Die Untoten der Samadhi-Höhlen im Himalaya

23 Jan 2015 Von Kommentare: 14 Mystery, Sonstiges

Buddhistische heilige Höhle

Ist der Tod nur die Konsequenz unserer ungesunden Lebensweise, unserer selbstzerstörerischen Glaubensmuster und Überzeugungen? Wenn man bedenkt, dass sich unsere Zellen alle sieben Jahre komplett neu erschaffen, fragt man sich, warum der Alterungsprozess eigentlich in Gang kommt und (scheinbar) nicht aufzuhalten ist. Der menschliche Körper erschafft sich sozusagen immer wieder selbst neu und dennoch stirbt er irgendwann. Unsere Vorstellung vom Tod hebeln manche buddhistische Mönche komplett aus. Sie begeben sich in einen Zustand, der jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. In den Samadhi-Höhlen im Himalaya in Tibet (und nicht nur dort) gibt es Mönche, die durch eine spezielle lebenslange Meditationspraxis bewusst und beabsichtigt den Tod überwinden.

Existenzbewusstsein ohne Körper

Sie fallen im Moment des Sterbens wie in eine Art Winterschlaf, der Geist zieht sich zurück, aber nicht komplett, und die Körperfunktionen werden auf ein Minimum runtergeschraubt. Der Körper unterliegt ab diesem Moment nicht mehr dem normalen Alterungsprozess, den gängigen physikalischen und chemischen Gesetzen und wird wie ein Stein. Die Seele ist sowohl in der feinstofflichen Welt angekommen, aber noch im Körper vorhanden, so als wäre es möglich, irgendwann den Körper wieder komplett zu „betreten“. Es ist wie eine vollendete „Out of Body Experience“ (OBE), eine totale „Erfahrung außerhalb des Körpers“. Im Samadhi leben die Mönche weiter, ohne Nahrungsaufnahme und Ausscheidungen, lassen den Körper im konservierten Zustand zurück, um die Erfahrung zu machen, dass Existenzbewusstsein auch ohne Körper möglich ist. Und um möglicherweise wieder in den Körper zurückzukehren.
Wenn man in die Tierwelt blickt, ist der Zustand des „Winterschlafs“ völlig normal. Die Tiere senken ihren Stoffwechsel ab, um sich den klimatischen Bedingungen im Winter anzupassen, und um dann im Frühjahr wieder ihr normales Leben zu leben.

Auserwählte Einheimische kümmern sich in den Samadhi-Höhlen um die Mönche, die wie erstarrt in „Buddha-Haltung“ dasitzen. Es gibt Berichte von Menschen, die über 160 Jahre alt wurden, so z.B. Lama Daschi-Dorsho Iltigelows, ehemaliges geistiges Oberhaupt der russischen Buddhisten, er ist über 162 Jahre alt! Wir berichteten darüber.

Lebendiger Leichnam Iltigelows

Der russisch-buddhistische Lama Daschi-Dorsho Iltigelows ist über 162 Jahre alt, bestimmte (geringe) Körperfunktionen sind medizinisch bewiesen noch intakt

Für das Überleben der menschlichen Rasse?

Interessant sind die Forschungen von Dr. Ernst Rifgatowitsch Muldaschew, russischer Augenchirurg, Schriftsteller und Tibet-Erforscher. Durch seine Forschungen über das „Dritte Auge“ besuchte er die Samadhi-Höhlen in Tibet. Dr. Muldaschew behauptet aufgrund seiner Gespräche mit hohen buddhistischen Mönchen, dass es denkbar und vielleicht so gewollt sei, mithilfe des Samadhi-Zustands globale Naturkatastrophen zu überleben und den menschlichen Körper somit in einer Art Genfonds der Menschheit zu bewahren. Die Chinesen haben vielleicht nicht umsonst ein so großes Interesse an Tibet. Befinden sich in den Samadhi-Höhlen Geheimnisse, welche das Weltbild der Menschheit zum Wanken bringen würden?

Eintreten in die Höhlen unmöglich

Der Zutritt der Samadhi-Höhlen soll sehr gefährlich sein. Ein unsichtbares, mentales Schutzschild soll dafür sorgen, dass nicht jeder die Höhlen betreten kann. Entscheidend soll die Absicht des Besuchers sein. Es gibt Berichte über chinesische Soldaten, die, ohne äußere oder innere Verletzungen, mit schmerzverzerrten Gesichtern dort tot aufgefunden wurden. In diesen Höhlen wirken unbekannte und für den Menschen tödliche Kräfte, welche die versteinerten Mönche, sowie das, was dort noch verborgen ist, schützen sollen. Dr. Muldaschew meint, dass es für keinen Menschen möglich wäre, komplett in die Höhlen zu gelangen. Als er es selbst versuchte, laut den Ratschlägen der buddhistischen Mönche ohne Geräte und ohne zu sprechen, erging es ihm gesundheitlich so schlecht, dass er gezwungen wurde, an einem bestimmten Punkt umzukehren. Andernfalls hätte ihm wohl der sichere Tod ereilt.

Vielleicht mag uns der Samadhi-Zustand sehr bizarr vorkommen. Aber die Botschaft der Mönche, die sich durch lebenslange Meditation freiwillig in diesen untoten Zustand begeben ist essenziell und könnte die Funktionsweise des eigenen Lebens, von Ursache und Wirkung, revolutionieren. Der Mensch ist das, was er glaubt zu sein. Wenn wir uns immer wieder selbst sagen und bestätigen, dass wir „etwas“ nicht können und nicht schaffen, dann setzen wir uns (unnötigerweise) selbst Grenzen. Dann werden wir niemals in der Lage sein, das zu tun, was wir gerne tun würden.

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Quellen:
/www.everyday-feng-shui.de/feng-shui-news/samadhi-zustand-und-unsterblichkeit/
quer-denken.tv/index.php/552-samadhi-den-tod-ueberwunden-ein-162jaehriger-moench
www.frei-denker.org/t2161-die-samadhi-hohlen-der-himalaya-gebirgskette
Buch „Das dritte Auge und der Ursprung der Menschheit“ Dr. Ernst Muldaschew

Bilder: Fotolia.de (Beitragsbild Höhle/Tempel), ZDFinfo / Youtube (Bild Mitte)

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14 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Bea sagt:

    Lieber Alex,
    gestern habe ich zufällig in einem geliehenen Buch über die Samadhi Höhlen einen Bericht gelesen.
    Um mich zu vergewissern ob das stimmt, suchte ich im Internet nach mehr Informationen darüber.
    Nun finde ich Deinen Artikel zu diesem Thema.
    Nun ja, die Vorstellung sich freiwillig in diesen Samadhi-Zustand zu begeben ist tatsächlich sehr bizarr.
    Es zeigt auch das alles möglich ist.
    Vielleicht ist die Vermutung von Dr. Muldaschew nicht abwägig, das die Samadhi-Wesen nach einer globalen Katastrophe jederzeit aktiviert werden können, um die Erde erneut zu befruchten.
    Ein guter Gedanke, aber ich hoffe uns bleibt diese Katastrophe erspart.
    Liebe Grüße von
    Bea

  2. 2
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Bea,
    das nennt man wohl Synchronizitäten… 😉

    Herzliche Grüße
    Alex

  3. 3
    Susanne sagt:

    Hallo Alex,
    vielen Dank für Deinen interessanten Bericht über die Samadhi-Höhlen des Himalaya! Die beschriebenen Phänomene dort erinnern mich an Phänomene, die in Sagen und Mythen und auch neuzeitlichen, romanhaften Erzählungen über den Untersberg beschrieben werden. Dieser befindet sich halb in D und halb in AT, nahe Berchtesgaden und Salzburg. In einer Sage dort heißt es: Kaiser Karl „schläft“ dort, bis er zu einem bestimmten Zeitpunkt…wieder kommen wird. Ferner ist in Science-Fiction(?) -Romanen von „holografischen Dimensionstoren“, die den Eingang in bestimmte Höhlenbereiche verhindern die Rede, bzw. dass sich Wanderer, wenn sie sich diesen Bereichen nähern, entweder mit unerklärlichen Schmerzen noch umkehren können oder aber tot aufgefunden werden. Außerdem soll es in gewissen Bereichen im und am Berg Zeitanomalien geben, die bewirken, dass dort die Zeit bis zu 300 mal langsamer vergeht, d.h. für Menschen, die sich dort auhalten, die Zeit langsamer vergeht und sie u.a. langsamer altern.
    Dieses Zeitphänomene werden angeblich auch dort von „Wissenden“ genutzt, um sich zu verstecken und/ oder Eingriffe in der Vergangenheit und Zukunft vorzunehmen, führen aber bei Unwissenden auch zu versehentlichem Verschwinden und zeitversetztem Wiederauftauchen, Wochen, Monate, Jahre bzw. Jahrhunnderte später…! 😉
    Viel Spaß beim Recherchieren wünscht Dir Susanne

  4. 4
    Silvia / 2012Spirit Silvia / 2012Spirit sagt:

    Liebe Susanne
    Danke für deinen Kommentar. Alex ist grad unterwegs, aber schau mal, „zufälligerweise“ hat er unlängst mal darüber berichtet
    http://www.gehvoran.com/2014/06/untersberg-mit-riesendinghoehle-das-herzchakra-europas/
    Vielleicht gefällt dir der Artikel auch 🙂
    Ganz liebe Grüsse dir
    Silvia

  5. 5
    21436587 sagt:

    Liebe Leute, es handelt sich hierbei lediglich um eine Legende, die von der rechten pseudo-Esoteriker Szene in Russland kolportiert wird. Die Literatur dazu habe ich schon vor knapp 15 Jahren gelesen und als Blödsinn abgetan – da es nirgends auch nur einen Hauch von Beweisen gibt.

    „Mentale Blokade“, aha, klar… dann schickt halt mal eine Drohne rein. Ooops, geht ja nicht, weil die Höhlen ja geheim sind. Hat zwar noch keiner gesehen, aber glauben darf man ja alles.

    Auch der Autor damals (Muldashev) war nicht auffindbar und es ist fraglich, ob es überhaupt eine echte Person ist.

    Kurz gesagt: glaubt nicht jeden ungeprüften Unsinn.

  6. 6
    21436587 sagt:

    Zu Muldashev steht mittlerweile doch was in Wiki drin:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Ernst_Muldashev

    „His claims are also highly disputed. Most of his surgeries if not all were proven to be fake by established CERN scientists. He has also claimed to cure ‚blindness‘ something which is also proven to be a fake. In the end all his claims are speculative and unsubstantiated. During a summer visit to Bulgaria in 2010 he was denied the right to conduct operations on patients as his practices were deemed dangerous and unsafe for those who visit him.“

    Ich würde sagen, case closed.

  7. 7

    @ 21436587 – cooler Name 😉
    die buddhistischen Mönche, die sich bewusst in diesen „untoten“ Zustand meditieren, gibt es auch in Russland und anderen Regionen, auch ohne der Quelle von Muldashev.

    Gruß
    Alex

  8. 8
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Wenn man in Google eingibt:
    „Buch Das dritte Auge und der Ursprung der Menschheit Dr. Ernst Muldaschew“
    kommt man direkt zum übersetzten PDF-File des gesamten Buches.

    (Da ich nicht weiss ob es urheberrechtlich geschützt ist, verzichte ich lieber darauf, den Direkt-Link hier zu posten)

  9. 9
    cource sagt:

    ich glaube es ist egal ob die story stimmt oder nicht, viel wichtiger ist die tatsache, dass es einen dringenden bedarf gibt, unseren alltag zu entschleunigen–wir spielen uns tatsächlich selbst kaputt–und da bricht dieser ansatz: weniger energie(nahrung) aufzunehmen und gleichzeitig weniger energie zu verbrauchen (weniger zu leisten) ein exorbitantes tabu unserer gesellschaft und dieses gilt es als 1. für alle zu überwinden

  10. 10
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Cource,
    ja das hast du Recht. Das System ist extra so angelegt, dass die Menschen, die arbeiten, durch den Stress in Burnout und Depressionen getrieben werden, keine Zeit für ihre Familie haben, geschweige denn Zeit und Muße haben, sich mit Spiritualität und damit mit sich selbst zu beschäftigen. Und die Menschen, die nicht arbeiten sind vom Staat angewiesen, werden klein und minderwertig gehalten. Würden immer mehr Menschen das Spiel der Mächtigen hinter den Regierenden durchschauen, so würde es zerplatzen wie eine Seifenblase.

    Grüße
    Alex

  11. 11
    cource sagt:

    leider ticken die meisten menschen anders: sie glauben wenn sie härte zu sich selbst zeigen sind sie dem anderen überlegen und genau aus diesem grund funktioniert dieses system als selbstläufer so perfekt, es ist wie im tierreich, wer nicht bereit ist, sich zu verausgaben bleibt auf der strecke und nur mönche/nonnen haben in ihrem kloster die möglichkeit, sich diesem wolfsgesetz zu entziehen

  12. 12
    Dragonking sagt:

    Hallo zusammen!!!
    Ich denke solange es keine Beweise für das“Eine“ oder das “ Andere“ gibt, ist Alles möglich. Das Problem wird nur sein wenn etwas bewiesen wird kann es nicht mehr geschützt weden !!!

  13. 13
  14. 14
    i.higginbotham sagt:

    hallochen, beisammen.. also , was Ihr als untot bezeichnet, dieser SAmadhi Zustand, ist in Wirklichkeit ein sehr hoher Bewußtseinszustand, in dem man lebendiger ist, als man hier auf der Erde sein kann…darüber findet sich einiges in den Büchern (allen voran Autobiograpie eines Yogi) , Magazinen u.a. von Paramahansa Yogananda und seiner SRF und das seit vielen Jahrzehnten… die fortgeschrittenen Mönche seines Mutterzentrums der SRF in Kalifornia muß man erlebt haben… und die hohe Schwingung auf Mount WAshington (Mutterzentrum, L:A:) ebenfalls….Davon abgesehen, ist a uch der biblische Methusalem weitaus älter gewesen, als allgemein angenommen…und Ihr habt vor allen Dingen recht,w as dieses weltliche System heir mit uns macht…man kann nur versuchen, sich so oft als möglich mit dem Licht AWUN’s und des auferstandenen Christus zu verbinden… und sich zu vergegenwärtigen,d ass die Christusliebe in der SChöpfung unendlich sanft , und von bedingungsloser Akzeptanz ist… AWUN wurde Gott von Christus auf altaramäisch genannt… „Mein Schatz, mein ALLES, VAter, Mutter, bester Freund, sanft, Geborgenheit schenkend , Mutterschoß… … das WEibliche EnergieElement soll sich ja nun wieder verstärkt in unserer WElt durchsetzen… und damit die Spiritualit wieder aufleben, was von Wissenschaftlern längst als viel stärker strahlend entdeckt wurde, als wir hier allgemein annehmen…(siehe auch: Johannes Holey: Der Megawandel: Leitfaden…. die ersten Kapitel… uns allen ein heilsames Samadhi … kann man sich nur sehnlichst wünschen….

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