Das Haus in dem unsere Seele wohnt

17 Mrz 2015 Von Kommentare: 6 Heilung, Ratgeber

Die sieben Hauptchakren

Das Wissen um unsere unterschiedlichen Körper ist bis heute erstaunlich wenig verbreitet. Jeder Mensch besitzt mindestens vier verschiedene Körper: den physischen Körper, der nach außen sichtbar ist und den man auch anfassen und berühren kann und mehrere unsichtbare, feinstoffliche Körper. Bei ihnen unterscheiden wir den emotionalen, den mentalen und den spirituellen Körper.

Die verschiedenen Körper des Menschen:

Der emotionale Körper dehnt sich oval um den physischen Körper herum aus und je mehr dieser geheilt ist, desto strahlender, desto leuchtender und desto weiter ist er.
In diesem Körper sind alle Gefühle, Verletzungen und Schocks aus diesem und aus früheren Leben gespeichert und er ist eng verbunden mit unserem inneren Kind und unserem Solar Plexus.

Der mentale Körper hat eine noch feinstofflichere Energie als der emotionale Körper und dehnt sich je nach Entwicklung hell leuchtend oder dunkel wirkend um den Gefühlskörper. Der emotionale Körper kann nicht bewerten, er schwingt. Er schwingt negative Erfahrungen genauso wie positive Erfahrungen und der mentale Körper muss daraus eine Bewertung machen.

Der spirituelle Körper begleitet uns über alle unsere Inkarnationen und ist dementsprechend wissend. In ihm sind alle Erfahrungen gespeichert, die wir in all unseren spirituellen Leben gemacht haben. Er in der Lage, sich jederzeit mit der geistigen Welt zu verbinden, um uns die nötigen Informationen zu übermitteln, die wir für die jeweilige Situation brauchen. Der spirituelle Körper braucht aber den mentalen Körper, braucht das Vertrauen des Ichs, um diese Weisheiten zu lenken.

Der physische Körper, unser Aushängeschild verkörpert im Außen all unsere inneren Vorgänge. Der physische Körper ist unser Haus, in dem unsere Seele wohnt. Und wir selbst sind diejenigen, die dafür sorgen können und müssen, dass dieses Zuhause gut versorgt ist.

Gelassenheit im AlltagTu´ deinem Körper Gutes

Der physische Körper ist daher vollkommen abhängig von uns und unserem inneren Bewusstsein. Und die Seele sucht sich unseren physischen Körper aus, um uns auszudrücken, wo wir nicht in Harmonie sind. Das heißt, jeder Gesichtsausdruck, jede Körperhaltung, jede kleine und vor allem dann auch größere Krankheit ist ein Schrei unserer Seele, der uns bittet, wieder nach innen zu gehen und unser Bewusstsein zu verändern. Das lässt uns vielleicht wieder zum Nachdenken geben, dass eine Krankheit nicht unser Feind sein soll, sondern ein liebevoller Hinweis unserer Seele, wieder mehr nach innen zu spüren und zu schauen, wo wir gerade nicht in Harmonie sind. Wo wir unsere Gedankenrichtung, unsere innere Einstellung verändern sollten oder auch alte Strukturen, Überzeugungen oder Verletzungen endlich in die Heilung bringen sollten.

Alle inneren Vorgänge, die in uns zum Positiven verändert werden, drücken sich neu über den Körper aus. Das heißt, man kann wieder durchatmen, Verspannungen lösen sich, Allergien und vieles mehr werden nicht mehr gebraucht.

Wir sollten uns immer wieder in Erinnerung rufen, welche Verantwortung wir für unseren physischen Körper tragen! Doch wie viel Aufmerksamkeit bekommt er tatsächlich von uns? Wie oft gönnen wir uns nach einem Heilprozess eine erholende Massage oder ein schönes Bad? Wie oft haben wir uns selbst bereits über das Gesicht oder den Arm gestreichelt, um uns zu zeigen, dass wir uns gern haben? Wir dürfen unseren eigenen Körper nicht übergehen, sondern ihn wie unseren besten Freund behandeln, der der Welt zeigt, wie es in uns ausschaut.

Copyright: © www.gehvoran.com / Lydia Zangerl

Bild: Fotolia.de

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6 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumina sagt:

    Eine sehr schöne kurze Darstellung der verschiedenen Körper .

    Der Körper zeigt uns unsere unbewältigten Verletzungen und Wunden in Form von Krankheiten auf, aber heilen müssen wir sie m.E. im Emotional- und Mentalkörperbereich.

    Gerade die unbewussten Gefühle und Glaubensvorstellungen werden, wenn sie nicht ans Licht gebracht werden, den Körper beeinflussen.

    Eckhart Tolle nennt den Emotionalkörper „Schmerzkörper“ und dieser speichert alle Verletzungen und Wunden des ganzen Lebens auf und reagiert entsprechend. Da Bewusstsein hineinzubringen, ihn bewusst zu fühlen, wenn er wieder mal besonders aktiv ist, ihn zu beobachten und sich nicht damit zu identifizieren wird auch den Körper beeinflussen.

    Den Mentalkörper kann man durch „Gedankenhygiene“ in die gewünschte Richtung bringen. Wenn z.B. eine Krankheit auftritt, braucht man nicht ununterbrochen darüber nachzusinnen, sondern einfach Schritt für Schritt das Nötige tun.

    Im Grunde greifen all diese Körper ja ineinander über, ich finde es sehr gut, darüber etwas zu wissen.

    Liebe Grüße von Lumina

  2. 2
    Silvia / 2012Spirit Silvia / 2012Spirit sagt:

    Liebe Lydia
    Herzlichen Dank für diesen schönen und interessanten Artikel.
    „Telfs“ erinnert mich immer an meine Ferien in Leutasch/Tirol. 🙂 , wo ich früher so oft war. Ein sehr schönes Fleckchen Erde.

    Liebe Lumina
    „Die Anhaftung an Dinge hört von selbst auf, sobald du nicht länger versuchst, dich selbst in ihnen zu finden.“ (Eckart Tolle)

    Liebe Grüsse Silvia

  3. 3
    Lumina sagt:

    Zitat: „… „Die Anhaftung an Dinge hört von selbst auf, sobald du nicht länger versuchst, dich selbst in ihnen zu finden.“ (Eckart Tolle)“…

    Liebe Silvia!
    Irgendwie erschließt sich der Zusammenhang des oben zitierten Textes von Tolle nicht mit meinem Kommentar. 😀 Wie meintest Du das ?

    LG von Lumina

  4. 4
    Silvia / 2012Spirit Silvia / 2012Spirit sagt:

    Liebe Lumina
    Du liebst doch Eckart Tolle. Du zitierst ihn in jedem Kommentar. Da hab ich ihn dir einfach geschenkt. Nur für dich 🙂
    LG Silvia

  5. 5
    Lumina sagt:

    Liebe Silvia!
    😀 Das ist lustig…. Vielen Dank!
    Ja, ich liebe Eckhart Tolle wirklich sehr. Ich habe ihn erst vor ca. 2 Monaten entdeckt, obwohl ich natürlich schon vorher von ihm wusste. Aber jetzt erst ist er mir „zugefallen'“ – zum richtigen Zeitpunkt wie sehr vieles ,- und mit ihm eine der wichtigsten spirituellen Lehren in meinem Leben. Aber ich lese seine Bücher nicht nur, sondern wende die Lehren auch an- soweit es mir gelingt. Was gar nicht so einfach ist ! Diese ständige Gegenwärtigkeit zu praktizieren. ist eine große Herausforderung. Was ich an Tolle auch so wundervoll finde , ist die große Klarheit und Gesammeltheit, von der seine Schriften durchdrungen sind. Manches erinnert mich auch an Osho.
    Einen schönen Abend und liebe Grüße von Lumina

  6. 6
    Silvia / 2012Spirit Silvia / 2012Spirit sagt:

    Liebe Lumina
    Ja, Tolle und auch Osho und andere Bücher toller Autoren, auch von ganz unbekannten (denn ich finde, jeder hat etwas Wichtiges zu sagen), zieren meine Bücherwand. Es gab – wie fast bei jedem hier mal diese Zeit, wo ich Bücher fast „gefressen“ habe. Dann kam eine Zeit der Stille, der Einkehr und des versuchten Umsetzens. Was dann wegfiel, sind die Namen der einzelnen Autoren, es wurde dann eher ein Gesamtbild, ein Zusammenzug von allen für mich wichtigen Passagen aus allen Büchern zusammen. Eigentlich erreichen einen eh immer nur die Botschaften aus den Büchern, wo man bereit für ist. Und manchmal muss man es ein zweites und drittes Mal lesen um zu erkennen. Oft reichen wir unter Freunden Bücher weiter, oder ich kriege eines in die Hand gedrückt und denke dann bei mir: „Ok, ist wohl mal wieder Zeit für Neues.“
    Schönen Abend dir ebenso 🙂
    Silvia

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