Was Selbstliebe mit Körperbewusstsein zu tun hat

20 Jan 2015 Von Kommentare: 4 Körper, Ratgeber

Welt verändern mit Meditation

Viel zu oft vergessen wir, dass der Körper ein Geschenk ist, in dem wir unsere menschlichen Erfahrungen auf der Erde machen dürfen. Angefangen von ungesunder Ernährung über diverse billige Hygieneartikel, zu wenig Bewegung, bis hin zum Konsum negativer Informationen ist den meisten Menschen aber nicht bewusst, was sie ihrem Körper im Laufe ihres Lebens so alles zumuten. Materielle Dinge können unseren Körper schädigen, genauso wie immaterielle Dinge. Negative Informationen, die regelmäßig in Form von TV, Filmen und Nachrichten konsumiert werden, werden von unseren Zellen genauso schädlich aufgenommen wie übermäßiger Nikotinkonsum, zu viel tierische Fette und Weizenprodukte sowie künstliche Hautpflegeprodukte (u.a.).

Glücklicherweise ist der Körper so beschaffen, dass nicht alle ungesunden Dinge, die wir ihm zusetzen, für sofortige Auswirkungen sorgen. Gefährlicher allerdings wird es, wenn wir den Körper ignorieren und er einfach nur funktionieren soll. Dabei haben Männer naturbedingt schätzungsweise noch weniger Körperbewusstsein als Frauen. Liegt vermutlich an der Natur der Geschlechter, da sich die Frau schon seit vielen Zeiten evolutionstechnisch bedingt für den Mann „attraktiv“ machen muss. Vielleicht der einzige positive Effekt der Schönheitsindustrie, welche zumindest die Frau dazu „animiert“, ihren Körper zu pflegen und ihn „hübsch“ zu machen. Dezent und mit Liebe in Szene gesetzt hat dies mit einem gesunden Selbstwertgefühl zu tun. Wenn es völlig überzogen ist, wie bei Prominenten im TV und in Illustrierten, bzw. durch Schönheitsoperationen noch getuned wird, hat dies dann eher mit der Nichtakzeptanz des eigenen Körpers zu tun. Da stellt sich dann eher die Frage, was diese Menschen verdecken wollen?

Selbstliebe

Es geht nicht um Schönheitsideale, ob dünn oder dick, unter- oder übergewichtig, sondern rein um das Empfinden des eigenen Körpers. Wie gehst du mit deinem Körper um? Liebst du ihn? Hasst du ihn gar? Oder ist er nur Mittel zum Zweck, um zu laufen, zu arbeiten, zu schlafen, Hobbys auszuüben und die alltäglichen Dinge zu verrichten? Wir spüren unseren Körper meistens erst dann, wenn er weh tut, wenn wir krank sind. Wenn alles in Ordnung ist, spüren wir selten in ihn bewusst hinein und lassen ihm kaum die Wertschätzung zukommen, die er braucht, genauso wie unser Herz und unsere Seele diese regelmäßig brauchen. Ohne Selbstliebe ist es nicht möglich, ein zufriedenes und erfolgreiches Leben zu haben, mit einem lieben Partner, ausreichend Einkommen mit einer Tätigkeit, die Freude macht und mit sympathischen sozialen Kontakte.

Wasserfall USASelbstliebe ist nicht nur das Bewusstsein, sich selbst zu lieben, sondern Selbstliebe betrifft in gleichem Maße den eigenen Körper. Wenn wir uns nicht gerne in den Spiegel sehen, vollkommen nackt, ohne Kleider (sozusagen ohne Masken), dann lehnen wir unseren Körper ab. Dies ist dann kein Akt der Selbstliebe mehr, sondern ein Akt der Selbstablehnung. Und wenn bestimmte Körperstellen zu dick sind, dann ist dies in den allermeisten Fällen die Konsequenz von zu wenig Bewegung und von zu viel ungesunden Nahrungsmitteln. Es fällt alles wieder auf einen zurück, 1 zu 1, ohne Umschweife. Ändern kann man das nur selbst. Am besten jetzt, sofort!

Atemübungen

Eine weitere Möglichkeit, den eigenen Körper wahrzunehmen und zu spüren, ihn besser kennen zu lernen, ist eine bewusste Atmung. Zwischendurch zuhause oder im Büro, stehend oder sitzend, der Körper ist aufrecht, nimmt man einen bewussten Atemzug, man atmet ruhig ein, und atmet ruhig aus. 10x hintereinander. Man beobachtet, was sich im Körper tut. Man spürt in den Körper hinein, wie fühlt sich der Brustkorb an, der Bauch, der Rücken, der Hals? Verstärken kann man die Übung wenn man bewusst in den Bauch hineinatmet und sich beim Einatmen helle heilende Energie vorstellt, beim Ausatmen graue, schwarze, verbrauchte Energie. Anschließend können wir uns hinstellen, und mit den Armen und Händen Probleme und negative Gedanken, die möglicherweise „hochgekommen“ sind „abschütteln“ und hinausfließen lassen.

Bilder: Fotolia.de

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Tommy Rasmussen sagt:

    [Lg.01_015,20] Die Wissenschaft … die Physiognomik, ist … nicht weiter verfolgt worden, sonst würde es in der Welt ganz anders aussehen, wenn ein Mensch an dem andern ersehen könnte, welch Geistes Kind er ist!
    http://www.j-lorber.de/
    http://www.psycho-physiognomik.de/

    „Lernet selbst denken! Lernet logisch denken! Lernet moralisch denken!…“:
    [Lg.01_015,01] … der Urgrund von allem … ist der Gedanke…
    [Lg.01_015,13] …alles, was besteht (ist) nur die sichtbare Überkleidung einer unsichtbaren geistigen Gedankenwelt…
    [Lg.01_015,24] Durch die Gedanken oder Gedankenwelt wird der mechanische Lebensprozeß beschleunigt, aufgehalten oder gar zerstört: Je nachdem die Gedanken die Nerven anregen, ebenso die Wirkung der Nerven auf die Organe, welchen sie als Leiter dienen. Und so ist sogar Gesundheit, Krankheit oder selbst der Tod zunächst nicht Folge der Störung der Funktionen im menschlichen Körper, sondern der leichte unsichtbare Gedanke, welcher die Nerven vibrieren macht, die Ausscheidungsprozesse oder den Stoffwechsel beschleunigt, dieser ist der eigentliche Urheber entweder eines gesunden oder kranken, der Bildner eines schönen oder häßlichen Körpers, und da die meisten Leidenschaften als Resultate von mit Liebe gehegten Gedanken im Angesicht der Menschen ihre Spuren zurücklassen, so sind auch schöne und häßliche Gesichtsformen der Ausdruck des innern Seelenlebens.
    [Lg.01_015,36] Lernet selbst denken! Lernet logisch denken! Lernet moralisch denken!…
    [Lg.01_015,37] … der Gedanke beglückt oder verdammt euch; dieses ist euer innerer Wert, der nur allein endgültig für jetzt und für immer ist.
    http://www.j-lorber.de/

  2. 2
    Tommy Rasmussen sagt:

    „Selbstliebe ist nicht nur das Bewusstsein, sich selbst zu lieben, sondern…“:
    [GEJ 2.77.2] Nimm die Zahl 666, die in guten und schlechten Verhältnissen entweder einen vollendeten Menschen oder einen vollendeten Teufel bezeichnet!
    [GEJ 2.77.3] Teile du die Liebe im Menschen gerade in 666 Teile; davon gib Gott 600, dem Nächsten 60 und dir selbst 6! Willst du aber ein vollendeter Teufel sein, dann gib Gott sechs, dem Nächsten sechzig und dir selbst sechshundert!
    http://www.j-lorber.de/

  3. 3
    Lumina sagt:

    Hallo, Tommy Rasmussen!

    Zitat: sonst würde es in der Welt ganz anders aussehen, wenn ein Mensch an dem andern ersehen könnte, welch Geistes Kind er ist! …“

    Sensitive Menschen können das schon. Sie sehen die unsichtbare Essenz, die sich hinter dem Äußeren ausdrückt.

    Mit dem ersten Teil Deiner Lorber-Zitate stimme ich überein, aber nicht mit der Schlussfolgerung:
    „….[Lg.01_015,36] Lernet selbst denken! Lernet logisch denken! Lernet moralisch denken!…“…

    Denken geht immer vom Verstand aus, logisches und moralisches Denken ganz besonders.
    Und wir sind eigentlich total mit unserem Verstand identifiziert. Wir können nicht aufhören zu denken, also benutzt der Verstand uns! Aber alles, was im Leben wirklich wertvoll ist, Schönheit, Liebe, Kreativität, Freude, innerer Friede liegen auf einer ganz anderen Ebene. Da können wir uns noch so sehr bemühen, logisch oder moralisch zu denken, den urteilenden Verstand überwinden wir damit nicht, sondern wiederholen nur alte Verhaltenmuster aus der Vergangenheit. Meiner Ansicht nach geht es um die Verwirklichung des SEINS , – um die Lücke im Denken, durch die das Göttliche einfließen kann. Dazu kann man gelangen, wenn man sein Denken konsequent und urteilsfrei beobachtet ( eine wirklich anspruchsvolle Aufgabe! ) und sich nicht damit identifiziert. Loslassen, akzeptieren, achtsam sein und in der Gegenwart zu leben gehören unbedingt dazu.
    Aus diesem SEIN heraus kann dann eigentlich nur Schönheit, auch im Äußeren des Menschen, geschaffen und empfunden werden. Und wie sagt man : „Nur Licht kann Licht erkennen“ .

    LG von Lumina

  4. 4
    Selbstliebe sagt:

    Lieber Alex,
    Selbstliebe und Selbstablehnung liegen sehr nah beieinander, das ist wahr.

    Darum dürfen wir immer darauf achten, welchen Wolf wir füttern.

    In diesem Sinn alles Liebe Frank

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