Aus Gewohnheiten und Glaubenssätzen werden Datenautobahnen

12 Mai 2015 Von Kommentare: 0 Bewusstsein, Spiritualität

Glaubenssätze

Glaubenssätze und Gewohnheiten, die wir meist aus der Kindheit übernommen haben, sind zu einem großen Teil die Grundlage für unser Leben. Wir haben uns diese über viele Jahre angeeignet, sie haben maßgeblichen Anteil an unserem Leben. Sie behindern uns in der Weitsicht, beschränken uns in unserer geistigen Freiheit, sorgen aber auch dafür, dass wir beim Autofahren die notwendigen Hebel und Pedale im rechten Moment drücken. Maß, persönliche Definition sowie Einsatz und Absicht machen Gewohnheiten zu dem was sie sind. Untersuchungen hätten ergeben, dass nach 21 Tagen alte Gewohnheiten in neue Gewohnheiten ausgetauscht und somit umprogrammiert werden können. Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, glaube aber, dass es stark darauf ankommt, um welche Art der „Tätigkeit“ es sich dabei handelt. Vorstellbar ist es.

Wie etwas zur Gewohnheit wird

Wenn wir Klavierspielen lernen wollen, Tennisspielen oder Jonglieren, müssen wir uns dies zuerst aneignen. D.h. wenn wir kein Beethoven sind, dem das Komponieren und Musizieren mit in die Wiege gelegt wurde, bleibt uns nichts anderes übrig, als Üben, Üben, Üben. Wir müssen zwar kein zweiter Beethoven werden, aber auch „nur“ zum Hausgebrauch müssen wir uns zunächst ans Klavier setzen und möglichst unter einer fachgerechten Anleitung üben. Damit unser Gehirn im Zusammenspiel mit unserem Körper (Hände und Finger) eine gewisse Abfolge erlernen kann, die es möglich macht, dass sich unser Klavierspielen anhört wie Musik ist eine gewisse Regelmäßigkeit dringend erforderlich.

Um etwas zu erlernen ist es notwendig dass wir dieselben Handlungen immer und immer wieder tun. Es reicht nicht aus, wenn wir dies ein einziges Mal für eine Stunde tun. Positive Ergebnisse erzielen wir erst nach einer gewissen (meist relativ langen) Zeit, und auch nur dann, wenn wir es regelmäßig tun. „Spaß an der Freude“ ist zudem natürlich unabdingbar und erleichtert das Training und den Weg zum persönlichen Erfolg. Beim Sport z.B. ist es aber auch sehr effektiv, bestimmte Bewegungen rein auf mentaler Ebene zu üben, auch über diese lernt das Gehirn (Mentaltraining). Beim Lernprozess macht der Mensch nichts anderes, als das, was das Gehirn beabsichtigt, mit dem Körper umzusetzen. Wenn das Gehirn etwas verinnerlicht hat, braucht man bei der Ausführung nicht mehr daran „denken“, es geschieht dann automatisch.

Beim Autofahren geschieht das Selbe. Jeder, der den Führerschein hat und regelmäßig fährt, überlegt nicht mehr, wenn er vom ersten in den zweiten Gang schaltet, sondern Gehirn und Körper (Hand und Fuß) funktionieren automatisch, sobald der Motor ein bestimmtes Drehmoment hat – weil man dies immer und wieder geübt und verinnerlicht hat. Sehr erstaunt war ich darüber, als ich durch Zufall merkte, wie schnell der Körper etwas verlangt, dass er gewohnt ist. Nachdem Obst leider noch nie auf meinem Standard-Ernährungsprogramm stand und ich vor einigen Jahren in der Winterzeit etwas für mein Immunsystem tun wollte, aß ich einige Tage lang kurz nach der Mittagszeit immer zur selben Zeit einen Apfel. Mit der Zeit gewöhnte sich mein Körper an den Apfel und auch nachdem ich diese kurze „Apfelkur“ beendete, schrie mein Körper förmlich danach, was er vormals nicht tat. Noch einige Tage später, immer kurz nach 13 Uhr, machte sich fortan in meinem Körper der Appetit nach einem Apfel breit. Schlimmer wäre natürlich das tägliche Glas Whiskey um diese Uhrzeit, aber dieses Beispiel soll lediglich dazu dienen, aufzuzeigen, wie schnell das eigene Verhalten auch seinen Körper zur Gewohnheit „erziehen“ kann.

mystischer WegweiserAuch die Absicht entscheidet mit

Nun sind es aber leider nicht nur die (guten) Absichten und Gewohnheiten, oder jene Dinge, die uns auf irgendeinem bestimmten Gebiet weiter bringen, wie hier das Klavierspielen oder der tägliche gesunde Apfel, um damit unser Verhalten zu „automatisieren“. Leider reagiert unser Körper auch auf negative Absichten und Glaubenssätze. Wenn wir an das leckere Stück Sahnetorte mit einem schlechten Gewissen denken, weil es ungesund ist und dick macht, und wir dieses unter negativem Einfluss, der nur von uns kommt, konsumieren, anstatt es mit voller Achtsamkeit und Dankbarkeit zu genießen, ist das sehr kontraproduktiv und unnötig. Wir tun unserem Körper keinen Gefallen damit. Die Folge ist, dass wir dadurch tatsächlich dick werden, denn unser Verstand reagiert aufgrund unserer Glaubenssätze folgerichtig. Die Definition, was negativ für uns ist, obliegt an jedem selbst. Man kann das Stück Sahnetorte auch mit Genuss und guten Gewissens zu sich nehmen. Wenn du hinterher natürlich eine Flasche Cola trinkst und abends eine Tüte Chips vor dem Fernseher verzehrst, so wird dir dein Körper nicht abnehmen wollen, wenn du ihm suggerierst, es wäre gut für ihn…

So unterschiedlich die Menschen sind, so verschieden ist das, was dem Einzelnen gut tut. Alles, was wir unter einem negativen Aspekt tun, schadet uns. Der Verzehr des vermeintlich dickmachenden Stückes Sahnetorte ist noch das harmlose Beispiel. Viel dramatischer können die Auswirkungen sein, wenn du dir immer wieder sagst, wie schlecht du bist, das du zu nichts taugst, dass du nichts zu sagen hast, dass du immer Pech hast usw. Wenn solche negativen Ich-Botschaften permanent unbewusst in deinem Geist herumgeistern und dies über viele Jahre, oder gar dein ganzes Leben lang, kannst du davon ernsthaft krank werden.

Der Mensch ist ein Wunder – und vergisst nichts!

Die Nervenstränge unseres Körpers kann man sich gut als Datenautobahn vorstellen. Die Selben Glaubenssätze versorgen den gesamten Organismus mit den immer wieder kehrenden gleichen Informationen, was bedeutet dass nur bestimmte Nervenstränge versorgt werden, die anderen sterben langsam ab. Zudem nimmt jede Zelle und jede Faser unseres Körpers alles auf, was auf den Menschen einwirkt.

In seinem Buch Die Botschaft des Wassers: Sensationelle Bilder von gefrorenen Wasserkristallen beschreibt Dr. Masaru Emoto Experimente, wie sich die Strukturen zuerst gefrorener Wasserkristalle aufgrund von Worten, Gedanken und Emotionen veränderten. So ergeben sich bei positiven Absichten andere Erscheinungsformen in den mikroskopischen Auswertungen als etwa bei negativen Absichten. Ein positiver Gedanke bewirkt bei Wasserkristallen schöne, ästhetische Formen, während sich bei negativen Gedanken hässliche Formen bilden. Wird Wasser harmonischer klassischer Musik ausgesetzt, fallen die Erscheinungsformen der Kristalle unter dem Mikroskop anders aus, als bei der Beschallung durch schnellen, lauten Heavy Metal.

In zehntausenden Versuchen fand Dr. Masaru Emoto heraus, dass Wasser nicht nur Informationen wie z.B. Worte und Musik speichert, sondern auch Gefühle und Bewusstsein (“Positiv” oder “Negativ”). Seinen Forschungen gingen folgende Überlegungen voraus: Kristalle haben feste Substanzen mit regelmäßig angeordneten Atomen und Molekülen. Schneekristalle haben, durch ihre unterschiedlichen Bedingungen unter den sie entstehen, nie das gleiche Aussehen. Um die gleiche Kristallstruktur zu haben, müssten die verschiedenen Wasserarten auf der Welt die gleiche Kristallstruktur aufweisen. Dr. Masaru Emoto fand heraus, dass gesundes Wasser sechseckige Kristallstrukturen bildet, was “krankes” Wasser nicht tut. Gesund ist reines Quellwasser und Wasser, das mit Liebe behandelt wurde. Krank sind seiner Feststellung nach fast alle Leitungswasser sowie Wasser aus umgekippten Seen und Wasser, welches Gift enthält oder in die Mikrowelle gestellt wurde. Dr. Masaru Emoto bewies somit auch, wie wertvoll und wichtig unsere Gedanken und Worte sind. Wenn man bedenkt, dass der Mensch zu 70-80% aus Wasser besteht, kann man sich leicht ausmalen, welche fatalen Auswirkungen es auf den gesamten Organismus hat, wenn man ständig negative Gedanken in sich trägt, Nachrichten sieht, oder brutale Filme konsumiert. Emoto hat somit nicht nur Wasser erforscht, sondern auch das menschliche Bewusstsein.

“Wasser ist der Spiegel, der die Fähigkeit hat, uns zu zeigen, was wir nicht sehen können. Es ist eine Blaupause für unsere Wirklichkeit, die mit einem einzigen, positiven Gedanken verändert werden kann. Alles was es braucht ist der Glaube, wenn du offen dafür bist.” Dr. Masaru Emoto

Entscheidend für dein Wohlbefinden ist also, welche Bedeutung du deinen Gewohnheiten gibst, indem du klar definierst, welche Absichten dahinter stecken. Ein einziger positiver Gedanke kann schon die Basis für eine andere Richtung sein.

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Bilder: Gehvoran

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