Huangshan: Das Höhlenlabyrinth, dass es nicht geben dürfte

27 Jan 2015 Von Kommentare: 7 Mystery, Sonstiges

Höhlensystem in Huangshan

Im Huangshan-Gebirge („gelbe Berge“) in China erstreckt sich ein gigantisches künstlich angelegtes Höhlenlabyrinth, das bis vor ca. 30 Jahren nicht einmal den Einheimischen bekannt war. Seit Ende der 90iger Jahre fingen die Chinesen damit an, das Höhlensystem zu erforschen und Wasser abzupumpen. Im September 2012 begab sich der Schweizer Autor und Journalist Luc Bürgin, der durch einen Artikel in einer chinesischen Zeitung vom riesigen Höhlensystem aufmerksam wurde, auf die Reise ins Reich der Mitte, um sich selbst ein Bild zu machen. Das Huangshan-Gebirge, im Südosten Chinas gelegen, gilt bei den Chinesen als eines der beliebtesten Reiseziele im Inland.

Auf einer Fläche von 154 Quadratkilometer gibt es 72 Gipfel, von denen der „Lotosblütengipfel“ auf 1864 Meter über dem Meeresspiegel der höchste ist. Die teils malerische, teils schroffe Landschaft mit ihren steil aufragenden Felsen und bizarren Formen wird von chinesischen Malern seit Jahrhunderten gerne als Kunstobjekt dargestellt.

Gigantisches Höhlensystem

Erst vor ca. 30 Jahren entdeckte ein Bauer durch einen Zufall, dass sich unter dem Huangshan-Gebirge eine Höhle befindet. Erst später stellte sich heraus, dass es sich um ein gigantisches Höhlensystem und eines der mysteriösesten Bauwerke unseres Planeten handeln sollte. Von den Dimensionen her dürfte es das Höhlensystem in dieser Form, basierend auf den heutigen Daten und Fakten, gar nicht geben. Das Alter wird auf ca. 2000 Jahre geschätzt.
Es erstreckt sich eine mysteriöse Unterwelt von in Fels geschlagenen Hallen von bis zu 12.000 Quadratmetern Größe, die bis zu 18 Metern hoch sind. Einige Decken der Hallen, Gänge und Tunnel wurden mit meisterhaften Verzierungen versehen. Insgesamt sind dort 35 Höhlen bekannt, die jedoch alle mit Wasser vollgelaufen sind. Bis zum Jahr 2012 hatte man fünf davon leer gepumpt und teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Höhlensystem ist labyrinthartig verschachtelt, mit unterirdischen Seen, Räumen und Treppen und hat aufgrund seiner gigantischen Ausmaße sogar ein eigenes Klimasystem entwickelt.

Bis zu 18 Meter hoch sind die in Fels geschlagenen Hallen

Bis zu 18 Meter hoch sind die in Fels geschlagenen Hallen

Laut Fachleuten müssen die schier endlosen Gänge mit Stahlwerkzeug angelegt worden sein. Fraglich ist vor allem auch, wie und was mit dem ganzen Aushub passierte. Laut Luc Bürgin müsste man in der Nähe eigentlich unzählige Tonnen Geröll finden, tut man aber nicht. Seine beeindruckenden Erlebnisse und Fotos hielt er in einem Buch fest (siehe unten), welches es bis auf Platz 1 der Amazon Archäologie-Bestseller-Liste schaffte.

Der „Gelbe Kaiser“?

Zu welchem Zweck das Höhlensystem von „Menschenhand“ angelegt wurde, ist den Forschern bislang ein Rätsel. Spekulative Erklärungen gehen dahin, dass es ein geplantes Mausoleum für einen Kaiser gewesen sei, dass dann doch nicht genutzt wurde, da weder Knochen, noch Inschriften oder Schmuck gefunden wurden. Manches könnte darauf hindeuten, dass die gefundenden Hinterlassenschaften mit dem sagenumwobenen „Gelben Kaiser“ zu tun haben. Dann jedoch wäre das Höhlensystem wesentlich älter, als bislang angenommen. Im Höhlensystem wurden uralte Äxte, Zahnräder und Schwerter gefunden, die so präzise geschliffen wurden, wie man es heute nur mit modernsten Maschinen kann. Zudem soll es einen geheimnisvollen See voller Quecksilber geben, den niemand zu öffnen wagt.

Der Gelbe Kaiser regierte das Reich der Mitte von 2698 bis 2598 vor Christus, und führte nach der chinesischen Sage das Volk aus der Barbarei in die Zivilisation. Seiner Herrscherzeit werden viele Erfindungen wie Boote, Werkzeuge, Fuhrwerke, Waffen, Schriftzeichen, Kalender, Paläste, Medizin u.v.m. zugeschrieben. Bei den Chinesen gilt er deshalb bis heute als Gründer der chinesischen Zivilisation. Den Überlieferungen nach wurde er „erleuchtet“, nachdem er sich auch u.a. mit Alchemie und Meditation beschäftigte.

Der überwiegende Teil des verzeigten Höhlenlabyrinths ist noch nicht leergepumpt

Der überwiegende Teil des verzweigten Höhlenlabyrinths ist noch nicht leergepumpt

Gebetsort oder Schutzbunker?

Möglicherweise diente das Höhlensystem von Huangshan einst auch als Gebetsort oder als ein Schutzbunker für die Bevölkerung. War die damalige Bevölkerung in Gefahr? Vielleicht wird man in einigen Jahren das Höhlensystem von Huangshan in einem Atemzug mit Stonehenge oder den Pyramiden von Giza erwähnen, wenn weitere Forschungsergebnisse zutage kommen.

Bilder: © mysteries-magazin.com / Kopp Verlag e.K.

Copyright: © www.gehvoran.com

Quellen:
http://www.blick.ch/life/wissen/schweizer-erforscht-hoehlenlabyrinth-in-china-es-ist-ein-weltwunder-id2250241.html
http://www.epochtimes.de/Der-Gelbe-Kaiser-%E2%80%93-Gruender-der-chinesischen-Zivilisation-a726179.html
„Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth“ von Luc Bürgin, Kopp-Verlag

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7 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    krzyzanowski margit sagt:

    Ein♡liches Danke für die interessanten Beiträge mghg mk

  2. 2
    Renate sagt:

    Vielen, vielen Dank für diese Veröffentlichung. Ich vermute, dass dieses Höhlensystem viel, viel älter ist……….

  3. 3
    Gerhard S. sagt:

    Es fügt sich alles zusammen, bis das große Mosaik komplett ist. INNEN wie AUSSEM – die Geheimnisse der Menschheit zeigen sich den Menschen, diese erwachen aus dem Tiefschlaf und ein Jahrtausendlang gepflegtes Lügen – und Unterdrückungssystem (Paradigma) brischt in sich zusammen.
    Das griechische Volk ist erwacht und nimmt die Geschicke in die eigenen Hände. Die Gauner – Lügner und Diebe fremden Geldes und fremder Resorcen- verlieren Macht , Geld und Einfluss und adere Vülker (Portugal, Spanien, Frankreich, Italien) werden dem griechischen folgen.

    Auch das deutsche Volk erwacht und wird sich in die „Gemeinschaft freier Völker“ einreihen – es entwickelt sich die „Gemeinschaft Hüter der Erde“ und danach die „Galaktische Gesellschaft der Erde“, die sodann in die „Galaktische Föderation“ aufgenommen wird. Allerdings müssen die Erdenmenschen noch einige „Hausaufgaben “ erledigen
    Wer sich danebenstellt und zuschaut oder alles besser weiß, aber NICHTS eigenes hinzufügt, wird diese Reise nicht mitmachen, denn Schwarzfahrer gibt es nicht.

    Kein „Geistwesen“ steht am „Aufstiegseingang“ weil jeder Mensch für sich selbst verantwortlich ist, was die Erhöhung der Eigenschwingung betrifft und gleichzeitig Verantwoertung für das GANZE, trägt, weil er Teil vom diesem Ganzen ist.

    Die Verüffentlichung der Geheimnisse um dieses Höhlensystem reiht sich ein in die Enthüllungen und Offenbarungen, die man auch als „Apokalypse“ bezeichnen kann und die sowohl zersetzend (auf das alte Paraduigma bezogen) als auch aufbauend (auf das neue Paradigma) bezogen) , einwirken.
    Ein Paradigma ist übrigens ein „Denkmuster“, deshalb neutral und es wirkt sowohl negativ als auch positiv.

    Auch ich möchte mich für die Einstellung dieses Beitrages bedanken

  4. 4
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Margit und Renate,
    danke.

    @ Gerard S.,
    auch wenn ich von den Aufstiegsszenarien in den letzten Jahren Abstand genommen habe, da ich der Meinung bin, dass es eine Bewusstwerdung und Bewusstseinserhöhung nur bei jedem Menschen selbst gibt, so hast du das sehr direkt aber treffend formuliert. Man sieht überall, aktuell in Griechenland, dass die Lügen aufgedeckt werden, eine nach der anderen. Die Menschheit erwacht tatsächlich aus ihrem Tiefschlaf, und jeder bekommt die Möglichkeit, seine eigene Wahrheit zu entdecken und zu leben. Auch wir tragen unsere kleinen Lügen (bewusst und unbewusst) in uns, wo es jetzt gilt, da genau hinzuschauen. Nur dann kann auch aus der großen globalen Lüge, Wahrheit werden.

    Herzliche Grüße
    Alex

  5. 5
    Gerhard S. sagt:

    Danke für die treffende Interpretationn meines Kommentars, lieber Alex.
    Ja es d gibt keinen „Automatismus“ für einen vermeintlichen „Aufstieg“, weshalb ich diesen Begriff auch immer in Anführungszeichn setze. Es ist einfach zu viel Phantasie hineingelegt worden, die jeglicher Realität widerspricht. Hier geht es um Transformation von realer Energie und um das Loslassen niedrig schwingender Gedanken, Gefühle, Emotionen und Handlungen und wer das nicht kann – will oder nicht darf (Posten in Politik und Wirtschaft) der bleibt eben „unten“, also in tiefschwingenden Bereichen.

    Jeder Einzelne Mensch, muss sich im Klaren sein, dass zu den niedrig schwingenden Gedanken z.B. die Geld- und Machtgier, Hass und Unterwerfung anderer Menschen, Neid und Misgunst, sinnloses und leres herumkritisieren ohne eigene Lösungsansätze, Überheblichkeit gegenüber anderen Kulturen – Religionen und Hautfarben und vor allen Dingen Krieg , aus o.g. Gründen, zählen.

    Es gibt ja gar noch Menschen, die darin noch verwickelt sind, aber von sich behaupten, spirituel schon in einer imaginären 4. oder 5. Dimension zu sein. Das passt alles nicht zusammen und deshalb gibt es auch immer wieder „Aussteiger“, weil sie immer auf etwas warten, was NIEMALS auf die erwartete Art und Weise eintreffen wird, weil es nicht so eintreffen kann.
    Danke für Dein sehr sachliches und realitätsnahes Hersngahen an die nicht leichte Problematik

    Liebe Grüße

    Gerhard

  6. 6
    Lorenz sagt:

    Nun um solche Höhlen/Grotten einordnen zu können – stelle ich mal das daneben – die Grotten in Maastricht, der Ursprung ggf. in Römerzeit zurück geht. Das waren ehemals ähnlich große Hallen und Gänge mit einer Gesamtlänge von 200 km.

    http://www.mergelgrotten.com/der-untergrund-von-maastricht/

    LG Siegmund

  7. 7
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran sagt:

    Hallo Lorenz,
    danke für den Tipp, kannte ich bisher nicht.

    Herzliche Grüße
    Alex

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