Rätselhafte Megalithkultur und Leylinien

06 Feb 2015 Von Kommentare: 2 Kraftorte, Spiritualität

Menhire con Carnac Frankreich

Wenn große Steine und Felsblöcke, die teils angeordnet, teils rein zufällig anmutend die Landschaft säumen, dann handelt es sich um Überreste von Megalithen (griechisch: großer Stein). Sie entstanden in Europa etwa im Vierten Jahrtausend bis 800 v. Chr. Die bekanntesten Anordnungen von Megalithen befinden sich in Stonehenge, England und in Carnac, Bretagne (siehe Bild links). Tatsächlich aber findet man sie verstreut in ganz Europa, auch in Deutschland und in der Schweiz. Der Ursprung des Kultes in Europa stammt vermutlich von der iberischen Halbinsel und wurde von dort über Frankreich bis nach Skandinavien und Polen verbreitet. Aber auch aus Asien, Afrika, Nord- und Südamerika sind Megalithbauten bekannt.

Vom Teufel erbaut?

Interessant sind die vielfältigen Interpretationen der Menschen zu Entstehung und Zweck, die im Laufe der Geschichte zusammengetragen wurden. So wurden sie Riesen, Druiden oder dem Teufel zugeschrieben. Erstaunlich vor allem, dass fast zeitgleich und unabhängig voneinander Megalithen in ganz Europa gesetzt wurden, in Zeiten als es nur primitivste Transport- und Reisemöglichkeiten sowie Handwerkszeug gab.

In einem Experiment konnte der Lingener Architekt Hermann im Jahr 2000 beweisen, dass der Transport eines 10 Tonnen wuchtigen Megalithen mittels eines Schlitten auf Holzschienen tatsächlich möglich ist. So ähnlich müssen die Steine in Stonehenge vor 5000 Jahren aus dem 200 Kilometer entfernten Pembrokeshire herangeschafft worden sein. Rätselhaft ist dennoch, wie tonnenschwere Steine zu den damaligen Verhältnissen teilweise übereinander geschichtet werden konnten. Der Fachwelt zufolge wurden Megalithen hauptsächlich zu religiösen und zeremoniellen Zwecken oder als Grabstätten errichtet. Geomantie-Experten sind jedoch der Meinung, dass Megalithen bewusst an Orten errichtet wurden, die eine besonders intensive Erdstrahlung aufweisen, und diese damit noch verstärken.

Druidenhain in der fränkischen Schweiz

Der „Druidenhain“ liegt in der fränkischen Schweiz zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth und wird der Megalithzeit zugeschrieben. Der Kraftort wird gerne von Menschen aufgesucht, um Kraft zu tanken oder um zu meditieren.

Leylinien und Kultstätten

Auf sog. Leylinien (Energiebahnen) sind Kraftorte wie Megalithen, Pyramiden, Städte und andere prähistorische Kultstätten entstanden. Leylinien umspannen unseren Planeten wie Meridiane und verbinden Kraftplätze miteinander, auch die Pyramiden von Gizeh und der Steinkreis von Stonehenge liegen auf Leylinien. Leylinien sind schnurgerade Pfade und tragen enorme Lebensenergien in sich. Dort werden die Menschen inspiriert und gestärkt, Flora und Fauna gefördert. Steinsetzungen durch Megalithen unterstützen dies. Der Engländer Alfred Watkins entdeckte Anfang des 20. Jahrhunderts, dass man die feinstofflichen Energien der Leylinien mithilfe von Wünschelruten erfassen kann.

Die Römer nutzten sie für ihre Märsche um zusätzliche Energie zu bekommen, und auch Handelswege im Mittelalter wurden oft dort erschlossen.

Unsere Vorfahren, die Megalithen und andere Kraftplätz auf den unsichtbaren Pfaden errichteten, mussten also ein enormes Wissen in Astronomie, Vermessungskunde und Spiritualität gehabt haben, ohne dabei auf moderne technische Hilfsmittel zugreifen zu können. Wie das geschah, auch im Hinblick auf die Entstehungsweise der Pyramiden von Gizeh, beflügelt die Fantasie der Menschen mehr denn je. Die Etrusker, Römer, Kelten und Germanen schöpften aus der Geomantie, dazu zählen Leylinien, ihr Wissen um Kultorte, Stadtgründungen und Heilplätze. Sie war eine der höchsten Formen ihrer Kultur. Zwar mögen unsere Vorfahren auf der einen Seite primitiv gewesen sein, auf der anderen Seite aber war ihr Bewusstsein, ein Teil der Erde zu sein, wesentlich ausgeprägter, als es die Menschheit heutzutage ist. Ausgenommen die indigenen Völker, die jahrtausendealtes Wissen bis in die Neuzeit übernommen haben und immer noch pflegen.

Berge auf Leylinien

Doch auch die Natur selbst sorgte dafür, dass Leylinien durch natürliche Gegebenheiten ihren Ausdruck fanden. Der mystische Untersberg im Berchtesgadener Land liegt auf einer Linie mit dem Adams Peak in Sri Lanka bis hin zum Ayers Rock in Australien, beides heilige Orte. Der Untersberg bildet laut dem Dalai Lama das Herzchakra der Erde, während der Ayers Rock (Uluru) das Solarplexus-Chakra darstellt.

Leylinien transportieren EnergieCharakteristik von Leylinien

Vom Kern der Leylinie her ist eine eindeutige Gefühlswahrnehmung zu empfangen. Sie ist in der Regel durch das Element Feuer als Wärme zu spüren. Der Kern enthält die geistige Essenz. Leylinien transportieren Energie. Um den Kern herum schichtet sich eine Zone von ca. 80 bis 200 cm, die nach außen hin durch das Erdelement eingehüllt ist. Zusätzlich besteht noch eine weitere Einhüllung, die einen Durchmesser von ca. 500 bis 800 cm hat. Die dargestellten Abgrenzungen muss man sich als fluktuierende „unscharfe“ Bereiche vorstellen. Mehr zu Leylinien –>

Copyright: © www.gehvoran.com

Quellen:
http://www.stonepages.de/db/stonepages.php?id=401
http://energieraum.norisgeo.de/
http://untersberg.org/html/leyline_untersberg_uluru.html

Bilder: Fotolia.de (Beitragsbild: Menhire von Carnac, Bretagne), Gehvoran (Bild Mitte: Druidenhain), Wolfgang Körner (Bild unten: Leylinie)

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2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Liz 62 sagt:

    !!!Georgia GUIDE*STONES SIND DIE NUMMER 1!!!!……
    Rätselhaft ja,aber nienicht von Luzifa.
    Der SCHÖPFER ist DER,welchen man BIS HEUTE NICHT FAND!!!
    Nicht CHRISTIAN,Sondern +ARTHOS von HohenSTEIN!

  2. 2
    Germania2013 sagt:

    https://suchenundsammelnodinsvolk.wordpress.com/2014/10/09/geomantische-landschaftsstruktur-zentrum-externsteine-teil-2/

    Es gilt unter Archäoastronomen als bewiesen, dass die frühen germanischen Stämme bereits sehr genau den Himmel vermessen haben. Genauso gilt als bewiesen dass die Externsteine das Zentrum eines astrononomischen Systems, auch das „Heinecke-System“, genannt, waren. Weiterführende Links: https://suchenundsammelnodinsvolk.wordpress.com/2014/08/29/zusammenfassung-externsteiner-sternschanzenlinie/

    http://www.efodon.de/html/archiv/vorgeschichte/meier/SY7427%20Meier%20-%20Das%20Heinecke-System%20Teil1.pdf

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