Nahtoderfahrung von Katholischen Priester: Gott ist weiblich!

02 Mrz 2015 Von Kommentare: 14 Bewusstsein, Spiritualität

Gott Vater

Nach 48 Minuten im Koma erwacht ein 71 jähriger katholischer Priester und berichtet nach seiner Nahtoderfahrung, Gott sei ihm als wundervolles weibliches Wesen mit allumfassender Liebe begegnet. Nach einer typischen Lichterfahrung, wie sie von den meisten Menschen beschrieben wird, die ein Nahtoderlebniss hatten, möchte Pater John Micheal O’Neal aus dem Süden Bostons die bahnbrechende Botschaft weiter geben. Ob die katholische Kirche das für gut befindet, wird sich zeigen. Gott wird seit Jahrtausenden vom Christentum in Schriften und Bildnissen als männliche Erscheinung beschrieben und dargestellt, und auch so bezeichnet („Herrgott“).

Jesus Christus nannte gemäß Überlieferungen Gott mehrmals „Vater“. Wird nun dieses vom Christentum transportierte Bild ins Wanken gebracht? Es könnte möglicherweise Diskussionen auslösen, warum es keine weiblichen Priester geben darf, und man könnte auch das Zölibat infrage stellen.

Wiederbelebung erfolgreich

Pater John Micheal O’Neal wurde nach einem schweren Herzinfarkt am 29. Januar ins Krankenhaus gebracht, wo er bereits für klinisch tot erklärt wurde. Da die Ärzte feststellten, dass noch Blut im Gehirn fließt, versuchte man ihn durch eine Reanimationsmaschine wieder ins Leben zurückzuholen. Obwohl die Ärzte befürchten mussten, dass Pater O´Neal Gehirnschäden davontragen könnte, wachte er 48 Minuten später auf und war bei vollem Bewusstsein. Er wirkte klar und gut erholt.

Lichtportal NahtoderlebnisDer ältere Mann behauptet, dass er klare und lebendige Erinnerungen an das hatte, was mit ihm passiert ist, während er tot war. Er beschreibt eine seltsame außerkörperliche Erfahrung, ein intensives Gefühl der bedingungslosen Liebe und Akzeptanz und war von überwältigendem Licht umgeben. Als er in den Himmel ging, sei ihm Gott als Lichtwesen wie eine Art „weibliche Mutter“ begegnet. Ihre Anwesenheit war überwältigend und beruhigend, so der katholische Priester. Sie hatte eine weiche und beruhigende Stimme und ihre Gegenwart strahlte so viel Geborgenheit aus wie die Umarmung einer Mutter. Die Tatsache, dass Gott eine Frau statt eines Heiligen Vater ist, stört ihn nicht im Geringsten, so O´Neal.

Darf der katholische Priester seine Botschaft predigen?

Die katholische Kirche ist ob der aufsehenerregenden Berichte des 71 jährigen Priesters nicht gerade begeistert und versucht, die Aufregung herunter zu spielen. O´Neal möchte das Predigen fortsetzen und sein neues Wissen mit allen Christen teilen. Er sagt, Gott ist groß und allmächtig, auch wenn „er“ eine Frau ist. Das Erzbistum Boston hat jedoch noch nicht bestätigt, ob Pater O’Neal in seiner früheren Gemeinde in South Boston wieder predigen darf.

Copyright: © www.gehvoran.com

Quelle: http://www.starrfmonline.com/1.2002887
Bilder:
„God the Father 01“ Waiting For The Word flickr creative commons 2.0 (Beitragsbild Gott),
Fotolia.de (Bild Mitte „Himmelspforte“)

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14 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    Lumina sagt:

    Aus sehr vielen Nahtodberichten weiß man, dass Sterbende anfangs immer den religiösen Hintergrund sehen, oder ihn zumindest so deuten werden, dem sie angehören. So werden christliche Verstorbene Christus, Maria oder Engel erblicken, Buddhisten oder Moslems andere Wesen.

    Vielleicht hatte dieser Priester eine starke Affinität zu Maria oder seiner eigenen Mutter und deutete dieses überwältigende Lichtwesen in dieser Hinsicht. Gott, das Göttliche ist weder männlich noch weiblich, es ist jenseits aller Polarität. Insofern ist der Priester, auch wenn er das allgemeine Paradigma umkehrt, doch noch sehr in den Dogmen seiner Kirche gefangen.

    LG von Lumina

  2. 2
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Liebe Lumina,
    das kann ich mir in dem Fall nicht recht vorstellen, dass bei dem katholischen Priester seine eventuell hohe starke Affinität zu Maria oder zu seiner eigenen Mutter der Auslöser für diese Art von Nahtoderfahrung war, um einen weiblichen Gott zu sehen. Da die katholische Kirche ihre Priester, wie auch die Gläubigen, sehr dogmatisch mit den seit 2000 Jahren übermittelten Bildern und Begriffen schult.

    Ich musste als Kind wegen meiner Mutter, die sehr christlich ist, als Ministrant in der örtlichen katholischen Kirche „dienen“. Dort habe ich mich nie wohl gefühlt ob der strengen Art des Pfarrers, des Obrigkeitgehorsams und der unverständlichen Predigten, mit denen ich nichts anfangen konnte. Diese Zeit hat mich sehr geprägt und mir ein Bild dieser Religion vermittelt, die nicht auf den Menschen zugeschnitten war, sondern irgendwie in ihrer eigenen Dimension verharrte, aber nur wenigen etwas geben konnte. Lange Zeit hatte ich deshalb ein sehr negatives Empfinden dieser Kirche. Das Bild des männlichen Gottes wurde dort schon sehr selbstverständlich und dominant vertreten. Aber es ist 30 Jahre her und vielleicht hat sich die katholische Kirche seitdem auch etwas verändert, was ich mir aber nicht vorstellen kann.

    Im Dogma seiner Kircheist der Pater O´Neal schon sehr gefangen, aber ich finde es toll, dass er seine Erfahrung mit anderen Menschen teilt und den einen oder anderen „Gläubigen“ der katholischen Kirche zum Nachdenken anregt. Denn es geht ja darum, dass die Religionen so derart überzeugt sind von sich, jeweils an den einen und richtigen Gott zu glauben und dass ihre Religion die Einzige ist. Diese Dogmen werden in den kommenden Jahren aufgebrochen. Und solche Erfahrungen und Berichte, wie die von dem Pater, sehe ich als einen kleinen Teil dieses Prozesses.

    Herzliche Grüße
    Alex / 2012Spirit

  3. 3
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    Möchte noch hinzufügen, dass ich es natürlich nicht verurteile, wenn jemand sich einer Religion zugehörig fühlt. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und gehen.

  4. 4
    Lumina sagt:

    Lieber Alex!
    Am entscheidentsten finde ich, dass der Pater dieses Wesen als „Gott“ deutet. Erst einmal war es ja eine Erfahrung jenseits des Verstandes mit einem überwältigenden als weiblich empfundenen Licht-Wesen . Zitat: „.. Sie hatte eine weiche und beruhigende Stimme und ihre Gegenwart strahlte so viel Geborgenheit aus wie die Umarmung einer Mutter…“
    Soweit das reine Empfinden.-

    HINTERHER kamen dann wieder sein Verstand und seine Indoktrinierung zum Vorschein und er fragte sich vielleicht: , worum , außer Gott könnte es sich gehandelt haben? Kam dann zum Schluss, dass Gott weiblich sei.
    Aber Du hast natürlich recht, alles, was diese starre Dogmatik der christlichen Kirchen ein bisschen weiter und offener machen könnte, ist von vornherein positiv.
    LG von Lumina

  5. 5
    Silvia / 2012Spirit Silvia / 2012Spirit sagt:

    Das Buch von Eben Alexander (Blick in die Ewigkeit), kann ich nur wärmstens empfehlen. Ich habe es gelesen und fand es interessant, dass genau ein Arzt, der die vielen Nahtoderfahrungen seiner Patienten als Hirngespinst abgetan hat, es nun selber erleben durfte oder musste, um dies dann vermutlich unter die Menschen zu bringen. Auch er, wie der Priester im Text, möchte es nun unter die Menschen bringen, nur seine Arztkollegen zweifeln es an, man glaubt ihm nicht. Er verzweifelt fast ob der engen Haltung, er versteht es aber auch, da er vorher ja auch so begrenzt in seiner Haltung war. Auch Dr. E. Alexander machte die Erfahrung mit einer weiblichen Gestalt. Er hatte kein Marienbild in sich verankert, kann sich also nicht davon beeinflusst haben lassen. Er sprach aber nicht von Gott, sondern von einer allumfassenden liebenden Präsenz.
    Finde es auch gut und nötig, dass der Priester solch eine Erfahrung gemacht hat, denn wie Dr. Eben Alexander, arbeitet er an einem Ort, wo manche Denkweisen zu festgefahren sind und dringend einer Öffnung bedürfen. Ob Arzt oder Priester, beide sind Träger dieser Botschaft und können etwas bewegen.
    Liebe Grüsse Silvia

  6. 6
    Alpp sagt:

    Wenn eine Inkarnation endet, geht der Seelen(-anteil) in den geistigen Bereich, um den Übergang leichter zu gestalten, gestaltet jede(r) die Zeit des Übergangs selber, oft kommen tiefsitzende Glaubensmuster zum Vorschein. Es gab schon Beispiele, da „erlebten“ „sündige“ Katholiken eine Feuerrutsche in die „Hölle“ (weil sie davon überzeugt waren das sie in die Hölle kommen würden). Oder überzeugte Atheisten hatten das Gefühl von Dunkelheit und Alleine sein (bis sie schließlich eine Stimme hörten die ihnen sagte: Geh mal einen Schritt zurück und komm aus der „Ecke“ raus :D)
    Wenn sie länger, aka wirklich Tot sind, erkennen sie das sie im geistigen Bereich sind und erleben das Gefühl bedingsloser Liebe und Annahme, sie merken das es keine Verurteilung und keine Strafen gibt. Es gibt nur L i e b e , dann leben sie dort ihr Leben, wachsen und lernen weiter -bis es Zeit ist für ihre nächste Inkarnation. Um alles leichter zu gestalten gibt es Kontakt zu lieben Verstorbenen…die auch oft schon zur Begrüßung kommen um den Ankömmling willkommen zu heißen.

  7. 7
    Ursula sagt:

    Oh, wie Wunderbar, aber alles ist noch vom Verstand her zu verstehen, wenn es den nicht mehr gibt, dann ist da nur noch LICHT.

    Wir kamen aus dem Licht, sind hier Licht, und gehen zurück ins Licht. Wenn du was anderes erlebst, ob Nahtoderfahrung, oder wie du dein Leben hier nennst, alles kommt vom Ego und vom Verstand, der alles teilt. (Polarität). und der Vergänglichkeit aller Formen.

    Im LICHT
    Ursula

  8. 8
    Hilke sagt:

    „Gott“ ist einfach genial, zum Schmunzeln schön das. „Sie“ sucht sich zum Aufbrechen alter Strukturen ein weibliches Bild für einen aus, der ein männliches Bild hatte und das in aller Liebe und Sanftheit, für einen, der gerne seine Erfahrungen teilt.
    Sie holte ihn da ab, wo er stand.
    In demBuch „Die Hütte“ wird Gott durch eine afrikanische Mama dargestellt. Das alles ist so derartig tiefgründig, wenn ich darüber sinniere, bekomm ich Engelshaut ob der Vielschichtigkeit solcher Symboliken/Bilder.
    Das bringt die ganze Denke zum Dahin-Schmelzen. Das hat viele Ebenen.
    Ich stelle mir gerad vor, der Papst und all seine Scher…äh Kardinäle haben zur selben Zeit ähnliche Erlebnisse, wer von ihnen wollte da noch mäkeln, wo es sich doch so warm und geborgen dahinschmelzen läßt.
    Da könnten sie getrost in Rente gehn und ihr neues Bewußtsein einfach nur mal genießen.

  9. 9
    Alex Miller Alex Miller sagt:

    @ Hilke,
    ja, Gott ist schon ein Scherzkeks manchmal… 😉

    Lg
    Alex / 2012Spirit

  10. 10
    Consciousness sagt:

    Das zweite Leben des Billy Fingers ist eine der detailliertesten Nachtod-Kommunikationen, die je dokumentiert wurden. Billys lebendiger Bericht seiner Reise durch die Geheimnisse des Todes verändert nachhaltig den Blick auf das Leben, den Tod und unseren Platz im Universum. Dieses Buch stand 2014 in Amerika und Deutschland mehrere Wochen in den Bestsellerlisten der Top 100.
    Es geht in dem Buch um den Bruder der Autorin ,der nach seinem Tod mit ihr zu kommunizieren beginnt.
    Quintessenz des Buches ist-man kann nichts falsch machen! Egal für welchen Weg, man sich jeden Tag neu entscheidet, diese Möglichkeit ist genauso richtig, wie alle anderen Möglichkeiten für die man sich entscheiden könnte. Der Tod ist eine Illusion und das Leben ist unendlich.

  11. 11
    Gerd sagt:

    Es ist immer wieder interessant welche Erfahrungen Menschen im Sterbeprozess erleben – aber auch für sich selbst werten.

    Meine Erfahrungen zeigen, dass oft unser Unterbewusstsein uns Bilder liefert, die zuvor geprägt wurden und uns während des Übergangs zwischen Leben und dem Tod präsent werden.

    In zahlreichen, von mir durchgeführten Rückführungen (ich habe diese auch schon selbst mit mir machen lassen) wurde das Göttliche in ca. 90% als weißes, strahlendes Energiefeld beschrieben. Dies war und ist für mich auch nachvollziehbar. Das schönste jedoch war immer wieder für mich zu erfahren, dass es bislang nur wenig Klienten gab, die den Prozess des Sterbens beängstigend fanden. Ausnahmen waren diejenigen, die einen nicht natürlichen Tod gestorben sind.

  12. 12
    morphou sagt:

    Hallo ihr Lieben
    Ich fand die Interviews und Vorträge von Anita Moorjani sehr berührend.Auch was sie in diesem Nahtoderlebnis über Krankheit gelernt hat ist total interessant und hat mir persönlich sehr geholfen.die Videos gibts auf YouTube.Love&Peace,Morphou

  13. 13

    Lieber Alex,

    Vielen Dank für den Artikel. Ich habe in letzter Zeit vier Bücher über Nahtoderfahrungen gelesen. Ich finde das Buch von Anita Moorjani sehr gut. Heilung im Licht: Wie ich durch eine Nahtoderfahrung den Krebs besiegte und neu geboren wurde.

    Weiterhin viel Freude und Erfolg bei Eurer wertvollen Arbeit. Lorna Byrne, die ebenfalls zwei Nahtoderlebnisse hatte, hat einige Events mit Eben Alexander zusammen absolviert.

    Manolo

  14. 14
    Lia edlmayr sagt:

    Sehr interessant!
    Hatte vor 7 Jahren selbst eine Nahtoderfahrung!
    Hab auch wenn getroffen der mir Rat gab! Aber kann mich leider nicht mehr so genau erinnern wer genau er war! Zumindest war er männlich und schmal! Tolles Erlebnis!! Lg

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