Leinöl: Das Omega-3-Fettsäure Paket

30 Mrz 2015 Von Kommentare: 0 Gesundheit, Ratgeber

Leinöl

Das Öl aus Leinsamen ist nicht nur für Veganer die optimale Alternative, um an die so lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren zu kommen. Diese kommen bekanntlich hauptsächlich in Fisch vor und sind ansonsten eher rar in unserer Ernährung. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass der Mangel von ausreichender Omega-3-Fettsäure zu spürbaren Beeinträchtigungen des Denkvermögens bis hin zu Verhaltensänderungen und Depressionen führen kann. Zudem entstehen Herzprobleme und Kreislaufschäden. Mit der Einnahme von Leinöl kann dem ganz einfach entgegen gesteuert werden, Konzentrationsfähigkeit und Ausgeglichenheit bleiben und erhalten – bzw. kommen zurück.

Studien haben ergeben, dass Leinöl noch weitaus mehr bieten kann:

* Verbesserung der Blutfettwerte sowie der Cholesterinwerte
* Vermeidung von Diabetes (nur geringer Anstieg des Blutzuckerspiegels nach den Mahlzeiten)
* Verbesserung der Nierenwerte (bei chronisch nierenkranken Patienten kann durch regelmäßige Einnahme die Nierenfunktion verbessert werden)
* Regulierung des Blutdruckes (die Wirkung zur Verringerung des Blutdrucks kann mit Leinöl weitaus besser erzielt werden, als durch Olivenöl oder Sonnenblumenöl. In Versuchen nahmen die Probanten 60 ml Leinöl täglich zu sich)

„Leinöl müsste ein grundsätzlicher Bestandteil der Ernährung sein“. Dr. Budwig, Biochemikerin und Begründerin der Budwig-Krebs-Diät

Zudem wirkt Leinöl antioxidativ und kann einen großen Einfluss auf den Alterungsprozess haben. Es steigert das Wohlbefinden und das Leistungsvermögen und ist vor allem 100% natürlich! Positive Ergebnisse konnte Dr. Budwig durch eine spezielle Diät mit kaltgepressten biologischem Leinöl, viel Rohkost und Gemüse sowie Quark und Hüttenkäse bei Krebspatienten erzielen.

Die Qualität ist entscheidend

Der hohe Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren im Leinöl führt bei unsachgemässer Lagerung schnell zur Oxidation der Fettsäuren und somit dazu, dass das Öl ungeniessbar wird. Daher muss Leinöl im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Wochen nach Öffnung aufgebraucht werden. Bedenken Sie, dass Leinöl eine Haltbarkeit von 3 Monaten ab Herstellung/Abfüllung hat. Nach Ablauf der Haltbarkeit sollte es nicht mehr verwendet werden. Kaufen Sie Leinöl auch nur dort, wo Sie sicher sein können, dass es in kurzen Abständen immer frisch von der Ölmühle eintrifft. Auch sollte das Leinöl beim Händler ebenfalls dunkel und gekühlt gelagert werden und sicher nicht im hellen und ungekühlten Verkaufsregal stehen. Eine zu hohe Dosis Leinöl ist der Gesundheit nicht mehr dienlich. Die kritische Dosis liegt allerdings bei etwa 100 Gramm pro Tag, eine Menge, die man normalerweise jedoch nie verzehren würde. Als Richtwert reichen maximal 3 Esslöffel Leinöl pro Tag vollkommen aus. Quelle: Zentrum der Gesundheit

Einnahmemöglichkeiten

1) Pures Leinöl: 1-2 Esslöffel vor dem Frühstück
2) Leinöl-Kapseln: täglich 2 Kapseln
3) Kalte Speisen: Verfeinerung von Salaten, Smoothies, über das fertig zubereitete Gemüse treufeln. Leinöl sollte nicht erhitzt werden!

Bild: Fotolia.de

Empfehlungen zum Thema

Bio-Leinöl 250ml

Omega-3-Plus-Kapseln mit Hauptsbestandteil Leinöl

Ihre Meinung interessiert uns. Schreiben Sie uns! (Kommentare, die sich nicht auf das Thema beziehen, werden gelöscht)

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.