Geheimnisvolle Rauhnächte ab 21. Dezember

12 Dez 2014 Von Kommentare: 1 Heilung, Ratgeber

Räuchern zwischen den Jahren

Die mystischste und geheimnisvollste Zeit des Jahres liegt zwischen dem 21. Dezember (Thomastag) und dem 6. Januar (Dreikönigstag). Rauhnächte haben vor allem im bayrisch-österreichischen Gebiet eine lange Tradition und haben sich aus dem Glauben herausgebildet, böse Geister zu vertreiben. Man sagt, die bösen Geister und Hexen hätten „zwischen den Jahren“ besondere Mächte, so müsse man besonders acht- und sorgsam im Alltag sein. Deshalb auch räuchert man in den „Zwölf Nächten, die vier Sonn- und Festtage werden herausgenommen, mit bestimmten Kräutern Haus und Hof. Aber auch heute noch ist das Räuchern weit verbreitet und erfreut sich um Weihnachten herum großer Beliebtheit. Die Rauhnächte, die teilweise, dies ist örtlich unterschiedlich, auch erst ab dem 25. Dezember zelebriert werden, sind nicht nur die zwölf Nächte ansich, sondern beziehen sich jeweils auf den ganzen Tag.

Sie werden deshalb als Nächte bezeichnet, weil sie sich nach dem keltischen Jahreskreis in der Nacht des Jahres befinden. Sie repräsentieren symbolisch die zwölf Monate des kommenden Jahres. Je nachdem „wie“ diese Tage verlaufen, kann man den Verlauf des kommenden Jahren in den entsprechenden Monaten für sich selbst deuten. So wird beispielsweise festgehalten, ob es zuhause oder außerhalb friedlich und harmonisch zugeht oder ob gestritten wird.

Alle Details, selbst wie das Essen schmeckt und wie das Wetter ist, sind von Bedeutung. Für unsere Vorfahren waren die Rauhnächte eine heilige, ernst zu nehmende Zeit, und auch heute noch wird der Brauch in den alpenländischen Gegenden des deutschsprachigen Raumes noch gepflegt. Sogenannte „Perchten“, mit Masken Verkleidete und Lärmende, geistern wild durch die Nächte und vertreiben die bösen Geister, damit sie im Folgejahr keinen Schaden anrichten können.

Räuchern hilft

Die Rauhnächte haben eine enorme energetische Kraft. In die heutige Zeit übertragen gilt es, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, was war gut, was war schlecht. Verlief es so, wie wir es uns vorgestellt haben und was können wir an uns selbst ändern um ein zufriedenes und erfülltes Leben im nächsten Jahr zu haben. Raunächte sind die stillste Zeit des Jahres, vor allem wenn Weihnachten mit den vielen Familienfeiern, die man meist nur noch als Pflichttermine wahrnimmt, vorüber ist. Viele Menschen haben in dieser Zeit Urlaub und haben die Möglichkeit, still zu werden und nur mit sich zu sein. Nachdenken.

Räuchern ist eine gute Möglichkeit, die Stille und die energetische Kraft der Rauhnächte zu intensivieren. Der 24. Dezember steht für Reinigung und Loslassen, hierfür wird traditionell Myrrhe verwendet sowie auch spezielle Räuchermischungen, die im Handel angeboten werden. Am 31. Dezember (Sylvester) verbinden sich das Alte mit dem Neuen, was bedeutet dass Harmonisierung angesagt ist. Klassisch räuchert man mit einer Mischung aus Weihrauch, Myrrhe und Dammar. Der Geruch, den die Sternsinger traditionell am 6. Januar in den Wohnungen verbreiten kennen wir alle: Weihrauch.

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Copyright: © www.gehvoran.com

Beitragsbild: Gehvoran.com

1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. 1
    Bea sagt:

    Wie wahr… sehr schön beschrieben
    LG Bea

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