Umkehr von Symbolik: ISIS, Kirche und das Pentagon

22 Apr 2015 Von Kommentare: 0 Allgemein, Sonstiges

Mann mit Kerze

Bekanntermaßen wird in Spiritualität und Esoterik viel mit Symbolik gearbeitet, so werden z.B. beim Reiki bestimmte Zeichen für die Aktivierung der Selbstheilungskräfte verwendet. Die hoch wirkungsvolle Energie, die dabei fließt ist unbestritten, wenngleich sie beim Reiki nicht „nur“ auf die Zeichen zurück zuführen ist, um die heilende Wirkung zu entfachen. Seit Anbeginn der Menschheit wird mit Symbolen und Bedeutungen „gearbeitet“, ein geheimes Wissen, welches einst nur bestimmten Personengruppen vorbehalten war. Der Begriff ISIS ist für schätzungsweise 99% der Menschheit der „Islamic State of / in Iraq and Syria“. Wenn man Isis bei Google eingibt, kommen Scharen von Seiten, die von den grausamen Taten der Terrororganisation im Nahen Osten berichten. Dabei ist Isis in der altägyptischen Mythologie die Göttin des Lichts.

Ob die Entstehung der Terrororganisation auf die misslungene amerikanische Politik nach dem Irakkrieg durch Bush II zurückzuführen ist, oder ob die USA bzw. der CIA bei der Entstehung und Verbreitung bewusst ihre Finger im Spiel hatten, wie die politische und geistliche Führung des Irak lt. den New York Times der festen Überzeugung ist, sei dahin gestellt. Merkwürdig ist es jedoch schon, dass der Name der ägyptischen Göttin des Lichts für ein Terrornetzwerk verwendet wird, zumindest wenn man nicht an Zufälle glaubt. Fest steht, der Name Isis soll in den Köpfen der Menschen bewusst mit dem „Schrecken“ assoziiert werden, anstatt mit Hoffnung und Liebe – der eigentlichen „Energie“ von Isis.

Die Kraft der Symbole

Wer auch immer die Drahtzieher der Terrororganisation sind, müssen über ein umfangreiches Wissen über die Gesetzmäßigkeiten der Beeinflussung von Massen sowie der spirituellen Kraft von Symbolen haben. Die Umkehr von Symboliken ist seit vielen Jahrhunderten ein Mittel von Organisationen, Orden und Zirkel, um bestehende positive Energien für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen und daraus negative Impulse zu kreieren. Heutzutage ist dies über die Verbreitung via TV, Zeitungen und Internet noch wesentlich einfacher geworden. Historische Symbole, die auf uralte mythische und religiöse Traditionen zurückzuführen sind, werden gerne durch gezielte Umformulierung entwertet um die einst reine Energie in eine andere dunkle Richtung zu lenken und die Menschen dabei zu täuschen.

Göttin des Lichts IsisIsis – Heilige Göttin des Lichts

Die Göttin Isis (siehe Isis-Statue im Bild) hat nach der altägyptischen Mythologie, zusammen mit anderen Göttern und Wesenheiten, den Menschen das Wissen des Himmels gebracht, damit sie den Weg ins Licht finden. Sie hat die spirituelle und kulturelle Entwicklung der Mittelmeerländer und auch Europa mit beeinflusst. Isis war und ist auch als Sonnenmutter, Himmelsmutter und Meeresgöttin bekannt. Für die Ägypter war sie die Göttin der Liebe. Sie soll schon im untergegangenen Atlantis gewesen sein.

Hakenkreuz = Swastika

Aus dem Symbol „Swastika“ beispielsweise, das ursprünglich aus dem Sanskrit stammt und für Gutsein, Heilsein, Heilbringend, Segen steht, haben die Nationalsozialisten das Hakenkreuz gemacht. Swastika kommt auch noch in vielen anderen verschiedenen Kulturkreisen wie China, Tibet und Japan vor. Eine Verwendung hakenkreuzförmiger Symbole ist in Deutschland, Österreich und weiteren Staaten seit 1945 verboten.

Das Pentagon und der Papst Paul III.

Das Pentagramm ist ein fünfeckiger Stern (eine Spitze zeigt nach oben und zwei nach unten) und wurde im Altertum als „Zeichen des Lebens und der Gesundheit“ verwendet. Es stellt die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde dar, überragt vom Geist, und soll die Macht haben, Böses fernzuhalten und gute Geister herbeizurufen. Während des Mittelalters und danach diente es der katholischen Kirche als Abwehrzeichen gegen Dämonen und Druden (es stellte auch die fünf Wunden Jesu Christi dar). Es wird heutzutage im Allgemeinen vor allem als satanistisches Zeichen wahrgenommen, wenn zwei Spitzen nach oben ragen (Satan), es soll das Böse und den Teufel darstellen und für den selbstherrliche Menschen stehen. Für die Freimaurer symbolisiert das Pentagramm einen fünffach gebrochenen Lichtstrahl, dessen Anfang zu seinem Ende zurückkehrt, das Symbol wird gerne auf Teppichböden abgebildet.

9/11 Pentagon WashingtonDas Pentagon, Sitz des amerikanischen Verteidigungsministeriums, ist von seiner baulichen Form her, und wie der Name schon sagt, ein Pentagramm. Das Pentagon war neben dem World Trade Center Ziel der terroristischen Angriffe vom 11. September 2001 (siehe Bild). Auf den Tag genau, 60 Jahre zuvor, dem 11. September 1941 war übrigens der Beginn des Baus des heutigen Pentagons in der Nähe von Washington. Schon ein eigenartiger Zufall, oder??

Noch spannender wird es wenn man einige Jahrhunderte zurückgeht und nach einer italienischen Adelsfamilie namens „Farnese“ forscht. Es handelte sich dabei um eine der einflussreichsten Adelsfamilien Italiens dieser Zeit. Papst Paul III war von 1534 bis 1549 Papst der römisch-katholischen Kirche. Sein Enkel Alessandro Farnese wurde von ihm schon sehr früh mit Regierungsaufgaben der Katholischen Kirche vertraut gemacht und später selbst einflussreicher Kardinal Roms. Im Jahr 1558 ließ er in Caprola, in der Nähe von Rom, die „Villa Farnese“ (Bild unten) errichten, die architektonisch dem späteren Pentagon bei Washington gleicht, natürlich um einiges kleiner. Dort wurde auch der sog. giardino segreto (Geheime Garten) angelegt. Die beeindruckende und beängstigende Wirkung der prachtvollen Villa und des Palazzo war beabsichtigt. Dort sollen sich der Papst und seine hochrangigen Kardinäle mit den einflussreichsten Menschen seiner Zeit getroffen und die Geschicke der Weltpolitik besprochen haben.

Die Antarktis auf einer Weltkarte von 1558

Heute nutzt der italienische Präsident die Villa Farnese zu repräsentativen Zwecken. Seltsamerweise gibt es im sog. „Kartenraum“ der Villa Farnese eine Weltkarte, auf der die Antarktis zu sehen ist. Die Antarktis wurde offiziell Anfang des 18. Jahrhunderts entdeckt. Die Villa Farnese wurde im Jahr 1558 gebaut…

Villa Farnese

Die Geschichte, ob und was die beiden „Pentagons“ miteinander zu tun haben, könnte man unendlich weiter spinnen. Querverbindungen zwischen der Adelsfamilie Farnese, Papst Paul III, dem Jesuitenorden und den Illuminaten scheint es jedoch zu geben, im Internet gibt es reichlich darüber zu finden. Dies zu ergründen würde die Welt, wie sie jetzt nicht, aber nicht ändern. Verändern kann man nur im Hier und Jetzt, jeder in sich selbst. Letztlich haben beide Pentagons einen gezielten symbolischen Ausdruck, sie sollten durch die Form des Pentagramms eine gewisse (All-)Macht darstellen, was sie jeweils auch waren bzw. (noch) sind.

Die Katholische Kirche und ihre Feiertage

Die katholische Kirche bediente sich seit jeher heidnischer und germanischer Bräuche, um diese für ihre eigenen Zwecke zu nutzen und die Menschen so zu überzeugen. Die ursprüngliche energetische damals wichtige Wirkung für die Menschen, die noch einen Bezug zur Natur hatten, wurde damit eliminiert. Der eigentliche Ursprung des Weihnachtsfestes ist die Wintersonnenwende, in der viele Hochkulturen ihre Sonnengötter feierten. Bereits die alten Germanen wussten um die energetisch hochsensible Zeit um den 24. Dezember und verordneten sich selbst für die Tage danach Ruhe und Stille. Den Christen später war dieser heidnische Brauch lange Zeit ein Dorn im Auge. Versuche, diesen abzuschaffen, misslangen, und so entschied man sich kurzerhand am 25. Dezember die Geburt Christi zu feiern. Der Begriff „Ostern“ ist vermutlich auf altgermanischen Ursprung zurückzuführen. Ostara (Osten) ist der angelsächsische Name der teutonischen Göttin der Morgenröte und hat auch einen Bezug zur Fruchtbarkeitsgöttin der Kelten. Die Sonne geht im Osten auf, daher wird das Fest auch nach dem ersten Frühlingsmond gefeiert, wenn die Tage wieder länger werden als die Nächte. Das Licht nimmt zu, der Frühling setzt sich gegen den Winter durch, es grünt langsam überall und die Natur wird wieder fruchtbar.

Die Zeiten der Täuschung gehen zu Ende

Meistens stecken bestimmte Ziele hinter der Verbreitung von Symbolen und Bedeutungen, die historisch einst positive energetische Wirkungen für die Menschen hatten. Seit Jahrhunderten hüten die Machthaber und Religionsführer dieses geheime Wissen. Aber die Zeiten der Täuschung und Beeinflussung gehen langsam zu Ende. Alle Wahrheiten kommen früher oder später ans Licht und so sollten auch wir, jeder für sich, auf seine eigene Wahrheit blicken, diese anerkennen, annehmen, daran wachsen und das Beste daraus machen.

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Bilder:
Beitragsbild „Mystery by CandlelightPhotoAtelier Flickr cc,
Bild Mitte „Isis Flickr Eden, Janine and Jim flickr cc,
Bild Mitte Pentagon / angegriffen: „Pentagon on Sept 14slahheap flickr cc
Bild Unten (Villa Farnese): „CapraroloaRutger Vos flickr cc
Alle Bilder: Flickr creative commons 2.0

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