Das Alien aus der Nazca-Wüste in Peru

01 Mai 2015 Von Kommentare: 3 Mystery, Sonstiges

Astronaut oder Alien Nazca

Über mangelnde Spekulationen und Thesen braucht man sich über die Nazca-Linien in Peru beileibe nicht beklagen. Sind die Linien, die zwischen 800 und 600 v. Chr entstanden sind, Zeichen der Götter, Landebahnen für Außerirdische, Astro-Lehrbuch, ein prähistorischer Kalender oder Wünschelroutenpfade für unterirdische Wasserströme? Die Nazca-Linien in Peru, entdeckt 1926 bei einem Überflug, sind eines der größten Rätsel der Archäologie. Es handelt sich um riesige Scharrbilder (Geoglyphen), die auf einer Fläche von 500km2 verteilt, nur aus großen Entfernungen gesehen werden können. Neben den teils 20km langen Linien und geometrischen Formen sind bei einigen identifizierbaren Bildern Tiere abgebildet (Affe, Vogel, Echse, Spinne, Kondor, Kolibri, Wal, Papagai und Küken). Aber auch ein Baum, Hände und eine merkwürdige Alien-ähnliche Figur, der man den Titel “ Astronaut“ gab, wurden in die sandigen Böden der Nazca-Wüste eingezeichnet.

Viele Spuren wurden durch Klimatische Veränderungen und Autos zerstört, und sind daher nicht mehr nachvollziehbar. Vor allem der Astronaut, eine Person mit großen Augen und einem rundlichen „Alien-Schädel“, eine Hand zum Boden, die andere zum Himmel gestreckt, wirkt sehr mysteriös! Zu Zeiten der Nazca-Kultur war es ein Schönheitsideal, längliche Schädelformen zu haben, weshalb man sogar die Köpfe der Kinder künstlich durch Bretter verlängerte. Woher also hatten die Menschen damals diese spezielle Form, die hier abgebildet wurde? Und waren es wirklich Menschen, die die Abbilder geschaffen haben? Eine Nachahmung von Außerirdischen, die möglicherweise als Götter verehrt wurden, ist daher sicher nicht so einfach von der Hand zu weisen.

Die kolumbianischen Goldflieger

Ein Hinweis, dass außerirdische Intelligenzen vor langer Zeit die Erde besucht haben und bei der Entstehung der Nazca-Linien eine Rolle gespielt haben könnten, sind die sog. Kolumbianischen Goldflieger. Beide Phänomene stehen zwar nicht im direkten Zusammenhang zueinander, aber Kolumbien, wo die goldene Nachbildungen von mutmaßlichen Flugzeugen gefunden wurden, grenzt direkt an Peru. Die Goldschmuckstücke datieren aus der Zeit um 100 bis 1000 n. Chr., sind nur wenige Zentimeter groß, haben deltaförmige Seitenflügel, einen torpedoförmigen Rumpf und eine senkrechte Heckflosse. Die meisten der Objekte dieser Art werden im „Museo del Oro“ (Goldmuseum) der „State Bank“ in Bogotá (Kolumbien) und im Überseemuseum Bremen aufbewahrt. Starke Ähnlichkeiten zu Flugzeugen sind zweifelsohne vorhanden, auch wenn die Schulwissenschaft selbstverständlich etwas anderes behauptet, sie verweist auf Nachbildungen flugfähiger Fische.

Der hier abgebildete Goldflieger hat einen sog. Deltaflügel, wie er erst seit kürzerer Zeit (geschichtlich gesehen) Verwendung findet, etwa beim Space Shuttle. Insekten beispielsweise haben kein nach oben gerichtetes Seitenruder! Die Dimensionierungen zwischen Tragflächen und Höhenruder sowie Seiten- und Höhenruder stimmen überein. Die Menschen mussten also solche Flugapparate gesehen haben, da sie wohl technisch nicht in der Lage waren diese herzustellen. Somit kann es sich nur um Außerirdische gehandelt haben, dessen Insassen von den Beobachtern als Götter angesehen wurden, worauf auch der Cargo-Kult gründet. Dinge die es nicht geben dürfte

Erich von Däniken zu den Nazca-Linien

Allein von wissenschaftlicher Seite sind bis heute 14 Theorien rund um die Linien und Figuren von Nazca erstellt worden. Erich von Däniken bescheinigte jeder davon beachtliche Schwächen. Der Archo-Revoluzzer bringt verschiedene Möglichkeiten über die Bedeutung der Nazca-Linien ins Spiel. Er beauftragte wissenschaftliche Forschungen um Prof. Dr. Gunter Reppchen von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden. Im Rahmen der Geoelektrischen Messungen wurden große unerwartete Anomalien festgestellt: unterschiedliche Magnetfelder, ein unüblich hoher Anteil an Arsen in den Sedimenten und die Existenz von vorwiegend aus Glas bestehendem weißem Material an bestimmten Geröllhalden, dessen Ursprung ungeklärt ist.

EvD meint, die Nacza-Linien können aufgrund ihrer Komplexität und Größe nicht alleine von Menschenhand geschaffen worden sein, auch da man die riesigen Geoglyphen vom Boden aus nicht sehen konnte. Die Linien und Pisten ähneln stark an riesige Lande-oder Rollbahnen, die für Raumschiffe gewesen sein könnten. Der „Astronaut“ stelle ein Alien im Raumanzug dar.

Condor Nazca Linien

“In der Sanskritliteratur Indiens wird beschrieben, wie sich einst riesige Mutterraumschiffe um die Erde drehten. Aus diesen ‘Städten am Firmament’ kamen kleinere Fahrzeuge, die Inder nannten sie ‘Vimanas’, die Tibeter ‘Perlen aus dem Firmament’, die Ägypter ‘Barken der Götter’, der biblische Hesekiel ‘die Herrlichkeit des Herrn’. Wir Heutigen sagen dazu ‘Space-Shuttle’ Zubringerraumschiffe)… Eines dieser ‘Vimanas’ suchte nach Rohstoffen und entdeckte sie in der trostlosen Gegend um das heutige Nazca… Dieser Roboter musste bestimmte Grenzlinien einhalten… Die Ureinwohner betrachteten das Treiben dieses fremden ‘Gottes’ fassungslos… Vom Spuk war nichts übriggeblieben als einige Linien und ein paar seltsame Rechtecke. So wurde Nazca zum Kultort. Die Stämme begannen, Linien zu ziehen und grosse Zeichen in den Boden zu legen, himmelwärts gerichtet für die Augen der Götter. Quelle: EvD http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0706S42-44.pdf

„Offizielle“ Begründung der Wissenschaft

Die deutsche Geographin Maria Reiche, der die Popularität der der Nazca-Linien zu verdanken ist, lebte nahezu ihr ganzes Leben ohne Wasser und Strom in der Wüste, um den Sinn des rätselhaften Phänomens zwischen den Jahren 1941 bis zu ihrem Lebensende 1998 zu erforschen. Sie setzte sich permanent für den Schutz und Erhalt der Wüstenfiguren ein, konnte aber ihre Theorie, dass es sich bei den Linien um „das größte astronomische Buch der Welt“ handele, nicht beweisen.

Galt jahrelang die Theorie, dass sie im Rahmen von Fruchtbarkeitsritualen zwischen 800 und 600 v. Chr angelegt worden seien, als favorisiert, kamen Wissenschaftler im Jahr 2007 zu dem Ergebnis, das Geheimnis angeblich enthüllt zu haben. Demnach wurden die Linien als Prozessionswege für rituelle Großveranstaltungen angelegt. Auf den Linien sollen demnach große, festliche Prozessionen stattgefunden haben, wie sie heute noch in den Anden vorkommen. Lt. der „Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen“ (KAAK) unter Federführung des Prähistorikers Markus Reindel, marschierten dort die Peruaner, tanzten, boten Opfer dar und flehten so die Götter um Regen an.

Bei aller Betrachtungsweise dürfen wir nicht vergessen, dass uns ähnliche Rätsel, wenngleich in anderer Art und Weise, in schöner Regelmäßigkeit auf Ackerflächen vor unserer Haustüre in Mitteleuropa und England begegnen: Kornkreise!

Copyright: © www.gehvoran.com

Quellen und weitere Infos:
http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=30860640
http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0706S42-44.pdf
http://www.qicknews.de/Forum/viewtopic.php?f=52&t=452
http://de.wikipedia.org/wiki/Nazca-Linien
http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4-Astronautik
http://www.geschichtsmaengel.de/Berichtsseite/geologische_Funde/Goldflieger/body_goldflieger.html
http://www.pacal.de/goldflieger.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4-Astronautik

Bilder:
Beitragsbild „Alien“: „Nazca Lines , Nazca , peru“ / ilker ender flickr cc
Bild Unten Condor: „Nazca Lines – CondorPaul Williams Flickr cc
Flickr creative commons 2.0

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3 Kommentare zu diesem Artikel

  1. 1
    kaufi says:

    „Ihr habt Augen und seht nichts und Ohren und hört nichts“
    http://www.fogy.name/bilder-serien-ab-14012015/index.php
    http://www.fogy.at/links/index.php
    ^_^****8****^_^

  2. 2
    Lockez says:

    Hallo Alex, ein sehr interesanter Artikel. 🙂
    Daß der Däniken von angeblichen seriösen Wissenschaftlern ewig abgeklatscht wird ärgert mich am meisten, da komme ich mir vor wie im Mittelalter wo der Erde noch eine Scheibe war !
    Diese möchtegern Wissenschaftler sind in ihrer bremsenden Doktrin dermaßen überzeugt und ignorieren in ihrer Borniertheit die Realität.
    So einen Mann habe ich mal kennen gelernt als ich bei den Ausgrabungen in Schöningen gearbeitet habe, da haben wir die ältesten Jagdwaffen (3 Speere und ein angebliches Wurfholz) der Welt gefunden.
    Eines Tages fragte ich den verantwortlichen Archäologen was er von den archäologisch ungeklärten Funden hält die in internationalen Museen wie z.B. in Mexiko, New York, London, Berlin, ect. ausgestellt sind, z.B. den kolumbianischen Goldflieger.
    Tja, da wurde er etwas ungehalten, fast böse sogar, und verfiehl auf die alten ausgelutschten Thesen und hielt mich für ein Spinner.
    Ich musste einfach nur grinsen über solche Ignoranz und Engstirnigkeit.

  3. 3
    Alex / Gehvoran Alex / Gehvoran says:

    Lieber Lockez,
    danke für deinen interessanten Erfahrungsbericht.
    Das hängt wohl gezielt mit unserem Bildungssystem zusammen. Eine bestimmte Meinung wird von außen aufgebaut, über den Telerrand hinausschauen ist nicht wirklich gewollt. Wenn man jahrzehntelang eine bestimmte Meinung vertreten hat, die dann umgeworfen wird, ist das für viele Menschen wie ein kleiner Tod. Oder die Wahrheit kann erst gar nicht wahrgenommen werden, weil man sich auf einer unteren Schwingung befindet. So wie beim sog. Kolumbus-Effekt (ich glaube so ähnlich heisst er), als die Eingeborenen Amerikas die riesigen Schiffe der Europäer vor der eigenen Küste „sahen“ und nicht sahen. Sie sahen darüber hinweg. Der Verstand vergleicht permanent mit schon erlebtem und gesehenem. Wenn etwas Neues kommt und nicht vergleicht werden kann, um das Gesehene einzuordnen, kann der Mensch das nicht wahrnehmen – und wird böse 😉

    Herzliche Grüße
    Alex

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