Wo sind meine Wurzeln?

28 Mai 2015 Von Kommentare: 0 Heilung, Ratgeber

Der Mensch und seine Wurzeln

Häufig Umzüge und Jobwechsel, Geldprobleme, keine beständigen Beziehungen und sich oft verändernde soziale Kontakte. Woran kann es liegen, dass manche Menschen in die immer wiederkehrenden Lebenssituationen wie blind hineintappen? Mangelnde Lebenslust, keine Stabilität, fehlendes Urvertrauen, schlechtes Durchhaltevermögen bei Vorhaben und Unzufriedenheit. Das Gefühl haben, hier auf diesem Planeten irgendwie nicht zu Hause, nahezu hilflos und mit allem überfordert zu sein. Meist mangelt es in diesen Fällen an Erdung! Vielfältig sind die Gründe, warum viele Menschen nicht richtig verwurzelt und geerdet sind und daher erfolglos, kraftlos, unglücklich und krank auf der Strecke bleiben.

Unsere Ahnen

Unsere Entwicklung und seelische Reife kann von Generationen beeinflusst sein, deren Leben lange Zeit zurückliegen. Das Energiefeld unserer Ahnen liegt wie ein Schleier um uns herum und kann uns entweder stärken oder aber auch schwächen. Manchmal liegen Blockaden vor, die wir unbewusst mit uns herumschleppen, die uns von Erfolg oder Geld abhalten, oder uns sogar krank machen und wir nicht wissen, warum das so ist. Nicht selten tragen die nachfolgenden Generationen aus den beiden Weltkriegen furchtbare energetische Konstellationen in sich, ohne die betreffenden Ur-Großeltern überhaupt gekannt zu haben. Wenn solch hochenergetische Muster nicht erkannt und aufgelöst werden, werden dies von Generation zu Generation weitergegeben, was dann oftmals sogar zu körperlichen Beschwerden führt.

Nicht erwünscht?

Es ist auch kein Zufall, dass wir in unserem derzeitigen familiären Umfeld geboren wurden, dort aufgewachsen sind und gewisse Grundmuster aufgrund der Überzeugungen unserer Eltern entweder übernommen haben, oder diese wegen schlechter Erfahrungen kategorisch ablehnen. In einer anderen Dimension haben wir uns dies genauso ausgesucht, um bestimmte Erfahrungen zu sammeln und Emotionen zu erzeugen. Gefühle, nicht richtig auf der Erde angekommen zu sein, können aber auch daher stammen, wenn man von den Eltern ursprünglich nicht gewünscht war. Oder vielleicht sollte man ein Junge statt ein Mädchen werden – oder umgekehrt? Eine Störung des Verhältnisses zu den Eltern und/oder zu den Ahnen kann zu mangelhafter Erdung und zu o.g. Probleme führen, muss es aber nicht!

Baum am ArberseeWenn dem möglicherweise so ist und wir den Grund eigener Blockaden aus unserer doch sehr subjektiven Sichtweise unseren Eltern zuschreiben oder Generationen davor, macht es keinen Sinn, darüber zu klagen und auf die Schuldigen zu zeigen. Um negative Einflüsse der Eltern oder Ahnen aufzulösen, können wir mit ihnen Kontakt aufnehmen und mit ihnen „kommunizieren“, z.B. während einer Meditation.
Vershöhnung mit unseren AhnenEs ist nicht nötig zu wissen, was genau damals war, was sie bewogen hatten, dies und jenes (nicht) zu tun, denn wir können es sowieso nicht mehr ändern. Aber wir sollten ihnen verzeihen und die Ahnen, die nicht mehr hier auf der Erde weilen, ins Licht gehen lassen, um uns dann ihre stärkende Kraft geben zu lassen, wenn wir dies wünschen. Da es aber auch geistige Wesen gibt, die es nicht unbedingt gut mit einem meinen, sollte man dazu Erfahrungen haben, oder einen Spezialisten hinzuziehen. Gute Möglichkeiten, komplexere Verstrickungen zu erkennen und aufzulösen bieten auch Familienaufstellungen bei guten Therapeuten und entsprechende Literatur.

Wurzelchakra ist das Energiezentrum unseres Körpers

Das Wurzelchakra ist unser Erstes und unterstes Chakra von unseren Sieben Hauptckakren und befindet sich auf Höhe des Steißbeines. Wenn die Energie dort nicht fließen kann, fehlt es im ungünstigsten Fall an Stabilität, Lebenswille, Sicherheit, Urvertrauen, Durchhaltevermögen und Erdung. Wir lassen uns schnell verunsichern, aus der Bahn werfen, haben Existenzängste und es fehlt an Selbstvertrauen. Blockaden im Wurzelchakra stören die harmonische Beziehung zu Mutter Erde und wir haben dadurch wenig Lebensfreude. Die erste Phase des Lebens in der Kindheit (1. bis 7. Lebensjahr) steht für das Wurzelchakra und beeinflusst die Entwicklung dessen maßgeblich. Das geschwächte Wurzelchakra sorgt für eine schwache körperliche Struktur. Probleme können auftreten bei Knochen, Zähne und Nägel. Es wirkt sich auf Dickdarm (Verdauung), Nebennieren, Rücken, Beine, Füße, Blutbildung und die Adrenalin- und Noradrenalinproduktion aus und auf die Fähigkeit, mit Stress umzugehen. Da das Wurzelchakra das Energiezentrum unseres Körpers ist, ist es von immenser Bedeutung, dieses zu aktivieren und zu pflegen – trotz widriger Umstände, möglicherweise verursacht durch die Kindheit oder ungünstige Ahnenkonstellationen. Auf dem Wurzelchakra bauen die sechs anderen Hauptchakras auf!

Stärkung des Wurzelchakras und Erdung

Der Biophilia EffektDer Klassiker unter den meditativen Übungen ist die Visualisierung von roten, erdigen Strahlen, ausgehend vom Steißbein und/oder den Füßen bis ganz tief zum Mittelpunkt der Erde. Ausgedehnte Waldspaziergänge oder Gartenarbeit lassen uns ebenso „erden“, uns mit den Wurzeln der Erde verbinden. Bäume umarmen gibt uns dabei die Urkraft und das Urvertrauen. Aktuell wurde sogar bekannt, das Baumumarmen nicht mehr nur belächelte Eso-Übung ist, sondern bewiesene medizinische Effekte hat! Die Rinde der Bäume enthält sogenannte Terpene, die das menschliche Immunsystem stärken und vor Krebs schützen. Wer einen Baum umarmt, atmet diese Terpene ein und nimmt sie über seine Haut auf. Forscher der Nippon Medical School in Tokyo fanden bei ihren Forschungen heraus, dass auch schon ein ausgedehnter Waldspaziergang die Anzahl und die Aktivität der natürlichen Killerzellen, welche Viren entfernen und potenzielle Krebszellen aufspüren, um bis zu 50 Prozent erhöht. Die Terpene entströmen auch den Baumkronen, den Blättern und Stängeln sowie dem Boden. Wer einen Baum umarmt, kommt der reichhaltigsten Quelle von Terpenen besonders nahe. Mehr erstaunliche Heilwirkungen des Waldes sind im Buch „Der Biophilia-Effekt“ zu lesen.

Zusätzlich harmonisierend und unterstützend für das Wurzelchakra sind die Edelsteine Rubin, Hämatit und Granat, die Aromaöle Nelke, Rosmarin, Zypresse und Zeder, die Bachblüte Clematis, die Gewürze Ingwer und Kalmus sowie die Heilpflanzen Baldrian, Lindenblüten und Holunder. Die Farbe Rot steht ebenso für die Kraft des Wurzelchakras und für „Erdung“ wie der Buchstabe „U“.

Rune UruzRunenkraft URUZ

Aus der germanischen und nordischen Mythologie hat sich das Runenalphabet heraus entwickelt. Die Rune Uruz steht in seiner Wortbedeutung für den Auerochsen, ein sehr kraftvolles und uriges Tier. Aus unseren physischen und seelischen Wurzeln und aus unserem Ursprung erlangen wir Kraft, Vitalität und Lebenskraft. Mit der Runenkraft URUZ können wir uns besonders gut erden. Sie stärkt auch unser Durchhaltevermögen und unsere Ausdauer. Empfehlenswert ist es, sich die Magie der Uruz-Kraft immer wieder während des Alltags ins Gedächtnis zu rufen und mit ihr ruhig ein- und auszuatmen, dabei die Kraft der Erde, die sich unter unseren Füßen befindet, zu spüren. Am besten selbstverständlich, wenn die Übung barfuß im Wald gemacht wird.

Copyright: © www.gehvoran.com

Bilder: Fotolia.de (Beitragsbild), Gehvoran.com (Bilder „Baum“ und „Rune Uruz“)

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