Der Wolf bringt Freiheit zurück

16 Feb 2015 Von Kommentare: 15 Altes Wissen, Naturvölker

Wolf

In den Köpfen vieler Menschen gefürchtet und in der Literatur häufig als Bestie bezeichnet, ist der Wolf für die Indianer ein Krafttier und daher von großer spiritueller Bedeutung. Das kommt von dem indianischen Glauben, dass jeder Mensch von einem bestimmten Tier abstammt. In Deutschland ausgerottet, flüchtete der Wolf im 19. und 20. Jahrhundert vermehrt nach Osteuropa. Seit einigen Jahren kehren Wölfe wieder in deutsche Wälder zurück. Raubtiere wie der Wolf pirschen, jagen und töten andere Tiere. Das zu akzeptieren fällt uns Menschen oft schwer, obwohl der Kreislauf von Leben und Tod ein unabdingbarer Teil unserer Natur ist. Aber wir Menschen ängstigen uns vor dem Tod, daher tun wir uns schwer, ihn zu verstehen. Auch die Wölfe, die jagen und töten.

Wölfe verkörpern die Urkraft von Freiheit und Abenteuer

Doch die stark verwurzelte Angst der Menschen vor Wölfen ist unbegründet. Laut dem WWF hat es in Europa bisher keinen Fall gegeben, in dem ein gesunder wildlebender Wolf einen Menschen absichtlich angefallen und getötet hat, zudem sind Wölfe sehr scheu. Der Basler Künstler Peter Schneider sagt, „der Wolf ist für viele ein Hoffnungsträger geworden für eine nicht völlig vom Menschen bestimmte Umwelt. Indem der Wolf zurückkommt können wir wieder Ganzheit herstellen, nicht nur draußen in der Natur sondern auch in unserer inneren Welt. Wölfe verkörpern die Urkraft von Freiheit und Abenteuer.“

Der Wolf in der indianischen Astrologie (19.Februar – 20.März)

In der indianischen Astrologie, dem Medizinrad, ist der Wolf als Sternzeichen von großer Bedeutung. Da die Indianer einen starken Bezug zu ihrer Umwelt und zur Natur haben, gehört für sie die Beobachtung der natürlichen Rhythmen und Zyklen zu ihrem Alltag. So lernten sie von den Tieren, wie sie sich verhielten und wie sie überlebten. Denn einst waren Tier und Mensch Partner beim Kampf ums Überleben. So kam es zu den Übertragungen in das Medizinrad. Die Menschen lernten von den Tieren die Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen, ihre Kraft und Stärke zu entwickeln. Die Tiere und ihre Eigenschaften begleiten die Indianer ihr ganzes Leben lang, viele werden auch nach ihnen benannt (Wandering Wolf, Little Wolf, Wolf Child uvm.) Der Wolf (indianisch: Sunkmanitutanka) gilt bei den indianischen Völkern seit vielen Jahrtausenden als ein heiliges und spirituelles Tier. In der indianischen Astrologie gelten Wolfsgeborene als vorsichtig, sensibel, anpassungsfähig, gerissen, einfühlsam, mitfühlend und intuitiv, aber auch hin und wieder unentschlossen und ängstlich. Der Wolf ist äußerst gerechtigkeitsliebend.

Krafttier Wolf – Kraft zur Führung durch geistiges Wachstum

Der Wolf ist sehr verbunden mit seiner Umgebung. Er kann den Herzschlag der Erde wahrnehmen. Der Mond verleiht ihm Kraft. Der Wolf symbolisiert auch die Schattenseiten unseres Daseins und lässt sie Dich erkennen. Der Wolf kommt zu Dir, wenn Du Kraft für Auseinandersetzungen brauchst oder wenn Du die Stärke einer Gemeinschaft anerkennen musst, ohne dabei Dich selbst oder Deine Träume zu verleugnen. Der Wolf bringt Dir spirituelle Energie und Intuition. Er macht Dich zum Lehrer, damit Du anderen Deine Erkenntnisse mitteilen kannst. Vielleicht sollst Du aber auch Deinen ‚inneren’ Lehrer entdecken, indem Du für eine Zeit die Einsamkeit suchst und in Dich hinein horchst. Folge der Fährte des Wolfs, um neue Wege zu gehen und lass Dir von ihm Deine Sinne schärfen. Quelle: http://www.sternzeichen.net/indianisches-horoskop/wolf

Die Legende von den zwei Wölfen

Ein alter Cherokee-Indianer sitzt mit seiner kleinen Enkelin am Lagerfeuer. Er möchte ihr etwas über das Leben erzählen. Er sagt: „Im Leben gibt es zwei Wölfe, die miteinander kämpfen. Der Erste ist Hass, Misstrauen, Feindschaft, Angst und Kampf. Der Zweite ist Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Hoffnung und Friede.“ Das kleine Mädchen schaut eine Zeitlang ins Feuer, dann fragt sie: „Welcher Wolf gewinnt?“. Der alte Indianer schweigt. Nach einer Weile sagt er: „Der, den du fütterst.“

Copyright: © www.gehvoran.com

Bilder: Fotolia.de #83708553 (Beitragsbild Wolf in Landschaft)

Quellen
www.schamanische-krafttiere.de/krafttier-wolf.html
welt-der-indianer.de/medizinrad/totemtiere/

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15 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    manavika sagt:

    Lieber Alex Miller, wenn Sie den Artikel geschrieben haben: Ich verstehe Ihre Begeisterung für die Wölfe nicht. Haben wir hier denn noch nicht genug Probleme?
    In Indien wollen sie den Bestand an Tigern vergrößern und hier den Bestand an Wölfen. Warum eigentlich??? Hat das für uns irgend einen Vorteil? Bisher war immer nur zu erfahren, das unbeteiligte Menschen zu Schaden kommen durch diese Tiere.
    Ich hätte Sie gern gefragt: “Möchten Sie einmal von solch einem Mistvieh gebissen werden? Oder würden Sie gern in solch einem Körper drin stecken?”
    Das bedeutet eigentlich, das ich demnächst nur noch mit einer Schusswaffe im Wald spazieren gehen kann.
    Wie schade.

  2. 2
    Lumina sagt:

    @Manavika

    Zitat: „… Hat das für uns irgend einen Vorteil? „…
    Der Mensch als Krone der Schöpfung!!! Und wohin hat es uns gebracht?
    Der Mensch ist das größte Raubtier, was je gelebt hat, guck`dich nur um! Dazu noch voller Grausamkeit und Sadismus, wozu kein Tier fähig ist.
    Und dieser Satz : “ …Ich hätte Sie gern gefragt: “Möchten Sie einmal von solch einem Mistvieh gebissen werden? „…. zeugt nicht gerade von einer spirituellen Denkweise, außerdem hast du den Artikel nicht richtig gelesen, Wölfe sind , was den Menschen betrifft, eher scheu und überhaupt nicht angriffslustig. Wir haben so vieles in der Natur kaputtgemacht, was im Gleichgewicht war, da gibt es etliches zu verändern. Es sei denn, man sieht als Jäger vielleicht seinen Profit schwinden!
    Und Ängste ( s. letzter Satz) kann man , in dem man sich gründlich informiert, durchaus ablegen.
    LG von Lumina

  3. 3
    Frosch Frosch sagt:

    @ manavika
    „Hat das für uns irgend einen Vorteil?“
    …….. Diese Frage kann nur von einem Menschen kommen!! Pfui! Haha….
    Und am meisten fürchten müssen wir uns nicht vor einem Tier, sondern vom Menschen selbst….aber das weisst du ja sicher.
    Frosch

  4. 4
    Sandra sagt:

    Die Geschichte ist unvollständig.
    Der dritte Wolf steht für Zusammenarbeit.

  5. 5
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Manavika,
    „Haben wir hier denn noch nicht genug Probleme?“
    Ja, die haben wir, und die hat sich alle der Mensch selbst gemacht, meist völlig unnötigerweise, aus Habgier und durch das zu befriedigende Ego. Kein Tier hat für die vielen Problemen der Menschen gesorgt. Von daher dürfte sich die Antwort auf Ihre Frage erledigt haben.

    Gruss
    A.Miller

  6. 6
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Sandra,
    ich kenn die Geschichte nur wie oben beschrieben. Wenn du es so gut weisst, sei doch so gut und schreib sie komplett in deinen Kommentar.
    Danke

    Gruss
    Alex

  7. 7
    Sandra sagt:

    Alle Märchen, Sagen und Geschichten dienen der Informationsvermittlung.
    Die natürliche Suche und dass Bestreben wird bedient: Harmonie und Frieden auf einer Seite und Disharmonie und Krieg auf der anderen.

    Die Frage ist, wie?
    Beide Wolfe aus der Geschichte werden mit Merkmalen versehen (gut/ böse). Der eine steht sozusagen für ein Lamm bzw. der Wolf im Schafsplez, der andere für den Wolf, der nur ans töten denkt. Beide sind weit von ihrem naturgemäßen Verhalten entfernt. In der Realität unterscheiden sich beide nicht – sie sind von der selben Art, leben ihr Konzept in Abhängigkeit voneinander. Die Beziehung untereinander steht daher für Disharmonie und Krieg.

    Viele Informationen werden über über das stilistische Mittel der Personifizierungen vermittelt. Der einfache Grund: leichtere Identifikation und Beeinflussung. Dies stört den wahren Charackter und eindeutige Informationsaufnahme. Im Vordergrund der echten Bedürfnisbefriedigung geht es um Beziehungen, die Interaktion. Natürlich kann, wer will das herauslesen. Möglicherweise sollten wir diesen Vorgang für andere etwas einfacher machen, sozusagen eine Zusatzinterpretation anbieten. Die Geschichte kann ja bleiben, wie sie ist. Ich finde sie sehr schön. Auch war es nicht möglich, diese anders durch die Jahrhunderte zu bringen. Doch sollten wir nun genauer schauen, was genau gesagt werden wollte und nicht einfach nehmen, was in bestimmter Form angeboten.

  8. 8
    Sandra sagt:

    Fokus auf die Lösung!
    Die These und Antithese falscher Personifizierung befruchtet sich selbst, nähren sich voneinander.

    z.B. Ich habe einen starken, gestandenen Mann, der sich nicht mit dem Charackter eines zum weichgespülten Mann erzogenen identifizieren kann. Er hat einen ausgeprägten romantischen, weichen Kern – doch wird so verhindert, dass er ihn frei ausleben kann. Nicht nur für ihn, sondern auch für mich. Ich bekomme keine Blumen …

    Daher ganz klare Überlegung der Enkelin in der Geschichte: Es ist egal, welche Seite. Nicht füttern, da es beide bestärkt und uns ’normal‘ gebliebene Spezies im Ausleben stark behindert.

  9. 9
    Ulrike sagt:

    Lieber Alex Miller, vielen Dank für den Artikel. Ich habe Wölfe und die Mondin 🙂 von Kindheit an geliebt und geholfen, sie zu schützen. Für mich ist klar, dass die Rückkehr der Natur – und die verkörpert der Wolf in hohem Maße – auch unsere Befreiung ist. Der Mensch hat unendlich viele Lebewesen und -arten auf der Erde zerstört und tut es immer noch in einem extrem erschreckenden Ausmaß. Der wahnsinnige Konsum in Verbindung mit der immer weiter um sich greifenden Verblödung (= Nicht-Wissen!) und des Verlustes sämtlicher natürlicher Grundlagen (= Essen kommt aus dem Discounter, Kühe sind lila, Erde ist schmutzig etc.) benötigt ein radikales Um-Denken und vor allem -Handeln. Ich bin davon überzeugt, dass die kommende Zeit immer mehr „offenbart“ und Augen öffnet :-).

  10. 10
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Sandra,
    ich habe mehrere Quellen durchforstet und kann deine Version der Sage nicht finden.
    Die Sage handelt von Gut und Böse, von der Dualität, in der wir leben. Das Paradoxon. Beides kann es nur geben, weil es das andere gibt. Wenn es Böses nicht gebe, könnten wir das Gute nicht sehen und spüren. Da es das Gute und Böse nicht nur außerhalb von uns geben kann (Frieden und Krieg), sondern die beiden Mächte auch in uns toben, wenn auch oft unbemerkt, ist es entscheidend, wie wir uns selbst sehen und wo wir hin tendieren. Natürlich würde jeder sagen, ich entscheide mich für Gut und für den Frieden. Aber das ist damit nicht gemeint. Es ist eher damit gemeint, „wie“ wir uns und das Leben ausdrücken. Nichts verdeutlicht es besser, als die Antwort von Mutter Teresa auf die Frage, ob sie an einer Demonstration gegen den Krieg teilnehmen möchte:

    „Nicht bei einer Demonstration gegen den Krieg. Bei einer Demonstration für den Frieden bin ich dabei.“

    Um wieder auf die Sage mit den zwei Wölfen zurück zu kommen. Wenn man „gegen“ etwas ist, nährt man diese Kräfte automatisch. In der jetzigen Zeit ist es nicht anders, Pegida gegen Nügida, die einen gegen die anderen, und umgekehrt. Durch dieses „Dagegen, Kampf und Krampf“ entsteht Gegendruck, welcher dem Frieden nicht dienlich ist. Meiner Meinung nach ist das mit der Sage der zwei Wölfen gemeint. Aber es ist natürlich alles Interpretationssache. Danke jedenfalls für deine informative Meinung.

    Herzliche Grüße
    Alex / 2012Spirit

  11. 11
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Ulrike,
    das freut mich! 🙂

    Ich deute die Rückkehr der Wölfe auch als ein Zeichen, dass die Natur zu uns zurückkommt, in Frieden, um die Menschen sensibel darauf hin zu weisen, dass wir Menschen von ihr abhängig sind, und nicht umgekehrt.

    Herzliche Grüße
    Alex

  12. 12
    Consciousness sagt:

    @Sandra

    Ich kenn auch nur die Geschichte mit zwei und nicht drei Wölfen ,aber ich glaub zu verstehen was du sagen willst. Du meinst,dass man rauskommen soll, aus dem Denken der Dualität. Der Wolf ist nicht böse wenn er tötet,sondern es entspricht seiner Art. Und er ist nicht gut ,wenn er nicht tötet,sondern dann wäre er krank.

    Übertragen auf uns Menschen heisst das, das wir oft hingehen und in richtig und falsch einteilen. Z.B wenn Politiker ein Krieg befehlen, dann halten wir das meist für falsch, aber eigentlich entspricht es ihrem Denken wie man Probleme löst. Sie kennen es nicht anders,deswegen sind sie nicht böse.

    Und wenn wir dann zu Friedensdemonstrationen rennen und das vermeintlich Gute tun , vergrößern wie das Problem noch, weil der Politiker aus dem Beispiel dann meint,oh die wollen die Zustände in dem und dem Land ändern,ich bin an der Macht Entscheidungen zu treffen und diese Entscheidungen entspringen wieder einem speziellen Problemlöseverhalten das er als Politiker nun mal hat.

    Deine Idee wäre, dass alle an einen Tisch kommen, um miteinander in Beziehung zu treten und zu verstehen warum der andere so handelt und das durch dieses Verständnis Lösungen erzielt werden können. Und das man nicht von vornherein unterscheidet,dass das eine richtig ist und das andere falsch.

  13. 13
    manavika sagt:

    Hallo liebe Leute,
    habe eben eure Kommentare gelesen. Vielen Dank!
    Vielleicht habe ich früher nur zu oft Rotkäppchen geguckt.
    http://www.jaegerschaft-uelzen.de/Wolf/wolfBevoelkerung1.html

  14. 14
    glöggli häxly sagt:

    @manavika, es ist sogar ein sehr gutes zeichen, dass die wölfe wieder zurück kommen, denn das bedeutet, dass unsere natur noch nicht ganz kaputt ist, sonst würden sie nämlich gar nicht zurück kommen wollen.. und dass diese tiere unsere „super-zivilisationswelt“ bedrohen könnten, ist eine alte und unbegründete angst, die noch aus vergangen zeiten stammt.. ich war vor 2 jahren in einem wolfsgebiet in der schweiz, mit einer freundin und meinem hund, abseits der wege, unterwegs.. wir haben sogar spuren der tiere gefunden aber ich hatte nicht einen moment lang das gefühl, dass ich angst haben müsste, ich hätte mich sogar wahnsinnig gefreut nur eines dieser tiere zu sehen.. nur schon ihre gegenwart zu spühren war wunderschön und ich fühlte mich sicher.. ich kann verstehen, dass der mensch angst vor dem wolf hat aber diese ist in unserer zeit eher unbegründet.. denn die angst vor dem wolf stammt noch aus einer anderen, einer vergangenen zeit, aus einer zeit, als die menschen auf jedes schaf od jede kuh angewiesen waren um ihr überleben zu sichern.. doch in den jetztigen „modernen“ zeiten, wo es soooo viele einkaufsmöglichkeiten gibt, ist es einfach nur noch eine alte angst ohne wirklichen bezug zum jetzt.. und die rückkehr der wölfe kann sogar auch dafür sorgen, dass sich die biodiversität wieder erholt, dass verschiedene tiere wider zurück kommen, weil der wolf den platz dafür geschaffen hat, da er für ein natürliches gleichgewicht sorgt.. in dem video wird das sehr schön gezeigt, wie die wölfe nach längerer zeit wieder in den yellowstone park zurückkehren und wie sie ihre umgebung positiv verändern :

    https://youtu.be/VhbThxYLmVc

  15. 15
    Peto sagt:

    Hallo alle miteinander. Durch das Facebook bin ich auf diesen Beitrag gekommen, der ja schon über ein Jahr hier niedergeschrieben steht. Ich möchte Euch einfach mal mein Erlebnis mitteilen, bei dem ich einem Wolf begegnet bin. Es war vor ungefähr 12 Jahren als ich die Möglichkeit bekam zu einer Handtrommel zu Tanzen. mir wurde vier Personen zur Unterstützung zur Seite gestellt. Kurz nach dem die Trommel angeschlagen wurde, schloss ich einfach die Augen und konnte mich dem Rhymus hingeben. Die Personen achteten darauf das mir nichts passiert. Sie führten oder trugen mich, ganz wie es sich entwickelte. Ich aber ging in einen anderen Zustand, sagen wir Trance über. Dort war ich eine junger Indianer, männlich und sollte mit Pfeil und Bogen eine Mutprobe ablegen, indem ich mit Pfeil und Bogen in eine Höhle eintrat. Es war darin dunkel und ich sah den Wolf, den ich vermutlich erlegen sollte. Ich hatte den Pfeil schon auf die Sehne gelegt und während ich dann dem Wolf in die Augen sah, sagte ich nein, das mache ich nicht. Dann kam ich wieder in den Raum zurück und merke das ich immer noch von jemanden Getragen wurde, während ich die Trommel vernahm. Als ich völlig zurück war aus der Trance beendete ich den Tanz. Ich wusste nicht wie lange dieser gedauert hatte. Aber ich war sehr dankbar, das ich das erleben durfte. Übrigens mein Krafttier ist der Adler. Und später hatte ich noch eine Vision, das ich als erwachsener Indianer ein Friedensstifter oder Vermittler war im Krieg gegen die Rotröcke. Ich habe mich bisher nicht so sehr mit Karma und früheren Leben beschäftigt. Aber ich erinnere mich immer noch voller Demut an das Erlebnis. Und ich bin dankbar diese Erfahrung machen zu dürfen. Es gibt neben dem scheinbar realen Erlebnissen, Erlebnisse auf anderer geistiger Ebene, die wir aber nur machen können, wenn wir bestimmte Bedingungen für das Erlebnis schaffen.

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