeptanz und Toleranz beruht, eine Liebe, die verbimdet und immer mit dem Ziel wirkt, mehr Eigenverantwortung und bewusstes Leben zu fördern.

    Ich denke, du machst einen großartigen Job.

    Alles Liebe, Sven

  8. 8
    Silvia Cristini / 2012Spirit Silvia Cristini / 2012Spirit sagt:

    Lieber Sven
    Ganz, ganz lieben Dank für deine Worte! 🙂 Genau so sehe ich das auch.
    Liebe Grüsse, Silvia

  9. 9
    Daniela sagt:

    Liebe Silvia, lieber Sven, auch ich sehe es so. Auch ich komme mir oft wie ein Alien vor, nicht von dieser Welt, blicke hinter die Kulissen und empfinde es oft als unfassbar für mich, was da gerade vor meiner Nase geschieht (wenn das Ego sich aufbläht). Ab und zu gebe ich dann meine Meinung ab und mehr kann ich auch nicht machen, denn es liegt nicht in meiner Verantwortung, was sie daraus machen. Freue mich, wenn es angenommen wird.
    Gerne vollrichte meine tägliche Arbeit, was für mich wichtig ist.
    VLG Daniela
    Sehr schön erklärt hast du das Sven, mir fehlen oft die Worte für sowas.

  10. 10
    Sven sagt:

    Liebe Daniela,

    vielen Dank ;-). Es gibt ein sehr gutes Buch zum Thema Selbsterforschung. Die (noch) unbewussten Handlungsweisen, die man mit Hilfe dieses Buches herausfinden kann, sind nicht immer leicht zu ertragen. Aber dafür kann man sie erkennen und verändern.
    Buch: Drehbuch für Meisterschaft im Leben (Drehbuch 1)
    Autor: Ron Smothermoon

    Der Autor hat noch 3 weitere Bücher in seiner Reihe, welche alle empfehlenswert sind, sich in Teil 3 und 4 jedoch manchmal wiederholen.
    Die „härtesten“ Stücke sind das oben genannte, sowie das „Drehbuch 2 – Das Mann / Frau Buch – Transformation der Liebe“.
    Ich kenne Mitstreiter, die das zweite Buch nicht zu Ende lesen konnten und wirklich schwer mit dem Inhalt gekämpft haben, weil sie dabei in sehr tiefe Bereiche ihres Lebens und Verhaltens eindringen mussten. Trotzdem kann ich es unbedingt empfehlen.
    Jeder, der sich transformierended mit gestörten Verhaltensmustern auseinandersetzt, hilft der Menschheit und diesem Planeten ein gutees Stück weiter.

    Alles Liebe, Sven

  11. 11
    Sabine sagt:

    Hallo Silvia, und hallo all Ihr anderen „Mitstreiter“ :),

    auch ich kenne dieses Problem schon von Kindesbeinen an.
    Aber gerade deswegen habe ich mir schon vor langer Zeit eine „Maske“ zugelegt für die
    Zeit wenn ich meiner weltlichen Arbeit beim Ordnungsdienst meiner Heimatstadt nachgehe. Wenn ich nach Hause komme und in meiner Praxis dann mediale Beratungen gebe und Familienaufstellungen und Arbeitkreise abgehalten werden, dann lege ich sie genüsslich in die Ecke bis zum nächsten Tag :).
    Das funktioniert wunderbar und wie schon erwähnt wurde: würden wir uns alle aus der „Welt“ rausschleichen um nur noch zu meditieren….wer würde dann die Lichtfackeln weitertragen?
    Liebe Grüße an alle „Krieger des Lichtes“ da draußen

    Sabine
    Panta rhei – Alles fließt!

  12. 12
    Silvia Cristini / 2012Spirit Silvia Cristini / 2012Spirit sagt:

    Liebe Sabine
    Musste schmunzeln, bist ja fast meine „Sternen-Schwester“…. 😀
    Ist sicher nicht immer ganz einfach, vom weltlichen Job hinüber in deinen Herzensjob zu wechseln. Aber womöglich bedingt eben genau das eine das andere. Wünsche dir weiterhin viel Kraft für dein Tun. Danke!
    Liebe Grüße, Silvia

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