Zeitqualität 2013 – 2025: Aus dem Chaos in die neue Ordnung?

19 Jan 2015 Von Kommentare: 15 Altes Wissen, Maya

mystischer Wegweiser

Der Hype um 2012 hat jahrelang (fast) die ganze Welt beschäftigt, auch dank dem gleichnamigen Blockbuster des deutschen Regisseurs Roland Emmerich. Unzählige Bücher wurden über dieses scheinbar alles entscheidende Jahr veröffentlicht, von den schrecklichsten Katastrophen- und Weltuntergangsszenarien bis hin zu den realitätsfernsten Aufstiegsvisionen der gesamten Menschheit in eine glückselige 5. Dimension. Alles schien in dem Zeitraum der Wintersonnenwende 2012 möglich, und die wildesten Spekulationen, geboren aus den tiefsten kollektiven Ängste also auch aus den höchsten spirituellen Hoffnungen, gingen um die Welt.

Der Anstoß für diesen kollektiven Tsunami der Weltveränderung gaben die Prophezeiungen der mittelamerikanischen Maya, deren mittlerweile berühmt-berüchtigter Heiliger Kalender zu diesem gregorianischen Datum angeblich das Ende der Welt angekündigt haben soll. Doch leider bedienten sich die Schöpfer dieses globalen Hypes, wie dies oft der Fall ist, der sehr oberflächlichen Interpretation einer uralten, tiefgründigen Kosmologie, um sie zum Zwecke der Verwirrung und der Stiftung von Chaos und Illusionen vollkommen verdreht auf die Menschheit loszulassen.

Bedauerlicherweise gingen die meisten Menschen diesen Zerrbildern auf den Leim, und die wenigstens machten sich überhaupt die Mühe, eigenständig nachzuforschen, was das zugrundeliegende Weltbild der Maya überhaupt mit 2012 zu tun hat, geschweige denn tiefer zu studieren, was der Mayakalender überhaupt ist und was er konkret für die Zeitphase rund um die ominöse Wintersonnwende vor über 2 Jahren prophezeite. Dementsprechend groß war einerseits die Ernüchterung der esoterischen Gemeinde, dass wir uns zu Beginn von 2013 nicht allesamt erleuchtet in einer vergeistigten 5. Dimension wiedergefunden haben, und andererseits die Freude aller Weltuntergangsbefürchter, dass unsere geliebte Erde auch am Tag darauf noch existierte, und unsere Zivilisation nicht von kosmischen und irdischen Katastrophen dahingerafft wurde. Wobei es sicherlich auch solche gab, die darüber eher enttäuscht waren, hätte ein solcher Zusammenbruch doch auch die Chance für einen globalen Neustart geboten. Und die vielen Pragmatiker, die sich zu den aufgeklärten Zeitgenossen zählen, wussten ja von Anfang an, dass alles nur ein ausgemachter Schwachsinn für debile ‚Angstmaten‘ und ‚Esodeppen‘ war.

In den darauffolgenden Jahren 2013 und 2014 wurde es erwartungsgemäß wieder sehr ruhig um den Mayakalender, denn 2012 war ja überlebt und somit konsequent abgehakt. Die Menschen gingen wieder zur normalen, leider überwiegend deprimierenden Tagesordnung über, ohne die wichtigen Erkenntnisse und Lernprozesse zu durchleben, die dieses essentielle Nadelöhr der Zeit uns dargeboten hat (und es immer noch tut). Dadurch könnte die Menschheit jedoch meines Erachtens eine fundamentale Chance wie verpassen, die multidimensionale Kosmologie der Maya über die Gesetze der Zeit jenseits von sensationslüsternen Spektakeln wirklich zu verstehen und zu verinnerlichen, was tiefgreifende Veränderungen im zukünftigen Geschichtsverlauf auslösen könnte.

Als be-geisterter ‚Hüter der Zeit‘, der seit 1995 den Mayakalender TZOLKIN und die zugrundeliegende Kosmologie der Maya studiert und in alltäglicher Resonanz mit ihm lebt, möchte ich in diesem Artikel – soweit in der Kürze möglich – erklären, was 1. der Mayakalender überhaupt darstellt, 2. warum die Zählung des Mayakalenders 2012 gar nicht beendet ist, und 3. welche evolutiven und spirituellen Bedeutungen die unterschiedlichen Zeiträume mit Bezug zu 2012 für uns Menschen haben.

Was ist Zeit?

Ich beginne einfach mal mit der Behauptung, dass Zeit, wie wir sie in unserer modernen, westlichen Gesellschaft verstehen, gar keine Zeit ist, und dass die Hochkultur der Maya ein wesentlich tieferes Verständnis dieser von Albert Einstein deklarierten 4. dimensionale Größe hatte. Denn was wir in unserer Kultur Zeit nennen, also z.B. Stunden, Tage oder Jahre, beschreibt lediglich eine spezifische Einheit für eine bestimmte Bewegung im Raum. So definiert beispielsweise ein Tag die räumliche Bewegung der Erde um ihre eigene Achse oder ein Jahr die Bewegung der Erde um die Sonne. Dies sind jedoch rein dreidimensionale, quantitative Größen und keine viertdimensionalen, qualitativen Kräfte.

Die Maya, die ja von der Zeit regelrecht besessen schienen, definierten sie in ihrer Kosmologie hingegen nicht als rein physikalische Bewegungseinheit im Raum, sondern als interdimensionale, dem Raum übergeordnete Kraft- und Informationsfelder, die sich aus der 4. Dimension in den 3D-Raum wie ergießen und in unterschiedlichen Zeiträumen bestimmte Qualitäten erzeugen. Jeder Tag, jede Welle (13 Tage), jedes Tun (360 Tage) usw. erhält dadurch ganz spezifische Zeitinformationen und Zeitkräfte, wodurch die Entwicklung des Lebens im Raum – also auf uns bezogen auf der Erde – aus übergeordneten Lebensdimensionen subtil in ihrer Evolution angeleitet wird.

Von ihren über 17 verschiedenen Kalendarien ist der sog. Heilige Kalender TZOLKIN (= das Zählen der Sonnen bzw. Tagen) mit seinen 260 Einheiten die zentrale Zeitmatrix. Er ist jedoch kein Kalender (lat. Schuldbuch), der sich lediglich auf den Ablauf von Tagen bezieht, sondern eine Kombination von 13 aufsteigenden Manifestationsstufen – den sog. Galaktischen Tönen – und 20 sich entwickelnden Bewusstseinsstufen – den sog. Solaren Archetypen. Zusammen knüpfen sie eine multidimensionale Matrix wie einen Teppich, in der die einzelnen 260 KINs (= Zeiteinheiten) chronologisch gezählt werden (z.B. Imix 1, Ik 2, Akbal 3 etc.), wobei jedes KIN zusätzlich mit anderen KINs auf unterschiedlichen Ebenen vierdimensional vernetzt ist. So entstehen 4. dimensionale Zeitbrücken zwischen einzelnen Tagen (oder Jahren etc.), die in unserem räumlich bezogenen Verständnis der Zeit überhaupt nicht zu erkennen sind.

Mayakalender SkizzeIm Verständnis der Maya pulst die viertdimensionale Zeit aus dem galaktischen Zentrum ‚Hunab-Ku‘ (astrophysikalisch ein schwarzes Loch; mythologisch die große Zentralsonne; mayakosmologisch der eine Schöpfer von Raum und Zeit, der überall gleichzeitig ist) über die Sternbilder Sirius und die Plejaden die Evolutionsmatrix des Tzolkin in unser Sonnensystem, verbindet sich mit den Informationsfelder der Planeten in einer solaren Einatmung, und informiert schließlich über die Sonne und ihre Strahlung das Lebensfeld der Erde mit bestimmten Zeit-Qualitäten und -Kräften. Dadurch wird das Leben auf der Erde aus dem Herzen des Himmels unterschwellig zu entwicklungsdynamischen spirituellen Impulsen, Gedanken, Gefühlen und Handlungen bewegt, die wiederum aufgrund der Kommunikation zwischen Erde und Sonne im solaren Feld aufgenommen und in einer galaktischen Ausatmung dem galaktischen Zentrum wie berichtet werden. Der Tzolkin als 4D-Zeitmatrix ist also nicht als ein unveränderliches Steuersystem der Evolution auf der Erde zu verstehen, sondern speichert auch sämtliche Reaktionen des Lebens wie ein sich stetig erweiterndes Programm, das dann immer wieder von Neuem als Synergie zwischen allen Vergangenheiten und der Gegenwart, ja sogar der möglichen Zukünfte im Jetzt wieder eingespielt werden.

In seiner kleinsten Einheit wird jedem der 260 KINs (= Kombination einer von 13 Manifestationskräften und einer von 20 Bewusstseinsstufen) ein Tag zugeordnet. So dauert ein Tzolkin-Spin als Heiliger Kalender insgesamt 260 Tage. Zudem fanden die Maya heraus, dass diese Matrix auch auf größere Zeitzyklen fraktal – also selbstähnlich – angewandt werden kann. So entdeckten sie insgesamt ‚9 Unterwelten‘-Zeitzyklen (was nichts mit der katholischen Hölle zu tun hat, sondern eine Unterteilung der Schöpfung in neun verschiedene Entwicklungsphasen darstellt), die allesamt nach dem gleichen Muster des Tzolkins aufgebaut sind.

Dabei werden den einzelnen KINs neben einem Tag noch 8 weitere und größere Zeiträume zugeordnet, die jeweils mit dem Faktor 20 (außer auf der 2. Stufe) wie folgt potenzieren werden:

1.) 1 KIN = 1 Tag => Tzolkinlänge 260 Tage,
2.) 1 KIN = 18 Tage => Fraktaldauer 13 Tun (je 360 Tagen),
3.) 1 KIN = 1 Tun (von 360 Tagen) => Fraktaldauer 260 Tun (= ca. 256 Jahre),
4.) 1 KIN = 1 Katun (20 Tun von 360 Tagen) => Fraktaldauer 5.200 Tun (= ca. 5.125 Jahre),
5.) 1 KIN = 1 Baktun (400 Tun von 360 Tagen) => Fraktaldauer 104.000 Tun (= ca. 102.500 Jahre),
6.) 1 KIN = 1 Piktun (8.000 Tun von 360 Tagen) => Fraktaldauer 2,08 Mio Tun (= ca. 2.05 Mio Jahre),
7.) 1 KIN = 1 Kalabtun (160.000 Tun Tun von 360 Tagen) => Fraktaldauer 41,5 Mio Tun (= ca. 41 Mio Jahre),
8.) 1 KIN = 1 Kinchiltun (3,2 Mio Tun von 360 Tagen) => Fraktaldauer 832 Mio Tun (= ca. 820 Mio Jahre),
9.) 1 KIN = 1 Alautun (64 Mio Tun von 360 Tagen) => Fraktaldauer 16,64 Mia Tun (= ca. 16,4 Mia Jahre).

Longcount MayakalenderJede dieser fraktalen Unterwelten steuert einen spezifischen Entwicklungszyklus des Lebens auf der Erde. Demzufolge begann im Weltbild der Maya die physische Schöpfung vor ca. 16,4 Mia Jahre, was der wissenschaftlichen Theorie eines Urknalls von vor ca. 15 Mia Jahre relativ nahe kommt. Während dieser sog. 1. Zellulären Unterwelt (Fraktal Nr. 9) war es das Ziel der Schöpfung, erste sich selbst bewusste organische Lebewesen in Form von Einzellern zu entwickeln. Dieser Prozess der Kristallisierung aus reiner Energie bzw. Quantenzuständen über chemische Elemente, Plasmanebel, Sternensysteme und schließlich lebenstragenden Planeten benötigte aufgrund ihrer universellen Komplexität die meiste Raumzeit.

Die nächste Stufe, die 2. Säugetier Unterwelt (Fraktal Nr. 8), beinhaltete das Ziel, das Bewusstsein dieses Individuum horizontal zu erweitern, in dem es vom Einzeller zum Vielzeller mutiert, welches schließlich eine Vielzahl von Säugetieren hervorbrachte. Dieses Projekt benötigte nur noch 1/20 der Raumzeit wie das Erste. Die nächste Stufe, die 3. Familiäre Unterwelt (Fraktal Nr. 7), erweiterte nun das Bewusstsein der komplexeren Säugetiere dahingehend, dass sie sich in Familienverbünden zusammenschlossen, also ihre Identifikation und ihren Überlebenstrieb von sich selbst auch auf andere Familienmitglieder übertrugen. Also ein Entwicklungsschritt vom ICH zum WIR. Auch dieses Projekt benötigte wiederum nur 1/20 der Raumzeit gegenüber dem Vorhergehenden.

So geht es Stufe für Stufe weiter: Die 4. Sippen Unterwelt (Fraktal Nr. 6) ließ ein Sippenbewusstsein entstehen, die 5. Regionale Unterwelt (Fraktal Nr. 5) ein regionales Bewusstsein, die 6. Nationale Unterwelt (Fraktal Nr. 4) ein Nationalbewusstsein, die 7. Planetare Unterwelt (Fraktal Nr. 3) ein planetares Bewusstsein, die 8. Galaktische Unterwelt (Fraktal Nr. 2) ein galaktisches und die 9. Universelle Unterwelt (Fraktal Nr. 1) eine horizontale Expansion des Bewusstseins bis ans Ende des Universums.

Diese Beschreibung der einzelnen Zeitzyklen ist natürlich stark vereinfacht, verdeutlicht jedoch, weshalb zu bestimmten Zeiten bzw. Zeiträumen bestimmte evolutionäre Entwicklungen und Ereignisse auf der Erde stattgefunden haben. Bestätigt wird dieses fraktale Konzept der Zeitzyklen übrigens durch die Übereinstimmungen mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaften, die für die einzelnen Entwicklungsphasen des Lebens auf der Erde deckungsgleiche Zeiträume erkannt haben. Allerdings ohne deren übergeordnete Struktur und Sinnhaftigkeit zu entdecken, geschweige denn diese kosmischen Gesetzmäßigkeiten zu verstehen.

9 Unterwelten Mayakalender

Der Longcount

Diese 9fache Zeitmatrix der Evolution des Lebens ist die eigentliche Grundlage für die Berühmtheit der Wintersonnenwende 2012, insbesondere aufgrund der Entdeckung des ‚LongCounts’, der Langen Zählung (die 6. Nationalen Unterwelt) durch die Archäologen und Geschichtsforscher. Diese begann 3113 BC und endete nach 5.125 Jahren (5.200 Tuns) am 21.12.2012, was zur Veröffentlichung der weltberühmten Maya Prophezeiung führte, dass die Welt (wie wir sie kennen) an diesem Zeitpunkt enden solle. Wobei gemäß der Maya-Kosmologie nicht nur diese sondern sich alle 9 Unterwelten zu diesem Zeitpunkt vollendeten. Der ‚Abstieg‘ des unmanifestierten universellen Geistes hinunter in die Welten der Materie – bei gleichzeitiger horizontaler Expansion vom Einzellerbewusstsein zu einem universellen Bewusstsein – war somit zur Wintersonnenwende 2012 erreicht. Tiefer und weiter konnte das geistige Leben nicht mehr absteigen. Wir haben inzwischen die physische Schöpfung bis an den Rand des Universums erforscht, aber mit unserem begrenzten materiellen Bewusstsein Mutter Erde und ihre Bewohner derartig geschädigt, dass wir so nicht mehr weitermachen können.

Und das ist die Prophezeiung der Maya über unsere aktuelle Zeit: Die alte Welt wird untergehen, damit ist unsere auf dem absteigenden Bewusstsein begründete Zivilisationsweg gemeint, und eine neue Welt wird geboren, in der sich die Menschen wieder ‚Höherem‘ zuwenden werden. Natürlich wird dieser Prozess mit heftigsten Turbulenzen und Geburtswehen auf allen Ebenen ablaufen. Dies symbolisiert die grundsätzliche Verkehrung der Lebensevolution von einer absteigenden in eine aufsteigende Dynamik, die nun während dieses Nadelöhrs der Zeit auf der Erde vollzogen wird bzw. werden muss.

Mit dem symbolischem Beginn des neuen Äons am 22.12.2012 (symbolisch weil diese Umkehrung nicht auf einen Tag fixiert werden kann, sondern viel mehr Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte betrifft) werden wir von den interdimensionalen Zeitenergien dahingehend bewegt, unser Bewusstsein nicht mehr weiter horizontal auf der 3D-Ebene zu erweitern, sondern uns nun (zum ersten Mal in unserer Geschichte?) vertikal umzustellen und uns wieder in die Höhe der übergeordneten Dimensionen zurück zu entfalten. Und dies nicht nur individuell als Einzelwesen, sondern kollektiv in unserer Lebensweise als menschliche Spezies, als kulturelle Zivilisation, in unserer Wahrnehmung von uns selbst und von der Schöpfung, in unserer Sozialität und unserem Umgang mit unserer Mitwelt, in unseren Wissenschaften, der Medizin bzw. Heilkunde, den Tausch- bzw. Finanzsystemen, unserer Spiritualität, der Ökologie und Ökonomie usw. Also ein gewaltiger, fundamentaler Umbruch unseres Seins als irdische Geschöpfe, von dem die Zukunft unseres Planeten, ja sogar unseres Sonnensystems abhängt.

Dementsprechend kann man schon von einem Weltuntergang sprechen, der tatsächlich eingetreten ist und immer noch einige Zeit andauern wird. Denn betrachten wir die Welt, wie wir sie in den letzten 260 Jahren, insbesondere in den letzten Jahrzehnten und besonders deutlich seit Anbeginn des neuen Jahrtausends (8. Galaktische Unterwelt von 2000 – 2012), verändert haben, und welche negativen Folgen unser begrenztes Handeln in der Endphase unseres Abstiegs für Mutter Erde und all ihre Bewohner hat, dann erkennen wir, dass sich ein radikaler Wandel in uns vollziehen muss, falls wir diesen einzigartigen Planeten nicht dem Untergang weihen wollen. Wir müssen also selbst wie untergehen, damit wir auferstehen können, und eine neue lebensbejahende, aufsteigende Zivilisation gründen können, die dem neuen Kurs des Universums auch gerecht wird. Dass dieser extreme und einzigartige Umkehrprozess nicht ohne gewaltige Tod- und Wiedergeburtswehen einhergehen kann, die uns und unsere Spezies bis in die tiefsten Bereiche unseres Lebens transmutieren, versteht sich von selbst.

Im Zeitplan des neuen Äons finden wir wie bei den 9. Unterwelten der Abstiegsphase ebenso wieder 9. Unterwelten der Aufstiegsphasen nur mit gespiegeltem Ablauf. So bilden insbesondere die Jahre 2013 – 2025 als Spiegelung der 8. Galaktischen Unterwelt (von 2000 – 2012) die Grundlage für den weiteren Weg der Menschheit. Das 1. Jahr 2013 – das Jahr des magnetischen Neubeginns (IMIX 1) – war noch ganz erfüllt von den subtilen, hochschwingenden Energien und Kräften des neuen Zeitalters. Wir wurden auf der spirituellen Ebene regelrecht mit Visionen und Inspirationen geflutet, wohin uns nun die Winde der Zukunft geleiten wollen, und welche neue Menschheit in den nächsten Jahrzehnten und Jahrhunderten auf diesem Planeten entstehen soll. Interessant dabei ist, dass die numerische Schreibweise dieses Jahres exakt dem Matrixcode des Tzolkins entspricht: 13:20!
Im überaus intensiven 2. Jahr 2014 – dem Jahr der polaren Herausforderungen (IK 2) – wurden wir messerscharf mit unserem aktuellen Stand der Entwicklung konfrontiert, und wie von einer karmischen Feedbackschlaufe massiv durchgeschüttelt. Wir wurden dem extremen Spannungsfeld zwischen unserem individuellen wie auch kollektiven Ist- und Soll-Zustand ausgesetzt, damit wir in aller Ehrlichkeit erkennen, welcher Weg vor uns liegt, um aus der absteigenden in eine aufsteigende Lebensweise zu gelangen.

Zukunftsschau

Nun mit Anbruch des 3. Jahres 2015 – dem Jahr der elektrischen Begeisterung (AKBAL 3) – reift in uns das Bewusstsein, für welche Änderungen und Anstrengungen wir wirklich kompromisslos bereit sind. Dadurch entsteht in uns die nötige emotionale Motivation und Kraft, damit wir fundamentale Entscheidungen für unser Leben treffen und sie auch wirklich in den darauffolgenden Jahren umsetzen können.

Im 4. Jahr 2016 – dem Jahr der selbsterhaltenden Planung (KAN 4) – werden wir sowohl individuelle als auch kollektive Konzepte gemeinsam ausarbeiten, wie wir die vielen Herausforderungen in unserem Leben bzw. auf der Erde ganz konkret angehen können. Dabei erschaffen wir neue Strukturen und Gemeinschaften, die interdisziplinär zusammenwirken für das Wohle allen Lebens.

Und ab dem 5. Jahr 2017 – dem Jahr der Obertonumsetzung (CHICCHAN 5) – werden wir beginnen, diese neuen Konzepte in die Tat umzusetzen und die wichtigsten Baustellen, die wir aufgrund unseres begrenzten Abstiegsbewusstseins in den letzten 100 Jahren verursacht haben, anzugehen.

In den Jahren 2018 – 2022 (CIMI 6 – OC 10) geht es dann vordergründig um den Aufbau einer neuen Gesellschaftsform, die dem Geist des neuen Zeitalters entspricht.

Und die Jahre 2023 – 2025 (CHUEN 11 – BEN 13) beschäftigen sich dann mit der spirituellen Integration des ‚Umbaus der Welt‘ und der weiteren Neuausrichtung der Menschheit.

Weitere Zwischenzyklen in der Spiegelung der 7. Planetaren Unterwelt verlaufen 2012-2032, 2033-2052, 2053-2072 usw. bis 2268, und geben uns weitere spezifische Entwicklungsthemen über die einströmenden Zeitqualitäten vor.

Diese Zukunftsschau der kommenden Zeitqualitäten kann natürlich auch in eine andere Richtung verlaufen, denn wir leben ja auf einem Planeten der freien Wahl, und auch wenn wir von der 4D-Zeit aus dem galaktischen Zentrum ständig mit dem ‚Evolutionsplan der Schöpfung‘ unterschwellig gepulst werden, können wir uns dagegen wehren und versuchen, weiter unser eigenes Ego-Ding durchzuziehen. Demzufolge könnten die parasitären Machthaber des absteigenden Zeitalters ihre NWO-Agenda verstärkt weiter ausbauen, und ihre Sklavengesellschaft ganz im Kontext von George Orwells ‚1984‘ und Aldous Huxleys ‚Schöne neue Welt‘ für die nächsten Jahrhunderte fest installieren, mit all dem Schrecken, der damit verbunden ist. Deshalb die abschließende Frage an Dich, lieber Leser:

2013 – 2025 Quo vadis Menschheit?

Angst - Liebe

Ich weiß, diese in diesem Artikel beschriebene Kosmologie ist für uns Mitglieder einer modernen, aufgeklärten und materiell ausgerichteten Gesellschaft, die allerdings keinerlei Konzepte weder für die vertikale 4D-Zeit noch für die Multidimensionalität des Lebens besitzt, sehr schwierig zu verstehen. Doch es lohnt sich, sich eingehender damit auseinander zu setzen, denn Zeit ist nicht Geld sondern ZEIT IST LEBEN – Dein multidimensionales Leben, welches sich vom Herzen der Erde bis zum Herzen des Himmels erstreckt!

Wenn Du Dich also tiefer mit dem faszinierenden und überaus hilfreiches Thema des TZOLKINs und der Wissenschaft der Zeit beschäftigen möchtest, dann findest Du hier zahlreiche Vorträge und ausführliche Beiträge von mir:


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Beitragsbild: Gehvoran.com, restliche Bilder: Martin Strübin / Blaubeerwald.de

Copyright: © www.gehvoran.com

15 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumina sagt:

    Zitat: „…
    Nun mit Anbruch des 3. Jahres 2015 – dem Jahr der elektrischen Begeisterung (AKBAL 3) – reift in uns das Bewusstsein, für welche Änderungen und Anstrengungen wir wirklich kompromisslos bereit sind. Dadurch entsteht in uns die nötige emotionale Motivation und Kraft, damit wir fundamentale Entscheidungen für unser Leben treffen und sie auch wirklich in den darauffolgenden Jahren umsetzen können….“

    Sehr interessant und diffenziert , diese Deutung des Maya Kalenders. Natürlich gibt es Zyklen im menschlichen Leben und im Leben auf der Erde. Sie werden uns ja auch überall gespiegelt, im Weltraum, im physischen Körper, im Aufstieg und Untergang von Nationen und Zivilisationen, bei Leben und Tod, Erfolg und Misserfolg. Und alles ist vergänglich, wie schon Buddha sagte.

    Irgendwie bezweifle ich , dass man solch einen Zyklus in bestimmte einzelne Jahre einteilen kann. Und gibt es nur die Zeitströmung,- oder auch das innere Wachstum jedes Einzelnen, was viel entscheidender ist? Und was ist Zeit außerhalb unseres Verstandes eigentlich? Gibt es sie überhaupt? Oder gibt es nur das ewige Jetzt, indem man handeln und etwas verändern kann? Wie gehe ich mit dem, was auf mich zukommt, um? Ich glaube , der Brennpunkt des Lebens ist in uns selbst begründet und darum wird uns auch keine Prophezeiung in irgendeiner Weise in unserer Entwicklung voranbringen.

    LG von Lumina

  2. 2
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Lumina,
    es sehe es auch so, dass nur jeder selbst etwas verändern kann.

    interessant finde ich am Mayakalender aber, und das hat der Autor sehr gut beschrieben, die verschiedenen Entwicklungsstufen, welche die Welt vollzieht. Und die jetzige, in der wir uns befinden, birgt hier ein enormes Potenzial, wenn der Mensch es erkennt und nutzt (9. Universelle Unterwelt). Daher können uns solche Botschafter alter Kulturen unterstützen, uns Mut und Hoffnung schenken.

    Herzliche Grüße
    Alex

  3. 3
    Output sagt:

    Wenn es ein Datum geben sollte welches die Symmetrie des Bildes im Abschnitt „Longcount“ repräsentieren soll, dann wäre es 12.22.21 was nach amerikanischer Schreibweise die Kurzform des 22. Dezember 2012.

    Wenn man so wollte wären die summierten Zweien eine Sechs, Zahl der Göttlichkeit, eingerahmt von Einsen welche für das erste göttliche Prinzip stehen und hier bedeuten könnte, dass sich das Göttliche in der Dualität verwirklicht hätte.

    Ich meine diese Zeilen aber nicht mal hypothetisch ernst, einzig dass das Datum keine Symmetrie aufweist und somit nicht zum Bild passt ist „belastbar“.

  4. 4
    Astrid sagt:

    Hallo liebes 2012 Spirit Team,

    ich finde es absolut spannend, dass es, zu ganz unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Orten, auf ein Ereigniss aufmerksam gemacht wurde, dass wir alle gleichzeitig erleben. Und ich stimme euch 200% zu , dass diese Qualität der Zeit bei jedem Individuum, je nach eigener Reife anders ankommt.
    Ich glaube auch, dass es nicht nur einen WEG der Bewusstwerdung gibt, sondern wir hatten von Anfang an, die freie Wahl und die eigene Entscheidung. Da es Zeit wie wir sie einmal kannten, nur eine Illusion ist, spielt es ja absolut keine ROLLE mehr, wann jemand erwacht. So musste ich auch Menschen loslassen, die einfach noch nicht reif sind oder waren.
    Es ist sehr schmerzhaft auf der einen Seite, doch auch heilsam auf der anderen, da jede SEELE ihre eigene Chance hat.
    Wir hatten ebenso die Wahl, bei Ihnen zu bleiben oder jetzt schon weiterzugehen.

    Viele Tränen sind geflossen in dieser ZEIT, nicht nur bei den Frauen, nein auch Männer dürfen weinen.
    Im nachhinein können Tränen etwas in Fluss bringen. Mögen sich alle Tränen der Trauer eines Tages in Tränen der Freude wandeln.
    Dies möchte ich noch erleben und dafür lohnt es sich, jeden neuen Tag eine NEUE Chance zu geben.
    Vielleicht ist damit auch das neue Wassermann Zeitalter gemeint ???

    Liebe Grüße an alles was war ist und immer sein wird
    Astrid

  5. 5
    Lee B. sagt:

    Es heisst, wir sollen auch auf Zeichen des Himmels achten, schaut euch mal diese Bilder an…
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2911437/I-light-Image-Christ-Redeemer-appears-aurora-borealis-Iceland.html#v-3988157281001

  6. 6
    Frosch Frosch sagt:

    @ Lee B.
    Wow, tolle Bilder…Polarlichter…wundervoll….aber „normales“ Phänomen, doch so etwas zu sehen, ist immer wieder was Sensationelles, zeigt uns, wie wundervoll doch alles ist, ein „Zeichen“ des Himmels jedoch ist es kaum…. hier Ausschnitt aus wikipedia:
    „Auch auf anderen Planeten des Sonnensystems werden diese Erscheinungen beobachtet. Voraussetzung hierfür ist, dass der Planet ein eigenes Magnetfeld und eine Atmosphäre besitzt.“
    Ich finde dies einfach wundervoll und fantastisch! 🙂

  7. 7
    Lee B. sagt:

    @Frosch
    Gratuliere, du verstehst es bestens den Zauber der Dinge zu wikipediieren…
    …alles ganz normale Phänomene… und denke oder fühle bloss nicht weiter, basta!
    Ich habe hunderte oder tausende Bilder von Auroras/Polarlichtern gesehen, aber kein einziges, das so eine „Gestalt“ erkennen liesse.

  8. 8
    Frosch Frosch sagt:

    @ Lee B.
    Nein, ich habe nicht den Zauber der Dinge zerstört, ich betonte ja, wie schön die Bilder sind. Lediglich, dass ich es nicht als Zeichen werte, dies habe ich gesagt. Und das macht etwas mit dir. Wartest du auf ein Zeichen? Womöglich, dass etwas im Aussen geschieht? Wenn du ein Polarlicht schon als Zeichen deuten möchtest, doch bestenfalls als dies, dass alles bereits hier und vorhanden ist und wir auf nichts zu warten brauchen.

  9. 9
    Lee B. sagt:

    @Frosch
    Wenn du wüsstest, was ich alles als Zeichen deute, würdest du mich wohl einsperren!!!!
    Jedoch: weder w a r t e ich auf Zeichen, noch darauf, daß etwas im A u s s e n geschieht,
    Ich a c h t e einfach auf Zeichen und wenn sie mir was sagen kann ich mich daran orientieren, oft genug haben sie mir sogar bei wichtigen Entscheidungen geholfen und meiner Erfahrung nach fahre ich damit entschieden besser, als sie zu ignorieren.

    Nun, das Bild der Polarlichter, das der Photograph als „Jesus The Redeemer“ (der Erlöser) gemäß der Statue in Rio De Janeiro deutet, dieses Bild habe ich in den letzten Tagen mehr als einem dutzend Leuten gezeigt. Interessant war, daß kein einziger die Statue von Rio De Janeiro darin gesehen hat.
    Alle sahen darin als erstes eine Engelsgestalt und identifizierten sie dann als Polarlichter.
    „Oh“ oder „Ah, ein Engel!“
    dann
    „Ah“ oder „Oh, Polarlichter!“
    Nur der Frosch sagt nicht „Ah“ oder „Oh“, er sagt einfach „kenn ich schon, Polarlichter, tolles Phänomen, gibts aber auch auf anderen Planeten.“
    So ist es mit dem Zauber….

  10. 10
    Frosch Frosch sagt:

    @ Lee B.
    Im Erwartungen erfüllen war ich schon immer ganz schlecht…ich sag halt was ich denke, nicht was andere hören wollen.
    Dafür gefällt mir Dein Name. Lee B. = LIEBE….schön.

  11. 11
    tante kerni sagt:

    Sehr interessant! Was mich interessieren würde: Haben Sie schon mal untersucht, inwieweit die Tzokin-Erkenntnisse über die Zeitabschnitte/-qualitäten mit den Zeitzyklen aus der Jain- und Hindu-Mythologie übereinstimmen (Satyug, Kaliyug etc.) und evtl. auch Angaben über die „Anatomie“ es Universums? Ich könnte mir vorstellen, dass es da Parallelen gibt.

  12. 12

    Ich bin aus Versehen in einem Freimauerer und Kabbalah Umfeld aufgewachsen. Dort verlaufen die wichtigen Knotenpunkte exakt wie oben beschrieben. Als junger Mann habe ich das alles für Quatsch gehalten, muss nun aber sehen, wie genau dieser Zeitplan abgearbeitet wird. Der 2012-Hype war eine gesteuerte False-Flag Aktion. Obwohl speziell in Deutschland die „Esoterik“ von der breiten Masse eher als etwas „Anrüchiges für Spinner und Verschwörungstheoretiker“ gesehen wird, wurde von den Medien das Jahr 2012 der Masse regelrecht in den Kopf geprügelt, so dass selbst Putzfrauen während der Kaffeepause darüber diskutiert haben. Als dann nichts passiert ist, waren die „Esoteriker“ mal wieder lächerlich gemacht. Wenn wir heute also auf das Kabbala Jahr 5776 hinweisen, also 2016 und folgende, dann hören die Leute natürlich nicht mehr hin. Denn die Kabale wird ein Weltereignis inszenieren, Rückkehr der Erzengel oder einen „außerirdischen An- bzw. Eingriff“, der eine Weltregierung nötig macht bzw. einsetzt „um die Heiden mit eisernem Stab zu regieren“ und gegen die es keinen Einspruch und keinen Widerstand gibt. Hätten wir den von Hans-Christian-Ströbele geforderten Hinweisgeber-Zeugenschutz bereits, könnte man diesen größten Bluff aller Zeiten noch stoppen. Ich warne: Die größten Greueltaten der Menschheit haben die Erzengel bisher nicht bewogen einzugreifen – und sie werden es auch weiterhin nicht!

  13. 13
    Sandra sagt:

    Glaube NIEMALS jemandem, der sagt, du bräuchtest ein bestimmtes Werkzeug, um etwas zu tun.

  14. 14
    Dragan sagt:

    Für mich hat sich beim Ansehen des Vortrages Quo Vadis eine Offenbarung selbst erfüllt. Danke Martin, das war sehr sehr aufschlußreich! Der Drache ist erwacht

  15. 15
    Ashbharti sagt:

    Perfekter Artikel… Alle vollbewussten Menschen, die sich mit dem Begriff der „Fraktalen Zeit“, sowie Mathematik und Quantenphysik beschäftigen, wissen, dass Martin Strübin einen Voltreffer gelandet hat…
    Danke <3

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