Gelassenheit im Alltag

17 Feb 2015 Von Kommentare: 5 Meditation, Online Seminare, Ratgeber

Online Seminare

Der Verstand in deinem Kopf redet ständig mit dir, grübelt, sorgt sich, denkt an morgen und an übermorgen, was noch alles zu tun und zu machen ist. Du machst dir über alles Gedanken, was dir tagsüber wiederfahren ist und über Menschen, die dir begegnet sind. Und am Ende des Tages wunderst du dich warum du völlig ausgepowert und energielos bist! Gelassenheit (Tipp: 2012Spirit Gratis-Meditation am 24.2.2015 19h) ist für viele Menschen ein fremder Zustand. Zu eingespannt im Alltag, im Job, mit Familie und Freizeit. Wir lassen uns hetzen von äußeren Einflüssen, ohne dabei zu bemerken, wie weit wir uns von uns selbst entfernen. Immer weiter. Das heißt: immer mehr Stress und Hektik, und immer weniger Gelassenheit. Ein Teufelskreislauf.

Lässt sich alles planen?

Damit wir wieder zu uns zurückfinden, müssen wir wieder lernen, uns selbst zu spüren und Körper und Geist, Herz und Verstand in Balance zu bringen. Der zivilisierten westlichen Lebensweise haben wir es wohl zu verdanken, dass wir der felsenfesten Überzeugung sind, alles planen und kontrollieren zu können (und zu müssen). Wenn wir aber beispielsweise mit dem Thema Tod konfrontiert werden, z.B. wenn ein Mensch aus unserem Umfeld in jungen Jahren stirbt (durch Krankheit oder einen Unfall), wird uns bewusst, dass unser Leben auf der Erde begrenzt und jede Planung unseres Lebens mehr oder weniger eigentlich überflüssig ist. Aber seien wir mal ehrlich. Wie oft verändern sich unsere Vorhaben plötzlich „wie von alleine“?

Die Menschen, die von den Kräften der Natur abhängig sind wie Landwirte oder die Naturvölker, richten sich nach ihr und erheben keinen Anspruch auf menschengerechte Mechanismen. Sie hoffen zwar darauf, dass das Wetter ihnen wohlgesonnen ist, für ihren Anbau. Aber sie wissen auch, dass sie die Natur weder planen noch manipulieren können. Im Gegenteil: Sie danken ihr für ihre Gaben, für Regen und Sonne, für Getreide, Gemüse und die Tiere. Sie „müssen“ sich in Gelassenheit üben, in Ruhe und Geduld.

Ob ein Mensch von Grund auf gelassen sein kann ist natürlich weitgehend von seinem Naturell abhängig, von seinem Charakter und der Erziehung. Aber lern- und trainierbar ist es dennoch, auch für Menschen, die sich damit schwer tun.

Gelassenheit im Alltag“Ich wünsche mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann;
den Mut,
Dinge zu ändern,
die ich ändern kann;
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.”

Reinhold Niebuhr

Wie du Gelassenheit üben kannst

– Akzeptiere Dinge, die du nicht ändern kannst.
– Versuche Dinge zu ändern, die du ändern kannst.
– Lass manche Dinge einfach mal auf dich zukommen.
– Vertraue auf dich und darauf, dass deine Vorhaben „gut“ werden.
– Leg nicht alles auf die Goldwaage was dir passiert oder wenn dich ein Kollege oder dein Partner mal schief von der Seite anschaut oder wenn mal ein Wort fällt, dass dich gerade „antriggert“. Reagiere nicht darauf und lass es erst sacken. Vielleicht hat es am nächsten Tag seine „triggernde“ Bedeutung verloren, weil du die Dinge vielleicht aus einer anderen Perspektive „gelassener“ betrachten kannst?
– Mach dein Leben und dein Glück nicht von anderen Menschen abhängig, denn das, was wirklich wichtig ist, bist du! Wenn du für dich glücklich und gelassen bist, strahlst du das automatisch auch auf deine Mitmenschen aus.
– Meditation und Yoga

Merke: Mehr Gelassenheit bringt weniger negativen Stress!

Copyright: © www.gehvoran.com

Bilder: Fotolia.de

5 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumina sagt:

    Ein sehr schöner Artikel!

    Eigentlich weiß man es ja, aus der Gelassenheit erwächst die Kraft, -aber wenn auf die wunden Punkte gedrückt wird , ist es sehr schwer, gelassen zu bleiben. Oder auch, wenn man nicht sicher ist, richtig gehandelt zu haben….
    Die Gedanken dann abzustellen ist wirklich schwierig, sie rattern im Kopf umher….

    Als eine gute Methode in solchen Fällen habe ich es empfunden, bewusst zum Körper zurückzukehren. Sich zu fragen, „Was empfinde ich gerade?“ , seine Gedanken einfach (ohne sie zu bewerten), beobachten.
    Das schafft dann erst mal einen Abstand zum Geschehen. Ansonsten handelt man reaktiv und nicht aus Einsicht und bereut es vielleicht manchmal. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.

    Liebe Grüße von Lumina

  2. 2
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Lumina,
    man weiss so vieles (denkt man) 😉
    Wenn man angetriggert wird, greift man aber unbewusst nicht auf sein theoretisches“Wissen“, noch nichtmal auf sein „Herz“ zurück, sondern auf die Speicherplatte, die im Verstand sitzt. Und die ist manchmal sehr komisch programmiert. merkwürdige Muster, die da abgespielt werden. Sie überlagert das, was wir glauben, zu wissen. Mir hilft es persönlich in bestimmten Situationen, mich erstmal auszublenden, nur als Beobachter zu sehen, und erst hinterher,vielleicht nach einer Nacht, die Sache erneut zu beleuchten. Da sieht dann alles meist weit weniger bedrohlich aus, als im Moment des Triggerns. Vor allem hilft das auch in Sachen „Gelassenheit“.

    Herzliche Grüße
    Alex

  3. 3
    Angeleyes sagt:

    Lieber Alex Miller
    Freue mich auf das Online-Seminar, hab mich soeben angemeldet. Habe mal bei jemand anderen sowas ähnliches gebucht (Thema Krafttier) und war begeistert, da man das von Daheim aus machen kann in gemütlicher Atmosfäre. Ich hab kein Fahrzeug und bin ned so mobil. Bin gespannt wie ein Flitzebogen. Und Gelassenheit eh mein Thema. Mein Chef hat gesagt, ich muss gelassener werden, weil ich immer so nervös bin.
    Bis dann
    Angeleyes^^

  4. 4
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Angeleyes,
    das freut mich sehr, dich bald begrüßen zu dürfen 🙂

    Herzliche Grüße
    Alex

  5. 5
    Pilzi sagt:

    Hallo. Ich würde auch gern gelassener werden aber das ist schwierig bei mir. Meine Gedanken sind negativ und hab kaum noch vertrauen in Menschen.( liegt an meinen Erfahrungen). Tolle Seite.

Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie uns! (Kommentare, die sich nicht auf das Thema beziehen, werden gelöscht)

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.